Indiana Tribüne, Volume 9, Number 153, Indianapolis, Marion County, 22 February 1886 — Page 1
w so Jahrgang 9. Ossiee : No. 120 Oü MarölanS Strstzs. Kummer 153. Indianapolis, Jndiana Montag, den 22. Februar 1886.
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1B c 1 1 r t tt f t 6 t e n. W a h l n g ' v n. D. E.. 22. Febr. Schönes Wetter, langsam steigende Temperatur, verändeklicher Wind. Amerikanischer Zollverein Washington. 22 Febr. Senator Örtie beabsichtigt Blaine'Z Plan zu einer Vereinigunq aller amerlkanischen Republiken sük Zsll und Handelözm,cke aufzunehmen, und wird morgen eine Bill einreichen, durch welche der Präsident er mSchtigt werden soll zur Absenöung von Delegaten zu einer Konferenz emzu laden. Geschieh t ihm Recht. ColumbuS, O..22 Febr. Richter Wylie verwurf heute Morgen da HabeuS CorpuS Gesuch deS Cincinnatier llountyclerks Daniel I. Dalton und überant voktete ihn dem Sergeant at Armi. Dalton ist nicht hier, sondern in Cincin nati. Er wird wohl mit den Papieren herausrücken oder in'i G'fänznik man' dem müssen. Editoriclleö. - Die Westliche Post", eines der vornehmen, reichen kapitalistischen Blät ter sagt,die Plutokratie kaufe Gesetzgeber. Richter und VollzugSbeamte und schneide dadurch alleS gesetzliche Vorgehen ab, so daß nur eine Nebellion noch dem Volke zu seinem Rechte verhelfen könne. Wie kommt die Westliche Post" auf solche revolutionäre Gedanken? Ueber die Verkürzung der ArbeitSzeit in den Milwaukeer Brauereien, entnehmen wir dem dortigen Herold" FolgendeS : Dem Beispiele der Tabakfabrikanten sind nun auch die meisten Brauereibesitzer gefolgt, indem sie gleich jenen, die Ar beitSzeit ihrer Arbeiter freiwillig herab gesedt haben. Die Initiative hat die Best Brewing So. ergriffen, welche am Sonntag den Beschluß faßte, die Arbev ter hinfort von 7 Uhr Morgen? bis k Uhr Abends, anstatt wie bisher von 4 Uhr Morgens bis 6 Uhr Abends arbei ren zu lassen. Somit arbeiten die Leute von jetzt an 2 Stunden an jedem Tage weniger und erhalten doch den gleichen Lohn. In den Brauereien dieser Ge sellschaft wird seit den letzten zwei Jahren am Sonntag nicht gearbeitet, und auch kein Bier mehr auszefahren. Die in der Ossice Angestellten hören am Samstag schon um 3 Uhr auf. Die meisten ande ren Brauereien blieben hinter der Best' schen nicht zurück. Gestern beschloß die Jos. Schlitz Brewing Co. eine gleiche Reduction der Arbeitszeit eintreten zu lassen. Die Firma wird auch nicht mehr am Sonntag arbeiten lassen, ausgenommen in den Malzhäusern, wenn es unbedingt nöthig sein wird, und in solchem Falle wird sie jedem Arbeiter die Sonutagsarbeit mit $1.50 vergüten. Ferner ist die reduzirte Arbeitszeit seit gestern in den Brauereien der Herren Vettelmann, Miller und Jung & Borchert eingeführt. In der Blatz'schen und Falschen Braue rei besteht, wie man unserem Berichte?statter mittheilte, noch die frühere Arbeits zeit. Herr Louis P. Best von der Cream City Brauerei sagte zu dem Berichterstat ter des Herold.": Wir haben noch keine Aenderung getroffen, werden es aber in den nächsten Tagen thun." In ähnlicher Meise sprach sich Herr Ph. Obermann von der Obermann Brewing Co. auS, so daß ohne Zweifel vor Ablauf der Woche in allen Brauereien die verkürzte Arbeitszeit eingeführt sein wird." Welch' angenehmen, vortheilhaften Eindruck eS auf die Arbeiterwelt machen würde, wenn die hiesigen Braue? dem Beispiele ihrer Milwaukeer Collegen fol gen würden, brauchen wir kaum zu sagen. Je schlechter der Arbeiter gestellt ist, d?sto schwieriger ist es für ihn ; eine Bes serung zu erzwingen. Und die Brauer arbeiter gehören zu den schlechtest bezahl ten Arbeitern. In den Brauereien arbei ten Leute 13, 14 und 15 Stunden deS TagS und erhalten dafür den erbärmli chen Lohn von 540 per Monat. Trotz dem die Arbeit in denBrauereien entsetz lich lang und die denkbar anstrengendste und ungesundeste ist, ist Z30 per Monat doch der höchste Lohn, welcher bi zahlt wird, also Z3.00 per Tag für 14-15 stündige Arbeit. Zwischen tiO und Z30 per Monat variiren die Löhne für Ar beitSleistungen, welche in kurzer Zeit die Gesundheit vollständig untergraben.
Eine Arbeitszeit von 3 Uhr Morgen? bis
6 Uhr Abends ist nicht mehr Arbeit, son dern Schinderei. Dafür aber werdm die Brauer immer reicher und bauen groß artige Paläste. In diesen Palästen steckt daS aus den Knochen der Arbeiter heraus geschundene Mark. Nachdem die Milwaukeer Brauer den Anfang gemacht haben, sollten die hiestgen Brauereibesiber sich nicht die Gele genheit entschlüpfen laffen sich den Dank ihrer Arbeiter zu verdienen. Die Bewegung zur Abkürzung der Arbeitszeit schreitet unaufhaltsam vor wärtS, sie wird auch ihren Einzug durch die Thore der Brauereien halten. Drahtnachrichten. Der soziale Krieg. M o u n t P l e a S a n t, 20. Februar. Zwischen der VermitttungScommlinon der StrikerS und dem Comite des Son dikatS sand eine Conserenz statt. DaS Resultat war, daß die verlangte Lohner höhung bewilligt wurde, und daß am Montag die Arbeit wieder aufgenommen werden soll. Die englischen Arbeiter jubiliren. aber die Ungarn sind unzufrieden. Sie vei gern sich, an die Arbeit zu gehen, wenn nicht ihre in Haft besiadlichen Kamera den entlassen werden. Sie drohen sür den Fall der Wiederaufnahme der Arbeit mit Gewaltthätigkeit New York. 21. Febr. Die striken. den Spidenmacker in William Bridge versammelten sich heute und beschlossen die Anstellung anderer Arbeiter zu ver hindern. St. Louil. 21. ff'br. Die Ear. pknttk Union? versammelten sich heute Nachmittag und pasftrten R'solutionen zur öinsührung des achtstündigen Ar beitStage am 1. Mai und beschlossen, auszustehen, wenn die Bosse sich weigern sollten. ' 5) i beste der Welten. Pittöburg, 21. Fed. Bon Noth und Verz'velfluna getrieben, erschog heute Abeno David Wilson sich und seine Frau. Die Lute hatten sech Kinder und kein Brod im Hause. Der Mann war seit siebzehn Monaten beschaftiguaqsloS. Begraben für immer. WilkeSbarre. 21. Februar. Die Nachgrabungen zur Auffindung der ver schütteten Bergleute müssen eingestellt werden, eil die Arbeiten anfangen, außerordentlich gefährlich zu werden. Die Verschütteten werden wohl für immer begraben bleiben, wo sie sind. Großes Feuer. Wilmington, N. C., 21. Febr. Im GeschSstStheile der Stadt brach heute eine große Feuerkbrunst aus, welche einen Schaden von über einer Million anrich tete. ES blies ein heftiger Wind, und die Flammen dehnten sich mit rasender Geschwindigkeit auS. Da auch die Wob nungen vieler armer Leute niederbrann ten, wird große Noth unter Letzteren ent stehen. ' Ve? Labe!. Nur deutsche Arbeit. Berlin. 21. Fed. Die Regierung hat beschlossen, beim Bau deS baltischen Kanals nur deutsche Arbeit und deutsche Material zu verwenden. Sagten wir 'S nicht? Berlin. 21. Febr. Die Vorlage zum Widerruf der Maigesetze hat bereits aus die ultramontane Partei die Wirkung I ausgeübt, daß sie ihre Opposition gegen da Anti-Sozialistengesttz gemäßigt hat. I der gestrigen Debatte trat dieß klar zu Tage. Windhorst und andere Cleri kale, obschon bemüht, die Strenge deS Gesetzes zu mildern, erklärten sich unver hohlen zu den Grundsätzen desselben. Bebel erklärte die Maßregel für unnütz. wie die Entwicklung de GozialiimuS in den letzten Jahren klar bewienn habe Er beschuldigte die Polizei von Berlin, Agenten engagirt zu haben, welche So zialisten zur Begehung von Verbrechen provozirt hatten. Herr von Putkamer, der Minister des Innern, stellte die Be schuldigung in Abrede, worauf Herr Singer ihm ein NamenSverzeichniß von Zeugen zustellte, welche bereit sind, die Richtigkeit der Beschuldigungen zu be schHöreo. ES heißt, daß die Cammisflon, welcher daS Sozialistengesetz überwiesen ist. die Verlängerung desselben sür die nächsten drei Jahre empfehlen vrrd. Der kleine Belagerungszustand soll auf Berlin be schränkt werden. DaS Branntwein Monopol'Gtsktz hat jetzt bessere Aussicht, im Reichstage von den Elerikalen unterstützt zu w?rden. Der BundeSrath hat dasselbe ohne we sentliche Aenderung angenommen. Ham bürg und Bremen stimmten dagegen.
während die Vertreter von Baicrn, Wür
temburz und Baden sich der Abstimmung enthielten. Die Londoner Sozialisten. London, 21. Febr. Fünfziztau send Mann stark versammelten sich heute die Sozialiftcn im Hyde Patk. Berittene Polizei patrouillirte die Umgebung btt Parks. Während dec Versammlung häufte sich eine Menge Gesinde! an Great Stanhope Straße an, wurde aber von der Polizei verjagt. Orl Nednerbüdnen waren aufgeschlag?n. BurnS hielt eine Rede, in welcher ec fcin Bedauern über den kürzlichen Rio! auSiprach. Hyndman, Williams und Champion sprachen in ziemlich mäßigen Ausdrücken, befürworteten aber eine soziale Revo lution. AlS Die Versammlung zu E.ide war. entfernte sich die Menge in aller Ord. nung. Am AuSgange . deS Parks jedoch unternahmen die berittenen Polizisten ei nen wüthenden Angriff auf die Menge. Nur den Bitten der sozialistischen Führer war eS zu dank;n. daß eS nicht zu einem Kampfe kam, und daß die Menge auseinanderging. ES wurde nicht der getingste aufrührerische Versuch gemacht. England und Deutschland. London. 20. Febr. Die TorieS zirkuliren ein Gerücht, daß zwischen Bis malck undGladflont ein geheim?? Alliany vertrag abgeschlossen worden sei. In RegierungSkreilen wird die Sache jedoch entschieden in Abrede gestellt. ediffsuaeVrt'?!. New York. 21. Febr. Angekom men : Aunralla von yamvurg. .er via von Liverpool, .Skale of Nevada" von Glasgow. Queenötown, 21. Febr. Ange. kommen : .Aurania" von New Nork. Ply mouth. 21. Febr. Angekom men : .Vuevla von NkO vorl. Marktpreise. Setzen, o. Z M. 93e; Tit. 1 roth. 91 . Jtm. 51. 3 ci 39; gclbMe: mischt . H a s e r. N. 2 tß Z.z gemischt i)e. . R o g gen. 63:. Ute. ft3(X). sttt tl.tO 11.75. Schinken. 9X 11c. Schultern. e? ck xe. Seite n. 7)c. vchklnschmalz. 7-8t. m ,kk ant (n 3 OÜ tS.tO: Xann U.tsl!1. ttttt Z1tt . .; fi,n 2,l-ZZ.25. ter. 10. j lui üiOiC 10c uttet. Creaer, 2428; Dair, 14 0c; Cuntt9 10 13c. Hühner. 7e ?,r Ps. Türke 7tf. artoffeln. 55 0c ttr Cufo evfel. 11.7513.00 vtt rl. Deutsche Loeal Nachrichten, yrandendnx, Gestorben zu Berlin; Theaterbau meiste? Hermann Nichter, ein Bruder des berühmten Porträtmalers Gustav Richter, sowie der bekannte Hotelbesitzer Wilhelm Böttcher. 's zu Cottbus im Alter von 58 Jahren der Nechtsanwalt I. S. Kup. fer. f zu Zicher bei Königsberg (N. M.) der Pastor Lehmann. Unfälle. Unter'm Eis ertrunken sind der Kauf mann Ztichard Handwerk in Friedrichs hagen und der Telegraphenbote Nadau in Schwiebus ; überfahren und erdrückt wurden der Eisenbahndlätar Seifert in Sommerfeld, derMühlenbescheider Krause in Drossen, der Mühlbesitz Müncheberg jn Zielenzig. In Oegnitz erschoß der mit dem Gewehr seines Herrn spielende Knecht des Bauern Hehr dessen 13jährige blühende Tochter. Jn Tschicherzig ist der 76jährige E. Bahn erfroren, in Schwedt auf dem Heimweg vom Tanz, wo sie dem Branntwein etwas zu stark zugesprochen hatte, dse 22jährige Lina Hübnex. pst,reue, In Marggrabowa herrschen die Pok ken. Selbstmord begingen : der Käthne.r und Glöckner Aymoch m Gonsken (er hängt), her von seinem Prinzipal ent sassene Kommis Arthur Hewert zu Kö nigsberg, der 20jährige Besitzersohn F. Kläwitter aus Pietraschen (beide erschos sen). Verunglückt sind : der 49 Jahre alte Besitzer Ferdinand Land aus Me dischkehmen, der Fischer Jedminn und der Postbote Willuhn aus Seckenburg (sntlich ertrunken); der Altsitzer F. Keröki aus Jodglienen, der Besitzer Klis zart und der Losmann Weitkus aus Juche, per Hirf Dombrowssi inVZyosne.n (erfroren); per Getreldehqndle? Ja?U' powski aus Tutschen (in Folge von Selbstentladung seines Jagdgewehrs); der Besitzer Krause nebst Frau aus Wal tersmühle (unter dem umgestürzten Wagen erstickt). eRrele. In Elbing hat der Borstensortirer B. zuerst seine Frau und dann sich selbst zu erschießen versucht. Keines der Beiden lst verwunden. Der katholische Vikar und Anstaltsleiter Dr. v. Wolszlegier zu Ja kpbsdcrf ist von der Wen ihn, erhobenen Anklage wegen Beschimpfung der Evan gelischen und Verächtlichmachung von Etaatseinrichtungen freigesprochen worden. Der Staatsanwalt hat dagegen Berufung beim Neichsgerict eingelegt. Der Gutsbesitzer Zierold m Spranden wurde von einem seiner Knechte mit einer Forke angegriffen und verwundet,woraus er den Knecht niederschoß.-Durch Unfälle kamen umS Leben : der Zimmermann Lerm. G. zu Danzig und der 12jähnge
Sohn des srüherenHotetveittzers Merger in Flatow (ertrunken), der Steinsetzer
Wiedersich zu Dirschau und der Arvetter Lue zu Pr.-Friedland (erfroren); der Sohn Walter des 'Kürschnermeisttcs Fränkel zu Danzig (aus dem Fenster ge stürzt), der Nangirmeister Karlowski zu Konitz (überfahren), der Maschinist Najenka u Zaniloblot (vom Getriebe der Dreschmaschine verstümmelt). Der Bau rath Schmidt zu Dirschau kam bei star kem Glatteis auf der Straße zu Fall und erlitt einen Beinbruch. WCttlti9t09lnu Jn Köln will man eine Kaiserstraße bauen, die eine Art Unter den Linden" Werden soll. Die katholischtheologische Fakultät der Universität Bonn soll reor ganisirt werden. Als der Ermordung des Postboten Kannegießer in Eschweiler verdächtig sind jetzt zwei Personen verhaftet worden. Der bisherige Todten gräber in Weilerswist, der den Särgen die Beschläge abzunehmen pflegt, um sie von Neuem zu verwerthen, ist dafür zu 4 Monaten Gefängniß verurtheilt worden. Der Maschinenwärter Frensemeyer aus Bockhold wurde wegen Körperver letzung mit tödtlichem Ausgang zu 6j Jahren Zuchthaus venlrtheilt. Der Eisenbahnarbeiter Blecker aus Hundhau sen ist in der Sieg ertrunken, der Ge freite Heinemann zu Köln wurd von einer Locomotive und der 16jährige Arbeiter Wilh. Tappe zu Styrum von einent Güterzug überfahren. Hessen.vkafsau. f ZU Hoof der Veteran Pfarrer Justus Adam, 90 Jahre alt. In Frankfurt a. M. ist der 60jährige Bankbeamte Rü gener zu 2 Jahren Gefängniß verurtheilt worden. Selbstmorde, Unglücks- und Brandfälle. Durch Erhängen gaben sich den Tod: der Hausirer Schmidt zu Cassel, der 43jährige Oekonom Heyn zu Frankfurt a. M., der Mühlenbesitzer K. zu Hebel ; der Ackermann Heinr. Aubel zu Oberappenfeld durchschnitt sich die Kehle. In Folge der strengen Kälte sind erfroren : d 40 Jahre alte Valen tin Schlosser III. aus Vosserode, der Taglöhner Johannes Becker I. von Eschbach, der Winkelkonsulent Ulrich von Großervitte, derWeißbinder Franz Reiß von Kirchhain, der frühere Bürgermeister Grieß aus Motzenrode, der 70jährige Handelsmann Kißlina aus Schwabendorf. Auf dem Rangirbahnhof zu öassel wurde der Rangirer Dinklage zwischen zwei Pussern erdrückt, der Bremser Engelbrecht überfahren und getödtet. Ferner büßten ihr Leben ein : der Küfer und Gastwirth Th. Faber zu Braubach (verbrannt), der 25jährige Landmann Georg Reiche! zu Lohrheim (Sturz vom Tennengerüst), der Gelatine-Arbeiter Stephan zu Nied (verbrüht), der 13jäh rige Schüler Heinr. Gümpel zuSchwebda (ertrunken). Zu Braubach brannte d!e Werkstätte des Küfers Th. Faber nieder, zu Hümme das Wohnhaus des SteinHauers Müller, zu Thaiden die Gebäulichkeiten der Bauern Aquilin Hohmann und Ferd. Büttner, zu Tiefengruben sämmtliche Gebäude des Bauern Ferd. Bös. rdvlgretch iltttederg, f Schultheiß Schmidt in Ruppertshofen. Der Sohn des Schultheißen Schmid in Thailsingen, der im Herbst vorigen Jahres nach der afrikanischen Goldküste als Missionär ging, ist dort dem Klima erlegen. Jn Höfen bei Biberach feierte der Lehrer M. Benz das 50jährige Dienstjubiläum ; das Fest der goldenen Hochzeit begingen ; in Markelsheim die Kuhnhäuser'schen Eheleute und in Nendingen Nagelschmied Roman Mattes und Frau. In Reutlingen erhängte sich der frühere Ochsenmetzger Reicherter und in Untertürkheim der geisteskranke Conditor Schray. Durch verschiedene Unglücksfälle kamen um's Leben; in Biberfeld Schultheiß Reuß und in Nusplingen Schuhmacher Ignatz Ruß (Sturz von der Leiter), in Lauvheim der pensionirte Lehrer Metzler (in Folge eines Beinbruchs), der Waldschütz Zimmerle von Lobenroth (erfroren) und der Schuhmacher Glutsch von Sulzbach a. M. (überfahren). Niedergebrannt sind : in Auingen das von d'.m KorsettWeber Bleher und David Fecht bewohnte Haus und in Unlingen das Pfründner &w5 des Bäckers öerm. Moosbruaaer. ToeU. Bahnwärter Hänni wurde bei de: Station Wvlerhche überfahren und ge tödtet. Fabrikant Karl Saratin in Basel. Der frühere Ohmgeldschreiber Sam.K leider in Baselstadt wurde wegen Unterschlagung zu 5 Jahren Zuchthaus verurtheilt. j Landammann Tschudi in St. Gallen. Der frühere Gemeinde rathsschreiber in Großdieteril, Josef Huber von Großmangen wurde wegen Fälschung und Unterschlagung zu 10 Äkonaten Zuchthaus verurtheilt. 1 der letzte Sprößling eines der ältesten Ge schlechter des KantonS Schwitz, Leonhard Fiesch. Eugen Boward in Waadt, der im vkovember v. I. in EpesseS seinen Freund Gillard erschlug, wurde zu I Jahren Gefängniß verurtheilt. Zum Bezirksxichter von Zürich wurde der De mozrat Pr. Keller gewählt. Der Kan didat der Medizin Kaspar Freuler auS Glarus wurde in Zürich bei einer Schlä gerei zwischen jungen Kaufleuten und Studenten von 'einem Kommis durch einen Schlag auf den Kopf, durch den der Schädel gebrochen wurde, lebensgefährlich verletzt. f Jn RemiSmühle der Fabrikant H. Winkler-Nußberger. Zu Rykon.Jllnau jagte sich ein Dachdekker Namens Früh von Teufen eine Kugel durch'S.Herz ..
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