Indiana Tribüne, Volume 9, Number 148, Indianapolis, Marion County, 17 February 1886 — Page 3
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DerKaulps um einMud. Nomandon Ewald Ungnst önig. (Fortsevung.) Ich glaube, ihm wäre bester gewesen, wenn dle 5!ugel ihn getddtet hätte," er widerte Ziüdiger, den der Schmerz in der Schulter fast zu übermannen drohte. ,,'ar eS Ihnen bekannt, daß er nach dem Tode seines Vaters die Kasse beraubt und alsdann den Verdacht auf einen Schuld losen gelenkt hat V Das ist eine Behauptung, die " Tie jetzt 9!iemand uedr bestreitcn kann, denn die Beweise sind hier in meinen Händen. Keine Bewegung, mein Herr ! Ich könnte es vor meinem Gewissen und auch vor dem Gesetz sehr wob! verantworten, wenn ich Sie niederschoß se, und beim Himmel, ich würde Sie bes .ser treffen, als diesen elenden Burschen, dessen Leben keinen Heller wtth ist ! (IS wäre meine Pflicht, Sie beide der Poli zei zu überliefern, aber Sie tragen den Äamen meiner Frau, und diesen Namen möchte ich nicht noch mehr besudelt wis sen, wie er es schon ist. Wie Sie den Verwundeten von hier fortbringen und welche Lüge Sie ersinnen wollen, um die Verwundung in einer Weise zu erklären, die auf ihn selbst kein schlimmes Licht wirst, das ist Ihre Sache, ich verlange nur von Ihnen, daß Sie mit die se,n Burschen Europa so rasch wie mög lich verladen und sich jeder weiteren Feindseligkeit gegen mich enthalten. Wenn Sie jemals mir wieder begegnen, so wer de ich die Ereignisse dieses Abends öf fentlich erzählen und die Polizei auf Sie aufmerksam machen; wagen Sie es nicht, meinen Weg noch einmal zu durchkrev' Zen." Er beeilte sich, aus dem Gassenviertel herauszukommen, nach einer ziemlich langen Wanderung, fand er einen Wagen, der ihn zum- Bahnhöfe brachte, wo e: sein Gepäck wieder in Enipfang nahm, um mit demselben zum Hotel Biolet zurückzukehren. Bor dem Hotel hielt eme Equipage, er achtete nicht darauf; als er in den heller leuchteten Flur trat, fiel sein Blick auj einen Herrn und eine Dame, die mit dem Oberkellner sprachen. ..Wirklich abgereist V fragte eine zwei feinde Stimme, die er aunülicklich t kannte. Heute Abend," antttoktite de? rtjz ncr. Hildegard 1" rief Rüdiger in freudi er Ueberraschung. sagte ihm doch eine innere Stimme, daß nur ihm ihre Frage gelten könne. Sie wandte sich um zu ihm, der AuS ruf der Fremde erstarb auf ihren Lippen, als sie in sein bleiche, von Schmerz ver.zerrtes Antlitz blickte.. Dem Himmel sei Dank, daß Sie der Gefahr entronnen sind," sagte sie mit be bender Stimme. In demselben Augenblick brach er, von Schmerz und Aufregung überwältigt, mit dein :)tuf: Hildegard, verlaß mich nicht l" zuia.ünen.
D u r ch l a kn p f z u in F r i e d e n. Als der Professor Bruno Winterfeld im Hotel Violet in Paris anlangte, ant wortcte ihm der Kellner auf seine von fieberhafter Erregung zeugenden Fragen, Baron v. Navensberg schlafe noch, aber im kleinen Frühstückssaale sitze eine junge Dame, die mit dem Herrn Baron befreundet sei und wahrscheinlich die ge wünschten Mittheilungen über ihn machen könne. Der Professor wußte sofort, daß nur Hildegard diese Dame sein konnte, er suchte sie unverzüglich auf, nachdem er seine Toilette in Ordnung gebracht hatte. An Sie halte ick' nick t gedacht," sagte sie überrascht, inde. c itin beide Hände reichte, ich grautu. Bruoer würde kommen." . Seine Geschäfte erlaubten es ihm nicht," erwiderte Professor Bruno Winterfeld, nun aber bitte ich Sie vor allen Dingen, mir zu sagen, ob ölüdiger der Gefahr glücklich entronnen ist, ob unsre Warnung noch zu rechter Zeit kam." Die Depesche kam leider zu spät in merne Hände," sagte Hildegard. Wir waren gestern bei einer Freundin der Baronin von Wetterau zum Diner geladen und fuhren von dort ins Theatcr, erst bei der Heimkehr wurde die Depesche mir überreicht.' Der Herr Baron von Wetterau war augenblicklich bereit, mich zu begleiten, und als wir hier im Hotel anlangten, erfuhren wir, daß Baron Navensberg am Abend abgereist sei. Ich hatte noch keine Zeit gefunden, darüber nachzudenken, ob ich mit dieser Nachricht mich beruhigen solle, als 3iü diger eintrat, todesbleich, mit entstellten Zügen. Ich sah ihm an, daß er mit einem Schmerz käinpfte, der ihn zu übermannen drohte, er mußte bereits in Todes gefahr gewesen und mit knapper Noth ihr entronnen sein, nur ein paar Worte konnte er reden, dann verlor er das Bewußtsein. Ich ließ ihn in sein Zim mer bringen, und Baron Wetterau holte einen Arzt, ich war sogleich entschlossen, hier zu bleiben, bis ein Freund aus der Heimath, kam, der die Wache übernehmen konnte, jetzt werde ich mich ent fernen." Bruno Winterfeld gab der jungen Dame das Geleit, dann kehrte er in sein eigenes Zimmer zurück. Bald darauf wurde ihm gemeldet, daß Baron v. ökavensberg aufgestanden sei und ihn zu sehen wünsche, er eilte hin und fand den Freund mit leidender Miene im Sessel. Bruno Winterfeld berichtete nun die Ereignisse des vorigen Tages, Nüdi ger wußte noch nichts von dem Tode seiner Frau; er senkte das Haupt und be deckte die Augen mit der Hand, als er die erschütternde Nachricht empsinz ; schweigend hörte er die übrigen Mit theilungen an, ein tiefer, schwerer Seufzer entrang sich seinen Lippen, als der Freund mit seinem Bericht zu Ende war. Der Tod sühnt Alles," sagte er leise mit gepreßter Stimme, ich habe ihr nichts zu verleihen, wir waren beide schuldig, dem Machtspnich unserer Bä ter gegenüber hätten wir beide unsere Liebe vertheidizen müssen. . Und och.
wenn Emmy e5 verstanden yane, sicy rn das Unabänderliche zu fügen, so aber weshalb das Alles jetzt wieder erörtern !" Du bist nun frei, Rüdiger," erwiderte der Professor voll herzlicher Theilnabme, das Glück wird Dir wieder na hcn " Lassen wir das, es wäre thöricht. Hoff nungen zu wecken, so lange ich mir sagen muß, daß ihre Erfüllung nicht wahrscheinlich ist! Und ich vertraue darauf, daß sie in Erfüllung gehen werden, die Liebe stirbt ja nimmer, ihr muß der Sieg bleiben ! Nun aber zu Deinen Erlebnissen, Rudi ger, ich kenne noch nichts davon, willst Du sie mir bcrichteli ?" Der Baron kam bereitwillig diesem Wunsche nach, Bruno war empört über die ruchlosen Pläne der beiden Wallen dorfs. Du hast den Brief noch, der Dich zu der Reise hierher veranlaßte?" fragte der Professor. ' . . In meinem Portefeuille, d'aS dort auf dem Tische liegt, wirst Du ihn finden, auf der Ilückseite habe ich die Gasse no tirt, in der meinem Leben ein Ende ge macht werden sollte." Bruno Winterfeld nahm jetzt den Brief heraus und las ihn noch einmal, dann blieb er lange in Nachdenken versun ken. Tu selbst tvirst jetzt in dieser Angele genheit nichts unternehmen können," sagte endlich, der Arzt hat Dir verboten, das Zimmer zu verlassen, so will ich denn versuchen. Dir Gewißheit darüber zu verschassen, ob Vera in Paris war oder noch ist." Der Professor nahm einen Wagen und fuhr zum Hanse der Baronin Wetterau, der freundliche Empfang, der ihm dort zu Theil wurde, ließ ihn erkennen, daß Hildegard schon auf sein Kounnen vorbereitet hatte. Der junge Baron, der ein talentvoller Maler war, empsing ihn in seinem Atelier, Hildegard hatte sich gleich nach ihrer Heimkehr in ihr Zimmer zurückgezogen, um einige Stunden zu ruhen. - Bruno machte ihn mit der Sachlage bckannt und bat um seinen 3!atb, der Baron erklärte ohne langes Besinnen, wirksame Hilfe könnte man in dieser Sache nur von der Polizei erwarten, er kenne einen Geheimbeamten, der in solchen Dingen viele Erfahrung habe und die Aufgabe voraussichtlich gerne übernehmen werde. Auch er war der Ansicht, daß keine Zeit zu verlieren sei, und da der Wagen, noch vor dem Hau se wartete, so fuhren die beiden Herren unverzüglich jur Wohnung des Beamten. Sie trafen denselben zu Hause, er war kurz vorher zum zweiten Frühstück heimgekommen, sein ruhiges, sicheres Auftreten flößte dem Professor sogleich Vertrauen ein. Ueber den Moroversuch war er bereits unterrichtet, nur wußte er noch nicht, wem derselbe gegol Un l. atte. Wie der Beamte behauptete, war Arnold Wallendorf, bei dem man weder, Legitimationspapiere, noch Geld gefunden hatte, schwer verwundet ins Hospi tal gebracht worden ; die Kugel hatte nicht den Kopf gestreift, sie war hineinge drungen, man zweifelte an seinem Aus kommen. Bruno Winterfeld kehrte nun in's Hotel Violet zurück, nachdem er den Be amten in'S Restaurant Tissot bestell: hatte. Es waren viele Gaste dort, nur wenige Tische noch unbesetzt. Der Professor wählte ein Tischchen,von dem aus er den Ein gang beobachten konnte, und bestellte ein einfaches Abendessen. Den Geheimbeamten konnte er unter den Gästen nicht entdecken, er sah sich mehrmals forschend um. es beunruhigte ihn, daß er ihn nicht fand, und doch saß der Beamte,' der jetzt eine Perücke und einen falsä-en Bart trug, in seiner Nahe. Der Professor hatte eben mit seiner Mahlzeit begonnen, als er Eduard von Weilen eintreten sah. Der Abenteurer war, wie immer, mit tadelloser Eleganz gekleidet.aber in seinem Auftreten lag nicht mehr die frühere Si cherheit, unstät schweifte sein stechender Blick über die Gäste und blieb endlich auf dein Professor ruhen, der ihm durch einen Wink zu verstehen gab, daß er ihn erkannt habe. Sind Sie im Austrage Ravensberg's hier" fragte Weilen, als er dem Profes sor gegenüber saß. Weshalb kommt er nicht selbst?'' Weil er meine Vermittelung vor ueht," antwortete Bruno, während er die Brille dichter vor die Augen rückte. Was baben Sie mir zu sagen k" Können Sie es nicht errathen ?" Sie wollen das Kind nur unter ge wiesen Bedingungen zurückgeben ? Welche cumin fordern Sie V Zehntausend Thaler !" Und was werden Sie thun, wenn mein Freund auf diese Bedingung nicht eingeht?" fragte der Professor, der seiner Entrüstung nur noch mit Mühe gebieten konnte. . Das weiß ich heute noch nicht," antwertete Weilen achseluckend. Vielleick't hoffen Sie, daß in diesem Falle die Mutter dei Kindes Ihnen das Tarlchn geben wird 'i" Wenn sie reich wäre, würde sie es ohne Zweifel thun !" - Bauen Sie keine Hoffnung darauf, denn die Baronin von vlavensberg ist todt!" Eduard v. Weilen blickte den Professor starr an, Zweifel und Bestürzung spie gelten sich in seinen Zügen. Todt?" fragte, er. Gestern verunglückt und gleich da rauf gestorben ! Die Familie Wallendorf hat ein sehr klägliches Ende genommen, Arnold Wallendorf und sein On kel haben hier auf den Baron Ravens berg einen Mordversuch gemacht, Arnold liegt jetzt schwer verwundet im Hospital, und der andere Lump hat die Flucht er griffen." Eduard v. Weilen führte mit zittern de? Hand das Weinglas zum Munde und trank es auf einen Zug aus, Haß und Hohn loderten in seinen sieberglühenden Augen. Sie verlangen noch in dieser Stunde Antwort?" Wenn Sie dieselbe holen wollen, werde ich bier auf IbreRückkebr warten." (Schluß zslgt.)
Lflher's Llje.
Roman von Hermann Helderg. Im Spätwinter, um Mitternacht des Jabres 188, hielt vor einem Haufe der Lenncstraße in Berlin eine schier endlose Reibe von Equipagen. Die vorgerückte Stunde und die bellerleuchtcten Fenster deuteten auf ein großartiges Fest, und in der That handelte es sich unreine Polter abendfeicr, von der in der Berliner Gesellschaft seit Wochen bereits die Rede gewe sen war. Die Kutscher der herrschaftlichen Wa gen hatte meist der Schlaf übermannt. Sie saßen in ihren weißen Regcnröcken und ihren hohen Hüten fast unbeweglich da, und nur wenn sie sür Augenblicke durch die Rückwirkung der ungeduldig nickenden Pferdeköpfe auf die die. Zügel haltende Hand .emporgeschcucht wurden, bewegten sie wohl einmal den Kopf und blinzelten mit halbem . Auge auf ihre Umgebung. Bon den Droschkenkutschen,d!e sich, hier der Gelegenheit wartend und dem Zufall vertrauend, aufgestellt hatten, waren ei nige von den Sitzen herabgestiegen und standen in ihren großen blauen MäiiUfo und Stiefeln.des seinenStrichregenS nicht achtend, der vom Himmel hcrabrieselte, zusammen und plauderten. Sie Alle aber harrten mit jener Un terordnung unter das Unvermeidliche, welche besonders die dienende Klasse der Berliner Bevölkerung auszeichnet, und nur in einer Brust schien sich etwas von der auflehnenden Ungeduld zu regen,wel che sonst nur das Vorrecht derjenigen ist, die zu herrschen in dieser Welt gewohnt sind., . Da kann man sich schon die ganze Nacht um die Ohren schlagen," murmelte der Mann murrisch,luß die Zügel fallen, hüllte sich fester in den Rock, ergriff die Leine von Nwem und bewirkte, daß durch eine unsanfte Bewegung die Thiere den Wagen anzogen. Ruhig gestanden 5 Zum Tonnew " Die Peitsche fiel hart auf den Rücke der Pferde. Na, was ist?" rief einerder Kut scher aufgeschreckt, fast ungeduldig. Es entwickelte sich nun ein Gespräch zwischen den Beiden, in welchem die Ideen, welche die Zeit beherrschen, deutlich zum Ausdruck gelangten, Und der Schluß lautete, daß die da drinnen glücklich seien, es verteufelt gut hätten, und die hier draußen nichts weiter seien, als weiße Sklaven. Und gerade, als das Wort gefallen war, klang mitten unter den Klängen der Musik und unter den Ausbrüchen der Festfreude ein Aufschrei, und dieser drang aus der Brust eben des Mannes, dessen Glück jener draußen mit zähneknirschender Miene beneidet hatte. Wie's denn immer ist in der Welt ! Wir mißgönnen Anderen ihr Loos und ver gesjen, daß AlleS dem raschen Wechsel unterworfen, und daß es nichts giebt, auf das nicht der Staub des Lebens fällt. , Was den Mann in so starke Erregung versetzte, war allerdings etwas Außer ordentliches. In diesem Augenblick hatte die Braut, die Tochter des Hauses, erklärtste könne ihm nicht angehören, und ersuchte ihn, ihr das Jawort zurückzugeben. Die erste Kunde von einem unliebsamen Zwischensall erhielten die Eingeladenen bereits am nächsten Mittag durch die An zeige, daß die .Hochzeit wegen plötzlicher Ertrankung der Braut auf unbestimmte Zeit verschoben sei. Nach wenigen Tagen aber war der wirkliche Thatbestand in den Berliner Gesellschaftskreisen bereits offenkundig und fast ausnahmslos nahm man gegev die junge Dame Partei. Die Equipagen undMiethwagen waren lange davongefahren ; die brütende Naa)i lag. kämpfend gegen den anbrechenden Morgen, über der Stadt, und noch immer saßen die Bewohner des Hauses im tiefbewegten Gespräch beisammen. Drüben im Saal, in dem vor Kurzem die Paare sich im wirbelnden Drehum bewegt hatten, ging die Dienerschaft geschäftig auf und ad, um Alles wieder an Ort und Stelle zu bringen. Die Fenster Waren geöffnet; die heipe, drückende Luft entwich. In sämmtlichen Räumen brannten noch die hohen, silbernen Kandelaber und ihr Licht erhöhte jenen nachlässig vornehm men Glanz, den eine Gesellschaft in einem reichen Hause zurückläßt und der gleichsam als Nachhauch von Fülle und Wohlleben über den Dingen ruher bleibt. Schließe die Thüren, Martha," hub die Frau des HauseS an, als ihre jüngste Tochter in heftige Thränen aufbrach und sich in der Erregung anschick te, vor ihrer Mutter niederzusinken. Sie mögen in den übrigen Zimmern abräumen, sag'S ihnen, aber uns nicht stö ren " Und nun wandte sich die Sprechende mit besorgtem, aber auch mit einem grenzenlos traurigen Ausdruck in den Mienen zu ihrem Kinde. Martha war wieder an ihren Platz zurückgetreten und hörte'stilten Angcslchts zu, was nun aus dem Munde der beiden Anderen drai.g. Und Tu kannst nicht sagen, wie's plöylich über Dich gekommen ist, Esther ? Tu weißt nicht den Grund, wirklich nicht den Grund ?" fragte die alte Dame forschend und suchte das Auge ihrer Tochter. Jene bewegte das Haupt ; es war nicht nein und nicht ja. . Wann sagten Du es ihm ? Wie nahm er es auf ?" Die Kniccnde schluchzte, statt etwas zu erwidern. Die Hand der Alten ruhte auf dem dunklen Scheitel ihres Kindes, das vor ihr lag, wie eine Büßende. Räch einer kurzen Pause sagte sie eindringlich : Sprich, Esther, sprich! Ich weiß, daß Du mir etwas verschweigst. ' Vertraue mir ! Was eS auch sei, rede, schütte Dein Herz aus !" Das Mädchen wimmerte leise und preßte die Hand ihrer Mutter. Sie ver mochte nicht zu sprechen. Nun erbob sich Martha und beugte sich zu ihrer Schwc ster hinab. Estber !?" . .. ' ' ' Der schwarze Kopf bewegte sicb. .Esther!" ' 'Nun. o bort denn." rief Jene und
sprang empor.. , ju, iVuM;, etwas Anderes, liö ist nichts Plötzliches. 'Nur zum Auedruck gelanqte es,da ich nun unmittelbar vor dem Unabänderlichen stand. Ich liebe Mariellier nicht. Ich liebe, - ich liebe" Wieder sank sie vor ihrer Mutter nieder. Wie ein tövtkranker Schwan lag sie da rn ihrem weißen, seidenen Kleide und schluchzte. Aber auch Marthas Mienen hatten sich bei Estherö andeutenden Worten seltsam verändert. Sie war zurückgesunken in den Stuhl. Sie fragte, sie drängte nickt
1 mehr. Fast schien's, als ob sie vor der trvssnung zitterte. Tu liebst einen Andern ?" fragte die alte Dame sanft. Ja, ist's so V Das Haupt der Knieenden bewegte sich zustimmend. Ein stummes, inhaltreiches Ja! . - W Und wen ? - Keine Antwort. . " ' " . ' Eine unheimliche Stille herrschte setzt in dem heißdumpfcn Gemack. Die Wachs lichter waren inzwischen tief herabgerannt und verbreiteten nur noch ein unvollkommenes Licht. Die alten Möbel schienen ihre Körper vorzustrecken und zu lauschen; Geheimnisse zu hören, drängtet die töoten Dinge. Und wen. Esther?" sorschte noch :mcA dieselbe Stimme, jetzt zärtlicher, in den Ton der Frage .zugleich eine milde Verzeihung mischend. Sag' eö mir." Die letzten Worte klangen so elndring" lich und doch so zart, ' daß das Herz der Knieenden schmolz. Wolf vlochau" tönte es nun kaum hörbar, und Wolf Rochau wiederholte auch ein anderer, zitternder Mmid.' Esther erhob sich, strich sich über die Wangen, schob das schwarze Haar von der Stirn zurück und begann, wahrend Mar tha wie zufallig eine dunklere Ecke des Zimmers suchle : Sieh, Niutter, ich kann, ich kann Ernst nicht heiratben. Ich kann und darf nicht ! Ich glaubte ihn einst zu lieben. Ich liebe ihn nicht. Seit den letzten Mo nateii schon fühlte ich es deutlich und wagte doch nicht zu sprechen. Noch mehr! Schon in den letzten Wochen war Alles, was er that,mir unerträglich. Wie soll ich mich ausdrücken ? Ich befand mich in einer steten, heftigen Abwehr, in ei nem stillen Aerger über ihn. Seine schulmeisterliche Pedanterie, seine Engherzigkeit, die Art seiner Zärtlichkeit o o." Das Mädchen schüttelte sich in der Er regung, und in ihre Augen trat ein hilfloser Ausdruck. Auch die tvenig zarte Behandlung so vieler äußerlicher Dinge, die Aussteuer, die Wohnung Nein, nein, Mutter ! Martellier ist kein Mann, dem ich angehören kann. Und heute, als ich Wolf Roch wieder sah, da versengte es fast mein Inneres. Als mich Martellier nach dem Walzer an meinen Platz führte und versteckt küssen wollte, wandte ich mein Gesicht ab, und als er erzürnt mich schalt, da " Esther hielt inne. Drüben im Stuhl bebte ein junges, herzenskrankes Geschöpf. Niemand achtete auf sie. Aber die Frau faßte die Hand ihrer Tochter und sagte : Sprich zu Ende, Esther. Da es ge schehen, schütte Dein Herz aus." Nun, da sagte ich ihm mit einem siebenden Blick: . Ernst, ich fühle es, ich kann die Deinige nicht werden; gieb mich frei!" Er sprach dann auf mich ein, er bat, er forderte, und dann verletzte, beleidigte er mich durch seine Worte. Er war rov, roh, Mutter, so roh, wie ich fühle, daß er gegen mich geworden, wenn ich seine Frau " O Esther ! mein Kind! Du hast nicht wohlgethan !" klang es .voll Bekümmerniß aus dem Munde der alten Dame. Als sich Esther bei diesen Worten stumm in einen Sessel gleiten ließ, fuhr jene fort : Sprachst Du Wolf Rochau heute ?" Esther mied den Blick, der sich auf sie richtete. Sie antwortete nicht. Wolf Rochau ist ein außerordentlicher, aber durch seine ganze Veranlagung auch zugleich ein gesahrlicher Mensch." ,,O nein, Mutter ! Du irrst!" siel ihr jene in die Rede. Du thust ihm Un recht. Gewiß ! Aber, wie dem auch im mer sei, ich liebe ihn. Ich liebe ihn ver zehrend. Ich" . Ein leiser Schrei verhallte in der dunklen Ecke. Antworte mir, Esther ! Hat Dich ir gend ein Gesprach mit Wolf Rochau heu te in Deinen Entschlüssen befestigt? Ich verlange, ich fordere von Dir, daß Du mir dies gestehst." Das junge Mädchw erhob sich und machte eine Bewegung, als ob sie Alles abschütteln wolle, was man sie fragte, was auf sie eindrang, was sie beschäs tigte. Frage mich nicht, Mutter ! Nein und Ja! Ich weiß es. nicht.' Ich kann es Dir nicht sägen. Nur eins.' Ernst nannte mir seinen Namen und ich leugnete nicht, daß Wolf !ltochau mir werth sei. Ich bereute eS, nachdem eS geschehen, aber er reizte mich, er zwang mich durch seine unehrerbietige Begegnung, durch seinen hämischen Zorn, durch die Verachtung, mit der er über inen mir theuren Menschen sprach." O, Du unglückliches Kind !" murmelte die alte Dame und starrte mit verlassenem Blick vor sich hin. ES schien, als ob sie wie eine Seherin in die Zusanft blicke und traurige Bilder vor ihr austauchten. Und da schwoll eö auf in Esthers Innerem. Vergicb, Äcutter, das Herzeleid, das ich Dir mache. Bitte, hitle, vergieb! Hörst Du mich nicht? Ach, sieh mich an. mir gut. Se. Deiner Esther wieder gut. Ich will Alles in mir unterdrük ken, ich will verzichten, für immer ver zichten, still halten, nicht klagen, keine Ä)!iene soll verrathen, was in mir vor geht. Nur behalte mich lieb und verzeihe, daß ich den Mann von mir wies, den Du für mich wähltest, aber den mein Herz nicht will. Wolf Nochaus 3!ame soll nie wieder vor Dir genannt wer.' den." Der letzte Satz verklang wie ein Seuf zer. (Fortletang folgt.)
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. (Goldene MdizImsHk EntdklZuNJ) Deilt alle Ausschlage von einer gewöbnNchen ZxZnne oder Blatter 119 zu den schUmmsten Skrofeln. Salzflukz, eschwüre Schuppigkelt oder Rauheit der Haut, kur, alle rurch unreifes Blut rervriüchtea rar.kbklten Ktxtrn durä) tiefe micktize. reinigende ud stärkcnke .r-nct Überwunden. Untrr ihrem l: rbUMiner. fv!,1 K.!i. . ...r..T.l;)t vii4ui:'i iiuu frohe frcsicnde Geschwüre rasch, bre Kraft tut atnenin in der bedang vcn ?ch,vindflech!.e. Siose.Aash. Biutschwären. arbukcln. wün. 255l5$'- lkrofulöscn Geschwüren- nud .limt9ultiftt. i'uff4f'i'ttr.0'o?hi r i . schwamm, rops oder dicken, Hals und erwci irr Im nl3 ..t. r.-i. - . r r.lli T ' . " ! m3viU. iuiuii ,ri,r men cenra in Bnefmerken für eine mit erlernten Abbild auS, arfiatm Handlung öder Hautkrankheiten, cter te. selbe Betrag, sür die Lbhanttungib, Skrrfellciden. .'55 ßl2l !ft da. 5ben." Ma, reinige et ruitfUch durch den Gebrauch von Dr. pierce'd (ioiden k.I,-r l,vrrr. und ante Verdauung, eine NeSntfreie Haut. srisS, zAhens. tntrtkle nnh i,?kkt . - - l - - -v V , WVHUIIHUI1 Bitt Y . fcrtki4t f.. lf h Mty yV9cI"w. Die SchlVindsttcht, die eine Skr-selkrankkelt der une tt. wird durch lese ..'ttesgade rvn einem Hkllmittel schnell und üS tx in ihrem Fortsck'ritt gehkmmt imv gebetn, jtenn daö Mittel einaenommca .rotre, ebe daS Veiten ttc letzten S.adik en-eickt. Wegen ihrer wunderbereu Macht üder diese schreckliche tödlliche Krankheit lat Dr. P te ree, clS tiefe jet berühmte Arznei zuerst dem Publikum dar. doi, im Ernst daraa gedacht, sie ein Joii,,,tiir 5.!? " -chinrsuchts-Hei'.mitteli ja nennen dos aber liefen SEa xtn f-Uen lassen, eil derselbe ,u besrantt cic cgn. rceuue inyciae l?rer rvuncerbaren 2?tr einizung tcnisdxr oder starke ter. iterativer oder ftste terOff.eintcr, antibLiöscr, bruftlöseudcr und nährender Mgensckasien rhzie Weichen ist. nicht nur alZ ein LtU tel gcgcn Lungenschwindsucht, sondern gegen aL Chronischen Kraukhctten Leber, des Blutes und der Lunge. ..-22 schläfrig, schwach fMZZ, klaß. gelblich Hautssrve eder gelblich braune Flecken im Ee. ficht oder am ieibe hast; wenn Du häufigen kcpfschmer, oder Echwindel. Ucbelgesckmack im Munde, inwu H'tze oder lyrcsleln, abwechselnd mit beißem Blutandrna. fast; ; im Xu nierergeschlagen und von düstern ?cr, rmitn füllt dtft; ,ven kW Appetit nnrecze.mSßi, und die Zunge bklezt ist. dann leidest Tu an Ber dauungsbeschwerden. ThSpepsle .d Leber, krankheit oder aLigkeit. Ja riclen Fallen spmt man nur einige dieser i-ymptvme. Lls ein Heilmittel gegen alle solche Fälle ist vr. Pkrre'i (Juhlcu 2idlcal lilKforery ohne leiden. .?A1.,?.""a.!"!5t Dlutkpelen. Purjf athmigkeit. Luttrokzrknentzunduug, fSilirn wen Huste, Schwindsucht und rerwandle reidea ist ne ein uufehlbareZ Heiimitikl. Man send zeba (5entS in Dri fmarken für vr. ? haben Schwiiidsucht. Bet Apothckern Preis $1.00, "M" üoriss Olspensary Ksdica! Association, zenthün:, 663 Maw Ctr., Onssa!, Vl. . $500 Selohnnng wirb ron den lZigevtb,2mern ron Dr. Sage'S Katarrh Remedr" für einen Katarrhfall, welchen sie nicht kurirea können, auszeboiea. Wenn man einen ekelbasken oder anderen uöfluh aus der Nase, theil. wet,ea Verlust deS Geruch, Ee, t4wn 1 if ti K.. b.(2.1 r - . , - .vmu ml U'Ul'Ct, CiCCt lugen. dnmxfea Echmer, oder drc?ed-S Gefühl im Kopfe bat. tu Swilld?ucht Utt1' Tausende solcher Falle enUn f.,48'' "5 tarrhNemed heilt die schlimm, ften alle o Katarrh, opserkültung und ka. tanhale ttopfschmert. 50CeotS. 'cinrrter Oak" RilGES! mit schönen Ofenthüren. ' Kommt und seht sie ! Ksch -Defön Mer Smtin!' zu den Niedrigsten Preisen -bei to0 y NrfTT 2 Oft Washington Ztr. 1 Q).lcuisViiiE.iwAiB'AWY Chicago Rtio . - Die kürzeste und direktest, Linie von INDIANAPOLIS nach Frankfort, Delphi. Montieello, Michigan Citv, Chicago, und allen Orten i.n nördlichen Jndiana, Michi gan, nördlichen Cllinoti, Wisconsin, Joma, Minnesota, ?!ebrat'a, Kansa, ew Mexico Dakota, Nevada, C.'lirado, Kalifornien und Oregon. 2 direkte Züqe tägllck 2 von Indianapolis nach Crvan,o; ebenso nach M chigau Cily, Elegant, Pnllmann Schlafvaggon auf den Nachlzüg.-". Gepäck.i'.arkei bik an' Re seziei erthe it. Ktme Bahn hat größer Bt uemlichketten oder billiger Stattn l wir. S.let, und Equtrtruriß nicht , übertreffen. EtahlSti. , rU, ?llatsorm und Stoßkissen, Lustbrems und ,'' modernen Ein richtungen, unubk:trsfl:che Vorlher': für Emig'a. t,n, Land und Touristen. iu,te na irgend eines Ort, dr on anern Bahn derUH, ro-.rd. Senn trn nördlich, südlich, oftNch ftttch risn wünscht, kauf man nicht da iig killet, man unser Pris u. s. w, gsehn. Oegen SZkiherem end man sich an BobertErnmotl, Distrikt Psssagi, Xjtnt, 5?. 26 6flb Jllinoit Straße, Jndianaxe I, Ind Tod . Zarso, . . Vald,. Vnkralv,rwaUr. ,nral Pafsagir ct. liiealki.Att. ' cicaQ0,33i .
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