Indiana Tribüne, Volume 9, Number 151, Indianapolis, Marion County, 20 February 1886 — Page 2

riöüne. Srschei, FägNlZ, McheslNch . Sonwgs. eitSgKche Tribune testet durch ter ?Zg,el3 EtktlxtrLoche, die emriag , XiiHnfi kti per Woche. Beide zu! siacn U StstC. 9l Poft ,Lsq,kt U Jj:ai5c ;him ?t S$t. SsiTc lKO.Mc,rvltt,:bär. Indianapolis, Ind., 20. Februar 1686. Die Zukunft der Panzersckiisse. Es saun keinem Zweifel unterliegen, dah die Riesenpanzerschiffe allmälig in Verruf kommen. Noch vor wenigen Jahren versprach man sich von den Panzerschiffen Großes. Wie schnell mußte man angesichts der neuesten Vervollkommnungen der Seekriegskunst seine Meinung ändern ! Ein unbedeutendes Torpedo neuester Con struttion kann das größte Panzerschiff mit einem Schlage vernichten. Um dieser Möglichkeit entgegenzutreten, hat man vorgeschlagen, auch den Boden der Schiffe mit Panzerplatten auszurüsten. Das heißt denn doch, das Pamerprincip in's Unsinnige übertreiben; schon jetzt wird genug über die Kostspieligkeit und Schwerfälligkeit dieser Schiffe geklagt, die natürlich dann noch viel bedeutender sein würde, und zudem liegt gar kein Grund vor, dieses -Befestigungsmittel für zureichend zu halten. Man hat auch viel von eisernen Netzen oder Crinolinen gesprochen, mit denen das Panzerschiff erfolgreich gegen bewegliche Torpedos - geschützt werden könne ; doch zeigt sich ein berechtigtes Mißtrauen auch gegen diese Vorrichtung, die ebenfalls die Schnelligkeit und Lenkbarkeit des Fahr zeuges erheblich beeinträchtigt und außer dem allerlei Risicos mit sich bringt. Und gegen sog. (Arundminen sind alle' solche Schutzmittel vergeblich. Der frühere Eifer der französischen Negierung für Erbauung neuer Panzer schisse hat erheblich nachgelassen j die Franzosen begnügen sich damit, he bereits angenommenen Pläne in dieser Hin sicht auszuführen, und gehen dabei auffällig langsam zu Werke. In Deutschland ist man entschloffen, keine Panzer schisse mehr zu bauen. Italien scheint eine Ausnahme zu machen ; die dortige Negierungist noch sehr versessen auf neue Panzerschlsse, doch glaubt man nicht, daß der boom" lange anhalten wird. Die Riesenpanzerschisse, welche zur Zeit in England gebaut werden, Trafalgar" udNüe", sind nur eine Folge der diesbezüglichen Anstrengungen, die man unmittelbar vorher in Frankreich gemacht hatte, und nachdem man einmal mit der Sache begonnen hat, will man sie nicht unvollendet lassen. Was Ame rika betritt, so hat unsere Negierung vier große Fahrzeuge daliegen, welche zwar Panzerschiffe werden sollen,bis jetzt aber ohne Panzer sind ; in den letzten sieben Jahren ist nichts mehr für diese Schiffe gethan worden. Als im vorigen .. Jahre ein Krieg zwischen England und Rußland auszubrechen drohte, da beobachtete die englische Regierung eine sehr bemerkenswerthe Politik; es wurden ihr damals Panzerschiffe neuesten Stils . angeboten, aber sie lehnte es entschieden ab, sie zu kaufen, obwohl sie gleichzeitig eine Anzahl großer und rascher Ocean- - dampfer miethete. Ueberhaupt hatte damals Nußland damals nicht die minde- . sie Schwierigkeit, sich in den Besitz so vieler Panzerschiffe zu setzen, als ihm nur beliebte. DaS Baudepartement der englischen Admiralität legte unlängst einen EntWurf zu einem Panzerschiff vor, das den , enormen Gehalt von 22,000 Tonnen ha-den-soll. Der Entwurf wurde keinesWegs zur Annahme empfohlen, sondern , war nur gemacht worden, um zu zeigen, wie groß und stark ein Panzerschiff .ei- . gentlich sein müsse, um über alle von ' berufener Seite gegen diese Schiffe erho- ' benen Vorwürfe erhaben zu sein. Der Rumpf und die Dampfmaschinen eines derartigen Panzerschlsses müßten mmde ftenS anderthalb Millionen Dollars ko sten ! . Panzerplatten, mit Stahl belegt, sind äußerst kostspielig. Der Seitenpanzer an den obenerwähnten britischen Schiffen wird für jedes etwa Million Dollars kosten. Eine Panzerdicke von 20 Zoll ist nach dem Urtheil von Autoritäten nicht iu viel. An dem berühmten Inflexible" . cn r r cy..r. w:. ry.i. - ist oer Panzer sogar z tfup via. roy dem werden die neuen englischen Fahr zeuge diesem an Festigkeit sicherlich über legen sein, weil der Panzer des In klerible" nur aus Eisen besteht. Um aber die Stärke der neuen Panzer richtig zu schätzen, denke man an die Thatsache, daß die Geschosse aus den Kanonen der Lepanto" und der Jtalia" durch einen 19 Zoll dicken Panzer der allerbesten Sorte gedrungen sind, dessen Unterlage einen noch stärkere war, als es bei den neuen Fahrzeugen d:r Fall sem wird. Wenn das Panzerschm seine Bedeu wng für den modernen Seekrieg nicht gänzlch verlieren soll, so muß entweder eine neue, mächtige Vorrichtung gegen das Torpedo erfunden werden, oder es müssen diese beiden Kampfwerkzeuge auf irgend eine Art mit einander combinirt werden. Bedenkliche Schlauheit. Die Advokaten in den amerikanischen Großstädten sucyen sicy gewoynticy tXX nrfcheihte und öiitslttoßriie rnislm als Elerks aus; denn letztere müssen stets ihre Principale vertreten können, über den Stand der von diesen übernommenen Processe Bescheid wissen und alle von Kunden an sie gerichteten Fragen zu be antworten im Stande sein. Mitunter eihrt fcafeen überscklaue und dabei nock r - - w 7, ' - - gänzlich grüne" Jungen, die eben erst in tn Idriakatenbureau kereinaeskbnert sind. - - - lll" r die sire Idee, ein Avvokat habe weiter ... t .fa i -r : i si. f x y v. NicylS zu lyun, tu mcgutyi a;neu uno Viel Geld einzustreichen. Ein sehr beiAmtttf rrtrttf rtmiffifr StrtTY VtfT ltllttlttv v (jt. vvv Art, der um ein Haar zwei Menschen in eine sehr schlimme Lage gebracht hätte, wird aui Ebicaao aemeldet. Im Bureau eines dortigen Anwaltes

ndmna A

V-f

erschien kürzlich ein schlicht auSstyender Mann, begleitet von einer Frau, während der Advokat gerade abwesend war. Der Junge erkundigte sich nach it)rem Begehr, und sie erklärten, daß sie ihres Ehelebens überdrüssig seien und sich scheiden lassen möchten. Halt! dachte das Jüngelchen, nachdem er die Klagen angehört, da kannst Du ein Geschäft in Deine Tasche machen, und sagte: O, das kann ich auch besorgen, diese Sache läßt sich sehr einfach erledigen." Und mit gestrenger Amtsmiene blät texte er in einem Dutzend schweinsledern ner Folianten herum, ergriff dann gra vitätisch eine Feder und entwarf einen Scheidungscontract im schönsten Amts

stll. Dann setzte er ein paar riesige Siegels auf das Schriftstück, ließ das fli,? ih? H?rt,n?n dn?nnt?r skk?n ,nd 9 f v w v ?yvt w unterschrieb sich endlich auch selber mit rother Tinte. So, ihr seid jetzt geschie dene Leute," sagte er endlich. Der Mann war hocherfreut, daß die Ge schichte so unerwartet schnell gegangen war, und fragte, was er schuldig sei. 550," antwortete der Junge ganz un verfroren. Der Mann hatte blos $25 in derTasche uno versprach, den Rest fpä ter zu bringen. In der nächsten Woche kam er wirklich wieder. Diesmal war der Advokat auch da und nicht wenig erstannt, als er von einer Abzahlung auf einen Scheidungs contract" hörte. Alle Haare standen ibm zu Berg, als er das Schriftstück sah. Um Gottes willen," schrie er, Ihr habt doch inzwischen nicht wieder gebei rathet Nein," erwiderte der Mann, aber ich will mich nächste Woche derheirathen, und Mary schon morgen." Der Junge erhielt eine fürchterlicheStraf predigt und verlor seine 25 wieder, aber zwei BiganneproctssL waren noch rechtzeitig abgewendet. LandeSverräther. Vordem Leipziger Reichsgerichte wurdt vor einigen Tagen ein Proceß gegen zwei Landesverräther zu Ende geführt, dessen Verhandlungen geheim gehalten wurden. Ueber die Persönlichkeiten, gegen oxc sich richtete, enthalten deutsche Blattn folgendes : Der Hauptanqeklagte, v. Sarauw, ist ein stattlicher Mann von intelligentem Aeußeren, dem man auf den ersten Bliö den ehemaligen Militär ansieht. Obwohl sein Haupthaar bereits stark gelichtet und gleich seinem strammen Schnurrbart weiß melirt ist, und obwohl die lang Untersuchungshaft augenscheinlich nicht ohne Einfluß auf ihn geblieben ist, so sieht man ihm seine 61 Jahre durchaus nicht an. Am Donnerstag, den 12. März 1835, Abends gegen 6 Uhr, Passirte v. Sarauw den Potsdamerplatz in Berlin. Er wollte sich m das am Potsdamer Bahnhofe belegene Postamt bege ben, um einige Briefe abzuliefern. Sein Treiben war jedoch der Berlinei Polizei längst bekannt, denn wenn sich auch seine Hauptthatigkeit auf West deulschland erstreckte, so verweilte er viel fach m Berlin und traf hier sehr häufig mit einem Oberfeuerwerker vom 11. Fuß-Artillerie-Negiment, Namens Thomas, m dem amDönhofsplatze belegene Neichshallen - Restaurant zusammen. Thomas soll dem v. Sarauw u. A. die Eonstruction von Sturmgerathen gehe, fert Haben, und es schwebt deshalb selbst, verständlich auch gegen diesen das milJ tärgerichtliche Verfahren wegen Landes verratbs. Als nun v. Sarauw am 1 März, Abends 6 Uhr, etwa 20 Schut' vom erwähnten Postamt sich . besan wurde er von einem Wachtmeister bei politischen Polizei verhaftet und besindei sich seit dieser Zeit m Untersuchung? hast. Er ist am 2. Juli 1624 m Schles wig geboren und ist ein Sohn des zu Rlel geborenen ammerraths Fried rich Heinrich Wilhelm Sarauw 1818 trat er als Volontär beim 5. dänischen Jägercorps ein. Nach kaum 1 Jahren wurde er Premier heutenant. 1851 wurde er m diese? semer Eigenschaft nach Kopenhagen ver setzt. 1864 wurde er zum Capitän und 1865 zum Compagniechef im 4. dänischen Infanterie - Bataillon ernannt. Wie verlautet, hat er sich auch in dem 1664er Feldzuge ausgezeichnet. Im Jahre 1872 nahm er seine Entlassung und war von dieser Zeit für militärische Zeitschriften thätig. Er genießt als militärischer Schriftsteller einen Ruf und war selbst Mitarbeiter des in Berlin erscheinenden amtlichen Mllltär-Wochenblattes", des sen Chefredacteur der Oberst v. Löbel ist. Daneben war er jedoch und zwar fast 12 Jahre lang für das m Paris dem fran zosischen Kriegsministerium unterstehende 9!achrichten.Vermittelungs-Bureau thä tig. Zu seinen Helfershelfern und Kund schaftern gehörte auch der zweite Anae klagte, Schriftsteller Nudolph Röttaer, der bis zu seiner, ebenfalls im Mär; 1885 erfolgten Verhaftung Chefredacteur des cainzer Anzeigers" war. Nöttqer, eine wahre Hünengestalt, ist 52 Jahre alt und war ehemals österreichischer Of sicier. Als solcher war er in dem Evi denzbureau des österreichischen General stabes beschäftigt. Anläßlich eines Zei tungs Inserats, in dem v. Sarauw Correspondent?n über politische und mi litärische Verhältnisse suchte, ist Röttaer im September 1684 mit v. Sarauw in Verbindung getreten, v. Sarauw hat nun wiederum seinerseits diese Mitther lungen an das erwähnte Nachrichten Bureau in Paris gesandt, v. Sarauw bat sich in 1 4 Fällen deö vollendeten und und in einemFalle des versuchten Landesverratbs zu verantworten. Nach Kabelnachrichten wurde Sarauw zu zwölf Jahren Zuchthaus verurtheilt. ötöttger dagegen freigesprochen. Alexander Pascha. Der Battenberger ist bekanntlich türki' scher Pascha geworden, indem der Sultan ihn zum Regenten über Ostrumellen ge macht hat. In einer Note, welche' die Pforte an ihre Vertreter bei den europäi schen Machten richtete, wird das Abkom men zwischen ihr und Alexander folgen dermalen dargestellt : Die Regierung OstrumelienS wird dem Fürsten Alexander von Bulgarien auf Grund des Berliner Vertrages übertra aen, so lange als derselbe ..eine correkte ' und lovale üalwna" aeaenüber dem

Sultan beobachtet. Bon fünf zu fünf Jahren wird der Fürst in seinen Funktionen durch einen Firman des Sultans bestätigt. Die muhamedanischen Dörfer der Districte von Kirdschali und Nho dope, welche schon früher thatsächlich nicht zur selbstständigen Provinz gehör ten, werden direct von der Pforte ver waltet. Im Falle von Unruhen in Bulgarien und Ostrumclien werden die im ersten Paragraphen des fünfzehnten Artikels des Berliner Vertrages enthaltenen Bestimmungen in Kraft gesetzt, bis

I die Ordnnng wieder hergestellt ist. Im fjuut tun vvt 4upn ivitviit ottomanische Truppen nach Bulgarien 11 i SImav(i3 hAn Sl t W ) v tvtdVnAt und Ostrumelien gesandt, um das Land zusammen mit den bulgarischen und oftrumelischen Truppen unter dem Fürsten Alexander zu vertheidigen. Wenn ein solcher Angnn gegen andere Provinzen des Reiches gerichtet werden sollte, wird der Fürst eme bulgarische Truppenab theilung dem Sultan zur Verfügung stellen, und dieses Contingent wird unter das Commando der ottomanischen Generale gestellt. Alle übrigen Bestimmunm rti m aen des eriiner enrages vUiven tn Kraft. Eine von der Pforte und dem Fürsten ernannteCommission wird dieVerfassung für Ostrumellen entsprechend den neuen Verhältnissen ändern. Die In teressen des ottomanischen Schatzes werden in Erwägung gezogen werden. Die Comission muß ihre Arbeiten binnen 4 Monaten vollenden, und bis daym wird die Verwaltung OstrumelienS der Weisheit und Loyalität des Fürsten" an vertraut. Zum Schlüsse ersucht die Pforte ihre Vertreter, dieses Programm den Großmächten vorzulegen und die Hoffnung auszusprechen, daß sie ihre Bevollmächtigten bei der Constantinope ler Eonferenz beauftragen, wieder zu sammenzutreten, um das Abkommen end gillig ?,u bestätigen. Vor Inland. In St. Catharines, K.'t., starb dieser Tage eine Negerin Namens Sarah Taylor im Alter von 120 Iah ren. ujiesrnal liegen deaiauvlate, zu verlässiae Documente vor, welche bewei' sen, daß die Verstorbene wirklich ein und ein Fünftel Jahrhundert gelebt hat. Herr, halt ein mit deinem Segen", mag Herr Bradley in Madison Co., Ga., gebeten baben, als ihn seine Frau kürzlich mit dem 4ten Jungen beschenkte. Im vorigen Marz hatte die Frau nämlich erst Drillinge geboren und zwar lauter stramme, feste Jungens. Der Verkehr auf der Brook lyner Brücke in New Jork wird Wohl augenblicklich noch den der großen Brücke in London übertreffen, denn es Passiren in einer Stunde durchschnittlich 7,000 bis 8,000 Personen das gewaltige Bau werk. Es kommt dies allerdings zum Theil daher, daß das viele Schwemmeis im East Niver den Verkehr der Fähr boote theilweise unterbricht. Die Wintermonate im sow nigen Süden zu verbringen", lassen sich nicht nur unsere Geld-Aristokraten, sondern auch unsere Herren Tramps" an gelegen sein. Diese Herren haben sich aber m der letzten Zeit m solcher Masse in Florida eingefunden, daß die Commis säre einiger Counties beschlossen haben, jeden, den sie abfangen, auf den Bagger schissen im St. Johns'Flusse für 90 Tage arbeiten zu laffen. DaS Mittel durste jedenfalls seine Wirkung nicht ver fehlen. Wie unternehmend manche Schönen" sind, um den Nichtigen" zu fangen, das bewies unlängst eine junge Dame aus Lusbury, Pa. Dieselbe' er wirkte einen Heirathöschein für sich und einen jungen Mann, am anderen Tage holte sie sich einen zweiten, der auf sie und einen anderen Herrn ausgestellt werden mußte. Sie gestand auf Befra gen, daß sie die Scheine benutzen wolle, um mit denselben den jeweiligen anderen ihrer Bewunderer zu größeren Versprechungen zu verleiten und dadurch heraus zufinden, wer ihr betreffs des Geldpunktes das Meiste zu bieten im Stande sei; den Betreffenden würde sie dann glück lich machen." Der deutschamerikanische Journalist Carl Cohn, der dieser Tage in New Sork mit.Tode abging, hat einen Theil seines auf S35,000 geschätzten Nachlasses dem St. Elizabeth Gymna sium in. Breslau (Schlesien) vermacht, dem er seine Jugendbildung verdankt. Das Testament war auf einen Briesbogen geschrieben und steckte nebst einer Photographie des Verstorbenen in einem Couvert. Auf der Rückseite der Photo graphie standen die Worte : Ich gra tulire meinen Erben." In dem Testament kommt . wörtlich folgende Stelle vor: Ich wünsche, daß meine Leiche ohne irgend welche Ceremonien auf die einfachste und billigsteArt verbrannt, und die Asche um einen Baum oder in einem Garten herumgestreut werde, damit sie der Regen mit dem Boden vermische )der der Wind siö verwehe." In McVickers Theater in Chicago entstand letzten Sonntag wäh rend einer Mittwurzer-Vorstellung'eine Panik. Wie sich später herausstellte, hatte ein plötzlicher Luftstrom der Venti lationsvorrichtung einige angstliche Ge müther derartig in Schrecken versetzt, daß sie den Ausbruch eines FeuerS vermuthe ten. Einen kleinen Begriff von dem Schrecken eines wirklichen Feueraus bruchs konnte man sich machen, wenn man mit ansehen mußte, wie starke, breitschultrige Wkänner in rücksichtslosem blindem Elfer den Treppen zueilten, ohne einen Brandgeruch oder das Hervorbrechen der Flammen erst abzuwar ten. Es war ein Glück, daß nur ein blinder Lärm die Angst um das liebe Leben verursachte ; bei einer wirklichen Feuerebrunst wäre das Unglück infolge der mangelhaften Ausgänge nicht abzu sehen gewesen. In New York beging ChaS. H. Freemont, ein eifriger Socialdemo krat, Selbstmord, indem er sich erhängte. Seinen ganzen Nachlaß bildet ein altes, abgegriffenes Taschenbuch, auf dessen er ste Seite er noch kurz vor seinem Tode folgendes Glaubensbekenntniß niederge schrieben hatte: Geschrieben vor mei nem Tode. Die Arbeiter, die allen Reichthum hervorbringen haben nicht I v cn.iiit c . p i . . rt von oen 2ieiqiyumern, oit sie ersyanen. Fluch , einem solchen System! Diese? llöreibe ick am Abend meines Balles.

Ich war vollkommen bei Sinnen. Ich wollte nicht, daß die' satanische Lügenpreffe etwas Anderes sagen solle. Ich bin so arm, daß ich mir nicht einmal ein Paar Socken kaufen kann. Und doch arbeite ich vom frühen Akorgen bis in die späte Nacht hinein. Wer belommt allen diesen Reichthum, den wir Arbeiter : produciren? Er fließt in die Taschen der czpitalistischcn Räuber! Fluä: ih-. nen!" ' In professionellen Klopffechterkreifcn herrscht ungeheure Entrü: , stung über einen Ral Namens Lewis, '

der an Brutalität und Knotcnhastizklt noch Bostons Liebling, Jnhn L. Sullivan, zu übertreffen scheint. Besagter Lcwis tatte nämlich dieser Tage in (5hicago Mit dem zwergenhaften, aber nescnstarken Japanesen Sorakichi einen Preiskämpf auszüfechten. Lewis rifc den Japanesen am Fuße zu Boden, stürzte sich dann mit seinem gewaltigeii örpergcwicht auf ihn, packte seines Gegners Fuß uiid drehte ihn langfani mit gewaltige: Kraft bvrum, bis das Gelenk brach und der verletzte mit einem chmerzenoschrcl auf seinen Rücken siel. Der Kampfrichter entschied zu Lewis' Gunsten, da der Japanese nicht im Stande war, den Zkampf fortzusetzen. Eine solche unerhörte Biutalitäl ist allerdings im Stan de, jelvst ein Klopssechlergemüth zu erregen, und man den't in professionellen Kreisen jetzt ernstlich darau, Lewis zur Strafe vorläufig kalt zu stellen, d. h. ihm für's Erste keine Gelegenheit mehr zum sighten" zu geben. Daß Gen. Hancock kein Vermögen hinterlassen hat,, dafür ist in er ster Lmie sein Bruder verantwortlich. welcher ein liederlicher Strick ist und seit fahren aus der Tasche des allzu frelgebigen Generals gelebt hat. Besagter Bruder war einst Advokat irgendwo im Westen und verdiente ein Heidengeld, bis er sich dem Laster des Trinkens er gab Sehr romantisch, aber wenig erbaulich ist eine Herzensgcschichte aus dem Leben dieses Bruder Liederlich. Vor 20 Jahren ungefähr, als er noch verhältnißmäßig solide war, obwohl er einer gelegentlichen Spree" nicht abhold war, bewarb er sich um die Hand der schönen Tochter der Dame, in deren Hause er wohnte. Das junge Mädchen hatte an den stattlichen, hochbegabten Mann längst ihr Herz verloreü, kannte aber seine stetig zunehmende Schwäche für geistig? Gelränke zu gut, um ihm auch nur über den Weg zu trauen. Sie gab ihm also einen Korb, dem sie als Blume der Hoffnung jedoch die Versicherung beifügte, sie werde ihn erhören, sobald er zeige, daß er ein ordentlicher 5?erl sei. Leider aber blieb der Geliebte ihr den Beweis schuldig. Körperlich und geistig ein Wrack, lebt er jetzt noch immer im Hause der Geliebten, die ihn hegt und pflegt und die ihm unverbrüchlich die Treue beirabn hat, ol wrbl sie weiß, daß ihre Lierc i in auf dem Grabe Blüth.'n tt.ibcn wird. Äas ist der stille, etsgttde Herolcl,lu5 des Weibes. Vom Auslande Z u d e n 34 Mordt h at en und Mordversuchen, die in Paris und Umge bung im Monat Januar begangen wurden (in 12 Fällen wurde die Ursache bisher nicht entdeckt), ist noch eine neue hinzuzufügen. Am 2. Febr. um 9 Uhr Mittags ertönten plötzlich in einem Gang des großenPariserGasthofesZum Louvre" Hilferufe. Ein von Blut über ftrömter, etwa 50 Jahre alter Mann rief : Schützt mich ! Man will mich ermorden. Der Mörder ist im Zimmer 154 eingeschlossen !" In dem Zimmer fand man einen fein gekleideten, sehr bleich aussehenden Mann von ungefähr 40 Jahren, welcher ausrief: Ich begreife nichts ; ich muß geistesabwesend sein; aber ich bin nicht wahnsinnig." Er ließ sich ruhig entwaffnen und die Polizeidiener führten ihn zum Commissar. Er hatte zwei Revolver und ein großes Dolchmesser bei sich und erklärte, er sei der Graf v. Tredeners, Ofsicier oev Ehrenlegion, und seiPräfect desLandes unter dem Kaiser gewesen. Der Angefallene sagte, er heiße de Montauzan, besitze ein bedeutendes Vermögen und habe seit längerer Zeit daran gedacht, sich in sinancielle Geschäfte einzulassen. Vor drei Wochen habe er den Besuch des Herrn de Tredeners empfangen, den itm seine augenblicklich in Cannes weilende Gattin empfohlen habe. Bald traten beide in nähere Beziehungen und Tredeners schlug ihm vor, eine hervorragende Stellung in einer Gesellschaft in Nantes anzunehmen. Nach dem Austausch mehrerer Briefe wurde eine Zusammenkunft im Louvre Gasthof verabredet. Tredeners traf denn auch dort ein und forderte Montau zan auf, wegen seines Eintritts in die NanteserGesellschaft einenBrief zu schreiben. Montauzan setzte sich nieder und hatte bereits das Datum geschrieben, als Tredeners die Uhr vom Kamin nahm und Montauzan mit derselben einen furchtbaren Schlag über den Kopf versetzte. Montauzan aber, ein äußerst kräftig gebauter Mann, sprang unaeachk tet seines Blutverlustes auf den Mörder los, und als dann Tredeners emen Ne volver aus der Tasche zog und auf ihn anlegte, entriß er . ihm nach heißem Kampfe die Waffe. Ehe Tredeners mit einem zweiten Revolver anlegen Ionnte, gelang es Montauzan, aus dem Zimmer zu entkommen, und die.. Schüsse, welche der Mörder hinter ihm her feuerte, tra sen nicht mehr. Der Mörder trat an fangs sehr frech auf und verlangte seine sofortige Freilassung, später aber gestand er, daß er nicht der Graf v. Tredeners, sondern ein Freund des Grafen sei. Seinen Mordversuch erklärte er dadurch, daß er von einem augenblicklichen Wahnsinn befallen gewesen sei. Er sei der Baron Artaud-Hußmann, Sohn eines Generalinspectors des öffentlichen Unterrichts. Am 24. Oktober 1842 geboren, habe er 1864 die Ermächtigung erlangt, seinem Namen den seiüer Mut ter hinzuzufügen, die eine. Schwester des Barons Haußmann, des ehemaligen SeinePräsecten, gewesen sei. Er sei Besitzer von zwei Häusern in Paris. Die Verwundungen Montauzans sind nicht lebensgefährlich. Die Agence Havas meftet noch zu der Mordthat: Der Oheim des Thäters, Baron Haußmann, hatte bereits vor der That mit einem Advocaten verhandelt, um Artaud unter Vormundschaft stellen zu lassen."

cach einer aus potnricyer Quelle dem 3!. W. Tagbl." zugekommenen Mittheilung soll ein dem Reichs rath übergebenes Fremdengesetz" u. A. folgende Bestimmungen enthalten : 1. Jeder ausländische Unterthan, der sich in Rußland stetig anzusiedeln beabsichtigt, oder sich daselbst mehr als drei Mo nate aufhält, unterliegt einer Kopsteuer, die in fünf Klassen getheilt und in der Höhe von fünf bis hundert Rubel iäbr-

lich bemessen wird. 2. Jeder Fremde. ' welcher in Rußland ein Gewerbe betreibt , oder Besitzer einer Zvabrik oder Handels ; Unternehmung ist, welche mehr als zehn Arbeiter ohne Unterschied des Geschlech tes beschäftigt, ist verpflichtet, einen rus sischen Unterthan, sei es als Kompagnon, oder zum Wenigsten als Garanten zu bestellen und der Regierung hievon Anzeige zu erstatten. 3. Längs der Grenze in einer Entfernung von dreißig Wersten (30 Km.) von derselben können Fabriks Etablissements nur mit Bewilligung des Ministeriums für innere Angelegenheiten errichtet werden. 4. Gewesene russische Unterthanen, auch wenn sie in gesetzmäßiger Form ausgewandert und einem anderen Staatsverbande beigetreten sind, dürfen, auch wenn sie den Besitz ord nunzsmäßiger Dokumente ausweisen, sich unter keinem Vorwande in Rußland wieder niederlassen. Nach dem Kraj" sollen die Ausländer sogar gezwungen werden, von den ihnen gehörenden indu striellen Etablissements 25 pCt. des Reingewinnes an die Staatskasse zu entrich ten. Ungeheuerlichkeiten solcher Art sind heutzutage nicht blos' in Rußland möglich. Aus Am steg (Schweiz) mel det das Thurgauer Tageblatt" unter dem 20. Januar : Gestern versuchte Va ter John z'Berg mit seinen drei Militär Pflichtigen Söhnen das im Sommer gesammelle Wildheu auf der Alp Stößi nach Hause zu holen Der Föhnsturm brach ein, eine fürchterliche Lawine am Bristenstock löste sich und überraschte alle vier Männer, sie mit fortreißend und wahrscheinlich begrabend. Von den drei mitgefühlten Hunden, welche Signale vor solchen Ueberralchunaen geben soll ten, wurden zwei ebenfalls mit fortgerissen. Die den Vater und die Brüder zu Haus erwartende Tochter und Schwer ster. Böses ahnend, ging am Abend mit der Laterne auf die Suche und fand zu ihrem verzweifelten Schrecken die Lawine und nur mehr den dritten Hund, heulend bei einem Hute auf der Unglücksstelle. Rettungsversuche von heute beförderten nur noch zwei Hüte und einen Tornister mit Proviant zu Tage. Nichtdestoweni ger wird die Arbeit für das Aussinden der Vermißten fortgesetzt und selbst mit Lebensgefahr, indem diese Arbeiter wiederholt wegen nachstürzenden Lawinen die Flucht ergreifen mußten. Da am Mittwoch noch jede Spur der Verunglückten mangelte, so muß leider angenommen werden, daß der Vater z'Berg sammt seinen Söhnen den Tod in dieser Lawine gesunden Im Anschluß an das Jn ts'rdikt des Reichskanzlers gegen die polnischen Frauen, die von deutschen Beamten und Militärs nicht mehr geheirathet werden sollen, erinnert der P. L." an ein Reskript Friedrichs d. Gr., der über dies Kapitel anders dachte, als Fürst Bismarck. Als bei der ersten Theilung Polens, im Jahre 1772, der sogenannte Netzedistrikt an Preußen kam. trachtete der König danach, diesen schwach beVölker ten Kreis mit treuen Unterthanen auszustatten. Die großenLändereien desStaates wurden in ordentliche Parzellen getheilt und diese an gediente Unterofsiciere als Belohnung vergeben. Den zu Gutsbesitzern avancinen Unterofsizieren trug der König in einer Ordre auf, sich schleunigst nach Frauen umzusehen und .zwar nur Polinnen zu ehelichen. Sie sollten ihren Frauen gute und ehrsame Ehemänner sein und blos darauf halten, daß in ihrem Hause nie anders als deutsch gesprochen werde ; versuchte aber die eine oder die andere Frau sich dessen zu weigern, so mögen ihre Ehemänrrt . . r ? . . f? ner in volles Flamen nicyr vergeben, daß sie einst in des Königs Diensten auch den Unterossiziersstock gehandhabt hätten. In Budapest, ist in einer Staatselementarschule am. 29. v. M. ein iNauer eingestürzt. Dieselbe ist eine größerer Bau, dessen Gassentheil einstöckig ist, während die Localitäten im Hofraume nur ein Erdgeschoß haben. Dieses letztere bestand aus morschem Gemäuer, ein bloßes Gemengsel von Lehm und Steinmafsen. In diesem Tracte befanden sich zwei Claffen. Ein Lehrer hatte dort Unterricht gehalten und gerade um die vierte Stunde Nachmittags den Kindern das Zeichen zum Aufbruch gegeben, als er plötzlich von der rückwär tigen Wand her ein lautes Krachen vernahm, während dessen das Gemäuer sich zu senken begann. In seinem Schrecken verlor er die Geistesgegenwart, und anstatt die Kinder eiligst aus dem Lehrzimmer zu entfernen, eilte' er hilferufend zu dem Hausinspector. Einige der aufge weckteren Kinder eilten ihm nach, wäh rend der größte Theil der noch anwesen den 70 Schüler, von der Angst gebannt, sohreiend und jammernd in dem Lehr zimmer blieben. Das Gepolter nahm immer mehr zu, und eine Minute darauf stürzte die Wand, mächtige Staubmassen aufwirbelnd, unter dröhnenden Lärm zusammen.' Zuerst hatte sich aus der Mitte heraus eine Fläche von etwa drei Quadratmetem losgelöst, die glücklicherweise in den Hofraum hinabsiel ; diese .Masse hätte sonst gewiß die in den letzten Bänken besindlichen Kinder begraben. Hieraus loste sich em tiefer gelegener Theil los, der in das Lehrzimmer stürzte und die letzten zwei Bankreihen mit Mör tel und Gestein vollends verschüttete. Diese Masse war es, durch welche elf Kin der verletzt wurden; fünf trugen nur leichte Contusionen davon, fünf dagegen wurden schwer verletzt, ein siebenjähriger Junge aber von dem Schutt ganz begra ben, aus dem er lebensgefährlich verletzt hervorgegraben wurde. An dem Aufkommen des unglücklichen Kindes wird gezweifelt. Wie die Hausleute mittbeilen, soll an der Wand gar kein Schaden bemerkt worden sein. Das Unglück wurde dadurch herbeigeführt, daß die aus Lehm ziegeln aufgebaute Wand in Folge der Schneeschmelze unterwaschen wurde, so daß sie den Druck des Daches nicht ertra gen konnt IS.

Politische Anzeigen. Für County-Clerk. Aurelius I. Johce, unterworfen der Entscheidung der republikanischen Sounty Convention 1886.

Jobn N. Clinton, untermorsen der Entscheidung der republikanischen Sounty Eonvevtion 186. Edward H Dean, I unterworfen der Entscheidung dir republikanische County Convention. Für County-Auditor. Jobn W. Pfaff. unterworfen der Entscheidung der republikintschen Eount? Convention. Für Sheriff. Henry H. Vcville, unterworfen der Entscheidung der republikanische Eounty Eonventio ISd. , Nicbard S. Colter. unterworfen der Entscheidung der republisanifchkn Count, Convention. George H. Carter, unterworfen der Entscheidung ter demokratisch Count? Convention. Für Comity - Recorder. Ougene Saulch, nnterworsen der Entscheidung der republikant chen County Convention. i A.SEINECKEJr., Jentschk, Bank - Hanö, $ 8. und Vine Straße, Olnolnnatl, O. Wollmachten nach Deutschland. Oesterreich nd der Vchwet gefertigt. Sonsttlarischc U veglaubtgungen besorgt. Gebschaftev . s. . prompt und sicher inkasfirt. Vertreter tn Jndtauapoltl.k Philip fiappaport, He. ISO Oft Aaqid 0tia(i. Wie Äee Line !" nach Cledeland, Lake CHatauqua, Niagara Falls, Thousand 2tland, Lake George, Lake Cham plain, Saratoga. Whüe Mountamt, Old Orchd, Rye Brach und alle Cmplätze von XEW ENGLAND mit tl Schnellzügen täglich. Die einzige ah von Jndianapoli nach New York and Boston welche durchgehende Wagen in Verbindung mit der Lake ho und . $. Central Eisenbahn hat. Die einzig ahn. welche i rand Central Devot tn New Zork einlauft. Ein westlich gehender Schnellzug wurde eingerich, tet und Passagiere, welche nach lflouri, ansa, Nebraika, Colorado, New Nertc und California reisen wollen, finden bkfte lkkomadatton und niedrige Raten. ?knd?etsvtllee. an hol sich bei W. I. R i ch l , gent, ulkunft tf Ticket in allen regulären Ticket'Officel. S. B. Thomt, O. B.Ski nn er, General Manager. ZLraffteAgnt. tt. I. Gmlth, Se. Pass. gt., Cleveland, O. W. X. IVieliol, Passagin'Zlgent. Jndianapoli, Ind. No. 3 at Hau und 13 . ftd Jlltnoi Straß, Ohioao, Ht. Lonls and FIttstn.x' Railroad. Seit-Tabell, für durchgehend und Lokal.ZSge. v17. Febr. tLU a: figc rlafse da Uin.Dxot, ZndxlI., t folgt:

See. bg.Jndianapl' nk.Camb'gtt, 6:13 150. . ... . , SttchAloNd .... 0 Danton...;.. , Piaua . Urbana ...... . Columbul.... , Newark Steubenvil , Wheeling , PtttSburg.... , Harnburg. . Baltimore.. , läashingto.. , Philadelphia. .e Vk.... , Boston Täglich, t Tkalich, ausgenommen Sonntag. Pullmann' 'alaft, chlaf. und Hotel.Wagen durch bi Pittibvrg. Harrilburg,. Philadelphia und em vorl. ohn SSechsel, lo tn köagenwechsel nach Baltimore, Washtngfn nd BoiKn. f"y Fahrkarten naH allen Oeftlichen Städte 4nd tn allen Hauxt'Fahrkarten.Bureau de Westen nd tn de Stadt'Bureau, SS der Jlltnoi nd Oasbtngton StraK und i Union Depot Bureau Judianapoli, iu haben. , SchlafwagnKarten !0n ne tm Borau gesichert erden durch xvltkatton bet den ttgerte t Stadt der t Union Depot zu Jndianapoli, Jmd. -. t 0. R. Dertnß, . 9. P. , ordost.e Washi,. . ton und Jlltnoi Strai. Jud'xl. , ?aes OeCrea, Nanager, olumbul, Dhto ! . . ,,b. enl. Pagagi. und kicket.,,' ttk,?,. OÜHiCh j I kl ; R K Die kürzeste I beße Seht ach lu!gviUo, NdvMs, Hsmpll, Chat . t&nooga, Atlanta, Savannah, Jack- . , sonvllle, Mobile nd New Orleans. S ist dsrthellhaft für Pässagiere nach va. Süd, ine dirette Ronte zu nehm. pälafi-, Schlaf, und ParlorWage zwischen Khicago ud Lonisville und St Loui und Louisdill e ohu. Wagenvechsel. . Eomfort, SchuelligkeU uud SicherheU dietei die JStft" die alle znver'ksfige . ' B. Ml. ZK. M . M. H. Z. DsrZüt?, " ' sftftent eneral Vafsagier,gt, rdost,S oastzingt nd Jlli Str., Zd,l L. T7. McKihni SupcrinUntlcaU

Echnllzg Poftzug. Schnllzg Imb flO:45 I-WRm 6:20 11:59! 6:41 . 6:53 1:37 7:11 8:57 3:53 l 8:07 . 8:d , 8:47 . 8:d , 9:56 . 4:51 , i:a . 11:3091m 6:40 . 11:30 , 13 53 , 12:370m 5:09 . 4:34 . 6:83 8:03 , 7:03 6:17 . 4:,5S 2:9rn 7:40 l: jk 8:50 , :) , 7:50 6M5 , ll:3o 7:30 . L:25m 7: ,-m

ie K66

Hl Jndiana RVöb i ki e Vfiehlt fich lur Anfertigung . vo NeHnnugen, Cirkularen, SrieMfen, ' ; Preislisten, Quittungeu, EinMttökarteO, Mitgliederkarteu, Brot)üreu, ConsiitutionW Mreßkarteu.

-

t . V i s r ( i r .4 r1 'S Ä I i ' ri