Indiana Tribüne, Volume 9, Number 136, Indianapolis, Marion County, 5 February 1886 — Page 2
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r f 6 e t 4 UZßNrS, 'Z$6rtn$ t. aux i"..1 . Cti Uiivt .?nt-;r.e ?onu eure; 1S iettttrert't?-::. iw f-ntJ- TÄ üll ,z? tioit. V-iti j-Maancfa Vr ?!v ?- frtfjai.'Av lL r: t O .'tzInNv JndiJnapolZs. Ind., 5. Februar 1685. Qm würdiarr Gatte. Die-berüchligie- chanddirne Sarah j Al!d?J-HiU bc:ron'jchen Ungeccn tens Yat sich jüngst tefanmlidj in Stcdfcli,.' (5al., nrn ihrem vormaligen Anwal:,' tan rersvittweten David S. Teriy, diittich verheira:htt. Bei dies Gelegenheit tauchen auch wieder allerlei Geschichten aus dem abenteuerlichen & ben dieses Terry, eines der berühmtesten inart öi?' ,,,? VritwtT
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manwe, welche vieyer nocy gar mc;r in die 'Oeffentlichkeit gedrungen sind, und welche vermuthen lassen, daß die sürch terliche' Sarah in diesem Terry einen Mann gefunden -bat, der ihr gewachsen und ihrer würdig lst. Ein californischei Zeitungscorrespondent, welcher jenen Po Utischen Desperado seit vielen Jahre' kennt, schreibt über ihn: Das erste Mal, daß ich Terry in seine: ofsiciellen Thätigkeit kennen lernte, wa, im Juni 1853, während der VerHand lungen des Distrietgerichts in Stockton, damals dem verrufensten Platze Califor niens, wo. man kaum andere Argumente als Mesier und Schiepeisen kannte. Nachdem die. Verhandlungen eröffne waren, kam Terry hereinaeschritten, da mals ein junger Mwsch von 26 Jahren. Er trug weder Nock noch Krawatte; im ter seiner Weste aber hingen die Pistolen, mit welchen er später u. A. den Senator Broderick im Duell erschoß, sowie ein texanisches Vowiemesser, womit er nach inals einen Polizisten in San Francisco niederstach. Er setzte sich und legte die flüße aus den Tisch, an denen sich zwar Pantoffeln, aber keine Strümpfe befaw den. Verschiedene Zeugen waren von Richter , Tcrrv als gegnerischem Anwalt in's Kreuzverhör zu nehmen. Der erste war ein Mensch, der sich offenbar im letzten Stadium der Schwindsucht befand und einen bcbst bemilleidenswerthe: Anblick bct. ' Jbr ütair.e," fuhr ihn Terry an. ..Williams." war die hüstelnde Antwort des zu Tode Erschrockenen. Sind Sie früher einmal in diesem Gericht in Anklagczupan o - verletzt - worden i" fragte Terry teuctr. fcm einziges Aial," er widerte der Zeuge, und zwar durch Ihre Schu!d ; aber die Anklage wurde nachher niedergeschlagen." Was flunkern Sie da?" connene Terrv, meine Frage sol len S:e beantworten, .und weiter nichts." Ter Zug?, troyig gewcrdcn, wiederholte die obige Ar.::ro:t, ca ftranz Teny, fchrecklzck'e 2i:u:6 in seinen Blicken, mit cirun ezt) übe? den Tisch, zog an vo fcienu;er, "- ftürjie cuf den zitternden cözrt'd: los und hätte ibn sicherItch auf der Stelle niedergemetzelt, wenn sich r.i-i die 0c?ch.Tcr.nen und der Dp ftiicilrifier jriieren die Beiden geworfen lä::e?. 2:rcne r:n cheis rann:n Tzrry i:Ser das Gesicht, und sein ver ftiut:!::! Har, sein säume.der Mund un: sein tl:i;r.t3 vU)y.x gben ihm ein für einer. Anwalt und iiCUx hechst UNlizlzTXxi,: Auiüfcea. 2ü räch": 'Dlz', ti3 ich mit dem Fzu:?ftess: '.usam77.en:raf,wa?im Früh ,22? 1.6 U iac:a.renw, wo er von -ijf ;cr -. ai'u dn,ui polnischen vu:a:icn cerausgeicxcert wetten rrar. Tie i;e:fsr.ir?.lun3 t'anD im Mondschein ter d:m ,,Crlti,i5 Hotel" statt. Zabriske ha::e gera:e f ti.e erste !ede de endet, als p'.cylich, statt aller Antwert, ein vzn !)!ichtir Terry und dessen Busenfreund Jim Hard? geführter Pöbelhaufe die 'lednerbübne mit Sternen, faulen Eiern U7.d anderen Geschcsien bombardiite, sie schließlich umwarf und dem Majcr und seinen Freunden schwere Berletzunqen- zufügte. Bcrlaunz bemerkt, sind Terry und Zabrizkie heute dicke Freunde. Mein drittes Zusammentreffen mit Terry fand damals statt, als er gerade Yen 'Ilnltiirtn irr TtrrrryriSr tuVrgestochen hatte und mit 1C0 Bewattneten W.. W . j . . . HltVkhVV tl.WVV. in ein massives Gebäude gestchen war. wo die Bande dem Vizilanziomite trotzen wouie. 2 wuroe oie mrmgioae geläutet, und 2000 Infanteristen, 120 Cavalleristen und 5 Batterien Artillerie rückten gegeu die Bande an; die 5Zano- . ... t. s m r t r . . nen wurcen aus oas ieoauoe gerlcylel, und eme Uebergabe bmnen fünf Mi nutend gefördert,, widrigenfalls Alles zusammengeschossen würde. Mit Widerstreben, fügten sich die Feuerfresser indas Unvermeidliche. Terry, der .damals Richter der upreme fcourt von Califoraien war . wurde, mit Pistolen und Messern im Gürtels verhaftet, gefesselt und nebst seinen 160 pießgesellen rn s Gewahrsam nach einem Zeuhause ae- ' führt. Er wurde, schuldig befunden, den Polizisten niedergestochen zu haben, da Letterrredvch wider Erwarten mit ' Km Sinken VtflVinn fnm. frt sia nt.in V.. WWV. ww. j V I . ? edelen Nigrer einfach laufen. Etwa 13 t Jahre später erschon er rm Duell den unA atücklicben Senator Broderick.
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, - -i- - f fflV ItIV m w O " die Herrschsüchtige Megäre, welche sich nun mit ihm in's Ehejoch hat schmieden lassen, wird wohl ihren Meister an ihm finden. Wer weiß, welche Tragödie noch auT', dieser. Ehe hervorgehen kann? Schöne Äugen lange Finger. Die Studenten des PaleCollege" zu 5!ew Haven sind jüngst von emer reuenden Abenteurerin um erbebliche Geld summen, sowie um eine Anzahl Werthaegenstände erleichtert worden, worüber jetzt Heulen und Zähneklappen bei den gefoppten Weisheitejüngern herrscht, öluner ibnen klagt noch eine Anzahl hervorragender Geschäftsleute in New Ha ven, v:i denen die flüchtige Venus gleichfalls eine reiche Ernte eingeheimst hat. r r. 'fi .. ' I fbtt achveryatl m in nunt vieler :
In den ersten Tagen des vergangenen Norember tauchte in New Haven ein Frauenüttimer auf, das angeblich aus Boston kain und ein glühendes Verlan gen zcigie, Bekanntschaften anzuknüpfen, die ihr das mangelnde Vaargeld ersetzen konnten, äcbtlicher Weile kam sie peisönlich in die Quartiere einer Anzahl tundenten, während diesilben nicht zu Hause waren, und hinterließ überall cik.e elegante Bisitel.karte mit dem Na men Eoa Bennett". Es braucht kaum gesagt zu werden, daß die Musensöhne ' daraufhin r.icbt rubten, bis sie die geheimnivolle Unbekannte ausfindig ge macht hatten. Sie war ein entzückendes klnncs Wetöchcn von höchstens 22 Sommern, mit wunderschönen lebhaf ten Augen. Jedem der neugewonnenen Bekannten erzählte sie, -lab
sie früher zu einer berühmten Bostoner Operntruppe gebort habe, aber das Opfer von 9hii und Mißgeschick geworden sei, u. s. w. Bald wurde sie von der ganzen Studentenschaftanaebetex. Die schöneEva zeigte eine starke Vorliebe für Champag ner und Aunern, tur allerlerttppsachen. für Juwelen u. dergl., und auf die lei feste Andeutung wurde ihr Alles, was sie begehrte, von den culensohnchen zu ihren Füßen gelegt. Jeden Abend besuchte sie ,n einem gemietheten (Lespann avwecyselnd die Studenten und die ihrer Gunst gewürdigten Geschäftsleute ; überall war sie sehr entgegenkommend und strich ihren Tribut ein. Zuletzt verkündete sie ihren Anbetern, sie brauche notbwendia Geldsummen, und es liege in beiderseitigem Jntereffe", daß das Geld geblecht werde. Nachdem -sie .so mindestens 81009 er v r e n t batte, und das Feld gänzlich abgeweidet war, verschwand sie dieser Tage r.f v v -a. : t. -: crn?r . pioiic luizsKt, uno m isji mc iiac Werthartikel. Das ist das Loos der Dummen auf der Erde." Debatte über die Ausweisungen. Am 15. und 16. Januar raffte sich der Reichstag doch dazu auf, über die Aus Weisung der Polen aus Preußen zu debat tiren. Sechs Wochen vorher hatte sich bekanntlich der Kanzler geweigert, dem Reichstage über diesen Gegenstand Rede zu stehen, und um sich selbst zu decken. batte er em Schreiben des Königs von Preußen verlesen. Die Fortschritt!, Polen und Socialdemokraten wollten da mals sofort Protestiren, aber Windthorst hielt sie sechs Wochen lang hm. Dann reichte auch das Centrum einen Protest ein. Als die Debatte begann, entfernte sich der ganze Bundesrath, und derselbe erschien auch nicht wieder. Bon den Zkeden beben wir die des Abgeordneten Liebknecht hervor. Derselbe sagte: Das deutsche Reich ist hier gewissermaßen hinter Preußen gestellt worden. Endlich hat der Reichstag sich ermannt, dem ent? gegen m treten. Ich weiß, daß es von Interesse ist, daß diejenige Stolle, die früher Herr Windthorst rnne gehabt. diejenige des Partikularismus, jetzt von dem Herrn Zteichskanzler übernommen worden iit. Der Gedanke des NeichS t im Fortschreiten begriffen, aber diejenrgen zerren, weiche das vtQ nur rn capitalistischen Zwecken benutzen, welche mit ihm die Freiheit unterdrücken woll ten, und nun gesunden haven, vag sie ihre Nechnunq nicht gefunden haben, be denen ist der Reichsgedanke außerordent tich platonisch geworben. Und wenn man sagt, es wäre möglich, daß die Reichs bude gejchloijen werde, dann werden sich Andere nnden, dann werden wir uns sinden, die sie wieder ausmachen. Das Gleich iit Nicht von Bismarcks Gnaden. Die Zit hat aufgehört. Das allgemnne tlinmrecht, welches wrr haben, hat das jxtiq wurzein tauen, mii our? ' s. r -l . i - r.rr..- .urj... w c coloaten, nicht durch die Polizei haben Zie das Reich befestigt, wenn es stark iit, io ;it es das iratt des allgemeinen zblrechts, kraft des PrrnclvS der Bo!ks scl.veränilät, welches nchrm allgemeinen Wahlrecht ausdrückt, sollte sich der Reichskanzler gegen die 9!ation stellen. dann wird er nnden, da ci noch etwas giebt, was stärker ist, als er, und das ist das deutsche Volk. Aus die Recht frage will ich bei Besprechung der Äuswel sungsmaßregeln nicht eingehen. Was beiyt ttecht i Die Macht herrscht. Wer die ,aa' von der mimischen ene ve bandelt, schöpft Wass.r mit einem Siebe. Gesetzliche Gründe werden sich für die ? F v st rr caregem iqon nnoen ia)tn. wi w tttn läßt sii) Alles beweisen. Die Fra ge muß vom Standpunkt der Kultur und der Humanität betrachtet werden. Daß die preußische Regierung genöthigt ist. ras deutiche Element gegen das emwan oernde polnische zu schützen, ist einfach nicht wahr. Es ist doch ein alter unbe strittener Satz, daß das in der Kultur höherttebende Bolk, sobald es mit er nein niedrigerstehenden zusammentrifft. dieses verdrängt. Und Deutschland steht doch m Bezug aus die allgemer ne Kultur dem polnischen weit voran. Es sindet ja thatsächlich eineWanderung von Osten nach Westen statt, aber daS liegt doch nur daran, daß m Polen un erträgliche Zustände herrschen. Man sollte dort für eme Aenderung des Systems sorgen, dafür, daß das Land dort wohnlich werde. Die Polen aber vertreiben, heit nicht, die deutsche Kul rur icyuyen, ivnoern verunoen, oa in Deutschland an gewissen Stellen die Barbarei noch maßgebend ist. Man spricht bei der Begrün dung der Ausweisungsmaßregeln viel von dem NationalitätSprmzip. Nach Nouneau ist dieses Prinzip von Schwind lern erfunden. Eine Llation hat doch vor Allem den Zweck, menschhemiche Aufgaben" zu lösen, ein Prinzip aber. nach welchem die erne Nation die andere ausschließt, ist kein Kulturprinzip. Darin sehe ich keine Förderung unserer Einnch tungen, daß man in Deutschland Maß' regeln trittt, die Masse deS Bolkes-aus' zutreiben. Wir haben, was die Polen betrifft, ja gerade jetzt einen Brief des Fürsten Blsmarck ausaegraben, worm er sich gegen die Wiederherstellung Po lens, gegen jede Befürwortung seiner na tionalen Hoffnungen ausspricht. Deutsch ist das nicht gewesen. Als Fürst Bis, marck, der damals noch Delchhaupd mann war, zum imitter vorzelcyta gen wurde, schrieb Se. Majestät Kö nig Friedrich Wilhelm IV. auf den Rand der betreffenden Akte : Riecht nach Blut, vielleicht später zu gebrauchen. Derselbe ist nun Fürst Bismarck und Ministerpräsident geworden. Aber wenn beneide au durch die Veröallnisie um-
geschmiedet worden und m der rinwen dung der Mittel sich geändert hat, so sind doch die Ziele dieselbe geblieben, wie sie in dem bekannten Briefe an die Äkagde burgische Zeitung auegedrückt werden. So hoch uns Allen das Nationalitäts Princip steht, so ist doch das Humanität Princip ein viel höheres. Friedrich der Große bezeichnete die Theilung Polens als ein großes Verbrechen, und Maria Tbcrcsla dar hm vor ibrem Tode aesaat.
wenn sie eins bereue, so sei es die Thei ' lung Polens. Das sind doch resvcctavle ! ltmmen. Ware die yeitung Polens nicht ersolgt, so würden wir in befferen Verhältnisjen leben, als wir sie gegenwältia baben. Was sind die praktischen folgen der Nichtachtung der polnischen Nationalität gewesen? Das gegenseitige MifctttuiHi der Staaten - und die - er drückenden Ausgaben für das Mttttar budaet. 9lcb babe aesaat. daft daS Prin cip der Natisnalität durch das Princip der Humanität an Wlchnglett übertrossen wird. Aber erns geyt nocy varuver binauS: DaS Princiv der Freiheit! Sät ten wir Freiheit, so würden wir auch mit den Angehörigen fremder National; tät leichter iertia werden. In iwei Län dern, der Schweiz und Amerika, leben die verschiedensten Böller friedlich neben einander. Weöhalb? Weil sie frei sind. Die Elsäller daaeaen sind reckte Deutsche und doch erzfranzosisch, weil wir ihr Herz r . .. (V t f if.si f.....x Ntcyl gewinnen rönnen, cy tiüi ivrary einmal mit einem Elsäffer darüber. Der machte mich daraus ausmerlzam, daß das Elsak französisch aeworden ist durch die Revolution, durch die Freiheit. Wäre es mcht demokratisch, so wurde es nach Deutschland gravitiren. Im Landtage antwortete dann ve kanntlich später der Reichskanzler mit seinem v'elbelprochenm Angriff aus die Polen. Vom Inland e. Ourck den Krach einer Bank in Lancaster, Maff., verlor eine Wittwe ihr ganzes Vermögen, etwa $2000. Ein unbekannter Menschenfreund m Boston hat ihr jetzt ein Jahrgeld von $120 auS geletzt. Fachmänner halten das Gewicht der neu construirten Personen Bahnwagen für viel zu groß, da die Locömotive fünf Pfund todtes auf jedeS Pfund' zahlendes Gewicht mitschleppen muß, vorausgesetzt, daß jeder einzelne Sitz im Waggon besetzt ist. Die orthodoxen Jsraeliten in New Aork haben eine Bewegung in Gang gebracht, um daselbst ein judisches Seminar zu gründen. Ein zu dem Zweck verfaßtes und über das ganze Land ver sandtes Eircular, welches die Unterschrift ten mehrerer Rabbiner ortbodorer Ge mernden tragt, setzt die Nothwendigkeit der Gründung eines derartigen Semi nars auseinander, um t wirksamer Weise den neueren Lehren entgegenzutre ten. In mehreren Synagogen m New Dork, sowie in Philadelphia machten die Rabbiner am letzten Samstag in ihren Predigten auf daS Projekt aufmerksam und forderten die Gemeindemitglieder aus, demselben ihre Unterstützung zr schenken. Ein alter Mann i n S t o u g h. .-on. Mass., dessen Personal-Beschreibung auf groß, stark und kräftig" lautet, ba det seit Jahren jeden Morgen in der mt t r t juueue vor fernern auic und gao oiejc Gewohnheit auch nicht auf, als das Thermometer neulich auf 13 Grad unter Null siel. Er behauptet, er habe seither kemen Katarrh mehr gehabt, und glaubt in dem Bade ein Gegenmittel gegen alle Krankheiten entdeckt zu haben. Die Ge schichte nachzumachen, will uns doch ein bischen ' bedenklich erscheinen. Eine Temperatur von 18 Grad u. N. als Mittel gegen Katarrh, das dürfte be' vielen euten nrcht anschlagen. Was' den dieser Tage auf so beklagenswerthe Art in der Sierra Madre umgekommenen Häuptmann Erawford betrifft, so trat derselbe beim Ausbruche des Bürgerkrieges als junger Freiwilliger ins Heer, brachte es im Laufe des Krieges ;um Major im Freiwilligencheere, entschloß sich nach dem Kriege zum Eintritt ins stehende Heer, und wurde in diesem zunächst Lieutrnant, später k)berlleutenant und vor einigen Jahren Hauptmann. Er hat seit dem großen Kriege viele Feldzüge gegen Jn dianer mitgemacht und galt für einen der tüchtigsten Jndianer-'Fighter". Ein echter Krähwinkler streich wurde jüngst in Grand RapidS, Mich.; verübt. Die . Legionen kreischen der Spatzen waren zu einer großenPlage deS Städtchens geworden, und der Stadt rath wies daher den Polizeimarschall an, sie auf irgend eine .ihm passend erschei nende Art auszurotten. Der Marschall führte, die Instruktion aus, indem er ver aisteteS Maismehl aus den Straßen aus streute. In der That crepirten in Folge deffen fast alle Hunde, im Ort, mäh rend die. Spatzen ihr ..Wesen toller als zuvor treiben. Hätte die hohe Obrigkeit ihre Hände von . der Sache gelassen und lediglich den Hausbewohnern empfohlen. den vergifteten'. Mais auf die Fensterge. simse Dächer und dergl. zu streuen, so wären die armen Koter schwerlich hin aufgeflogen und. wahrscheinlich noch am Leben, . , - - -.Ein j ehr amüsante (3t schichtchen wird aus Santa Rosa, 2al., gemeldet. Man hatte daselbst einen ar tesischen Brunnen gebohrt, der, obwohl er nur 40 Fuß tief war, doch eine schier unermeßliche Menge, von Wasser aus, sprudelte. Der Brunnen wurde nach und nach eine lokale Berühmtheit, aufweiche die ganze Bevölkerung stolz .war und der die Zeitungen grandiose, von w ssen schastlichen Krastworten förmlich triefen de Artikel widmeten. Seit 7 einiger Zeit darf man in Santa Rosa nicht mehr von dem artesischen Brunnen sprechen,, hne sich damit Vre -Anwartschaft aus eine Tracht Prügel - zu :: erwerben. Eines schönen TagcS hattet man .'nämlich : enr deckt,' daß" der Brunnenschacht direct .in eines .'der. unterirdischen Reservoirs der Wasserwerkgesellschaft gerathen war. Der unermeßliche Wasserzuflug.war also erHatt, .1: Ein New Jorker Schuhput. zer, dem.eS an Unternehmungsgeist nicht zu fehlen scheint, .vertheilte, neulich an einem .?age Tausende. : von .'. Geschäfts karten", auf denen wörtlich Folgendes zu lelen war: Fußbekleidungen gut
künstlerische Weie gereinigt und rn strahlenden Glanz verietzt; selbst anlide luvianische Schmutzkrusten für nominelle Entschädigung entsirnt. Dem Pairon werden während dieser Vrocedur wahr haft himmlische Genüsse zu Theil, von denen ich hier nur einen nennen will. Er liegt nämlich, sanft hingegossen. - in balb-pcrpendikulärer - Lage in einem Prachtsessel, der den Neid eines Sy''ariten erwecken konnte". Wenn die ,4'a trone" jetzt nicht irgend im Straßen schmutze herumstiefel'i, um der ibnen in Aussicht gestellten himmlischen Genüsse theilhaftig zu werden, dann sind sie un dankbare Menschen. I n H 0 b 0 k e n, N. I , i st ein deut scher Knabe verschwunden unter Umstan den, die an den, man kann ibn wohl
so nenn?n berüchtigten Eharlie Roß- - t Fall erinnern. Eine Frau William Kühn" gab ihrem vierjährigen Sohne Willie die Erlaubniß, mit anderen Km dern auf der Bortreppe des Hauses- zu spielen. Als Frau Kühn vom Fenster aus die anderen Kinder fortgehen sah, begab sie sich nach der Thüre, um Willie hereinzurufen. Derselbe, war nicht da. Bon den Kindern eines Nachbarn, welche mit Willie gespielt hatten, erfuhr dann Frau Kühn, daß schon vor etwa einer Stunde eine Frau gekommen und .mit Willie, nachdem sie ihm einen Penny gegeben, nach einem benachbarten Eandv. störe gegangen sei. Sie hätten ihn seit her nicht mehr gesehen. Da der Knabe lange, goldblonde Locken hat und sehr hübsch ist, glaubt man, daß die Frau ihn gestohlen hat. Bis jetzt fehlt eS an jeder Spur. . Einer unserer, sich auf Besuch in Canada aufhaltendrn Ehrenmänner", die seither nur unter sich verkehrten, hat die Frechheit wirklich auf den Gipfel getrieben. Es ist dies der berüchtigte Bankschwindler John C. Eno, der am ersten Tage seines unfreiwilligen Aufenthals in Quebec versuchte, sich und seine junge Frau in die bessere Gesellschaft zu lootsen. . . Im ersten Jahre sah man ihn nur unter den Gästen der ersten Hotels, im zweiten hatte er sich aber schon in den Harrison Elub" geschmuggelt, und neulich hielt er gar mit Pauken und Trompeten seinen förmlichen Einzug in die beste Gesell schast, indem er und seine Frau als Gäste auf dem jährlichen Balle des Aurora Snowshoe - Elubs" ' erschienen; seine Gemahlin, eine blendend schöne Erschei nung, war überladen mit Diamanten, den Thränen seiner unglücklichen Opfer. Der Bice-Gouverneur hatte ebenfalls eine Einladung angenommen, . war aber nicht erschienen, wahrscheinlich anläßlich der Anwesenheit des Schwindlers. Die ser Borsall erregte großes Auslehen und wird Wohl Enos Verkehr in der ,Mg toned sociery" einZiel setzen, da gleich am nächsten Tage einige prominente Mitglieder ijren Austritt aus dem Club erklärten. Vom ?lttS!ane. Von der bayerisch ja chsi' schen Grenze wild unter'm 11. Januar geschrieben : Eu geheinnißvoller Fremder, dessen Geschickte riet Achnlichkeit mit derjenigen dcs Easpar Hauser bat, ist in Geiseldörinq gestorben. Derselbe Wurde im Jahre 18ü3 von einem Gew darmen in der Nabe von Wichs :aufge griffen und wegen mangelnder Legitimation an das nächste-Amt abgeliefert. Dort gab er an, er heiße Wisbin, wisse . . .' r r ' abtx nicht, wann und wo er geooren ser: er habe auch seine Eltern nicht gekannt. Um die Hcimalh des Fremden kennen zu lernen, sandten die bayerischen Behörden die Photographie desselben an alle Po lizeidirectionen größerer Städte ; allein nirgends wollte mn von dem Wisbin zemals etwas gehört und gesehen ha ben. Die Gemeinde -Wichs, in deren Weichbild man den neuen Caspar H:u ser festgenommen hatte, kam dabei am schlechtesten weg, denn sie mußte ihn aus nehmen und verpflegen. Im Jahre zog Wisbm nach Geiselhormg, lebte dort sebr rubig und zurückgezogen und ernährte sich kümmerlich durch Erthcilung französischer Stunden. Uebel seine Herkunft schwieg er beharrlich ; nur einmal, nämlich bei der Bolkszählung 1680, trat er insofern aus seiner Zurück Haltung heraus, als er in die Zählungs' liste sich als im Jahre 1307 in Amiens geboren eintrug. Auch vor feinem Tode lüftete er den Schleier,. der über sein Vorleben gebreitet war, nicht. Im Volke herrschte die Meinung, daß er ein Verbrechen begangen und sich der Strafe durch die Flucht entzogen habe ; deshalb mied man auch den näheren Umgang mit ihm. ' Jedenfalls hat er, wenn er ein -Lerbrechen auf dem Gewissen hatte, durch einen tadellosen Lebenswandel sein Unrecht gesühnt, denn auch die strengsten Moralisten mußten ihn achten. ; . Der junge Prinz Victor -Napoleon, der Sohn Jerome's, scheint sich nicht ungern mehr und mehr in die Rolle des Prätendenten hineindrängen zu lassen. Durch ein ibm zugefallenes : Lermächtniß . . einer bonapartistischen -Schwärmerin in finanzieller Hinsicht selbststandig geworden und auf sichere. Füße gestellt, hält ' er seit einiger Zeit nicht nur regelmäßige Empfänge der bonapartistischen Parteimitglieder ab, sondern läßt auch hin und wieder seinen Getreuen seine Anschauungen über die Politik, der Partei kund und zu wissen, thun. Paul de Cassagnac hat sich ganz auf seine Seite geschlagen und . erkennt ihn als Oberhaupt der Partei an. Das Auftreten deS Prinzen fängt' allmälig an, Aufsehen zu erregen derartig, daß sich die Blätter veranlaßt sehen,folgende Vkittheilung deS Cassagnac'schen Jour nalS Pays" zu veröffentlichen : Prinz Lictor Napoleon erklärte bei dem. Em pfange des bonavartistischen Comites, die Bonapartisten könnten ihren Sieg nur von einer Kundgebung deö direkten all gemeinen .StimmrcchtS erwarten. . ' Alles Andere 'verspreche kemen dauernden Er folg." ' Börlaüfig wird sich Prinz Vic tor. mit etwaigen Hoffnungen noch ge dulden müssen, denn die jüngsten Wah len, obwohl sie' stark reaktionär ' ausge fallen sind, Habens doch eine besondere Neigung deS allgemeinen StimmrechtS gerade zu Gunsten des .BonapartismuS nicht kennen laffen.-: "y ; ' ' 'Au fverO be x ix ii' erei 4 neten sich am' Sonntag "den 10. Januar cntudliche llnaluckssalle. Ein Auaen
zeuge schreibt der 9Car. Ztg.: ner rep-
tcw auf der Oöerspree und auf dem Rummelsburger See wogten Hunderte auf dem Eise hin und her. So weit man sehen kennte, eine glatte Fläche, aus der viele ihre Eislaufkünste üblen. In ... t m m rcpto.v er,wou gegen 3 ltyr der Alus : Ein Kind ertrunken ; es war zum guten Glück nicht wahr; ein Knabe war am Ufer bis an das Knie eingebrochen. Er warde gerettet. Schlimmer war es bei der Neue-i Sch.une" gegenüber .vom Eiei Häuschen". Ein ziemlich ältlicher wtami, oer wovl vis zu .abverts ciid lise tonnte
schlöLchen laufen wollte, brach plökl'ch voneilten. Einer verlor auf der Flucht durch ein einzig, r herzzerreißender Hilfe- ein Beil. Die Polizei ist in sieberhafter ruf und Alles war vorbei. Hilfe tonnte Thätiakeit und hat bereits Beibaftunaen
garnicht gebraht werden. Die Rum- vorgenommen; ob die Verhafteten wukmelsburaer ?eite war aeradc vollkvm: lick die Tt.äter sind.-in denen man fremde
uieisvurg men von Läufern leer während die Eierhäuschenseite von dem Unglücksorte durch ' w . t tf... die dort'noch offene Spree getrennt war. Nur der Hut deS Verunglückten war sichtbar. Wir auf der Treptower Seite liefen schleunigst zum Crerhauschen, um ein Boot zu holen, indeß waren . wir gezwungen, unverrichteter Dinge abzuziehen. Tie bewegt lief ich mit meinen Genossen zu rück.. Da ereilte uns wieder ei furchtbarer Hilferuf. Jetzt kam er von drei jungen Leuten, die die unverzeihlich I Absicht hatten, von Hallichshöhe .nach ! c ? , . 1 . r . ' . c . t oem anincuenweroer zu raufen, geraoe ' 1 r r rr r ,. r r . t also jene Stelle berühren mußten, dit auf de? Spree nie zufriert, was übrigens eine allbekannte Sache ist ; der Kanin' chenwerder und Hallichshöhe liegen ge genüber und hier muß die Spree den Bo gen machen, ehe sie in den Nummelsbur: ger See und den Treptower Theil sich ; erglept. Äon den drei euten konnte der i Eine mittelst einer, langen Stange noch glücklich gercttet werden, die zwei ande ren versanken, da die Eisschollen fort' während nachgaben und abbröckelten, vor den Augen der Herbeigeeilten. Von dn Treptower Seite konnte nichts zu ihrer Rettung unternommen werden, eS lag kein einziges Boot am Ufer ; bei Hallich aber lagen 7 bis 8 Zillen im Eise, du wohl also ihre Kähne losgeben konnten. So waren im Zeitraume von noch nicht 15 Minuten drei Menschenleben dahingerafft inmitten einer fröhlichen, lustigen Menge. Ungl'"'ckefälle ohne größeren Belang kamen auf dem Rummelsburger und Tegeler See vor. Eine originelle Maßregel, die mindestens den Beifall emer Anzahl von Fraucn sinden dürfte, wurde in Oesterreich getroffen. Es soll nämlich kein verheiratheter österreichischer Staats bürger fürderhin ohne ausdrückliche Ein willigung seiner Ehegattin einen Reise paß für das Ausland erhalten. Die wunderliche Verfügung wurde sogar schon zum Gegenstand einer Jnterpellation im nicderösterreichischen Landtage gemacht, und die Fragesteller erbaten sich von der Regierung eine Auskunft darüber, durch welche Ursachen di Maßregel hervorgerufen wurde" ? Be antwortet wurde diese Jnterpellatioo noch nicht. Nach einem Philippope ler Berichte des okrok" nimmt die Auswanderung der Türken aus Nume lien nach Asien große Dimensionen an. Sie verkaufen ihr Hab' und Gut zu Spottpreisen, weil sie sich mit den muen Zuständen in Bulgarien nicht befreunden können, obwohl sie der Union nicht entgegengetreten sind, ja durch ihre Prie ster beim Sultan selbst dieselbe befür wortet haben. Türkische Grundbesitzer äußern sich beim Verkaufe ihrer Realita ten : Eure Wünsche sind in Erfüllung gegangen, wir können hier nickt bestehen. Allah hat es so gefügt, wer dürfte seinem 3!atbschlusse zuwider handeln? Wir werden dorthin zieben, wo es keine Kreuze und keine Glocken gibt.'? Die Pomaken im Rhodope Gebirge beobach teten, als die türkischen Delegirten in Phillppopel eintreffen sollten, den Aul garen gegenüber eine drohende Haltung. Sie erklärten, dem Sultan zu Hilfe kom men und die Bulgaren angreifen zu müssen. In einigen Dörfern der Bezirke Rupischo und Konjusch bereiteten sich die Pomaken thatsächlich zur Eröffnung der Feindseligkeiten gegen die Bulgaren vor. Diese Bewegung hat jidoch wieder auf gehört. In Philippopel betrachtet man die Union als eine Thatsache, die nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. Den Beamten werden die Gehalte wie der ausgezahlt, und zwar von der bulga nschen Älegierung. Nur für den Monat September wurden dieselben noch nicht ausgefolgt, diejenigen für November und December mit achtzehnprocentigen Abzug als außcrordcutlicher Veitrag zu Kriegs Zwecken. . . A u ch i n Frankreich werden Anstrengungen gemacht, daselbst das Branntweinmonopol einzuführen. Ein entsprechender Entwurf ist bereits der französischen Deputirtenkammer vorgelegt worden. . Derselbe geht aber nicht, wie in Deutschland, von der Regierung aus, sondern ist der Initiative des Abgeordneten Jules Röche zu verdanken. Der französische Entwurf nimmt einen weit höheren Reinertrag aus dem Monopol in Aussicht, als der deutsche. . Er berechnet denselben auf 800 Millionen Francs. Die Verwendung dieses Ertrages soll folgendermaßen geregelt werden: 350 Millionen sollen zu Steuerabschaffungen, 100 Millionen zur Verzinsung einer An leihe von 2 Milliarden, . 100 . Millionen zu demokratischen Reformen, 20 Millio nen zur Rententilgung verwandt werden. Man sieht, Fürst Bismarck macht Schule. Möglicher Weise sindet das Projekt deS französischen Abgeordneten mehr An klang, als das der deutschen Regierung. Die Franzosen sind ja an Monopole, wie an Centralisation und Staateallmacht überhaupt gewohnt. Man berichtet aus Darm ladt unter'm 17. Januar : Unsere Stadt ist durch ein schreckliches Verbrechen in große Aufregung versetzt. Opfer dessel den sind der nahezu 80jährige .Maler Fach und dessen ebenfalls bejahrte Gat tin, welche vor der Stadt eine ziemlich isclirte. Villa allein bewohnen. Das etwas excentrisch veranlagteEhepaar hielt sich keine Dienstboten. . Heute Morgen gegen 3 Uhr bemerkte die Frau (Äeraujch m Schlafzimmer ihres Mannes und stand auf, um nach der Ursache des Geräusches in forschen. Kaum hatte sie die Tyür geöffnet, als sie einen Schlag auf den . V r' .. ' e novs eryietl-; ai ne oaraur unr uic rief, wurde sie von einem Kerl am Halse anaevackt der ibr mit.fokortiauu. We
drodte, wenn sie einen aur von sich geoe.
Die Frau sah noch ihren Mann in einer ! großen Blullache liegen, während zwei andere Männer in den Schränken wühl ten, worauf auch sie das Vewuntsein ver ließ. Als sie wieder zu sich kam, waren ; . . . m ,--. - I die drei Zauber schon aus der Flucht nach dem nahegelegenen Walde. Ein in der Nähe wohnender Fuhrmann, der den Hilferuf der Frau vernommen, hatte Licht anaemndet und bemerkt, dan ;wei auf der Landstraße Wache stehende Kerle j durch Psiffe Signale gaben, worauf die ! drei Lläuoer die Btlla verließen und da hatlgleit und hat bereits Beihastunae vermuthet, bleibt 'abzüwarten. " Die Ver- , j-w-n Setzungen des realer Such, der offenbar im Schlafe überfallen wurde, sind tödt lichc ; die Frau hat sich so weit erholt, daß sie gerichtlich vernommen werden konnte. .. Ein Beispiel bewundernswerther Unerschrockenheit, Geistes gegenwart und Entschlossenheit hat, wie nachträglich die Militär-Zeitung für die Reserve und Landwehr Osttnere mit i t . rt rn , theilt, die verdiente Anerkennung durch nachstehenden Befehl der General - In r. . . er . n r . rv wectton oer Arnuerle gesunden : wx - r. - tln, den iv. Januar KLi zu meiner Kenntniß gelangt, daß der zur Bersuchs-Eompagnte der Arallerle-Prü fungs-Commiision commandirre Sekonde Lieutenant Warnke !a suite des Nie derschlesischen Fuß-Artillerie-NegimentS No. 5 und der Unterofsizier Müller der selben Eompagnle gelegentlich eines Schießens mit scharf geladenen Shrap: nells aus dem 15 Cm.'Mörser auf dem Schießplatz Cummersdorf die Ge schützbedienung dadurch vor Gefahr be wahrt haben, daß sie ein beim Laden des Geschützes zur Erde gefallenes Sbrapnel, dessen Zünder anscheinend in Brand ge rathen und nur auf 13 Sekunden tempirt war, aufhoben und den brennenden Zünder aus demselben herausschraubten. Wenn sich demnächst auch herausgestellt hat, daß du. ch einen glücklichen Umstand beim Niederfallen des Geschosses der Satzring des Zünders nicht Feuer gefan gen hatte, sondern nur die Zündschraub v w w t w:.n i eivioolrr iino oaourry ore laucvericyel' nung hervorgerufen war, so verliert doch . r t w rr . otc enr ivi ene -toai ves eronde Aeutenants Warnke und Unterofsiziers uuer 11,(919 an Jasciip, weir vie KDfnannten von dem erwähnten Umstände ? ,.,,,.?.. T. . im iauaenDiiiTi Es .nannnn tin ftVÄ m)m iäL dem SekondeLleutenant Warnke und v n.--rr: . cii.-.fr. r . ' r . or. oem uiiiciuimict ariuuci: sllr Villen an A. jT . P . fc mm m m ver nriqioijenvelt und elvilauropte rung meine Anerkennung ausspreche, be stimme ich, daß dies sämmtlichen Ossiiieren und Unterofffzieren der Artillerie berannt zu machen rit. Gez. v. AorgtS Rhetz". In der mrlrtarr schen Brief taubenzüchterer des Jardln d Accllmata tion inParis befindet sich eine historische Brieftaube. Vleselde geHorte Ursprünge w r r t . c. ' er um einem leoyaoer, oer aus oem V0U levard de Cllchv wohnte. Während der Pariser Belagerung nahm der Ballon Nlepee " die Taube mit, alS er auf stieg, um den Provinzen Nachrichten aus der Hauptstadt zu bringen. Ter Ballon sowohl als die Taube wurden von den Truppen des Kronprinzen aufgefangen. welcher die Taube seiner Tochter, der Prinzessin Charlotte, schenkte. , In dem Taubenschlaa der Prinzessin wurde der Pariser' Gast Mit besonderer Aufmerksamkett gepflegt Aber nachdem sie zwei Jahre dort zugebracht, entfloh die Taube eines schonen Tages und kam glücklich wiederum bei ihrem alten Herrn rn Pa ris an, welch er dieselbe nun der. militari schen Brieftaubenzüchterel schenkte. Die Chronica Francs Branlelra" giebt eme seltsame -Beleuch tung der Art und Weise, wie rn Brasi lien die Bestimmungen des Gesetzes über die Abschaffung der Sklaverei gchand habt werden. Das Blatt sindet m dem Verzeichnis der Gegenstände, welche am 3. 9tovember in Barra-Mansa zum Ver kauf ausgestellt - waren, neben altem Porzellan und eincr mageren Kuh das Angebot von fünf Sklaven im Alter von 62 Jahren, feil zu 500 Milreis 1000 Mark. Die Behörden haben diesen Verkauf , nicht - gehindert, obgleich die Sklaven dem Gesetz vom November 1831 zuwider aus Afrika, eingeführt waren nd obgleich das neueste' Surawa'jche Gesetz vom 28. September Sklaven im Alter von 60 Jahren und darüber für fret erklart. j. &L1X. H. C0LXMAX KLEE & C0LE5IAN, 7 Fabrikanten von Mineral Wasser. Sparkliug Khampaign kider n. Little Daisd. benso alleinige Agenten von Velfaft Swgn and SelzerWaffer. - .. ; ; Zsontainen erde ic cencit a? keftikuv gtffint Fnta,nn werden uch rmiethtt. 330, 338 380 Cftd Delavare Otr. I d i , , , l t s, 3 Ms. Tt. ty-. Manage, Dr. O. G. &tii9 Onndarzt Pfass, Geburtshelfer. Office : 485 SXacllsoii Are, OurtchUrnndt: Rorgrnl von S IM 9 Cjr. Uchmittag vo bis t Uhr. KfttBbl in 7 I Ohr. ittde ZSt ' Döljnnng : 141 IV. iklalsatno St, Ztltvlon 030.
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