Indiana Tribüne, Volume 9, Number 134, Indianapolis, Marion County, 3 February 1886 — Page 3

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Roman vo? Eu.ald August König. iFo'lgn.,.) I Cunititcfc cKtfcvntc sich. i'ia.b cniuica jL'iinaica trat die RcU mit einem il.ii; ein, vo.l lulicv Vriirarnuiij übte ihr tttld auf fccni erasicu, u.ilüoU m iHutli. dcs 3)aro:i3. Habcn Sie mir keine Mittheilung 011 meiner Gemahliit zu machen frag.e er. Ich möcbte Sie nicht gerne betrüben, ! Herr Baron, erwiderte Uuiina mit et uem leisen Seufzer, der ihr Bedauern aiivdriicken sollte Waö ist es ? Sagen Sie es mir ohne Scheu und mit dürren Worten." Die gnädige Frau sagte mir beim Abschiede, sie werde nie wieder die Schwelle dieses Hauses überschreiten; das Scheiden falle ihr nicht schwer, denn sie wisse, daß Niemand ihr eine Thräne nachweine." Das ist Alles ? Trug sie kein Ver langen, von ihrem Kinde Abschied zu nehmen?" Sie fragte mich, wo Vera sei, und als ich antwortete : bei Ihnen, sagte sie, ich möge mich mit der alten Liebe und Treue des ZlindeS annehmen." Sprach sie nicht davon, daß sie eS mitnehmen wolle V4 Nein, sie mag sich wohl gesagt haben, dap ihr die Ausführung dieser Absicht unmöglich gelingen werde." Ich weiß aber, daß sie diese Absicht hegte," sagte der Baron mit schärferer Betonung ; da muß es mich befremden, daß sie Ihnen gegenüber nicht davon geredet hben soll. Waren Sie nicht ihre Bertraute V Ich, Herr Baron ?" erwiderte Minna vorwurfsvoll. . Die gnädige Frau schenkte nur ihren Vettvandten Bertrauen, es kam selten vor. daß sie sich einmal bei mir beklagte. Sie wußte sehr wohl, daß ich ihr im Herzen nicht Recht gab, deshalb auch empfing ich niemals Ge schenke von ihr, außer den Kleinigkeiten, auf die eine Kammerjungfer Anspruch machen darf." So licgt es also in Ihrem eigenen Interesse, mir fortan treu zu dienen," sag te Baron Lknbiger, ,lvenn Sie das redlich wollen, so werden ?ie keinen Grund zu clner Beschwerde über mich finden. Ich iverde eine gebildete Dame engagiren.die ,.:eine Tochter beaufsichtigen und erziehen soll, bis dahin ist Lera Ihrer Obhut inverttaut." Der Herr Baron werden sich in Jbrem Bertrauen nicht getäuscht ha den." Ich erwarte das zuversichtlich ! Die Mutter hat sich selbst von dem Kinde losgesagt, die Trennung muß nun auch vollständig bleiben, dasür mache ich Sie verantwortlich. Ich will Ihnen nicht verbieten. Garten und Park mit dem Kinde zu besuchen, aber darüber hinaus dürfen Sie Bera nicht führen; eine Ueberschreitung dieses Verbots würde Ihre Entlassung zur Folge haben. ES ist möglich, sogar sehr wahrscheinlich, daß die '!utter versucht, sich dem Kinde wieder zu nähern, um es in ihre Ge walt zu bringen, ich warne Sie ernst lich vor jeder Betheiligung an solchen Versuchen, die für Sie sehr unangenehm me Folgen haben könnte. Im Uebrigen erwarte ich, daß Sie die Liebe vergelten, die meine Tochter Ihnen entzegenbringt." Ein Handwink verabschiedete die Zofe, die mit unterwürfiger Ätiene sich entfern te ; Baron Rüdiger blickte ihr nach und blieb eine geräumte Weile in Nachdenken versunken. Eine tüchtige Gouvemante ist nun die Hauptsache," sagte er leise, Vera muß beschäftigt werden und mit dem Lernen beginnen, zudem darf ich sie der Zofe allein nicht anvertrauen." Er fuhr mit der Hand über seine Augen, als ob er die trüben Gedanken verbannen tvolle, die seine Seele folter ten, dann verließ er da) Zimmer, um sich in die Wohnung deS Verwalters zu begeben. Onkel Heinrich befand sich im - Kasse hause,' als sein Blick auf einen Herrn fiel, welcher eben eine Zeitung las. Es war ein ziemlich hagerer Herr im Alter von etwa vierzig Jahren, höchst elegant gekleidet,.- eine aristokratische Erjcheirning. Die Blicke der Beiden begegneten sich, Onkel Heinrich konnte einen leisen Aus ruf der Ueberraschung nicht unterdrücken, er erhob sich hastig und schritt auf den Fremden zu. Ist es möglich ? Herr von Weilen ?" fragte er. Der Fremde nick!e, er that eS mit ver drossener Miene, ihm schien diese Begeg nung keine Freude zu bereiten. ' Onkel Heinrich nahm ihm gegenüber Platz und hielt den forschenden Blick noch immer voll Erstaunen aus ihn geheftet. Sie sind also nicht im Duell gefal len V4 sagte er. . Wer hat das behauptet?" erwiderte Weilen hastiz. Ich hörte es vor Kurzern." ,,on wem v4 Ja, das weiß ich nicht mehr " Sie sind meiner Frau begegnet, Sie wissen, wo sie ist'" Die Hand Weilen's legte sich bei diesen Worten schwer aus den Arm de alten Herrn, der sofort an die Nachtheile dachte, die ihm- aus einer Bejahung dieser Frage erwachsen urnßten. Wie kommen Sie zu dieser Vermu thung V1 erwiderte er jetzt mit gelassener Ruhe. Weil nur meine Frau diese Nachricht verbreitet haben kann." Sind Sie von ihr getrennt?" Bah, Sie wissen das Alles ja so ge nau wie ich !" Keine Silbe weiß ich davon, es würde mich unendlich freuen, wenn ich noch einmal das Vergnügen hätte, Ihrer Frau Gemahlin zu begegnen. Sie brauchen darum nicht gleich eifer süchtig zu werden, ich bin ein alter Mann " Und sie ist ein leichtsinniges Weib !" knirschte Weilen. Sagen Sie mir die Wahrheit, wissen Sie nicht, wo sie ist V Nein." .Ich suche sie bier. wie ick schoii in

mancher Stadt sie gesucht yave, q

vcrmuihe, fcafc 11c bei einer chwejter ein Unterkommen gesunden bat, leider weiß ich nicht, wo diese Schwester wob::t." ,So wenig haben Sie sich um die milie Ihrer Gemahlin gekümmert:" frag' te iCule l Heinrich scherzind. Wa gi'.'.g mich die Familie an, ich wußte ja. daß sie keinen Heller besaß! Wir batten in unserer kur;cn Ehe an anaußer dieser Schwester keine weitere Fa inltie. Aber ich begreife immer noch nicht " Daß sie mich verlassen bat? Ich hatte Unglück und mußte in Folge dessen mich für einige Zeit von meiner Frau trennen. Wir schieden von einander i wie die zärtlichsten Eheleute, ich hatte nicht die leiseste Ahnung von dem Verrath, den meine Frau beabsichtigte. Bei meiner Rückkehr fand ich unsere Wohnung anderweitig vermiethet, man sagte mir, meine Frau habe Alles ver kauft und sei abgereist. Sie hatte auch drüben in England das Gerücht verbreitet, ich sei im Duell gefallen, es war ibr sogar gelungen, durch diese Lüge eine nanihaste Unterstützung von einigen reichen Dauien zu erhalten ; sie kennt das Geschäft, daö dürfen Sie mir glauben." Ich habe nie daran gezweifel," erwidcrte Heinrich Wallendorf mit einem sarkastischen Lächeln. Ich erinnere mich noch schr gut, daß ich bei meiner letzten Anwesenheit in London in Ihrem Hause einen gioßen Theil meiner Baarschaft zurückgelassen habe, Madame wußte die Karten für den Herrn Gemahl vortrefflich zu mischen, wenn er Bankhalter war !" Wenn Sie das wußten, hätten Sie sich nicht am Spiel betheiligen sollen " spottete Weilen. Dazu verleitete mich ja auch wieder die Liebenswürdigkeit der schönen Frau!" Wenn Sie daS Alles zu würdigen wissen, dann werden Sie auch messen können, was ich verloren habe." Gewiß, gewiß," nickte .der alte Herr, während er aus seinem Etui eine Cigarre nahm und sie anzündete, aber wie komwen Sie auf die Idee, Ihre Frau hierzu suchen V4 ,)Weil diese Stadt ihre Heimath ist." Gerade deshalb wird sie es vermeiden, in diese Stadt zurückzukehren." Das habe ich mir auch sckon gesagt, aber diese Stadt ist groß und man kennt mich hier nicht," erwiderte Weilen, dessen Blick lauernd auf dem Frunde ruhte. Ich habe schon daran gedacht, ob ich hier nicht auf einige Zeit meinen Wohnsitz nehmen könne." Thun Sie es nicht, Sie finden hier nicht, was Sie suchen." Bah, Dummkopfe giebt es überall, und ich darf auch wohl darauf vertrau en, daß Sie sich mit mir verbünden wer den." WaS flößt Ihnen dieses Vertrauen ein ?" . Das Ende Ihres Bruders ; man hat vorhin noch davon gesprochen." War dabei auch von mir die Rede?" fragte Onkel Heinrich besorgt. Alleidings", antwortete Weilen, und eine boshafte Schadenfreude klang aus dem Tone seiner Stimme, man wollte wissen, daß Sie nun Ihr bcquc mes Leben nicht weiterführen könnten und Einige behaupteten, Sie trügen auch Schult) an dem Bankerott deö Hau feS." Geschwätz !" sagte der alte Herr mit einem verächtlichen Achselzucken. Ich habe von meinem Vnlder nichts gehabt im Uebrigen sollen die Leute sich um ihr, eigenen Angelegenheiten bekümmern. Werden Sie trotz meines Abrathens hier bleiben ?" Wenigstens noch einige Zeit, ich glaube zuversichtlich, hier eine Spur zu finden, die meine pflichtvergessene Frau in meine Arme zurückführt." Und wenn sie dann sich weigert, Jbnen zu folgen ? Zwingen können Sie die Frau nicht." Ah bah, wenn ich sie nur habe, das Uebrige wird dann sich finden," ' spottete Weilen. Erschwert werden meine viachforschungen dadurch, daß ich die Hilfe der Polizei nicht in Anspruch nehmen darf, aber ich lasse nicht nach, bis ich sie gcfun den habe, müßte ich auch bis zum Nordpol reisen." Onkel Heinrich schüttelte mit bedenkli cher Miene das graue Haupt. Wäre ich an Ihrer Stelle, so würde ich die pflichtvergessene Gattin ihrem Schicksal überlassen und mich nicht weiter um sie bekümmern," sagte er, auf ein friedliches Zusammenleben mit ihr dürfen Sie doch nicht hoffen." Nun gut. dann will ich ihr das Leben so sauer machen, wie ich es nur vermag," erwiderte Weilen, und der jäh auflodern de Haß blitzte dabei aus seinen Augen. Oder denken Sie, ich werde ruhig zusehen, wenn meine schöne Frau mich zuden Todten wirst und einen andern Mann heirathet?" Wenn sie das thäte, und dieser Mann wäre reich, so könnten Sie enorme Geld' summen von ihr erpress'n." : Oder gewärtigen, daß sie mich wirk lich in Jenseits sendet; fähig wäre sie dazu ! Nein, da ziehe ich doch vor, ihr diese zweite Ehe unmöglich zu machen und ihr Geschick wieder an das meinige zu ketten. Wollen Sie mich benachrichtigen, wenn Sie ibr hier begegneten oder Kunde von ibr erkalten V : Weshalb nickt ?" sagte Onkel Heinrich ruhig. Ich bin einem Freunde gerne gefällig. Wohnen Sie in einem Hotel?" In den drei Kronen," nickte Weilen, der sich erhoben hatte, Sie treffen mich Bormittags immer zu Hause." . Er drückte dem alten Herrn die Hand und ging von dannen, irnt recht spöttischem Blick schaute Heinrich Wallendorf ihm nach. ' Mrt meinem Willen wirst Du sie so bald nicht wiederfinden." murmelte er, diese Begegnung mit Dir aber toar mir außerordentlich werthvoll. Ich kenne nun ein Geheimniß der schönen Frau v. Wei len, daraus kann icheineKette schmieden. die sie zur willenlosen Sllavin macht. ' Sieh, sieh, die Schlauheit dieser Frau ist bewundernswerth. Sie verläßt ihren Gatten und sucht als junge schöne Wittwe Eroberungen iu machen. Wahrhaftigsie '

dae Dinge zu dcnien, als an FamiltenVerhältnisse, die ü der Siegel nicht schr erauickiich sii.d. Uebrigens besiyt sie auch

würde ohne Äcdenten ven Varon :::a Vensberg heirathcn, wenn er ihr seine Hand anböte !" Der alte Herr lacht: leise vor sich hin und holte seine Börse aus der Tasche, dann winsle er dem Kellner, um seine Zeche zu berichtigen.

Hertha v o n W e i l e n. Den heutigen Tag wirst Du uns wohl widmen, Waldemar," sagte die Genera litt, als die kleine Familie am Sonntagmvrgen wieder beim Frühstück saß. Den Nachmitraz, liebe Mama," er widerte er, und sein erster Bück schweif, te dabei durch das Fenster in den slrah. lenden Sonnenschein hinaus. Bis Mittag werde ich im Burcaa arbeiten müssen, die Abrechnung mit den englischen Geschäftshäusern stößt auf enormeSchwierigke'iten, die ich indessen zu überwinden hoffe." Es ist ein Triumph für Dich, daß Du den Ausbruch des BankerottS verhütet hast." Je nun, die Gläubiger konnten keinen besseren Beschluß fassen, und sie wissen auch, daß sie mir volles Vertrauen schenken dürfen. Der Verlust wäre für sie größer geworden, wenn das Gericht die Abwickelung übernommen hätte." Den Hinterbliebenen Wallendorfs bleibt gir nichts übrig V fragte Hildegard, aus ihrem Sinnen aufblickend. Nichts," antivortete er, dasjenigi ausgenommen, was sie vorab sich gesichert haben." Es steht also fest, daß Arnold Wallendorf die zwölftausend Thaler aus dei Kasse genommen hat ?" forschte die Generalin, Ich gab: viel darum, wenn ich das beweisen könnte," antwortete Waldeniar, die Brauen zusammenziehend. Die Herren Wallendorf versuchen noch immer, den Verdacht auf mich zu lenken, sie finden bei den Gläubigern freilich kein geneigtes Gehör, aber es mag nun sein, wie cs will, etwas bleibt von der Verleumdung immer haften, überdies glaube ich aus einigen Aeußerungen entnehmen zu müssen, daß man später mich für die verschwundene Summe verantwortlich machen ivill." Aber man kann Dir doch nicht beweisen, daß Du es genommen hast." Gewiß nicht, aber dieser Beweis ist auch unnothig. die Kläger werden sich einfach auf meine Verantivortung berufen und Ersatz fordern; die Bewcissührung, daß ein Anderer das Geld genommen haben müsse, überlassen sie mir. Mein Verdacht liegtauf Arnold Wallendorf, und die Gläubiger haben diesen Verdacht aceeptirt, gleichwohl liegt es im Bereiche der Möglichkeit, daß der Ehef dcs Hauses kurz vor seinem Tode das Geld aus der Kasse genommen hat, um eine Schuld zu tilgen, die er nicht hinterlassen wollte. Es spricht freilich nichts dafür, daß eS geschehen ist, aber unmöglich ist eS darum doch nicht, wir stehen hier vor einem Äkäthsel, dessen Lösung vielleicht niemals gesunden werden wird." Nach meiner Ansicht hätte die Sache näher untersucht werden müssen," sagte die Generalin, deren Blick jetzt voll banger Besorgniß auf dem umwölkten Antlitz des Sohnes ruhte. Es sind ja auch russische Banknoten bei dem verschwändenen Gelde gewesen, darauf mußte man die Nachforschungen stützen." Eine gerichtliche Untersuchung wollte Niemand," erwiderte Waldemar achsel zuckend, jeder hatte seine besonderen Gründe dafür, ich vermuthe, in der Hauptsache war es die Besorgniß, daß ich mich verletzt fühlen und die Uebernahme der Liquidation ablehnen werde. Daß die Herren Wallendorf selbst die Untersuchung nicht tvünschten, war mir selr begreiflich, und da schließlich Niemand sie wollte, so drang ich auch mit meiner Forderung nicht durch, an deren Ernst man möglicherweise noch gezweifelt hat." Also geschehen ist gar nichts V4 Doch, liebe Mama, ich habe bei allen Bankhäusern und Geldwechslern auf die verschwundenen russischen Banknoten aufinerksam gemacht, ich hoffe, sie werden früher oder später zum Vorschein kommen und den Dieb entlarven." Er kann sie in einer andern Stadt umwechseln," sagte die Generalin kopfschüttelnd, zudem wird es hier oft vorkommen, daß russische Banknoten in Zah lung gegeben werden." Alles das ist möglich," unterbrach Waldemar sie beruhigend, aber ebenso möglich ist auch die Erfüllung meiner Hoffnung, wir müssen das nun ruhig abwarten." Bis der Prozeß gegen Dich anhängig gemacht wird ?" So weit sind wir noch nicht, überdies haben die Herren Wallendorf anenblüT lich ganz andere Sorgen. Der Bruch der Baronin von 3kavenberg mit ihrem Gat ten gleicht sich nickt wieder aus, wie ich bore, will Baron Rüdiger nun die Scheidungsklage anhängig machen. Seine freunde rathen ihm dazu, ich sprach gestern noch mit dem Professor Winterfeld darüber, und der öffentlichen Meinung ist er diesen Schritt schuldig, denn die Handlungsweise der Baronin wiid all gemein verurtheilt." Hildegard hatte sich erhoben, sie setzte sich ans Fenster und blickte starr hinaus, ein ticfschmerzlicher Zug lag um ihre ZliUttdwinlel. Es ist schwer begreiflich, wie die Frau diesen Schritt thun konnte, der sie für immer von demVatten und ihrem Kinde trennt," sagte die Generalin, deren Blick nun auf der Tochter ruhte. Da möchte man doch vermuthen, daß es schwer sei, mit dem Baron Rüdiger von Itavensberg in Frieden zu leben." Nein, Mama, diese Vermuthung ist falsch," erwiderte Hildegard, das blasse Antlitz ihr zuwendend, Baron Rüdiger ist nur nicht von Anfang an energisch ge nug gegen die Herrschsucht seiner Frau ausgetreten. Sein Eharakter ist zu schwach, sein Herz zu gut, sodann auch dürfen wir nicht vergessen, daß auf bei den Seiten keine Liebe war." Das rechtfertigt diesen Bruch nicht," entgegnete die Generalin, während Wal demar langsam auf und nieder wanderte: nachdem die Trauung vollzogen lvar, mußten die Gatten sich ineinander finden, und das kann man, tvenn man nur den auten Willen daiu bat."

Äuf der Sel:c3!üd:ger's war der gute Wille sicherlich' Dann vocit seine Gattin doch schon ihrcö Kindes ween in seinem Hanfe geblieben. Wie dem auch sein mag, Baron ölavenberg hat nun seine Strafe erhalten da'ür. daß er Dich um Dein Lebensglück betrog." Urtheilst Tu so, Mama, dann wäre eS gerechter gewesen, wenn diese Strafe seinen Vater getroffen hätte," fa jte Hildegard un.vill g, ich werde Baron Rüdiger vertheidigen so lange, bis man mir beweist, daß Dein Urtheil über ihn begründet ist." öln dieser Begründung zweifle auch ich," nahm Waldemar das Wort. Der Bruch ist das Werk der Wallendorfs, sie haben die junge Frau unausgesetzt gegen den Gatten aufgehetzt, weil sie wissen, daß Baron Liavensberg ihnen nicht freundlich gesinnt ist. Als er von seiner Reise zurückkehrte, fand er die beiden Herren in seinem Hause, seine Frau em

! psing ihn mit Vorwürfen, das empörte I ? . ... ? 1 1 . . rt - lyn, er zeigte iyren erwanoren vle .yur und dies soll, wie Professor Winterfeld mir sagte, die Veranlassung zu dem Bruch gewesen se'n." Die Veranlassung muß tiefer gelegen haben," erwiderte Hildegard, deren Blick wieder in weite Ferne hinausschweifte, sie war schon vorhanden, als Baron Ltüdiger seine Zkeise antrat. Die Lieblosigkeit und die Herrschsucht seiner Frau haben ihn hinausgetrieben, und als er zurückkehrte, hat er's in seinem Hause nicht besser gefunden. Ich bedauere ihn von ganzem Herzen, sein Unglück ist größer als das meinige." Wie man sich bettet, so liegt man," warf die Generalin ein, er hat'S nicht andere gewollt. Daß das Unglück so groß sein sollte, will mir auch nicht einleuchten; ist er l.on seiner Gattin geschieden, so hat er mit ihrer Familie nichts mebr zu schaffen, ein reicher Mann kann das Alles leicht überwinden. Ich will nur hoffen, daß er nicht wieder eine Annäherung an uns sucht, er würde in diesem Falle schlimme Erfahrungen machen." Die großen schönen Augen Hildegard's hefteten sich auf die Mutter mit einem so vorwurfsvollen, schmerzlichen Blick, daß die Generalin unwillkürlich die Wimpern senkte. Daran denkt Rüdiger nicht," sagte das Mädchen, er ist zu s:olz, um die Liebe zu betteln, die er einst zurückgewiesen hat. Lassen wir das, Main, berühren wir diesen Punkt nicht mehr, die Wunden in meinem Herzen sind noch immer nicht vertiarbt." Ich an iDeiner Stelle würde diesen Mann nicht bemitleiden, sondern verachten," erwiderte die Generalin. Du solltest Dich endlich über jenen Betrag voll und ganz hinwegsetzen und dem Leben wieder die heitere Seite abzugcwinnen suchen." Andere Naturen mögen das können, ich vermag es nicht," sagte Hildegard mit einer ablehnenden Handbewegung, ich bitte Dich noch einmal, reden wir nicht mehr davon." Sie stand' nach diesen Worten von ihrem Sitz auf und verließ das Zimmer,' der Blick der Mutter folgte ihr voll Kummer und Besorgniß. Sie kann ihn nicht vergessen," sagte Waldeiilar leise, sie würde in seine Ar me fliegen, wenn er reuig zu ihr zurückkehrte." Wird Deine Braut uns heute Nachmittag besuchen?" .Wünschest Tu es ?" fragte Waldemar, dessen Stirne sich noch mehr umwölkt batte. (Flirtiktzuna folgt.) Deutfcbe Lokal - Nackrkcbteu. ffreie Stadt. Senator F. Möhring in Hamburg fei erte sein 25jähriges Amtsjubiläum, der Oberarzt des Allgemeinen Krankenhauses daselbst, Dr. Engel Reimers, ebenfalls sein 25iähriges Jubiläum. DaS Ho tel du Nord" in Lübeck, daS bisher von dem Pächter der Treveminder Seebade anstatt, August Selig, bewirthschaftet wurde, erstand ein Hamburger für 130, 000 N!ark. dnlareltb urtternder. Der erste Gewinn der Eßlinger Kirchenbaulotttrie, 20,000 M., fiel dem Schultheiß Meßner in Altshausen zu. In Henauhof wurde der Omnibusführer Johannes Madlener von Buchau von dem Schäfer Heinrich Eder von Dettin gen erstochen. f PostVerwalter Felix. indner in Ehingen. t Generalsuperin tendent Prälat v. Beck in Hall. Der Bauer Georg Hpp von Jrrendorf wurde wegen Sittlichkeitsverbrechen zu 8 Monaten Gefängniß verurtheilt. Auf der Steige, ungefähr. 15 Minuten vom Geislinger Bahnhof entfernt, fand an einer Hilfsmaschine, die einen Güterzug in der Richtung nach Amstetten schob, eine Kesselexplosion statt. Der Führer der Lokomotive, Wagner, wurde durch die Explosion sofort getödtet, während der Heizer Karl Fingerle aus Wälden bronn bei Eßlingen gegen eine Mauer geworfen und so schwer verletzt wurde, daß ev bald darauf starb ; ein Wagen Wärter Namens Schmidt wurde ebenfalls verletzt. In Folge der Zertrümmerung der Maschine geriethen mehrere Güterwagcn in Brand und wurden mebr oder weniger beschädigt. Selbstmorde, Unglücks- ' und Brandsälle : In Frankfurt a. M. erschoß sich ein junger Mann Na menS Merzbach von Oehringen, in Gmünd der 17 Jahre alte Goldarbeiter Hopfensitz aus Furcht vor Bestrafung, weil er kurz, zuvor vom Stationskom Mandanten wegen Schießens zur Strafe notirt worden war; in Wasseialsingen machte Frau Friederike Höllmüller ihrem Leben dadurch ein Ende, daß sie sich eine Pulsader durchschnitt. Durch verschie dene Unglücksfälle wurden getödtet : der Papierhändler Jakob Böhmerle von Stuttgart (überfahren), -der Sohn des Bauern Ludwig Beeh von Bittenfeld (erschossen) 'der Steinhauer Michael Meier von Dischingen und der Straßen Wärter Daniel Killinger von Schorndorf (unglücklicher Sturz), der Metzger G. Klopfer von Gmünd (erfroren), Johan nes Albrecht von Mädle und der Sckuh macher Krauß von Rottweil Altstadt (ertruilkcn); in Eßlingen wurde der Heiier Ehr. Fingerle durch einen Sturz schwerverletzt.

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. M. II. Styer, Vesager '&k&S?A&& lÄssrH i''ty7 fr JK ' Eiscodahll .Zeit. Tabelle. 5"-l11 Unfunf unb Abgang der Elsenbahnzuge in Jndkanapolik.an und N6ch Sonn tag, den 3. Januar 1886. Zessersoudille, adisou un, JudianapoN, kiseubatzu. ?! b g au g: vnknust: 2dr täg... 4.?S eI JndLUadeU. 8 Ctab Ktc. B th . 2"."i tli em tbiBb x P tafl. 6.45 ftn ' i 5 &tsVie. S .n uafe a,l 310 m I I l 2i m m 1 Vandalin Ltne. eil trat .... 7 20 3m , e$nBg 4)8 5S 9p, 9 U ij I Katl uns f cc.i' 8 rinteut ct. 4 1 eo rn.... 4t Ka .. '10 ! Qivui ......... , Western Mil...:v i'Nm I Echnellzua SURat leaelouc, lulamDiu, (ituoauati und snsimncpolU Siseudakq (Vee kine.) flr.. N V,tLl t, t.Whm Andersen M . . 10 10 Um K 3 t .110 fim tasten UQi 10 vb Km SlnUrson .. ,.. Kft.. 7 10 ? ..3tatj oK 3 QoVttn ei3Jo 31m j Si et jliwj . Bri2t)tttoob D'.disiou, E. E.E. und 2. oong tajit. 1. 0Ü. tlolt. UV. 10 AS ata .......ij.au vm i tl. 5 Vu 1 00 i tailt$. .vro; " 6 40 rn I täallch. 7.1Z m i llSSRa iszxm Km Uaua). 4.40 ftm iau.iuJ5Kai Eincinnati, Jndtanadotts, St. Loni n. CttcRe AAik" fl lw A 41 aii.:s 1UVU4. MVMUUU JBViVVUa. Sout4r. ii. 4.(V) hm X.nrt Krr ? ilUna Kcc. lOUfi it"wu(ii.. -i a m. T.O L l x e.. Zb , ISeflcrn 11 &B CiUt. tii u.iO&-i tlÜ Ä a I Uüal tu ee. 454M Chicago Division. Vto Sutl Oi. 7.ll.m Edle fioa B. khteag UaUp.:2 10S(n tilgltch .. S.UWm Heftern 9t S.,0 ssaoeu, c ..,1 h i f ö ü täglich I tilRattyc. i.4lol r c 11 1 1 Km fttnctnnati Ict. 6 . tiu tUUburg, Cincissali & St. Xonil Clscniafc VPWSV Ki$m See tat, X) AK I ouf-fit- KUlCiQ Ctosua) sjtsat ,n,m ennt. f. 40 ncmaitneonnt.lt 0 v j tfigitch ll.UOa D et.. ( oal. Lohntags 4.00 flm ConntaaS .... 4.U m-m vBtP V ie r: täglich Ib. 4 itcgl't) ...lO.WWt 5apn aj-otltfll 4i0 Um Wiftern Mail... 9M Hai Chicago flfcatc 01a üslomo. Chicago Schnea I Jnd 4 Lo. li lüg 11.150n ea),L,ua... 4. ftjicttflodwteS. H.OU b Jndxl'4 bou. i sri u m Wabast, St. Loui & Pacific. Act hic Uai! 7.15 Cm hl rtg IM Km i thlzlch z e eI. .. 7.l0 Lb i , z . I tg rm Ti u Wail. 4.1 UH Vich.Slln und Detr Told li li-A 91,, F.t ean.. 1.40 UM ZAbiauapsul und vincenue VUendadu. aatl ca,ro i 7 15 8m i Cmcennel cc.10 41 8, Ctncennel tc . 4.4) ttm att tue. t$ Mm iwcwuatt,HLM,ltooZudtaii:po!tsGtseudh. Jdi St N I 4.' m , on,4tU,U,e .SO ouRfiflciufsv o su Mail. ii ü c ialpiiu.t. tllU 5:c. Infcmetuill. 4,, in., i.t.AVl.tf j.;u ans winetnnttt ) aai Hm Zkdiaua, Slocmingion kurVefteru ismdatz. f5C 8iu KiU. 7. i'C N Dr Fee . 0 Um ä s r 1200 ui u 9i j taglo.iu ,6 after eil. täglich 4 00 6 4in( 6pic 10 41X81 ilontu in 44 w e.pres ju Ocstliche Division. Oeftl.ktrUail....4.0m I Bac,ftc roreZ... 7m tagt cxrei.... 9 . Slb I r 10 im tuanttc i;p.... 4U(in 48ttctn i(p .... Zudianapolii und St. Lovtt SlsenbahU Tag rprek. cc. 91 V U sB flz Ifla täglich 7 2Brn oft u Ct 8 . ijta 0 u Ct fc 4t Aaitt I u cc.l55 Llmt Er tgl... 11. 5 r CC 3.1 8 Loest Passenge, lv.vv kk Da, (( tagt 4fta .ntzianoxoug t S JSs Loaltvillk, New Äldanq tc Chicago. Lir.kl. itjtcago i igl..lj QHm h caa f tgl.. 3J0B onon Acc 4 4)K , iRcnon c 1uan8si tuich tfttg ijicttg. viia,. u Ctjtc. ' l aü li.lm I t u. S48t Indianapolis, Decatur & Epringsield. D'k P o all. kt Um I cdjn.iija4 sei.. JSC3 vonuiuu.a a.i llXou,.maCe. t i autu Lonnt. 0 2b auig S.nnt... 8ffl8 ea)ntUug k .... jkau a K ßugt uu i. . ac tnf tiut tsttl elif.tita. tat: f. Csr. AM ' il '? t OKIO-INDIANA-MICHM mmm

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