Indiana Tribüne, Volume 9, Number 158, Indianapolis, Marion County, 27 February 1886 — Page 3
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Esther's Ehe.
Roman von Hermann Heiberg. (Fortstduns.) egine war langst wieder aus das elterliche Gut zurückgekehrt, die alte Irau bockte in ihren Parterrezimmern, wie srüher. Der Tottor ging in alter, stiller Weise seinen Pflichten nach, und Wolf Rochau bewohnte in derKöniggrätzerstraße schon fast seit zwei Jahren mit seiner dunkeläugigen Frau Esther eine hübsche Wohnung. Aber auch Ernst Martellier hatte mit Martha Mendelsohn am Altare in aller Stille die Ninae gewechselt und besaß sogar schon ein Kindchen mit dunklen Locken. Während derVerlobungszeit vollzogen sich die Dinge nicht ohne peinliche Zmischenfälle, aber im Ganzen war Alles bester verlaufen, als die Betheiligten vermutbet hatten. Ernst Ma.ellier erschien in der Lennestraße nur, lvenn er wußte, daß er Wols nicht fand, und Esther blieb stets auf ihrem Zimmer, wenn sie von seinem kommen hörte. Bei einigen Abendgesellschaften hatten sie sich zwar nicht ausweichen können, aber hier war das Peinliche des Zusammentreffens durch die Anwesenheit Fremder ausgeglichen. Martha war sogleich fleißig an die Aussteuer gegangen, und als endlich Wolf Esther an den Altar führte, hatten die beiden Verlobten ihr Reich allein. - Zwischen Ersterem und Carl 3lochau war eö auch später noch zu allerlei Ekl rangen gekommen. Wolf unterdrückte seine Befremdung nicht, daß Carl, aera de Carl sich zum Anwalt der Pläne zener Beiden gemacht hatte, und als er gar erfuhr, daß sein Bruder Brautwerber geWesen sei, kam es zu einer heftig erregten Szene. Martellier ist sin Lump !" rief Wolf in seiner unbesonnenen Heftigkeit. Du solltest nur hören, was Ejtyer mir er;äbli." Und Ntttt begcuin er unter seines Bni oers Stirnrunzeln von allen jenen Dinzen zu berichten, welche Martellier in eiinn so eigenthümlichen Licht erscheinen ließen. Ich weiß, daß Martellier etwas berechnend und nicht frei von Egoismus ist!" :rwide.te Carl. Ich leugne auch nicht. Daß Deine Mittheilungen mich nicht ge5ade für ihn erwärmen, aber sie rechtfer zen keinenfallS einen so ehrenrührigen Ausdruck. Alles hat zwei Seiten. Findet irgend Jemand in der Welt etwas darin, daß ein lDfsizier ein wohlhabendes Mädchen ha rathet ? Hat der Staat, der über öhre und Sitte ängstlich wacht, diese Lorgänge nicht gar autorisirt ? Wo ist also das Verbrechen, wenn Martellier kbenso bandelte '4 Und ereignet sich's nicht jeden Tag, daß Menschen auf öas Geld Anderer spekuliren und es nützen? Berstehe recht. Mit meinen Anschauungen verträgt sich dergleichen nicht, ir denken darüber gleich. Aber man ist noch kein Lump, wenn man Silber und Gold zum Gegenstand seiner Lebens-, ziele macht. Das. Wie ist entscheidend." Ja, ja, eben," fiel Wolf ein. Das Wie. Es ist dasselbe, was Esther sagt. Würde ein Mensch mit vornehmen Gesinnungen jemals die Mutter seiner Braut bei solcher Lösung deS Verhältnisses um einen Vorschuß angehen? Pfui Teufel. Skein ! Der Mensch ist kein Gentleman !" Ich wußte das nicht" gab Carl zurück aber wohl wußte ich, daß Ihr zut zu machen hattet, und das leitete mich neben rein menschlichen Erwägunzcn." Ja! Alle diepeinlichen Situationen heute und in der ganzen Zukunft, die bedachtest Du nicht," fiel Wolf heftig ein. Wer, wie Du, handelt, Wolf, muß neben den Rosen auch die Dornen pflükken ! Gucke auch mal in Deinen Spiegel, und dann urtbeile." Es ist, als ob Mama Nochau Moralpredigtrn hielte," stieß jetzt Wolf heraus. Ah, pfui! Wolf! Wenn ich Dich nicyi so liebte Die Menschen sind offenbar glücklich geworden ! t Ihr solltet Euch freuen, statt zu eifern. Jbr solltet den guten Weg anbahnen, statt " Niemals !" brauste Wolf auf. Und Esther ! Esther vermag nie wieder zu lieden, wo sie einmal verachten mußte. Ich glaub's auch gar nicht, daß dei Mensch Marcha liebt! Und Martha ' Na, es giebt Ziäthsel auf der Welt, die man nie lösen wird." Betrachte doch die Sache einmal aus einem anderen Gesichtspunkte," hub Earl Nochau an, ,.und beantworte meine Fragen. Glaubst Du, daß sich Martellier und Martha nicht gefunden hätten, wenn ich meine Hilfe verweigert hätte? Und kannst Du denn nicht verstehen, daß mich ein sorgendes Gefühl für Dich leitete 'i Immer nagte das Wie sieh, nun komme lch auch auf Dein und Esthers Wie! an mir, es war mir leid um Dich. War ich Dir nicht ein guter Fürsprecher bei unserer Mutter, legte ich Dir nicht in jeder Weise an den Tag, daß ich Dein Glück vor Augen hatte ? Ist es nicht möglich, daß Tu heute, weil in der ersten Erregung, ungerecht urtheilst? Warte ab! Vielleicht kommt die Zeit, wo Du auch Nachficht für Deine Handlungsweise bedarfst." Wolf ward überzeugt, aber der schulmeisterliche Ton seines Bruders ärgerte ihn. Er schwieg, riß an seinem Schnurri r w .L .n . part unv scywß mtt ven rotten : ..Nun lassen wir das Kapitel ruhen. Was einmal geschehen, ist ja doch nicht mehr zu andern." Nachdem sich die Brüder getrennt hat ten, übersann Carl noch einmal das Gr sprich. Einmal wollte eine leise Bitter keit in ihm aussteigen. Er durfte sich sagen, da nur die Liebe zu Wolf seine Handlungen bestimmt hatte, er gedachte c -k rvi c res Opfers, oas er feinem Bruoer in etaenen Senensanaeleaenbeiten aebracbt. I V F Aber diese edle Natur unterdrückte eine so begreifliche Ueberlegung ebenso ra1ch,wie
ne entbanden war, za, scyalt sich noch dazu. daß solche Gedanken hatten aussteigen können. Auch Negine hatte von ihrer unvcrwüstlicken Laune während ihres Aufenthalts in Berlin eingebüßt. Sie war ost nachdeutlich und schweigsam, und ein stiller Blick aus ihren sonderbaren Augen siel dann auf ihren Vetter. Am letzten Abend vor des jungen Mädchens Abreise saßen sie und Earl allein in dem großen Wohnzimmer. Frau Nochau war eben in ihr Schlafgemach gegangen, um Hossmannsche Tropfen zu nehmen. Negine nähte an einer kleinen Handiasche, sprach nicht und athmete nur einige Male in bedrückter Stimmung auf. Und als nun Earl Nochau auch stumm blieb.
brach sie das drückende schweigen und sagte: O ... - . r . Das Abschiednehmen sollte strasrechtlich verboten werden! Giebt's keine Paragraphen dafür V Sie schaute auf und machte ihre drollige Miene. Aber Earl Iiochau zuckte nur die Achseln und sab sie traurig an. Nd,i, hör' mal, Vetter ! Das geht nicht ! Die Mama ergiebt sich dem Ztvpfschmerz. Tu dem Weltschmerz und ich dem Abschiedsschmerz. Ein Lazareth wollen wir doch hier nicht errichten ! Gieb mir mal Deine große, gute Patsche und tteh mir klar m die Augen, e: nicht traurig, Menschenkind! Weshalb bist Du traurig?" Sie lächelte, und doch standen ihr die blanken Thränen in den Augen. Ihr Herz wollte brechen, und doch versuchte sie zu scherzen, um ihm den Kummer weniger fühlbar zu machen. Und da brach es aus Carl heraus. Er stand auf und süßte sie, ehe sie es wehren konnte, und sagte : O, Du überirdische, herrliche Seele ! Sieh, Negine! ist Dein Brautkuß ! Gehe, aber warte auf mich ! Ich N'erde kommen, früher, später, sicher ! Ich lasse nicht mehr diese liebe Hand, die mir gehörte beim ersten Sehen! O komm ko"l,tt, mein liebes, theures Mädchen P Und sie sank ihm jetzt willenlos in die Arme und weinte sich aus an seiner Brust. Noch an demselben Abend ward zwischen Beiden verabredet, daß ihre Verlobung vorläufig selbst für Mama 3tochau ein Geheimniß bleiben solle. Sie würde fragen, weshalb Earl nicht heirathe, und er wollte ihr weder die Antwort ertheilen, daß er Wolfs halber noch warten müsse, noch sich weigern, aus ihrer Haud zu nehmen. Und Ikegine verstand und ehrte, was er wollte. In den ersten Wintern ihrer jungen Ehe kamen Wolf und Esthe? aus den ge seüjchafilichen Zerstreuungen nicht heraus. Man drängte sich um das Ehepaar, namentlich von Seiten der großen MendelsohnschenVerwandtschaft und Bekanntschaft, und schon fühlten die jungen Leute eine leise Uebersättigung. Auch die für den yeuiigen Tag von einex Familie in her Thicrgartenstraße ergängelte Einladung halten sie bereits mit Unlust angenommen. Namentlich ging Wolf mit sebr schlechter Laune an die Toilette Ah! Nun sitzt wieder die vertrakte Kravatte nicht. Es ist schon zum" rief er, zerrte an der unschuldigen Schleife und riß sie fast in Stücke. Aber, Wolf :" mahnte Esther sanft. Sä doch nicht so unaeberdig !" Ach! Und nun fehlt hier auch noch ein Knopf. Es ist doch wirklich Kannst Du denn nicht meine Wäsche in Ordnung halten, Esther ? Das ist doch eine schrecklich unordentliche Wirthschaft ! " Er stampfte ungeduldig mit dem Fuße und schob einen sich ihm in den Weg stellenden Gegenstand polternd bei Seite. Es war das erste Mal, daß Wolf in solcher Weise mit Esther sprach. Sein Ton hatte etwas Brutales, und sie empfand dies so sehr, daß sie sich abwandte und keine Silbe erwiderte. Er glaubte sogar. Töne zu hören, wie sie unterdrücktes Weinen begleiten. Ja, dadurch wird doch die Sache nicht anders, daß Tu die Gekränkte spielst, während " Esther wandte sich rasch um und sah ihrem'Manne fest ins Auge. O Wolf ! Wie häßlich." Wolf bewegte ungeduldig die Schultern trat an einen Schrank und griff nach anderer Wäsche. Er antwortete ihr nicht und sah sie auch nicht an. Besorgen Sie einen Wagen !" rief er jetzt dem Mädchen zu, als er seine Toilette beendet hatte. Und : Bist Du fertig ? fügte er in einem mehr als unfreundlichen Tone hinzu, indem er seine Frau mit einem kalten Blicke streifte. Esther war blaß, neigte den Kopf und stieg wortlos neben ihm die Treppe hinab. Auch in der Droschke ward keine Silbe zwischen ihnen gewechselt, bis sie ihr Ziel erreichten. Dann sagte Wolf: Wenn Du bei jedem Hemdenknopf, welcher fehlen wird und über den ich mich mit Necht ereifere, solche stumme Vorwurss-Scenen herbeiführen willst, bereitet sich eine nette Zukunft vor uns aus. Laß doch diese thörichten Empsindlichkeiten " Wir gehen nicht in die Gesellschaft ? ! Ich bitte Dich, Wolf," fiel ihm Esther schluchzend in die ölede. Ich war im Un recht ! Aber die Art und Weise, in der Du mir begegnetest ! Dieser Ton ! Ich vermag es nicht zu verwinden. Ich kann nicht unter Menschen sein. Nochmals ! Laß uns zurückfahren." Na, das ist doch wirklich" hub Wolf an und mühte sich in heftiger Ungeduld an dem Griffe des Wagenschlages. Komm !" fuhr er herrisch fort. Ukache keine sentimentalen Szenen und steige aus !" Nein !" ertönte eine feste Stiinme aus dein Innern des Wagens. Auf solch ein Gebot nicht !" Gut! So thu', wie Du willst!" xvt Wolf und schlug den Kutschenschlag hinter sich zu. Sie ! Königgrätzerstraße 101. Fahren Sie wieder zurück. Wieviel V Esther sah, daß er zahlte. .Noch hoffte sie einen Augenblick, aber er schritt, ohne sich umzuwenden, ins Haus und die Droschke setzte sich in Be-weguna.
Ais sie oegriss, oap sie wirltrcy aueln war, als sie sich vergegenwärtigte, was geschehen, brach es gewaltsam aus ihren Augen. Aber nicht das Gegenwärtige beschäftigte sie ; sie sah in die Zukunft und traurige Bilder stiegen vor ihr auf, so traurige Bilder, daß sie sich fürchtete, allein zu sein, und in Acngsten zusammenschaucrte. Und als sie ihre Wohnung wieder betrat, als die Magd nur allzu befremdet ihr entgegeneilte, als sie selbst die Kuppel von der Lampe.nahm, diese entzündete und auf die nun hell beschienenen Dinge des Gemaches blickte, nabm das Gefühl der Einsamkeit so zu, daß 'ihr zu B!uthe war, als ob sie ihren Mann verloren habe für immer, mehr noch, als ob er todt sei und sie ihn nie wiedersehen werde. Sie holte Wäsche und Kleidungsstücke von Wolf herbei und begann, sorgsam prüfend, nachzusehen, wo sich Mangel zeigten. Und darüber verging abermals eine Stunde und mehr, und Wolf war noch immer nicht zurück! Esther sab
nach der Uhr. Der Zeiger war an der ! dritten Nachtstunde vorüber. In diesem Augenblicke ward unsicher mit dein Schlüssel an dem Schlöffe gedreht. Draußen war Jemand. Ach, dem Himmel sei Dank! Nun war er da! Endlich! Endlich! Nasch, Licht ! Nasch ! Sie öffnete. Da stand er vor ihr, aber mit gläsernen Augen sie anstarrend. Du Du bist noch auf ?" stotterte er, nicht erfreut, nein, eber erschreckt und ohne eine Linie in seinem Ausdruck, die darauf hindeutete, er habe ein Gedächtniß für das, wgH porgefaflen, er wisse; daß sie die ganze Nacht in heftigem Seelenschmerz sich um ihn verzehrt babe. Wolf!" schüttelte sich Esther'und trat schaudernd zurück. Ja, es ist wohl spät. Wir mMn schlafen Komm!" saatt er lallend und wollte sie umarmen, Zlühre mich nicht an!" rief das junge ZLeib. ' Sein trunkener Athem erfüllte sie mit unnennbarem Widerwillen. Hier! Geh schlafen! Nimm diese Lampe. Ich werde sie nachher löschen. Geh" Du bist wohl noch böse? Ach nein, Ester" Mit verschwommenen Augen und unter unverständlichen Worten entfernte ei sich von ihr, schivankte durch's Zimmer und ließ sie in der Dunkelheit allein, Am nächsten Mittage saß Esther mit einer Handarbeit an ihrem gewohnten Platz am Fenster. Eben hatte sie die letzten Anordnungen in der Küche getxof? fen und wartete auf Wolf, den sie am Nkorgen bei seinem Fortgange kaum gesehen hatte. In dem bleichen Gesicht der jungen Frau brannten die Augen dunkler als sonst. Das schimmernde Weiß, in dem ihre Pupillen sonst schwammen, hatte eine seltsame, unbestimmte Farbe angenom men und verrieth deutlich die durchwachte Nacht. Aeußerlich ruhig, zitterte sie vor dem Augenblicke des Wiedersehens und erging sich inimer von Neuem in Vorstellungen, wie er ihr begegnen werde.Zürde er das erste Wort geben? Mußte er es nicht geben ? Plötzlich ertönte die Glocke und Wolf trat ins Zimmer. In seiner Hand hielt er ein Bouquet mit weißen Nosen, und als er sie sah, eilte er auf sie zu, legte es in ihre Hand, küßte sie zärtlich und flüsterte : Esther! Vcrgieb die Nacht. Und Versöhnung für Alles, lvas vorging !" Und als sie den Mund öffnete, um etwas zu erwidern, legte er seine Hand auf ihre Lippen und sagte : 0, rede nicht; Nichts von dem, was gewesen ! Es sei ausgelöscht. Später, später erkläre ich Dir Alles, meine gute, theure Esther." Er blickte ihr in die Augen. Noch lag etwas Fremdes darin, was ihn ängstigte, quälte. Er empfand es und kniete vor ihr nieder. Was ist's? Was hast Du?" fragte cr in zärtlichem Ton. Sieb mich an mildem alten Blick!" ' . Sie zog bilflos die Achseln empor. Esther !' Esther!" Gieb Zeit, mein Wolf. Es kommt" stammelte sie und Thränen rieselten über ihre Wangen. N)m, nein, sich mich an wie sonst. Ich stehe nicht eher auf, bis Dein liebes, gutes Auge auf mir ruht, loie vordem." sie bewegte leise das Haupt. Noch immer weinte sie. An demselben Tage, an svelchem dieser erste Zwist zwischen Wolf und Esther mit einer sanften Versöhnung endete, traf Zkegine von Teck abermals bei ihrer Tante in Berlin ein. 'Nach einer bricflichen Abrede zwischen den Verlobten hatte sie einen in ihrer übermüthigen Weise abgefaßten Brief an die Frau Oberamtmann gerichtet, und dieses Schreiben schob die alte Dame mit besricdigtem Ausdruck in den Mienen deni scheinbar arglos dreinschauenden Earl Nochau Abends über den Tisch. Lies noch einmal vor, was das tolle Mädchen schreibt" sagte sie, und Carl folgte, selbst neugierig, sofort ihrem Wunsche. Sagtest Du nicht, beste Tante, im Sommer beim Abschied, daß ich Euch bald einmal wieder besuchen solle? Ja! Und ich habe es mir damals aufgeschrieben und wohl behalten. Für geiviffe Dinge ist mein Gedächtniß ein ganz merkwürdig gutes und für andere ein erstaunlich schlechtes. Ich konnte zum Bei-, spiel niemals das große Ein mal Eins leriren, und noch heute könntest Tu mich auf denKvpf stellen (thu's, bitte, nicht !) ich würde Tir nicht sagen können, 'wie viel zwölf mal ei'nundachtzig ist. Ich konnte auch' nie behalten, daß die Kir. schen auf den Bäumen mehr einer unverständlichen Sorge für die Spatzen preisgegeben werden mußten, als dem verlangenden Kindermund. Mein Gedächtniß war so schlecht, daß ich ost ganze Bäume nach und nach abgeplündert habe. Wenn ich heute eine so weiche Seele besitze, so rührt's daher. Meine Urblutmischung kommt von Kirschensaft. Auch konnte ich nicht behalten, daß an den Büschen Dornen sitzen. Ich glaube, auf dem ganzen MillionenUmkreis der Erde gab's kein einziges, kleines, allerliebstes Mädchen, dem so viele Niffe in den Kleidern genäht wer den mußten.
Für Alles, was ich nicht sollte, hatte ick ein ängstlich ausgebildetes Erinnern, aoer französische Vocabeln standen meiuem Gedächtniß so fern, daß ich sie wie Illlttlme, kleine, fletschende Katzen ansab, und ich darf es sagen, Tante avoi'r und etrv bin ich aus dem Wege gegangen wie unscretn Bullen, wenn er einmal auf die Weide mußte. Auch eine frühe Aufstehstunde wollte nicht in meinen Kopf. Ich brauchte oft an die sechzig Minuten Zeit, um mich zu erinnern, daß es eine solche überhaupt gäbe. Ich lag und träumte selige Träume von endlich zu Tode vergifteten Gouver-, nanten, Freiheit, Liebe, Vogelgesang und guten Menschen, die eine weiche, zärtliche Hand auf meinen Kinderscheitel legten. Ich war auch so lirbebedürftig alle Zeit und vergaß, daß das zu befriedigen ganz Nebensache war. Französische Vokabeln und Gesangbuchverse (verzeihe Tante, aber ich war diesen letzteren gegenüber von einer so angeborenen Talentlosigkeit, daß ich, wie die i'athematik-Unfähizen, eine mangelnde Gesangbuchvers-Ader bei mir vermuthete) N'aren ja so wichtig, und gerade sitzen und den Kindermund nicht aufthun, und nicht mit dem Messer essen, und nicht sich zurücklehnen, und nicht neugierig sein, keine Meinung haben, und bescheiden sein und nicht schmollen, und nicht u. f. w. u. s. w., kurz, fast alle die Tugenden üben, welche ich mit den schärfsten, mikroskopischen Jnstrumeinen bei Erwachsenen auch nicht entdeckte, das war die Hauptfache. Und nun will ich Dir auch sagen, wofür ich ein prächtiges Erinnern habe, und ich will es Alles in einen Satz zusatttni.nfassen: Daß Du stets eine liebe, naä'sichtlge und wohlwollende Tante für mich warst, Geduld iuit meinen Schwä gen übtest und mir durch Wort und Blick an den Tag legtest, daß ich irgendwo mit einem festen Faden an Deinem Herzen angeschnürt sei. Also ich komme! In vier Tagen bin ich bei Euch und alle abrathenden Telegramme des Erdenruildes und eine ganze tagliche Londoner Uebcrseepost würden mich nicht abhalten, zu erscheinen und zu sagen : Da bin ich, ich kann nicht anders ; Gott helfe mir O web ! Kovien. frei nack Lutber !
Verzeihen Sie, großer Lteformatoi. enn ick so in Ihre geflügelten Worte w . greise : Carl Nochau bitte ich zu sagen, daß ich eine gewisse Sympathie für ihn nicht ableugnen könne, ihn aber als einen sehr bcachtenswerthen Vetter erst anerkennen würde, wenn ex sich die kindlichflehenden Augen des Seelöwen im zoologischen Garten und die unnachahmlichen Bewegungen der hopsenden Känguruhs daselbst angewöhnen würde. Hoffentlich lernt er Alles, bis ich komme, Tu, Tante ; Grüße von den Eltern bestelle ich nicht. Sie sind ja selbstverivl tA (Fortlebuna folgt.) Die Erfahrung Vieler! Nachdem ich so dielbo Underdanlichkeit zu leiden hatte, war ich nahe daran, mein Leben ! zu verlieren. Wie leicht Und verdaulich auch die Nahrung war, ich bekam bald darauf arge Schmerzen ! Schließlich ! mußte ich drei Wochei. im Betteliegen. Ich hatte zwei Aerzte aber sie halfen mir nicht. Endlich hörte ich von ' Hopfen Bitterö!! Ich probirte sie ! Kaufte eine Flascke, nahm den Inhalt in vier Stunden Und am Nächsten Taöe war ich aut dem Bette. War seitdem nicht mehr Krank ! Ich habe sie seitdem Hunderten ewpfohlen. Geo. Kendall. AUston, Boston, Mass. Qchäudllcke Grausamkeit ift ei Deine Familie leiden zu lassen Wenn Du sie kuriren kannst Mit Hopskn-Vittert. Verfolgt die Schwindler. Wenn Du beim Apotheker Hovsen Bitter erlangst und er giebt Dir etwas Andere als in Flasche mit weißer Etiquette und darauf ein grünes Hoxfenbündel, s verklag ihn wegen Betrugs und wir werden Dich liberal belohn. Siehe den bundesgerichtliche verbotsbefehl an E. D. Warner' Serman Hop Bitters, Readtng, ich. und alle seine Verkäufer, Agenten, Apothekerun ander Nachahmer, 'Charte? Oali" RAI6ES ! mit schönen Ofenthüren. Kommt und seht sie ! Ksch -lZesen aller Sorte u 1 z den Niedrigsten Vreisen bei a ( rtT' 0HU r1? ENiMETX 62 Oft Washington Stt. Jobn Weilacher, Slllovll u. BlÜllltdHllllc, 03 ? Vennsvlvavia (Ztr.
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