Indiana Tribüne, Volume 9, Number 157, Indianapolis, Marion County, 26 February 1886 — Page 3

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TROPFEN Gegen BluKrankheiten, Leber- und Magenleiden. ?tarttia da fi STittel. Pnil. 60 Ccntl ober nf Klafchen f.oo: in alle xothiken haben. Jü, tzS.07dn,niilf Flaschen kosten fr t rsaadt. ihr ti' uomlas t9 alle rankhette ) Brust, Lunge u. der Kehle. 9! in Orisina!.VaZe!en. Priil, SS ntZ. I Ellen il?othkkn zu haben, der wird nach Empfang det vttraz frei versandt. Van adressir: The Chartes A. Vogeler Co.. Baltwere, Marzland. Eine KZndcrlose Cye nii i nr nnntir ' " " """"" " Ist ewih eine üierauZ trairje Ca.le für rnen che4Sdpaar. -2I-i und n?rCuö dtts.m lieSel In kurze? 1 1 abzkdvlf:i weilen kann, z'gt der ,Rungsnker." 3 ' 3Ua, mu jailreutea aturzetreueu lUein. ireld er reu ccui cUcuunr be :aden teu:iini;iIoistitut i:ilcu 2cit fciruucje ge6f n nurt, aus tierlar-te '.Seife. Junge euke, 'die in cn 2tar.& üiw irrten. wellen, sollten den Spruch SAu!: i'tuni prüfe, wer sich ei bindet, e.l 1 ehernen, und kas ror reiiliche ud lese, cfce sie tti rtdti8fte Schritt de VMenS tLun ! Lirb für 25 kentt r jokmarfen, fcitcbt in h-u.tfrr uie in englistd Sprache, frei und f.x$?.r.n verpackt erlaubt. Krrejje LeutschtB HcU-Iustitut. U Clinton I'iÄce, Xer York. 2f. T. euer-NIarw-Signale. $c.-irtt9l.ta ud artet Hrtquer btt geuer 2)tarti ntf. ' C?. ii fjerl. ) otJl -nc 3T..ch.$an Ciiafrc. z ätc ?rViSUle d S3aH3JöttWtf A Stn3on and Nzrd'?t:kt. j Säcflajufln . ah U eu. JlI Lei." ' Str. und Zart ! ?. Vi19 ub Karr Sa,n nw 1 H? Ctr. und iRsflcchufrni o !. lUrtfütn re. uv, Alh Lt,. L7 P! . und Sulr Str. 5.S arrs ttr. d K. ?19 rcher und 35u Str. . t'2& sa g lr. n siebente St? liabama und Sieb . k2i DtrUian und Siebente Str. and it. unk Btncoln r tn euivkungi-Stdäud. t attAl . .ttd cht St: 171 81 HU St reif on :r 132 odamrtn ud ch! tu ISA SoBs So, um Zehn! etc. it35 tzomk U?e. und L! Sr U Delaniare nd Michieen Sir. St. I tr nh Jaint. :Z5 Pennsizlvsnta und Pratt Str. SS . 5. Sng.n Hus Sechste, nO 3 0 isftfftpvi und St. tat, Str Tt SSinoil und Richlgan Str. Hg Pns?lznta Str. und Hose I n tsftsflVvi und Biertt Str. 2Vt kenvefse und QiSian Str. 1U Pnni,lania und ZXichtgan Str. IU Jllin,i und Herde Str. ZI Jndiana v. und ichigan SU. 2 ertöisn und Ltalnut Str. Z4 kallfornia und L,rm,nt t u. S ak und Nt Vor! Vtk. Indian 18. unk St. lote t rn Ltadt-LoUa:. ' lak und Züord Str. tO tchiga und Kg Btr C1S Heft nd Walnut Str. tust und Drut Str. 5N rd,t UND Horoard Str. ,U Vifztsgt, nahe West St,. 43 eiiindorf und Walhingt St' iffouri und Nt Kork Str. 41 Veridiau und Sashin,ten Str. Zi und Ohio Str. t7 Kennest, und kZzZhinLto Str. Kingan'I Pork ökue. - s Jndianola. L1Z Vitfsouri und ttarzlan St. Qt VilfijKpi und Lebakh Str. US Ferguson' Prk HsuZ. ZI J.V. B. Neund C)0H'. 23 J,san ks,lua. fit zoi nde,ttU tt. 42 Zllnsit und Lsuiftana St, bi Sft und clart, Lir. ft und SontS Str. 136 Xinniflei uub Storgts Str. (VI ertdian und San tr. tU adiso Ab, d SRtfrtt 5t. 2 attf,n Sei. üb Llox es 413 fft und Vlo,d Str. AU ,utu, U. und ernl. e? 14 Nut und orri Ltr S1I Ji:l und anss, E 17 Vrril und D,taj Str. N Seuth n), Delawar Str. 2 Penns,lvnia und Loutftan ,r. U Delawar, und elatt, Str. U DfL , ktt, eu, S Tlada und Sikgiana ,. 1 Bittini uud radstza St, & Ost und k,ir Str. ? L!ns,loaia Str. ndadiss M,. 12 Beirrn an und Doughett, Str. 71 Vtrgiut Nr, nah Huron Str. n 0itundorgia Str. 71 köajhingtou und 8inUn Str. 7 Weuta und Sesrgia Str. 7S?orft.d ?ine. 7k uud Batet tr. 1t fJtxinl.NBfc Xi&en. . T Fletchtt ,. und Dikn. 712 Sxr uud Prospett Str. 712 ttsh o und Laurel Str. 714 Org und Dito Str. 71t hU, uud eech Str. Jerf, Str. tl Sashingt uud Dlar St, U Oft uud arl Str. 4 iork und 2)aidf,n t, U TauoSum,nftilt. er. Staate Rrfeual. 7 Orient! und TSaf hingt St, StflngnlZ. - 12 . Schlauch.Hau. Oft vafhingtftH tii riftrt! und ab! Str. Iß Ohia uud Str. 1 !2arlad nahe Rertdi Str. 2 Veridia nd eorgia trafi. K.1 Prioat.Stgnal. t 2-1 Und Kasten wiederhott, ,itr lar - Signal für FuerDru. Zwei SchUig, Feuer au. 2t Echlg, Druck ad. Csili CQUtU 12 UX Ctüljl.

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Esther'6 Ehe.

Roman von Hermann Heiberg. (Fortsedung.) kartellier winkte, nachdem er mit Martha auf die Straße getreten war, einem Kutscher zu. Höre, mein theures Mädchen !" sagte er. Was der Augenblick eingiebt, ist daS Nichtige. Wir fahren jetzt gleich zur Lennestraße, und ich' halte noch heute bei Deiner Mutter um Deine Hand an. Drüben wird Doktor Nochau Esther und Wolf bereits verständigt haden ! Mich treibt ein richtiges Gefühl, alaube es mir; auch habe ich keine ruhige Minute, bevor ich weiß, daß mir mein Schatz nicht wieder entrissen wird." Bei diesen Worten umarmte er Mar ha und sie gewährte ihm seine Liebko sungen .unttt dem weichen Gefühl, einen Menschen gefunden zu haben, für den sie der Mittelpunkt alles Denkens war. Und dennoch buschte es eisig durch ihr Inneres! Sie gedachte der Mienen ihrer chwener, sie sah Wolf vor sich und malte sich aus, welche Eindrücke sich auf dem Ängeslcht ihrer Mutter wiederspiegeln würden. Frau Mendelsohn befand sich im Garen, als der Diener nicht ohne Ueberrajchung die Thür öffnete. Verftandigen Sie gefälligst die gna' dige Frau, Thomas, daß ich hier bin. Vielleicht ist es ihr genehm, wenn ich sie im Garten aufsuche. Kilen Sie !" Und zuMartöa gewendet, die unichlüssig dastand und in starker Erregung die Hand aufs Herz drückte, sagte er : Ich denke. Du bleibst zunächst lm Nebenzimmer, ohne Dich sehen zu lassen. Wenn ich Dich , aber rufe, dann komme. Willst Dir? O, fei nicht ängstlich, mein theures Mädchen. Alles wird noch gut werden ! Beunruhige Dich auch nicht we gen der kommenden Tage ! Ich habe einen Plan, durch dessen AuSführung wir uns allen unliebsamen Ein drücken zu entziehen vermögen. Wie, Du weinst, Martba ? Bitte, beruhige Dich ! O, still, still, 'ich böre Schritte. Geh' jetzt. Es ist Deine Mahrn." Martellier bedürfte selbst der Fassung, die er seiner Braut einzustoßen bestrebt war. Sein Herz pochte. vJiun, da er den Mund öffnen sollte, drang die seltsa me Sachlage auf ihn ein,und eine starke, ängstliche Beklommenheit bemächtigte sich seiner. Aber wie immer wußte er sich zu beherrschen, trat lebhaft und mit allen Zei chen der Ehrerbietung auf Frau A!endelsöhn zu und sagte, ehe sie den Mund zu einem Willkommen öffnen konnte : Sie werden erstaunt sein, theure Mama, das ich plötzlich vor Ihnen stehe. Es ist auch etwas Außerordentliches, was mich zu Ihnen führt ! Erlauben Sie, daß ich spreche." Nicht ohne einen Anflug unbehaglichen Befremdens hörte Frau Mendelfohn die sen Worten zu. aber dieser verschwand, als Martellier rasch und mit Nachdruck hinzufügte : Es ist etwaö Gutes, liebe Mama, w?s ich zu sagen habe, und es wird zum Besten, was es für mich aus der Welt g.'ben kann, wenn 'Sie es freundlich bemtbeilcn." ..'Ich. lieber Martellier . Nun? Was ist s denn ? Lassen Sie mich hören. Set ach wir uns.". Und da sagte der Mann öhne Einleitung und Uebergang : Ich komme, Sie um MarthaS Hand zu bitten. Wir sind uns gut, wir lieben uns, wir haben es in der Zwischenzeit an uns ersabren. Frau Mendelsohn sank zurück und starrte für Augenblicke Martellier an, als ob er im Irrsinn rede. Dann aber trat in ihre dunklen Augen ein Ausdruck unsagbarer Anast, und indem sie sich langsam und mühsam wieder emporrichtete, sagte sie: Wie, Martellier, Sie werben um Martha? Habe ich recht gehört? Heute, nach kaum einem kalben Jahre? Nein ! Sie scherzen! Unmöglich. Konnten Sie Esther so rasch vergeffen? War Ihre Liebe " Sie stockte und legte die Hand aufö Herz. Was hiergeschah.paßte so wenig w ihre Auffassungen, daß Alles sich gegen den Sprechenden auflehnte. ksthers Pro phezeihung, Esthers Beurtheilung dieses Mannes traten zu dringlich in ihr Ge dächtniß, und nichts bliev für den Augenblick zurück als ein nicht zu bannendes Gesühl der Abwehr. ..Und Martha r fuhr sie rasch und ängstlich fort, während Martellier Mühe hatte, sich zu sammeln. Martha liebt Sie? Hat sie es Ihnen gesagt? Ah! Sollen wir denn nie zur öluhe kommen, und soll sich denn Alles, was sich gegen menschliche Voraussetzung, natürliches Gesühl und gegen anerzogene Sitte aus lehnt, in meinem Hause, an meinen Kindern vollziehen?" 0, Mama, liebe, theure Mama!" schmeichelte Martellier. Urtheilen Sie nicht so rasch ! Ich sehe, Sie ste- . . a .. r Yen unter saiscven und ungunstigen MmVivvi4. U fCvt trttffO fiti rft. VtUUtll. .VVI t v itwy jyttvtt vvv reu " Frau MendelsohnS Gesicht bedeckte eine unheimliche Bläffe. Sie ließ die Hand . . t, ti i V ... - t FIX. mql von oer rusl, uno ivayreno su? schwere Thränen in ihre Augen stahlen, bewegte sie den Kopf wie Jemand, der wohl hören will, aber sicher ist, daß er nicht überzeugt wird. Ich liebte Esther, Mama ! Ich liebe sie noch heute. Aber mein Gefühl war ein anderes für sie, als es jetzt Martha von mir entgegengetragen wird War es nur die Sehnsucht, ein verlorenes Glück, in dem verwandten Bilde wieder zu finden, als der Gedanke in mir empop stieg, um sie zu werben, oder wußte ich eö nicht,wie nahe Martha eigentlich meinem Heen stand? Ich vermag es Ihnen nicht zu sagen; ich stehe selbst vor einem Näthsel. Nur soviel ist wahr: Ich bin ruhig, glücklich in ihrer Nähe, während ich mich neben Esther in einer steten, sieberhaften Unruhe, ja, in einer durch Zweifel hervorgerufenen qualvollen Aufregung befand. Auch Martha war sich dieser Gefühle nicht klar. Erst mit der Zeit stieg in ihr M lebhafteres Empfinden !r mich auf,

wie ste es mir heute dei unserer Begegnung gestanden hat. Wir sind uns gut. Wir sind davon durchdrungen, daß wir für einander Pas-, sen, und Martha ich weiß es würde ebenso unglücklich werden, wie ich, wenn Sie unS Ihr Jawort verweigerten." Martellier war ein geschickter Komödiant. Nicht umsonst nannte man ihn einen schlauen Advokaten, lief die Well zu ihm in schwierigen Fragen. Was ei

sagte, klang so überzeugend, trug so seyr den Stempel der Wahrheit, daß sich Frau Mendelsobn mit ihrem guten, vertrauenden Herzen einer milderen Auffaffung zuneigte. Und die bemerkte kartellier ; das benutzte er. za, er lam in geschickte? Weise anderen Bedenken, die sich sicher später der Frau aufdrängen mußten, zuvor, indem er rasch yinzufügte : ..Wenn Sie uns kein Hinderniß in den Weg legen, und ich bitte Sie herz- . . i . , t-r i ' n na; darum, iieoc cama oann il meine Absicht, iedt. aleich, zu heirathen und mehrere Monate mit meiner Frau nach Italien zu reisen. Ich möchte den peini t. ... o. . O.ZiL- ....w m1l ticyen Begegnungen initv'k uv aus dem Wege gehen. Die Zeit heilt Alles. Sie wird bewirken, daß wir uns endlich auch unbefangen wieder gegenübertreten. Und nun hören Sie auf eine andere Stimme, die Stimme Ihrer Toch ter, die Sie bittet, Ihr gutes Herz nicht zu verleugnen. Komm Martha, hilf mir. Deiner Mutter Zustimmung zu erlangen. Sie kann, sie wird nicht Nein sagen." Martha hatte dem Allen mit klopfendem Herzen zugehört. Als nun ihr 'Name genannt ward, eilte sie herbei und umschlang ihre Mutter. Es ist, wie Ernst sagte, meine licb Mutter!" flüsterte sie. Ich bin ihn gut und ich glaube, ich glaube" hier weinte und schluchzte sie, denn bangi: Zweifel huschten durch ihre Seele, obgleich ihr Mund diese Worte redete daß wir glücklich werden." Ich kann nicht ohne Weiteres Ja sagen " stieß Frau Mendelsohn heraus und löste ihr weinendes Kind sanft von ihrer Brust.' Ich weiß nicht, hier sitzt etwas in meinem Innern, das mir zuflü stert : daß Ihr Euch nicht hinreichend geprüft habt. Habt Ihr Euch denn wirklich geprüft ? Wahrlich, viel habe ich erlebt und gesehen. So seltsame Herzenswandlungen, wie diese " Sie starrte vor sich hin. Und das von den eigenen Kindern, von den nächsten Angebörigen ? !" O, sprich nicht so !" drängte Martha, welche endlich die verzehrenden Qualen des Ziveifels von sich abzuwälzen suchte, die beidenWorten ihrer Mutter nur noch heftiger in ihr aufstiegen. Ja! Bielleickt würde sie in dlescm Moment erlost ausgeschrien haben, wenn jene der Werbung ein entschiedenes Nein entgegengestellt hätte. Gewähren oder verzichten ! Gleichviel. aber heraus aus dem Banne der Un sicherhcit aus der Ungewißheit ! Das war das stärkere Gefühl in ibr seit der Begegnung mit Esther und Wolf, das war die qualvolle Empfindung, seit dem sie beobachtet und gehört hatte, wie ihre Mutter diese Vorgänge beurtheilte. In der That ! Sie mußte ihr ötecht ge. ben! sticht genügend war sie mit ii.) zu Rathe gegangen. Noch meyr! Im halben Wahnsinn, im Irrsinn der erzweiftung daite sie doch nur gebündelt und sich Gefühle eingeredet, die sie nicht besaß Und Frau Mendelsohn ? Auch diesmal stellte die Frau das Herz über den Verstand, und vertraut mit den Schmerzen der Liebe und erfüllt von dem Wunsche, glückliche Menschen um sich zu sehen, verlor sie unter dem Andrängen ihres Kindes und unter den Eindrücken von Martelliers Rede den aus richtiger Beurtheilung der Dinge hervorgewachsenen.ursprünglichenWiderstand. Sie nahm ihres Kindes Köpfchen in die Hände uno schaute ihr in die weinenden Augen. Uns als sie in diesen den zagenden und verzweifelnden Ausdruck fand, ward sie über die Beweggründe getäuscht und ihr Herz zerschmolz. ..Also Du liebst ihn V fragte sie leise und suchte in MarthaS Auge den leuchtenden Glückschimmer, der ibre letzten Zweifel lösen konnte. Und Sie lieben mem Kind wirklich von ganzem Herzen ?" fuhr sie fort, wandte sich zu Martellier und ergriff dessen Hand. .,a. wir lieben uns " erwiderte diesei uno pnfr:e das Mädchen an eme B:i;;t. .... . i ' ' "' hauchte nun auch Mattlu .. . .-. ?es Mannes sie berührte. Und wirtlich s.. t diesem Augew blicke ein heiszer At..i in ihr auf. über den sie sich keine Rechenschaft ;u geben vermochte. War's die Lösung aus der Ungewißheit, war's ein warmes Zefühl war's svirllich Liebe, oder waren es nur heiße Funken der Leidenschaft, jener Leidenschast, die so schnell vorübersticht, wie der Wandervögel eilender Zug am Him mel ? Die Klänge der Kapelle im Zoologischeu Garten waren eben verhallt. Das Geräusch sich drängender und schwatzen der Menschen auf der Hauptpromenade machte sich wieder bemerkbar, und auch das Lachen der hin und hereilenden Kinder, und das heimliche Kichern der selbstbewuszt einberschrettenden Backnsche, wel che in dieser kleinen Weltkomödie allemal dieselben Aeußerlichkeiten der Erwachsenen anzunehmen pflegen, welche dem phi losophischen Zuschauer ein Lächeln nt locken. Auch Dr. Carl Nochau befand sich mit Neglne unter der J)!enge und schlug nun. der befriedigten Neugierde seiner Eousine sicher, dieser vor, den Weg durch den übrigen Theil des weitläufigen Gartens zu nehmen. Sahst Du die junge blonde Frau mit dem schwarzhaarigen kleinen Mädchen eben, Carl ?" fragte sie, den ihr gebotenen Arm nehmend. Weißt Du zufällig, wer sie war?" Ich habe sie nicht gesehen "erwiderte der Doktor zerstreut. Aus der Promena de ? Vor uns ? Wünschest Du auch noch einmal zurückzukehren ( Negine verneinte, aber in ihren necki schen Ton übergehend, sagte sie : .Bist Du wicderMit einem uizglücklichen

Patiencen beschäftigt, Du Unverbchcrll! cher ? Ja, ja. Du fühlst den Puls eines Fiebernden, statt in die Welt zu gucken. O, keine Widerrede ! Dein Geist ging in fernen Welten spazieren, nur Dein Körper wandelte neben Deiner arme konversationsbedürftigzn Cousine Zkegine von Teck einher.'" Wie, was? War ick nicht artig?" stieß Carl in gutmüthiger Verlegenheit hervor. Bin ich wirklich' so zerstreut und lang' weilig?" ,Nun. ciceronische 3!cden hälft Du nickt: zum Profeffor elornieiniae wür

de ich Dich niemals ernennen," scherzte Jkegrne in ihrer etwas derben Art und lachte, aber in meine Worte legtest Du doch einen verkehrten Sinn. Noch mehr!" .. p r " r a . . . sugte sie scveiMiscv uno oiesmai in imcherem Tone hinzu, als es sonst ihre Art ivar : ,,cy wollte Zir nur andeuten, daß ich etwas eifersüchtig bin, daß Du der Lahmen mehr gedenkst, als der Gefunden. Ab! liey yier ! Welchem Paar wundervolle Augen hat dieser Seelöwe ! Welch eine menschlich-kluge Physioznomie ! Dieser Herr würde? glaube ich, mit Erfolg den hübsch gekleideten Spreewälderinnen die Cour machen können, wenn ihm der Schöpfer auch eine Sprache gegeben hätte. Aber höre ! Er kann ja sprechen! Klagende Futterlaute, vorwurfsvoll voll kindlich rührenden Flehens dringen aus seiner Kehle. Du, hast Du nicht einige kleine Schwanzflöß icr in der Tasche, die wir ihm zuwerfen' könnten?" Sie lachte abermals und zog ihn mit sich fort. Ihr Auge schien nichts zu sehen, scheinbar huschte sie rasch und theilnahmlos an Allem vorüber, und doch bemerkte sie das Geringste. Und Alles, was eine komische Seite hatte, zog sie unwiderstehlich an. Llls sie zu den Känguruhs gelangten, als sie die alten Böcke mit dem klugmütterlichen Gesichtsausdruck und den scheuen, halb zielbewußten HopsaS davoneilen sah, kam sie nicht aus dem Lachen heraus. Du, Earl, ist's nicht unsere alte Haushälterin Margarethe, wie sie leibt und lebt? Ich setzte das ganze Königreich Portugal und die überseeischen Provinzen zum Pfande ein, daß hier direkte Verwandtschaft nachzuweisen ist. Uebrigens doch ein unschönes Geschlecht. Es war rücksichtsvoll von denl Schöpfer, daß er uns nicht in diese Hülle mit den ungleichartigen Pforten gespannt hat! Na, war's nicht rücksichtsvoll? Aeusere Dich freimüthig, Mensch !" Tolles Mädeln!" sagte Carl, richtete einen warmen Blick auf seine Begleiterin und drückte ihren Arm. Ja! So bist Du nun ! Statt eine wohlgeformte Antwort auf höchst wichtige Fragen zu geben, lachst Du eine, ohnedies in diesem Wirrwarr zaghaft daherschreitende Jungfrau vom Lande unsicher und versündigst Dich gegen alle die heiligen Gebote, die zu ihrer Ausbildung beitragen könnten." Kannst Tu denn niemals vernünftig sein, niemals vernünftig sprechen, Ztegine V Schon einmal antwortete ich Dir da rauf, früher, vor dreitausend Jahren,als wir noch als Arbeite? in anderer Gestalt gemeinsam an der großen Pyramide des Eheops Sterne schleppten. Weißt Du nocb ? Damals fragtest Du mich auf Chaldäisch, ob" Carl Nochau schüttelte den Kopf, diesmal fast etwas unwillig. Negine bemerkte es Ist Dir etwas nicht recht ?" sagte sie ernst und rücksichtsvoll. Langweilt Dich mein thörichtes Geplauder?" O nein, nein! Nicht doch, Negine " Und da er stockte, hing sie sich fester an feinen Arm und fuhr fort : Hast Du Kummer ? Beschäftigt Dich etwas? Kann ich Dir belfen? Was ist's?" Carl Nochau erwiderte nichts, aber sah Negine mit einem Blicke an, vor dem sie die Augen niederschlug. Und eine Nuhebank suchend und ihr Platz bietend, jagte er: Ja, etwas beschäftigt mich, und sollte mich doch nicht beschäftigen. Doch nein zleichviel. Plaudern wir. Hast Du Briefe von Hause ?" Negine wollte fortfahren, sie wollte in ihn dringen, ihr mitzutheilen, was ihn befangen machte, aber sie ui.erdrückte ihre Worte und sagte bitter: Ja, es steht Alles in alter Langeweile und gut. Die Gänse und Enten sind wohl, sie legen Eier und beten zu ihren Stallgöttern." Carl warf einen raschen Blick auf sie. Das klang wieder so drollig, daß er lachen mußte, aber Negine saß da mit einem harten verdrossenen Ausdruck. Negine!" Earl ötochau?" War Dir nicht genehm, was ich sagte? Tu bist verstimmt ?" .Nein, nichts! Bitte, laß uns weiter wandern," erwiderte sie jetzt, ohne im Geringsten auf den Inhalt seiner Worte einzugehen. Und dann erhob sie sich, tupfte, von ihm abgewendet, mit dem Sonnenschirm auf einige sich hervordrängende Blätterbüschel und schritt, als er nicht gleich folgte, ohne ihn den Weg weiter. Ich möchte Dir Manches sagen, Negine !" begann Carl Nochau, als er sie eingeholt hatte, und schob seinen Arm sanft unter den ihrigen, Aber wie die Dinge liegen Du meinst, siel er ein; ich bin auch ernst. Sieh, Negine, ich möchte " Nein, komm, wir wollen nicht feierlich werden !" unterbrach sie ihn, als ob sie Alles .wiffe, was er sprechen wolle, und als ob es beffer sei, ganz zu wollen und zn können, oder lieber zu chwetgen. Aber nun sei heiter! Es ist a Alles so schön hier. Ich bin ganz glück-' ich." Aber noch glücklicher wärest Tu, wenn ich Melancholikus nicht an Deiner Seite wäre ?" Ah, Du-Du Böser !" schalt sie, während er an dem Drucke seines Armes fühlen ließ, wie dankbar er ihr für ihr Verständniß war und Wie ihr neckischer Zorn ihn beglückte. Als Carl Nochau neben seiner Cousine in dem Wagen saß, der sie nach Hause zurückführte, sagte sie : ..Du, endlich muß ich doch nun den Affeffor mit dem ersten Examens-Charak-ter sehen und auch die alutbäugigeSräu-

lein istyer rennen lernen. M venie, icv komme morgen Nachmittag zu Dir. Kochst Du guten Kaffee?" Einverstanden !" erwiderte der Toktor. Ja, so wollen wir es machen. Ich loill noch heute Abend Wolf benachrichtigen." Sag' mal, heirathen die Beiden denn nun nächstens ohne den Segen von Mama 3!ochau ? Wann geht's vor sich ? Und hat denn Wolf schon so große Einnabmcn ? Ah ! Ich vergaß ! Er braucht ja nur den Geldschrank seiner Braut zu off-

neu. Carl Nochau schüttelte den Kopf. Nein ! Er nimmt nichts von dem Gelde der Mendelsohn's. Er muß sich so einrichten." Nichte ? Du, dann muffen aber die Beiden von Griessuppe und Liebe leben ! Beneidenswerthes Dasein! ' Was ein Asseffor für Einnahmen ha:, weiß ich zu. fällig. Höre mal, Carl ! Ein leerer Magen und Liebe ! ? Da fährt der bestgeschulte Amor mit nächster Ertrapost davon." Na, so schlimm wird's nicht werden. Wolf wird sein ganz nettes Auskommen haben." So, wirklich?" siel3k?gine neugierig ein. Giebt denn Mama3lochau ihnen! ? Macht sie die alten Teck?schen Truhen auf ?" Ach! Nein, nein! Mama und Geld geben! Wo denkst Tu hin! Sie bat sich ja geradezu verhärtet. Nie hätte ich das für möglich gehalten. Eine mebr als traurige Geschichte." Na, wenn Deine Mama ihr härtestes Sparkassengesicht macht,' wer giebt's denn " ..Ich werde es geben!" erwiderte Carl einfach. Ueber Negines noch eben so i-bermüchiges Gesicht flog ein Schatten; ja, ihre Mienen wurden düster, und wie verloren schaute sie in die Gegcnd. Er nimmt's von Dir? Ah!" stieß Negine heraus. Wie unrecht." Unrecht ?" gab Carl Nochau erstaunt zurück. Ein Bruder von dein anderen ? Wer stände ihm näher auf der Welt, als ich ?" Ja. ja !" . Negine sprach die Worte hart. Sie ließ durchblicken, daß ihr Ja ein verschärftes Nein bedeute. Acußerst befremdet, blickte Carl empor, und einen Augenblick hielt die Ueberraschung an, aber dann blitzte es in ihm auf und es riß an den Fasern seines Herzcns. Er wußte jetzt, wie ihre Worte zu deuten ! 3tegine !" hub er an. . 3iegine !" wiederholte er sanft. So zart klang dieser Laut aus seinem Munde! Eine Welt voll Zärtlichkeit und Abbitte lag in diesem einen Wort, aber auch ein erneutes, stummes Werben lag darin. .Verzeih !" sagte sie plötzlich, suchte mit raschem, tiefem Aufblick sein gutes, ehrliches Auge und griff in der Erregung nach seiner zitternden Hand. Und dann' sagte Carl Rochau, und hielt ihre ökcchte, bei deren Gegendruck sanfte Glückschauer durch seine Seele zogen : Tu weißt Alles ! Ja ! Ich habe es eben erfahren, und mein Herz ist zu voll, um Dir zu danken. Verstehen wir uns ? Alle Noscn müssen erst Knospen haben, Negine !" Sie neigte sanft das Haupt, aber blickte nicht empor, weil ihr zu viele Thränen in den Augen standen. Es gingen auch Menschen vorüber, V!enschen, die bemerken konnten, daß ein Nebenmcnsch ein Herz hat und daß es in ihm zuckt. fffortteizuna solat.) Vom VluSlaud Der ungarische Graf Emerich Somssich ist vor einigen Tagen auf seiner slavonischen Besitzung in ho hem Alter gestorben. Der Berblichene galt für einen tüchtigen Landwirth, und war bekannt wegen seiner Abneigung ge gen Pferde. In seiner Jugend mußte er das Militär eben in Folge dieser Ab Neigung verlaffen, die sich nachher zur Idiosynkrasie steigerte, so daß er mit dressirten Hirschen, in letzterer Zeit ausschließlich mit einem Ochsengespann fuhr. - Gegen die chinesischen Frauen sind strenge Polizeimaßregeln im Anzüge. Während früher nach althergebrachter Sitte keine Frau von Achtbar keit sich in Straßen und an öffentlichen Orten sehen ließ, hat in den letzten Iahren die Unsitte platzgegriffen, daß junge Frauen sich auf den Straßen, in den Sälen und Bänken der Schauspieler und Märchenerzähler, ja, in Wirthschaften bei fröhlichen Gelagen umhertreiben. So klagt der gestrenge Censor Wen-Hai, und er hat der kaiserlichen Regierung einen Entwurf zu einem Erlaffe vorge legt, der Nachstehendes enthält: Der Gouverneur der Hauptstadt, die Gendarmerie und die Polizei soll darauf achten, daß in Zukunft, wenn Frauen an genannten Orten betroffen werden, die sie begleitenden Dienstboten zur Strafe gezogen werden; sind sie ohne solche Be gleitung, so werden sie selbst verhört und das Familienhaupt, unter deffen Gewalt sie stehen, bestraft; bei Damen von Stand, d. b. in China Frauen oder Töchter von Staatsbeamten, erhalten die Männer oder Väter eine dienstliche Rüge, bei Soldatenfrauen wird der Herr Ge mahl gepeitscht. Man sieht, bei aller Strenge ist Herr Wen Hai galant, denn die Dienstmädchen oder die Männer sind es, welche für die Sünden derGnädi gen" zu büßen haben. Barone sse Marie ttaBurn. kin junges, reizendes Mädchen auS der Pariser Aristokratie, wurde vor einigen Tagen einer Heilanstalt übergeben, nach dem die Aerzte den Ausbruch des Wahn sinns diagnosticirt hatten. Die junge Dame war nämlich von einer wahren Tanzwuth befallen ; sie entwich allnächt lich dem elterlichen Palais, um sich in den gemeinsten Schänken so lange im Tanze zu drehen, bis sie ohnmächtig zu fammenbrach. Am Morgen stets von Polizisten hereingebracht, sagte Marietta zu ihrer Entschuldigung: Dort tanzt man, in unseren Salons kriecht man ja nur." Da das Mädchen auch bei Tage ohne Musik sich unablässig im tollsten Tanze' bewegte, schien dte vorerwähnte Maßregel ein Gebot der Nothwendigkeit zuiew.

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(Goldene Medizinische EntdetZung) Deilt alle Ausschlage von einer gemöbrlichen Zslnne cd?r Blatter kis ,u tev sckiwmstcn Lkrofcln. Saliflus;. Geschwüre. Sö,uppigkcit vrer Rauheit der Haut, kurz alle durch unretses Blut rerursachken ranldeitea werten durch tiefe mächtige, reinigende und siikknre ?ir:ntt Lbenvunden. Unter ihr?m wchUhitizen Sinflusie beilen arotze sreffeude Geschwüre rasch. Ibre Kraft bat s.ch namenilich in der .Teilung von Sönvindflcchte. osRsh. Blutschwärcn. Karbunkeln, wun, den ufle. skrofulösen eschwüren und 1eschwlfien. Düstgelenk-Krankheit. Knie chwamm, ropf oder dickem Ha!S und erwet, erten Trusen gezeigt. Man sende zehn CeutS tu Briefmarken für eine mit eolonriea Abbildungen auS, sVrt:'i5 Abhandlung über Hautkrankheiten, rter den. selben Betrag für die Abhandlunz über Ekrcfellciden. . Flut tS da Leben." Man reinige eZ arunrllch durch d (Sebrauch von Dr. Piere' CoMen BlMlir! IjiscoTery, und aute Verdauung, eine flekkenfreie Saut, frischer Vkutk. ebenK, 55ie vnd Gesundheit der Konstitution wer. den dadurch herge,telU. Die Schwindsucht, die eine Sfrofclfrauflirlt ii hia tief Vottesgabe v?n einem Oe.lmiktel snell und sicber in ihrem Fortsbritt gkkrmmt und gekeilt, wenn das wtlttel eingenommen ivlrv. ehe daö beiden die letzten Stadien erreütt. Wegen ibrer wunderbaren Macht über diese schreckliche tödrliche Krankheit bat vr. P te ree, als er tiefe jetzt berühmte Arznei zuerst dem Publllum dar, bot, im Ernst daran gedacht, sie eine ','ohbuh,.,Ihi kur" kchindsuch:s-Heiluiittcl zu nennen, hat aber diesen Namen fallen laffen. weil derselbe zu beschrankt für eine Arznei, welche infolge ih.er wunderbaren Wer. einizunz tonischer oder stärkender, alterativcr oder fasle reroenernder, antibiliöfer, brustlösender und nährender Eigenschaften ehne gleichen ist. nicht nur alZ ein Hell, Mittel gez-n Lungenschwindsucht, sondern gegen lle - Chronischen Krankheiten Leber, des Blutes und der Lunge. ?n mattf saftig, söwach fühlst, klaß. gelbliche Hautfarbe oder gelblich braune Flecken im Ee. slcht oder am Leibe hast; wenn Tu hSnfigen Kopffchmer, oder Schwindel, Uebelzefä,mack im Munde, innerliche Httzi oder Frösteln, abwechselnd mit heißem Blutanrrang. hast; wenn Du niedergeschlagen und von düstern Der. gesühlen erfüllt bist: wenn T ein Arxetit nnregeimabia und die Zunge belegt ist, dann leidest Du an Ver dauungSbeschwerden. Dyspepsie und Leber, trankheit oder aUiakeit. Ja riclea Fallen spürt man nur einige dieser Symptome. AIS ein Heilmittel gegen alle solche ave ist Dr. Pierce'i Ciolden Jledical Discorery ohne Gleichen. Gegen fittttöenfchtoache, Blutspelen, Kurz, athmigkeit. ustrotirenentzündung. fchlim im Dusten. Schwindsucht und verwandte Ldea ist sie ein unfehlbares Heilmittel. 5TOan sende zehn Cents in Briefmarken für Dr. Piene's Äuch über Schwindsucht. Bei Apothekern li w 9 ' Preis fßl Ost oder sechs Flaschen UV, für $5.00. ViWs Dispensary Usiical Association, Eigenthümer, 663 Main Str., Onffalo, K. y. $500 Belohnung wird ron den Eizentbümera von Dr. Sage'S Catarrh Remedv" für einen Katanhfall, welchen sie nicht kuriren kennen, auSgeboten. Wenn man einen ekelbaftea oder anderen Auefluh auS der Nase, theil, n?ei,en ' Verlust deS Geruchs, Ee. Ifmi. n. Al.fc.l.t t. f fc. . nr K . , t....--v i w-iyi", ni'ie augrn, dumxfen Schmerz oder drückendes Gefübl im Korse bat. dann hat man atarrh. Tausende solcher Fälle enden in Schwindsucht. Dr. Sage's .Catarrh Rem ,d heilt die schlimm. twÄÄ?' Kopserkältung und ka. trrhalem Kopfschmerz. eo Lentö. Pb seZen, IYr öesützt di, VFDI Lim ! Warum? -ca Weil sie die kürzeste und be?e Lime üdci t iOUl8, r.iiHOUi-i, Kan. , Iowr !NeT nie litt, Toxai, Arkanas, Colorado, New Mexico, ! OOta UUd California ist. Das V ahnbett ift von Stein und die Sic. neu sind ant Stahl. Die Wageu haben tu neueften Verbesserungen. Jeder Zug b'l Schlafwagen. Passagiere, ob sie nun Billet, erftn Klasse oder Smigrauten.BiNete habe dndeu durch unsere PassügierzSge erster Kla1 befördert. Ob Sie uu ein Villet zu ermäßigten Pr. sen, ein Sxcurf.enöbilltt rtn irgtud eine Sorte kistubahndillete vollen, kornmeu Sie, ode, schreibt Sie an Hl. R. Deriiifi:, fftftent 3Jial PaffagirAgnt. Hordofl-E Washington und Illinois 5tr., In d'rlt . H ill. Ven'l Sudt. St.L?ms,a. V ff ,d. aff..?et.. Et. 9n WMWW -g) pouisyiuc. 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