Indiana Tribüne, Volume 9, Number 147, Indianapolis, Marion County, 16 February 1886 — Page 3
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Der Kampf um ein Kind.
ttomandon Svald August König. (Fortsevung.) Gelsen Sie vorn und Ichafen Äie mir einen Weg durch lie Leute." Das Mädchen gehorchte; einige spöttische Bemerkunzen blieben der Baronin nicht erspart, die dem Kutscher ein Hotel bezeichnete und dann rasch einstieg. Eine halbetunde später trat derHaus-kn.-ckt unaestüni an Waleeinar beran. Lieber Gott, lieber Gott, welch' gräß licheS Unglück!" ries der Diener mit allen Zeichen des Entsetzens. Waloemar wankte um. Was ist denn geschehend fragte er bestürzt. ..Die ftniu Baronin von Ravensbera bat vor einer balben Stunde gesund das Haus verlassen, soeben bringt man sie mit zerschmetteren Gliedern wieder nach Hause." ..Wie ist das möglich?" Sie hat doch nicht selbst " ..(iin Unalück. Qerr von Wachmann fubr der Diener hastig fort. Ich habe mir vom Kutscher AlleS erzählen lassen, merkwürdigerweise ist er mit heiler Haut davongekommen. Nie rau Varonm bans iam btiobltn. raicb ni fabren. sie wollte 'zum Zlusstschen Hof. An einer Straßenecke will der ölutscher einbiegen, in demselben Auaenblick kommt ein schwe rer Karren von der anderen Seite eben falls rasch um die Ecke, die Pferde pari ren nicht schnell genug, die Deichsel des Karrens stößt mit aller Macht in den Wagen hinein, zertrümmert ihn und ver letzt die unglückliche rau, die sofort ei neu Blutsturz bekommt. Wie gesagt, der Ku:scher kam glücklich davon und das war sehr gut, denn er konnte nun dn beuten sagen, wer die Dame war und wo ste wovnl'e. Mitleidig Seelen haben i in wen andern Wagen getragen und bieröergebrachr, die Frauenzimuder da pslegen sie jetzt." - Ist zum Ärzte geschickt worden?" fragte Waldemar erschüttert. Sofort," nickte der Diener; zu unserm Hausarzt, er wohnt in der Nahe und wird wohl in einigen Minuten er scheinen." , Nun, hoffentlich ist die Sache nicht so schlimm, wie es den Anschein hat; wenn der Arzt hier gewesen ist, melden Sie mir, was er gesagt hat. Sagen Sie auch da oben, wenn mein Beistand' in irgend einer Weise wünschenswerth sei, so stände ich gern zur Verfügung." Wenn der Lärm im Hanse nur nicht unheilvoll ist!" Wenn der Arzt dies behauptet, so werde ich die nöthigen Anordnungen tref fen," erwiderte Waldemar. Sie kön nen aber schon jetzt dem Auktionator sagen, er möge sich den Zimmern der Va ronin so fern als möglich halten und jeden unnützen Lärm vermeiden." Der Diener entfernte sich, um die erhaltenen Befehle auszuführen. Walde mar durchmaß das Zimmer einige Male mit großen Schritten. Die Nachricht hatte ihn tief erfchüt tert, obgleich er an die ganze Größe des Unglücks, wie der Diener sie schilderte, nicht glauben wollte. Mtt wachsender Ungeduld wartete er auf weitere Mittheilungen, dann und wann blieb er an der Thüre stehen, um zu horchen ; es war draußen ruhiger geworden. Endlich wurde die Thür geöffnet, der Arzt trat ein, seine ernste, besorgteMiene ließ Waldemar sofort erkennen, daß der Diener keineswegs die Gefahr übertrieben hatte. Ist der Zustand der unglücklichen Frau sehr bedenklich ?" fragte er mit ge preßter Stimme. Hoffnungslos !" antwortete der Arzt bedauernd. Schwere innere Verletzungen, Herr von Jachinann, diesen Tag wird die Baronin nicht überleben." So werde ich auf eigene Berantwortung die Auktion für heute schließen!" Ja, thun Sie das, mkn wird Ihnen keinen Borwurf deshalb machen dürfen. Ziichtiger wäre es gewesen, wenn man die Baronin in's Hosvital, statt hierher gebracht hätte, indessen, das läßt sich nun nicht mehr ändern, und einen abermaligen Transport darf ich nicht erlauben." Ist sie bewustlos V Utein, sie verlat gt eine Unterredung mit Ihnen, mir scheint, daß sie etwas auf dem Herzen ht .waS sie Ihnen anvertrauen will.", Waldemar hatte bereits an der Glokkenschnur gezogen, erbefahl dem Diener, dem Auktionator die Mittheilung zu ma chen, daß auf Anordnung des Arztes die Versteigerung für heute geschloffen werden muffe. Ich will sofort hinaufgehen," sagte er jetzt, als der Diener sich entfernt hatte. Auf den Fußspitzen näherte Waldemar sich dem Bette, in dem Emmy tief in Kis sen vergraben lag, er erschrak, als er in das todcsbleiche Antlitz blickte, deffen aro ße, glanzlose Augen voll unsagbarer Angst auf ihn gerichtet waren. Er neigte sich zu ihr nieder, um die Worte zu verstehen, die sie mit leiser Stimme sprach. Sie wünschte, mit ihm allein zu sein, der Llrzt zögerte einige Sekunden, dann ging er mit der Wärterin ins Nebenzim mer. ie sind der einzige Mann, dem vertrauen ichenke," sagte Emmy mtt inatter, brechender Stimme, ich weiß, Sie werden meine letzte Bitte erfüllen wenn te auch nicht der Freund meines Gatten sind. Ihm droht in Paris Ge fahr, mein Bruder und mein Onkel sind dort, sie wollen ihn in eine Falle locken, die sein Leben gefährdet. Still, unter brechen Sie mich nicht, ich fühle, es geht zu Ende, mit dieser entsetzlichen Schuld aus dem Gewljien mochte ich nicht ster ben. Reisen Sie hin, telegraphieren Sie, retten (&ie den Namen meines Ba ters vor der Schande, die ihm droht ; erballen Sie meinem armen Kinde den Bater." Ich werde Alles thun, was in meinen ölräften liegt," erwiderte Waldemar oestürzt, als sie jetzt eine längere Pause machte. Aber wohin soll ich telegraphiren Können Sie mir die Plane ent hüllen " .Nein, denn ich kenne sie nicht, ich
weiß auch nicht, wo Sie m Paris meinen Gatten finden werden, ich muß Ihnen Alles überlaffen ! Aber eilen Sie, da mit Sie nicht zu spät kommen, Gott möge Ihnen beistehen! Sagen Sie dem Baron, ich habe bitter mein Unrecht oereut, er möge mir und auch meiner Familie verzeihen, er wird mein Kind nicht entgelten laffen, was die Mutter derschuldet hat, er denkt zu edel, und er hat das Kind zu lieb. Mein armes, ar' meö Kind ! Mög? ich Gnade finden vor Gott, daß ich als Äiutter so lieblos geWesen bin! Ich lieble ja einen Andern und mußte ihm entsagen ! Eilen Sie, ;ebe Gott, daß Sie nicht zu spät kom.nen !" Sie schloß die Augen, Blutstropfen ieigten sich auf ihren Lippen, daS starre l m . . l. ? , ,
'.'lntlitz wuroe immer sayier. Waldemar erhob das Haupt, es war nutzlos, weitere Fragen an sie zu richten, was sie wußte, das hatte sie ge sagt. Der Arzt trat wieder ein, verwirrt, völlig betäubt ging Waldemar ihm ent' gegen. War's ein Geheimniß V fragte de, Doktor leise, während sein Blick der Wärterin folgte, die sich dem fcrne näherte. Herr Waldemar nickte bejahend, sprechen konnte er in diesem Augenblick nicht, die Stimme versagte ihm den Dienst. Ein leiser Ruf der Wärterin nöthigte den Arzt, ans Sterbelager zu eilen, Waldemar folgte ihm, er sah das Antlitz der jungen Frau mit Blut überströmt. Es ist vorbei !" sagte der Arzt in tiefer Bewegung. Waldemar eilte hinaus, ihn beschäftigten jetzt andere Sorgen, denen er sein ganzes Denken widmen mußte. Er verließ das Haus, die erste unbesetzte Droschke, die ihm begegnete, rief er an, er befahl dem Kutscher ion zur Wohnung des Profeffors zu fahren. Professor Winterfeld war glücklicherweise zu Hause, Waldemar traf ihn in seiner Bibliothek. Was ist vorgefallen ? Welche Hiobs post bringen Sie mir?" fragte der Proseffor erschreckt, als er in daS blei ue, verstörte Antlitz des Eintretenden blickte. Wissen Sie, wo Baron v. NavenSberg ist V4 erwiderte Waldemar, sich gewalt sam zur Ruhe zwingend. ..Ich sagte es Ihnen ja gestern schon, daß er nach Paris gereist sei, um sein Kind zu suchen." Kennen Sie seine Adreffedort? Wesbalb fragen Sie danach?" ?" Er ist in großer Gefahr, beide Her ren Wallendorf sind dort, ich vermuthe, daß sie ihm nach dem Leben trachten. , Wenn das nur Vermuthung ist " Es ist mehr, als das," erwiderte Waldemar, und wortgetreu berichtete er nun dem bestürzten Profeffor, was die sterb.-nde Baronin ihm zugeflüstett batte. Wissen Sie, wo Rüdiger in PariZ .rovnt?" ,Im Hotel Violet." sagten Sie nicht, daß Ihre Schwe'er augenblicklich in Paris sei'" Jawohl." Sie kennen ihre genaue Adreffe V Baronin Cecile von Wetterau, Avenne deS Ehamps Elvsees Nummer dreiundzwanzig." Die Baronin ist nicht verheiratbet ?" Sie ist Wittwe und eine Freundin meiner Mama." Hat sie erwachsene Söhne T ,,o viel ich weiß, einen." Gut !" sagte der Proseffor, der nun seine unterbrochene Wanderung wieder aufnahm, so ist also ein Herr im Hause, der die Sache übernehmen kann. Telegraphiren Sie unverzüglich an Ihr Fräulein Schwester, daß Baron Rüdiger in Lebensgefahr ist, und überlaffen Sie es ihrer Klugheit, die nöthigen Schritte zu thun, um ihn zu beschützen." Der Professor warf einen Blick auf feine Uhr und stellte seine Pfeife neben den Schreibtisch in die Ecke, dann ging er in sein Schlafzimmer, aus dem er eine Viertelstunde spater zur Reise gerüstet zurückkehrte, Wenn ich nur nicht zu spät komme !" murmelte er besorgt, während er den Blick durch das Zimmer über seine Bücher und Sammlungen schweifen ließ, als ob er Abschied von ihnen nehmen wolle. Ist das Verbrechen in dieser Stunde noch nicht geschehen, so wird Hildegard v. Jachmann es verhüten, sie muß ja die Depesche bald nach Tisch erhalten." Er schloß seine Thür und ging hinun ter in das Familienzimmer des Bildhauers, Hedwig erblaßte, als sie ihn mit der Reisetasche in der Hand eintreten sah. Du willst ? t ?". fragte sie mit vibrirender Stiuuu'. So plötzlich verrei send Beruhige Dich nur," erwiderte er scherzend, es ist eine dringende Angele genheit, von der ich erst in dieser Stunde Kenntniß erhielt. Ich werde nicht lange ausbleiben, nicht länger, als ich nothwendig muß!" Er schloß sie in seine Arme und küßte sie. sie blickte lächelnd zu dem stattlichen Manne auf, aber trotz des Lächelns schimmerten Thränen in ihren Augen. Er nahm nun in zärtlicher Weise Abschied, und ging hinaus, um vorerst in einer Restauration zu Mittag zu speisen und dann zum Bahnhofe zu eilen. Betrogen. Baron Rüdiger saß schon längst beim Frühstück, ungeduldig wartete er aus Heinrich Wallendorf, den er seit dem gest, rigen Diner nicht mehr gesehen hatte. Er griff in die Tasche und holte einen kleinen, zierlichen Revolver heraus, den er aufmerksam betrachtete, eine Ahnung mochte ihn durchzucken, ratz er IN den tf N kommen könne, von dieser Waffe Gebrauch machen zu müffen. Er hatte sie kaum wieder eingesteckt, als Heinrich Wallendorf, heiter wie im mer eintrat. So vortrefflich habe ich lange nicht mehr geschlafen," sagte er, indem er dem Baron die Hand reichte, ich hoffe, daß Sie von sich daffelbe behaupten können, die lange 3leise und die vielen Aufre gungen mußten ja auch Sie erschöpft ha den."
Das wohl, aber mich ließen die Sorgen nicht schlafen," antwortete 3!üdiger, deffen Blick jeder Bewegung des alten Herrn folgte, was haben Sie gestern Abend erreicht i" Unsere Aktien stehen vortrefflich," erwiderte Wallendorf, aber gedulden Sie sich, bis der Kellner mir das Früh stück gebracht bat, dann werde ich berichten." Der Kellner brachte das Frühstück und entfernte sich wieder, Onkel Heinrich setzte sich hin und füllte mit nachdenklicher Miene seine Tasse.
Zuerst war ich im Restaurant Tiffot," fuhr er fort, ich hatte das Glück, einen Bekannten auö früherer Zeit anzutreffen. Er sagte mir, Weilen sei augenblicklich auch in Paris, er habe ihn mit einer Dame und einem Kinde im Bois de Boulogne gesehen und später auch mit ihm gesprochen. Er meinte, Eduard v. Wei len inüffe Schisfbruch gelitten haben, denn er wohne in einem armen Stadt viertel und lebe sehr zurückgezogen. Ich zeigte Mitleid und äußerte die Absicht, den Freund zu unterstützen, um nach der Wohnung Weilens forschen zu können. Mein Bekannter konnte sie mir nicht ge nau angeben, aber er hat mir das Stadt viertel bezeichnet und mir auch weitere Mitteilungen im Laufe dieses Tages versprochen." Baron Rüdiger war längst in sichtba rer Erregung von seinem Sitze aufgestanden und durchmaß daS Zimmer mit großen Schritten. Und wozu rathen Sie nun ?" fragte er. Die Antwort liegt sehr nahe," ant wortete Herr Wallendorf ruhig, indem er seine Tasse zurückschob und eine Eigarre aus seinem Etui nahm. Wenn ich die Adresse erhalte, gehen wir Beide beute Abend hui und befreien das Kind." Wohlan, so sehen Sie zu, was Sie heute noch erreichen," sagte Baron Ra vensberg nach langem Nachdenken. Mit einer höflichen Verneigunz verließ Walletidorf das Zimmer. Am Abend kehrte er ins Hotel Violet zurück. Was ich Ihnen versprach, das kann ich nun halten," sagte Heinrich Wallendorf, nachdem er die Thür hintersich geschloffen hatte, ich kenne den Schlupfwinkel Weilen'S, Vera ist dort mit der Zofe, wir werden heute Abend das Nest ausnehmen." Wann werden wir hingehen V Wenn wir um zehn Uhr dort sind, so wird das die rechte Stunde sein !" antwortete Wallendorf, die erloschene Cigarre fortwerfend. Gedenken Sie nach dem Gelingen unserer Aufgabe noch länger in Paris ,i bleiben?" 9fa,i." Um Mitternacht fährt ein Zug. wir könnten ihn benutzen." So eilig bin ich nun doch gerade nicht." Aber ich rathe zu dieser Eile," sagte der alte Herr mit seiner gewohnten Ruhe. Eduard von Weilen wird Wuth schaumen, wenn er bei seiner Heimkehr erfährt, daß wir ihn überlistet und um den Gewinn, auf den er so große Hoffnungen baute, betrogen haben. Lttenn er uns auch das Kind nicht wieder entreißen kann, so wäre doch eine Begegnung mit ihm nichts weniger als angenehm. Oder beabsichtigen Sie, das Ehepaar verhaften zu lassen?" Je nachdem die Verhältniffe es gebieten " Thun Sie eS nicht, Sie haben von dem Prozeß gegen diese Leute nur Scherereien." Sie selbst baben früber dazu gera then !" In der ersten Aufregung allerdings, aber meine Ansicht hc sich geändert. Ich denke, wir berichtigen unsere Rechnung, bevor wir das Hotel verlassen, und brin gen unser Gepäck zum Bahnhofe, dort können wir es demPortierzur Aufbewahrung übergeben. Haben wir dann unsere Aufgabe gelöst, so hindert uns nichts, au genblicklich abzureisen, ich sinde dies am rathsamsten." Die Glocke läutete zur Tafel, der alte Herr trat vor den Spiegel und ordnete mit seinem Taschendurstchen Haar und Baxt, Baron Ätudiger Ivanderte mit gedankenvoller Miene auf und nieder. t Es ließ sich gegen diesen Rath nichts einwenden, eine Begegnung mit Weilen war nach der Entführung Bera's in der That nicht wünschenswerth. . Nach der Tafel, an der Wallendorf sehr gesprächig gewesen war, erklärte Rü diger sich mit der sofortigen Abreise einverstanden. Später wanderten beide dem einsamen Hause zu Endlich war das Gaffenlabyrinth erreicht, in dem die Wohnung Wciiens l.j gen sollte. . Nur hier und da brannte noch ein trübes Licht in den alten, halb verfallenen Häusern, draußen ließ Niemand sich blikken, nur einmal huschte eine Katze an den beiden Wanderern votbei,die ihre Schritte mehr und mehr beschleunigten, waren doch beide, wennauch aus verschiedenen Gründen, von dem Wunsche beseelt, das Ziel ihrer Wanderung so bald wie möglich zu erreichen. , Hier sind wir am Ziele !" sagte Wal lendorf, in die Gasse einbiegeiid, an der das Haus lag. Heinrich Wallendorf trat jetzt rasch auf das Haus zu, die Thür gab dem Druck nach. Einige Sekunden später stand der Baron vor der halb geöffneten Thür, durch die er in den matt beleuchteten hinteren Raum blicken konnte, er sah nichts Verdächtiges ; von der Sehnsucht nach seinem 5kjnde) getrieben, stürmte er hinein. In diesem Moment traf ihn von hinten ein furchtbarer Schlag auf die Schulter, dem leisen Schmerzensruf Rüdigers folgte sofort ein Schuß und ein dumpfer Fall, dann war Alles wieder Baron Rüdiger besann sich nicht lange. mit dem Revolver in der Hand drang er in das hintere Zimmer ein, es enthielt nichts als eine kleine Laterne,die aus dem unsauberen Fußboden stand und mit der er unverzüglich in den vorderen Raum zurückkehrte. In dem Manne, der anscheinend leb los aui dem Bzd Izsl kannte cxj&u
genblicklich seinen Schwäger, er fand Heinrich Wallendorf damit beschäftigt, die Tasch -n Arnolds zu durchsuchen. Ein Portefeuille lag neben Arnold, Rüdiger hjob es auf, dann aber richtete er den Revl )lvcr auf Onkel Heinrichder todesbleich , mit den Zähnen knirschend, ihm gegenüb erstand. Elc'.lder!" sagte er voll Zorn und Verachtun.. Wenn Sie eine Bewegung machen, die mir nicht gefällt, schieße ich auch Sie nieder! Das also war's ?Nach meinem Leben wurde mir getrachtet? Geben Sie Antwort, hat meine Frau Kenntniß von diesem Plane ?" Wir sind trotz aller Klugheit und Vorsich: zu dumm gewesen," knirschte Wallendorf, wir hätten Waffen mitnehmen sollen, dann würden Sie jetzt diese Fra gen nicht an mich richten. Wir Alle hassen Sie, nie wird unser Haß getilgt werden, so lange Sie leben !" Ich hätte das nicht vergessen und mich daran erinnern sollen, daß Sie keiner guten und ehrenhaften Handlung fähig sind," erividerte 3lüdigcr,der in der Schulter einen stechenden Schmerz fühlte. Es war meine eigene Schuld, daß' ich mein Vertrauen mißbrauchen ließ und in diese Falle hineinging, ich darf nun auch wohl annehmen, daß Alles, was Sie mir sag ten, Lug und Trug war. Die Wahrheit werde ich wohl in diesem Portefeuille sindeu, ich denke mir, daß es Nötign über Vera enthält, die mich auf die rechte Spur führen." In dieser Hoffnung werden Sie sich getäuscht sehen," höhnte Wallendorf, der jetzt seine Faffunz soweit wiedergefunden hatte, daß er nur noch daraus bedacht war. die Gefahr, die ihn bedrohte, zu beseiligen, an der Entfuhrung Vera's haben wir uns in keiner Weise bethciligt, das ist die Wahrheit. Und was hier geschehen ist, das würde, wenn es gelungen wäre, durch den Haß entschuldigt iverden. ,nit dem Sie stets der Familie Jyrer Frau entgegengetreten sind, ich glaube, wir haben in dieser Beziehung einander nichts vorzuwerfen, in dem Kampfe um das Dasein ist Jeder sich selbst der Nächste, und der Stärkere immer Derjenige, der den Sieg davonträgt." Und was hätten Sie durch diesen Mord gewonnen ?" fragte Rüdiger verächtlich. Nur das Recht, Ihr Leben auf dem Schaffst oder im Zuchthause zu beenden ! Sehen Sie nach dem Verwundcten, er hat ein Lebenszeichen gege ben." Onkel Heinrich neigte sich zu seinem Neffen nieder, um die Wunde zu untersuchcn, inzwischen öffnete Baron Rüdiger das Portefeuille ; statt der Notizen, die er darin vernmthete, fand er eine bedeutende Geldsumme und unter andern Banknoten auch russische Rubelscheine. Sofort erinnerte er sich der Mittheilungen die Waldemar v. Fachmann ihm über den Kassettraub gemacht hatte, nun war der Dieb entdeckt. Es scheint keine gefährliche Verwundüng zu sein," sagte Wallendorf, sich wieder emporrichtend, ich finde nur eine leichte Schramme an der Schläfe, wahrscheinlicb ein Streifschuß, der ihn betäubt hat." (Fortsebung folgt )
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