Indiana Tribüne, Volume 9, Number 154, Indianapolis, Marion County, 23 February 1886 — Page 3

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Esther'6 Ehe.

Roman don Hermann Heiberg. (Fortseduna.) Ich verstehe vollkommen, gnädige Frau, aber ich gebe in Wolfs Namen schon jetzt die bestimmte Erklärung ab, daß er nichts annehmen wird. Er warb um Fräulein Esther, weil er sie liebt, und alles Aeußerliche ist ibm nebensächlich." Ich freue mich über das, was Sie mir sagen !" erwiderte Frau Mendel söhn jetzt warm und reichte dem Spreclr die Hand. Und dann fuhr sie, von einem plötzlichen Gedanken beherrscht, fork : Halten Sie es nicht für richtig, daß ich mit Jbrer Frau Mama spreche ? (ölau den Sie, daß sie mich empfangen würve 5 !Oas Wohl memes Ziindes vejchastigt mich so sehr, daß ich dieses dieses schwere, ja, ich darf den Ausdruck gebrau chen, ohne von Ihnen mißverstanden zu werden recht schwer Opfer bringen würoe. Äccinen Sie nicht, wenn eine Frau, die selbst Mutter ist, zu ihr redet, daß dieses Eindruck machen könnte ? Sie wer deu begreifen, wie fehr mein Stolz und mein Selbstgefühl sich dagegen aufleh nen, oan meine ocyter als eine ju dringliche betrachtet wird, aber Sie werden auch einsehen, wie sehr ich wünscheu muß, ein unberechtigtes Vorurtheil zu zerstreuen. Nur die Liebe, die ich für meine Esther hege, ließ' mich Sle ruhig anhören, machte es mir möglich, die in mir aufsteigenden Gefühle zu unterdrükken. sie haben nur in zarter Weise aus die Umstände hingedeutet, Sie haben gesagt, da minverstandene Sorge Ihre Frau Mutter leite; sie fürchte, daß Ihres Bruders Entwickelung Schaden nehmen könne durch die engere Berührung mit unseren Kreisen. Seine Eitelkeit werde verderblich gefördert werden : die gefügtgere Gelegenheit des Gelderwerbs, das Earrieremachen beunruhige sie, aber ich fühle doch heraus, daß noch andere Dinge mitsprechen, Dinge, welche aus alten Gegensätzen herausgewachsen sind und sie durch die Zeit verschärft haben. Wäre Esther nicht Christin, würde ich meine Zustimmung überhaupt nicht ertheilen. Da sie es ist, erscheint der Widerstand Ihrer Frau Mutter als etwas verleihen Sie Unverstands ges." Die alte Dame schwieg, und Carl Rochau kämpfte. Er wußte, daß seine Mutter Frau Mendelsohn nicht empfan gen werde. Ich bitte, gnädige Frau, warten wir mit diesem Schritt !" erwiderteer. Jetzt, ich weiß cs,wäre jeder Versuch vergeblich, und ich möchte Sie vor einer Enttäuschuna, ja, ich möchte Sie vor einer Ge fühlskränkung behüten, die ganz unvermeldlich sein würde." Frau Mendelsohn bewegte leite das Haupr. Also wirklich, so einschneidend ist der Gegensatz. Arme Kinder ! Nun Wohl m . l. r r an : irs ja : M weroe iLnyer iprecyen und dann Ihrem Herrn Bruder selbst schreiben." Carl Nochau erhob sich, und die alte Dame streckte ihm die Hand entgegen. Und Gutes 'schreiben V fragte Carl Nochau weich und richtete sein schönes klares Auge auf Esthers Mutter. Nun, ich denke doch !" sagte sie sanft lächelnd, und ein überaus gütiger Ausdruck belebte ihre Züge. Ohne Hoffnung gehen Sie nicht von hier, lieber Herr Doktor. Grüßen Sie Ihren Herrn Bruder." In der Spätnacht desselben Tages starrte Martha Mendelsohn thränenlos vor sich hin. Was sie geahnt, hatte sich vollzogen. Ihre Schwester nahm ihr htn Mann, den sie heimlich liebte ! Nun zermarterte sich ihre Seele, und ein nagender Schmerz, unlösbar von der Liebe, wühlte in ihrem Innern. Sie hätte ausspringen und ihre Schwester tödten können, als sich diese im Rausche des Glücks an ihrer Mutter Brust lvarf, als sie die verklärten Augen, als sie die Erregung sah, die durch ihren Körper zuckte und in brennenden Farben über ihre Wangen schoß. Wie schön sie war! Wie begreiflich, daß man sie liebte ! Wie feurig, und wie besonnen, wie klug und wie herzensgut ! Um Alles beneidete Martha ihre Schweper und aus dem Neide ward allmälig der Haß. Martha stieß das Fenster nach dem Garten auf und sah in die leise webende Natur. Der Blüthenschimmer an einem Obstbaume warf seine Schneefarben durch die Nacht. Wo der Mond mit seinem Lichte irrte, erglänzte das erste, zarthelle Grün, ein sanfter Dufl entstieg der Erde und ging wie der Athem der verjüngten Natur durch die stille Welt. Aber was waren diese Bilder, wai waren die Sterne am Himmel, was galt des Mondes Licht, daS sanft schmeichelnd die Büchse umwob was immei sollte die Schöpfung mit all' ihrem Zauber, da ihr Herz blutete und nur ein Gedanke in ihr Raum hatte : nicht mehr zu denken, nicht mehr die unbefriedigte Sehnsucht zu fühlen, nicht mehr zu leiden. Freust Du Dich, Martha?" hatte Esther, blind in ihrem Glück, gerufen und ihre Schwester stürmisch umarmt. O, wie dieses künstliche Lächeln, dieses Ja ihr scbwer geworden war, wie ihi Körper bebte, als Diejenige an ihrem Halse hing, die sie im Aufruhr ihrer Gefühle hätte niederstoßen mögen, und die doch ein Anrecht hatte auf ihr Mitempsinden! Und seltsam! Während die langen Stunden der Nacht weiter wanderten, vollzog sich in dem Inneren des in hab dem Wahnsinn grübelnden Mädchens etwas, das ihr ein böser Geist einzugeben schien. Sie beschloß, sich Ernst Martellier zu nähern und dessen Herz zu gewinnen ; auch sie wollte an der Seite ihres Mannes ihr Leben genießen, ein elegantes Hauswesen haben, in der Gesellschaft eine Rolle spielen, beobachtet und umschmeichelt werden, vor Allem nicht vor Esther zurückstehen, wenigstens nach einer Seite hin ihrem Ehrgeiz Nahrung vnlchaäen.

Freilich ! Was ging bei solchem Ge danken nicht für ein entsetzliches Gefühl durch ihre Brust ! Wie konnte ein solcher Gedanke überhaupt entstehen ? Welchen Ursprung hatte er? War ein bloße Denken nicht schon unwürdig, da Martellier sie nicht liebte? Was würde ihre Mutter sagen ? Was würde die Welt reden ? Wie fand sie sich selbst mit ihrer Achtung vor dem Ä1!anne ab, der, sie ahnte dies, weniger sie, als ihren Reichthum begehren werde? Wie sollte sich das Verhältniß in der Familie gestalten, in der nun plötzlich der wieder erschien, welcher nach al-

len Vorgangen die schwelle des Haukes für immer meiden mußte? Was würde Esther sagen, sie, dieMartelliers Charakter so schonungslos aufgedeckt hatte? Welche Entfremdung werde sie herbeiführen zwischen sich und dieser? Ab, hah ! Das war es ja gerade ! Trotz und Verzweiflung nährten Bosheit und Haß und hatten von ihr Besitz genommen. Ein unwiderstehlicher Reiz bemächtigte sich ihrer, gerade dem Manne ihre Hand zu reichen, den ihre Schwester von sich gestoßen. Vielleicht vermochte sie noch mit ihrem Glücke zu triumphi ren, während Esther über ein verlorenes klagte!' Esther wurde unglücklich mit Wolf, und Beide beneideten Martha uin das, was sie einst von sich gestoßen. Welch ein Augenblick würde das sein ! Und nichts erschien bei solchem Entschluß von ihrer Seite auffallend, da sie sich 'Niemandem entdeckt hatte. Konnte sie nicht Martellier bereits geliebt haben? Liebte sie ihn nicht vielleicht ? Lernte sie nicht den schätzen, der Wols balzte, wiesle leibst? Za! Hate sie denn den A!ann, um welchen sie sich noch eben verzehrt hatte? Sie haßte und liebte. Das ist das Wunderbare, daß Beides in einer Äienschenbrust Raum haben kann. Es liegt so nahe zusammen, wie das Erhabene und das Lächerliche. Und mit solchen, nur in einer so lei denschaftlich gearteten Brust auftauchen den Gedanken schloß Martha die Fenster, horchte noch einmal auf das stille geister hafte Flüstern draußen und suchte mit fiebernden Gliedern und brennenden Augen die Ruhe, welcher sie so sehr be durste. Wolf hatte das Jawort erhalten und befand sich, gleich Esther, in einem heißen Freudentaumel. Nur der Gedanke an seine Mutter trübte seine glücklichen Empfindungen. Aber auch hier suchte er sich den Weg der Besänftigung. Er be schloß, ihr noch einmal zu schreiben, und richtete den nachstehenden Brief an sie : Meine theure Mama ! Ich nenne Dich so, da nichts, was im mer geschehen möge, die Gefühle dankbarer Liebe iu mir abschwächen könnte. Ich bin eingedenk alles Guten, das ich von Dir empfangen habe, so lange Dein ernstes und doch so zärtliches Auge auf mir ruhte. Ich bemühte mich auch. Dir ein guter Sohn zu fein ; ich bestrebte mich, ein brauchbarer Mensch zu werden. Ich darf, so lückenhaft Alles ist, was mir anhaf tet, aussprechen, daß ich Deinen Voraussetzuiigen entsprochen habe. Was uns entfremdet, getrennt hat, brauche ich nicht zu berühren, aber ein innerster Drang treibt mich. Dir noch einmal in dieser mein ganzes Lebensglück betreffenden Angelegenheit mit einiger Worten gegenüberzutreten. Weise sie nicht zurück, wenn Du auch ein Recht zu haben glaubst, die Stimme Deines Sohnes nicht mehr zu hören, wenn Du auch im Recht zu sein glaubst, ihn von Deinem Herzen zu weisen. Sieh, Mama, ich will nicht Richter sein Deiner Handlungen. Ich bin Dein Sohn, und es stände mir nicht an. Aber für mich noch einmal zu sprechen, ist mir so sehr Bedürfniß, wie das Athmen der Luft, die niich umgiebt, und hieran eine Bitte zu knüpfen, ist zugleich zärtlichste Rücksicht gegen Dich selbst. Denn ich weiß es. Dein Herz weint, wenn Dein Mund auch geschlossen. Dein Auge auch trocken bleibt. Ich weiß, daß Du mich so unaussprechlich liebst, wie ich Dich. Ich bin denl Mädchen, daß Du mir verweigerst, zugethan mit Allein, was eines Mannes Brust zu durchdringen vermag. An sich ist das schon genug. Man kann auf keines Menschen Befehl, selbst auf eines Gottes Gebot nicht , aus der Seele reißen, was mit allen Fasern darin wurzelt. Schon oft ging ein Mensch bei solchem Vorhaben zu Grunde. Aber ich liebe meine Braut nicht aus vorübergehender Laune, nicht, weil sie schön ist, weil sie meine Augen berückte, sondern weil ihr Inneres vornehm und groß geartet ist, weil in dieser schonen Hülle zugleich ein Herz schlägt, wie man es selten findet. Und Du willst sie nicht Deine Tochter nennen? Nein? Nun! Dein Wille sei geehrt. Aber jetzt die Bitte Deines Sohnes : Es giebt zwischen dem reißenden Strom des Nein und Ja ein sanftes Wasser : es ist eine stille Gewährung. Gieb mir diese ! Fluche mir nicht ! Ich will nichts, obgleich die Entbehrung Deiner Liebe, der Mangel Deines Mitempsindens ein unverwischbarer, häßlicher Schatten meinem Glücke bleiben wird; ich will auch Deine Schwelle nicht betreten und begehre nichts von Deinen Gütern, aber entziehe mir nicht ganz Deine Liebe, die bisher der Leitstern meines Daseins war, an der ich emporwuchs und ein Mann ward. Gieb mir die Hoffnung, daß Dein Blick sich wieder zu mir wendet, wenn Du siehst, daß meine Vorsätze heiliger, mein Wille stärker war, als Du es vor aussetztest, wenn Du erkennst, daß ich Deiner werth blieb, und daß 'auch Diejenige Deine segnende Hand verdient, die Dich liebt weil ich Dich liebe, die Dich liebt, obgleich Du ihr Angesicht nicht einmal sehen willst, und die Dich ehren wird, so lange sie an meiner Seite steht. Lebe wohl ! Ich muß meinen We gehen. Ich kann nicht anders. Well ich Dein Sohn bin, kann ich nicht anders ! Rührt Dich, besänftigt 'versöhnt Dich dieses Wort nicht? Wolf Rochau. Carl Rochau brachte diesen Brief seiner Mutter. Er fand sie in ihrer stillen Weise beschäftigt bei ihren Blumen. Sie nickte ihm gelassen zu, wie sont, fragte nicht nack Wolf und erwqhnte seinen Na

men auch nicht. Nur ihre eigenen Angelegenheiten berührte sie, warf ein Wort hin über ihres Sohnes Patienten und er zählte mit einem Anflug lebhafter Vefriedigung, daß ihre Nichte Negine von Teck geschrieben und sich zu einem Besuch angemeldet habe. Diese Nachricht hatte der Brief enthalten, welchen Wolf an jenem entscheidenden Morgen in den Händen seiner Mutter gesehen. Hier, Mama ! Hier !" sagte Carl zart und eindringlich und trat näher an seine Mutter heran, die eben mit einer Scheere die kleinen verdorrten Blätter von den Topfgewächsen abschnitt und so gelassen in dem hellen, untadelhasten Morgenkleide ihren Gewohnheiten nachging, als ob eitel Friede und Glück das Haus durchströmte. Frau Nochau sah auf das Couvert und zuckte zusammen. Es ist gut !" sagte sie und legte das Schreiben neben sich auf die Fensterbank. Nun sprach sie von Neuem über das Kommen ihrer Nichte, bat Carl, sich an dem betreffenden Tage so einzurichten, daß er dieselbe vom Bahnhof abholen könne, und fragte endlich, wann sie ihn vor der Zeit noch einmal zum Abendbrot erwarte dürfe. Carl Nochau gab in kurzen Sätzen Antwort. Er ließ durchblicken, wie ihn ihre Theilnahmlosigkeit bedrückte, wie ihn die Unterdrückung jeder Gefühlsregung beschäftigte. Aber die alte Dame schien von allcdcm nichts zu spüren, und als gerade die Köchin schüchtern in der Thür erschien, Alles im Hausenäherte sich der Frau mit ehrerbietiger Scheu und nach einerKüchenangelegenheit fragte, ertheilte sie ihr in ihrer bestimmten Weise Bescheid und wandte sich ruhigen Blickes und mit einem klar gestimmten Entschuldige, lieber Carl" wieder zu ihm zurück. Ich muß jetzt fort !" sagte der Doktor, nach seiner Uhr schauend. Schon zu lan ge habe ich verweilt " Die Frau nickte. Manrn !" Hm V ertönte es kurz. Mama, lies den Brief. Er ist von Wolf. Wenn auch die Verlobung mit Rücksicht auf die früheren Vorgänge zur Zeit nicht öffentlich deklarirt werden soll, so werden doch die Kreise, die es angeht, bald darum wissen. Man wird kommen und Dir gratuli ren, kurz, so unmittelbar wirst Du durch dieses Ereigniß berührt, daß Du eine klare Stellung einzunehmen gezwungen bist. Prüfe mit Deinem guten Herzen den Inhalt des Briefes. Ueberlege noch einmal und erfülle wenigstens Wolfs Bitte. Laß die Welt nicht wissen, daß Du Dich von ihm abgewendet hast ! Daß Dein Herz wieder zu ihm zurückkehrt, einst, bald, das hoffe das weiß ich. Mama ! ? Sieh mick an ! " Aber sie sah ihn nicht an, sie starrte hinaus auf die Straße. Endlich sagte sie in einem harten, gemütblosen Tone : Ich erwarte, Carl, daß diese Angelegenheit zum letzten Mal von Dir berührt ward. Das ist meine Antwort. Sie enthält Alles Adieu! Und nicht wahr? Morgen zum Thee ; wir sprechen dann noch weiter von Regine." Ihre Hände berührten sich. Ein schmerzlicher Blick aus Carls Augen traf die alte Frau. Dann war sie allein. Aber kaum hatte sich die Thür hinter jenem geschlossen, als aus dieser Statue ein lebendiges, leidenschaftlich erregtes Wesen ward. Die große, dürre Gestalt zitterte, die Hände flogen und griffen hastig und athnlos nach dem Briefe. Sie riß den Umschlag ab und las mit brennenden Augen, was darin stand. Und immer wieder las sie, und so verzehrende Thränen flössen über die alten Wangen, so schmerzvoll verzerrte sich ihr Gesicht, daß sie nun plötzlich viele, viele Jahre gealtert schien. Endlich aber raffte sie sich empor. Sie stieß ihren Oberkörper in die alte, steise Haltung zurückbrachte den heftig zittern den Kopf zur 3luhe, legte die knöcherne Rechte auf die Brust, drängte, die Mund Winkel zusammen und stellte so wieder den regelmäßigen, eintönigen Pendelschlag ibrcs Innern her. Aber bitte, Mama ! Laß doch mich !" rief Wolf und eilte auf Frau Mendel söhn zu, die im Begriffe stand, ein kleines Möbel an die Wand zu rücken. Und wäh rend er ihre Hände von dem Gegenstand löste, neigte er sich herab und küßts diese. .Mit ihren klaren Augen sahen sie sich Beide an und Jeder empfand, daß m ihm aufstieg, was gute Menschen dauernd verbindet. Und während sie noch plauderten, Wolf voll Ebrerbietung und in jener rücksichts vollen Weise, durch 'die er die Menschen so leicht aewann,und Frau Esther mit dem Ausdruck steigenden Wohlwollens in den Mienen, trat Esther ins Zimmer und nä herte sich mit leisen Schritten. Sie trug ein halbseidenes Kleid, und eine einzige rothe Rose schmückte ihr schwarzes Haar. Und nun schlang sie plötzlich ihre Arme um Wolfs Nacken. O, mein Mövenkopf!" rief Wolf überrascht von ihrem Anblick und ihrer Schönheit, und küßte sie zärtlich auf ihre stillen Lippen. So spät bist Du heute gekommen. Du Böser !" schmollte sie und zog ihn, sanft sich von ihrer Mutter entfernend, in's Nebengemach. Hast Du mich nicht mehr lieb ?" Kann man einer Gottheit fluchen?" fragte Wolf und siel vor ihr nieder und küßte ihre Hände. Sie sah ihn fragend an und schüttelte lächelnd den Kopf. Ist das Deine Antwort ?" Nein und ja ! Tausend Antworten habe ich für Dich, denn tausend Gedanken steigen in mir auf, wenn ich in Deiner Näh? bin. Von Deiner lieben, klugen Seele drang etwas m die meinige, und nun sitzen Weisheit und Grazie in meinem Innern und drängen sich hin aus.Esther schaute den Sprechenden an und in liebendem Blick erglänzten ihre dunklen Augensterne. Wirst Du mich immer so lieben, Wolf?" Visierte das stolze Kind, und ein Anhauch zitternder Sorge flog durch ihr Inneres. Der ahnende Geist des WeibeS drans in die fernste Äukunkt. Er

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, vvw yvumymiu Viy 1 1 1 1 iy l V iVV4U4 lil VtJl Geldern, und hatten jie nlcht so weiche Seelen zugleich, würden sie alle unglück lich sein. O, welch ein Dasein, wenn sich niemals etwas veränderte an diesem unbeschreiblich süßen Traum !" fuhr sie fort und umschlang ihn. Kein Traum, Esther ! Wenn auch Alles vergänglich ist auf dieser Welt, nicht meine zärtliche Liebe ! Du lächelst. Du zweifelst ? Anders bin ich, wie Andere. Meine Liebe ist ewig. Ich gehöre zu jenen, deren Zärtlichkeit mit der Zeit wächst und die doch sich mit dem Geringsten begnügen selbst mit einem Lacheln." Wie? Genügen? Du möchtest nicht immer Beweise von dem, was in meinem Herzen für Dich ruht?" Wolf schüttelte den Kopf. Gewiß ! Aber wenn ich liebe, so ist der Gegenstand meiner Zärtlichkeit ein besonderes Wesen. Das Geringste, was Du zu geben vermagst, ist Dir unendlich viel; was Dich ziert, ist so verschieden von Allem, was sonst Menschen umgiebt, daß Dein sanfter Blick schon eine Welt, ach nein, Esther, einen unentdeckten Himmel umfaßt." Welch ein Schwärmer Du bist!" sagte das Mädchen, griff in Wolfs dunkles Haar und verlor sich mit ihren Augen in die seinigen. Und drüben ging Frau Mendelsohn, an allerlei Dingen mit sanfter Hand ordnend, auf und ab, und wenn das Flüstern der Beiden an ihr Ohr drang, gedachte sie ihrer eigenen Jugend, und ein stilles Gefühl der Freude und ein ruhiges Hoffen auf Glück durchdrang ihre Brust. In dem fernen, letzten Zimmer aber hockte, äußerlich eifrig beschäftigt, ein in Jammer sich verzehrendes Geschöpf, das grübelte und sich in die Lippen biß und dann doch emporschnellte und äußerlich und innerlich Alles von sich abzuschütteln suchte, gerade wie die alte Frau in der Wilhelmstraße. Frau Mendelsohn gewann Wolf 3lochau täglich lieber, und der Gedanke be festigte sich in ihr, daß dieser selten veranlangte Mensch' doch der rechte Mann für ihre Esther sein werde. Carl Nochau hatte Wolf von der verfehlten Wirkung seines Briefes in Kenntniß gesetzt. Dieser hatte in seinen Gedanken etwas Anderes auch nicht erwartet, aber als nun unabänderliche Thatfache gelvorden war, was er gefurchtet, übte die Nachricht doch eine so gewaltige Wirkung auf ihn aus, daß er zum ersten Male seine bisherige Ruhe verlor. Trauer, Schmerz und Zorn Wirbelten in seinem Innern auf, und Esther, die Zeugin dieser Erregung war, hatte Mühe, ihn zu besänftigen und ihn durch Hinweise auf die Zukunft zu trö sten. Noch an demselben Tage begab sich Wolf auf dem Wege, den er bisher ge nommen, in sein Zimmer, packte alle seine Habseligkeiten zusammen und schasste diese in einen bereitstehenden Wagen. Er hatte eine Wohnung in einem Hotel garni gemiethet, das sich in der Nähe Carls Wohnung befand. Er sah nichts von seiner Mutter und er mied auch, ihr zv begegnen. (Forttedung folgt.) Gebrüder Frcnzel, MerchanU national Bank. S.W.Ecke Washington und Meridianstr. N äs 6 g e zu den Niedrigsten Preisen ! Kinder-Wägen, Vogelkäfige, Staubbürftcn, Korbwaaren. Maske, größte A5wagk! Gha& Mayer & 00. 2L und SL Wcft Wafbinatou Straße. 'kartör sk" MMES! mit schönen Ofenthürm. Kommt und seht sie ! Koch -lSösöM aller Sortcn ! . zu den Niedrigsten Preisen bei Ifzjdl. Aö (ENJETT 62 Oft Washington Str. Dr. C. C. Everts, DentsHerZahnarzt, (achsolger ,n Hl. . ?, . 55 ,W.-(??e Washington u. Vesnsylvania Vtr. Z,UmU.

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