Indiana Tribüne, Volume 9, Number 160, Indianapolis, Marion County, 1 March 1886 — Page 2

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Im sehr jung hierh r, verheirathete sich und ver diente durch schwere Arbeiten schlechtund recht sein Brot. 1858 wurde er Poli zist und verblieb in dieser Stellung zwei Jahre. 1860 borgte er von der Vtakler' und Geldverleiher-ZZirmaNowe & Elliott $66, auf die er rnonatlich L8 Zinsen zahlen mußte; der erste Monatszins wurde ihm sogar gleich bei der Auszahlung des Geldes abgezogen. Mehrere Monate hindurch zahlte Beaver Punktlich den Wucherzins; dann wurde ihm die Last zu groß, und er bot der Firma an, ihr die Hälfte des Geldes zu geben, und den Zins auf die andere Hälfte vorläusig weiterzuzahlen; davon wollten die Halsabschneider natürlich nichts wissen: entweder sollte er mit dem ganzen Betrag auf einmal' herausrücken oder bis zum jüngsten Tage seine 53 Zinsen zah' len. Auf den Rath seiner Freunde stellte Beaver schließlich die Zahlung der Zinsen ein. . Jet verklagte ihn die Firma beim Districtsgericht und erlangte gegen ihn ein Urtheil auf Zahlung von $87.75. In Ermangelung pfändbaren Eigen thums wurde Beaver verhastet und nach dem Ludlowstr.'.Gefängniß gebracht. Indeß gelang es ihm, $1000 Bürgschaft aufzutreiben. Nun wurde er aber on the limite" gesetzt;' er mußte feierlich geloben, nie bis die Schuld bezahlt sei die Stadt New Aork auch nur einen Augenblick zu verlassen, widrigenfalls er sofort verhaftet werden müßte. In Folge dessen traute er sich nicht einmal nach Brooklyn oder Hoboken hinüber, verlor auf ' diese Art oft Gelegenheiten, Arbeit zu sinden und gerieth manchmal in große Noth. So oft ein neuer Sheriff in's Amt kam, mußte die Bürgschaft erneuert werden, was jedesmal in Gebühr von H7 kostete. Allein' an Sheriffsgebühren hat Beaver mehr bezahlt, als die ursprüngliche Schuld betrug. Dieses schreckliche Leben währte 25 Jahre; kürzlich War Beaver nicht mehr im Stande, auch nur die Sheriffsgebühr" für die ErneueV . . I rrung der Bürgschaft aufzubringen; man warf ihn daher sofort in den Kerker, trotzdem keiner der obigen Gläubiger mehr am Leben ist, und d-ie Firma - seit minde' ftens 10 Jahren nicht mehr besteht. Dort muß er, lediglich seiner Armuth wegen, bis zum Lebensende bleiben, wenn sich Niemand seiner annimmt. - Die Deut sche Gesellschaft" will versucben,die Frei lassung des unglücklichen Greises durch zusetzen. - Gefährlicher Postdlenst. $n drn Gebirgsgegenden Colorados Briefträger zu fein, ist wahrlich kein be neidenswerthes Loos, und man reißt sich denn auch wenig darum. ' Die dortigen Postbehörden müssen froh sein, wenn sie überhaupt einen zuverlässigen Brieftra ger gefunden haben, und kümmern sich den Teufel darum, welcher politischen Partei derselben angehört. In den Schneemonaten ist nämlich der Brief dienst in den Felsengebirgen nicht nur eine der schwersten Arbeiten,sondern auch mit beständiger, dringender Lebensgefahr verknüpft. Unzählige Lawinen wälzen sich in die Thäler hinab und sind nicht blos der Todfeind der Beleute, oh Hacker u. s. w.',' welche an den Anhöhen ihre Hütten haben, sonöern bringen noch viel sicherer jedem Gebiraspassanten, der ahnungslos in ihre Bahn geräth, den Untergang und haben auch schon manchen pflichttreuen Briefboten lebendig begraden. Diesen Wmter waren bekanntlich die Schneerutsche ungewöhnlich zahlreich und verhängnisvoll, und die Briefträger m zenen randstrlchen hatten viele grau siae Abenteuer zu bestehen. So wird u.' A. aus Sllverton geschrieben : , Jüngst wurde ein neuer. Briefträger Namens Cherrv für eine der Routen engagirt; sein Vorgänger war mit einer Schneelawine mehrere tausend Fuß tief gestürzt und spurlos verschwunden. Cherry verrichtete einige Tage lang seine Arbeit zur allgemeinen Befriedigung, plötzlich aber wurde er sammt seiner Post vermißt. Um selbige Zeit machte sich eine Schaar Männer auf den Weg, um nach mehreren Bergleuten auszuschauen, deren Wohnungen in dringender Gefahr waren. An einer Bergseite, wo mehrere Lawinen Hunderte von Tonnen Schnee aufgehäuft hatten, sah die Gesellschaft von ferne einen Mann, der sich krampf haft in pen. Zweigen eines halb ver schütteten Baumes festhielt. Es stellte I t l r i rv . iia) atsoaio yeraus, ran es 'ilemano an derS, als der Briefträger var.' Sind'Sle verletzt?" rief man ihm zu. Nein," war die Antwort, aber ich r . n if!i. rn r c paot eine ing)i, uno rannun bedinat nicht vom Baum herunter. So wie ich mich rühren sollte, bricht ci& Lawine losund wir sind Alle miteinan . dtt'erloren. Schon vierng Mal habe

ich jetzt versucht, herunterzukommen, aber jedes Mal begann die Schneemasse sofort zu rutschen." Anfangs lachte man über das angst verzerrte Gesicht des Menschen; aber ein prüfender Blick auf die Umgebung belehrte die Leute, daß die Gefahr eines Rutsches wirklich sehr groß war. Lawi nen können bekanntlich schon durch einen Schall in Bewegung gerathen. Trotzdem suchte man den Mann zu überreden, sich vorsichtig herabzulassen; doch nichts konnte ihn zu einem solchen Entschluß bringen, trotzdem seine Situation im höchsten Grade unangenehm war. End

lich näherte sich ihm einer der Scanner Während die Anderen in fortwährender Furcht schwebten, auch er könnte die Schneemassen :n s Nollen bringen und warf dem Briefträger, der ihm fortwährend Mord ! Mörder !" entgegenrief, . c i . m r einen einer zu. cacy vielen unterHandlungen ließ sich der Aengstliche bestimmen, den Strick oben zu befestigen und sich dann an demselben langsam her ab und aus dem Bereich des Schneeber ges zu wagen. Sowie er nach Silverton zurückgekehrt war, legte Cherry sein Amt trotz aller Vorstellungen sofort nieder. Ein sehr eigenthümliches Erlebnis; hatte auch kürzlich der Briefträger von t cm; t rr: ri. i ri nr i ?an nguei-iiinci, George Winoers. Derselbe trat während eines furchtbaren ?chneelwrmes eine Tour an und erreichte nicht zur rechten Zeit den Bestimmungs ort. Man hatte ihn schon aufgegeben ; aber am andern Tage kam er in schrecklichem Zustande an und sagte : Ich habe noch einen Briefträger mitaebracht." Ehe man sich noch über den Sinn dieser räthselhasten Worte klar war, batte Wlnders aus de.n Passagierschlitten. welcher ihn einen Theil des' Weges be fördert hatte, einen zugedeckten Kasten herabgenommen, die Decke weaaeworfen. und ein menschliches Skelett, um das em Postsack geschnallt war, grinste den entsetzten Zuschauern entgegen. WinderS erzählte dann, er sei unterwegs von einer Lawine gestreift und unter mehrerenFuß er ä. ? . i. . rynee oegraren woroen, uno wahrend er )iq vann herausgearbeitet habe, ser er aus diesen unheimlichen Äegenstand ge stoßen, der ihm im ersten Augenblick noch mehr Grausen verursacht habe, als die Lawine selbst. Das Skelett ist wahrscheinlich das eines vor zwei Jahren in einem Schneesturm verunglückten Brief tragers. er zugehörige Postsack wurde nach Denver geschickt. Von Interesse ist übrigens, daß sich der Ersindungsgeist auch schon mit dem Schutze gegen diese Lawinen beschäftigt rv r r i ' ' V hat. cancye Bewohner von Berghütten haben, in gerader Linie binter ihrer Wohnung, aus sehr starken Baumstämmen Barrikaden errichtet, welche die Ge stalt eines V haben, dessen Spitze dem Berggipfel zugekebrt ist. Sowie nun eine Lawine wider die Spitze einer solchen Barrikade stößt, theilt sie sich, und die beiden Theile sausen hüben und drüben an der betreffenden Hütte vorbei. In mehreren Fällen soll sich diese Methode bereits gut bewährt haben. Den armen Briefträgern ist damit allerdings nicht gedient. Die meisten derselben wollen nächstens nicht mehr mitthun. Skucntctt als GaSdiebe. Ein erbaulicher Beitrag zu den Stu dentenstreichen ist jedenfalls auch das nachstehende Geschichtchcn, das vor eini gen Tagen in Nw Haven an den Tag kam. Schon seit mehreren Monaten hatte die Gaszesellschaft in New Haven die t C: V. Tl.'?. r. L r r ccumupiwicr.oe eivlßyelr, oay ne aus irgend eine Weise um bedeutende Quan titäten Gas betrogen wurde. Der thatsächliche Verbrauch überschritt die auf den Metern registrirten Ziffern sehr weit. ill er konnte das Jtariucfel sein ? Die Geheimvolizci verfolgte die Sache meh rere Wochen lang, konnte aber gar nichts entdecken. Jüngst nahm der Detectiv Joyce aus Boston, der sich früber im Westen bkiühmt gemacht hatte, die Geschichte m die and. Joyce gelangte nach zweiwöchiger Untersuchung zu der fit ms.r., a. wkiuy, vup Vll VUDUi(l'( III teil bäuden der Aale College Society" steckten. Doch es schien für einen Fremden unmoguch, dort Zutritt zu erlangen. Eines Morgens aber fiel der Sohn eines Pförtners, gerade in dem Augenblicke, wo der Vater das betreffende Gebäude gcossnet hatte, die Treppe herunter, es bildete sich ein Menschenauflauf, der Pförtner machte sich mit dem Verletzten zu schaffen, und in diesem Moment stahl nch Joyce in das G.bäude. Sein Verdacht bestätigte sich. Die Studenten hatten die Gasrohre auf sehr geschickte Art an einer versteckten Stelle ange- . r. P . i. P . r.t zavsl, o oaiz nur em winziger yeit oes benutzten 0Jaes durch den Meter gelaufen war, und so Monate lang ihre Gesellschaftszimmer gratis beleuchtet. Die Gasgesellschaft setzte die Herren Mu sensöhne in Kenntniß daß sie erkannt" seien, jedoch nicht verfolgt werden wür den. wenn sie schleunigst zu blechen geruhten. Das geschah denn auch, und die Gascompagnie bat jetzt bedeutend höhere C ( 7 ' ' Lmnaomen.zu vzrzeicvnen. Noth in vondn. Obwohldie Polizei fortfährt, alle berech, tigten Kundgebungen der beschäftigungslosen Londoner Arbeiter zu verhindern, während sie dem plündernden und zerstö renden Gesindel gegenüber vollständig den Kopf verlor, so werden doch dieKla gen der Gedrückten sehr bald berücksichtigt werden müssen. Sie lassen sich nicht dadurch beseitigen, daß man sich die Ohren zuhält. Earlyle sagt in einem sei ner Werke : Die französischen Adeligen lachten am Ende des vorigen Jahrhunderts über Theorien," doch ein Mann schrieb ein Buch über die Theorie des Gesellschaftscontracts, und die zweite Auflage desselben wurde mit ihren Häuten eingebunden." Ebenso lassen sich die Arbeiter am Ausgange des neunzehnten Jahrhunderts die Theorie Nicht hinweg spötteln, daß in einem civilisirten. christlichen Staate arbeitswillige und ehr liche Menschen nicht angesichts unerhör ten Ueberflusses verhungern sollten. Die englische Presse widmet der Lage der Arbeiter anerkennenswerthe Aufmerk samkeit und bietet alles auf, die Gesetz' ' aebtt .mit den tbatsächlichen Verbältnis-

sen veiann: zu machen. Ein Vericht: erstatter des NegierunisblatteS Daily News" wurde mit der Untersuchung der Frage beauftragt, ob es einen Nothstand unter den fleißigen und sorglichen Arbeitern gebe, zum Unterschiede von Denen, die gewöhnlich im Winter außer Arbeit sind. Was er feststellte, ist unsäglich traurig. In einem Bezirke fand er, daß mehr Arbeiter unbeschäftigt und mehr ordentliche Leute auf den Pfandverlciher angewiesen sind, als je zuvor. Die Arbeitslosen belagern die Barbierläden und ahnliche Geschäfte, in denen Zeitungen ausliegen, um möglichst schnell die An zeigen lesen zu können, in denen Hände" verlangt werden. Nach den Aussagen der Pfandverleiher hat das, was die Ar beiter noch zum Versetzen anzubieten haben, nicht den geringsten Werth, und der Kram würde selbstverständlich nicht ausgelöst werden, wenn die Besitzer Geld darauf erhielten. Nach den Angaben der Bibelvertheilerinnen sind schon viele Männer durch Verzweiflung zum Selbstmorde getrieben, andere durch Hunger und Sorge derart geschwächt worden, daö sie schwere Arbeit gar nicht mehr verrich ten könnten, wenn sie ihnen jeit angeboten würde. So gehen die Schilderungen seitenlang fort. Auf den Nath,nach den Colon ien auszuwandern, geben die Arbeiter nichts

mehr. Sie wissen aus den Zeitungen, daß auch rn den ganz dünnbesiedelten Ländern, die noch Hunderte von Millio nen Menschen bequem ernähren könnten, das Angebot von Arbeitskräften die Nachfrage weit übersteigt. Aus Canada wandern jährlich viele Tausende nach der benachbarten Zkepublik aus. In den Ver. Staaten erheben sich allenthalben Stimmen, welche eine Beschränkung der Einwanderung fordern, well kaum VerWendung für die heimischen Arbeiter zu finden scl. Australien hat den achtstün digen Arbeitstag, und doch gingen kürzlich die Beschäftigungslosen in Sydney vor das Haus des Mayors und erklärten ,hm, daß sie die Einfuhr von Paupers aus England nicht dulden würden, solange sie selbst nichts zu essen hatten. Das Elend erstreckt sich über Länder mit Gold und solche mit Silberwährung, über Schutzzoll- und Freihandels-Staa-en, über dicht- und dünnbenedelte Gegenden. Ueberall wird über sogenannte Ueberproduction geklagt, d. h. es sind angeblich zu viele Zteichthümer vorbanden, wäbrend glelwzeltlg die Schöpfer der letzteren der Nahrung, Kleidung und selbst der bescheidensten Genüsse entbehren münen. Man kann es also den Arbeitern nicht übelnehmen, daß sie den Lehren der alten Volkswirthe nicht trauen und an neue Theorien zu glauben ansangen. Die englische Negierung hat Aufgaben vor sich, vor denen selbst die genialsten Staatsmänner zittern müßten. . Nebcral! durchschaut. Nachdem selbst das eigentliche Haupt der Mormonenkirche, der langjährige Congresdelcgat Eannon, verhastet worden ist, dürften die Heiligen" einsehen, daß sie den Widerstand gegen die Bundcsgewalt nicht mehr fortsetzen können. Doch .noch betrübender ist für sie eme andere Thatsache : Sie erhalten fast gar keinen Zuwachs mehr. DleGrundelgen thums und Eisenbahn - Spekulanten, welche als Mormonenbischöfe und Apo stel wirken, schleppten früher grozze chaaren der unwissendsten Englander, kandinavier und Schweizer nach Utah und verpachteten an diese Verblendeten Grundstücke, von deren Ertrag sie in Form eines Kirchenzehnten einen sehr bedeutenden Antheil zogen. Auf einmal bat dieses Gcschast aufgehört. Der Nach.chub aus Europa ist so unbedeutend geworden, daß er kaum noch der Rede werlh ist. In dieser Noth entschlossen sich die besagten Spcculanten, Arbeitssklaven aus Antun und 'Neuseeland herbeizuschaffen. ie sandten den Aeltesten McCune zu den Hindus und Maoris, aber diese waren entweder zu dumm oder zu klug, um die mormoniscken Heilswahrheiten zu verstehen und sich im Namen des Glaurens zur Urbarmachung der SalzseeWüste gebrauchen zu lassen. McCune hat von einer Neise keinen einzigen Bekehrten mitgebracht. Sonnt werden weni'gstens diejenigen Dummen alle, die früher auf den Leim der Heiligen" gingen. Ohne Zuzug von Außen aber kann die Mormonenkirche nicht lange bestehen. Sie wird sehr bald fallen, weil sie überall durchschaut worden ist. Vom Inlanve. Frau Desdemona WadS5?ortb 'ullmer Smith, die erste FraudeS ersten Heiligen und MormonemProphe ten Joe Smith, starb neulich in Salt cake Eity. Ein ZeitungS Herausgeber von Texas erregt augenblicklich in Washington durch seine Erscheinung hNuun des Aufsehen. Er gehörte im Jahre 1844 der Whig-Parter an und that zu dieser Zeit ein heiliges Gelübde, sein Haar nicht mehr zu schneiden und sich nicht mehr zu rasiren, bis Clay zum Präsidenten erwählt sei. Wer schon mal einen langhaarigen Pintscher gesehen hat, der seit 2 Jahren nicht mehr geschoren worden war, kann sich einen una fähren Begriff von dem Aussehen dieses überzeugunqstreuen WhigS machen. Ein Deutscher NamenS Mar lin Off hat in New Fort unlängst die Erlaubniß erhalten, vom 1. April d. I. ab sich Stöbert William Martinoff zu nennen und zu "schreiben. Off hat in seinem Gesuche geltend gemacht, daß der. gute deutsche Name Off im Englischen eine in vielen Verbindungen recht unangenehme Bedeutung habe und zu Hänse leien und Verdruß Anlaß gebe. Eine Namensänderung wurde um so dringen der verlangt, als Off sich für den geist' liehen Stand vorbereitet,und ihm ein be zeichnender Name , wie Pelent erklärte, rn seiner Carriere hinderlich sein würde. Um glück l ich,gut genährtund aller Sorgen ledig durch dieses Leben pilgern und ein Gehalt beziehen zu kön nen, das hinreichen würde, hundert Fa milien anständig durchzufüttern, dazu muß man entweder eine Patti, oder wenn das nicht geht, ein John L. Sulli van werden. Beide erhalten für verhältnißmäßig wenig Aufwand vonJntelligenz erfordernde Leistungen eine ganz abnorme Buabluna. Wenn man ieöt Z. B. wie

der hört, 'daß Sullivan nächstes Jahr nach Europa geht und dafür die Klcinigkeit von öl 00,000 per Jahr bekommt, dann möchte man beinahe der Allmutter Natur zürnen, daß sie auf unsere Fäuste nicht Sorgfalt genug verwendet hat. Der Deutsch-Amerikaner Joseph H. Beaver auö New Jork, der seit 25 Jahren von jedem neu erwählten Sheriff verhaftet und ingesperrt wurde, weil er einem Wuchercyncern, daö längst den Weg allen Fleisches gegangen ist, noch L60 schuldete, resp, schulden sollte, und der, weil er beständig gegen Bürgschaft auf freiem Fuße war, ein Vierteljahrhundert hindurch New Fork nicht verlassen durfte, ist jetzt auf Veranlassung des deutschen Skechtschutzvereins von seinem Alp erlöst worden und kann jetzt jeder Sheriffswahl ruhig entgegensehen, ohne befürchten zu müssen, eingelocht zu werden. Der alte Knaster weinte wie ein Kind, als man ihm mittheilte, daß er von nun an unangefochten im Besitze seiner Freiheit bleiben werde. Das kleineStädtchen Homer, Jlls., war unlängst der.Schauplatz einer ganz ungewöhnlich schauerlichen Blutthat. Ein Ljähriger Mann Namens StarS griff seine 75jähr!ge Frau, die mit ihm 30 Jahre lang alle Leiden und Freuden dieser Welt getheilt hatte, mit einer Handsäge an und, nachdem er die Unglückliche erst durch eine Reihe von wüthenden Hieben widerstandsunfähig gemacht hatte, warf er sie auf's Bett uno sägte ihr geradezu den Schädel auseinander, so daß das Gehirn aus der gräßlichen Wunde herausquoll. Die Aermste hatte sich noch Stunden lang zu quälen, ehe der Tod sie von ihren entsetzlichen Leiden erlöste. Der weißhaarige Ntörder scheint im Vollbesitz seines Verstandes zu sein, obwohl er im Gefängniß behauptet, seine Frau sei eine Hexe und habe ihm nach dem Leben getrachtet. Eine ganz gelungene Scene spielte sich an Washingtons Geburtstag im Jale College zu New Haven, Conn., ab. Nach altem Brauch dürfen die fre8hrnpn", die Füchse, nicht eher Spazierstöcke tragen, als bis Washingtons Geburtstag vorbei ist. Es ist das eine Regel, über deren Einhaltung die 83j)honion33" eifersüchtig zu wachen Pflegen. Nun will es aber der Zufall, daß dieses Jahr die Freshmen" den Sophomores" weit überlegen sind, so daß bei all' den unvermeidlichen Prügeleien die letzteren stets ganz bösartige Keile bekamen. Im Gefühle ihrer Ueberlegenheit glaubten sich nun die Freshmen" etwas ganz Besonderes herausnehmen zu dürfen. Sie kauften sich also sämmtlich Spazierstöcke von der Größe einer Reitgerte bis zu der eines soliden Zaunpfahles hinauf und paradirten damit durch die Straßen. Die Sophomoreö" stürzten sich wüthend auf sie, wurden aber schmählich zurückgeschlagen, obwohl es ihnen gelang, einen Versuch der Freshmen", sich mit ihren Spazierstöcken Photographiren zn lassen, zu vereiteln. - Seitdem läßt sich kein Frischling" mehr ohne Spazierstock sehen, und die Sophomores" brüten Das Fachblatt Turf, Field and Farm" erzählt in einem länge

ren Artikel über die ungeheure Entwik kelung des amerikanischen Zeitungswesens folgende interessante Anecdote: Als Herr Bonner, der Herausgeber des N. Z). Ledger" diesen in Aufnahme bringen wollte, kaufte er eine Seite in der tätlichen, halbwöchentlichen und wöchentlichen Tribune" für $3000 zur Aufnahme von Neclame" für das Blatt. Als der alte Greeley (von der N. I. Tribune"), der damals freilich noch nicht alt w.ir, das fah, ward er grimmig und verweigerte die Ausführung des Eontractes für das Wochenblatt, da man einem Äanne nichts viel Kaum zugestehen solle,und die Ledger"PusfS dem Wochenblatt schaden würden. Herr Bcnnet vom , H.'rald" börte davon und sagte: ..Greeley sei ein Esel. Von dem Herald" könne kein Anzeiger, der die üblichen ?!aten bezahlen wolle, zu viel Naum verlangen." Als Herr Bon ner das vernahm, bestellte er acht Seiten vom Herald", d. h. so viele, als das Blatt in regelmäßiger Ausgabe hatte. Herr Bennett blieb bei seinem Worte und der nächste Herald" erschien mit 16 Seiten, was damals als eine ganz ge wältige Leistung erscheinen mußte. . Im Bellevue- Hospital zu New Z)oik befindet sich zur Zeit ein Patient, an dessen Schmerzenslazer die ärztliche Wissenschaft mit gespanntem Inte resse steht. Der Mann Henry Nay mono heißt er leidet am Zungenkrebs, und zwar sind die Krankheitseischeinun gen sowie auch die phvsiscbe Widerstands I fähigkeit des Kranken ziemlich genau die w r wr r ' izt . nn l. r t iotn wie oet sranr. lan wiro ncv noch erinnern, daß man einmal entschlossen war, bei letzterem eine Operation vorzunehmen, daß man aber schließlich doch davon Abstand nahm, aus Furcht, der schon stark geschwächte Körper des Generals mögö der Operation nicht gewachsen sein. Vielfach hat sich seither in ärztlichen Kreisen die Ansicht aeltend gemacht, Grant hätte durch eine Operation am Ende doch noch gerettet werden können. Der ev. Ausgang des Navmond'schen Falles wird zeigen, in wie wcit diese Kritik eine berechtigte ist. Man wird nämlich bei Raymond von ei ner lokalen Bebandlung des Leid.ens vor läufig ganz Abstand nehmen und den Patienten pflegen und he: ausfüttern, bis er stark genug ist. um die Operation zu überstehen. Erliegt er derselben, was 'titix anzunehmen ist, so ist Grant's r,?.n ki'ie glänzende, wenn auch trau 'irchlfertigung widerfahren. E i n e er f i n d e r i s ch e S t. P a u lerin, die nicht vermeiden konnte, daß ibr Gatte jedes Mal nach dem Essen ein Mittagsschläfchen hielt, statt sich, wie es einem galanten Ehemanne zukommt, mit ihr zu urnerhalten'kam'auf die geniale Erfindung, ein Fenster, vor dem der Sesiel des Siebenschläfers stand, zu off nen. Bei der angenehmen Temperatur, die im Winter in St. Paul zu herrschen pflegt, war es kein Wunder, daß dem Herrn Gemahl beide Ohren erfroren. Das Mittel war ein wenig radikal, aber gezogen hat es, denn das Mittagsschläf eben ist aus dem Programm ein für alle Mal gestrichen. Kaust Mucho'S Cigare". "Legt Havanna

Deutsche Lokal - Nachrtckten. Provinz Voien. Vom Schivuraericht wurden verur-

theilt : der Knecht Wilhelm Gatzke aus Ziomgsdorf wegen Brandstiftung zu drei Jahren Zuchthaus, der Häusler Lukas Josefczak aus Krzvownik wegen Mein cids zu o Jahren Zuchthaus, der Knecht Woyeicch Woyd ai:s Samter wegen Straßenraubs zu 5 Jahren Zuchthaus, der Lehre? und Postaaent Priske aus Stöven wegen Unterschlagung und Fäl-' schling zu 3 Zähren Zuchthaus, der Töpfer Helm, yrnwli au Wirsttz wegen ? in l ich ke il 2 r ei br e chen ;u'L JahrenZuckt Haus, der Arbeiter Albert Gräsing aus Zborowo wegen Raubes nnd Nothzucht zu 3 Jahren Zuchthaus, der Knecht Cle mens Wargula aus Zerkowo wegen Kör-; Perverletzung mit tödtlichem Ausgang zu ! 1 Jahren Gefängniß. Unfälle : In ! Folge der strengen Kälte sind der Ein : wohner Bilinski aus Janowo. der Arbei ter Anton A!urke von Lissa und der Ar beiter Stanislaus Jesianowöki aus 5to narr erfroren ; zu Bromberg wurde der Zimmerlehrling Neinhold von einem Balken erschlagen ; zu Czarnikau erstickte die Frau des Töpfers Lissak in Folge Einathmung von Kohlengas, zu Jercyce wurde der Häusler Ant. Kaminski in der Sandgrube verschüttet. Vrcln, Vachten. Wegen IJfachen Sittlichkeitsver orechens erhielt der 65jährige Maurer Kolbe aus Cölleda 6 Jahre Zuchthaus. In Telitzsch übersteigt zur Zeit die Zahl der weiblichen Einwohner die der männlichen um mehr als 200. Der Kalkbrennereibsitzer Sch. in Freyburg a. U. verduftete sammt Familie mit Hin terlassung zahlreicher Schulden. sNegierungsrath a. D. Blume in Halberstadt, der Letzte von Lützows wil der verwegener Jagd." Durch Entzündung von Dynamitpatronen fand in Landsberg eine Explosion statt, bei wel cher das Haus des Arbeiters Martin in die Luft gesprengt, zwei Frauen getödtet, und mehrere Kinder verletzt wurden. Wegen Beschimpfung von Juden und Ohrfeigung eines jüdischen Kaufmannes wurde der Domänenpächter Fleischgräber in Nautschütz zu 200 M. Geldstrafe verurtheilt. Selbstmord begingen Waldarbeiter F. Meier zu Benneckenstein, Oekonom Möllert aus Ermstädt, die Bergmannsfrau Bensch zu Hergisdorf, Armenhäusler Zimmermann zu Tanger Hütte und die Hauswirthin Luisa Find eisen aus Magdeburg. Verunglückt : Rentier Schaffe? aus Erfurt, Zimmerpo lier Hentje zu Gardelegen, Nestauradteur Döring in Wittenberg, Fuhrwerksbesitzer L. Becker aus Ellnch und Schlosse F. Wolf zu Halle. Hannover. An der Ecke des Marktplatzes und der Knochenhauerstraße in Hannover wurde gegen den Schlachter August Klusmann von der Kellnerin Anna Kohl aus Freienfelde, mit der Klusmann früher ein Verhältniß unterhalten hatte, ein Mordversuch gemacht. Die Verlassene warf dem ahnungslos daher Kommenden ein Gemisch von Pfeffer und Salz in die Augen und führte dann nach seiner Brust mit einem großen Messer einen kräftigen Stoß, der jedoch an dem dreiten Ledergurt abglitt und nur eine leichte Verletzung zur Folge hatte. Das unweit Lüchow belegene zum Gut Grabow gehörende altersgraue Schloß ist von 4 Räubern erbrochen und völlig ausgeplündert worden. In Neudorf bei Stolzenau bat der Schuhmacher Nodcnberg den An bauer Fritz Wege im Streit erschlagen. Selbstmorde, Unglücks und Brand fälle : Die Ehefrau des Arbeiters Grie sei aus Vreselenz, der Knecht Andersen aus Coppenbrügge, der Instrumenten stimme? Dargel zu Hankensbüttel, der Hauösohn Backbaus zu Neustadt a. Rbg. und der Kaufmann Wittgrebes aus Osterwald haben sich erhängt' die 71 jährige Ehefrau des Altentheilers Beyer in Prezelle hat sich den Leib aüfgeschnit ten. Durch Unglücksfälle büßten ihr Leben ein : in Folge unglücklichen Stur zes der Hofbesitzer MartenS zu Crumma sel, der Pächter Fleddermann zu Nordrup, der Einwohner Peter Köster zu Osterende-Jlienworth, der Arbeiter Hermann Brandes zu Rheden; ertrunken sind : zwei Kinder des Arbeiters Lüttmers aus Bollinghausen, der Mandatar H. Vorsum aus Diepholz, der 12jährige Sohn des Handelsmanns Schwethelm aus Hildesheim, der Sohn des Packmei sters Mähler zu Osnabrück ; einer Blut Vergiftung erlag der frühere Töchterlehrer Müiikel in Hannover. Niedergebrannt sind : zu Malbergen der von dem Heuerling Noßkamp bewohnte Kotten des tofbesitzers Meyer, zu Osterwald das Zohnhaus des Abbauers Conr. Nadler. LStftsalen. Der Arbeiter Böckenholt aus Münster ist von zwei bereits zur Haft gebrachten Männern ermordet worden t inBurg steinfurt Dr. Hofmann, 80 Jahre alt, einer der angesehensten Aerzte von West' falen. Dortmund wurde neulich von Gewitter und Hagelsturm heimgesucht. Mit dem Bau des Schlachthauses in Hagen soll jetzt begonnen werden. In Siegen ließ sich der Hüttenarbeiter W. Strunk von einem Bahnzug überfahren. Durch Grubenunfälle haben ihr Leben eingebüßt : der Hauer Wilh. Gerdes aus Barop, der Hauer August Schindwolf aus Marien, der Bergmann Aug. Kortz aus Wellinghofen. Ferner verunglück ten : der Klempnermeister Herm. Haacke zu Bielefeld, der Bahnwärter Heitkotter zu Tortmund, der Bahnarbeiter Peters I. aus Wehrden und der Maurer Pogge' aus Werl. belnpro!m. . In Köln ist die Polizei einer Engel macherei auf die Spur gekommen. Ver brechen schädlicher Art gehen ihrer Ent hüllung entgegen. In einer Farben fabrik zu Elberfeld fand eine Explosionstatt, bei welcher ein Arbeiter lebensge fährlich verletzt wurde. Die Mörder des Landbriefträgers Kannegießer auö Eschweiler sind zwei . Zechenarbeiter. Beide sind bereits m Haft. Zum Bau einer Kirche in Nemscheid hat ein Ano nymus 30,000 M. geschenkt. In Godesberg hat sich ein Verein gebildet, dessen Zweck der ist, Godesburg zum Kurort zu erheben. olizeisergeant Freimann, der einen flüchtigen Arrestanten geradezu abschlachtete, ist in Düsseldorf reigespro chen worden.

Politische Anzeigen. Für Tvlvnship - Trustcc. Hfnrr, Geis.l. unterworfen der Entscheidung der dtmokratischen Townshlpkonvention. Fllr Slyatzmcistrr. Hez Smart, von Llmrence Townsh r, unterworfen der Enischkidunz der republika ischen NomlnationS, Konvent on. Für County-Clkik. Aurclins I. Jove,. unterworfen der Ent'ckeidung der republikanischen Eount? Convention lös?.

Jobn N. Clinton, unterworfen der Entscheidung der rerubttkanische Eountv Enerin l8Sti. Tdward H Dean, nterwoifen der Entscheidung tir republikanischtn County Konvention. Für CoillillMlldltor. JobW..Pfaff. unterworf, der Sntseidunz der revublikaniscken Eounty Convention. Für Slzrriss. Henry H. Bkvlll,. unterworfen ter Entscheidung der rgblikantscheu Eounry Eonventio I8dö. Nicbard S. Colter, unterwvtfen der gnischetdung der republika. schen Eount, Lonventio. (Vrorge H. Cnrter. unterrnorsen der Entscheidung ler ke-rokrtischen Eourty Sonvent'.on. Für Coumy-Nccordcr töugene Sanlcy, nntermoren der Entscheidung der lepudlilai.i chen Eounty Convention. Stll ÜSSY & mmmhmm HAS N0 EQUAL. rERFEC T SA TISFA C TONi New Mm Sßii lacMie Co. ORANGE, MASS. 30 Union Square, N. Y. Ch!c2C, II St. Louis, Mo. Atlanta, Ga. Dalhs, Icx. San Francisco, Cal. Kf tt. fcV Kaiser & JPsteerer, Agenten No. 214 Ost Washington Straße, 3n bUnosiUI. ObioaO) 5. Xonls and Pittatn.irf Railroad. 8ftt'cfccEt sät durchgehende nnd Letal-Züg, 0 17. sbk. 1863 an: gttgt klaff da Union-Devot, Jndvl., t folgt etattonen. ,Schnll,g Poft,u, Schnllzg SeeRbg.Indtanav:' 4:26?m lQUb 4:n 6:41 , 7:n . n.m 6:13. :d0. Unk.Carnb'gEit, 6:30 . 6:63 , 8:67 &: 9:S6 . . iedmond ... 1:37 Dayton 3:81 . 3:47 . 4:M . 6:40 . ) 8:37 . taua 8:59 , 9:63 . rbana olumbu.... vark II'.AINm ii:30 . 1353 . 2:Z7M 4:34 m 8:02 . 6:17 . Steudenotl. 5: . : 7;ö1 . Sbeelina. tUlourg arriibura... 4:15(!nv 2:39tat , altimor.... 7:40 8:50 , 7:50 . i: j-flm : , 6:i5 . 7:30 . 7uO"m , öasytngton.. , Philadelphia. .Vorl.. , Boston 11:20 . s:ttm Tkalich. f Täglich, autgenommen Sonntag. Pullmann' 'alaft, chlaf. und Hotel-Wager durch bi PiUibvrg, Harriburg, Philadelphia une Nw ork. ohn Wechsel, lo in äuagknwechse' ach aittmor, Washington und Boston. Fahrkarte nach allen Oeftlichen Städter, Knd in allen auvtKahr!an,n.ureau de Lnen, nnd tu dem kSafdington Ltrafi und tm Union Depot ureau Judianavoll, tu haben. Schlafvagen'karten kS' en tm Voraus geftchett erden durch pplikatio, bet delgnten tm Stadra dr tm NnUn IXpot ,u Jndtanapolt, Ind. 6. R. Vttloa, . S. P. . Rordoft.Icke Washiug. ton und Jlltnoi Straß. Jnd'xl. ?aS fStcQtta, anager, oludu, 0HU . . ?,d. Gl. Vasiagier udItcket.Vn Wie Bee Line !" nach Cledelan, Lake Chataoqna, Niagara Fallk, Thouland Island, Lake George, Lake Cham. plain, Saratoga. Whrte Mountain, Old Orchard, Rye Beach und alle Curplätzedon NEW ENGLAND mit ,et Schnellzügen täglich. Die einzige ahn o Jndianapolt nach IVew Yorl and IJoiton ich durchgehende in Verbindung U der Lake hör und . V- ffentral tfendah hat. Die einzig Bahn, eich tm rand Centra! De,t in em Zork einläuft. in westlich gehend? Schnellzug wurde ingerich. tet und Passagier, welche nach tffouri, ansa, Nbraka, Eolorado, e ertc, und altfornta reisen wollen, finden defte Rkkomadation und niedrig, Raten. drtse0lllte. an hole sich bei W I. R i ch o l , gent, ulkunft Ticket allen reanlaren Ticket.Osfice. S. B. T h o m a . O. D. S k i u e r, General Manager. Irasfte gent. . I. Gmith, Sen. Paff. ?gt.. Eleveland, O. W. J. iaI, ' Passagier-Vgent. Jndianapolt, Ind. o. Bat Hau nad 136 . lld Jlltnoi Girat, CHRISTIAN WIESE, JW?WL Taal L,lch,nbNatt,r, 29 N. Eaft Ett.

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