Indiana Tribüne, Volume 9, Number 147, Indianapolis, Marion County, 16 February 1886 — Page 2
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Indmns Mriöüne. Erschein TSgN, ??SchtNt5ich V. Z'0tsz. ÄtftSghch JZrA'Znt loftet durch der r i? entgxer Wcche, die Sonntag? 0,Zxiiit Ct! pti öoch. eid ,ufaen Zd 3ent. tl W. Ujsfi)A t, ori5 3ft-65UiV V5 r 34Of?fi 10 JD WarZandSr.
Indianapolis, Ind., 15. Februar 1886. Durch die Post. ES ist wahrlich nicht überflüssig, ba& unser Postdepartement eine erhebliche Anzahl specieller Geheimpolizisten, mit' unter auch Jnspectoren" genannt, in seinem'Dienst hat. Früher wurde eine Unmasse Schwindeleien mit unbewußter Hilfe der Post verübt, und noch jetzt er reicht und plündett?ine erhebliche Änzahl Bauernfänger auf diesem Wege ihn Opfer. Durch Annoncen- in gewissenlosen : Zeitungen sowie durch Circulare, welche - die Post zu befördern hat,, werden noch Legionen Leichtgläubiger geleimt, und gerade diese Schwinvelsorten werden . wohl noch lange Weiterfloriren ; denn nur selten ist einer der Schuldigen zu fassen. Vettern vom Lande" erhalten bald aus diesem, bald aus jenem Winkel der ' Ver. Staaten Schriftstücke, welche irgend ein angebliches Unternehmen anpreisen und zur Betheiligung auffordern. Sie wundern sich, daß man im ganzen Lande ihre Adresse kennt, halten sich von nun an für wichtige Personen, fallen mit beNächtlichen Geldern 'rein und merken zu spär, daß sie betrogen sind. Die Adres sen aber sind in solchen und ahnlichen Fällen gewöhnlich von den Schwindlern durch Lotteriegesellschaften erlangt wor den, welche ein besonderes Geschäft da raus machen, die Listen ihrer Kunden zu verkaufen. Mit landwirthschaftlichen Maschinen, Samenmustern u. dgl. wird ebenfalls auf diese Art ein ausgedehnter Schwindel getrieben, desgleichen mit brieflichen Heilungen". Amüsant sind jene noch immer fehl zahlreichen Fälle, in denen Klaviere, Orgeln u, s. w. von neuetablirten Firmen" gegen die bloße Einschickung der Bersendungskosten im Betrage von etwa $4 angeboten werden, und dann eine kleine Kinder-Spielorgel oder eine Mund Harmonika untersten ö!Ves eintrifft, deren Verschickung kaum den zehnten Theil des eingesandten Geldes gekostet hat. Bekanntlich werden in den letzten Iah' ren, seit die Kunstbegeisterung so sehr bei uns eingerissen ist, an viele nicht sehr be aüterte Personen, besonders weiblichen Geschlechts, Circulare geschickt, in denen für einige Dollals Aufschluß über eine neuerfunbene Methode der Porträtmalerei u. d.'rgl. angeboten und die Aussicht gestellt wird, damit nebenher ohne Mühe ein hübsches Geld zuverdienen. 9!atürlich hören die Beschwindelten, sobald sie ihren letzten Mammon los geworden, nicbts mehr von dem Kunstinstitut." Die Postdetectivs geben sich alle Mühe, den Verübern dieses besondels niederträchttl gen Betrugs auf die Spur zu kommen ; aber gewöhnlich haben sich diese gegen ,ede Entdeckung sorgsält:g geschützt. Man sollte es kaum glauben, aber es ist Thatsache, da& das Geschäft mit fal schen Doklvrdivlomen noch heute am Le ben ist. Da die Betrogenen in diesem Falle ebenso große chwmdler sind, als der Betrüger, so erfolgt nicht leicht ein, Anzeige. In Massachusetts sitzt ein Schwindler, welcher gegen Einschickung hoher Beträge die Zusendung sensationeller und schlüpfriger Bücher verspricht und dann statt derselben alte Bibelbücher verschickt, die er vl einem nominellen Preise in seinen Besitz gebracht. Es ist uns nicht bekannt, daß die Postpolizei bis zetzt gegen dieses eigenthümliche Missionegeschäft eingeschritten wäre, und wenn sie es thun sollte, so hat es ja der Mann ungeheuer leicht, sich auszureden ! Kreuzzuz gegen den Tabak. In Boston ist gegenwärtig eine leb- . - p a r ivi haste Vewegnng zur geieyilcyen Aeschränkung des Tabakverkaufs im Gange. Kirchen, Zeitungen,Vereine und Comites beschäftigen. sich sehr stark mit dieser Frage. Man hat die Entdeckung ge macht, daß der Genuß von Cigaretten der gemeinsten Sorte nicht nur bei den Schulknaben, sondern auch bei Schul7 a . Tl fc ?i . Tnavqen in Zvonon verens eine ganz oedenkliche Ausdehnung gewonnen hat. Das Aufsehen, welches diese beunruhiaende Thatsache hervorrief, wurde von weiblichen Prohibitionisten sofort dazu benutzt, gegen den Tabak überhaupt Stimmung zu machen. Auch die Gesetzgebung von Massachusetts hat sich bereits mit der Tabaksfrage befaßt und hat einen Entwurf unter Berathung, welcher den Verkauf von Tabak in jeder Form an Minderzahrlge streng verbietet. Das Comite für önentliche Geiundhett , welches nächstens der Legislatur über die Dringlichkeit eines solchen Entwurfs Bericht zu erstatten hat, nahm dieser Tage Aussagen hierüber entgegen. Unter denjenigen, die vor diesem Ausscöuk erschienen, waren natürlich auch die Temverenzmeiber vertreten, denen der vorhandene Entwurf entschieden noch '.At weit aenua ging. Die Sta:e Women'S Cbnstian Temperance Union". fei, nebenbei bemerkt, ein bisonderes Departement zur Unterdrückung von Tabak" errichtet hat, reichte beim obigen Comite folgenden vezetcynenden eubti tutentwurf ein: Niemand darf eine Cigarette, oder Tabak in irgend welcher Form an Minderjährige unter 13 Jahren ver kaufen. Zttemand, außer den Eltern oder VorMündern, darf einem iinderjährigen unter 18 Jahren Cigarelten ov.r Tabak in irgend welcher Form geben. Jet Person, die eine dies? Bestim mungen -übertritt, soll mit einer Geld strafe von nicht über $50 oder einer Ge sängnißstrafe von nicht über 3 Monaten belegt wrden.Manche verlangten sozar, daß auch
aue unter oem genannten vuur neyenvc Pernen. welche Tabak consumirten, polie li h verfolgt werden sollten. Die Bewegung gegen den Tabak über haupr hat in den letzten Wochen recht erbauliche Blüthen getrieben. Nicht wenige Geistliche in Boston sind nämlich leidenschaftliche Cigarrenraucher, und gegen sie richtet sich daher ebenfalls der Kreuzzug der verrückten Tabatsprohibi tionisten. Unter Anderen ist Nev. Meredith, der Pastor einer der reichsten Bo
stoner Congregationalistenkirchen, kein Verächter einer Cigarre. Derselbe hat bis dato nebenher jeden Samstag Nachmittag Unterrichtsvorträge für die Sonn tagsschullehrer aller evangelischen Con fesllonen aenalten, die stets sehr stark ve sucht waren ; nun pflegte Meredith stets Solche, die irgend ein Bedenken über einen religiösen Gegenstand hätten, auf zufordern, durch Postkarten Fragen an ihn zu rrchien, die er am nactjtcn am stag von der Tribüne herab beantworten wolle. Irgend ein fauler Kopf fragte darauf hin an : Da Sie so sehr gegen das Cigarettenrauchen gedonnert haben, so sagn Sle uns doch, welcher sittlich Unterschied zwischen einer Cigarette und einer Cigarre besteht." Die Beantwor tung dieser Frage führte zu einer fehr stürmischen Scene. Der Pastor rief aus: Die Cigaretten sind mit Dro guen geschmiert, die Cigarren aber, welche i ch rauche, enthalten guten Tabak, und und Keiner wird mir aus der heiligen Schutt naä'weisen können, daß mir des wegen die Pforten des Himmelreichs vei schienen seien." Als er merkte, daß käs ganze 'Auditorium auf Seite des anonymen Fragestellers stand, wurde er fürcbterllch aufgeregt und drohte, zu siriken". Aebnllche Auftritte sind in r.ächftr Zeit noch i:eMa6 im erwarten. 5ler:re als Morphinsklaven. Es dürfte für Viele sehr überraschend sein, aber es ist durch die glaubwürdig sten Zeugnisse bestätigt, daß eme ver hältnißmäßig enorm? Zahl von Aerzten dem berüchtigten Morphiumgenuß in irqend einer Form mit ganz vesonderet Vorliebe und verhängnißvoller Regelmä ßigkett fröhnt. Bei keinem Stand sin det man so viele Morphiumesser, als ge rade bei den Heilkünstlern, die doch die schrecklichen Folgen dieses Lasters ganz genau im Voraus bemessen können. In Oesterreich sind laut den neuesten medi clnijch statijtlschen Berichten Mindestens 10 Proc. aller dortigen Aerzte gewöhn beitsmäßiqe Morpdiumesser, und in Deutschland ist das Verhältniß ungefähr dasselbe. Bei Weitem die Mehrzahl der Patienten in den meisten deutschen Trunk' suchts Heilanstalten, m denen immer auch zugleich die Morphinleidenden be bandelt werden, sind Aerzte. Und unser Land steht in dieser Beziehung wahrlich Nicht hmter dem Auslande zurück. In einer gewissen Stadt in den Neu-England Staaten, wo über 100 Aerzte hausen. soll mehr als die Hälfte derselben bestän diz Morphium essen oder sich Morphium Ät:ispriyu:igen machen. Ich kann es aussprechen, ohne Be rufsgeheimnisse zu verletzen", bemerkte jüngst ein hervorragender amerikanischer Arzt, dessen Specialität die narkotischen Krankheiten bilden, daß ich meine meisten Patienten unter meinen Zunftgenos sen habe. Es ist eine eigene Sache um die Entstehung dieses Lasters. Der Trunkenbold kann sich häusig damit entschuldigen, daß er in fröhlicher Gesell schaft verführt worden ist ; mit dem Mo? phiumlaster ist jedoch durchaus kein gesel liger Genuß verbunden. Daß Je mand einenAndern einladet, in der nach sten Kneipe Eins mit ihm zu trinken, ist ja etwas sehr Gewöhnliches ; cs kommt aber nie vor, daß Jemand seinen Freund mit einer Morphiuni-Einspritzung und dergl. tractirt. Auch bei Diners, Abend geseuschaften u. f. w. wird dem Mor phingott niemals gemeinschaftlich gehul diät. Allerdings giebt es eine beschränkte Anzahl vorwitziger Personen, die durch Hörensagen verführt, es mit dem Mor phiumgenuß versuchen; das sind aber meist Unerwachsene, oder verkommene Männer und Frauenzimmer, und sie essen in der Regel kein1!orphium und spritzen sich auch keines ein, sondern sie nehmen das Mviphin im Opium zu sich, daö sie mit Leidenschaft rauchen. Die Mor phiumsklaven aber, Aerzte nicht minder als Laien, sind bei uns fast ausschließe lich im Krankheitszustande diesem Laster verfallen; sie bekamen das Morphium zur Minderung von Nervenleiden u. dergl., und später konnten sie nicht wie der davon lassen. Bei den Aerzten kommt indeß noch eine specielle, sehr na heliegende Ursache hinzu. Die Aerzte sind häusig dermaßen über arbeitet, verlieren so viel Schlaf und Ruhe, speisen so unregelmäßig und müs sen doch gleichzeitig ihre körperliche und geistige Kraft in so beständiger Ordnung erhalten, daß sie ein solches Mittel für nöthig erachten, um die natürlichen Aus gleichungsmittel für Strapazen und Auf regung zu ersetzen. Nicht als ob das Morphium einen vollständigen Ersatz für Schlaf und Essen bildete, aber es schafft unbedingt momentane Hilfe. Die Nerven werden sofort besänftigt, jeder Schmerz hört auf und ein seltsames (3t fühl von Harmonie durchströmt die Seele. Wohl m3 man Stunden lang schlaflos auf dem Lager liegen, aber man fühlt dabei nie etwas von Eintönigkeit und Langeweile oder Ermüdung. Selbstver ständlich ist das für viele Aerzte äugen blicklich sehr werthvoll, und wenn sie es ein oder zweimal versucht haben, kom men sie in den seltensten Fällen wieder davon los. Unmittelbar nach erfolgtem Morphiumgenuß schwindet die Willensthätigkeit vollkommen, und eine eigen thümliche Gleichgiltigkeit stellt sich ein. Wer sich in einem solchen Zustande be sindet, dem mag das Haus über dem Kopf niederbrennen, ohne daß er seine Lager statte verläßr wenn er nicht dazu ge zwungen wild. Ob dieses Laster geheilt werden kann 1 Alleidings. Der Patient muß aber den Wunsch nach Heilung haben den er ge wöhnlich längst verloren hat, wenn er endlich seinen Zustand Anderen entdeckt orer gegen seinen Willen in BeHand lung genommen werden. Denn anze nehm ist der Heilproceß wirklich nicht. Der Betretende muß zunächst einiae ' Tage lang die Morphiumdosis allmälig Verringern, während gleichzeitig das
Shjtem durch gesunde cerventarkungS' : Mittel wieder aufgebaut wird, und dann i
muß der Morphmmgenuß völlig abge brocken werden. Anfangs fühlt dann der Patient eine furchtbare, unbeschreibliche Schwäche, welche nach und nach durch Medicinen, Elektricität, heiße Bä der, Stärkungsmittel und passende Diät beseitigt wird. Auch der Schlaf muß durch besondere Mittel gefördert werden. Gelingt die Kur, fo fühlt der Betreffende gewöhnlich nie wieder ein Verlangen nach Morphium ; in 23 Wochen kann der ganze Heilungsproceß beendigt sein. Viele machen aber den Fehler, sich an unwissende Charlatane um Hilfe zu wenden, und kommen dann erst recht tief in's Elend hinein. Nichts ist schlimmer, als die Morphinsucht durch hydrochlorinsaures C o c a i n, das jüngst aufgekommene Alkaloid, heilen zu wollen. Der augenblickliche Zweck wird damit aller dings sicher erreicht, aber man ist dann zeitlebens dem Cocainteufel verfallen, der ein noch viel furchtbarerer Despot ist, als der Vtorphiumteufel." Australisches Wettrudern. Ueber ein interessantes Wettrudern, das am vergangenen Neujahrstage in Auckland, Neuseeland, zwischen Eingebo renen und Engländern stattfand, meldet ein dort erscheinendes Blatt: Die Engländer hatten zwei Boote mit 8, bezw. ltt Zludern, während die Singe borenen über ein neues eigenthümlich gebautes Kriegscanoe und zwei klein, Boote verfügten. Anfangs kamen die Eingeborenen den Engländern weit voraus; sie glühten vor Begierde, die Briten, mit denen sie vor noch nicht langer Zeit Krieg gehabt, wenigstens auf diesem Gebiete zu besie gen, und ruderten wie Verzweifelte. Sehr bald holte sie indeß das achtrude rige englische Boot ein, und am Schluß war es ihnen weit voraus; das achtzehn rudige Boot hingegen km erst als drit tes am Ziele an. Jedes Fahrzeug gab bei seiner Ankunft eine Kanonensalve. Die Eingeborenen verstanden es in deß, ihre 3iiederlage mit Grazie zu ver schmerzen. Sie kamen zu den Englän dern an Bord, wurden mit Musik empfangen und führten einen ihrer Kriegstänze auf. Fast den ganzen Tag über vergnügte man sich dort gemein schastlich und machte sich Geschenke. Die Eingeborenen verehrten dem englischen Admiral ein kostbares Schwert, und Letzterer überreichte dem Eingeborenen Häuptling eine prachtvolle Flagge, die mit großer Freude angenommen wurde. In einer Ansprache drückte der Admiral die Hoffnung aus, daß die Eingeborenen den Europaern künftighin immer so freundschaftlich entgegenkommen würden, als bei vorliegender Gelegenheit, und daß, wenn es je wieder zu einem Kriege komme, die Eingeborenen sich wenigstens als edle Feinde etweiscn wü'.den. Nord und süddeutsches Vic.'. Der parlamentarische Berichterstatter derBrecl. Ztg.", in velcbem man den Autor des geflügelten Wortes vom Vier, das seinen Beruf verfehlt hat", vermuthen darf, äußert sich über eine interessante Sitzung des Reichstags wie folgt : Nach sehr aufregenden Debatten heute ein höchst idyllischer Tag. Im Abgeordnetenhause keine Sitzung ; im Reichs tag nur eine zweistündige, und in dieser wurde über nichts gesprochen, als über die Bierresolution. Dem Reichstage gehören vier Brauereibesitzer an, darun ter drei Nationalliberale, nämlich Sedl mayr, der Vater des Spatenbräues, Ul rich, der Erzeuger des Pfungstädter, und Zeitz aus Meiningen ; der vieite ist der jetzt zum ersten Male gewählte Elsäffer Mühleisen, derselbe, der jetzt in einen seltsamen Uebertretungsprozeß verwickelt ist, weil er seine Fäffer selbst picht, ohrn eine Kuferconcession zu besitzen. Ulrich und Zeitz hatten den Antrag eingebracht, die Verwendung von Malz surrogaten zu verbieten; es war ein Mißgriff, diesen Antrag als einen nationalliberalenu bezeichnen, da er in der That nur die Würsche des norddeutschen Vrauerbundes wiedergiebt; der freisinnige Director Goldschmidt hatte sich in der vorigen Session in dem selben Sinne ausgesprochen. Die norddeutschen Brauer feben mit Unmuth den Tr.iumphzug des Echten" und glauben, das Publikum ziehe nur darum das Echte vor, weil sie besürcbten müßten, aus einer norddeutschen Brauerei Surroga tendier zu erhalten, während es in Bai' ern verboten ist, Surrogate des Malzes zu roählen. Ich bin überzeugt, daß das ein Irrthum ist. Die norddeutschen Brauer dürfen Surrogate verwenden, aber wenn sie eS thun, müssen sie der Steuerbehörde davon Anzeige machen, und aus den Steuerlisten geht hervor, daß sie es im Allgemeinen nicht thun. Die renom mitten unter den Berliner Brauereien verwenden schlechtweg nichts 'als Malz, und das ist im Publikum auch bekannt. cr rc.r-Ci a..t-i3 v:.ar uuut) viiic orivvlv gegen vicwui rogate würde in dem Urtheil des Publi kums nicht das Geringste ändern. Woher die Vorliebe für das echte Bier kommt, ist schwer festzustellen. Vielleicht ist eS Modesache, die wieder vorüber geht; vielleicht zieht der Norddeutsche es vor, sein Bier doppelt so theuer zu befahlen, wenn er sich dadurch den Aufenthalt in einer gewählteren Gesellschaft sichert; vielleicht schmeckt eS ihm wirklich besser. Wer kann über den Geschmack rechten ? Die Aaiern sind in der Lagerbierbrauerei unsere Lehrer gewesen, und wer möchte Garantie leisten, daß der Schüler dem Lehrer Alles abgelernt ? Der Altbaier betrachtet es als ein Axiom, daß man nördlich von der Donau kein Bier brauen kann ; er hat auf Erlangen, Nürnberg L ff I ff . m . m und utmvacy mir Verachtung gesehen. Und der norddeutsche Geschmack hat sich dem gefügt. Der Berliner schwor noch vor zwanzig Jahren auf Erlangen, und glaubte nur beim schweren Wagner" ein genießbares Bier zu treffen. Heute herrschen Hosbräu, Pschorr, Spaten und Weihenstephan. Daß auch in Berlin Bierfälscbungen vorkommen, haben in der letzten Zeit zahlreiche Prozesse erwie sen und jle haben dem Absatz des bairi schen Bieres keinen Äbbruch gethan. . Ich setze voraus, daß die Verwendung von Weizen und Reis nicht verboten
werden wird, denn Weizenmalz und 3!eismalz sind auch Malz. Die Vcrwendun.i von nicht geiundyeitsgefährlichen Stoffen wir) urnnerbin zugelassen werden müssen, trenn drr Eonsuinent in Kennt niß davon geseyt wird, daß er kein reinei Malzbier eihdit. Die Lerwenoung von Hopfensurroga ten dagegen ist allerdings ein Verbrechen, aber sie wird kuicv das Nahrungsmittel gesey bereits getroffen, und eS würde überflüssig sein, noch ein zweites Gesetz dagegen zu erlassen. Was Salicylsäure anbcrrifft, so behaupten Einige, ein geringer Zusatz davon sei unentbehrlich, um Bier für den überseeischen Export haltbar zu machen ; andere bestreiken es Wer recht hat, weiß icb nicht. Die conservativen Parteien und das Centrum verhielten sich schweigend und aufmerksam. Sie scheinen nicht recht im Reinen über die Frage zu sein, und die meisten Mitglieder der anderen Fraktio nen sind es auch nichr.
Vergrbtict-,c Ä,i'r. Obwohl der Polenantrag der sögenannten nationalen Partei im preui schen Landtage schon durch die Unterschriften eine Mehrbeit von 29 Stimmen erhielt, so brachten doch das Centrum und die Polen Gegenanträge ein. Einer der letzteren lautet : In Erwägung, daß keine Veranlassung vorliegt, im Voraus die im Auftrage des Abgeordneten Dr. Achenbach und Genossen betonte Bereitwillig keit zur Bewilligung von Mitteln sm Maßnahmen auszm'prechen, welche erst in Aussicht genommen und deren Bedürf niß. Tragweite und Umfang in keiner Weise feststehen ; in Erlrägung, daß der gedachte Antrag den offenbaren Zweck verfolgt, die in keiner Weise gefährdeten Interessen der deutschen Bevölkerung in den östlichen Provinzen des Staates un ter Außerachtlassung derjenigen der pol nischen Bevölkerung in ungebührliche Weise zu fördern und dadurch dem Artitd 4 der Verfassung geradezu wider spricht, in Erwägung, daß durch die Wahrung der den polnischen Unterthanen Sr. Majestät des Königs durch internationale Verträge und Verheißungen der Monarchen feierlich garantirtenRechte auf Erhaltung und Schutz ihrer Sprache und Nationalität die deutsch. nationalen Interessen in keiner Weise geschädigt werden können, in Erwägung endlich, daß die Durchführung der geforderten Maßregeln namentlich auch die Bewilli' gung von Mitteln zur ausschließlichen Förderung der Niederlassung deutscher Landwirthe und Bauern geeignet wäre, eine unzulässige Reckteungleichheit zu schassen und den Frieden und die Eintracht unter den Nationalitäten in den ostlichen Provinzen ernstlich zu gcfährden, über den Ai.traq dcs 2ibg. Dr.Achen back, u.'.d Gfhc&n ir Tageeoidnuni dazugeben." Vom Auslande. Ueber die bereits mehr fach erwähnte neueste Nihilistenverfchwö rung werden nachstehende Einzelheiten gemeldet: Die Petersburger Polizei beobachtete schon seit drei Monaten das Treiben einiger Nihilisten, welche in ei nem Hause eine geheime Druckerpresse eingerichtet hatten und Flugschristen für die Bauern druckten. Die Polizei ließ die Sache sich entwickeln, um dann einen Hauptschlag auszuführen. In dem letzten Monat wurde aber eine Flugschrift hergestellt, welche die Polizei beunruhigte. Es war dies eine an gedliche Proklamation des Ezaren A lexan ders III. an die Bauern, welche sich auf das nahende 25jädrige Jubiläum der Aufhebung der Leibeigenschaft bezog; dieses Jubiläum fällt auf den 3. März (19. üeoruar a. t). In die er gesallch ten Proklamation wird nun dem Ezaren Folgendes in den Mund gelegt : Sein in Gott ruhender Vater habe die Bau ern von dem Drucke der Sklaverei be freit, allein die Herren" hätten die vä lerlichen Plane des großen Ezaren wie der vernichtet. Er, Alexander HI., werde nun, weil er die Liebe seines Vaters zum Volke theile, von den Adeligen in seinem Palast in Haft gehalten. Jetzt jedoch, aus Anlaß des BauernbefreiungsJubiläums schenke er den Bauern alles Land, sie möchten gegen die Her.en" rnnsttb; und nach Petersburg ziehen, um ihn, den Ciaren aus seiner Gefangenschaft zu befreien. Die Polizei fürchiete nun ein Zusammenlaufen der Bauern in Pötersdurg und einen NihilistenPutsch, in Folge dessen die Negierung jede Feier des 3. März verbot ; auch die Zeitungen düifen bekanntlich über das Jubiläum nichts bringen. In der 'Nacht von dem 14. auf den 15. Januar wurde endlich von der Polizei der lange vor bereitete Hauptschlaz geführt. Die Druckerei befand sich in einem hölzernen einstöckigen Schuppen. Das Haus wird von sehr vielen Parteien bewohnt, und herrscht darin ein schr lebhafter Vcrkehr. Bei Einbruch des Abends schlichen sich ca. 80 verkleidete Gendarmen einzeln in das Haus und besetzen in auffälliger Weise alle Ausgänge, Treppen, !)ietira den u. s. w. In der Nähe des Hauses wurde ein ganzes Gendarmeriecoips in der Starke von '600 bi 400 Mann po stirt, um für alle Fälle zur Hand zu sein. Die Polizisten erbrachen die Thüren des Schuppens und fanden die Verschwörer, zwölf an der Zahl, Männer und Frauen, in voller Arbeit. Die 'Nihilisten leiste ten verzweifelten Widerstand, sie schlu gen auf die Polizisten los, wobei acht Gendarmen verwundet wurden, davon einer schwer und sieben leicht. Man fand von der erwähnten Proklamation Exemplare im Gewichte von 8 Pud., circa 160 Kilo. In Folge der Aufsin düng der Mitgliederlisten werden jetzt täglich Massenverhaftungen vorgenommen ; die Arreste sind überfüllt. Unter den Verhafteten befinden sich sehr viele Ossiciere, ferner der Novellist Krüglow, der in der letzten Zeit für das Journal Minuta" schrieb und eine Maßregelung desselben dadurch herbeiführte, daß er von der Ballerine Frl. Zucchi geschrie ben . hatte, sie fei nicht des - Beifalls werth, während eine Woche zuvor der Czar ihr eigenhändig Beifall geklatscht hatte. Das interessanteste . Moment ist aber, wohl, daß auch Frau Dubrowin verhaftet wurde, eine vierzigjährige Da medie zu den literarischen Sternen ge hört.
Der Czar und seinSchnel der, so könnte man eine kleine Geschichte betiteln, die in St. Petersburg seit einiger Zeit cursirt und obendrein den Vor zug hat, wahr zu sein. Die Sache ist folgende : Der Kaiser hat sich vor eini ger Zeit ein paar neue Paradehosen be stellt bei einem in der Großen Moßkoi wohnenden Hoftailleur, einem Italiener, Namens T i, dessen Geschäft zu den größten der Residenz gehört. Bekannt lich ist der Ezar sehr sparsam und controllirt nicht zum wenigsten seine eigenen
Ausgaben. So fordert er sich auch die Rechnung fvr die Unaussprechlichen und sindet eine in der That ganz exorbitante Summe für dieselben angesetzt. Sofort läßt er seinen Adjutanten rufen und er kündigt sich bei diesem, was er demselben Tailleur für das gleiche Kleidungsstnck zahlt. Der Preis ist erheblich niedriger. Der Czar ist entrüstet, schickt den Adju tanten zum Schneider und läßt diesem befehlen, von feinem Magazine - äugen blicklich den kaiserlichen Adler herunter zunehmen. Der thörichte Italiener, der vielleicht Alles wieder gut gemacht hätte, würde er für seine Prellerei um Entschul digung gebeten haben, richtete, vermuth lich durch einen guten Freund übel bera then, eine Beschwerde an das Hofmini sterium, in welcher er die Kompetenz deS Czaren, ihm den Adler zu nehmen, anzu fechten suchte, da er nickt vom jetzigen, sondern vom verstorbenen Kaiser das Hof lieferantcnschlld erhalten habe. Die Folge davon war ein Ausweisungs befchl, der vollstreckt wird, sobald der jetzt erkrankte Mann wiederhergestellt ist. Aus Genua wird vom 19. Januar gemeldet: Heute gegen 9 Uhr Abends wurden drei Bomben gegen den in der Piazza Corvetto besindlichen Gra nitsockel geschleudert, welcher als Basis für das große Denkmal Victor EmanuelS dienen sollte. Der durch das Platzen der Bomben verursachte Knall war äu ßerst stark. Die Granilmasse ist fast ganz zerstört. Den Carabinieris ist eS gelungen, vier Menschen festzunehmen, die verdächtig sind, das Attentat, das leicht von schrecklicheren Folgen hätte be gleitet sein können, beaanaen iu baben. Die Erfahrung Vieler! Nachdem ich so diel von Unverdavlichkeit zu leiden hatte, war ich nahe daran, mein Leben ! zu verlieren. Wie leicht Und verdaulich auch die Nahrung war, ich bekam bald daraus arge Schmerzen! Cchlikhlich ! mußte ich drei Wochen im BetteZliegen. Ich hatte zwei Aerzte aber sie halfen mir nicht. Endlich hörte ich do Hopfen Vitter ! ! Ich probirte sie! Kaufte eme Flasche, nahm den Inhalt in vier Stunden' Und am nächsten Taöe trar ich aus dem Bette. War seitdem nicht mehr Krank ! Ich habe sie seitdem Hundrtkn ewpfohlen. Geo. Kendall. ÄUston, Boston, Mass. Ockäudlichc Grausamkeit ift e Deine Familie leiden zu lassen Wenn Du sie kuriun kannst Mit Hopfeu.Titterö. Bcrfolgt die Schwindler. Wenn Du bttmZlpothkktr Hopfen ttterk erlangst und r giebt Dir etwa Andere! als eine fflasch mit mkißer Etiqur'.te und dirauf in grüne Hopfenbündel, so verklage ihn wegen Betrug! und wir werden Dich liberal belohnen. Siehe htrt bandelgerichtlichen verbottbefkhi an E, L. Warner' Serman Hop tter!. Reading, Mich, und all sein Verkäufer, Agenten, klpotdeker un andere Nachahmer, Bern. Vouncgur, AllCHITECT, Banee Block. Zimmer o.SS !, to. i Wrfltnta Hbr nd Wasglnats 5tr, Dr. C. C. EVerts, Deutscher Zahnarzt. lachfotg,r , i!. S. fcl'.Xrt.' Zi.8.'-Qdt Washington Vennsvlvania &tr. Jndtn?li!. j. 0. PAUSÖNS, Zahn - Wl?zN So. 30 W. Massingtonttr. . über Hz fto!.Ofrtff. JLDeu.tscb.e teipa-Ipak Etablirt seit 1859. Charles Meyen & Cav 39 und 41 Pai ow, Kew York, besorgen aiut Arten tos Gttchfcftsanieigen, Personalaufforderanpeii. tc für diese Zeitung, sowie für ollo deutschen Blättor in den. Ver. Staaten und Europa. Ummtllehe Dcmtacb-Amerlkanlache Zeitungen -liegen in unserem Uescnksta-Lokal enr freies Llmieiit des Publikums ao& IM geehrten Herausgeber deutscher Blttr trerden aclitnngsroll exuch. uns Ihre Publi "ioaen für bnser I:iitruir zu überaendeD TC3IS PctPEBS may d soanfl o nii tx uro. trRnm. Jk i irifm Kewspaper Adrrtlrlng ' Bureau. W Sximo Mxeeu.vrueieaaTsr. nirr"fpT vfiirirT sübu VlüiLI
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