Indiana Tribüne, Volume 9, Number 156, Indianapolis, Marion County, 25 February 1886 — Page 3

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Esther'ö Ehe.

Roman don Hermann Heiberg. lForlsebung.). Zlttcht mmder heißblütig als ihre Schwester, wußte sie sich kaum zu beHerrschen, und sie schrak nicht davor zurück, den ersten Schritt zu thun, um den Werten Nochaus auf den Grund zu kommen. Als dieser, sich seiner Patienten erinnernd, endlich Miene machte, Abschied zu j nehmen, geleiteten ihn beide Damen bis an die Thür, und cartha sagte : In den Garten müssen Sie doch noch einen Augenblick treten, Herr Doktor." und zu ihrer Mutter gewendet : Ich sprach Herrn Dr. Nochau von unseren schönen Blumen. Er möchte sie gern einmal sehen. Frau Mendelsohn nickte freundlich und trat zurück. Was werden Sie von mir denken ? Verzeihen Sie" sagte Martha und schlug, während sie die Balkontreppe hinabstiegen, ihr dunkles Auge zu Carl Nochau empor. Selten, fast nie geht eine Lüge über meine Lippen. Ich darf es versichern. Aber unser Gespräch Ihre Worte" Sie hielt inne und erröthete. O, ich bitte, ich bitte," versicherteCarl Ncchau. Nicht genug danken kann ich Ihnen, daß Sie mir Gelegenheit gaben, mich weiter auszusprechen, ja, ich gestehe, nur zu diesem alleinigen Zwecke betrat ich heute Ihr Haus. Und um kurz zu fein : Ich habe den Auftrag vom Doktor Ernst kartellier, Ihnen zu sagen, daß er Sie liebt, und Sie zu ersuchen, ihm auf seinen ernsten Antrag eine günstige Antwort zu ertheilen. Sehen Sie ! Das war es!" Trotzdem der Doktor das so frei müthig heraussagte, war doch die Art, in der er feine Worte vorbrachte, so rücksichtsvoll, stimmte Alles so sehr mit dem, was vorhergegangen, und machte einen für den Doktor so überaus Vortheilhaften Eindruck, daß Martha für einige Sekunden sich viel mehr mit dem Sprechenden, als mit dem'AntragsteUer beschäftigte. Sie kannte Carl Nochau kaum. Der Gedanke, daß sie sich für diesen Mann je i.iteressiren könne, war ihr nie in den Sinn gckommen, aber als sie ihn nun mit Martellier in ihren Vorstellungen verglich, als nun der Augenblick gekominen, wo es sich um ein Nein oder Ja handelte, vermochte sie doch keine Antwort zu geben. Nun. hatte sie, was sie wollte, worüber sie so lange gegrübelt, nun empsinz sie die Antwort auf eine Hindeutung, die kaum hatte mißverstanden werden können, und nun lehnte es sich sogar in ihr auf, daß der Mann es wagte, sich in solcher Weise in ihre Herzensangelegenheiten zu drän gen. . Näthselhaft sind Frauenseelen ! Aber freilich ist's auch nicht ungewöhn lich, daß das mit allen seinen Färbender blaßt, was uns mühelos in den Schooß fällt. Nur was uns unerreichbar er jcheint, hat brennende Farben. Und hier war nicht einmal Liebe, hier war nur eine Laune der Verzweiflung, hier war nur ein aus Trotz und Enttäu schung hervorgegangener Entschluß zum Ausdruck gelangt, vor dessen günstigem Ausgang sich Diejenige fast fürchtete, welche ihn gefaßt hatte. Wie eine Binde siel'S plötzlich dem Mädchen von den Augen ! Und schon wollte sie mit entschiedener Verneinung dem Doktor antworten, als diesen sein Eifer für die von ihm übernommene Sache noch einen letzten Angriff machen ließ. Fast weniger Berechnung als richtiger Instinkt war's, was ihn veranlaßte, so gleich eindringlich hinzuzufügen : Ich kann es Ihnen sagen, Fräulein Martha, daß der Mann, für den ich werbe, Ihnen schon zugethan war, als er noch bindende Verpflichtungen hatte. Er wußte aber so wenig, wie Est her, daß sein Herz einer Anderen näher stand. Und das entschuldigt auch Beide! Er liebte Sie, ohne zur rechten Klarheit gelangt zu sein, und nur Pflicht und Ehre und nach der Lösung der Verlobung die natürliche Scheu, seine Handlungsweise könne falsch ausgelegt werden, ließen ihn schweigen. ' Ich stehe durchaus unter dem Eindruck, daß das, was er mir gesagt hat, den Stempel der Wahrheit trägt und daß hier in der That ein doppelt seltsamer Zufall gespielt hat !" Nur allzuviel Ehen werden geschlos sen aus dem einzigen Umstände, daß sich bei irgend einer Gelegenheit einmal die Eitelkeit regte. Das Interesse, was durch diese geweckt ward, wird mit Herzensneigung verwechselt. Hier mischte sich in die gefährliche Befriedigung der Eitelkeit noch ein Gefühl der Sättigung. Die Leere, die in Marthas Brust dorrte, ward plötzlich ausgefüllt. Glückverlaffen und in sich zerriffen, faßte sie nach dem,was sich ihr bot ! Und deshalb sagte sie, jedes Schwanken unterdrückend : Ich werde Dr. Martellier selbst antWorten ! Ihnen aber danke ich von ganzem Herzen für Ihre Gesinnungen und im Voraus auch für Ihre ' Verschwiegenheit! In diesen Worten liegt Al leö!" Hierauf wandten sie sich Beide dem Balkon wieder zu und, Carl verließ das Haus. Carl Nochau mit se.nem yuten Herzen fand Zeit, Martellier sogleich von dem Ergebniß seiner Unterredung mit Martha Vkendelsohn enntnrß zu geben, und schon am nächsten Morgen erschien dieser und zeigte unter den Ausdrücken lebhaf ten Dankes einen Brief, welchen die Post gebracht hatte. Martha Mendelsohn schrieb: Lieber Ernst ! Dr. Nochau hat mir in Ihrem Namen eine Frage vorgelegt. Sie wünschen darau' eine Antwort. Ich kann diese Ihnen schriftlich nicht geben. Sagen Sie mir, wo wir uns baldmöglichst sprechen können, und ziehen Sie aus die sen vorläufigen Zeilen keine Schlüffe, die nicht günstig wären. Ihre Martha Mendelsohn." Vortrefflich !" sagte der Doktor. Ein j jrcnu kübl. aber wie mir scheint, aani

nach Deinen Wünschen ! Und wa5 gedenkst Du zu thun?" Ja, nun kommt eine neue Bitte," erwiderte der junge Advokat feurig. Könnte ich nicht Martha bei Dir, in Deiner Wohnung sprechen ? Daß sie zu Dir geht, wird durchaus nicht ausfallen, und meine Schritte werden nicht beobachtet." Gewiß! Ich habe durchaus nichts dawider, Martellier," erwiderte der Dostor. Versüge ganz über mich. Aestimme den Tag ! Heute, morgen? Uebrigens, so sehr mich die günstige Wendung Deiner Angelegenheit erfreut, eins lochte ich noch gern gegen Dich erwähnen, und ich glaube bei unserer Freundschaft und bei dem Vertrauen, welches Du mir sck'enktest, ein Stecht dazu gewonnen zu haben." Ich höre, Rochau !" Ich wollte Dich bitten, der öffentlichen Meinung in dieser Angelegenheit möglichst Rechnung zu tragen ! Versprich mir. Deine Verlobung mindestens ein halbes Jabr zu verheimlichen." Du hast Necht, Nochau. Ich danke Dir! Ich muß auf die Familie Nücksicht nehmen. Natürlich ! Die Sache bedarf sorgfältiger Erwägung, und diese soll ihr werden, wenn ich, so Gott will, zum Ziel gelange. Zunächst aber handelt es sich noch um mein Glück ! Wenn Du gestattest. werde ich Fräulein Martha bitten, morgen in den Spätnachmittagstunden hierzu erscheinen. Darf ich auf Deine Güte rechnen ?" Kurze Zeit darauf trennten sich die beiden Atänner. Am Spätnachmittage deffelben Tages fand Carl zwei Briefe in seiner Wohnung. Der eine war von seiner Mutter, welche ihn bat, ihr und Negine für den Abend Gesellschaft zu leisten, und der andere enthielt die Mit theilungen von Wolf, daß er als Hilfs arbeite? ans Stadtgericht berufen worden sei. Noch unter den angenehmen Ein drücken, welche das letzte Schreiben in ihm zurückgelassen hatte, nahm er seinen Weg in die Wohnung der alten Dame und bog von der Markgrafenstraße durch die Koch- in die Wilhelmstraße hinein. Als er dann mit seiner Mutter und Regine beim Abendessen saß, sagte er, zu seiner Mutier gewendet : Wolf hat eine Anstellung beim hiesigen Stadtgericht erhalten, svtama. Er zeigt es auch Dir an." Negine sah bei diesen Worten forschend auf ihre Tante, und der Doktor erhob das Glas, um mit seiner Mama anzustoßen. Sie aber löste mit dem Meffer das Fleisch von einem Hühnerknochen und neigte gleichgiltig den alten, hageren Kopf, als ob er etwa von Luft, Wasser oder Dienstboten gesprochen habe. Ja, um ihre Unempsindlichkeit über die Mittheilung noch mehr zu bekräftigen, nahm sie gleich darauf das Wort und sagte : Ä!orgen wollen wir doch endlich ins Theater. Ich denke, wir gehen in oie Oper. Mich macht das laute Geräusch der Wagnerschen Aufführungen allerdings immer krank, aber Lohengrin, oas geht ! Sticht wabr, Negine, Du hast Lust r Das ist kein Ausdruck, Tante Hildegard," erwiderte diese. Ich brenne darauf. Ach ! ich bin ja ein ganz musikkranker Mensch, und wie sehr hatte ich mich darauf gefreut, vierhändig mit Wolf Ah" verklang's in hastigem Besinnen, und Neginens Blicke trafen sich mit denen Carls. Ja, ja. Du armes Kind!" sagte die alte Dame gntmüthig. Nichts hast Du bisher gehabt. Ich muß darüber nachdenken, wie ich Dir einiges Vergnügen mache. Die Ferien der königlichen Schauspiele beginnen demnächst, und wir müssen noch rasch mitnehmen, was zu erreichen ist. Du mußt mir verzeihen, wenn ich mich nicht jedesmal anschließe ; ich hoffe aber, daß Carl alle Slitterdicnste üben wird." Der Doktor verneigte sich zustimmend. So reckt viel Vergnügen macht's Dir eigentlich nicht. Du Pflichtmensch?" sagte Negine, ihren Vetter neckend. Sag's ehrlich ! Mukt Du denn auch Abends Menscken in die Sarge senken ?" Negine ! Negine i ...aynte die alte Frau und schüttelte unwillig und streng den Kopf. Bisweilen waren ihr die Aus' drücke ihrer Nichte doch zu stark, und sie erhob Einwände. Ja! Allerdings! Die Krankheiten der Menschen richten sich nicht nach der Konvenienz der Aerzte. Aber, um auf etwas Anderes zu kommen ! Ich versichere Dich, daß ich mir kein größeres Vergnü gen denken kann, als in Deiner Beglei tung " Ah ! Der Doktor wird galant !" fpöt telte Negine gutmüthig; unterdrückte aber die übennüthige Miene, als sie ein warmer Blick aus den klaren Augen des Mannes traf. In diesem Augenblick ward geklingelt. Das Mädchen meldete, daß man von der Viarkgrafenstraße schicke. Es werde nach dem Herrn Doktor verlangt. Du haben wir den Schluß des Trau erspiels. Nun muß er fort !" rief Negine. Ich bitte Du laß den nur sterben um meinetwillen. Vielleicht thust Du sogar ein gutes Werk. Es soll ausnehmend schlechte Menschen m der Welt geben." Wieder bewegte die alte Frau mit hoch stem Tadel den Kopf. Dr. Zlochau aber gte Es gebt vielleicht wirklich in diesem Falle anö Sterben ! Ich fürchte. Und es ist ein guter Mensch, um den es sich han. delt, ein braver Akensch, ein Freund. Nicht unmöglich, daß ich die ganze Nacht werde an seinem Bette wachen müssen. Gute Nacht, Mama ! Also morgen. Gute Nacht, Skegine! " Er reichte ihr jetzt die Hand. Ihre Blicke streiften sich in eigenthümlicher Weise. -- Am Nachmittage des folgenden Tages stieg Martha Mendelsohn klopfenden HerzenS die Stufen zu des Doktors Wohnung hinauf, klingelte zaghaft und ward von Carl in ein kleines Kabinet geführt, das neben seinem Arbeitszimmer lag. Kaum eingetreten, eilte ihr Martellier mit allen Anzeichen freudiger Erregung entgegen. Carl Nochau nickte, schloß hinter sich die Thür und ließ Beide allein. ..O. Martba. ivu danke ich Ionen,

daß Sie gekommen sind' hub ulcai'H'uia an, wagte ihr den Mautd zu lösen und fübrte das erröthende N!ädchcn sanft an einen Sitz. Und bevor Martha noch etwas zu erwidern vermochte, sank er vor ihr n der und küßte ' ihr stürmisch die Hand. O, nein, nein !" sagte das Mädchen abwehrend. ' Stehen Sie auf, Ernst. ?kur unter Voraussetzungen, die Jhien verständlich sein werden, habe ich mich zu diesem Schritt entschlossen. Lassen Sie uns ruhig sprechen! Hören Sie mich

nn i" Martellier erhob sich und neigte den Kopf. Wohl ! Ich höre, liebe Martha !" Sie hatten ein Recht gewonnen," begann das Mädchen, mir näher zu treten, wie Sie es gethan haben. Ich leugne dies nicht, ich bin Ihnen auch zugethan und glücklich zugleich, daß Sie meine Empfindungen erriethen. Aber bevor wir über einen ernsten und entscheidenden Schritt sprechen, lasten Sie mich Ihnen offen mein Herz ausschütten. Ich liebe Sie nicht, Ernst, wie ich mir denke, daß ein junges Mädchen sich einem Akanne als Frau zu eigen geben muß. Ein warmes, stilles Gefühl der Zuneigung war immer für Sie in meinem Innern, aber es ist frei von stürmischer Zärtlichkeit. Vielleicht ist dies besser so! Ich weiß es nicht, wage aber nicht, daran zu zweifeln, daß es das Nichtige ist, weil es mein Wunsch ist, Ihnen anzuge hören. Ich gehe aber noch weiter ! Nichts anderes, als was mich durchdringt, fetze ich bei Ihnen voraus. Wie man für einen lieben Freund fühlt, so fühlen Sie für mich. Nein, nein, Ernst ! Unterbrechen Sie mich nicht. Sie täuschen sich über Ihre Gefühle für mich, aber ich nehme dankbar an, was Sie mir bieten. Hören Sie weiter! Ich bin es Ihnen schuldig, noch mehr zu sagen. Jch'habe einen Mann heiß geliebt und riß diese Liebe aus meinem Herzen. Es wäre nicht ehrlich, wenn ich Ihnen dieS nicht bekennte, und ich bitte, daß Sie mich niemals nach seinem Namen fragen. Und nun prüfen Sie sich ! Ich werde Ihnen eine gute Frau sein und glaube auch, daß Sie mir ein guter, nachsichtiger Freund sein werden. Nicht so, Ernst Nun sprechen Sie !" In jedes anderen Menschen Brust würden wohl bei solchen Worten die wechselndsten Empfindungen aufgestiegen sein.Aber Ernst Martellier hatte he; diesen Eröffnungen nur sehr wenig in sich niederzukämpfen. Er hörte aus Martha's Nede, daß sie ihm angehören wolle, und sie erlcich terte ihm die Werbung in unerwarteter Weise. Viel zu nüchtern geartet, um Jllusionen zu nähren, von denen er selbst nicht eine Spur besaß, nahm Martellier in seiner Antwort die tiefere Bedeutung von Marthas Worten gar nicht auf, aber er richtete diese doch so ein, daß ein leiser Hauch schmerzlichen Verzichtens durch seine Rede klang. Was Sie mir eben .gesagt haben, Martha, und nicht weniger, wie Sie es mir gesagt haben, kann nur meine Achtung vor Ihrem Charakter erhöhen. Ich unterdrücke deshalb manches Wort, das sich mir bei Ihren Eröffnungen auf die Zunge drängt, und will Ihnen nur von ganzem Herzen danken. Ja, Akartha, ich verspreche, daß ich Ihnen stets ein liebevoller und treuer Lebensgefährte sein werde, und daß meine ganze Ausgabe darin bestehen soll, Sie glücklich zu machen. Sie wollen keine Vetheuernngen. Ich füge mich Ihrem Wunsche, aber die Hoffnung gebe ich nicht auf, daß doch noch etwas Anderes Ihr Herz dermaleinst durchdringen wird, wenn Sie meine wahren Gefühle für Sie kennen lernen werden. Martha, liebe Martha !" Sie duldete es, daß er sie küßte, und als er abermals vor ihr kniete, strich sie mit sanfter Hand über seinen Kopf. So war es denn geschehen. Martha war die Vraut Ernst Marter liers geworden,und indem sie sich dies zum Bewußtsein brachte, stieg zugleich die ganze Bedeutung mit allen Nachwirkungen vor ihr auf. Sie ahnte, ja sie wußte. Welche Kämpfe sie ;u bestehen haben würde, nicht nur mit der Außenwelt auch mit sich selbst. Martellier sate nun Marthas Hand, I' og sie mit sich und öffnete die Thür zu ilochaus Arbeitszimmer. Darf ich Dir meine Braut vorstellen?" rief er. Ah! ah! Meine Gratulation von ganzem Herzen!" sagte Carl Nochau, schüttelte Beiden die Hand und ließ sich erzählen. Während sie noch eifrig : plauderten, ward draußen geklingelt. Nochau hörte nur halb' hin. Allezeit mußte die Haushälterin den Besuch vorher melden. Aber diesmal ward die Thür 'ohne Zwischenrede geöffnet und Wolf und Esther traten mit lebhaften Geberdcn ins Gemach. ,Guten Tag, Carl l Wir wollen Dir mal einen Besuch abstatt " Aber der Satz blieb Wolf in der Kehle stecken. .Martha, Du t Martell " ver klang es erschrocken auch in Esther? Munde. Für eine Sekunde blitzte der Gedanke durch Martellier Kopf, ganz unbefangen Alles zu enthüllen, aber als erin den Mienen seiner einstigen Braut forschte, erlahmte ihm die Zunge. Zu einem anderen raschen Entschluß gelangte er jedoch vermöge der kühlen Sicherheit, mit der er die Dinge beherrschte. Während er sich ernst, aber höflich vor den Anwesenden Verbeugte, berührte er Marthas Hand und sagte : Ich glaube, Sie wollen auch eben gehen, Martha? Gestatten Sie, da ich Ihnen meine Begleitung anbiete., .e, ich hole Ihren Mantel." Und bevor noch Wolf und Esther zur rechten Besinnung gelangt waren, hatte er sich nochmals verneigt und das Zinnner verlassen. Auf dem Fuße folgte ihm seine Braut, nachdem sie sich mit einem Auf Wiederfehen !" und mit warmem Händedruck von Doktor Nochau. vcrabschiedet hatte.

Nun ?" rref Esther mit zittcri.ocr Stimme zu axl Nochau gewendet. Sie haben sich verlobt !-Kommt, setzt Euch !" sagte der Doktor einfach. . Verlob: rief Esther, und ihre dunklen, glühenden Augen irrten von t".n Sprechenden zu Wolf, der sich eben dergelasscn unddieHandscyuhe abgcst...,l hatte. Verlobt? Wie, was? Martha: -Martellier ?" rief nun auch dieser in hoch, ster Erregung. Sie erschrecken mich Beide," fagte der Doktor. Beruhigen Sie sich! Ich hoffe, daß es für Alle zum Guten ist." Niemals!" stieß Esther heraus, löste unter der heftigen inneren Unruhe die Knöpfe ihres Sommcrmantels und griff nach dem zierlichen hellseidenen Hütchen, das auf ihrem dunklen Haare saß. Und hier bei Ihnen ? Sie wußten darum, 'Doktor ? Was sagst Du, Wolf ?" O, berichte, rasch !" rief dieser, zuseinem Bruder gewendet. Es ist nicht viel zu berichten," sagte der Doktor noch immer in demselben ruhigen Tone, wennschon durch Esthcrs leidenschaftliche Sprache äußerst peinlich berührt. Beide haben erkannt, daß sie für einander passen. Sie haben sich einander genähert, und Martellier hat mich gestern gebeten, Martha hier sprechen zu dürfen. Vor kaum zehn Minuten traten sie aus jenem Zimmer und theilten mir ihre Verlobung mit." ,.O, auch das noch !" flüsterte Esther, und ibr Fuß stampfte unter dem Seidenkleide.' Auch das noch! Ah, und wie gemein, wie erbärmlich !" . fuhr sie, jede Besonnenheit verlierend, fort, erhob sich und trat ans Fenster.' . Aber eye noch der .Doktor pder Wolf etivas zu erwidern vermochten,' wandte sie sich wieder zllrück, und indem sie dem heftigen Thränenstrom, der aus ihren Augen schoß, vergeblich zu wehren suchte,schluchzte sie : . Sie müssen mich verstehen, Carl! Alles. Alles hätte ich mir in der Welt denken können, aber dies ! ? Ich mag es mir nicht vorstellen, daß das wirklich Wahrheit sein soll !" Carl Skochau trat auf seine Schwägerin zu und faßte sanft ihre Hand : . Ich begreife, Esther, daß Sie sich in einer großen Aufregung befinden,, aber nehmen Sie das böse Wort zurück. Hören Sie mich an. Ich kann mich von dem Gedanken nicht- trennen, daß diese Lösung doch eine glückliche ist, daß dadurch Alles beseitigt wird, was Ihnen selbst, was Wolf so äußerst peinlich sein mußte. Natürlich, ich weiß, daß Sie Martellier nicht sonderlich schätzen, vielweniger lieben,sonst hätten Sie ihm Jbre Hand nicht entzogen. Aber haben Sie, gerade Sie, ein Necht zu verdammen ? Fand er die Nuhe und innere Sicherheit zurück, und wandte er sich nun zu der SäAoester, der er immer zugethan war, so kann ich einen solchen inneren Vorgang wohl verstehen.. Ich kann ihn nicht tadcln ! Das Ungewöhnliche, daö Ueber raschende, scheint mir, wollen Sie verdämmen und vergessen, daß in diesem oft das Allcrvernünstigste liegt. Ist Martellier kein Ehrettinann ? Ich frage Sie, die Sie ihn einst Ihrer Zuneigung tckirdigten." Das Mädchen biß die Zähne zusam--men. Sie hätte am liebsten herausge schrieen: Nein ! Nein ! Er ist kein Ehrenmann, und Ihr werdet es noch erfahren, wie sehr ich Necht habe. Aber sie bezwäng sich unter dem Gefühl eigener Entwttrdigung und flüsterte leise: Ah! Geld, Geld!" Und dann plötzlich zuihrem Bräutigam sich wendend und seine Hand faffend, rief sie: Der Gedanke, diese Menschen täglich im Hause zu sehen, in einer Zeit mit ihm iusaminenzutrcssen, wo wir, wir Nun za ! Ich weiß, was wir thun. Wolf !" fuhr sie erregt fort, wir heirathen jetzt sofort ! Wir überlassen dem Bräutigam die Räume meiner Mutter und ziehen in nnsere eigenen ein ! In unserreigenen, ja, mein Wolf !" In Wolf Nochaus Augen blitzte eö auf. O, mein Mövenkopf, mein bester Schatz !" rief er stürmisch. Stark in der Liebe und im Haß. In Allem ein ganzem Mensch. Wie ich Dich liebe !" Dr. 3!ochau sah, wie sein Bruder sich über das Mädchen beugte und wie zärt lich sie sich umschlangen. Sie liebten sich, sie waren glücklich ! Und er selbst? Er hatte ein Wort einzulösen, und weil er dies einzulösen hatte, mußte er etwas unterdrücken, was doch seit Neginens Eintreffen nicht minder verzehrend in seinem Innern aufge quollen war. (Fortttdung folgt.) .

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