Indiana Tribüne, Volume 9, Number 155, Indianapolis, Marion County, 24 February 1886 — Page 3

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J , f A m .-IT . TROPFEN Gegen Blutkrankhelten, Leber- und Magenleiden. da best ClitleL JJttll, 60 Cent! bet ßf ftlatäcn tt.oo; in allen pvth.k. i hab. Für jwrttn iisllf fclafche loftenfrtt tfanU. B. RUST ctf m St UnsfliHm fett Brust, Lungen n. der Kehle. ix OrigiMl.Vad itn. fflrtil, IS Cittl. 9 2 tu Xf otht.n a lobrn, ober wirb ach Omafana tfttflilfrelurrfanSt, Jüan abreiste: The Charles A. Voarelr Co.. Baltimore. Maryland. Eine kinderlose Eye , ii man " " ;tS t nt tue üieraut traurige e4 für man Sf tthepa. Lie an ciur diesem Uebel in tarier Zeit abzedelfen erten tann, zeigt der ,,etts'ker." Seiten, mix zahlreichen aatnkzetreue Bilcer, elcher r ou dein alten nt be je irrten deutscbenHeil-nstitnt iai?.e gort (lautges .gede wird, auf lie k l a rste Weise. Junge Leute, t den ianb der übe rreie ollen, sollten den 'Spruch Lchtllerck: ,1'tüin p r a s e , w r sich t a b t d t trc'.I deterzigen. und da tn JxtmtiU Buch lesen, ede sie den wichtigste Schritt dei Ledeni lyun! Wird fär 2S Leu in Pllftr?e, scwobl in teutscher wie in englisch 'Sprache, trri ,nd wgiam erpackt rsandt. jtoiefii Detcüe Hcii-Iuntitut. 11 Clinton PUce, New York. 21. Y. Jener-?llarm-(?ignale. 4 mnfslanu nk Stattn. fcÄj44artii Hl Jener Dv . Cft9 i unb sie ??k. 7 asln Nichiga Citat. . Z 3rHi$tt unk Lflachstt 8ia&a an xrft'6trt. !? Kff4ffi t. t obl etx. tS Uar 6tt, h F,rt Bann Im. U Jrs, uns Fort ßain tUn Ctr. bchnfe4t rOWittaB Vo. unb h tr f Vrt . ub nöler Str. 1 StfifHBl Str. nb Walott . JUrSBrundJstznStr. V Lo2t o. nb iSnt, St, ISA WÜabamt nb Cuttnt Cu. US SttittftAk tbnU Cti. Itf lanbe Echk.unb LlZksln r U7 SflLuu-Sbnb. kentral v. cht Str Ui LIia nb Vorrit tr 122 stzxtsn unb yt t ISA Cbic S. unb Zehnt Str. 135 fiomr T. unb Dttamar, gt, . l lasar unb ichigan Str. .1 CK. 3 tr.. miif 3üwil. . Puns,lvai ub Vratt tk. 'i . . ngin Huse Sechste. za:tt Vtsfisfi,,i un t. lair Str. ;B JSiI unb IttSiia vn. XA VnchVania tr. unb He 9 !Zft!ftt uub Sicrti Ctr. tlS ZfeOBCff u Btliam Str. tu PttxifftanUanUSlchljaneti. tii 3Stni uub &0rt t:. ü Jnbiau oe. unb ichtga St,. irtbtau ub SaKrut tr. U TtUfiruta uub Stfnnani tr, JS fllol uub Akt Vek Str. tt Jnbian . unb tSt. Sgn tt 7 tbt,Losrtta!. S Vlatt uub ZZorb Str. :9 tchtgan uub Tgu, Str IQS tUH uub Bainut Str. 2 Ocft unb Diltt Str. .. ni etebt und eti. O vrKtALttn, nah Btft 3t. U tubcf unb ashiutt,u t, a RtHwrt b Htm ,rk tt. rtbtuu unb kSinzton Str. 4 2Zt unb Ohto Str. t? ?nn,ff unb Sashingt Stt. w' Port (oufff. j Jubtauolu. 12 rtflourt unb arlanb Str. üi viistlrt sai Ladas) tr. OS 9SUfB' Prk fcouf. fc CX 3.B. B. 9bunb Cn1. d Jusau s,lu. st Iu,t ubrrtS Stk. tt Jltnoti unb Lou'.stna v U B& unb clartf tr. H 139 uub ouih et,. M Znnn unb 09Tgtt Xt. kl fUrtbiun unb a ett. U abikou so, unb ttontl Cu. l tt füabil St. . SssUf Ctx 111 BtftYnb ftb et, sis juututfm.unb üumu c 114 llnUu uub Rctril tr ill aSteiS und an,, e .119 fXtxrM unb Datttah 6ü. . vO GutH nah, lua Str. Ps,l,aia uub Lsutfian Dsl uub SUtart, tt. M Ost b CtcCtrt tr, Cl CUS4J3 sub BirgUna In. T BüfiuU Ist. uub Biabfl tt M OK uS ubttt tr. a tuuffUcnU unWfct,n . , tU Ctttruss uub Dughtt, 6tT, 71 Btxctai Tu, na) Hursu Str. Tl ÖAb rgia vtr. fl vashingtO uub Benun eis. ant unb gtu . 71 gr . ftm. tUtf unb Baiil 6ti. " f uagiuUKM.unb (0r. 7t ZUlitt Ii. unb tilen. 711 vtwu uub Prospekt Str. 7U fugltfl Im uub Saunt et. 7U DtftSfi unb 0UM tk, ns bls, uub e4 tr. ß nr.at i3rti Ctr. Bafllugtpu uub SUvcr 3t, S Dt uub 4l tr. 14 fttm $9tl unb Dibs u tt iuSltuuunfllt. 15 B,r. JUaUi Ursual. 7 Driental unb Dntnglu tt O Creut flngntt. 1 Hl 7f.4lcknH.Hu, Ost Dfttuu1t,it US Birtit uub 9UIU tt. Cl CbU uub Hur,, tt. ?t RtnUub utb SUrtbian tr. 1 ütttbiun unb tiu Straß, t &t9QUltl. t-1 Uub asttu wibrholt. j,it,r ar ÜinaJ Ist frutxftxut. ' Lichg. 5ru. 4lS,a,ru ab Zll CUl. U ' M.

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Esther'6 Ehe.

Roman von H'ermann Heiberg. lFortstdung.) Dr. Ernst Martellier hatte sich früh zeitig erhoben und saß breits seit einer Stunde in seinem Bureau am Arbeittisch. Einer der Schreiber brachte die eingetroffene Morgenpost und that eine geschäftliche Frage. Während der Doktor antwortete, j'log sein Blick über die Briefe. Zu oberst lag ein Kouvert mit einer ihm bekannten Handschrift. Ha stig öffnete er und las : Lieber Doktor Ernst. Im Auftrage meiner Mutter habe ich Ihnen mitzutheilen, daß sich Esther mit dem Assessor Wolf Rochau verlobt hat." Weiter kam Martellier zunächst nicht. Alles gährte in ihm auf ! Neid, Eifer sucht, ja, ein aufkeimender Haß bemächtigten sich seiner Seele und wühlten in ihr. Erst nach längerer Pause griff er von Neuem nach dem Schreiben nnd las den Schluß. Ich begreife, waö bei dieser Mit theilunz durch Ihr Inneres geht. Aber vergessen Sie, Ernst ! ' Ich hoffe, daß Sie es können, und das würde über aus glücklich machen, ja, glücklicher ma cher, als Sie glauben: Ihre Martha Z)!endelsohn." Was war das ? Der junge Advokat sprang in dieHöhe und maß das Zimmer mit raschen, aufgeregten Schritten, fertigte den meldenden Bureaubeamten kurz ab und beschick einen wartenden Klienten auf den folgenden Tag. War das nicht kenntlich für Jeman den, der lesen konnte und richtig deuten wollte ? War das mißzuverstehen Immer von Nouem flogen die pru senden 'Augen Martelliers über die Zeilen. Daß Martha schrieb und nicht Frau Mendelsohn, war schon bezeich nend. Aber noch mehr ! Sprach ein junges Mädchen solche Worte unter solchen Ver Hältnissen, wenn sie nicht einen Zweck damit verband ? So lautete kein Brief, de, nur trösten, Theilnahme an den Tag le gen wollte. Ein so kluges, sonst so zurückhaltendes Geschöpf, wie Martha, bediente sich anderer Ausdrücke. Aber vergessen Sie, Ernst. Ich hoffe, daß Sie es können, und das würde überaus glücklich machen, glücklicher machen, als Sie glauben: Ihre llüartba Mendel söhn !" Kein Zweifel mehr ! Martha ern Pfand ein wärmeres Jntereffe für ihn l Und war er ihr seither auch nur mit freundschaftlichen Gefühlen, begegnet, so hatte ihn doch ihre düstere Schönheit stets angezogen. Ah ' Nun konnte noch Alles sich nach seinen geheimen Wünschen wenden ! - Ein heißis Gefühl stieg in Martel lier auf, denn alle Vertheile, die ihm eine Verbindung mit der reichen Esther verschafft haben würde, traten von ceu em in verführerischen Bildern vor seine Seele. Aber wie jedem Rausche die Ernüchte rung folgt, so trat diese auch bei Ernst Martellier ein. Wenn er sich nun doch im Irrthum befa:;b ? Er sah sich Martha gegenüber, er suchte in ihrem Auge, er redete sie an; sie war gütig, theilnehmend. Aber als er den Mund öffnete und vorsichtig tastete, blickte sie ihn so ruhig und unbefangen an, schien so gar nicht zu verstehen, was er wollte, daß alle seine Voraussetzungen und Hoffnungen in einen tiefen Abgrund stürzten. Er sann und grübelte. Wie konnte er sicher erfahren, wonach ihn so dringend verlangte? Er entwarf einen Plan ne ben dem anderen. Kein einziger war ausführbar. In seiner feilen Seele tauchte sogar die Ueberlegung auf, ob er Wolf Nochau nicht angehen könne, Marthas Gesinnungen m erforschen, diesen Dienst gleichsam als Sühne von ihm. zu verlangen. Aber mitten unter diesen Ueberlegun gen kam ihm, wie ihm schien, ein rettender Gedanke, und diesen baldmöglichst auszuführen, das beherrschte ihn so sehr, daß er rasch den Schlüssel in sejnem Schreibtisch abdrehte, seinen Bureauchef mit kurzen Worten verständigte und eilends seine Wohnung verließ. Er eilte zu Carl Nochau. Ah ! Willkommen. Martellier !" sagte der Doktor, der nach Entlaffunq eines Patienten den Kopf durch die Thür in das Vorzunmer schob und zu semer Ueberraschung seinen alten langjährigen Universitätsaenoffen vor sich fand. Bitte tritt näher! Nun wie geht's, und was führt Dich zu mir ? Du bist doch nicht krank r 0, nein, nein ! Store ich Dich nicht, Nochau ? Hast Du einen Augenblick Zeit?" hub Martellier an, ohne näher auf die ihm gestellten Fragen einzugehen. Und als jener zustimmend nickte, und Platz zu nehmen bat, begann er, sich zu einer auberllchen Äluhe zwingend : Ich habe Dich um einen großen Dienst bitten wollen. Gerade Dich! Dars ich ihn Dir vortragen ? Ich mu zur näheren Begründung etwas wett ausholen." Bitte, ich stehe ganz zur Verfügung und wenn's in meinen Kräften steht " Ich danke Dir, lieber Freund. Ich wußte, daß ich nicht umsonst bei Dir anklopfen würde. Höre also freundlich zu und versprich mir, diese vertrauensvollen Mttthellungen auch völlig Vertrauens voll zu behandeln. . Doktor Rochau neigte den Kopf und lehnte sich horchend zurück. -.Du weißt, unter welchen Gesichts punkten Esther Mendelszhn die Verlo bung mit mir aufgelöst bat.'' Du weißt es jetzt um so sicherer, als ja Dein Brudr Wolf eben .ihr Jawort erhielt. In der That begegneten sich, wenn auch' un ausgesprochen, unsere Gedanken, und das ist etwas, was bisher Niemand erfahren bat und worüber ich aus Stücksicht und lugheit schwieg. Wir wurden uns schon bald nach unserer Verlobung darüber klar, daß wir nicht in dem Grade für l . . f I ? J a m emanoer paaren, wie ich rs vorausge setzt hatten. Aber ich blieb derselbe, mein gegebenes Wort war mir heilig. Anders Esther. Sie liebte Deinen Bruder Wolf und wahue vcn Alomen einer Lösung unseres Verhältnisses, nach' dem alle Vorbereitunam iu unferer j&r

bindung bis auf das letzte Tüpfelchen getroffen waren. Durch die Form wurde ich auf das Empfindlichste verletzt, weniger durch die Sache. Stets fühlte ich mich mehr zu Martha, der Schwester, hingezogen, als zu Esther, aber unter den eigenthümlichen Umständen wurde ich mir über die Stärke meiner Gefühle erst mit dem Bruche mit der Familie vollkommen klar. Wie Martha über mich dachte und denkt, weiß ich nicht, und früher mich darüber aufzuklären, ward mir aus den Nächstliegenden Gründen verwehrt. Durch Esthers Verlobung aber

fallen d;e btsyerigen Vchranlen. zch wm um Älartya werden, weiß zeoocy oen geeigneten Weg nicht zu finden, mir über tbre Gefühle Gewltzyett zu vertanen. und alles Vorhergegangene legt mir selbstverständlich besondere 5orilcht aus. Ohnedies nur von zu vielen Seiten falsch beurtheilt, möchte ich die Voreingenommenheit nicht verstärken ! Ich konnte mich a auch irren: ir ve,ßt also, in verstän diger Weise sondiren. und da komme . tr c V V icy nun zu ii, atö meinem kVreuno, unv bitte Dich, mir zu helfen. Wenn Martha einwilligen und mir die Hand reichen will, ist mir das Ge schwätz der Welt gleichgiltig ; überaus peinlich würde es mir sein, zu reden und kin Nein zu erhalten. Natürlich, das Alles versiebst Du! Willst Du mir nun diesen Dienst erweisen, mein lieber Rochau i ..Ganz wohl, Martellier, ich möchte Dir Wohl helfen, auch aus anderenGründen helfen, um gut zu machen, aber ich sehe gar keinen rechten Weg, wie ? Das Einzige wäre, ich bäte meinen Bruder, seine künftige Schwägerin auszuforschen, ' t r " P . t t f . ! I. t ' aver, onen gesagt, icy giauoe, cap lcy oel ihm nicht viel Entgegenkommen finden werde. Nein, nein, das geht ja nicht. geht aus hundert Gründen nicht, verbesserte er sich selbst. . Meine Beziehungen zu der Mendel sohnschen Familie sind bis jetzt äußererdentlich lose. .' Ich wüßte im Augenblick kaum einmal einen Vorwand, letzt wieder das Haus zu betreten, es sei denn, daß ich hin, hm!" Ich kann warten, Rochau, wenn es sein muß, obgleich Du begreifst, daß Sieh Freund, Du erweisest mir einen großen, unschätzbaren Dienst. Versetze Dich in meine Lage ! Und Du kannst es. Du kannst es allein ! Ich wüßte keinen Menschen aus der Welt, dem ich eine solche Angelegenheit ,mtt größerem bertrauen in die Hände legen würde ! Ich betone, daß ich nicht Wunsche, daß Esthers Mutter und die Welt erfahre. daß es eigentlich Martha war, die ich , 1 . I , A T' t. I tievle, oas yar slcy ja gewisiermaszen auly erst aus dem späteren Verkehr entwickelt. Willigt Martha em, wird Frau Mendelsohn, ich glaube es, nichts dawider haben ! Natürlich, überraschen wird es sie, Schwierigkeiten werden zu überwin-. den sein,' . iudeffen ich weiß,'; daß sie mir aufrichtig zugethan ist. Martba werde ich Alles offen bekennen, und ich fühle es, sie wird mein Geständniß kaum überraschen." So schmeichelte, oetreuerte und Heuchelte V!artellier mit seiner verdorbenen Seele und erreichte .nmkiich die Zusage von Seiten des Doktors, seinen Wunsch erfüllen zu wollen. Sowie Du etwas weist, lache mir sogleich Mittheilung. Darf ich darauf rechnen, Nochau ? Ich danke Dir !" ' Nach diesen Worten folgte noch ein Händedruck und die beiden Männer schie den. Am nächstfolgenden Tage eilte Dr. Ikochau in der Nachmittagsstunde an den Stettiner Bahnhof, um ötegine von Teck abzuholen. ' Allerdings waren feine Gedanken von anderen Dingen erfüllt. Er folgte nur einem Zwang. Seine Gewissenhaftigkeit war so groß, daß er sich unausgesetzt mit Wols, mit Martellier und nicht zum Wenigsten mit seinen Kranken beschäftigte. Er überlegte, was etwa in dem einen oder anderen Falle noch geschehen könne, und ward nicht müde, die verschiedenen Möglichkeiten in jedem einzelnen Falle zu erwägen. Regine hatte er nur einmal vor lAw geren Jahren gesehen, IS er bei ih?n Eltern auf dem Gute zum Besuch war Sein Onkel, ein ganz verarmter Ede. mann, der auf seinem verpachteten, stark belasteten Gute lebte, galt als einer der größten Sonderlinge und überließ die Erziehung seiner einzigen Tochter ganz seiner kränkelnden und schwachen Frau. . So war denn das junge Mädchen ziemlich unbeeinflußt ausgewachsen und hatte sich in eigenartiger Weise entwik seit. Mit diesem Ausflug verband sich ohne Zweifel die Absicht, ihr Gelegenheit zu geben, in andern Kreisen mit Männern in Berührung zu treten und dadurch auch ihr Herz einmal Umschau halten zu lassen. Bisher hatte noch Niemand um sie geworben. Freilich war das Haus der alten Frau Nochau dafür nicht eben sonderlich geeig net, und jetzt weniger, denn je. Endlich ertönte daS Signal, und der Zug fuhr in den Bahnhof herein. Für Carl Nochau war's schwierig, seine Cousine herauszufinden, er mußte dem glücklichen Zusall vertrauen. Während er noch unter den aussteigenden Paffagieren suchte, ging ein junges Mädchen sicheren Schrittes an ihm vorüber, schaute sich um, sah auch ihn,wandte aber auch ebenso schnell wieder den Kops und verließ den Perron Schließlich hatten sich alle Reisenden entfernt und der Doktor eilte, um noch einmal nachzusehen, an den Auszang. Sein Suchen aber war ohne Erfolg. Etwas mißmuthig und enttäuscht, wollte er sich schon wieder entfernen, als eine Stimme neben ihm sagte : Wolf Rochau V Nein, Doktor Carl Nochau! Wie, Regine, bist Tu's V ; Ich bin es in selbsteigener Person, nebst zwei Koffern. Du weißt, Vetter, die sind bei Frauenzimmern unvermeidlich. Sie sah ihm bei diesen Worten einen Augenblick forschend insGesicht und schritt dann ohne weitere Einleitungen dem Gepäckträger uach. So" sagte sie, nachdem sie in einem offenen Wagen Platz genommen yatten, und dem Kutscher von Carl Anweisung gegeben war, nun wird eS auch Zeit, daß wir uns einmal ordentlich ansehen und die Hand reichen. Guten Tag, Carl

Rochau ! 3, fiey nur nicht so sonderbar drein, Äkediziner und Menschenrctter, ich bin Regine von Teck ! Und nun sag', wie geht es der Tante ?Hoffentlich gut ! Und Wolf, der ein so brillantes Examen gemacht hat ? Uebrigens, Du, daS hab' ich gar nicht anders erwartet." Ja, ja, noch mehr Neuigkeiten " nahm Carl Nochau das Wort und ergriff die Gelegenheit, den Gast des Hauses bei Zeiten aufzuklären. Er hat sich auch verlobt" Wie? Was? Wolf verlobt?" - ".-w - 1 P.P.

Allerdings und m ieu einigen A,a gen der glücklichste Mensch unter Gottes Sonne. Freilich' mit einer sehr unliebsamen Einschränkung ! Meine Äkutter ist durchaus gegen die Partie und eine völlige Entfremdung zwischen Beiden ist eingetreten. Sie hat bereits in sehr entschieden Weise ihr letztes Wort gesprochen." Welche Nachrichten !" sagte Reaine sinnend. Und wie traurig, was Du hin zufügst. Nun, ich sollte doch denken,Tante wird sich erweichen laffen. Weshalb ist sie denn so sehr gegen die Verlobung? Welche Gründe hat sie?" Ach ! Das ist eine so lange Geschichte, Regine. Ich erzähle sie Dir ein andermal. Nur eins wollte ich Dich heute bitten : Sprich nie von dieser Sache. Erwähne Wolfs Namen gar nicht ! Meine Mutter wird sich darüber nicht wundern, sie wird schon wiffen, daß ich Dir einen Wink gegeben habe." So, so? Das ist ja allerlei Gutes und Böses zusammen. Hm, hm ! Ist die Braut nett ? Eine Bekannte von uns ? Wie heißt sie?" Esther Mendelsohn." Arrrr! Das klingt ja, wie daS ganze alte Testament und noch einmal in neue ster Auflage dazu !" lachte Regine. Und dann .ernster, voll gespannter öteugierde, fuhr sie fort : -..'Also eine Jüdin ! ? Nun freilich, dann verstehe ich bei Deiner Mutter Ansichten " . Schon die Eltern waren getaust," erwiderte Carl. Das ist es nicht! Man kann sich zudem eine feiner gebildete, liebenswürdigere Familie nicht denken. Die Töchter sind vortrefflich erzogen." Und reich ? Sehr reich natürlich ?" siel Negine ein und gab sich selbst Antwort. Nein ! Du lieber heiliger Christophorus, welche Ueberraschungen! Bist Du etwa auch schon mit Klapphut und Frack unterwegs und schreibst Liebesgeschichten und Briefe mit ewiger Treue bis an's Weltgericht ?" Carl lächelte und schaute dem klugen Mädchen ins Auge. So, da wären wir endlich !" sagte Carl nach einigem weiteren Plaudern, winkte dem Kutscher und half dem schlanken Mädchen aus dem Wachen. Du, gieb ihm ein Trinkgeld, Carl. Er sieht so melancholisch aus. Er leidet am Ende an zwölf unversorgten Kindern und an einem kranken Wallach" sagte Regine gutmüthig, sah sich den Mann auf dem Bock noch einmal an und schlüpfte ins Haus, als ob sie täglich darin aus- und einginge. Carl folgte schnell. Ihm war, als ob er etwas verliere, wenn er nicht in ihrer Nähe blieb. Carls Gedanken waren am nächsten Tage ausschließlich mit MartellierS.Angelegenheit beschäftigt. Einmal beschloß er, doch mit Wolf zu reden, aber neben dem Bedenken, eines Freundes Geheimniß preiszugeben, hielt ihn ein zagendes Gefühl ab. Seines Bruders Antwort wußte er vorher, und daß Esther diesem Plane nicht beistimmen werde, schien ihm nach gelegentlichen Mittheilungen von Seiten der Ersteren zweifellos. Zuletzt suchte er sich Alles aus einem anderen Gesichtspunkte klar zu machen. Hatte nicht ein Mädchen, wie Esther, diesem Akanne ihre Hand reichen wollen? Mußte sie nicht Veranlaffung nehmen, gut zu machen ? War Wolf nicht Derjenige, der Martelliers Hoffnungen vernichtet hatte, und durfte dieser hinzugezogen werden, um vielleicht einen sol chen Plan gar zu vereiteln? Liebte nicht Martellier Martha, und konnte fie ihm nicht gleiche Gefühle entgegentragen ? War dann die Lösung nicht eine solche, wie fie allen Beteiligten erwünscht sein mußte ? Und endlich und noch einntal : Hatte er nicht sein Wort gege ben? Unter solchen Erwägungen, ließ sich Carl Nochau Mittags abermals bei Frau Esther Mendelsohn melden. Ohnedies drängte ihn, der würdigen Dame zu dan ken und Esther den bisher nur schriftlich abgestattcten Glückwunsch zu wiederholen. Carl Nochau traf es nicht ganz glücklich. Martha, die im Zimmer anwesend war, huschte mit einer verlegenen Neiaung des KopfeS und einem Ich verständige Mama; fie ist im Garten!" aus dem Zimmer, und Esther, in Hut und 3)!antel, stand gerade im Begriff, auszugehen. Sie streifte nun diesen rasch ab und faßte lebhaft die Hand ihreS zukünftige Schwaaers. Was venren S?ie, daß ich Ihnen noch nicht gedankt habe, Herr Rochau, und wie sehr haben Sie mich, haben Sie uns Beide verpflichtet! Verzeihen Sie mir! Die letzten Tage aber brachten so viel Aufregendes." . Ja, leider; siel ibr Carl Nochau inS Wort. Aber Wolf erzählt mir, wie tapfer Sie zu ihm stehen.- Und deshalb bin ich es, der Ihnen zu danken hat für Ihre rücksichtsvolle und vorurtheilsfreie Auffaffung der Sachlage. Mehr aber noch danke ich Ihnen, daß Sie meinen guten Wolf so lieben !" Gut? Ja, gut ist Wolf. Das ist das rechte Wort! Klug und gut. Ich bin auch so unsagbar glücklich, daß ich es Jhnen nicht auszusprechen vennag." Liebes, braves Mädchen !" sagte der Doktor gerühtt. Wenn man ihm seinen Bruder lobte, schmolz sein Herz. In diesem Augenblicke kehrte Martha zurück und meldete, daß ihre Mama sogleich erscheinen werde, und Esther folgte der dringlichen Aufforderung Carl 3to chauS und verabschiedete sich. Das Brautwerben lag nun ungünstig für den Doktor. Er war mit Martha allein. Aber die Einleitung war ihm überaus schwer. Er suchte nach den rich tiaen Worten.

3ch halte doch Ihre Frau Mama nicht von einer wichtigen Beschäftigung ab Z" hub er an und trat auf Äiartha zu. Durchaus nicht, Herr Doktor! Sie bittet nur einige Augenblicke um Nachficht. Inzwischen" hier flog ein halb neckischer, halb spöttischer Zug über Martha's Gesicht muß ich Sie schon ersuchen, mit meiner unbedeutenden Person fürlieb nehmen zu wollen." O ! O ? wie das klingt !" sagteer Doktor mit gutmüthigem Tadel. Martha zuckte die Achseln. Es lag in ihren Miene und in dieser Bewegung eine Bestätigung dieser Worte. Ich möchte Sie schelten " O, nein ! Es ist in der That so ! Wenn man eine Schwester hat, wie Esther, fühlt mannur zu gut, wie wenig mall in der Welt ist und bedeutet !" Wie Sie reden, mein Fräulein !" Carl wollte noch mehr sagen, aber er ward durch einen verdrossenen, harten Ausdruck in den Mienen des Mädchens zurückgeschreckt. Aber gerade dies Gespräch bot eine sehr geeignete Anknüpfung an das, was er sagen wollte, und die Gelegenheit durfte er sich unter keinen Umständen entgehen laffen. Fräulein Martba !" begann er. Sie sprachen eben von Ihrer Fräulein Schwester. Sie zogen einen Vergleich, den Sie zu Ihren Ungunsten ausfallen ließen. Sie scheinen erlist, bekümmert ! Ucberschreite ich die Ztechte unserer kurzen Bekanntschaft, wenn ich frage, aus welchem Grunde Sie sich in einem so falschen

Spiegel betrachtend ' ES ist kein falscher Spiegel, Herr Doktor ! Aber ich bitte anch, den Sinn meiner Worte nicht etwa unrichtig zu deuten. WaS ich äußerte, war aufrichtig und ohne Mißgunst. Ich erwähnte nur eine unleugbare Thatsache." Wobl! Aber Sie geben mir keine Antwort. . Wollen Sie nicht? Mich leiten bestimmte Gründe. Oder .darf ich reden?" Martha sah überrascht empor und eine leichte Bläffe flog über ihr Gesicht. Und dann sagte sie in einem etwas gezwungenen Tone : .Ich verstehe Sie nicht! Aber gut, sprechen Sie. Ich werde aufmerksam zuhören." In diesem Augenblick machte sich ein Geräusch im Nebenzimmer bemerkbar und Beide wandten den Kopf. Nun drängte der Augenblick. Es klingt so unvermittelt ; was ich Ihnen sagen werde", hub Carl Nochau an. Aber hören Sie, ich bitte! Ein Mann liebt Sie, den Sie kennen, und er möchte von Ihnen wiffen " Jetzt ward nebenan die Thür geöffnet und Frau Mendelsohn erschien. Sie schritt mit lebhasten Geberden auf den Doktor zu und schüttelte ihm herzlich die Hand. Bald saßen sie sich im eifrigen Gespräch gegenüber. Martba hockte, wortlos daneben. Ist Dir etwas, Martha?" fragte die alte Dame, der ihrer Tochter Miene und Schweigen auffiel. ?!ein, liebe Mama." Martha hefand sich in einem gewaltigen Aufruhr. Einmal ging ibr der Ge-. danke durch den Kopf, Carl Nochau sei selbst dieser Mann, und dann verwarf sie doch eben so rasch eine so thörichte und nicht begründete Vermutbuna. (Fortsetzung folgt.) lUGAN'S Magnolia Bahn is a secret aid to beauty. Many a ladyowes herfresnness to it,who would rather not teil, andtftf carit teil IndianaTrust & Safe Deposlt Co.9 No. 49 Ost Washington Str., Besitzer von WerthpapZeren u. s to.. werden e besonder vortheilhaft finden, dieselben zur sicheren Anförwahrung und nur unter ihrer eigenen Controlle und persönlichem Zutritt n deponiren in sicheren Depofftengewölbe. kartsrOsk" MMES! mit schönen Ofenthüren. Kommt und seht sie ! Ksch - Defen aller Sorten l in den Niedrigsten Preisen bei : irM r (tJEMMETT 62 Ost Washington Str. Kinder-Wägen, BoAelkäfige, Stanbbürsten, Korbwaaren. Masken, größte AltsrsaYk ! s,Z.s,vv?Ss, 20 und SU '! cst Washiugtou Sttaßr.

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Man reinige eS Sundlich durch den Eebriuch von Dr. Pierce'g Golden cdici WRcoTery. und te Bexdanuna. in fieSensreie Laut, krisch Bkntl,. &?. rnttgit nnd Gesundheit d onstitution er. tn tadurch hergestellt. Die Schlvindsucht, Skroselkrankbelt der Lunge ist. ird durch diel SottkSzabe rcn einem HeUmittel schnell und sicher i ihrem Fortschritt gehemmt unb gebeilt, krena daS Mittel eingenommen wird, ehe da Leide die letzten Stadien erreicht. Wegen ihrer wunderbaren Macht er diese schrecklich töhliche rankhett bat Dr. Pteree, als dies jetzt berühmte Arznei zuerst dem Publikum dar. rot, im Ernst daran gedacht, sie eine "Cootuinntloa cr " iSchwindfuchtS-Heilmittkl, zu nenne, hat aber diese Ranie fallen lasiea. well derselbe zu beschränkt für ein Arznei, welche infolge ihrer wunderbare Wer. einizung tonischer oder ftarkender, alterativer oder sW. verbessernder, antldUiöser, brustlösender und nährender SigenfSaftea ohn Slelchen ist. nicht nur al in Heil. Utel gege Lungenschwindsucht, sonder geg, Q Chronischen Krankheiten Leber, des Blutes und der Lunge. Wen D Dick matt, schläfrig, schwa fühlst, klaß. geldlich Hautfarbe oder gelblich traun Flecken im G. ficht oder am Leibe hast; wen Du havftgea Kopfschmerz oder Echwindel, Uebelgeschmack im Munde, innerl'ube Hrtz oder Frösteln, abwechselnd mit heißem Blutandrang, Haft; wen D niedergeschlagen und von düster Bor. gefithle erfüllt bist; wen Tein Axprtit nnrezelmiz d die Zunge belegt ist, dann leidest Du an Ber, dausbelchwerdn, DySpepfl, und Leber krankheit oder aUiakeit. I viele Falle fpürt man nur einige tneser Symptome. Als ei Heilmittel gen alle solche Fälle ist vr. rierc', UoMen Hedlc! iMMorerj ohne Gleichen. Le . aenschwäche. Blutspeien, urz a,hmiakit, Lustrohrenentzünduna, schlim oufttn, Schwindsucht und verwandte werden ist sie ein unfehlbares Heilmittel. Man fende zehn Cent in Briefmarken für vr. Pieree'S Buch über Schwindsucht, ei Apotheker in haben. 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