Indiana Tribüne, Volume 9, Number 150, Indianapolis, Marion County, 19 February 1886 — Page 3
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Esther'S Ehe.
Roman don Hermann Heiberg. (Fortsekuna.) Vierzehn Tage nach den geschllderter. Ereignissen wußte Wolf Nochau Esther einen Brief in die Hände zu spielen. Durch allerlei Umstände war es ihm ge lungen, eines der dienenden Mädchen für jich zu gewinnen. Es war an einem Sonntag Morgen. Das junge Mädchen hatte sich eben nach dem Fruyjiück in ihr Zimmer zurückgezogen, um bler eliuge Anordnungen zu Irenen, als das ausmaöchen in oas Gemach trat und ihr ein Billet überreichte. ,,)on wem ? für meine vcutter i xx mich? Gieb!" Sie las die Aufschrift, öffnete arglos, aber schon bei den ersten Wonen ließ sie das Schreiben fallen, ja. suchte e zu verbergen und wollte du ; Ueberbringerin mit einem gleichgiltigen ' Es ist gut !" entfernen. Das Mädchen ViW VIVVIVII Uli VMi verzeihen, und Versicherte sie ihrer Ver schwiegenheit für eine etwaige weitere Korrespondenz. Aengstlich forschte sie in den Atienen ihrer Herrin. Sa X 47 a ll . ! Elther war einen Augenblick sprach los. Was sich hier Vollzog, widerstritt so r?o? ihren Auffassungen, ihr weibli ches Gefühl lehnte sich anfänglich so sehr gegen dergleichen Heimlichkeiten auf, daß sich verletzte Scham und Stolz in ihr regten. Und dennoch fieberte es in ihr, im lesen, und sie beeilte sich, das Mädchef fortzuschicken. Der Bries lautete : Die Natur kennt keine Schranken. Wir können dem Blitz und dem Donner nicht gebieten. Auch über den menzchli chen Satzungen steht ein unantastbares Etwas : das Gefühl der Zusammengehö rigkeit ! Ich schreibe diese Zeilen ohne Zaudere und Bedenken. Ich weiß es, daß Sie fühlen, wie ich, Esther, und nichts kann mich zurückhalten, es Ihnen endlich zu sagen. Gegen eine Welt würde ich auf trotzen, toeiin sie mir tvehren wollte, Ihe l p r ' nen zu jagen, oay q isie ueve an bete. Alles nehme ich von Ihnen in An spruch, Esther, weil ich Ihnen auch Alles gebe. Welche Qual, warten zu munen, um Ihnen dies endlich auszusprechen, endlich zu ergänzen, was sich durch meine Worte drängte bei unserer letzten Begegnung, und waö ich doch kaum Sie ahnen . i . 4. iT- lt L. iaii.cn c mi, ic, oa oic cuum nnoeren ge hörten. Ich bereue nichts von dem, was ich als leises Geständniß Jbnen vortrug. Ich konnte Sie nicyt zu einem Treubruch verleiten, denn Etther, um meinetwillen hatten Sie schon in Ihrem Innern lange den Treubruch vollzogen. Ich welk es ! Eine innere stimme sagt es mir : Bon dem Manne, der jetzt zitternd und ver tanen nch der stunden erinnert, in denen ein Geschöpf wie Sie sein war, siel schon lange der Alüthenstaub Ihrer Vicbc Aber nichts mehr von ihm ! Seien Sie mein, , Esther ! Sie sind aus Gold geschweißt. Ich bin es auch. Wir gehören zueinander nach allen na türlichen Gesetzen, aber auch nach einer Borbestimmung, welche das Schicksal nur seinen besonderen Geschöpfen zuertheilt. Es neigen sich nicht 3!osen entgegen, die schon ein Frühlingswind zu entblätlern vermag ! Nein, ein Paar kraftvolle Bäume verschlingen sich und schütteln im Frühlingswehen ihre Z?ronen ! Lassen wir Anderen ihre schinachtender. Einbildungen, die bald zerfließen. Was zwischen uns sich ausbaut, hat tausend silberne Punkte, von denen jeder einzelne sprüht, und von denen jeder durchzittert wird von dem Dränge, sich mit dem anderen zu berühren und für immer zu verbinden. Sind Sie stark, mit mir zu gehen und Alles zu überwinden ? Wir werden Bie leS zu überwinden haben ! Ich weiß es ! Und weil ich e weiß, wage ich, Ihnen dies AlleS zu sa gen. Erinnern Sie sich noch, Esther, deS letzten Abends ? Da erklang ein stummes Ja von Ihren Lippen ! Es irrte in Ihren ivunderbaren Augensternen ein zärtliches Fünklein,es ward zur Flamme, die nur mein Auge schaute, als ich Ihre Hand ergriff und Sie fragte, ob nicht ein klein Wenig für mich in Ihrem Herzen rube. Mich reuete nicht der Verrath ! Nein ! Ich schrie nach dem Verrath ! Es war die süße Bosheit der Leidenschaft, die. lange unterdrückt, nun hämmernd an die Portale meines Innern schlug. Ich mußte es hören, da Sie mich liebten. Ich hätte, trotzend allen Vorschriften der Sitte, ja. der gespreizten Dame Sitte spottend, Sie an jenem Abend in meine Arme nehmen und es laut hinausrufen mögen : Esther ist mein ! Wer wagt es, sie mir streitig zu machen ? Wie ein Löwe kämpfe ich um Sie, wenn die Umstände es mir aufdrängen sollten. Aber lassen Sie eS mich bald, rasch boren, daß Sie mich lieben. Sehen Sie. Esther, ich weiß, Sie zittern heute noch bei solchen Worten. Noch kämpft i Ihnen die Macht der Onfllichen Vor. schrift mit dem starken Pulsiren ihres Herzens. O, glauben Sie es mir ! Was Ihr großes, seltenes Herz Ihnen sagte, das ist das Nichtige. Die Fäden, die uns verbinden, lagen schon unsichtbar über der Erde, als wir kaum geboren waren. Ich hätte Sie auf einem anderen Weltthel! gesunden, einst, sicher ! Vielleicht erst nach tausend Jahren! Nachdem mein Leib, in Atome zerstäubt, den großen Gang durch die Unendlichkeit ange treten hätte, würde meine Seele Sie gefunden haben. Nun lenkte das Schicksal, daß wir uns bier begegneten, und nun hämmern meine Pulse, nun reißt es an meinem Herzen, nun tobt es in meinem Kopf, fs zu sagen und es zu hören : Ich liebe Dich! O, seien wir nicht nüchterne Klug linge, die vorsichtig das Ende bedenken, die sich fürchten, mit ihren Schultern die blasse Gewöhnlichkeit ihrer Umgebung zu streifen. Lassen wir sie reden Esther.' Wir haben einen goldenen Tempel! Da springen unsere Brunnen, da sinaen unsere Böacl, da blühen unsere
dufteuden Blumen, die Blumen unserer Liebe. Ich sah Frauen : Ich sah blondes Haar, das sich schüchtern um die Stirn kräuselt, wie im zaghasten Besinnen, ich sah brünette Schöpfungen mit festen Au gen und durstigen Lippen, ich tauchte meinen Blick in die Unergründlichkeit verschwiegener Augen südländischer Mädchen. Aber ich sah nie einen sanften, weißen Mond hervorlugen aus dem Dunkel. Eine Wellscheibe mit silbernem, heiligen Licht unter tiesschwarzen Wolken. Das ist Ihr Angesicht Esther ! Und Ihre Seele, Esther ! ? Wie dürfte ein sterblicher Mensch wa gen, zu begchren,was sich au dem Innern eines Gottes in Ihre Brust stahl. Und doch wagt (seiner: Jch,Esther!Jch schlage an die eherne Jiüstung meines Nechtes, meiner Liebe, und ziehe Ihr göttliches Bild an mein Herz. Und ich iveiß es, Rosen werden von heute erblühen auf ftillen, abgehärmten Wangen, drinnen weint es nicht mehr, der Athem der Auferstehung geht durch Ihre Brust, und indem wir die Thureu des Frühlings anstoßen, hinter denen es ungeduldig pocht und drängt.
vereinigen sich zwei Sonnen und zerschmelzen in sanfter und zärtlicher Gluth. Und nun für heute Lebewohl! Jeder Tag, jede Stunde, jeder Augenblickist verloren, in denen ich nicht höre, daß Sie mich lieben. Sagen Sie es mir! Schreiden Sie mir, wann, wo ich vor Ihnen niedersinken darf, wo ich Ihre Hände küsse und aus Ihren Augen das Geständnis sauge : Ich liebe Dich !" Esther riß das Fenster auf und rang nach Lust. Aber es war nicht die Be drückung einer zaghasten Seele, sondern daS Ueberquillen einer Empfindung, deren Ursprung einer besseren Welt anzugehören scheint. Wols, Wolf ! Dein bin ich, so lange ein Athem in mir ist, und ich gehöre Dir mit allen Fibern meines Daseins !" 5 Unter solchen leidenschaftlichen und übcrschwänglichenErregungen berauschten sich in der Folge zwei Menschen, die in der That zu einander gehörten. Sie fanden immer neue Wege und Gelegenheiten, sich zu schreiben und auch einige Male zu sprechen, und kein Tag verging, an dem Wolf Nochau nicht etwas aus feinem reichen Gefühlsleben hervorholte, wodurch er Esther, zu beglücken bestrebt war. Bald sandte er ihr eine Zeichnung, die ihr ein Lächeln entlockte, bald eine lu nie, die von einem Gedicht begleitet war. Immer fand er Neues und immer fester und innerlicher schmolzen diese beiden Naturen zusammen. Etwa vier Wochen nach den erwähnten Ereignissen saßen die drei Frauen eines Abends in dem gemeinschaftlichen Wohnzimmer beisammen und beschäftigten sich mit Lektüre und Handarbeit. Frau Mendelsohn berichtete zögernd über eine Unterredung, die sie mit Ernst Martellier gehabt hatte. Was in dieser vorgefallen, schien sie ganz außerordentlich zu beschäftigen. Bisher hatte sie Esther Alles möglichst aus dem Wege geräumt und sorgfältig vermieden, über ihn und alle das Ereigniß begleitenden Ümstände zu sprechen. Die Wohnung ward anderweitig vermiethet und die ge sammle Aussteuer, Mobiliar und Einrichtungsgegenstände waren zunächst verpackt i'iid cuf einen Speicher geschasst worden. Ernst Martellier hatte sich rücksichtsvoll erboten, Frau Aiendelsohn jene Dinge abzunehmen. Sie lehnte aber mit ihrem feinen Gefühl ab. 3!un aber hatte sich etwas ereignet, das sie mit ihren praktischen Lebensersahrungen und ihrer unbefangenenBeurtheilung menschlicher Verhältnisse zwar verstand, das aber doch einen peinlichen Eindruck auf sie gemacht hatte. Sie versuchte, diesen von sich abzuschütteln, aber es wollte ihr nicht gelingen. Nun, Mutter," hub Martha an, als Esther auf Augenblicke das Zimmer verlassen hatte Du scheinst verstimmt! WaS ist 's ? Darf ich es nicht wissen? Was macht Martellier; hat er sich einigermaßen getröstet V Frau Mendelsohn ließ die Arbeit aus der Hand gleiten und schaute gedankenvoll vor sich hin. Sie gab keine Antwort. Ach, es ist nichts gleichviel " sagte sie endlich. Martha stand auf und legte die Hand auf ihre Schulter. Hast Tu Kummer, Mutter ? Bitte sage es mir." Frau Mendelsohn machte eine ablehnende Bewegung ; sie wünschte offen bar, zu schweigen und doch lag in ihrer Miene, daß es sie zur Äiittheilung drängte. Inzwischen trat Esther wieder ins Gemach und warf einen forschenden Blick auf Beide. Sie war unfrei, weil sie vor den Ihrigen ein Geheimniß hatte. Sie fürchtete eine Entdeckung und beobachtete daö Geringste mißtrauisch. Diesmal stand sie unter dem Eindruck, ! daß von ihr die Nede gewesen sei, und um ZUarhcit zu gewinnen, nahm sie den Vorwand zum ersten Male nach Martellier zu fragen. Ist nun Alles geordnet. Mutter?" hub sie tastend an und suchte die Augen Ihrer Mutter. Die alte Dame schüttelte jetzt den Kopf. Ja, Deine Angelegenheit ist geordnet aber " Aber?" fragten beide Mädchen zu gleicher Zeit. Esther schaute ihre Schwester an. Seit jenem Abend war eine völlige Entfremdung zwischen ihnen ein getreten. Esther entbehrte eine Theilnähme nicht, weil alle ihre Gedanken mit Wolf Nochau beschäftigt waren ; und Martha hielt ihrer Schwester Schweigen für das Ergebniß eines natürlichen und begreiflichen Zwanges, den sie um so weniger zu lösen begehrte, als sie sich fürchtete, daß Wolf ötochau den sie im Stillen leidenschaftlich liebte genannt würde. Sie grollte Esther, ja, sie vermochte die ersten Ansätze eincö in ihr nagenden ei fersüchtigen Hasses nicht zu unterdrücken. Ueberdies fand sie die Form der Lösung des bestandenen Verhältnisses im böcklten
Gcade unzart und daS um so mehr, a!S ihre Schwester sichErsatz bei einem Man , ne gesucht, an den sie selbst ihre geheimen und brennendsten Hoffnungen geknüpft hatte. Esther führte dagegen die Verfl im mung ihrer Schwester mehr auf an ßere Dinge zurück. Sie glaubte, jene tonne ihr das öffentliche Aergerniß nicht ver geben; dieses beschäftige sie vor.lebmlich. Endlich gab Frau Mendelsohn ihren
Töchtern nach. MU einem schweren Ansatz stieß sie kurz heraus : Ernst wies in unserer Unterrcdung auch auf die Schädigung seiner materiellen Interessen bin und sprach mir von Verpflichtungen, die er unter der bestimmten Boraussetzung, seine Hoffnungen erfüllt zu sehen, eingegangen sei. Er appellirte an meine Einsicht und meinen Gerechtigkeitssinn und hat mich mich um Ueberlasjung einer größeren Geldsumme gebeten." ' Wie ? Was ?" rief Esther in höchster Erregung. Ah ! Ah ! Also ganz, wie ich ihn beurtheilte. Siehst Du, Z)!utter," fuhr sie fort, das ist der vornehme Eharakter ! Ein Anderer würde lieber bet teln geh'n und hungern, als einen solchen Anspruch erheben. Wo ist die Scham, wenn man derWelt einen derartigen Ein blick in sein Inneres gestattet. O, der Elende !" Höre doch erst !" sagte Martha stren ge. Und : Klnd, Kind ! Wie ungerecht ereiferst Du Dich !" hub Frau Wendel söhn an, die in dem redlichen Bestreben, die Dinge vorurteilsfrei zu würdigen, durch Esthers raschen Einwand gereizt ward. Ungerecht ?" rief Esther. Unge recht ? Ist es erhört, daß ein Mensch in einem solchen Augenblick, kaum sechs Wochen später Geldanlcgcnheiten berührt ? Ist das nicht der überzcugendste Beweis, wie Zlecht ich halte, welche elende Nützlichkeit bei seiner Werbung in die Waagschale siel? Keinen, gar keinen Entschuld igungsgrund finde ich. Ah ! ah ! Welche Menschen giebt eö!" Du bist im Irrthum, Esther. Gercch .er, zarter wäre es. Du befürwortetest, statt in so maßloser Stteise zu verdam men. Bist Du es nicht gewesen, die dem Manne Alles zerstörte, woran sich seine Hoffnungen knüpften? Wir vermögen uns niit unseren idealen Anschauungen allein in der Welt nicht zu bewegen. Im Gegentheil, wir leben in einer materiel len Welt, und unsere Ehre ist hier so gut engagirt, wie dort, kartellier machte nie ein Hehl daraus, daß seine Praxis ihm noch nicht erlaube, zu heirathen, und dies Bedanken hat er seiner Zeit bei seiner Werbung um Dich freimüthig geäu ßert, ja, mit einem starken Anflug pein licher Bedrückung betont. Ich beruhigte ihn, erklärte seine Bedenken als unge rechtfertigte,da das Schicksal uns reichlich bedacht hat, und erklärte ihm sogar, daß der Geldpunkt, umsomehr 'als Euer Glück früher und voraussichtlich sicherer begründen werde, etwas ganz Nebenfach liches sei. Wenn der Mann keine Etel lung in der Welt gehabt, wenn er keine Beweise für seinen ernsten Charakter an den Tag gelegt hätte, würde ich meine Einwilligung überhaupt nicht gegeben haben. In dem Gelde den ganzen Brennpunkt des Daseins zu erblicken, erscheint nicht minder verwerflich. Ich habe seiner Zeit in seiner Handlungsweise nichts gesehen, was tadelnswerth gewesen Ware. Es War Alles ganz naturlich und in den ein mal bestehenden Verhältnissen begründet. Nun hatte er ein Necht gewonnen auf Dein Erbe und verfügte über einen Theil desselben. Du brachst Dein Wort und beeinträchtigtest seine Anwartschaft. Ist er nun Schuld an diesen Enttäuschungen, oder wer sonst? Und solltest Du nicht gerade ihm goldene Brücken bautwi Er fordert ja nicht, er will keine Geschenke, er bittet darlehensweise um eine für sein Fortkommen nothwendige Summe, die er allmählich abtragen will. Sind wir da nicht die Nächst? ? Ist es nicht menschlich, natürlich, lieber hier zu fragen, als sich von Anderen mit Ach sel;ucken begleitete Antworten zu holen, oder gar einen abschlägigen Bescheid zu erhalten ? Du lebtest, lein Kind, stets in geordneten Verhältnissen. Du kennst keinerlei Entbehrungen, viel weniger traten die Härten des Lebens je an Dich heran. Lerne erst einmal die Sorge kennen, begreife, was das gegebene Wort, die Ehre eines Muuus ist, und dann urtheile. Ich leugne nicht, daß mich dieser Anspruch im ersten Moment auch etwas peinlich . berührte. Man darf nie im Voraus über etwas verfügen, was man nicht besitzt. Aber Martellier handelte wie die meisten Äkenschen in gleicher Lage, und da es einmal geschehen, halte ich es für ausgeschlossen, seine Bitte mit einem kurzen Nein-zu beantworten." In Allem hast Du Necht," erwiderte Esther, die unter wechselnden Empfindungen zugehört hatte. Gewiß, Mutter. Ich unterschreibe jedes Wort ! Du vergaßest, aber eines ; das Wie !" Nicht das Was, das Wie entscheidet. Zwei Menschen thun dasselbe ; bei dem einen ist's ein Verbrechende! dem andern war's gar eine Tugend. Selbst den Mord kann man unter Umständen vertheidigen. Alles kann ich verstehen, begreisen und entschuldigen, nur eines nicht, Gemeinheit! Eine solche will ich zwar an sich dem Manne meiner einstigen Wahl nicht vorwerfen, aber in dem Zusammenhang mit dem Vorangegangenen wirkt diese Ansorderunz mehr als abstoßend und sein hastiger Anspruch erscheint doppell unwür dig. , Er trug keine Narben enttäuschter Liebe davon ! O nein ! Er suchte der wenigstens etwas von dem zu retten, was alle seine Entschlüsse bestimmte. Darlehen?Nie wird er daran denken, lurückzugeben! Eine Abfindungssumme fordert er unter artigen Einkleidungen. Weiter nichts ! Ich verstehe große Verirrungen, sie sind der, Theil des Wesens aller bedeutenden Geister; ich wünschte sogar an der Seite eines Mannes zu stehen, bei dem ! Sonnen ausblitzen und Abgründe sich w
schlietzen.
Ctwas Gewaltiges, iryavcnes mujs durch die Seele gehen ! Auch die Sonne erwärmt, zeitigt, kräftigt, aber sie verbrennt zugleich, verwüstet die Saaten ganzer Länder und vernichtet mit ihrem Athem ganze Völker. DaS ist das Wesen des Großen ! Aus diesem Urelement sind wir hervorgegan gen und sollen uns unserer Mutter ivürdig zeigen ! Aber aus kleinen, häßlichen Klümpchcn scheinen die Meisten geschaffen und es haftet ihnen jener widrige Humus an. der nur Unkraut und gemeine Brenn-
. nesseln an' dem Rande eines Grabens fördert !" Esther hielt inne. ' Etwas von der Feuerseele Wolf Nochaus war in ihr aufgeblitzt und hatte sich in Worten heraus gedrängt. Frau Mendelsohn und Martha schwiegen zunächst. Es giebt Menschen, die durch die hinreißende Art ihres Vor träges, durch die Ueberzeugung, von ver ihre Nede getragen wird, durch den Geist, mit dem sie ihren Vortrag be fruchten, selbst das Zweifelhafteste in dem Glühlicht der Wabrheit erscheinen lassen. Und dennoch schüttelte Frau Mendel söhn das Haupt und sagte : Behüte Dich Gott.. Esther, daß Du nicht vor solche Wahl gestellt wirst ! Ehrgeizige Menschen verbrennen sich und ihre Umgebung. Stilles Glück, Zufriedenheit ist, was der Engel Ariel für die Begünstigtcn dieser Welt unter seinen Schwingen birgt. Die Pathen, welche den. Strebern nach dem Außerordentlichen und Be sonderen zur Seite stehen, sind immer Gott und Tcusel zugleich. Meistens ist der Teufel Herr und erst, wenn er feine Opfer bezwungen hat, verinag der Gott durch fein thränendes Mitleid das falsch verstandene Glück neu aufzubauen." Und nun nahm auch Martha, halb im Suchen nach dem Nechten, halb m einer sich steigernden Zleizbarkeit das Wort und sagte kalt : Wo wäre denn ein Mensch, wie Du ihn schilderst ? Wo findest Du Den, de? Deinen seltsamen Idealen genügen könnte? Das sind die Phantastereien, durch die Du Dir Dein Glück schon einmal zer stört hast." Und da brach es aus dem heißblütigen Geschöpf hervor,und Alles vergessend und außer Acht lassend und nur dem Dränge ihrer heftig pulsirenden Seele folgend, rief sie Wer? fragst Du ? Nun, schon einmal annnte ich den Mann, in dem sich Alles vereilttgt, was mir als Ideal in gutem, ja, sagen wir, vielleicht auch in dem gewaltig vernichtenden Sinne vor schwebt : Wolf Nochau ! Das ist ein Mann !" Frau Mendelsohn schaute empor und suchte ihres Kindes Auge, in dem es heiß aufblitzte. Martha aber biß sich die Lippen wund. Giftige Tropfen lösten sich von ihrem Herzen und fraßen fortan alt ihrer Seele. Die Frau Oberamtmann Nochau, die m einem der alten, zwischen der Kochstraße und dem Bclle-Allianceplatz belegenen Häuser der Wilhelmstraße eine ParterreWohnung innehatte, war in einer großen inneren Erregung. Aeußerlich sah man freilich davon nichts. Ihr Gesicht veränderte sich überhaupt selten, und nur, wenn gewisse, ihre eigene Familie br treffende Angelegenheiten sie beschäftigten, zuckte es um die festgeschlosjenen, mit einem starken Flaum gezierten Lippen und die alten Augen glühten düster. Sie war groß, hager und besaß jene natürliche, aber abstößende Würde und jene geringschätzende, warnende Miene, bei der dieEmpsindung aussteigt,es müsse unmöglich sein, einer solchen Natur zu gefallen, oder sich anzupassen. Dies war auch zutreffend, bis auf einen Punkt. Alles, was sie selbst und ihre Angehörigen betraf, stand in einem besonderen Licht. Freilich erhob sie auch große Ansprüche an sich und ihre Umge bung, den Doktor Carl und den Assessor Wolf Nochau und unterdrückte nie einen gerechten Tadel. Nach Art solcher Men. schen zog sie verständige Grenzen. Nur auf das solide Erreichbare war ihr Augenmerk gerichtet. Bei allem Ehrgeiz, bei aller strengen Eifersucht auf den Name der Nochaus und Tecks erhoben sich ihre Wünsche niemals über ein verständiges Maß. Wenn Carl ein geachteter Mann, ein tüchtiger Arzt wurde, wenn er eine standesgemäße Heirathmachte, und eine gebildete, sittenreine Frau heimführte,dann waren ihre Wünsche vollauf befriedigt, und wenn Wolf mit der Zeit verstand, den Blutstropfen, welcher ihm aus dem Geschlecht von väterlicher Seite überkom men war, zu todten, mit nüchternem Ver stände sich umthat und einen gleichen Weg machte, wie sein Bruder, fand die geborene Christiane von Teck, aus dem Hause Teck-Wolkenburg, alle ihre Hoffnungen erfüllt. Wohnung und Einrichtung befanden sich ganz im Einklänge zu der Inhaberin. Alte, dunkle Mahagonnnöbel mit jenem eigenen blanken Schinimer, der bei sorg fältiger Behandlung aus ihrem .Holze strahlt, standen umher und nahmen durch ihr ernstes, solides Gepräge den Platz trotzend in Anspruch, auf welchen sie gestellt waren. An den Wänden hingen viele kleine zarte Pastellbilber in dem sanften Kolorit, das dereuipsindsamen Zeit entsprach, in welckier ne aemalt wurden. (jl'tt epU"z. fu.l ) Gcblüder Frcnzel, isliaii i S.W.Eckt Washington und Mnidianfir. V tS ss'S g s zu den Medrigsteu Preisen !
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(Goldene Medizinische Entdelung) Heilt alle Ausschläge von eine, fleSbnlichen Zfinne ttn Blatter bis ja den schlimmsten Skrofeln. Salzflulk, Sesck;wü?e. Schuppigkeit oder Rauheit der Haut, kurz alle durch unreine Blut rerurjachten Ärankbcitea nerden durch diese mächtige, reinigende nnd stlrfrnte JInnci überwunden. Unter ihrem irchltbtizen Einslusie hellen roke sreffende eschwüre rasch. Ibre rast lat sich namentlich in der Oelung von Cchwlndflechte, ttose'Rash. Blutschwürcn. Karbunkeln, um den Augen, skrofulösen eschtvüren und esöiwulsten, aftgelenk-Krankheit. ttnic chwamrn. ropf oder dickem Salö und erwet erten Srösen gezeigt. Man senke zehn Cents in Zvrikfmarken für eine mit eolonrten Abbildungen auS, f estattete Abhandlung üder Oautkrankhette, oder den elbeo Bettaz für die Abhandlung über Skrcfelleideu. : ?as 4?l, ist da tbm." Man reinige 5 rsuLkch dch den Gebrauch von Dr. Pierre' tioldea ediral vicvrrx. nv nute Ve?dUg. eine ftatatfrri SSüuU frtfdj Muth. ebenS, energic nd esndheit d onstitution wer, ica dadurch hergestellt. Die Schwindsucht, die eine T?felkrakhelt der Lunge ist. wird durch dies SotteSgabe von einem HtUmiktel snell und sirt la ihrem Fortschritt gehemmt und gebellt, trenn daS tÜCittel eingenommen wird, ebe da i'eiden die letzte Stadi erreicht. Wegen ihrer wunderbaren Macht ude? diese fchreikltche tödlliche Zkrankheit bat vr. P te ree, alS n diese jtzt berühmte Arznei zuerst dem Puwkum dar. lot, im Ernst daran gedacht, sie eine ".'oiMaroi'iiou ?ur" iSchroindsuchtS.Hkilmittel' zu nenne, hat aber diesen Ramen falle lassen, weil derselbe ,u tejckrank: ,ur rinr nr?nkk, xctiaz infolge tyrer wunderbaren Ver einigunz tonischer oder stärkender, alteratirer oder sfre, verbfsikrnd. ant,ktiik,r. hruMMmtr mm-.. Eigenschaften ohne Sleichen ist. nicht nur als ein .,cll. ILa. - r v . , m . um gen uage:!,cy!?lllc,uch!, ja geg kl Chronischen Krankheiten Leber, des Blutes und der Lunge. Wea n Dich matt, schläfrig. schwaS fühlst, klaß. bliche Hautfarbe oder gelblich braune Flecken im Ge. ficht oder am Leibe ftaft: irmn rru l, kk. der Schwindel, Uebclgescbmack im Ä.'ünte. innerliche m. A l M T - . . . . , mm ö vrrr nroilktn. avrol),e'.nc Nttl vklßem Blutankranz, ha: wenn Du niedergeschlagen und ron düslern ?cr. g snhle erfüllt bist: wen ein ttrrettt nnrezelmißig nd die Zunge belegt ift, dann leitest Tu an Ver daunnsSbeschwerden. ShSepsie und Leber, krankheit oder aUigkeit. In rülen Fällen fxSrt man ur einige dieser vmptome. AlS ein Heilmittel gegen all solche Fälle ist Dr. Pkrce's Golden iledical 1iworery ohne Gleichen. Ocgra utt0enf4a4e, Slutkpeicn, Kur, athmigkeit. Luftröhrenentzündung, kchlim me 4uften, Schwindsucht uud rerwandte Leit ist sie ein unfehlbares ftnhmüd. Man sende zehn LentS in Vrl fmarke fLr Dr. Pierce'S fcuch über Schwindsucht. Bei Apotheker )ti haben. Preis $1.00, "M" lYoriss Dispsns&ry SSadlcal Association, Eigenthümer. CC3 Main Str., lZassalo. 8. y. $500 KelolMmg wird ron den Eigentbümern ron Dr. Sage' Latarrb Nemedv für einen Katanhfall. welchen sie nicht kurtren tonne, auSgeboten. Wenn man einen efelbaften ode? andere? nifluß aus der Rase, theil, weise Verlust de Veruch, Ee. fAiniAifA rY-mv f.fk. rw. m mm m i . wivvip, VIvlC tUNkN, kumpfe Echmer, oder drückevd'S (ksühl im Kerfe rat, w Schnd7ucht."' aaufrt m" mt taUn Dr.Eage' ii 0 1 a t r $ 3? r rn b -heilt die fälirnra , fle Fall o Katarrh. Kopfertaltuna und ka anhare pfschmerz. iweea. "Cliartor Oak" RAI6ES ! mit schönen Ofenthüren. Kommt und seht sie ! Ksch -Döfött aller Sorkn! zu den Niedrigsten Preisen bei v e e ENWETT i 62 Oft Washington Str. -g3J.0UISVUlE,NEW AlBANY CHICAGO Kr Die kürzeste und direkteste Linie von HV7IAIAIOLIS nach Frankfort, Delphi, Monticello, Michigan Cirv, Chicago, nnd allen Orten i.n nördlichen Jndiaua, Mich! gan, nördliche 5,Uinoit, Witconfia, Iowa, Minnesota, ebrat'a, Kansa, New Mexico Vakota, Nevada, C.irado, kalisornieu und Oregon. 2 direkte Jüqe täglich 2 von Indianapolis nach ibicago; ebenso nach M chigan Ci:y. SlepanU Pullmann Schlafwaggonö auf ben Nacht;üg. Sepackmarken di an' Re seziel erthc lt. Km Bahn hat rößkk B umlichke,tn de, dU,gr Sltn i Dir. iti' und autytrurt nicht u deMtssen. 5tahlSelei. , Viiün lotsen and Mefctiffii', Suftbteirftp und a" moderne Ein Achtungen, r,t.d!-!tr.fsl,che Borihsi'? für iim,g , len, Lad urd Tournlen,,,t nav irgend lnem Orte, de. von atre Bahnen kerd urxt. xüvnn o an dördNch, füdUch, iftltch e.er stlich tu reisen wünscht, kaufe man nicht du iig, iUi, bi man unser Pr s u- f. m. gs hn. Wgn Stäbe, ende ma, fiS a Ik'dr) ZL4mtt, DMnk, PafsaH,,, Agent. R. 2 SLd Jlllnot Strasik. Jndtanara S, Ind. ?od o. vaxson. rz. C. Caih-, nral.Berak,r. cncral affagt,. fttmU ea,.?il M-aae. in
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