Indiana Tribüne, Volume 9, Number 142, Indianapolis, Marion County, 11 February 1886 — Page 3

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Der Kampf um ein Kind.

Stornanbon atoalb Nugvft KZ i. (Fortsksung.) z h..: viecich: ds5Kittd Qtitf gen!" Das glaube ich nicht. UeberdieS wußte Vera, daß ich ihr verboten hatte, übcr den Park hinauszugeben, sie rsürdß gutwillig nicht mitgegangen sein und Mäxm gemacht haben." Alles das sind Vermutbungen, Herr Äarrn sagte Hertha, mit zweiselnder Miene das blonde Haupt wiegend. Wir weiden ciji dann urtheilen können, wenn wir vollen Aufschluß haben. Ich muß mich freilich anklagen, meine Pflichten vernachlässigt zu yaben, aber mein Ge lvissen macht mir keine Vorwürfe, denn mein Kopfweh entschuldigt mich. Im Uebrign werden Sie ja auf gericht llchein Wege die Frau Baronin zwingen können, da Kind zurückzugeben, verlo ren ist es Ihnen nicht. Haben Sie schon etwas gethan, um sich Gewißheit zu ver schaffen?" Mein Verwalter ist zur Stadt, um dorr nachzuforschen." So müssen wir das Resultat dieser )!achforfchüngen abwarten," erwiderte Hertha, sich erhebend. Sie erlauben mix wohl, mich in mein Zimmer zurückzuzie hen. Die heftige Gemüthsbewegung bat meine Kräfte erfchöpft, ich wnde indem nicht cyer zur tube gehen, biö der es iraltcr ztlruckgekehrt ijt." Sie verließ mit einer Verbeugung das Zim'.ncr ui:d schritt draußen mit hoch er yobeneln Haupte an dem Kammerdiener vorbei, der die brennende Lampe in'S ilnmer trug. Baron Nudiger wanderte noch immer ruhelos auf und nieder, e wollte ihm nicht gelingen, seiner Erregung Herr z werden. Ä!it dem Wagen bat es seine Rich tigtat," sagte jetzt Gottfried leise, als er" die ampe auf den Tisch gestellt hatte, unser Gärtner will ihn gesehey Haben." Ter Varon blieb stehen, sein sieberglühender Blick ruhte durchdringend auf dem ernsten Äntlitz des Kammerdieners, auf dessen TreuL und aufrichtige Theilnahme er bauen durfte. Wann und wo V fragte er. Zwischen drei und vier Uhr heute Nacvmittag. Der Gärtner ging zur Stadt aus dem Wege, der binter dem Parke her hinführt. Auf der Hälfte dieses WegeS ist der Wagen ihm begegnet ; er erinnert sich auch, eme Dame darin gesehen zu haben, aber er hat nicht weiter darauf geachtet." Und was hatte der Gärtner in d? Stadt zuthun?" Er behauptete, er habe einige v"t Spaten und andere Werkzeuge t..,en müssen." Erscheint es nicht verdächtig, daß dies gerade heute Nachmittag geschah, Konnte der Gärtner nicht die Nach richt in die Stadt gebracht haben, daß die Zofe heute daö Kind entführen wolle V Nein, Herr Baron, diesen Verdacht theile ich nicht," sagte Gottfried mit über Zeugender Zuversicht. Der Gärtner ist i.in ruhiger Mann, der sich zu solchen Schelmenstreichen ganz gewiß nicht her giebt, außerdem war er auch nie der freund Minna's." Hat er die Dame in dem Wagen nicht erkannt'" ?tein, der Wagen soll mit Windeseile an ihm vorbeigefahren sein." Und später auf dem Rückwege hat er ihn nicht wiedergesehen?" , Nein, Herr Baron." Es unterliegt wohl keinem Zweifel, daß die Dame meine Frau gewesen ist," jagte der Baron leise, der leine Wanden uinci wieder aufgenommen hatte, nur ste konnte ja an der Entführung des Km des ein Interesse haben. An den Ver dacht, den Sie auf. Frau von Weilen ge werfen haben, glaube ich nicht. WaS tv.it? diese Dame durch daS Bündniß mit der Baronin gewinnen können? Sie datte hier eine Zukunft, wenn sie treu ihre Pflichten erfüllte,und sie wußte sicher !ich, daß die Familie Wallendorf sie für cen Verlust dieser sorgenfreien und an genehmen Eristenz nicht entschädigen konnke." Dennoch, Herr Baron, halte ich mei nen Verdacht aufrecht." erwiderte Gott fried in demselben entschlossenen, zuvcr sichtlichen Tone, in dem er den Verdacht gegen den Gärtner zurückgewiesen hatte. Ich habe leider keine überzeugenden Beweise für ihn, aber was ich mit mei nen eignen Augen sehe, das lasse ich mir nicht abstreiten. Ich sah sie mit jenem errn von Weilen zusammen, dem sie erst später vorgestellt wurde, sie spielten beide im Spersesaal Komödie,' sie gaben sich den Anschein, als ob sie von dieser Begegnung gar keine Ahnung gehabt ha ien konnten, und doch hatten sie kurz vor her ganz vertraulich miteinander gere det. WaS bezweckte diese Komödie ? Ganz aewiß nichts Gutes, und ich bleibe da bei, Herr von Weilen war ein Abge sandte? der Frau Baronin, der Frau v. Weilen zu raschem Handeln drängen sollte." Baron ' Rüdiger schwieg, er befahl dem Kammerdiener durch einen Wink, sich zu entfernen, und trat ans Fenster, r . . nr f M r UM lange mit jtarrem xrna vlnauszu schauen. So langsam war dem Baron die Zejt noch nie verstrichen, wie an diesem Abend, seine Ungeduld wuchs von Minute zu Minute. Endlich hörte er das Rollen eineS Wa gens, er zog ungestüm an der Glockenschnür und befahl, daß der Verwalterun vcrzüglich zu ihm kommen solle. Schon vordem Verwalte? fandHerth kich ein ; von ihrer Gemüthsbewegung schien sie sich vollständig erholt zu haben. der Ausdruck ihres schönen Gesichts war ernst und ruhig. ..Verleiben Sie meine Ungeduld, sagte sie, ich hoffe, der Verwalter rrlnat gute cachrichten, vtelleicht bealet tet Vera ihn. Mit welchem Entzücken sollte tck das Klnd in meme Arme schue fecii!" Glauben Sie an die Erfüllung dieser Hoiluuikg i" fragte er in sichtbarer Crre gung. Unmöglich ist sie nicht " .Aber sebr unwabrsckeinlich !"

Schütte wurden draußen laut, Wurzel trat ein, aber das Kind begleitete ihn nicht. Haben Sie Vera gesunden ?" fragte Baron Rüdiger hastig. Nein." erwiderte der Verwalte? mit einenl tiefen Athemzuge, indessen glaubt ich trotz alledem meiner Sache sicher zu sein. Auf dem Wege von der Stadt hier her ist ein Wagen gesehen worden, in dem eine Dame saß, dieser Wagen soll gegen Abend am Hause des Bankiers Wallen dorf vorgefahren sein, wie meine Erkun digungen ergaben."

eic sind nicht in da Haus hineinge gangen?" Jawohl, Herr Baron, man woll mich zuerst nicht vorlassen, endlich erschien Herr Heinrich Wallendorf, um nach mei nem Begehr zu fragen. Ich sagte ihm in!S Gesicht, die tfrau Baronin habe heute Nachmittag das Kind entführt und ich sei gekommen, um es zurücrzuHs len. Tet alte Herr war ganz vetturzr. ich drohte mit der Polizei, darauf wurde mir geantwortet, . wenn ich mich nicht mä?lge, so werde man mich rnnauswersen." Weiter !" drängte der Baron un geduldig, als Wurzeleine kurze Pause machte, um Athem zu schöpfen und die nasse Stirne zu trocknen, Sie haben sich dadurcb hoffentlich nicht einschüchtern las sen?" ,Ge viß nicht, aber ich erreichte auch richlv mit meinen eigenen Drohungen. Heir Wallendorf versicherte hoch und theuer, er wisse nichts vo der ntsüy rung deS Kindes, die Frau Baronin sei allerdings heute Nachmittag usgefab ren, aber das Kind wieder heimgekom men. Natürlich wollte ich das nicht glauben. ' Der alte Herr wurde immer aufgeregter und zorniger, mein Vertan gen, mich der Frau Baronin gegenüber zu stellen, lehnte er entschieden ab. Schließlich sagte er, wenn das Kind wirklich verschwunden sei, so werde Frau von Weilen wohl an besten Auskunft darüber geben können, w, es sich be pnde.Das ist eine unverschämte Verleum düng !" rief Hertha entrüstet. NaRnte er wirtlich meinen Namen, oder war es der Name der Zofe?" Es war Ihr Name, gnädige Frau," fuhr Wurzel f,rt, während der Olick des Barons voll Mißtraue auf der schönen Frau ruhte, die mitrnilammenden Augen vor dem Verwalter stand. Weitn wollte Herr Wallendorf sich auf dieses Thema nicht einlassen, auf alle meine Fra gen hatte er nur die Erwiderung, daj er nichts von der Sache wisse, und daß ich in Gottes Namen die Plei holen könne, er werde mit der größten Gemüthsrude ihr eine Durchsuchung des Hauses gestat ten." Sie haben auch die Zofe nicht gese hen ?" fragte der Baron. Außer dem alten Herrn Wallendorj sah ich nur die Haushälterin und später Herrn v. Jachmann." Haben zit md ibm über die Sache geredet ?" .. Xx Verwalter nickte bejahend, fnn Blick streifte forschend die Gouver ante, deren Antliy tob l end le ich gewsr öen war. Ich that es i dem guten Glauben, daß Herr v. Jachmann unsere Partei ergreifen werde, und darin sah ich mich nicht getäuscht," erwiderte er, während er abermals mit dem buutgewürfelten, baumwollenen Taschentuch über seine Stirne strich, der Herr war empört, er sagte sogleich, daß nur die Familie Wal lendorf die That begangen haben könne, aber leider hatte er nichts gesehen, ör hatte den ganzen Nachmittag in seinem Kabinet gearbeitet. wßte nicht einmal, daß die Frau Baronin auSgesahren war. Aber er hat versprochen, morgen alles, was in dem Hause vorgeht, scharf zu be obachten " Und dabei wird er auch nichts ent decken !" unterbrach Hertha ihn. So unklug ist die Familie Wallendorf nicht, daß sie das Kind in ihre eigne Wohnung gebracht hat, sie mußte ja voraussehen, daß man dort zuerst nachforschen würde. Sie durfte sogar erwarten, daß die Po lizei gleich nach dem Verschwinden des Kindes dort Haussuchung halten würde, sie hat sicherlich ein besseres Versteck ge wählt. Die Frau Baronin ist wahr scheinlich auch nicht mehr in jenem Hau se. sie wird in einem anderen Stadttheile eine Wohnung gemiethet habe und dort nun mit Vera und der Zofe sich versteckt halten, bis die Bedingungen genehmigt sind, unter denen sie das Kind zurückgeben will." Sie scheine sebr genau unterrichtet zu sein," sagte der Baron, der seine Wan derung wieder angetreten hatte. Ich spreche nur Vermuthungen aus, die in der Seele eines jeden verständig denkenden Menseben aufsteigen müssen," erwiderte sie mit scharfer Betonung. Ich begreife die Unverschänitheit nicht,mit der man nun versucht, aus mich einen Ver dacht zu werfen." Diesen Verdacht verdanken Sie J cti Bekanntschaft mit dem Herrn V.Wei len, mit dem Sie gester noch in der Stadt eine geheime Zusammenkunst hat ten, gnädige Frau," saate der Verwalter, dessen Antlitz sich dunkler färbte. Ich halte es dem Herrn Baron gegenüber für meine Pflicht, nun auch Olles z sagen, was ich erfahren habe. Ich war eben falls gestern in -der Stadt, in eine Ease sah ich Herrn von Weilen wieder, er erkannte mich nicht. Ich wollte Nthereß über ihn wissen und erkundigte mich bei den Kellnern ; sie kannten ihn nicht weiter, obgleich er jenes Safe jeden Tag besuchte, das aber konnten sie mit volle? Bestimmtheit mir sagen, daß er ein zu ter Freund deS alten Herrn Oallendo?f sei." Baron Rüdiger da? stehen geblieben, er hatte die Lippen fest aufeinander &u preßt, sein Blick ruhte durchbohrend aus dem spöttisch lächelnden Antlitz der schö, nen Frau. Was sagen Sie dazu, gnädige Frais fragte er. Nichts !" antwortete sie, Sie werde nicht erwarten, daß ich es der Mühe werth halte, mich gegen solche Verdächtigungen zu vertheidigen." Ich verdächtige Niemand," sezU Herr Wurzel, ich berichtr nur, pas t) weiß." ES ist gut," schnitte Bären ihmUs Rede ab, Jä kense Jbre Treue und d?s

ke Jbnen. Cr rn wird uun

nichts mehr zu machen setn, wir wollen morgen weiter berathen." Der Verwalter nahm mit einer Verr beugung Abschied und ging hinaus, er sah den haßerfüllten Blick nicht, den Hertha ihm nachsandte, aber der Baron bemerkte "Wer ist dieser Herr v. Weilen ?" fragte er. Hertha wandte sich um zu ihm, sie wollte ruhig scheinen, aber es gelang ihr nicht, die Leidenschaften, die entfesselt in ihr tobten, entstellten ihr schönes Antlitz. Mein Schwager, ver Bruder meines verstorbenen Mannes," erwiderte sie. Wenn er ein Werkzeug der Familie Wal lendorf gewesen ist, so weiß ich nichts da von, ich wäre wohl die letzte Person ge Wesen, die er in seine Absichten eingeweiht hätte." Sie hatten gestern m der Stadt eine geheime Unterredung mit ihm V4 Ich leugne das nicht, ich beftreite aber mit aller Entschiedenheit das Bünd niß mit ihm, dessen die Bedientenseelen hier mich beschuldigen wollen. Ich weiß sehr wohl, daß die Leute hier sich von Anfang an mir feindlich gegenübergestellt haben, aber nie hatte ich geglaubt, daß sie in ihrer Feindschaft so weit gehen würden." Ich glaube nicht an diesen Verdacht," sagte der Baron begütigend, ich kann es mir nicht denken, daß Sie fähig gewesen wären, mein Vertrauen so schnöde zu mißbrauchen. Aber wenn Sie eine Ah nung von den Plänen und Absichten ha ben, die " Nicht die leiseste, Herr Baron !" unterbrach sie ihn, das Haupt trotzig zurück werfend. . Wenn ich eine Ahnung ge habt hätte, so würde ich Vera nicht von meiner Seite gelassen haben. Ader ich bin überzeugt von der Richtigkeit der Ver muthungen, die ich vorhin ausgesprochen habe." Sie glauben, Vera sei noch in der Stadt ?" Ich wüßte nichts, was mich veranlas sen könnte, daran zu zweifeln." Meine Frau kann es für rathsamer gehalten haben, mit dem Kinde in eine andere Stadt zu flüchten !" Dazu fehlen ihr die Mittel." Die nöthige Mittel konnte sie sich durch den Verkauf ihres Schmuckes ver schaffen." Von ihrem Schmuck trennt eine Da me sich nur im äußersten Noch falle, zudem mußte die Frau Baronin sich sagen, daß man sie eher draußen als in diese? Stadt suchen werde. Sie kann ja nicht in Zweifel sein, daß Sie der Behörde von dem Verschwinden Vera's Anzeige ma chen werden. Ober beabsichtigen Sie das nicht?" Gewiß, ich werde ihren Beistand nur gen beanspruchen." Ich weiß nicht, ob daS Nug gehandelt ist." Oelche Gründe können Sie dagegen anführen ?" ES muß Ihnen unangenehm sein, wenn die öffentliche Meinung sich mit Ihren Privatangelegenheiten beschaf tigt." - Weshalb ? Man wird auf mich keine Steine werfen !" . Sagen Sie das nicht, die Frau Ba xonin hat auch ihre Freunde, und wer eine schlechte ach vettritt, der muß mit Waffen kämpfen, denen ein ehrenhaft denkender Man nicht gewachsen ist.. Sodann werden Sis Ihre Gemahlin und deren Familie noch mehr erbittern. Vielleicht bezweckt ma durch die Ent führung Vera'S eine Versöhnung mit JH " Die an aus solchen Weeen niemals erreiche wird !" unterbrach er sie un wirsch. Zwmaen lasse ich mich nicht, wollte man Versöhnung, so hatte man früher mir die Hand bitten müssen, ich würde sie des Kindes wegen Wahrschein lich nicht zurückgestoßen haben, jetzt aber ist es zu spät." ,Zm feindliche Lager mag man da rüber anders denken !" ir scheint fast, als ob Ihnen die Feldzugspläne in jenem Lager bekannt faul Jede Bermutbuna. die i6 äußere, scheint Ihrem Mißtrauen zur Bestätigung zu dienen," erwiderte sie vorwurfsvoll. Unter diesen Verhältnissen kann mir der fernere Aufenthalt unter Ihrem Dache nur unangenehm sein, Sie werden mir hoffentlich erlauben, daß ich Ihr Haus morgen verlasse." Schon so bald ?" fragte er überrascht Die Möglichkeit ist ja nicht auSgejchlös sen, daß Vera in den nächsten Tagen zu rückkehrt." In diesen Falle werden Sie Wohl auch Ersatz für mich finden !" Aber Vera würde Sie schmerzlich ver missen !" .. Kinder vergessen rasch, Herr Baron, ich muß bei meinen Entschluß behar ren, Sie werden zugeben, daß die Ae? dächtigungen, die heute Abend auSgefprochen worden sind, beleidigend für mich waren." Wenn ich an diese Verdächtigungen nicht glaube" Dann müßten Sie, um mir Genug thuung zu geben, die Leute entlassen, die sie ausgesprochen haben." DaS kann ich nicht." Ich begreife das, Herr Baron, darf ich Sie bitten, mir morgen Vormittag einen Wagen zur Verfügung zu stel len?" Kann Ihren Entschluß nichts ersch::tlern?" Hertha stand bereits an der Thür ; sie wandte sich noch einmal um, feste Entschlossenheit sprach auö dem Blick, mit dem ihre schönen Augen auf ihm ruhte, .'.Nein," antwortete sie. Ihr Mißtraue gegen mich wird nun ncht wieder schwiden,unter solchen Umständen könnte es auch Ihnen nur unangenehm sein, mir taglich hier zu begegnen. Schlafen Sie Wohl." Sie eilte in ihr Gemach und begann augenblicklich mit dem Empacken ihrer Oarderobe. Sie ging erst zur Ruhe, nachdem sie alle Vorbereitungen zur Abreise getroffen hatte, und am nächsten Morgen konnte sie kaum die Stunde abwarten, in der sie um den Wagen bitte durfte, Oleich nach den Frühstück erhielt Le

eiu versiegeltes Oillet des Barons, er ea fcirin mit tinum keunhliHn

Worten Abschied von ihr, ohne noch ein mal den Versuch zu machen, ihren Entschluß zu erschüttern, auch er schien jetzt die Trennung wünschenswetth zu finden. Eine Banknote von nahmhaftem Werth lag bei diesen Zeilen, Hertha legte sie mit einem triumphirenden Lächeln in ihr Kartentäschchen. Eine halbe Stunde später fuhr der Wa gen vor, ein Knecht des Verwalters trug ihr Gepäck hinunter, außer ihm ließ Niemand sich blicken, um Abschied von ihr zu nehmen. Dieser sang und klanglose Abschied ärgerte sie dock, sie hätte dem Kammerdienerund auch dem Verwalter gerne noch eine boshaste Bemerkung ins Antlitz geschleudert. Indessen, als das Schloß hinter ihr lag, lachte sie über diesen Aerger. Ueber diese Demüthigung, die offenbar beabsichtigt gewesen war, konnte sie sich leicht hinwegsetzen, sie kehrte ja nie wieder nach Ravensberg zurück, vor Mittag noch verließ sie die Stadt auf Nimmer wiedersehen. Sie hatte dem Kutscher die Adresse ihrer Schwester gegeben, von dort aus wollte sie zum Bahnhof fahren, um mit dem nächsten Zuge nach Paris, .abzureisen. r Daß Heinrich Wallendorf ihr vorher noch begegnen könne, fürchtete sie nicht, er dachte schwerlich daran, daß sie schon so bald Schloß Ravensberg verlassen werde. Sie eilte die Treppe hinauf ins Wohn zimmer, Therese empsing sie mit einem vorwurfsvollen Blick. Ueber Nacht kann manches sich än dern", sagte sie in ihrer gewohnten, leicht fertigen Weise, da bin ich nun wieder ohne Stellung und vorgestern prahlte ich noch damit, daß meine Zukunft nun gesichert sei." Ich glaube. Du wußtest vorgestern schon, daß i Dein Aufenthalt in Ravens berg nur noch einige Tage dauern würde." erwiderte Therese kühl, Deine Erklärungen machten auf mich sogleich den Eindruck der Unwahrheit." Was willst Du damit sagen ?" fragte Hertha, die vor den Spiegel getreten war und scheinbar gleichgiltig ihre elegante Toilette betrachtete. Wo ist Vera von Ravensberg ?" Hertha wandte sich um, ein zürnender Blick traf die Schwester, im nächsten Moment lachte sie, aber ihr Lachen klang etwas heiser und gezwungen. Du hast von dem Verschwinden des Kindes schon Kenntniß?" sagte sie. Waldemar unterrichtete mich gestern Abend davon." So habe ich wohl auch ihm den Verdacht zu verdanken, den ich in Deinen Worten sinden muß ?" Nicht ihm allein, er würde auch ohne die Mittheilungen Waldemar's in mei er Seele aufgestiegen sein," erwiderte Therese. Ich sprach ja schon früher die Befürchtung aus, daß Du mit Wallen dorf ein Aündniß geschlossen haben könn tcst " Wenn dies der Fall gewesen wäre, so würde Herr Heinrich Wallendorf mich nicht verdächtigt haben, wie es gestern Abend geschehen ist," sagte Hertha, trotzig das Haupt erhebend. Ich muß Dich dringend bitten, solche Vermuthungen nicht auszusprechen und ebenso wenig an sie zu glauben, wenn andere Personen es thun." So bist Du in Wahrheit bei dieser Sache unbetheiligt?" Muß ich' Dir gegenüber noch einen Eid darauf schwören V spottete Hertha jetzt. (Fortsetzung folgt.) Die Erfahrung Vieler! Nachde ich so dieldo Uvd4li4keit , Kid hatte, war ich nahe daran, mei Lebe ! verliere. Qie leicht Und veralich ach die Nahrui war, ich bekk bald daraus arge Schmerze l Schließlich ! Mtfe ich drei Qochsu i VettlUgk. Ich htte zwei er,te aber sie helfe K icht. . 0dttch Hirte ich do HopftVUtnslk Ich prodirte sie! fteifte eme Flasche, ah deu Inhalt in hier Stnde Ud a nächste, Take fc ich al dem Bette. Dar seiften icht ehr tränt ! Sch habe fi ssitde Gd.te wpfohle. veo. Kedll. Kllftsn, Bise, Mass. ' GctitaMtöc (Zransautkeit ist es Deine g4Uie leide z lasse Oc 9 sie krin sannst Ctit HApftNviUrt. Verfolgt die Ocbwinbler. Brr li ,thkr H,,s itt, oerlinßft nb r UM tlc etk nderel all eine lasch mit miltt tti uett nd d,ras in gtfini I $?fnlsitj, st crfi ih Weg 6ctrul nd ik Mrtn Dich lilcral bl,tz. OK Un bund,5richtlicht rbotifhl an C D, Ocmcr'l Ocraan H, Bltrctl, 3tadin , Mich, nl La feint erkauf, ßt. K,t!M en achier, vr C. C. Eyertö, DeutsHerZahvarzt, (Rachfelf , ,. O. tt'.dert.) n.'O.tCtfe kDashiugton n. Venusvlvania Otr. Zdt. ax.lt.

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