Indiana Tribüne, Volume 9, Number 151, Indianapolis, Marion County, 20 February 1886 — Page 1

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Neue? Her TeleAiabkz. EJcixte-iiftfi6Ccn. W a s h i n g r o n. D. C.. 20. Febr. S'chSneS Wetter, veränderlicher Wind, langsam steigende Temperatur. Ein bankerotter Staat. Trenton. 20. Ftbr. Die Entschei. dung der Sllpreme Court, dak da Ei sen'bahnbesteuerungSgtsetz versassung widrig sei. macht den Staat sast vollständlg. bankerott. ConadischeLiquorLizensen. Tpro nto, 20. Febr. Die Regie. rung hat entschieden, daß die Liquorli zensen auf 5250 in Städten von 20.000 Ewvohnern und darüber bi3 herab aus 5100 in Dörfern und Ortschaften sestiu seden.sei. Wirthschaslölizensen in Städ. ten kosten 5200. Gdttorielles. Da eS immer leichter ist, Gesetze zu machen, als deren Ausführung zu er zwingen, so hat ein gewisser McBride in der Legislatur von Oh:o eme Bill emge reicht, welche die Absetzung solcher StaatSanwälte verfügt, die nicht gegen Fabrikanten einschreiten, welche daS Trucksystem benützen. (Unter Truck system versteht man Bezahlung der Arbeiter in Waarenanweisungen an Läden, welche dem Arbeitgeber gehören, oder woran er ein Interesse hat.) - Die ZuchthauSbehörden in Joliet, in Illinois, haben die große Ueberra schung, daß auf ihr Ausschreiben zur Vermuthung von SträflingSarbeit nicht ein einziges Angebot eingelaufen ist. Die Welt geht auS den Fugen ! Haben die Fabrikanten und Kapitalisten auf ein mal die Vortheile der billigen Arbeit ein zusehen verlernt, oder sind sie auf einmal so ungeheuer menschen und arbeitn freundlich geworden, daß sie gar keine billige Arbeit mehr haben wollen ? Die Idee, daß Furcht dabei im Spiele sein könnte, ist selbstverständlich ausge schloffen. In der gestrigen SchulrathSsitzung reichte Herr Bamberger den Vorschlag ein. die Ursachen zu untersuchen, warum verhältnißmäßig so wenig Zöglinge die Hochschule absolviren und warum unter den die Schule Absolvirenden die Zahl der Mädchen so viel größer sei als die der Knaben. Herr Bamberger will geprüft haben, ob die Ursache nicht im System zu suchen sei, ob eS nicht eingerichtet werden könne, daß die Hochschule mit dem 15. Jahre, statt mit dem 13. Jahre absolvirt werde. Setzen wir den Fall, es wäre unbe schadet aller pädagogischen Erfolge mög lich, den Lehrplan so einzurichten, daß die Hochschule mit dem 15. Lebensjahre ab solvirt werden könnte, obwohl wir daS nicht für möglich halten, fo wäre damit wohl Etwas, aber nicht sehr viel gewon nen. Betrachten wir unsere verschiedenen Bevölkerungsklaffen, s haben wir eine Klaffe, welcher die Erziehung ihrer Kin ber ihrer voAständigen Armuth halber ganz gleichgiltig ist, und welche um deS Brodes willen, darauf gar keine Rücksicht nehmen kann. SelbS angenommen, es befinden sich unter Solchen gar keine Familienvater und die zu dieser Klaffe ge hörigen Kinder seien sämmtlich Waisen, so bilden die Kinder, welche schon in der allerfrühesten Jugend für den Erwerb arbeiten muffen, einen nicht gauz unbe deutenden Theil der Bevölkerung. Der größte Theil der Einwohnerschaft einer Stadt besteht aber aus Solchen, welche ihren Verhältniffen angemessen, ihre Pflicht vollständig gethan haben, wenn sie ihre Kinder fünf bis sechs Jahre laug zur Schule schicken. Die Zahl der Kinder, welche sich mit dem elften, zwölf ten oder höchstens dreizehntm Lebensjahre einem Berufe widmen müssen, ist eine unendlich große. Dazu kommt nsch, daß der Beruf ein solcher ist, für den man die nothwendigsten Elementarkenntniffe für voLständig ausreichend hält. Van mag den Lehrplau der Hochschule einrichten, wie man will, man mag die

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Zahl der Unterrichtsfächer verkleinern, oder ihn auf die Annahme basiren, daß mit fünfzehn Jahren die Auffaffungskraft ebenso entwickelt sei, wie mit achtzehn Jahren, die letzt erwähnte Klaffe wird ihrer ökonomischen Verhältnisse halber niemals im Stande sein, Gebrauch von der Hochschule zu machen. In den ökonomischen Verhältniffen liegt auch die Ursache, warum so wenig Knaben . heutzutage die Hochschule besu chen. Der Erwerbstrieb ist heutzutage ein so ausgebreiteter, beherrscht so durch und durch alle Verhältniffe, daß selbst die Beffersituirten keine Lust haben, ihre Söhne bis zum 13. Lebensjahre zur Schule zu schicken, und daß die jungen Leute selbst kaum den Zeitpunkt erwarten können, zu dem sie anfangen, Geld zu machen." Es ist ja auch nur des Beru feS halber, daß so viele Mädchen die Hochschule absolviren, denn die meisten derselben wollen Lehrerinnen werden. Der letzt erwähnten Klaffe dürfte vielleicht damit gedient sein, wenn die Hoch schule schon im fünfzehnten Lebensjahre absolvirt werden könnte, vorausgesetzt, daß der Unterricht nicht dadurch leidet. Letzteres aber glauben wir um so weni ger, als daS zur Verfügung stehende Leh rermaterial qualitativ nicht auf sehr hoher Stufe steht, und nur schablonenmäßig Textbuch-Unterricht zu ertheilen im Stande ist. Litte aber die Leistungsfähigkeit der Hochschule unter einer solchen Einrichtung, ss siele damit auch der einzige Entschul digungsgrund zu Boden, mit dem man die ganze Bevölkerung besteuern kann. um eine Schule ausrecht zu erhalten, deren Benützung nur einigen Wenigen möglich ist. Für den Besuch höherer An stalten, auS denen späterhin Gelehrte und Künstler hervorgehen, ist nun einmal eine Vorbildung nöthig, und die Erzeug niffe der Kunit und der Wiffenschaft kommen in einem gewiffen Maße doch der Allgemeinheit zu gut. Die Sache, welche Herr Bamberger angeregt hat, ist unstreitig von großem Jntereffe, aber nicht in schulmeisterlicher. sondern in sozial-politischer Beziehung, und sollte daher nicht vom Standpunkte deS Schulmeisters aus, sondern von dem deS Sozialpolitikers auS geprüft werden. Drahtnachrichten. Luftschiffahrt. Chicago. 19. Febr. In Spring, field wurde gestern eine Compagnie mit einem Kapital von 5150.000 inkorporirt, welche ein Lustschiff bauen will. DaS Schiff soll 174 Fud lang. 24 Fuß weit und 23 Fub hoch werden. Dr. Bauffett will dann mit dem Schiffe eine Nordpolfahrt unternehmen. (Man sollte beutzu tage eigentlich gar nichts mehr für un möglich hatten, vorläufig aber erinnert uns die Sache an tteeley'S Motor ) Die Chinesenhetze. N i e o l a u S. Cal.. IS. Febr. Eine Bande maökirter Männer zwang die hier wohnenden 44 Chinesen den Ort zu ver lasten. Man brachte sie aus den Dam pfer D. E. Knight, dessen Capitain zwar gegen da? summarische Versahren, ihm Paffagiere aufzubürden. proteftirte, schlitßlich aber dem autgeübten Zwange nachgab, und sie nach Saccamento über sührte. SträflingSarbeit kommt in Verruf. Joliet, 19. Febr. Die Zuchthaus behörden hatten eine Aufforderung erge hen lasten, bis heute Angebote für die Strästiygkarbttt einzureichen. Als heut die Angebote geöffnet erden sollten, ergab ti sich, dah nicht ein einziges einge laufen war, und man vermuthet, dafc die Gtschiift5leute sich vor der Verwendung von StrSffinglgrbtit fürchten. KnlghtS of Labor und die Katholiken' Montreal, 19. Feb. Povderltv ist hier um mit dem katholischen Bischof zu conseriren, welcher beabsichtigt, der Verbindung der KaightS of Labor Op Position zu machen. $ir Szecutivrath der Diözese $ifct die Sache in Srwg. gung. E5 heißt, der Bjschos habe sich bewegen lasten, vorläufig keine Schritte zu unternehme,

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Die Indianapolis Wer. Staaten Hrganifirt Gapitsl . . . Ueberschuk und ungetheilter Henry Latbam, Kassirer. Der soziale Krieg. Pitt bürg, 19. Febr. Heute Morgen UM 1'Uhr zogen 600 Ungarn, mit Gewehren, Revolvern, Beilen und ttnüp peln bewaffnet nach den Standard Works in Mount Pleafant. um die Wie deraufnahme der Arbeit daselbst zu ver hindern. Der Etrike nimmt immer größere Dimensionen an, und eS ist noch gar keine Aussicht für die Beilegung deS selben vorhanden. Man berechnet, daß der Strikt allen daran Beteiligten zu sammtn täglich ungefähr Z20.000 kostet. dougreß W a s h i n & t o n, 19. Februar. Senat. Tine von Manderson eingereichte Reso lution wegen der am 10. Januar an geblich von mexikanischen Truppen er folgten Tödtung des Capt. E. Cravford. den Krieglstkretär zu einer Untersuchung zu veranlaffen. wurde an tat Comite sür auswärtige Beziehungen verwiesen. Edmunds reichte eine Bill ein, dahin lautend, dab das Achtstundengesetz aus die Briefträger ausgedehnt werde. Eine kurze Debatte über Blair'S Un terrichtSbill fand statt, worauf sich der Senat vertagte. Haus. Eine Anzahl Reden über die Silberfrage wurde gehalten, woraus sich daS HauS bis zum Abend vertagte. Am Abend wurde eine Anzahl Pen stonSbillS passtrt. Ver Gabel. Ausdehnung der Staats bahnen. B erlin, 19. Febr. Dem Landtage ging heute ein Gesetzentwurf zu, welcher die Ausdehnung des Systems der Staatsbahnen bezweckt. Die Kosten stnd auf 60 Millionen Mark veranschlagt und sollen durch eine Anleihe aufgebracht werden. 9TI rt r n 1 1 1 i I n il a n h r ! i - London, 19. Febr. Parnell erklärt sich it dem Aufschub der Bespre chung der irischen Frage vollständig einverstanden, und meint, eS sei nicht mehr alS billig, dab man dem neuen Ministerium Zeit gebe. Euba. London. 19. Febr. Eine Depesche von Madrid meldet: General Eall'ja ist zum Vieekönig . von Tuba ernannt orden. Er ist instruirj bei den Wahlen im April den Erholen daS Stimmrecht zu gehen, und Vorberlitungin zu treffen, dab die militärische Verwaltung der Insel gänzlich von der Tlvilverwaltung ge trennt werde. Nach den Wahlen wird die Regierung versuchen, sür Cuba einen besonderen Bertrag mit den Ver. Staaten abzuschließen. Nihilistische. St. Petersburg. 19. Febr. Pie Polizei in M,jau hat ein NihilistenCircular entdeckt, welche geheim und in großer Zahl circulirt und in welchem daS TodtSurthtjl &b(f mehrere hohe Beamten ausgesprochen ist. Die Zeit für Ausführung deö Urtheil ist nahe bevorstehend. Die öftlicht Frag e. London. 19. Febr. Die christlichen Bewohner Ereta'S haben bei den Bot schaftern in Eonstantinopel gegen jede fremde Einmischung zwischen Griechenland und der Türkei protegiit, ßbßnso SkökN ewe glytsen'DWoflstrgtign in der Sunda Bai. Philippppel. 19. Feb. Fürst Alezander ist hier in leiner Eigenschaft

National Bank.

Depositorium. in 1364. $8,.0. Gewinn . . 960,000.00.

Tbeod. V. Haugbey. Präsident.

alS General'Gouverneur von OstNu melien eingetroffen und wurde mit unge heurem Enthusiasmus empfangen. Im Laufe deö TagtS statteten ihm sämmtlich Consuln mit Ausnahme deS russischen, Besuche ab. SisseuaQrtQten. QueenStown. 19 Febr. Angekommen: Dampfer .Brittanic von New Dork. New York. 19. Febr. Angekom men : Dampfer .EmS von Bremen. London, 19. Febr. , Ann.fgmmen : Dampfer Affyrian Monarch- von New York.' Marktpreise. W e i, e n. 9lo. 2 TO. 92; . 2 roth, 92. Ätn. Sk,.2nii: gelb tte: gemischt. Haser. No. 2 eißZ; gemischt 30c. R o g gen. Li:. lete. S 12-73. teu. 110.50 11.T5. chinken. 9)illc. Schultern. ait. Speck xe. Seiten. 7jrfc Schweines!,. 7. e. e h l. Family 3.25 13.40; Fanc, Il.l0-jl.25; ltra 3.0. 13.10; e,n ,2.!0-tzZ5. Hier, lt.; im Store 2ie. Butter. Ereamer, 2324; air 12 &; Sountr, 10 13c. S h n e r. e xer Wk. Zutfco 7c. artosseln. 55 ve per Cufb. epsel. 5l.75-k2.00 per rl. Vom VuSlaud. llever oen gar (omijen Verlauf einer hypnotischen Seance, die jüngst in Petersburg bet einem glühen den Verehrer des Spiritismus und Hyp notismus, dem reichen Gutsbesitzer Pe trowskij, von einer ebenso jungen, wie sympathischen Wittwe, Madame M., arrangirt worden war, wissen die dorti aen Nowosti" folgendes zu erzählen: Zu der Seance war eine große Anzahl junger Leute geladen, die sich jedoch, in Erwartung der Dinge, die da kommen sollten, zu einem Zechgelage vereinigt und durch den Wein bereits in sehr rosige Stimmung versetzt hatten, als die junge hübsche Wittwe zur Wahl deö zu hypno tisirenden Herrn schritt. Ein Herr Sch. schien ihr besonders geeignet. Derselbe nahm auf einem Lehnstuhl Platz und die Seance begann. Fast augenblicklich versiel Sch. in einen tiefen,süßen Schlaf, jedoch nicht, wie die Anwesenden mein ten, in Folge der Hypnose, sondern Dank den in reichem Maße genossenen Gettän ken. Das Dämchen setzte ungestört ihre Svvnotisirunasversuche in verstärktem Maße fort. Als sie das Gesicht deS Schläfers mit ihrem Fmger berührte, machte derselbe balh abwehrende Armb. Wegungen und stieß eigenthümliche, un artlculirte Töne hervor. Sofort werde ich ihm Fragen stellen," bemerkte Frau M. und berührte das Gesicht des jungen Mannes von Neuem. Die Folge davon war schrecklich, war der Schall einer obli gaten kräftigen Ohrfeige, applicirt dem Gesicht der eifrigen Hypnotiseurin von dem Hypnotisirten. Entsetzt sprang die Erstere zurück. Allgemeine Bestürzung und Verwirrung trat ein. im?aufe de?er Herr ch. zu sich kam, ohne zu wissen, wqS mit ihm vorgegangen. Ein junger anwesender Arzt suchte Frau M. zu über zeugen, daß die Beleidigung, welche ihr durch Herrn Sch. zugefügt worden, völlig unbewußt und nur im Zustande deS Hypnotismus. zugefügt worden sei. Doch alle UebereugungSgründe waren berge benS. Die Folge der hypnotischen Se ance ist ein Prozeß vor dem FriedenSge richt, in welchem Herr Sch. als Angeklagte? fungirt. hrgo, laßt Euch von jungen Wittwen nicht in Schlaf h senken ! um mm rnay ba soanfl 09 nn ai ukx rBOWU. m WM

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