Indiana Tribüne, Volume 9, Number 149, Indianapolis, Marion County, 18 February 1886 — Page 3
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DerKamps um cwKind.
Nomandon Ewald August König. crtsktzung und Fckluk ) Heute ist es ja schon zu pak," lagre , seine Ul,r zu Siath ziebend, Baron v. er Navensberg ist bei dem Merdanfall verletzt worden, ich darf seinen Schlaf nicht stvren. V!orgcn früh werde ich mit Jh nen wohl hier wieder zusammentreffen können ?" Gut, ich will Sie um zwölf Uhr hier erwarten ! schlafen Sle wohl " Cduard v. Weilen verließ daS 3!estaurant. Lluf dem Platze vor dem Palais . J!oyal hielten mehrere Wagen, Weilen näherte sich einem Kutscher und flüsterle ihm einige Worte zu, dann stieg er in den Wagen, der rasch von dannen rollte. Es war eine ziemlich lange Fahrt; end-' lich hielt der Wagen vor einem großen Hause, daS man auf den. ersten Blick als j Melhlaserne betrachten konnte. Weilen zablle dem Rutscher den Lohn und stieg, , nachdem der Portier ihm die Hausthür geöffnet hatte, eine breite, mattbeleuchtete Treppe binäuf. Die Korridore rechts und links waren duich Glastbüren von der Treppe abge schloffen ; Weilen blieb in der dritten (itage vor einer solchen Thür stehen, er holte einen Schlüssel aus der Tasche, öffnete und trat bald darauf in ein hübsch eingerichtetes Zimmer, in dem seine ,rau vor einer halb geleerten Wein slasche saß. Die Lampe auf dem Tisch verbreitete einen matten Lichtschein, und dieser Schein fiel voll auf das etwas blaise Antlitz der schönen Frau, die ihren Galten voll ungeduldiger Erwartung aniah. . Wieder nichts fragte sie. Diesmal doch!" antwortete er. Er war da Er selbst nicht, aber sein Freund, der Professor," erwiderte er, während er an den Tisch trat und ein Weinglas füllte. le sah, dav seme Hand zttterte, sern Schweigen schien sie zu beunruhigen. ,,sJiirn?'' sagte sie ungeduldig. Ist der Handel geschlossen, oder " Wie kannst Du das glauben," unterbrach er sie unwirsch. Ich habe meine Bedingungen genannt, morgen Mittag soll ich die Antwort darauf haden." Zehntausend Thaler?" a! Weiß dcr Teufel, mir macht die ganze Geschichte keine rechte Freude," fuhr er ärgerlich sott, während er mit großen schritten auf und ab wanderte, ich hatte mir gedacht, stc würde glatter gcordttct werden. ö!un fallt auch noch ein anderer Verdacht auf uns. Hast Tu die Wallendorf'S hier in Paris gcsebwS" Nein." Sie haben einen Mordanfall auf den Baron 3lavensbera gemacht, er ist mißlungeil ; Arnold 'Wallendors soll schwer verwundet im Hospital liegen, sein Onkel auf der Flucht sein." Weilen stand an der Thür und zog an der (Z)lcckenschnur,mit verdroffener Miene trat Minna ein. Schläft das Kind ?" fragte er. Seit einer Stunde," antwortete die Zofe kühl, es hat sich in den Schlaf geweint." Bringen Sie mir eine Flasche Wein !" Er war stehen geblieben, horchend erhob er das Haupt, aus seinem Blick, der starr auf der Thüre ruhte, sprach wach sende Unruhe. . Plötzlich fuhr er erschreckt zusam men, auch Hertha sprang jetzt von ihrem Sitz empor, die Glocke an der Korridor tyür war ungestüm gezogen worden. Wer kan,l da noch kommen V fragte sie mit gedämpfter Stimme. Eduard von teilen eilte zur Thür, er wollte offenbar der Zofe verbieten, den späten Besuch einzulassen, aber es war bereits zu spät als er die Thür öffnete, sah er sich dem Profeffof gegenüber, den zwei Herren begleiten. Fugen Sie sich in da5 Unabänderliche, wenn ich Ihnen einen guten ölath geben darf," sagte der Beamte, eintretend, die Thüren sind besetzt, beim er sten Signal eilen meine Leute mir zu Hilfe." Weilen war erschreckt zurückgewichen, jetzt aber loderte unsagbarer Haß aus seinen Augen. Wer sind Sie und was wollen Sie hier ?" fuhr er auf. Wer ich bin ? Beamter der Gcheimpo lizei. Was ich will 'i Das Kind, das Sie geraubt haben, seinem Vater zurückführen. Gehen Sie, Herr Professor, die Zofe wird Jbnen das Kind übergeben, sollte sie sich weigern, so werden meine Leute sie. zwingen, Ihnen das Schlafgemach zu zei' gen, da das Kind Sie kennt, folgt Jhnetl ja gerne." Ein Wutbfchrei entfuhr den Lippen Weilen's, er griff in dle Brusttasche, in demselben Moment sah er auch schon den ölevolver des Beamten auf sich gerichtet. Unterlasten Sie jede verdächtige Be wegung," warnte der letzlere, in amt lichen Dingen kenne ich keinen Scherz." Bruno Winterfeld war inzwischen hin ausgegangen. Minna erklärte sich sogleich bereit, daS Kind zu holen, sie äußerte dabei die Hoffnung, daß Baron ölavensberg ihr vcrzelhen werde, da sie ja gezwungen worden sei, Vera zu begleiten. Der Professor antwortete darauf nichts, er folgte ihr ins Schlafgemach, Vera er wachte, und augenblicklich den Freund ihres Baters erkennend, empfing sie ihn mit einem Jubelruf. Sobald sie angekleidet war, nat)m Bruno sie auf den Arm, er kehrte mit ihr in das Wohnzimmer zurück; mit der Zofe hatte er noch kein Wort gesprochen. AllcZ in Ordnung V fragte der Be amte. Alles," nickte der Profesior. Bruno Winterfeld ging ohne Abschied zu nehmen mit dem öiinde hinaus, der Baron v. Wetterau folgte ihm, einige Minuten später hörte das Ehepaar Weilen den Wagen davonrollen. Baron Zlüdiger brauchte am nächsten Morgen nicht lange auf den Freund zu warten' der Kellner hatte kaum daö Früh stück gebracht, als Bmno Winterfelo ein trat. . ;
Mach' Dich auf gute Nachrichten gefaßt," sagte der Profesior frohgelaunt, heute Bormittag noch wirst Du Bera umarmen !" Wo ist das Kind?" fragte Baron Na Vensberg mit zitternder Stimme. Hildegard v. Jachmann wird es Dir bringen." Ich wollte daS Kind so spät in der Nacht nicht hierherbringen, zumal ich auch die Zofe nicht mitgenommen hatte, weil ich ihr kein Vertrauen schenken zu dürfen glaube. Varon von Wetterau schlug mir vor, das Kind bis heute in das Haus seiner Mutter zu bringen, wo es in jeder Beziehung gut aufgeho den sei; ich nahm dies an. und alS wir hinkamen, fanden wir die Damen noch im Salon. Tu hättest nur sehen sollen, mit welcher ' innigen Freude Hildegard das Kind in lhre Arme schloß, und wie zärtlich Vera sich an sie an schmiegte." Segne sie Gott für ihre Liebe," sagte Rüdiger in tiefer Bewegung. Bit wird Dir heute Morgen daS Kind bringen," fuhr der Professor, an seiner Brille rückend, fort. Der Geheimbeamte wird ebenfalls kommen, um Dir Bericht zu erstatten." Und das Ehepaar Weilen ? WaS ist mit ihm geschehen V Ich weiß es nicht; ich habe dem Beam ten gesagt. Tu wünschest die Verhaftung nicht, wenn diese Leute in anderer Weise unschädlich gemacht werden könnten ; da raujhin hat er sich bereit erllärt,auch die'e Angelegenbeit zu ordnen. Wie befindet Du Dich heute 5" Bedeutend besser," erwiderte Nüdiger, aus dessen Augen helle Freude leuch tete. So kann ich heute wieder abreisen?" Vielleicht begleite ich Dich." Wir werden sehen," scherzte der Pro fessor, indem er sich erhob, um dem eintre tcndcn Kellner entgegenzugehen. Der Beamte halte sich schon zur Be richterstattuttg eingesunden, Rüdiger tm pfing ihn mit lebhaften Dankesbezeugun gen. - , WaS ich that, war nur Erfüllung meiner Amtspflicht, Herr Baron," wi derte der Beamte. Als ich mit dem Ehe paar Weilen allein war, ließ ich ihm die Wahl zwischen Verhaftung und sofortiger Abreise nach England; nach vielenKlager und Vorwürfen entschloß eS sich zur Nei se." Und eS ist wirklich abgereist?" fragte Baron Rüdiger.' In solchen Dingen gehe ich gerne
ncher; ich selbst habe es zur Bahn begleitet und den Bahnhof erst verlaffen, als eS abgefahren war.' Ich besuchte vorhin daS Hospital, um Ihnen auch von dort Nachricht bringen zu können, Arnold Wallcndorf ist in der vergangenen Nacht gestorben." , Rüdiger blickte eine Weile starr vor sich hin, dann fuhr er mit der Hand einige Mal über seine Augen. Meiii Gewissen macht mir keinen Vor Wurf," sagte er leise, ich wurde gezwungen, mein Leben vertheidigen." Eine helle Kinderstimme weckte ihn aus seinem Brüten, die Thür wurde ungeslüm geöffnet, mit dem jubelnden Ruf: Papa, lieber Papa !" eilte Vera in seine Änne. Er hob das Kind empor und preßte seine Lippen auf den kleinen Mund. Thränen schimmerten in seinen Augen, als er endlich auf Hildegard zutrat, die an der Thür stehen geblieben war und voll ölührung die Gruppe betrachtete, während der Profesior sich leise und unbemerkt in's Nebenzimmer geschlichen hatte. ' ' Hildegard, wenn die Liebe in Deinem Herzen noch nicht erloschen ist, dann verzeihe mir dieses KindeS wegen," jagte er mit bebender Stimme, indem er ihre Hnd erfaßte, auf die eine Thräne aus seinen Augen niedersieh ich habe schwer gebüßt. Du weißt es, wieder ruht mein Glück in Deinen Händen, mein Glück und auch das dieses schuldlosen KindeS. Auf meinen Knieen bitte ich Dich, stoße meine Hand nicht zurück, nicht daS Herz voll bciß.r Liebe, daS immer nur für Dich geschlagen hat." Er war vor ihr niedergesunken, sie neig te sich zu ihm nieder, die Aermchen des Kindes umschlangen beide. ES ist ja auch mein Glück, Du Heißgeliebter!" flüsterte sie, und ein lauger, inniger Kuß besiegelte den neuen Bund. Die Gencralin von Jachmann wollte Anfangs sich mit ihrem ganzen Groll gegen Rudiger wappnen, als Hildegard ibr schrieb, daß sie als seine Braut mit ihm zurückkehre. Aber alS sie in die freudestrahlenden Augen ihres glücklichen Kindes sah, schwand aller Groll, wie Nebel vor der Sonne, versöhnt schloß sie den Verlobten Hildegard '6 in ihre Arme, der ihr so vielen Kummer bereitet 'hatte. Rüdiger überreichte seinem Schwager das Portefeuille, daS er bei Arnold Wallendorf gefunden hatte, eS enthielt außer den russischen Banknoten die gane Summe, die aus der Kasse verschwunden war. Bruno Winterfeld hatte schon , lange vorder seinen Hausstand gegründet und am eigenen traulichen Herde das lang entbehrte Glück gefunden, er und Hell muth Klausen, der durch seine Werke ein berühmterMann wurde, waren mit ihren Frauen in ötavensberg stets willkommene Gäste. Heinrich Wallendorf war und blieb verschollen, ein dunkles Gerücht wollte wisien, daß er in New Fort im Armen hozpital gestorben sei; auch von dem Ehepaar von Weilen kam lange keine Kunde, erst nach einigen Jahren schrieb Hertha ihrer Schwester, daß ihr Gatte in einer Spelunke Londons beim falschen Spiel ertappt und erstochen worden sei; sie selbst habe ein Unterkommen bei einem sehr vermögenden, unheilbar erkrankten Herrn gefunden, den sie nach seinem Tode beerben hoffe. (E n d e.) HüuölicheS Jagdreche. Frau: Lieber Albert, ich möchte mir ein neues Kleid kaufen. Schieß'. mir etwas vor!" Mann: Nem, mem rn. icfet wird niebts schössen. Nack, tm man uns die Weihnachtsgeschenke abgejagt, haben , wir . Ehemänner. biZ Ostem Schonzeit 1"
Esthcr's Ehe.
Romau von Hermann Heiberg. (Fortseduno.) Nun erhob na) Martha und trat an den Tisch.' Eben flackerte das zitternde jlämmchen in einem der herabgebrannten dichter noch einmal auf und erstarb. Scharf duftend drang der Geruch des Wachses durchs Gemach. Gute Vkackt, Estber ! Gute Nacht, Mutter !" Esther erhob den Blick ; ih re Augen brannten. Aber als sie in den Mienen ihrer Schwester forsch le, die kalt und mitleidslos sie anstarrten, da um faßte sie ihre abwehrende Gestalt, lehnte die Wangen an 1!arthas Gesicht und schluchzte: Martha, sei erbarmend. Was hast Du ? Zürnst Du mir? O sprich, sprich." Wir wollen morgen weiter reden, Esther. ' Laß mich gehen. Geht auch Ihr schlafen. ES ist beffer so" gab Älattha ernst, ohne Einlenkung auf du hastig gestellten Fragen zurück und ver ließ das Gemach. Mutter, Mutter! Was ist'S? WaS ist's ? Was hat Martha? O, auch das noch !" Sie hielt inne und dann : Ali ob mir Eisen die Brust spannten ! Als ob Alles zerspringen wolle hier, hier drinnen ! Qual und Verzweiflung ! Un glücklich, grenzenlos unglücklich fühl ich mich," Armes Kind ! Meine arme Esther !" sagte die alte Frau und zog das schone erregte Geschöpf mitleidig weinend an sich. Noch einmal sank diese nieder und verbarg ihr Köpfchen in dem Schooß ihrer Mutter, in dem Schooße derjenigen, in deren Augen es mitleidig thränte, und deren sanfte Hand ihr Haupt abermals in zärtlichem Mitempsiilde berührte. In derselben Nacht ließ sich der jung, Advokat Dr. Ernst 'kartellier an seinen Schreibtische nieder und richtete die nach stehenden Zeilen an Frau Esther Men delsohn: Liebe und hochverehrte Mama ! Erlauben Sie, daß ich Sie heute noch so nenne. Erlauben Sie auch, daß ich, kaum von Ihnen gegangen, Ihnen mein Herz ausschütte und in Ihrem Mitfühlen Trost suche, durch AuSsprechen mich erleichtere. Sie werden ermessen, was in mir vor geht. Unmittelbar vor meinem Glück trifft mich Esthers Erklärung durch daS Unerwartete um so furchtbarer. Immer wieder frage ich mich, ob denn AlleS Wahrheit, ob ich wirklich von ein Schwelle verbannt fein soll, die ich be reits als Ihr Sohn überschritten hatte. Woher diese plötzliche Sinnesänderung ? Denn plötzlich muß sie doch entstanden sein, da Esther Alles geschehen ließ, was uns unserem Glück entgegenführen sollte. Polterabend! Heute die Trauung in der Kirche ! Unsere Wohnung gemiethet, mit tausend Ueberlegungen eingerichtet. Alles bereit, uns zu einpfangen ! Und nun das Wort: Gieb mich frei! Ich kann nicht die Deine werden ! Und damit Alles todt, ich weiß es. Jchkenne Esthers Charakter zu genau ! Ich verzichte auch darauf, mich ihr noch einmal zu nähern, nachdem ich an dem gestrigen Abend Al les gesagt habe, waS sich mir naturge maß aufdrängen mußte, und nachdem sie allem diesen mit einer verletzenden Kälte begegnete. Vielleicht, eS mag fein, bin ich nicht ohne Schuld. In dem furchtbaren Aufrühr meiner Gefühle mag ich manches harlklingende Wort gesprochen haben. Mit meinemHerzen hatte eS nichts zu thun. WaS diese sprach, legte ich Esther de: müthig zu Fünen, und erst, als sie mir den Namen eines anderen Mannes nannte, der ihre Gedanken zu beschäfti gen scheint, verließ mich die besonnene Ruhe. Ist dies nicht begreiflich, theure Mama? Ist dies nicht zu entschuldigen ? Mußte Esther nicht früher einen so außerordentlichen Etitschluß niir, uns Allen kund geben ? Ist es nicht doppelt grau sam, diesen Tag, diese Stunde zu wäh le ? Sie bietet mir endlich die langsam rei senden Früchte. Ich bin ein Durstender und greife danach. Nun grade nun schnellt der Zweig zurück! Alles vernichtet ! Mein inneres Glück nicht nur, auch mein äuße res ! Doch schon zu viel! Das Unabänderliche zu ertragen, heißt nicht einmal ein Mann sein. Ich bitte Sie, liebe Mama, daß Sie mir bald Gelegenheit geben, mich mit Ihnen über verschiedene Angelegenhei ten auszusprecheii. Die äußeren Dinge, so nebensächlich sie erscheinen in ei nem solchen Augenblick, müssen berührt werden. Ich denke dabei weniger an mich, als an Ihr, Haus, und nicht zum geringsten an diejenige, der ich einst theuer war und die ich nie aufhören tverde zu lieben. Sie haben wohl die Güte unsere Gäste sogleich telegraphisch zu verständigen, und schlage ich vor, den nachstehenden EntWurf der Absage als vorläufiges M)tir zu wählen." Frau Mendelsohn berührte dieses Schreiben um so schmerzlicher, als sie Ernst Martellier in allem darin Gesagten Stecht geben mußte. Ihr Mitleid verschärfte sich und deS Schreibers Werth jtieg durch die Art, in der er verzichtete. Sie beschloß indessen, Esther von dem Inhalte dieses Briefes keine Kenntniß zu geben, nur Martha machte sie Mittheitung. Es leitete sie sowohl Zartgefühl, wie Rücksicht. Gerade, weil Martelliers Vorwürfe gerechte waren, mußten diese Esther empfindlich berühren, und dieser den', einmal gefaßten Entschluß noch schwerer zu machen, verbot ihr ihre Liebe. Aber auch kartellier wünschte sie zu schützen. Sie fürchtete, daß die nüchter nen,. aber doch vielleicht so natürlichen Hinweise auf äußere Dinge in dem chreiben Esther eine weitere Handhabe geben könnten, seinen Charakter zu verurtheilen, während es sie drängte, gut zu machen, was ihr Kind an dem Manne verschuldet hatte. Endlich kämpfte sie auch obgleich die Erkenntniß die Tbatsachen nicht verschieben konnte gegen' die Einsicht, daß die beiden Menschen in der Ehe doch nicht für einander gepaßt baben würden.
Esther war eine eigenthümliche, äußerst keineswegs weiche Natur. Sle besaß tinen ungeU'öhnlichen Charakter und ein überaus feines Gefühl für alles Große und bedeutende. In' ihrer Seele war kein Raiir.i für kleinliches Denken und Empfinde, während Martellier von einein pedantische Egoismus erfüllt war. Wie sich diese beioen Menschen eientltch zusainmettgefunden hatten, war räth.selhast. 'Rascher Erfolg und rasches Ansehen hatten bewirkt, daß de jungen Advokaten Name eine Zeit lang in Aller Munde gewesen war. Esther ward begierig, den oft Genannten kennen zu lernen, und empfand bei der ersten Begegnung keine Enttäuschung, da jener sie sogleich in auffallender Weise auszeichnete. Ihrer Ei:elkeit ward geschmeichelt und ein leises Interesse begann sich in ihr. für ihn zu regen. Allmälig näherten sie sich einander, und eines TageS hielt der junge Rechtsanwalt um die Hand der schönen und reichen Esther Mendelsohn an. Er hätte noch manches Jahr warten müffen, bevor er im Stande gewesen wäre, sich
anen eigenen Hausstand zu gründen. Nun schlugen die reichlichen Verhällnisse der Mendelsohnschen Familie diese Be
denken nieder. Aber diese Umstände erfuhr entweder Esther zu spät, oder machte sie sich nicht genügend klar. -Llls Ernst Martellier unbedenklich nahm, was ihm die Mutter seiner Braut bot, regte sich bereits ihr Mißbehagen, und dieses ivuchs durch das Wie" seiner Entgegennahme. Nach ihren Auffassn gen hätte er wenigstens das Alles nicht als etwas Selbstverständliches ansehen müssen, und am liebsten wäre eö ihr geWesen, wenn er ganz verzichtet hätte. Es schien ihr durchaus keine Entbehrung, in eine bescheidene Wohnung zu ziehen, deren Umfang und Einrichtung sich den wirklichen Verhältnissen ihres künftigen Mamws anpaßte. Er büßte an Achtung bei ihr ein, als er begierig nach den Zuschüssen griff welche ih:n seine künftige Schwiegermutter bot, und so stark nagten diese Dinge in ihr, so sehr käm pfte sie doch zwischen ihren widerstreitenden Ge fühlen, daß sie niemals etwas von ihrer Verstimmung gegen ihre Umgebung über die Lippen brachte. Aber so war es! Er hatte sie nicht um ihrer selbst willen begehrt, ihr Geld hatte seine Pläne viellicht allein bestimmt ! Dennoch wollte sie bei ihren Angehö rigen nicht de:i Gedanken erwecken, der Mann ihrer Wahl thue etwas, was sie gründlich mißbilligte. Dagegen lehnte sich ihr Stolz auf. Inzwischen verglich sie diese Erfahrung mit seiner sonstigen Handlungsweise, und es erhärtete sich bei ihr die Einsicht, daß ihre Verlobung eiu Irrthum gewesen sei. Und neben allem diesem tauchte plötz' lich der Assessor Wolf Rochrni auf. Beide Schwestern lernten ihn erst kennen, als Esther schon die Verlobte Ernst Mattel; lierö war. Anfänglich schien er sich ganz besonders für die ernste Martha zu interessiren. Er näherte sich ihr in auf fallender Weise und zeichnete sie bei jeder Gelegenheit aus. Aber in einer Abendgeselljchaft bei Mendelsohns in welche! Wolf seine Talente an den Tag zu legen einmal recht Gelegenheit fand (er hatit Komödie gespielt, mit seiner klangvollen Stimme gesungm und wie ein Künstle! am Klavier gesessen), lvard Esther durch einen Zufall von ihrem Verlobten ge trennt und von ihm zu Tische geführt Das war entscheidend gewesen. , Wolf war ein geistreicher, lebhafter Mensch und mit jener erheblichen Dosis Witz und jener kleinen Dosis Spott be hastet, welche den meisten Frauen so gefährlich ist. Esther, zum ersten Male auf längere Zeit näher mit ihm in Be rührung gebracht, fand außerordentliches Gefallen an feinem Voltrage. Er sprach anders als die meisten Mensthn, verschmähte die Schablone der Konversation und der Umgangsformen, und hatte zudem ein besonderes Geheimniß, durch da? er sich die Hcrzen erschloß. Die Gleichgiltigkett, mit welcher er seine eigenen Erfolge bebandelte. das gleichsam Unbewußte seiner Originalität und nicht minder dasLiebenswürdige seines Wesens, schufen ein so anziehendes Gemisch, daß kaum ein Tadel, viel weniger der sonst stetS so bereite Neid sich neben ihm regte. Zudem hatte Nochau einen sehr feinen Instinkt für alles Gegnerische, was in der Gesellschaft auftauchte, und er ruhte nicht eher, bis aus seinen Widersachern Freunde wurden. Und auch hierbei kam ihm die Beson. derheit seiner Veranlagung zu Statten. Durch seine Menschenkenntniß und seine Verstellungskunst überwand er jeden etwa aufueigenden Zweifel, ob er es wirklich ehrlich meinte. Er überzeugte stets, wenn er wollte. Und deshalb war er auch Frauen über auS gefährlich und besiegte selbst die sprödesten ökaturen, sobald er um sie warb. Als ihm nun Esther gegenübertrat, als dieses schöne Geschöpf mit dem Zan ber einer vollendeten Erziehung und Bildung. als dieses kluge Mädchen mit ihrem geschlossenen, aberkeinewegs un biegsamen Wesen durchschimmern ließ, daß er ihr nicht gleichgiltig sei, als sie so ernst sprach und doch so neugierig aufhor chend fragte, ihre schneeweißen Zähne zeigte und das tiefdunkle Haar von der weißen Stirne strich, da blitzte in Wolf Slochau etwas auf, was er bisher keinem anderen Weibe gegenüber empfunden hat te. Aber sie gehörte einem Anderen! Zudem war sie eine getaufte Jüdin, und er war nicht frei von den Vorurlheilen, welche die Zeit beherrschten. " Esther bereute nachtraglich tief die Aufrichtigkeit, init der sie ihrer Mutter und Schwester begegnet war. Eine star ke, geheime Liede sucht das Dunkel und verneckt dort, wie ein Geizhals, seine Schatze. Ihr jchlen ern Stuck der Hel ligkeit ihrer Neigung genommen , da Andere, selbst ihre Nächsten, darum wuß ten, und ihr Inneres lehnte sich dagegen auf, von dieser früher gesprochen zu ya ben, . als sie einer Erwiderung gewiß war. ' AuS diesem Zweifel ward sie aller dinas bald derreik. - sForiskkna folat ) -verlangt Z.'cuqo "ßt Harten 5".
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