Indiana Tribüne, Volume 9, Number 146, Indianapolis, Marion County, 15 February 1886 — Page 3

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Der Kümps um ein Kind.

Romandoa Ewald Auguft König. (Fortstsung.) Cr nahm Abschied, und nicht lange darauf trat er in das Haus Wallcndorf's, wo er ein: Unterredung tnit Onkel Hein rich verlangte. Schon die fieberhafte, ungeduldige Erwartung, mit der Hein rich Wallendorf ihn empfing, ließ ihn erkennen, dast der alte Herr an den In triguen Hertha'S keinen Antheil hatte, er überreichte ihm den Brief und beob achtele ihn sehr scharf, während der Blick Wallendorf's hastig über'die Zeilen glitt. Was wollen Sie nun thun ?" fragte Onkel Heinrich erregt, nachdem er den Brief gelesen hatte. Haben Sie schon einen Entschluß gefaßt V Ich werde heute Abend noch abreisen, damit ich morgen in Paris bin," ant wartete Baron Rüdiger. Sehr wohl, und dann ?" ' Run, dann werde ich hören, welche Bedingungen mir da Ehepaar Weilen stelltHer? Baron, überlassen Sie eS mir, mit ihm zu unterhandeln, ich weiß, wie man solche Glücksritter behandeln muß. Ich kenne in Paris einen höheren Polt zeibeamten, der soll unS einen Mann stellen, den wir als Spion benutzen können, dadurch werden Sie der Nothwendigkeit überhoben, dem Abenteurer eine große Summe zahlen zu müssen. Wir unterhandeln mit Weilen so lange, bis unser Spion das HauS gefunden hat, dann gehen wir mit einigen Polt zeibeamten hinein, holen das Zkind her aus und lassen das saubere Ehepaar der haften. Was halten Sie von diesem Plan ':" Wenn er ausführbar ist Dafür bürge ich Ihnen, nur müs sen Sie meine Anordnungen guthei ßen und sich ihnen fügen. Wollen Sie aber allein nach Paris reisen und Ihr Glück dort versuchen, dann rathe ich Ihnen, eine große Summe Geldes mitzunehmen, Edaurd von Weilen wird in seiner Forderung nicht bescheiden sein. Wir wollen heute Abend mit dem L!acht;uge abreisen, nach unserer Ankunft rn Paris können wir dann weiter berathen." Sei cs so!" nickte Baron Rüdiger jetzt. Der Baron hatte seinen Hut gencm mcn, er schritt dann langsam der Thür zu. D!an sagte mir, Emmy müsse in den nächsten Tagen das Haus räumen," ver-setzte-er, ist das Wahrheit?" Uebermorgen '.ist der letzte Termin !" Sie wird in dieser Stadt bleiben ?" In Bezug auf diesen Punkt hat sie noch keinen Entschluß gefaßt, ich glaube aber, daß sie bis .;ur Beendigung des Prozesses hier bleiben wird. Herr von Jachmann hätte wohl auch etwas mehr Rücksicht nehmen können, ich muß sein Verfahren gegen uns brutal nen n:n !" Er hangt von den Gläubigern ab." Und sie von ihm. sie würden sich mit dem Verkauf des Mobiliars immerhin noch einige Wochen geduldet haben. Wir werden uns also heute Abend auf dem Bahnhöfe treffen "' Eine Viertelstunde vor Abfahrt des Zuges werde ich dort sein." Sehr wohl ; nehmen Sie nicht viel Gepäck mit, ich hoffe zuversichtlich, daß wir schon nach vier oder fünf Tagen zu rückkehren." Onkel Heinrich blieb an der Treppe stehen und schaute dem Baron nach, bis derselbe seinem Blick entschwunden war, dann ging er mit triumphirender Miene n das Gemach Einmy's. Vera ist in Paris," sagte er. Emmy fuhr auS ihrem Brüten auf wie aus einem beängstigenden Traume, ihr sieberglühendcr Blick ruhte starr auf dem Antlitz des alten Herrn. Wer sagte Dir das ?" fragte sie. aron Äkarensberg hat einen Brief von dort empfangen, alle meine Vcrmu thungen erweisen sich als richtig, das Ehepaar Weilen hat Vera entführt und verlangt nun eine Zusammenkunft mit dem Baron, um seine Bedingungen zu stellen." Und was wird Rüdiger thun ?" Wir reisen heute Abend nach Pa ris." Du mit ihm ?" erwiderte Emmy sicht' bar erschreckt. Ja, ich werde ihn begleiten," sagte er scheinbar ruhig, und ein dämonischer Blitz zuckte dabei aus seinen Augen, die Dinge konnten sich für uns nicht besser gestalten, wie sie augenblicklich liegen." Wachsende Angst und Bestürzung spie, gelten sich in dem blassen Antlitz derBa ronin, deren durchdringender Blick die ge heimsten Gedanken des alten Herrn ersorschen zu wollen schien. Und was soll in Paris fleftyn ?" fragte sie. - - Arnold ist , i. Du hast ihn hingeschickt" Küniulerz Dich nicht darunt !" unter brach er sie scharf mit gedämpfter Stim nie, mach Dir keine Angst und keine Sorgen deshalb, warte ruhig ab, was sich ereignen wird." Ich will Dir eine andere Existenz verschassen," nahm der alte Herr nach einer Pause wieder das Wort, während er langsam auf und nieder wanderte, Du sollst als Herrin nach Ravensberg zurück kehren und dort mit Deinem Kinde wieder vereinigt werden. Dann hat Niemand Dir etwas zu befehlen. Dein Wille gilt allein. Wenn Dein Gatte plötzlich stirbt, so verlierst Du nichts da. durch. Du wirst keine Thräne ihm nachweinen. Baron Rüdiger wird in Paris einem Manne gegenüberstehen, der zu Vai l?rri4l,ii fifti Ci 24. 5 VI. jlVliit VHVvni l"Vl0 l ICIUIC IC sen Eduard v. Weilen, und wenn ich nun die Dinge ihren Gang gehen lasie, wer will mir daraus einen Vorwurf ma chen ?" Und wohin soll ich gehen, wenn ich dieses Hauö verlassen muß?" fragte Em rny, das Haupt erhebend. Quartiere Dich in einem Hotel.ein, es wird Niemand befxemden,daß Du so rasch keine Dir zusagende Wohnung sinden kannst. In einigen Tagen mußÄUes sich entscheiden, ich hoffe zuversichtlich, daß Du alsdann nach Llavensberg zurückkehren jjmnft."

Und wenn diese Hoffnung sich nicht erfüllt ?" Dann wird guter Rath, theuer sein, deshalb sei klug und verschwiegen !" Onkel Heinrich ging nach diesen Worten in sein eigenes Zimmer, um die Vor bereitungen zur Reise zu treffen, die wenig Zeit in Anspruch nahmen. Er kam im Laufe des Tages nur noch einmal, kurz vor seiner Abreise, mit Emmy zusammen, um Abschied von ihr zu nehmen und seine Warnung zu wiederho len, eine Stunde später fuhr er in Beglei tung Rüdiger's nach Paris. In der Morgenfrühe kamen sie in Pa

ris an. Baron Rüdiger erklärte, im Hotel Violet wohnen zu wollen, wo er in früheren Jahren schon einmal abgestiegen war; sein Begleiter fand nichts dagegen einzuwenden. Und nun toollen wir unsern Plan für heute entwerfen," fagte Onkel Heinrich, als sie später beim Frühstück saßen. Sie können vor Abend nichts beginnen, man erwartet Sie erst zwischen neun und zehn Uhr im Hotel Tijsot, und ich weiß in die fern Augenblicke noch nicht, ob es rathsam sein wird, daß Sie schon heute hingehen." Wallendorf hatte jetzt lsein Frühstück beendet, er zündete eine Cigarre an und erhob sich. Auf Wiedersehen heute Nachmittag !" sagte er in heitcremTone, die Zeit wird Ihnen in dieser schönen Stadt nicht lang werden, ich arbeite inzwischen für Sie und hoffe, Jhne.n bald guteNe.chrichten zu bringen." Ein böseS, häßliches Lächeln umspielte die Lippen Wallendorf's, als er mit hocherhobenem Haupte daS Hotel Violet verließ und den Weg zum Boulevard deS Italiens einschlug. Er trat in das elegante Cafe Riche am Boulevard deS Italiens und nahm in der Nähe deS Eingangs an einem klei nen Tischchen Play. Dann forderte er von dem Kellner einen Absinth. Man mußte versuchen, den Verdacht auf Eduard von Weilen zu lenken, diesen selbst aber zu schleuniger Flucht ver anlassen! An Gründen für diesen Verdacht fehlte es nicht, und der Brief, den Frau von Weilen an den Baron Ravensberg geschrieben hatte, konnte ihm sehr wohl zur Bestätigung dienen. Dieser Brief bewieS ja dem Untersuchungsrichter, daß Frau von Weilen den Baron in die Falle gelockt hatte, in der er sein Leben verlor, Heinrich Wallendorf, der als Freund ihn begleitete, war vergeblich bemüht gewe sen, ihn vor dieser Falle zu warnen. So weit war der alte Herr in seinem Ge dankengange gekommen, als er Arnold eintreten sah. Jener nahm ihm gegenüber Platz und forderte ebenfalls einen Absinth: sie schwiegen beide, bis der Kellner sich ent fernt hatte. Alles bereit ?" fragte Onkel Heinrich leise. Das Hauö ist gefunden," antwortete Arnold. Auch schon gemiethet ?" Ich babe den Schlüssel bereits in der Tasche."' Ist eS weit von hier?" Ziemlich weit, aber wir können einige Mal den Omnibus benutzen." So wollen wir langsam austrinken und dann hinfahren." Arnold nickte zustimmend, einige Mi nuten später verließen die beiden Herren .ase. Der Baron ist auch hier?" fragt, Arnold. Ich begleite ihn, wir wohnen im Hotel Vwlet," antwortete der alte Herr; ich glaube, wir nehmen am besten einen Wagen, es wäre möglich, daß Ravens berg unS begegnete, er darf um keinen Preis unS hier beisammen sehen. Die Weilens sind hier mit dem Kinde, die erste Zusammenkunft soll heute Abend stattfinden, ich werde sie wahrscheinlich verhindern." Weshalb ?" Weil sie meinen Plan durchkreuzen kötlnte. Baron ölavensberg ist sehr geneigt, sich mit Weilen gütlich abzufinden und ein Opfer zu bringen, um Vera so bald wie möglich wieder in seine Arme zu schließen, und Weilen ist auch klug genug, einzusehen, daß lange Unterhandlungen nicht in seinem Interesse liegen, denn sie könnten zu seiner Verhaftung führen. Hast Du von dem Ehepaare Weilen hier nichts gesehen ?" Er war gestern Abend im Cafe Riche." Erkannte er Dich V Nein, obgleich er dicht an mir vor überging." Onkel Heinrich hatte den Kutscher eineS FiakerS angerufen, die Beiden blie den stehen, der Wagen kam langsam näher. Bezeichne dem Kutscher eine Straße, die in der Nähe deS HauseS liegt," sagte der alte Herr, dann stieg er ein. Arnold folgte ihm gleich darauf, du Wagen rollte fort. DaS Haus liegt in einem der armeren Stadtviertels sagte Arnold, bis vor Kurzem hat ein Schlosser es bewohnt, der darin gestorben ist. Ich miethete eS von der Wittwe, den MiethzinS habe ich für ein Vierteljahr vorauszahlen müs sen." Welchen Namen frst Du angegeben." Henri Aurtino " Tu hast einen schriftlichen Vertrag mit der Wittwe geschlossen?" Noch nicht, ste Iprach davon, aber ich antwortete ihr, damit habe eS ja noch einige Zeit, bis ich in dem Hause wohne, das ich vorher noch einrichten müsse. Ich habe ihr gesagt, ich sei Mechaniker und wolle die Schlosserwerkstätte benutzen, eS müßten da noch manche Einrichtungen getroffen werden, sie möge darum kein Mißtrauen hegen, wenn der Einzug nicht sofort erfolge." Glaubst Du, daß sie Dich wiederkennen wird ?" fragte Onkel Heinrich, der auf den Weg genau achtete, den der Wagen nahm. Nein, es war ziemlich dunkel in dein Zimmer der Wittwe, außerdem hatte ich die Vorsicht gebraucht, einen falschen Backenbart anzukleben." - Gut, diese Vorsicht wirst Du heute Abend gebrauchen, wenn Du zwi schen neun und zehn Uhr inS Restaurant Tigot im Palais Royal gehst." .Und was soll ich dort ?" Frau von Weilen hat diese? Restart rani dem Baron a!S den Ort der ZijsaV

menkunst vorgeschlagen. Es ist ein stark besuchtes HaUs, Du wirst in der Menge' der Gäste verschwinden, kannst also ungestört beobachten. Du wirst Dich überzeugen, ob Frau von Weilen oder ihr Gatte hinkommt. DaS Beste wäre, ihiien zu folgen, um zu erforschen, wo sie weh: nen, aber dss ist mit zu großen Schwierigkeiten verknüpft und schließlich kann man dabei noch irre geführt werden. Du wirst warten, bis sie sich wieder entfernt haben und alsdann dem Kellner Henri ein Billet für sie übergeben. In diesem Billet erklären wir ihnen im Namen des Barons von Navenöberg, daß die Polizei bereits benachrichtigt sei " Was bezweckst Du damit?" unter' brach Arnold ihn überrascht. Wie ich dieses saubere Ehepaar kenne, wird es nach der Drohung Paris verlas sen, umso leichter ist es u:?s dann später, den Verdacht auf es zu lenken." Mi! ihm verschwindet auch daS Kind wieder !" Bah, es wird ihnen bald zur Last werden, sie müssen sich dann an Emmiz wenden, und unS kann eS ja ziemlich gleichgiltig sein, ob dies nach acht Tagen oder erst nach einem halben Jahre geschieht." Meinetwegen braucht eS überhaupt nicht zu geschehen," spottete Arnold, mich hat das Kind niemals leiden mögen." So lange wir nach ihm forschen müssen, haben wir über Emmy volle Gewalt, vergiß das nicht !" Und wann soll die That geschehen?" fragte Arnold leise, während sein Blick mit einem scheuen Ausdruck das gedankenvrlle Antlitz deö alten Herrn streifte. Ich kann'S mit Bestimmtheit noch nicht sagen; vielleicht morgen Abend. WaS wollen wir noch lange zögern, wenn die Sache einmal beschlossen ist ? Morgen muß Emmy daS elterliche HauS ver lassen, je eher sie nach Ravensberg zu rückkehren kann, desto besser ist eS für uns Alle, wir haben dann wieder eine Heimath." Der Wagen hielt, die beiden Herren stiegen aus, Arnold zahlte dem Kutscher den Lohn und bog in eine enge, ziemlich belebte Gasse ein. Ist es hier?" fragte Onkel Heinrich in recht bedenklichem Tone. Nein, wir müssen noch durch einige Gassen wandern " Die ebenso belebt sind, wie diese ?" Geduld, Du wirst es ja sehen. Abends ist eS übrigens hier sehr still, die Leute, die in diesen Gassen wohnen, gehen zeitig zu Bett, und Polizei oder Nachtwache verirren sich sehr selten hierher." Na, ich will hoffen, daß Du alleS das vorher gründlich studirt hast, eine einja mere Gegend wäre mir entschieden lieber gewesen." Nach kurzer Wanderung blieb Arnold vor einem kleinen, ziemlich bausal ligen Hause stehen, er holte einen Schlüffel auö der Tasche und öffnete die Thür. Beide inspizirten das Innere des Gebäudes genau, verabredeten das Nöthige und trennten sich dann. DieStimnte des Gewissens. Es wäre doch ein sehr seltsamer Zufall, wenn Hildegard in der großen Stadt Paris dem Baron von Ravensberg be gegnete, liebe Mama," sagte Walöemar, während er mit sorgenvoller Miene vor sich hinblickend, den Zucker in seiner Kaffetasse zerrührte. Mich überraschte eS freilich auch, als der Professor Winterselb mir gestern Abend mittheilte, daß Baron Rüdiger nach Paris gereist sei, aber beunrubigt hat mich diese Nachricht nicht." Die Generalin schüttelte leicht daS er graute Haupt, auch aus ihren Zügen sprach ernste Besorgniß. Wann ist er abgereist ?" fragte sie. Vorgestern Abend." Und er macht diese Reise nur seines Kindes wegen V Er hat die Nachricht empfangen, daß sein verschwundenes Kind in Paris sei ; Heinrich Wallendorf begleitet ihn." Und Du sinkest es unmöglich, daß er mit Hildegard dort zusammentreffen könnte ?" Unmöglich gerade nicht, aber doch mindestens sebr unwahrscheinlich." Der Zufall spieltest sehr seltsam," sagte die Generalin, abermals da! Haupt wiegend, ich werde meine Ruhe erst wiedersinden, wenn ich höre, daß Baron Ravensberg von Paris zurückgekehrt ist." Und wenn nun diese Begegnung stattfände, liebe Mama," erwiderte Waldemar, den Blick erhebend, ja, setzen wir den Fall, daß sie zur völligen Aussöhnung führte, müßte daS nicht erfreulich sein?" Hildegard kann jetzt nicht mehr die Gattin Rüvensbergs werden," antwortete sie mit schärferer Betonung. Unmöglich ist das nicht, Mama ! In den Herzen Beider ist die alte Liebe noch nicht erloschen, Baron Ravensberg läßt sich von seiner Gemahlin schei den." Waldemar nickte der Mutter noch einmal freundlich zu, dann verließ er das Haus.und die Generalin ahnte nicht,welch schwere Sorgenlast er auf diesem Wege mitnahm. Mit schwerem Herzen betrat" daS Haus Wallendorfs, er fand vor demselben und ebenso im Hausflur eine große Anzahl von Personen, die laut mit einander sprachen und lachten und uf den Beginn der Mobiliarversteigerung warteten. Der Hausdiener kam ihm im Bureau mit verlegener Miene entgegen. Die Frau Baronin hat bereits zweimal heruntergeschickt," sagte er, sie wünscht einige Worte mit Ihnen zu reden." ' In welcher Angelegenheit?" fragte Waldemar, die Brauen zusammenzie hend. Ich glaube, sie beschwert sich darü ber, Kv lute AlleS verkauft werden soll - ,.i ist daS Mädchen schon wie der." Waldemar blickte fragend daS Dienstmadchen an, das eben eingetreten war uns nun die Bitte der Baronin um eine kurze Unterredung wiederholte. Ich kann daran leider nichts ändern," sagte er achselzuckend, aber er folgte dem Mädchen doch die Treppe hinauf so un

; angenehm ihm auch di'.je Unterredung

loar. Emmv empfing ihn in sichtbarer Erre.gung, er erschrak, als er in ihr bleichcS, verstörtes Antlitz blickte. Man hat mir gesagt, daß die Auktion heute Morgen schon beginnen solle," sagte sie in gereiztem Tone, ich bin darauf nicht vorbereitet, ich habe noch keife Wohnung, mein Bruder und mein Onül sind verreist, ich darf wohl hoffen, da; man darauf Rücksicht nehmen und nocy einige Tage warten wird." Wenn die Erfüllung dieses Wunsches von mir allein abhinge, gnädige Frau, so würde ich gern Ihnen entzegenkom men," erwiderte Waldemar mit einem bedauernden Achselzucken, ..aber die ' tÄlaublgerversammlung hat die Verstet1 gerung auf diesen Tag festgesetzt und die Ztauscr warten nun schon unten. Es sind Anzeigen in den Zeitungen erlassen worden ". So Balte man unS wentastens reckt- ! zeitig benachrichtigen müssen," unterbracy sie ihn heftig. Das ist geschehen, ich habe Herrn Wallendorf davon in Kenntniß gesetzt, mich kann kein Vorwurf treffen, wenr: er Ihnen keine Mittheilung davon gemacht hat." DaS hat er allerdings gethan, aber er ging so leicht darüber hinweg, daß ich an den bittern Ernst dieser Mittheilung nicht glauben konnte. Was soll ich nun thun i Rathen Sie mir." Alles, was ich thun kann, das soll gern geschehen, gnädige Frau," sagte er voll warmer Theilnahme, denn er konnte sich beim Anblick des Unglücks dieser .einst so sehr beneideten Dame eines tiefen Mitleids nicht erwehren, ich will dafürSorge tragen, daß die Einrichtung der Zimmer, dte Sie bewohnen, erst am letzten Tage zur Versteigerung gelangt." Und wann kommt dieser letzte Tag ?" Voraussichtich übermorgen." Damit ist mir wenig geholfen ; wenn ich nicht eine Frist von mindestens acht Tagen erhalten kann " Das ist leider unmöglich." Dann bitte ich um Entschuldigung, daß ich Sie belästigt habe," sagte Emmy mit einem herablassenden Wink, der ihn verabschiedete. Ich werde mich im Hotel einmiethen, bis meine Verwandten zurückgekehrt sind, leben Sie wohl." Waldemar verließ mit einen ceremoniellen Verbeugung das Zimmer, in dem Emmy noch lange auf und niederwanderte. Emmy zog an der Glockenschnur, das Dienstmädchen trat ein. Holen Sie einen Wagen," befahl die Baronin, dann nahm sie ihre Wände rung wieder auf. Sie erinnerte sich allerdings, daß Onkel Heinrich ihr gesagt hatte, sie werde heute dieses Haus verlassen müssen, und sie thue am besten, sich in einem Hot.l einzuquartieren, aber in ihrer Verwirrung hatte sie nicht mehr daran gedacht. Das Dienstmädchen meldete, daß Wagen vorgefabren sei. Emmy ging in ihr Schlafgemach, aus dem sie bald da rauf mit Hut und Mantille zurückkehrte. Ich werde in einer Stunde wieder kommen, um meine Garderobe zu bolen," sagte sie, während sie, von dem Mädchen begleitet, die Treppen hinunterstieg, uns legen Sie Alles bereit, damit ich ich: aufgehalten werde, und dulden Sie bis dahin nicht, daß eine fremde Person mein : Zimmer betritt. Was wollen diesMenschen?" Sie war stehen geblieben und blickte auf die lärmende Menge hinunter, die den Hausflur füllte, ein verächtlicher Zug umzuckte ihre Lippen. Sie warten auf die Auktion," antwortete das Mädchen leise. (Fortjepuna solat ) Vom Auslande. Zn Neapel yerrscy t großer Jubel. Ein am 10. Januar erlassenes königliches Dekret ordnet die sofor tige Inangriffnahme der Arbeiten zur Sanirung" der Stadt an, d. h. zur Beseitigung der Seuchenherde, wofür der Staat 0 V!illionen Dollars bewilligt hat. Der Zustand der Stadt Neapel, namentlich der Armenquartiere Porto, Pendino, Mercato und Vicaria mit ihren engen, licht- und lustlosen Sackgassen, in welche das ganze Jahr kein remigender Luftstrom dringt, und ihren ge radezu menschenunwürdigen Häusern,den berüchtigten fonäaei", ist noch von der Zeit der letzten Cholera-Seuche her in Aller Angedenken. Dem wird nun gründlich abgeholfen werden. Der von der Regierung angenommene Plan wird in diesem Gewirr von Gassen und Gäß chen' tüchtig aufräumen; eine große Hauptverkebrsader mit breiten, regelmaßigen Nebenstraßen wird quer durch die ungesunden Quartiere gezogen; die berüchtigsten derselben werden ganz zerstört, und für die zahlreiche dadurch ihrer Wohnungen beraubte Arbeiterbevölkerung wird außerhalb des Bahnhofes ein neuer, gesunder Stadttheil entstehen. Auch einem anderen Uebelstande Neapels, der schlechten Canalisation, wird abgeholfen werden. Die hölzernen Abzugseanäle, in denen sich die Massen wegen Mangels an Spülwasser stauten, und die, vielfach verfault, Grund der Verseuchung des Untergrundes waren, sollen einem modernen Jiöhrennetze Platz machen. Für genügendes Spülwasser wird der Ueberfluß der Serino - Wasser leitung sorgen, durch deren Eröffnung Neapel vortreffliches, gesundesTrinkwasser erhalten hat.' Die Canäle werden weit außerhalb des Hafens in's Meer münden und auch die Färbereien und ähnliche das Wasser verunreinigende In dustrien außerhalb des Bannkreises der Stadt verwiesen werden. Durch alle diese Maßregeln werden die entsetzlichen Gestänke verschwinden, welche die Luft verpesten und unter Anderem die Chiaja, diese wunderbarste Promenade der Welt, zu einem unleidlichen Aufenthalte machen. So wird das alte Neapel mit seinem malerischen Schmutze", dieser stets drohende Seuchenherd, vom Erdboden verschwinden, um gesunden, menschenürdiaen Wobnunaen Platz lu machen. Mucho'S Ciaarrenladen befindet sich in No. m Ost Washington Strafet.

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Seilt alle Ausschläge den einet gewöhrlichen Zinne rder Vltttter tti ,n de schlimmsten krofeln. Latzflufz. eschtsöre, Schuppigkelt oder aukieit der Haut, kurz alle iurch unreine Blut reruna':? rsnkretten werde durch diese mächtige, reinigende und stirlenke Urwci lirerwunden. Unter ibrem chlthaiizea Einflüsse beUen roste fressende eschwüre rasch. Ibre Kraft bat sich namentlich in der lung von SÄwittdZleckte. UZse,task,. Bwtsöiwären. arvunkein, n?u, den am, skrofulösen es5würen und Geschroutften, Hüftgelcnk-Krankyeit, Knie schwamm, ropf oder dickem Oalö ukd erwci lerlen Sruf, ae;cigt. Man senke chn Cent iu Bnefmartcn für eine mit eolsrtrten Abbildungen aus. kstatieie Abhandlung über Hzutkraulbeiten, cder den setden Betrag für die bhavdlung über Ekrvfelleiden. ?as Ktnt ist da- bn." Mau hk 3 ffrünrlich durch den Gebrauch vo Dr. Plerce's GotiJn Wedtrci liifwowr. und Ute Verdauung, eine fleSenfreie Hant. frischer Mutn, ebens ,n?rgie und esundhnt ber vonftitutio wer. den dadurch hergepelk. hlvmdsucht 9 die eine Sfrofelsranfhci f her ft ir v. ' . . ., "V VUl jj dlkse otteszabe ton einein Qe.lniittet schnell und siter in ihrem Fortschritt gehemmt und geteilt, Kenn da Mittel eingenommen wird, ebe daS Leiden die lebten Stadien erreicht. Wegen ihrer wunderbaren Macht über diese schreckliche tödkliche Krankheit bat Dr. Pierre, als er diese j.'tzt derüdmte Arznei zuerst dem ullikum darbot, im Zrnsr daran gedacht, sie eine Iohsu raittlon Cure " lchwindsacht5-Heilmittcl ju nennen, bat aber diesen Namen sattcn lassen, weil derselbe zu beschrank für eine Ärmei. welche infolge ihrer wnuderbarea Wer. mini iiin.i fMi4(.4. .. r i . .. t t ' '""i" nai"Mi.ci, uutraurtr rcrr l.iii; verbessernder, catiHüöscr, tru'tiösenrer und näbrender lgenschastev ohn öNichen ist. nicht nur alö ein Heil grg.u sun.i,3'.uia,ua;t, Mlern gegen alle Chronischen Krankhe!ieu Leber, des Bkttes und der Lunge. Wenn Tn Dich rnati. schlksriz. schwach söhlst. klaß. Wiche Hautfarbe oder gelblich braune Flecken im Ge ficht oder am Leibe bast: wenn Du hanngev oxsschmer, oder Schwindel. Ucbelamack im ?.'!unde, innerliche Hitze oder Frösteln, abwechselnd mit beißcm Blutandrang, ha: wenn Du niererzeschlazen und v?a düstern Vor, g.'süble erfüllt bist: wen eia Avretit nnrezelmßiz und die Zunge belegt ist, dann leidest Tu an Ber dauungflbeschwerdcn, Dyspepsie und Leber, krankheit oder alliakeit. In vielen Falle it r einige dieser Symptome. AIS ein Heilmittel gen alle solche Fälle ist vr. Pime's Uoldeii i edical UiftcoTrrj ohne Gleichen. . ?geschwä?,e. Blutspeien. Kur, athmigkeit. uftrohrencntjündung. fchlim men husten. Schwindsucht und remantte Leiden ist sie ein unfehlbares fteilnuttcl. Man sende zehn LenkS in Briefmarken fZr Dr kierce'S Buch über Schwindsucht. Bi Apothekern zu yaven. Preis A., vorlkl's Dispensary Medical Association, Eigenthümer, C83 Main Str., Oojfala, R. Y. $500 Belohnung wird von den i?iktf,ün, m T Saae's Catarrb Remedr für einen Katarrhfall, welchen sie nicht kuriren kennen, auZgeboten. Wenn man einen ekelbaften oder anderen Ausfluß auS der Nale. tbel kreisen Verlust deZ 0'eruchs, 'Ve, lArnslifa it A..s55. t,r-,v. .-w - , " " vj'n no, ii.it fiimcn, vnmxfe Schmer, oder dru-eud'S 0'n:hl im Koxfe bat. Ä L"r?l- Tausende solcher Fklie uden in chwindiucht nP'kfu'9 "b-atarrbRem d - bellt die schlimm, fien Falle atarrh. Kopferkülturg und fe, tarrhälem Kopfschmerz. 50 Cents. "Charter Oak" EAIGES! mit schönen Ofenthüren. Kommt und seht sie ! Ksch -Ksfen aller Sorttu ! zu den Niedrigsten Preisen bei yfj I (JiENKETT 62 Ost Washington Str. QncUISVIllt.NtwAlBAIIYsCHICA63 RTj ... M Die küsste und direkteste Linie von NT) XAIVV POLI 8 - nach Frankfort, Delphi, Montier!!,, Michigan Citv, Chicago, nvd allen Orten 1.N nördlich? Jndiana, Mlchi gan, nördlichen .llmoii, Wiseonstn, Iowa, Minnesota, Nebrat'a, Kansas, Nkw Mcrica, Dakota, Nevada, k.'lirado, Californien und Oregon. 2 direkte Jüqe täglich 2 von Jndianapolik nach Hirags ; ebenso nach M.chigan City. Slegantt Pullmann Schlaf. Waggon auf den Nachtzüg.'. GepSckarken di, an' Re seziel erthe lt. Jen Bahn hat größere B, uemlichkeiten der billiger tb wir. OMet) und uirirung nicht ,u ubertreNen. Ltahl-Gelei. , lllr la:r,r und vtsßkiff, Luftbrmsn und a" modernen Cii richtungn, unübeitrkfftiche Lorrhe'z fUr Emig'a. ten, Land undTsurlftenvllltte na; irgend einex Orte, der von andrn Bszriin beruh, wird. Senn man nirdUch, südlich, bftttch r westlich ,u reisen wünscht, kauf man nicht da Tihtg ii-.it x, d: man unser Preis u s. w, gesehen. kLegen Näherem wende man sich an ZlT,Ir ZQnKNKtt, Diftnkt Passagi, Igent, fl$. 2S lld Jllinoi Straß, Jndtanave' , J. John V. Sarson, . . vaid . Eeneral.verwalter, btea,o. inrai Paffaaier. et. bieao. Till

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