Indiana Tribüne, Volume 9, Number 143, Indianapolis, Marion County, 12 February 1886 — Page 3

lr.AMMoema's

ür!M v'isr WWÜ . s-.letiJ r & w r H l ti u r P E. IM Gegen Wlut?rankhe!ten, Lobe?- nl?d Mngottsoiden. lH-c:i4 da ric SViiu-I. UreiS.so 5ent5 der f .inf ;:üis:ti.i:-r. t:t cätn S-F?tfcett i hbe. $äs v.' rren ls laiSe t:tcnfrci ijaadU m i !Ty-r. . TTT 7 1-U nrns w suRe ll ZkranNette Brust, Lungen u. der Kehle. T.at in Oriz!i?2l.VZSi!nr. Vrett. IS Senil. In c3it Stoiitten :t hab, oder wird nach Empfang tz),ag,T frei versandt. Aan rejstr: Tha Chartes A. Vogeler Co.. Baltimore. M?laud. ne hinöc rieft Ehe 15 "i? i-l ks.ii?J J" ':r,: ; ::ay ! 1,': 1I 8 T B 7 i T . -V - - - , . " f i r " "''! i' ? .". V Vv - ojMi:--.-ivfi'." -ü.i.i V antat j t u2 ti v: , '!.ie. vc U u.:u iu e cicrii t-i . ' .m( vv.w-.je-sebeairuc. im et i I s eis,. ci!ie, ne t iai ctar.C tr r:?n iwJt.' jclltia CfO iVtwA :U:rK L ' . j :u r r a f t . u 1 1 Z i ch , I? jj t .i i t r . i c. L " i'-:: ;ti. ui'ö ras cci I.v"-Ue '! -4 1-iVi:, i . ;:s g ft e a üAidti vewa ' N ! e jü i ci:.:'. ZrsJ.tc. vi fr.jUf4et fccruV, iti ui i.,.'.'. .: wtpt BtiH&tt. ösi-j Lfc;itü.lf.j 1.','t:. 11 Ci.iui:.i i :-v Yvrk. V. Zcttcr-Älarm-Signale. 4 3rrfi;vi,"' ?AarT j 0i u "aatut fl ?ufr i)irtfn fll ik O-i un I0 ;cr. T .tri -k lttit!C4i! trat. -58 'iffintle Tjmm'ä fi.;tfi -:? f)atbtta.. 12 ffai -;-ctt r. zhe tu 6u. 13 tcla r, aii jatt söavn .1 t fl!9 :"i:nfc i?d L:?" Äor n S ifr; Sr:. WifttäufctlS Hut i ioT,r;.j;-. tfr ar.t -tt. 17 Sa.-: 5.5. 'ina SuWtr Stt. a.-uiwi tr. urb iijfclott ttc ta x4'i und ;J9bt Sti. iri iCJ; : ut! iwof nie 2i SlAiaini "' 55l Sn. 3 S-f nhi? yni ::t5rf tr. tJ an Sir. un ii;a(n 111 ÄuTi'lus-'?6aut)f. lij 4fnitjl usb Acht St, ISl latawa nni?lrr:!on t J?2 5tob7ti sb te t; lh4 tolfg unk t.t:t t.. 135 4a Hot. unb X'flawuit :. J54 ir.'j;o3tt r.i radteau 6::. att 3of aZ, SOincti. S Pennsylvania :tr.! Prtt S tü R. S. Englne HuZ Zt&U, J" HS htffftrsi arb 61. 4 tat- Ct: 7 ZXisi unl tlUun s:.'. U 0neftloa?iia St?, un HkTne a W nilfUftvc usib Btertt Ztz. Jli tnncflc uns ÄiCtuM cti. 11 t'innuloania un JKttjar. tt it4 3&ineil und Herbert E r. ZI Id:an Sie. und itgan s i Witiivan nnl IJaUut 6te. 0a Cfiltfarnu un ZZ:Zi.: rttt ti ö;uU un Xtvo ßoit iii. tA 2;S'.ana Sv. nr.i ?t. iUif t: tl bLtUbcbtt' rt eirfi irb 9:sTb ftu. SSiHJM Nd i5 11 unk Sintflut 3ti. Ji3 an Zxi'.u Clt. H BUöeU ud Hgs: Cu. 5 fidfVtnaltn. nat Ceft ett. iieabort unk ajn et? a iffssct un Ne Port Ctr. 5 IBtilbtia c) ea:i'-i'-o- SiT M S&nuif ua fct'.o Cts. 47 Xennii sc Zö'-ngro U Atnasn'l fixt isjit. 1 Zaol. 411 tiftföd und 3Stvn 112 M55kl und 33 ;&3ji Cti 415 ßtijpM Jn'S ysl! $cuf. 411 3. B. . Jliurd ieuf (US 3(ant Es?!. t gUnotl und Keti'JS Ctr. X 3 Staat! end SoaijtCRt Ci SeH und SleSitta eti. M vft in outj Ztx. V ttnrftt und Ccozata tr. S7 SXertdian d ? 5ü. ?J ,diZs im. sd ttcrnl et. M WaMI Km. cb unUy et 512 B9 and 11 JUati Bee. uad lUetult 914 Uni und ,n!I et? 51 3l4MtlniÄan1:l O 17 nrrtl un 5Detad eti, il Coul) ua;i Xelao! tt. ei Pas?ivakta an isutf.. etr Ur Ad Ketfan Str. C4 09 und Rclartq 6er, 9 CUtcsta und 8lttr,na Cct. CT 0tsftirU K9. d V,dstz Qii Oft and ltzdurn !?. Pns,!i Str. und Asdis at fftl AeXemta and Ssag&ert Str. 71 SUglitt Sot.c:4 r.:tn st:, II Oft und OeoTflta etr. T9 CSafVinton uu'i Seiten etr 74 Cirun uno Sesrzta Stt. 7S?nft v. d .',n. Tf tilin und e&tel Cr. Ti BirtnU2f.ank 2iSa. 7 aUtdJet Ute. and DlSas. 711 eprucc und Vtafpett 2:r. 711 alt?) v und 2iHtc I etr. 714 Diange und Dltoe ett. tU etQ und ttchtt ett. 1 Jersey Str. HU Lstztnz:o and et: vt Oft und atl Cti. M Ks gort und $etkf" t VM ZiattUiua4'nniU. 4 er. eWcaUu SUfenat. S7 Drieatalani öaUjton Ct: S grauen Sefftcfstg. 12 9t. S OK tte(titgtnStat titl Cixlet und cbU . ttli 0ta und tarte; ett 91 EUxqUnd na've Slecibtan ett. 1 Berttian nnd Sevt.t Ctres. 1 Pnat!gnal. 1 1-1 Und Jtaften toiebeiboU. ixeitet SIcnr. -S eignaifür geutr.rxul. EchUze. au, -t&nl e)U 5Ltldch V'v.,

-. Vi XifLT- J ZfHvi Izrtth &

Wrr 11

f :?5v-'y i.,'- - ? l 'MMK KV-fe- J 4 - v ' 7 ffXs.- p IL J VwV ,s-.M,'V . ai rv i X s? v- .T . i x ' - t v iTÄi .Vvf -;'l.'ixr

' I M - ..

v w

,' v' rr'

II lim JIitr'

ÄiJ

Der Kamps um ein Kind.

Roman von Ewald August önig. (Fortskgung.) jü kann nur schwer daran glauben, denn ich weis;, daß Du mit fallentors besreundel Hfl," sagte Therese, das bionde Haupt mit zweifelnder Miene schüttelnd. Was willst Du nun begin nen ,,ch Uvx-: nach England zurück," antweneu- Hcitba achselzuckend, hier t al dnivi' c tese fatale Geschichte mein 2et.-.: au-e!.'lubl, drüben habe ich Sreui-i-.-, c ie unr voraussichtlich ein annebrnbauv Unterkommen verschaffen werden. Ick, will Dir nur öebewobl sa' gen " ..Du willst beme scbon abreisen V ,.Ic eher, desto besser ! Es kann Dii doch auch nur angenehm sein, wenn tck' Dir niä-t zur iast falle, und offen j aestaden, mochte ich auch mtt Deinem Äräuligam hier nicht wieder zusammen ! -' r t tressen, er it nie mein reuno gnoejen - mein (i)ott. vielleicht kommt er da sä'on " Die beiden Damen blickten bestürzt aus die Thür, durch die jetzt, nachdem er vorher ziemlich ungestüm angeklopft hatte, Heinrich Wallendorf eintrat. Der alte Herr war in leidenschaftlicher Erregung, jeder Zug in seinem "stark gerötbcten Äntlitz bekundete das. Wo ist das Kind, Madam 's wandte er sich zu Hertha, die ihre Fassung schon im nächsten Moment vollständig wieder erlangt hatte. Sie haben uns betrogen und wollen nun vor unserm gerechten Zorn flüchten, nur vergaßen Sie dabei meine Wachsam' teit. Datz Sie vor Ihrer Flucht noch einmal hierher kommen würden, wußte ich und so ließ ich dieses Haus beobach' ! t'tz, ich frage Sie noch einmal, wo ist IkxaV Sie werden das besser wissen a ich !" erwiderte Hertha, einen spöttischen Ton anschlagend, Ihre scheinbare Entrütung i nuro:nodie, ie wollen da durch lmr den verdacht von sich abwal ;en." Komödie?" .fuhr Onkel Heinrich tmpört auf. Ja wohl, mein Herr! Sie wollen sich m das Zeugniß meiner Schwester berufen tonnen, wenn Aaron von .'Xavensberg von Jbnen sein ttind zurückfordert ! Sie haben gestern Abend schon inich verdächtigt. Sie erklärten dcmerwalter des Barons, ich werde Wohl die beste Auskunfr üder das Verschwinden Vera's geben können. Bei dieser Erklärung wol Ich Sie nun beharren, auf mich soll alle Schulo geworfen werden. Sii vorsichtig in Deinen Aussagen, wenn Baron von Navensberg Dich besucht, Therese, lasse Dich nicht durch diese Komödie irre füh ren." Und ich sage Ihnen, mein Fräulein, daß die Vorwurfe, die ich Ihrer Frau Schwester mache, vollständig begründet .i : Ich leugne jetzt nicht mehr, daß es ::i der Absich: meiner Familie lag. das Stint) zu entführen, um den Varon zu zwingen, seiner Gemahlin eine standesgemäße Jahrcsrente auszusetzen. Zu diesein Zweck hatte ich mit Frau von Weilen ein Bündniß geschlossen, sie gelobte mir, das Kind uns zu überliefern, gestern Ät'achmittag sollte es geschehen, wir baben vergeblich daraus gewartet, und dennoch ist Vera von !)!avensberg seit gestern Nachmittag verschwunden." .Und ich beharre bei meiner Behauptung, daß die Baronin das Kind ent' sühtt hat," erwiderte Hertha. Sie war gestern Nachmittag mit ihrem Wagen am Äusgang des Parks, das ist durch Zeu gen bewiesen, oder wollen Sie auch das destreiten't" ,Nein, sie war da, wie wir es verabredet hatten, aber sie kam ohne das Kind zurück," antwortete der alte Herr, auf deffen Stirne die Adern anschwollen. Wenn dies Wahrheit ist, dann ver mag ich keine weitere Auskunft zu geben," fuhr Hertha mit scharfer Betonung fort. Die Zofe ist mit dem Kinde gestern Nachmittag in den Park hinausgegangen, seitdem habe ich Beide nicht wiedergesehen. Heinrich Wallendorf, der mit großen Schritten das Zimmer durchmaß, lachte beuer. Sie behaupten, ich spiele Komödie, Sie selbst thun es, Akadame !" sagte er, ihr einen Blick zuwerfend, der unsägliche Verachtung bekundete; sollten Sie nicht wlen, daß hr sauberer Gemahl gestern Nachnuttaa abaereijt ist r' Ein Ausruf derUeberrafchung entfuhr den Lippen Therese's, voll sieberhaftcr Erwartung blickte sie auf ihre Schwester, die mit todesbleichem Antlitz rasch aus der Fensternische heraustrat, in der sie gestanden hatte. Schurke!" sagte Hertha, die zornglü henden Augen voll Haß auf den alten Herrn heftend, der im ersten Augenblick ciiic Bewegung machte, als ob er jtch aus sie stürzen wolle, um für diese Aeleldi ßung Rache zu nehmen. Äah, eine Frau kann mich nicht beleidigen!" erwiderte er nach einer Pause mit einem geringschätzenden Achselzucken. Es ist Ihre eigene Schuld, daß ich Ihr Geheimniß preisgebe und dasugengewebe zerretne, das &t um sich gesponnen haben. Als Sie mit Ihrem Latten so unerwartet in Ravensbera wlammen trafen, nannten Sie ihn Ihren Schwager, und er lieg sich d;ese Komodle aesal len, die ibn sofort zum Herrn der Situation machte. Er zwang Sie, das Bund' Nis Mit Mir zu brechen und ihm in der Ausführung seiner eigenen Pläne beizustehen, Sie mußten ihm gehorchen, weil Sie durch die Ereignine der VergangenyeU mtt unlösbaren Ketten an ihn geses selt sind." Alles, , was pit da sagen, ist nur Vermuthung," rief Hertha, die in Ihre Fensternische zurückgetreten war, ,,i beabsichtigen damit meiner Schwester die ueoerzeugung einzunopen, oap aat Schuld aus mir allem ruhc." Diese Ueberzeugung um;; jeder ge winnen, der wie ich Ihre Vergangenheit kennt," fubr Wallendorf . fort. Ihr .Gatte hat das Kind entführt, er ist mit ihm abgereist, und ie wollen jetzt ihm tolgcu!" Genug des UnsinnS " sagte Hertha, Aus der Nische' wieder heraustretend. Sie haben da ein scheinbar alaubwür diaes Märcbn ersonnen, durch das Vie

die Mrf'osgung von der Baronin ablenken wollen. Gelingen wird Ihnen das nicht, Baron Jiavensberg weiß sehr genau, daß nur seine Gemahlin aus der Entführung d'.'ö Kindes Vortheil ziehen konntet Jcv renke nicht daran, dem Manne zu jigeu. den Sie meinen Gat ten nennen " Wollen Sie auch noch leugnen, daß er es ist V Ich wüßte nicht, w.:-. i ,hne:i ge genübcr einzugestet.t . fuhr sie achselzuckend fort, ersparen Sie sich die Mühe, weitere Fragen an mich zu richten, ich werde sie nicht beantworten. Ich warneDich noch einmal vor diesemHerrn, Therese, schenke ihm keinen Glauben, denn sein ganzes streben ist nur dahin gerichtet, alle Schuld von sich auf meine Person abzuwälzen. Und nun lebe wob!, iäi werde von tacon cw Dir sänei'oe.i.

bewahre mir Ue: ein ficiuidiiu:- ;-tudenlen." soaenid leate pereze ivre and in , die der ?chwejier, ur zweifelnder Vlia ruhte forschend auf dem bleichen, schonen Anllly Hertha s. ..Wem foll ich imn glauben? fragle fle feuszend. llr allein!" antworteieertha fcharf. Wenn mein Gewissen nicht rein wäre. so würde ich das Ziel meiner Lleise nicht so offen auvfprechen. Es mag ja sein, daß .Scheingründe mich verdächtiaen, aber" übencuaende Beweise wird mati niemals finden, ich selbst bin dupirt worden " ..Scheinaründe V brauste Wallendorf noch einmal auf. ..Wollen Sie b.'streiten, daß Sie einen Theil des verabredeten Honorars schon vorgestern von nur erkalten baben ? ..ch bestreike nun aar nichts mebr," spottete Hertha, behaupten Sie, waö hnen beliebt, nur versuchen Sie nicht. mir in den Weg zu treten, wie wurden das bitter bereuen." Sie hatte die letzten Worte mit einer spöttischen Verbeugung begleitet, im nachsten Augenblick siel die Thür hinter ihr gerauscht )ll in's Schloß, eine Minute später rollte der Wagen von dannen, der sie zum Bahnhos führte. Heinrich Wallendon nahm seinen Hut, der Zorn blitzte noch immer aus sei nen Augen, die sich forschend auf Therese hefteten. ..Glauben ie. dabre ivrau Schwester nach London reisen wird V frag er mit schneidendem Hobn. Sie hat es gesagt !" ..Bab. Alles was sie aesaat bat. war Lug und Trug, Sie werden das schon bald erfahren !" ..Aber lch bearette Nlcht, was er'.ua mit der Entführung des Kindes bezwekken könnte !" sagte Therese verwirrt. ..Es soll dem Meistbietenden verkaust werden!" spottete Onkel Heinrich, und ohne eine Antwort aus diese Behauptung abzuwarten, verließ auch er nun das Haus. Neue Pläne. Heinrich Wallenoorf war wieder rubi .u'i .looroen.als er nach der Beae. nq utii Hv-iiUct seine jchn'ing iircid t hcii:?. Er Jinz in'S aniilienzimnier, in dem er Emmv in fieberhafter Unruh? fand, sie konnte mit ihren Fragen sich kaum gedulden, bis er die Thüre hinter sich geschloffen hatte. Wenn ich ruhig über die Sache nachdenke," sagte er. so muß ich gestehen, daß die Dinge im Gnin?e genommen sich nicht besser für uns gestalten konnten aber da kommt Arnold, hören wir, welche Nachrichten er uns bringt." Arnold Wallendorf war hastig eingetreten, er warf den Hut auf einen tuhl und fuhr mit beiden Händen zugleich durch sein krauses blondes Haar. Frau von Weilen ist soeben nach Paris abgereist," sagte er mit einem liesen Athemzuge. Also nicht nach London ?" fragte Onkel Heinrich ironisch. Ich '..'" Ue ja, daß es eine Lüge war, mir ; mich irre führen wollte." Du hast mit ihr gespröck.-.. fragte Arnold überrascht. -Ich traf sie bei ihrer Schwester ; der mit Gepäck beladene Wagen vor dem Hause verrieth mir, daß sie dort war, um Abschied zu nehmen. Sie leugnete natürlich Alles, ich hatte dies auch nicht anders erwartet, dennoch erhielt ich durch diese Unterredung die Gewißheit, daß meine Vermuthungen vollständig begründet sind. Ich wußte Dich am Bahnhöfe, deshalb ließ ich sie unbehelligt fortsahren.' Sie hat Dich aber doch nicht erkannt?" Wie wäre das möglich, da sie mich überhaupt nicht kennt 'i Ich stand neben ihr, als sie ihr Gepäck nach Paris ein schreiben ließ ; das genügte mir," So wird auch idr Gatte mit Vera in Paris sein !" sagte Onkel Heinrich, der mit gedankenvoller Miene auf und abtranderte. Baron Navensberg wird ebenfalls dahin muffen, wenn er fein Kind zurückhaben will, und passirt ihm dort ein Unglück,so kann man die Schuld auf das Ehcpaax Weilen schieben. W!e ich bereits bemerkte, haben die Dinge sich für uns ganz vortrefflich gestaltet. Wir schlagen nun wegen der Entführung des Kindes noch mehr Lärm wie Baron Navensberg, in einigen Tagen wird der erste Brief auS Paris eintreffen, der uns von zedem Verdacht remigt, der Baron wird nach Paris reisen und hoffentlich von dort nicht zurückkehren. Wenn er dort sein Leben beenden sollte, so bist Du die Unwersalerbin, die Herrin von Slavensberg, Emmy. Weilen kann dann wegen des Kindes nur noch mit uns unterhandeln, wenn ich ihm das überhast erlaube. Kenne ich seine Wohnung, nnd ich denke,es wird mir nicht schwer fallen. sie zu finden, dann kann ich ihn verhaf ten lassen, die Geschichte seiner Berganaenheit wird die Anklage unterstützen, die ,ch gegen ihn erhebe. Und drohe ich ihm damit, so wird das wohl genügen, ihn zur schleuniaen Abreise zu bewegen, dann bleibt aus ihm und seiner Frau aller Verdacht ruhen. Was sagt Ihr zu diesem Plane ?" ..Nichts!" antwortete Emmv mit un verkennbarer Angst. Laß mich ganz aus dem Evlele. Onkel !" Sie ging nach diesen Worten hastig hinaus, Onkel Heinrich war vor seinem Steffen stehen geblieben. Hast Du Muth 5" fragte er mit gedampfter stimme. Kann es nicht ohne mich aesche-

hen?" erwiderte Arnold in demsclbcn Tone. Nein ! Ich habe in der vergangenen Nacht, in der ich keinen Schlaf fand, Alles reiflich überlegt. Wir beide müssen es übernehmen, wir dürfen keinen HelfersHelfer haben, damit wir vor Verrath gesichert sind." Was foll ich thun ?" fragte er beiser. Bist Tu bereit, beute nock ab'.urei' sen" Nach Paris ?" Jawohl!" Wenn es sein muß " , Wir dürfen damit nicht lange zögern !" Wohl, ick bin bereit," sagte Arnold in entschlossenem Tone. Heute Abend also fährst Dn nackPa-

:i. Nimm einen fremden Namen c.n,da- ' niit man sparer Dir nicht beweisen kann, ; daß D.u in Paris warst. Tu wirst ja zu i erst im öotet wohnen müssen, bis Du eine passende Wohnung gesunden hast. Suche in einer entlegenen, stillen Straße ein kleines aus zu miethen, bis dahin gedenke ich ebenfalls in Paris einzn treffen, das Weitere wollen ivir dannbe sprechen." 'oll ich Dir schreiben i" Nein, keine Zeile," fuhr der alte Herr mit einer ablehnenden Handbewe gnng fort. Briefe können gefährliche Zeugen ivcrden, wir wollen Alles, woraus man spater eine ädasse gegen uns schmieden konnte, auf das Strengste vermeiden. Gehe nur jeden Vormittag unv jeden Abend ins Eafe Riche, ich werde Dich dort schon finden." Also habe ich nicktS tvelter zu thun, als das betreffende Häuschen zu suchen und u miethen V Vorläilsig nichts weiter." Arnold war bereits von seinem Sitz aufaestanden, er wollte eben das Zimmer verlassen, als das Dienstmädchen eine Karte hereinbrachte, die es dein alten Herrn überreichte. Führen Sie den Herrn Baron in den Salon," sagte Onkel Heinrich rubig, nach dem er einen Blick auf die Karte geworsen hatte, ich werde sogleich erscheinen. Baron v. Ravenberg !" wandte er sich zu semem Neffen, ich bin aus dteje Besuch vorbereitet, jetzt wird es sich entscheiden. ob ich ein guter Schauspieler geworden wäre !" Gleich darauf stand er dem Baron qegenübcr, der mit finsterer, drohender Miene ihm entgegentrat. Bor allen Dingen muß ich Sie bltten, jeden Vorwurf zu unterlassen, denn er wäre unberechtigt," sagte der alte Herr, ehe Baron Rüdigerzu Wort kommen konnte, wn sind Nlcht weniger wle Sle über die Entführung Vcra's entrüstet und ebenso fest wie Sie entschlossen, vor sei ncr Mühe, keinem Opfer zurückzuschrekken, um den Aufenthaltsort des 5i indes zu erforschen." Ein spöttisches Lächeln umzuckte die fest aufeinander gepreßten Lippen des Barons. Glauben Sie, damit mich täuschen zu können " fragte er jetzt scharf. Der Wagen meiner Frau ist gestern Nachmittag in der Nähe des Paris gesehen worden. ;c werden auch das bestreiten, aber" Nein, Herr Varon, ich könnte es bestreiten, aber ich thue eS nicht; ich gestehe es Ihnen offen, daß es in unserer Absicht lag, das Kind zu entführen. Die Mutter sehnte sich nach ihm, jeder fühlcndeMcnsch muß das begreiflich finden und Niemand würde in dieser Entführung ein Verbrechen erblickt haben. Ich gebe ferner zu, daß die Zofe für unsern Plan gewonnen war" Auch Frau v. Weilen ?" Auch sie," nickte Wallendorf, ich kannte diese Abenteurerin und glaubte, mich auf sie verlassen zu dürfen, nun bat sie uns Alle getäuscht und betrogen." Was wollen Sie damit sagen?" fragte Baron Nudiger überrascht, der an diese Möglichkeit noch nicht gedacht zu haben schien. Sie wissen wohl noch nicht, daß jener Herr von Weilen, der Sie in! Ravensberg besuchte, der Gatte dieser Glücksrit. :erin ist ?" Unmöglich ! Ihr Mann soll im Dtll gefallen sein." Bah, auf eine Luge ist es der schönen Frau niemals angekommen, wenn sie glaubte, ihren Zweck dadurch erreichen zu können. Ich kannte dieses Ehepaar schon, als es och in Londön wohnte, seine Wohnung war eine Spielhölle, die reichen Gewinn abwarf. Ob nun dies oder ein anderer Grund den Herrn von Weilen mit der Polizei in Konflikt gebracht hat, weiß ich nicht, Thatsache ist es, daß' er ins Gefängniß wandern mußte und diese Gelegenheit hat Frau von Weilen benutzt, alles zu Geld zu ma chen und sich von ihrem Gatten zu treunen. Wie sie behauptete, lag es nicht in ihrer Absicht, sich mit ihm wieder zu vereinigen, indeß glaube ich nicht an die Aufrichtigkeit ihrer guten Borsätze ; sie wollte vor allen Dingen das Leben genie ßen und dazu fehlten ihr die Mittel. Ich begegnete ihr hier, als Sie eine Gouvernante suchten, auf meinen 3!ath bewarb sie sich um die Stelle und ich glaube, daß sie an dem Bündniß mit mir treulich festgehalten haben würde, wenn der Zufall sie nicht mit ihrem Gatten wieder zusammengeführt bätte. Meine Offenheit mag Ihnen beweisen, daß ich die volle Wahrheit sage. Die Polizei muß sofort die Verfolgung " Bitte, behelligen Sie die Polizei nicht ramit. Wenn Weilen die Verfolgung entdeckt, so wird er sich in ein Bersteck zurückziehen, in dem die feinste Spürnase ihn nicht entdecken kann. Ich kenne meine Leute, man muß außerordentlich schlau sein, wenn man sie überlisten will." Aber glauben Sie denn, daß ich mich geduldig in diese Ungewißheit fügen werde?" brauste der Aarou in leidenschaftlicher Erregung auf. Ich habe nicht die geringste Bürgschaft für die Wahrheit Ihrer Behauptung, Sie können mir das Alles nur gesagt haben, um mich hinzuhalten, bis Vera an einem sicheren Orte untergebracht ist." Onkel Heinrich zuckte mit den Achseln, ein sarkastisches Lächeln umspielte seine Lippen. . kann Sie nicht zwingen, meinen

körten Glauben zu schenken," erwiderte cr. wollen Sie mit dem Kopfe durch die Wand rennen, so müssen Sie eben thun, was Sie nicht lassen können. Wenn es uns gelungen wäre, Vera zu entführen, so hätten wir schon Zeit genug gehabt, das Kind in ein sicheres Versteck zu brin gen und ich würde'jetzt ohne Zögern die Bedingungen nennen, unter denen wir es Ihnen zurückgeben wollen." Wie lauten die Bedingungen ?" Daß Sie Ihrer Gemahlin eine Ihrem Stande entsprechende Jahrcsrente zahlen!" Es ist nie meine Absicht gewesen, ilr diese Nente zu verweigern." Auch dann nicht, wenn der Richterspruch Sie nicht zur Zahlung verpflichlet'"' . Auch dann nicht!" ' So waren wir ja in der Hauptsache einig' sagte Heinrich Wallendorf, um so eher können wir uns verbinden, dem Älüeksrit:er das Kind zu entreißen. Ich stelle es Ihnen natürlich frei, ob Sie dieses Bündniß mit mir schließen wollen, aber ich warne Sie noch einmal vor allzuraschein und unüberlegtem Handeln. Sie würden ' dadurch Alles verderben. Ich vermuthe, daß Herr von Weilen Jh-

nen und auch uns schreiben wird, um zu erforschen, auf welcher Seite ihm die größeren Vortheile geboten werden. "Ich rathe Ihnen, lassen Sie sich durchaus nicht darauf ein, kommen Sie mit dem Briefe zu mir, damit wir gemeinsam handeln können." 11nh tiiint t. 9virrt finSot i yr- I V .v.t t V V V. (IIVVII V IVWden Sie Ihre msprüngliche Absicht ausführen?" Nein, ich verzichte darauf, nachdem Sie sich bereit erklärt haben, die Zukunft Vera's in. befriedigender Weise sicher zu stellen. Sie sollen mich begleiten, wenn ich mit der Verfolgung Weilen's beginne. Dieses Ehepaar für feine Niederträchtigseit zu züchligen, ist nun eine Aufgabe, für deren Losung ich keine Mühe und keine Opfer scheue. Frau von Weilen ist ihrem Gatten bereits nachgereist." Der Baron nahm seinen Hut, seine Gedanken verwirrten sich, er konnte sicy nicht klar darüber werden, was er glauben und wie er nun handeln sollte. Nüdiger nahm mit kurzem Gruß Abschied und ging hinaus. - Eine halbe Stunde später betrat Baron !l!udiger di: Wohnung Therese's, das Dienstmädchen führte ihn in den kleinen Salon, der durch einen Wandofen mit dem Wohnzimmer in Berbindung stand. Das Erfte, was cr wahrnahm, war die Stimme ' Hildcgard's, diese schöne, sympathische Slttttlne, die mit ihrem süßen Klang ihn so oft bezaubert hat: Tu mußt Rüdiger Alles sagen, was Du weißt und ioas Du vermuthest," sagte, Hildegard, Deine eigcneEhre verlangt das ron Dir." MeincEhre weniger als Deine Liebe" erwiderte Therese, denn die Ehre meiner Schwester ist ja auch meine Ehre." In diesem Falle nicht, nur rückhaltlose Offenheit kann Deine Ehre vor der Schmach bewahren, die Hertha so leichtsinnig auf sich geladen har." Wie ganz anders würdest zu reden, wenn die Liebe in Deinem Herzen erloschcn, wenn Baron Navensberg Tlr gleichgiltig wäre." Ich will das nicht bestreiten, aber " Das Gespräch verstummte, Baron Nis diger, dem das Blut heiß in die Stirn gestiegen ioar, hörte das Dienstmädchen eintreten und seinen Namen nennen. (Fortsetzung folgt ) Aom Inlande. Ehe st er Haming, der ein zige. in London geborene Bürger der Ver. Staaten, dem je die traurige Auszeich nung zu Theil wurde, unter der Anklage des Hochverrats processirt zu werden, lebt in Saline Eo., Neb., das stille und einförmige Leben eines Farmers. Die ganze Bürgerschaft von Sheaton, Jlls., ist unter Waffen, weil die dortigen Aerzte beschloffen haben, von nun an einen halben Dollar für jeden Besuch zu rechnen. Das ist allerdings ein ganz unerhört hoher Preis. AmSchalter desPostmarkenDepartements in Chicago überreichte neulich eine junge Dame dem darob ganz verblüfften Elerk einen Dollar mit dem Bemerken, daß er ihr diesen im Novemder v. I. einmal zuviel ausbezahlt habe. Jb? Gewiffen habe sie seitdem auf's Fürchterlichste gefoltert, und sie muffe es endlich erleichtern, indem sie hiermit das Sündengeld zurückzahle. Der Elerk meinte zwar, nachdem er sich vom ersten Schrecken erholt, er irre sich nie. Die Schöne bestand indcffen energisch auf Annahme desDollars,und es blieb jenem demnach nichts übrig, als das Geld sei nem Pocketbook" einzuverleiben,. Ein ganz enorm dickes Fell, um das sie mancher arme Farmer in Takota beneiden wird, scheinen die Alligatoren zu haben, die ein Mann in Talahaffee, Florida, zu seinem Aergnügen in einem Teiche gefangen halt. Als bei der ungewöhnlichen Kälte der letzten Wochen dieser Teich fest zugefroren war, glaubte Jedermann, daß diese Thiere dem Tote verfallen seien. Als aber das Waffer wieder aufthaute, krabbelten von 42 Alligatoren 33 wohlbehalten einer nach dem andern wieder heraus. Man hofft bestimmt, daß auch die letzten 4 nächsten Sommer aufthauen und mit der bekannten Thräne im Auge wieder zum Vorschein kommen werden. Schnurrige Begriffe schernen unsere Eollegcn von der englischamerikanischen Prcffe über das Heikelberger Faß zu haben. Da berichtet ein Blatt, das Faß werde zum Universitats i , Jubiläum mit. Bier gefüllt und ausgetrunken werden. Warum nicht gar ? Bier ist auch nicht übel an seinem Platz; aber des großen Faffes zu Heidelberg ist nur edles Nebenblut würdig. Wie manches bemooste Haupt in Amerika möchte mit dabei sein ! Ais jetzt ist übrigens daS Heidelberger Faß noch nie ganz gefüllt gewesen. Ist man leichtsinnig ge nua, es dies Mal zu thun, dann wehe, wehe, wenn ich auch das Ende sehe." Der Dom des Capitols, so schreibt ein Eorrespondent aus der Bundcshauptstadt, ist das große Lösch Horn genannt worden, unter welchem so man ches' Licht provincieller ' politischer Berühmtheit für immer ausgelöscht wurde. ES , ist wunderbar, wie viel Material für Staatsmänner von allen Theilen des Landes hierher geschickt wird,, und wie

wenig sich davon fchltehltcy ats oraucybar erweist. Wie wenige von den Tausenden, welche im Laufe der Jahke als Vertreter großer Gemeinwesen nach Washington kamen, haben ihre Fußspuren ,m Sandö der Weltgeschichte hin terlassen. wie wenige von den Hunderten von Volksrepräsentanten, die heute die Hallen des EongresseS füllen, sind außerhalb der Grenzen ihrer engsten Heimath bekannt, haben sich einen nationalen Ruf erworben ! Bor etwa sechs Monaten wurde ein gewiffer Wm. I. Higgins aus New Jork von einem Hund in den Arm gebiffen. Die Wunde war ziemlich schwer, heilte aber zu. Vor einiger Zeit setzte es Higgins sich in den Kopf, er werde Wasserscheu bekommen. Der beMessende Hnnd wurde ertränkt, doch verschwand bei Higgins die Befürchtung nicht und er wurde melancholisch. Neulich besuchte er seine Schwester, und ließ im Gespräch mir ibr die Bemerkung fallen : Es datf dir nicht aussallenwenn du auf einmal vernimmst, daß ich todt bin." Am Abend darauf saß Higgins mit mehreren anderen Männern im Gespräch begriffen, am Ofen. Plötzlich erhob er sich und ging, ohne ein Wort zu sagen, auf die Straße hinaus. Gleich darauf sielm rasch aufeinander ZSchüffe. und als die Leute hinaus eilten, fanden sie, daß Higgins sich durch zwei Schüsse in die Brust und in den Hinterkopf tödtLich verletzt hatte. Der Mann war bald eine Leicb'e. In Leake County, Miss.,

lebt ein alter Mann, Namens Davison. Er hat einen Sohn in Texas, der ein Nichtsrnitz ist, und jeden Augenblick mit der Bebörde in Conflict gcräth. Neulich steckte man ihn auch ein. Um gegen Bürgschaft loszukommen, telegraphirte er schleunigst an den Alten und bat um die nötbigen Moneten. Der Alte setzte sich die Brille auf, las kopfschüttelnd das Telegramm mehrere Male durch und rief schließlich, wüthend mit der Hand auf den Tisch schlagend : Na, so'ne verd Bande, denken die, ich kenil? nicht 'mal die Handschrift meineö Jungen.' So leicht" läßt sich der alte Davison nicht über's Ohr hauen. Werde inich hüten, Geld zu schikken." Der Herr Sohn aber sitzt immer noch im Loch und wundert sich, warum der Alte kein Geld schickt. Ein gewisser Egbert A. Driggs, der unlängst in Amityville, L I., starb, war ein Mensch, dem gegenüber der arme Lazarus wirklich ein Bild der Gesundheit war. Im Jahre 1827 gefiel es seiner Mutter, ihn in dieses irdische Jammerthal zu setzen. In seinem 14. Lebensjahre hatte er einen Anfall von Rheumatismus, der ihn zum hilflosen Krüppel machte. Wenige Jahre später bildete sich ein 'Rückenwirbelleiden aus, das ihn für immer an's Bett fesfelte. In den letzten 30 Jahren seines Lebens war er total blind und seitdem mußte er gefüttert werden, wie ein Kind. Vor 7 Jahren verlor er die Fähigkeit, die Kinnbacke zu bewegen, so daß man ihn nur noch durch Einflößen flüssiger Nahrung am Leben erhalten konnte. Seine Mutter, die jetzt 89 Jahre alt ist. hat ihn bis zum letzten Moment mit seltener Treue und Auföpferuna gepflegt. Ungeheures Aufsehen erregt in architektonischen Fachkreisen in Chicago ein Vroject, betreffend die vorzunehmende Vergrößerung des Grand Pacisic Hotels". Das im Queen AnnaStil construirte ungeheuer complicirte Dach könnte ohne sehr hohe Kosten nicht abgenommen werden, und so käme das Aufsetzen eines andern Stockwerkes auf das Gebäude sehr theuer zu stehen. Einer der bekanntesten Architekten machte nun den Vorschlag, zwischen dem dritten und vierten Stockwerke ein neues einzuschieben, das heißt, allmählich das Gebäude vom vierten Stockwerk vermittelst unge heurer Krahnen abzuheben und dazwi schen zu bauen. Dabei dürfte der Verkehr im ganzen Hotel nicht unterbrochen werden, da hieraus ein zu großer Verlust für die Besitzer entstehen würde. Ein Einschieben eines Stockwerkes bietet noch den weiteren Vortheil, daß Säle und Räumlichkeiten, die größeren Prosit abwerfen, eingebaut werden können, während beim Aufsetzen eines Stockes auf das Gebäude, oder bei einem Einschieben unter dem Dache nur billig zu vermiethende Räumlichkeiten hergestellt werden können. Ueber die Möglichkeit der Aus führnng dieser Idee sind die Architekten nicht uneinig, Wohl aber darüber, ob die 5!osten nicht ebenso hoch zu veranschlagen seien, wie beim Abnehmen des Daches und Bauen eines neuen Stockwerkes aus das Gebäude. Vom Auslande. Trotz der Erfahrungen der. letzten Jahre ist den Engländern die Lust nach der Cclonisirung des Sudans noch nicht vergangen, denn eine Gesellschaft ist im Werden begriffen, welche sich diese Aufgabe nach dem Vorbilde der ostindischen Gesellschaft gestellt hat. Je--der, der Geld in der Tascbe bat. kann sick der Colonialgesellschaft anschließen. Letzlere braucht 10 Millionen Pfd. Sterling Geld vom Publikum und Waffen,Schießbedarf und Polizisten von der Regierung, die ihr natürlich außerdem einen Freibrief ausstellen soll. . Der Khedive hat die Erlaubniß ertheilt, ihr das Ma-. tcrial der Ätil-Eisenbahn für die Strecke Suakim-Berber und einen Nil Dampfer zu schenken. Im Besitze dieser Mittel macht sich die Gesellschaft anheischig, den Sudan zu erobern und der Gesittung, d. h. dem Handel zu gewinnen. Lord Salisbury hat das Gesuch der Gesell schaft entgegenkommend beantwortet ; vermuthlich soll Sir Charles Warren, welcher den Oberbefehl über die engli schen Truppen in Suakim übernommen, demnächst einen Bericht über die AuSführbarkeit des Unternehmens abgeben. Aus Rom. 22. ?tan.. wird geschrieben : Kaum ist der Sttik der Drucker in Neapel beendet, und schon be ginnt ein anderer, die Bewohner der schönen Stadt, besonders abe;- die Frem den heimzusuchen. Seit vorgestern begegnet man in den Straßen Neapel sei; ner Droschke, keinem Omnibus, keiner Tramway . Jeder, der kein eignes Fuhr Werk hat, muß zu Fuß gehen. 2000 Kutscher durcheilen die Straßen der Stadt, als ob sie froh wären, einmal zu sehen, was ihr Beruf ihnen verbittet iu Ruft iu aeben.

i'ai u ' O (Goldene Medizinische Entdeckung) Heilt aüe Ausschläge cn rinn peLhnlichen ?xlnne od?r Blatte? li , den Zckiimmstk Skrofeln. Salzftuk, cschwüre. Qchuppizkcit tut Rauheit der Saut, kurz alle durch urcwkS Blut rkruriücbt Krattidklte werre durch diese mäS'rige, inigknde ur.d stärkende Arznei Lbenrundcn. Untkr iknm n-rdllbiti? öinftusie beue aroke fressende eschivüre rasch. Ibre Kraft bat sch namknllich in ttx fccilunj von Schwindflcchte, V5ose-Raskz. Vlutschwärcn. azvunkciu, wn, den Aunen, skrofulöse csSiwürcn und eschwülst,, Höstselenk-Krankdtit. nie. schwamm, rovs rdkr dickem Hals ad ttvxU ietttn TiiU'n f.e;?!zt. Wan sende ,,bn Cent i Vrjmrrei tat eine v.nt eslorirten ÄfcHUnigra au? erstattete Äbhantlinz titx Öarthanffceiten, teer dtt f:U-fn Betrag für die Sibherittunz über eknfkNktden. Sir llt Cbn. Nau rele el C tunvi:3j durch ten Sedr?uch tea Dr. Pierre' volö' UhUi-aI )iofrr. urd out werdet, eine fie?efrcie Saut, frisier ,. isefcm endete nd cZundhoit der -nftitutio cn den dadch hergestellt. Z, ic Schwindsucht, di? eiie a?rifeI?rr&cH der Luge ist. trd durch liiU k.'tteszale von einem HcUmmei snell und sittk in chr.'m Fortschritt ge-MNt und gekeilt, en tal ein,,enrmmen irhc, ehe da Celten die letzte dm'it n reicht. STeica ihrer wunkerdsre Macht öder dtese srriche tödtliche Krankheit dat Vr. Pie ree, all ex liefe jofct berühmte Krznei zuerst dem PudUkvm dn. bot, im fcrnrn daran gedacht, iie eine Consumptlo Oore" Echwinrsuchls-5lmittel zn nennen, hat aber diesen TC.'rnen fallen l?n, tccil derselbe u beschickt für eine Ärznei, eiche im'clze ibrer wunderbare Wer. einunz tonii'er od?r slrkenrer, allerctiver der säst rerbeherurer, antiriiuier, fctufllöfentet und eltrwtrr Einschalten ohne. Gleichen ist. nicht nur oli ein ttiU tnttlcl" gegen i!uzcr.schin!sucht, sondern geze cSe Chronischen KrankhrZken Leber, des Blutes und der Lunge. Wenn Dich nett, flMlfrifc s5a5 faWt, Ha, eidliche Haulsarie oder gelblich braune Zvlecken im 3e ftlt oder am Ceibe hast; eun Du hauftgen opfschmea oder Schwindel, Uebelgesmack im Munde, innerlich ttx Krvsleln. abwechselnd mit beihe Blutandrang ?; en Du niedergeschlagen und ,0U dufter Scw sle erfeZt Ht; e, Tein rxerU nrrektdtt nnd die Zunge ielegt ist, Un leidest D i Ost 2ttjtfllf6rett, 2icU d trt tTAtttVtt der tÖif seit. In viele Fälle, frftrt nun nur ttntae dieser Symptome, l et, Hei!ml gezen alle solche Fälle ist Dr. Plerre's Uolde Xedle! liwoTery ebne gleichen. ?.ung?nschrvche. Blntspeien, ilr,. athmigktit. Luftröhrenentzündung, schlim men duften. Schwindsncht uud rerornndte Leitern ist sie ein unfehlbare; fteiliiiittel. SSan sende zeda Centj in Srifmar?en ftt Dr. Pieree'5 Buch tbcx Schwindsucht.' Bei Apotheker ZU haben Preis $1.00, VW Vorld's Dispsnsary Ltadical Association. EizentMtr. Z Msm Ctr.. Snffltlo. 8. g. $500 Belohnung wird roa de Eiaenthümern tos Dr. Eaze's Catsrrb Remedv für eine Katarrhfall, roelchen sie nicht kurire können, auSzeboten. Vv1 W ena man etnen ereldastea vier 3 ankeren Ausfluk ani der YZaie. tun U'etsen Verlust bti 0,ru4. 2. i v.it V'tl'Wl! ABHCII eumxftnCckmer, ettx drückendes ü'cfübl im Kcrfe bat, dann hat man Katarrh. lausende solcher FUle ende in Schwindsucht. e..? atarrdRemedr-ieilt lie schlimm, sie Rille n Katarrh. Kopferkälrung und U tarrhalern Kopsschmttz. so Cent. Htn3 r LfZk. sW wsssmzzszsz: A.SINECEE,jr., u!säf Banb - Haus, Eckt 8. und Vine Straße, Olnoimifitj, O. WoKMachten ach Deutlchleud, Oefterret und der Schvet, gefertigt. Gszzsularische SeLlaudigunge de sorgt. Grbschsften . Z. . xroxt und ftchtt rinlölkrt. LiJT' Vertreter in Jdiaxoli : ?kil!p Rüppaport) o. ISO Oft Maryland Straß. ü fit 'M, ."! .'ifi ' ' inm, ; f. I v n-rv,! -.LTw. 1I7. . 'Charter 0ak" R1IMS! - mit schönen Ofenthüren. Kommt und seht sie ! . Koch - Döfsn nllcr Sortkn ! zudk Niedrigsten Vrelsen bei hwm?r Qr 62 Oft Washington Str. . Job Weilacher. Saloon u. Billiätdchallk, - VennsvlvattZa Glr , , . -

k i?V fVi j-,. iDTi p B 1 51 o : rsllyiJ 3K; FJ&??FT?frj '

RMWWN lßMMM?!slM

vtz. f.V7-nrw i itv:

I

p

i

lVs,.

I5"..

vrr x