Indiana Tribüne, Volume 9, Number 134, Indianapolis, Marion County, 3 February 1886 — Page 2
l F; ? 1 l u i l VI j i i- ) r i u 1 i i 4 I i '4 ij ' f v, I H 3 i n 1
Sndmntt Hristtne. Er sch ein FLgliiZ, MchtN K bout,zgs.
(ÄUUglvche Xril'XT.t taftet durch d' "ulV Eent p: Lse. die ?on?o. itl xe, f3o5. e,d fulaairf 11 lim. V $ofl v,iZ'S. 5orUimh'ir ? J5 pt Safc " ' .1.'. "i," " , ""'. WH I C MIÖ Mn?ylttnlkt? Jndianavolis, Ind.. 3. Februar 1886. HenkerSarbcit in ArkansaS. EeUdMJahre 1871. wo das im desgericht für den westlichen Distrikt von Arkänsas welchem das Jndianerterrito riura unterstellt ist, aus Ban Buren nach Fort Smith verlegt wurde, sind dort nicht weniger als 72 Personen aus die sem Territorium auf 3)!ordverbrechen processirt und dem Henker überantwortet worden. Von diesen wurden 42 wirk lich gehängt, 3 starben im Kerker, ehe der -Tag. ihrer Hinrichtung heranrückte, 23 anderen wurde die Todesstrafe in lebenslängliches Zuchthaus umgewan delt, 3 kamen mit kurzen Gefängnißterminen davon, und einer wurde vom Präsident Arthur begnadigt. Kein anderes Gericht dürfte eine derartige Liste in dieser kurzen Zeit aufzuweisen haben. Viele Nassen sind in derselben vertreten. Man sindet da Nothhäute, Neger, Ame rikaner und auch Europäer. Gegenwär tiz sitzen noch 3 Mörder in Fort Smith im Gefängniß, um die Hinrichtung, und 25 Mörder, um den Proceß zu erwarten. Die erste Hinrichtung unter dem ge genwärtigen Gericht fand am 18. August 1O7L statt. John Childers wurde an diesem Tage gehängt, weil er dem Handlungsreisenden J.W. Wedding mit einem Veil den Kopf gespalten hatte. Am 1 .Oktober desselben Jahres wurden drei Cherokee - Indianer wegen NaubmordS an zwei weißen Fallenstellern aufgeknüpft. Am 3. April 1874 bestiegen zwei Lhoctaw-Jndianer, John Billy und Jlaac Filmore, sowie der Seminole John Pointer wegen verschiedener brutaler Mordthaten den Galgen. Billy hatt nach seiner Verhaftung noch den Hilssshcriff, an den er gcfcsselt war, erschössen uns zwei andere verwundet. Im Januar folgenden Jahres hängte man den rothhäutigen Jungen McElish Jmpson wegen Ermordung eines Weißen ; auf dem Ga.lgen schrieb er sein Schicksal den Lebren seines würdigen Vaters und dem Whisky zu. Sechs Individuen Indianer, Afrikaner und Amerikaner wurden am 3. September desselben Jahres gehängt ; sie hatten etwa ein Dutzend Mord? und diverse Pferdediebstähle auf dem Kerbholz. Im April des nächsten Jah:es wurden wieder fünf Raubmörder verschiedener Nationalitäten auf einmal aufgeknüpft, und im Seplember mußten vier andere daran glauden. ;(2ine Doppelhinrichtung fand im Dezember 1873 statt; der eine, ein Choc taw -Jndm, hatte ein Ehepaar sammt dem Säugling ermordet und den Wölfen vorgeworfen, der andere hatte wegen L26einen Viebbändler abgeschlachtet. Im August 1879 gab es wieder eine Doppethinrichtung; der eine der Galgencandidaten war ein Dr. Stewart. Im April '81, an einem wunderschönen Morgen, wurden fünf Kuhjungen" und Desperados in die Ewigkeit befördert. Ein junger Chcctaw-Jndianer wurde im Junl '62 gebängt,wcil er einem Schnapswlrth und dessen Kostgänger beim Karxenspiel das Lebenslicht ausgeblasen hatte. Im April folgenden Jahres wurde Nooert Massey, ein eleganter Teraner gehängt, weil er an einem Neisegefährten einen 3!aubmord verübt hatte. Zwei Neger wurden im Juni daraus hingerichtet; sie halten mehrere Noth-zuchts-und Mordthaten verübt und sogar einen Kumpanen abgemurkst, um nicht verrathen zu werden; gleichzeitig wurde ein Ereek-Jndianer gehängt, nachdem er zuvor wegen Pferdediebstahls 100 Peit schenhiebe empfangen hatte. Im Juli '34 holte der Henker zwei Indianer und einen Weißen; einer der ersteren hatte um ein Paar Stiefel einen Raubmord begangen. Wtlliam Phillips wurde im Avril vorigen IabreZ wegen Ermordung seines Schwiegervaters gehängt.während seine fünf Kumpane begnadigt wurden. Im Juni vorigen Jahres endlich wurden die Mörder William Parchmeal und James Arcine vonSeilermeisters Töchterlein" geheirathet. Alle diefe. mit Ausnahme der sechs Ersten, wurden von dem Gefangenwärter st- i rn i. . e. . .i..vr.i eoatUö Burnv in oie ivigierr expeoirr, und Alle außer sieben vom Bundesrichter Stfaac C. Parker verurtbeilt. Ihre Verbrechen bilden einen wesentlichen Theil der Geschichte des Jndranerterrttormms. Es ist merkwürdig, dak, so lange dieses Gericht in Van Buren tagte, nur eine einzige Hinrichtung vorkam. (kineS GeldkönigS böseS Gewissen. Häusig wird in derPresse gemeldet, der Vetomagnar ay i)ouid yave nneoer ttnmal für einige Äeit New Nork verlassen, um eine Tour über seine südlichen 1 . ext; jl ... . r , ? ... UNS wettttaen aynnnien zu mall)en. firb aewöbnliche falscbe Gerückte. welche seine Feinde von der richtigen VZäbite ablenken sollen. Gould bat wie aus dem Süden geschrieben wird schon seit Jahren nicht mehr gewagt, eine Tour der genannten Art ux machen. Es giebt viele, viele Meilen von Goulds Babnen. welche er unter keinen Umständen. selber zur Neise benutzen würde. Denn er furchtet ux tm noen, und ei hat Grund genug dazu. Jüngst kam der Millionenverschlinger in aller Stille w Cbarleston, S. C., an. um von da mit seiner Privatjacht eine Wintertour durch die südlichen Gewässer zu unternehmen (trotzdem gleichzeitig mit Hilfe des Telegraphen ausgesprengt wurde, Gould habe dieses Project fallen gelassen und eine Inspektionsreise über die Süd-Pacisicvahn angetreten). In seiner Gesellschaft befand sich außer sei ner Familie und seinem Hausarzt noch eine andere Person von sehr eingezoge nem Wesen, eine Person, die man sonst nicht, wenigstens nicht auf unserem Con tinmt. in Lieisegesellschaften sindet, die
aber von Jay Gould für den allerwicytigstsn Begleiter der seinigen gehalten wurde. Dikse Perion war ein Beamter eine: New Jorker Detectivagentur, deren hauptsächlicher Kunde Gould sein soll. ÜBie man hört, hat der Halsabschnei dnköniz vor etwa 6 Jahren begonnen, die Geheimpolizei unausgesetzt und in großem Maßstabe in seine Dienste zu nehmen. Damals soll tr gerade einem
Eomvlot auf die Spur gekommen sein, ' r-. ; . i r v : cn..z:.rf I einen peclaizug, aus vein insun Sage eine Tour unternehmen wollte, zum Entgleisen zu bringen. Seitdem losten ihm seine Geheimpolizisten, wie einer seiner besten Bekannten behauptet, jährlich mehr Gelv, als alle Clerkö in seinen New Sorker Bureaus. . Seine Neisen haben jetzt Aehnlichkeii mit denen eines russischenCzaren ; denn er schickt erst aus werte Strecken Spione voraus. An der Wabash- der Missouri Pacisic-, der Texas-Pacisic und der Mis r , e . r cn . t r .rr . wurr- anias uno ,exas-Vayn ou ein ganzer Schwärm Spitzel sich herumtreiben, welche ihn von zedem Anschlag, ja von zeder Drohung sofort benachrichtigen. Gould verwendet die Geheimpolizei übri gens auch zu geschäftlichen Zwecken. Im 3!orden hat man keine Ahnung davon, wie tief Jay Gould an den süd- -. .. . m w rrt r liehen und ludweNticyen aymimen ge haßt wird : jede That gegen ihn würde dort Billigung sinden. Denn man er- . rT X iaf - Dliai in iym nur einen uiaua?r&iiii, gemeinen und grausamen Frohnvogt, der sich nichts daraus macht, Legionen von Menschen in den Tod zu treiben, um seine Habgier zu befriedigen, und der mit Erutenzen spielt, wie die atze mit den svtäusen. Hunderte von Angestellten sei ner Bahnen haben ihm den Untergang geschworen. Er weiß das ganz genau und richtet sich darnach, auf seine Art. Ein Nnglückömonat. Der Monat Januar, dessen litten Markstein wir eben passirt haben, bat unserem Lande eine solche Fülle von Un alücksfällen und Katastrophen jeglicher Art gebracht, daß es fast scheint, als habe das neue Jahr sich au' des Unheils, das die unerbittlichen Nornen ihm mit auf den Weg gegeben, gleich zum Be ginn seiner Laufbahn entledigen wollen, um uns in Zukunft nur erfreuliche Gaben spenden zu können. Hoffen wir wenigstens, daß dem so sei. Das begründeteste Recht, mit dem Januar zu hadern, haben unsere armen Kohlengräber m Pennsylvarnen. Drei furchtbare Grubenkatastrophen, die ihnen im Ganzen wett über ein halbes Hundert Kameraden entrissen, das bildete für ne den Gruß des neuen Jahres. Die Katastrophe von Nanticoke ereignete sich freilich schon im December, aber ihr Schatten verdüsterte noch die ersten Tage des Januars und ist noch nicht ganz gewichen, weil es immer noch Sanguiniker giebt, welche sich an dieähörichte Hoffnung klammern, die Verschütteten, die man erst nach Wochen schwerer, ver z.velfelter Arbeit wird erreichen können, möchten noch am Leben betroffen werden. Am 14. Januar ereignete sich dann in Hartzell's Grube zu Rittenhcuse Gap eine t2rp!ojion, welche 12 Menschen das Leben kostete, und am 21. Januar fand die öiewburgcr Katastrophe statt, die über 37 unglückliche Kohlengräber das Mafiengrad wölbte. Auch im fernen Westen, nämlich zu Alma,W. T., trug sich am 16 Januar ein Unglück ahnlicher Art zu, bei dem 13 Bergleute um's Leben kamen. In sämmtlichen vier Fällen hatte, so glaubt man wenigstens, eine unvorsich tig gehandhabte Sicherheits" - Lampe die angesammelten Gase zur Explosion gebracht. In zweiter Linie haben wir dann der vielen Schisssunfälle Erwähnung zu thun. Der vielfach erwähnte Schooner Orphan Bor?" ging zwar schon im December v.J., auf dem Michigan-See verloren, allein erst im Januar d. I. wich der letzte, schwache Hoffnungsschimmer der Gewißheit, daß das Fahrzeug mit Man und Maus untergegangen. Der Untergang deö Trampdampfers hylton Castle" und die Leiden, welche die unglückliche Bemannung auszustehen hatte, ehe ihr das rettende Gestade winkte, sind noch frisch in Aller Erinnerung. Zur selben Zeit aber brachte ein Sturm an den Küsten von New Jork und New Jersey einer noch nicht festgestellten An zahl von Fahrzeugen aller Art den Untergang. Der Dreimaster T.B.Weathersporn" und der Schooner Cressie Might" zerschellten an der Küste. Die Mannschaft des ersteren fand tief unten im Meeresgrunde ein stilles, feuchtes Grab, von der Bemannung des letzteren brachten die wackeren Leute einer SJUU tungsstation nach Stunden unsäglicher Anstrengung. einen Matrosen an's Land. Der Ziest war ertrunken oder erfroren. Dann kam der eisige Gruß, den uns Manitoba zuschickte, der im Süden der Ernte unermeßlichen Schaden zusügte, während er im Westen, zumal in Kansas, vielen Menschen mindestens 18 den Tod brachte. Das der Kälte folgende Thauwetter erwies sich als nicht minder verhängnlß voll. Auf den Gipfeln der Felsengebirge von Eolorado schnolz der Schnee, unzählige Lawinen donnerten in's Thal hin ab. Alles, was ihnen im Wege stand, Menschen, Vieh, Häuser, mit dem weißen, erstickenden Sterbetuch bedeckend. Ganze Familien wurden von ihnen begraben, verschlungen, vertilgt. Auch an Brandunfällen, die mit Verlust von Menschenleben verknüpft waren, bat es der Januar nicht fehlen lassen. Die crplodirende Petroleumlampe, der überheute Ösen, an dem das Kleid Feuer r- c , (....? ir.it . . a w nng, uno oie rreicyyoizer, mi oenen das allein im Hause gelassene Kind spielte, verrichteten ihre graustge Arbeit mit tödd licher Sicherheit, während der ungela dene Revolver" und die ausgeblasene Gasstamme" auch nicht verfehlten, ihren Tribut an Menschenopfern einzufordern. Besonders tragisch verlief eine Feuersbrunst in Louisville, Ky , die zwei der angesehensten Gejchäsisleuten der Stadt, M. H. Wright und I. P. Balmsforth, den Tod brachte. In Jackson, Mich., ferner brannte am 24. Januar die In sirmary nieder, und fünf der unglückli chen Insassen starben den Feuertod, wäh rend im Southern Hotel zu New Orleans der deutsche Musiker Kißner bei lebendi aem Leibe verbrannte.
Auch an Bahnunfallen war leider ran ' Mangel, obwohl so fürchterliche, mordesche Katastrophen, wie deren im Januar andere Länder einige zu verzeichnen hatten, uns glücklicher Weise erspart blie- . ben. Das schlimmste Unglück dieser Art '
brachte der Schlun des vconats, der 29. Januar, an welchem Tage bei Chicago Junction, an der Baltimore u. OyioBahn, 4 Äcenschen bei einer, durch ver brecherische Fahrlässigkeit verschuldeten EoUision zu Tode kamen. Damit wäre die Liste der schlimmsten Unglückefälle erschöpft. Hoffen wir nun, daß die 11 anderen Monate des JahreS 1836 nicht auf der vom Januar eingeschlagenen Bahn weiter wandeln. Unsere" Verbrecher im Ausland. Der Erfolg, trelchen die. berühmten, jüngst glücklich emgcfangenen Geld' schranksprenger Shceny Mite" Kurtz und Billy Porter auf ihrer letzten euro päischen Kunslreise' gehabt haben ver anlaßte wie unsere Geheimpolizei er mittelt hat bereits eine beträchtliche Anzahl anderer Großen der amerikani schen Langsingerzunft, in der alten Welt ihr Glück zu versuchen. Unter Hinweis auf diese interessante Thatsache machte dieser Tage der bekannte Detectiv Robert Pinkerton, einer der beiden Söhne des vielgenannten Allan Pinkerton, folgende bemerkenswerthe Mittheilungen : Amerika kann sogar auf seine Spitz buben stolz sein (der Nativismus um jeden Preis ist doch gar zu schön) ; ame rikunische Diebe haben fast durchweg im Ausland Triumphe zu verzeichnen. Nur wenige unbedeutendere Größen haben mit ihren europäischen Operationen Pech gehabt.und das ist für die Uebrigen nicht abschreckend. Europa hat in nächster Zti: einen bedeutenden Andrang amerikanlscher Diebe zu erwarten. Ich habe im Allgemeinen gesunden, daß unsere Verbrecher nicht nur wesentlich schlauer und, als die britischen oder sranzölschen oder deutschen, sondern auch mehr Kalt blütigkeit und Verwegenheit, besitzen. Sie nehmen, wenn sich die Sache nur lohnt, selbst das größte Nisico in Kauf. Dazu kommt noch ein specieller Vortheil, den die amerikanischen Spitzbuben im Auelande bis jetzt durch die Verhält nisse gehabt haben. Das Sprengen von Geldschränken nämlich und überhaupt alle Arbeiten" verwegener Art, auf die sich gerade unsere Gauner mit Vorliebe verlegen, kommen in Europa noch ver haltnißmaßig selten vor, weshalb man für solche Eventualitäten am wenigsten gerüstet ist. In Folge dessen werden den Leuten von amerikanischen Langfingern fortwährend riesige Summen unter der Nase weggestohlen) und sehr selten wird der Thäter erwischt. Wenn man aber dann und wann einen derselben abfant. kann er allerdings gewiß sein, die Härteste Strafe zu bekommen, welche das Gesetz erlaubt. Einer der hervorragendsten amerikani schen Langsinger, welche Europa zum Schauplatz ihrer Operationen machten. war Dan Noble, alias Dan Dyson. Derselbe kam im Jahre 1873 nach Eng land und associlrte sich dort mit den re nommirten New Jorker Spitzbuben Johnny Millek, Joe Chapman und Jack Phillips. Das vierblätterige Kleeblatt weidete das ganze europäische Conti nent ab und beschwindelte u. A. eine große Anzahl Auswanderungslustiger in Süddeutschland,' der Schweiz und Bel gien mit gefälschten amerikanischen $50 Scheinen. Noble wurde endlich in Paris vom Verhängniß ereilt; er fiel daselbst mit einem großen Diamantschwin bei rein und wurde zu 5 Jahren Zucht Haus verurtheilt. Lange blieb aber der Vogel nicht im Käsig ; ohne viele Schwie rigkeiten brach er aus und wandte sich nach England, wo er mit zwei britischen und einem amerikanischen Zunftgenossen eiN'Eompagnongeschäft begann. Seine drei Kumpane wurden wegen einer fre chen Fälschung verhaftet; Noble entkam nach Italien, wurde aber dort dingfest gemacht, nach London Mrücktransportirt und erhielt 20 Jahre Zuchthaus, die er nicht überlebte. Im Frühjahr 1884 unternahmen Bill Flynn, alias Boston Flynn, (der durch eine falsche Beschuldigung auf die Bahn des Verbrechens getrieben worden war), sowie der ehemalige Bostoner Spielhöllenbesitzer Jimmey Vurns und ein ge wisser Bill Baker eine Kunsttour nach den, europäischen Gestaden. In StockHolm, Schweden, beraubten sie einen königlichen Bank-Laufbmschen um 1900 Kronen (ungefähr L500), wurden aber verhaftet und erhielten 6 Monate harte Arbeit ; außerdem hatten sie das geraubte Geld zu vergüten, was ihnen aber in Folge ihrer vorigen jot)3" nicht schwer siel. Immerhin war ihre Europareise lm Ganzen sehr einträglich. Der Chicagoer Oberdieb Kid Mea ney" hätte vor noch nicht langer Zeit mit mehreren Spießgesellen im Norden Englands beinahe 5100,000 geraubt; als sie im schönsten Zug varen, wurden sie jedoch entdeckt und hatten ein verzweifeltes Nevolvergefecht mit Polizisten und Anderen, wobei eö mehrere Todte gab. Meaney wurde endlich eingefangen und sitzt jedt eine 20jährige Zuchthausstrafe ab. Ich könnte einen New Jorker Dieb nennen, der hier stets als lumpiger Stümper galt, rn England aber riesiges Glück hatte und jetzt auf seinen Lorbeeren ausruht und ein wohlerworbenes" Vermögen von S160,000 verzehrt. England hat uns seinerseits nur wenige Spitzbu ben auf den Hals geschickt, und das waren meist nur kleine Ladendjebe und ähnliches Gelichter. Ein Kerl, der die Behörden beider Continente, vorzugsweise allerdings die amerikanischen, seit einem 'Vierteljahrhundert am Narrenseil herumführt, erst zweimal verhaftet wurde und beide Male entkam, ist Sam PerriS alias Worcester Sam, vielleicht der verwegenste und schlaueste Geldschranksprenger unserer Zeit; er arbeitet" stets mit Dynamit und hat noch niemals seinen Zweck verfehlt. Seine Gattin unterstüt ihn getreulich in seinem Werke, und die Beiden leben auf großem Fuße. Schon öfter wollten ihn andere bekannte Spitzbuben an die Geheimpolizei verrathen, : er , aber vereitelte die vereinten Bestrebungen Beider. , ' r Was überhaupt die Geldschranlsrage betrifft, so kann icb Jedem nur emvkeb-
len, Spinden lediglich zurAusdewayrung von Büchern und Papieren zu verwen den: nur dann wird der Inhalt nicht angegriffen. Diebessichere" Spinden sind Humbug, die richtigen Einbrecher lachen über diese Dinger und sprengen sie, wenn auch nur L20 darin sind. Nichts für verkrachte Existenzeu. Viele Ansiedler sind in neuester Zeit nach Dakota mit der Vorstellung gekom men. daß dort Jeder, für den sonst nich.s rr.ehr in der Welt übriggeblieben, Landbau treiben und dabei noch reich werden könne. Eine Menge bankerotter Exi stenzen aus dem Osten hat sich in den letz ten Jahren nacv Dakota gewandt, um
dort ebenso ihr Glück zu machen, wie die Vielen von Haus armen, an harte körperliche Arbeit gewöhnten Ansiedler oder Ansiedlerinnen, hat aber dabei herzlich schlechte Geschäfte gemacht. Ueber eine jener lateinischen" Farmen wird neueroings geschrieben : Das Anwesen, das von einem reichen Capitalisten einer durch Speculation heruntergekommenen Familie aus New Jork, mit welcher er verwandt ist, überlassen wurde, bietet einen höchst sonder baren Anblick. In dem großen Farm hause, das noch vom vorigen Inhaber her dasteht, liegen Juwelen und Dia manten aus besseren Tagen" herum, und dabei bietet das Haus weit weniger Comfort, als die elendeste Hütte eines wirklichen Landbauers. Die Insassen sind von den unzuverlässigen skandinavi schen Arbeitern so abhängig, wie die klei nen Kinder. Auf dem ganzen Anwesen herrscht das größte Durcheinander. Mit den Vorräthen, die weggeworfen werden, könnten drei Farmerfamilien bequem existiren. Solche Anwzsen giebt es jetzt viele in Dakota; sie alle sind frühem Untergang geweiht. Vom Inlande. Philadelphia wird demnächst ein Beethoven -Denkmal erhalten. Achtzehn Meilen südlich von Lincoln, Nebr., ist eine neue Stadt" ausgelegt worden, die den Namen Lancaster erhalten soll. Dalrymple, der Vonanza Farmer, wird im kommenden Frühjahr 30.000 Acker mit Weizen bestellen. Im Jahre 1835 erntete er 201,000 BushelS. Einzelne Theile DakotaS werden gegenwärtig von großen Wolfsschaaren heimgesucht, die durch den Hungcr äußerst kühn und gefährlich gemacht worden sind. Drei Städte in Massachu setts werden in diesem Jahre ihr25ujäh riges Jubiläum feiern, nämlich Svlingsield im Mai, Dedham im S.plembel und Siituate im Oktober. Aus Holz oder jedem beliebigen anderen Pflanzenbrei wird jetzt ein Material bergestellt, das zur Dachdek kung dem S?;efer bedeutend vorzuziehen sein soll. Auch im Westen ist die verrückte Furcht vor tollen Hunden schon ausgebrochen. In Junction City, Kas., und Lincoln, Nebr., werden voa der Po lizei alle Hunde todtgeschossen. Auf der Green Bay in WU consin wird gegenwärtig mit ungewöhn lichem Erfolge unter dem Eise gefischt. Bei Shebovgan bringen manche Fisch schleppe? täglich 2000 bis 2500 Fische herein. Georgia wird gegenwärtig von großen Sperlingsschaaren heimgesucht, die sich vor der Winterkälte im Norden geflüchtet haben müssen. Auch der Spatz scheint also in Amerika smarter" geworden zu sein, als er daheim war. Im Landamte für die Black Hills, Dak., wurden im abgelaufenen Jahre außer den N!inen!ots 1737 Viertelsectionen Land aufgenommen. Die für Ackerbau und Viehzucht brauchbaren Bundesländereien in jener Gegend gehen also sehr schnell in Privatbesitz über. Bekanntlich wurden vor Kurzem in einem einem einzigen Spielhause zu Chicago 225 Gäste" abgefaßt. Ein dortiges Blatt bemerkt nun, wenn die Polizei in einer einzelnen Spielhölle einen noch besseren Fang machen wolle, so wer, de sie schon die Börse überrumpeln müssen. In Boston werden jetzt so gar schon die Stiefel per Dampf gewichst. Im Advökatenviertel ist ein La den, in welchem eine Dampfmaschine angebracht ist, die eine Anzahl eigenartig construirter Bürsten in Bewegung setzt. Die Kunden setzen sich auf eine lange Bank und werden unglaublich schnell ab' gefertigt. Atwood in Coloradoschein: eine besonders gottlose Stadt zu sein. Ein Buchhausirer wurde daselbst verhaf tet und um 517 gestraft, weil er Bcechers Leben Christi" zu verkaufen suchte. Der Redacteur der im Städtchen erscheinen' den Zeitung nahm die Verhaftung vor ! und trat als Ankläger auf, jedenfalls aus Brotneid. Durch Versuche ist neuer' dings festgestellt worden, daß nachge pflanztes" Eichenholz nicht schwächer ist, als urwäldliches", obwohl es weit schneller emporwuchs. Dasselbe gilt von Hickory. Durch richtige Forstwirthschaft läßt sich selbstverständlich ein viel rascheres Wachsthum der Bäume erzielen, ohne daß die Qualität leidet. Im natürlichen Wald wird das Wachsthum durch den scharsen Kampf um's Dasein" verzogen. Der Erfinder Thomas A. Edison hat ein in den OrangeBergen von New Jersey gelegenes, hübsches Be sitzthum für 5300,000 erstanden und läßt dasselbe jetzt für seine Braut, eine junge Dame aus Ohio, die er, im Frühjahr zu heiratben gedenkt, in Stand setzen. In der Nähe der Besitzung läßt er sich ein neues Laboratorium erbauen, ein Be weis, daß die zukünftige Frau Edison sich nicht allzu oft über die Abwesenheit des Herrn Gemahls zu beklagen habe wird. , Ein paar aufgeblasene Frauenzimmer sind neulich in einem New Jorker Straßenbahnwagen von einem Herrn tüchtig abgeführt worden. Sie unterhielten sich nämlich in der Hauptverkebrssprache des fashionablen
Äcew zo?rs m Z5?anzon.?az uno mahlen sich über den betreffenden Herrn lustig. Unglücklicber Weise verstand aber der Herr auch Französisch und tvanöte sich im reinsten Pariser Dialcct zu seinem Nachbar mit den Worten: Alle Damen sind Frauen, aber nicht alle Frauen sind Damen." Die beiden Frauenzimmer mußten das Ziel ihrer Fahrt erreicht ha.ben. Sie sticgen nämlich aus. In New Jork Schooß- odgiLiedlingsköter einer fashionablen SchcW nen zu sein, das ist wahrhaftig noch lange nicht daZ schlimmste Loos, da einen Hund treffen kann. So ein Pet" hat seinen eigenen Diener, der den ganzen Tag über weiter nichts zu thun hat, als ihn zu füttern und zu pflegen, ihn spazieren zu fuhren, seine Launen zu er-
tragen und gelegentlich sich auch wohl. einmal deinen zu lassen. Natürlich schläft der Schooßhund mit seiner Herrin in einem Bette. Wie solch' eine junge Dame wohl am nächsten Morgen duften mag, bevor ihre Kammerjungfer ihr das Fell gereinigt ! Wie das Fachblatt The Railway Age", dessen statistische Mittheilungen eben so interessant wie zuverlässig zu sein pflegen, mittheilt, wurde das Eisenbahnsystem der Ver. Staaten im Jahre 1885 um 3113 Meilen Hauptgelerse bereichert, während das Vorjahr noch 700 Meilen mehr auszuweisen hatte. Die neugelegten Schienenstränge vertheilen sich auf die verschiedenen Staatengruppen wie folgt : Nm England-Staaten, vier Bahnlinien Länge 13,5 Meilen; Ost und Mittel Staaten, 26 Linien, Länge 881,1 Meilen ; Mittel- und Westliche Staaten, 31 Linien, 474 Meilen; Südstaaten, 4 Linien, 727.4 Meilen; Missouri Gürtel, 2 t Linien, 542,5 Mei len; Kansas Gürtel. 24 Linien, 623.6 Meilen; Eolorado Gürtel. 2 Linien, 14 Meilen ; Pacific Gürtel, 14 Linien, 240,9 Meilen. Zusammen in 34 von den 47 Staaten und Territorien 163 2'v nien mit 3112,8 Meil.n. Eine wirklich schauderhafte, wie's aber scheint, leider wahre Geschichte wird der St. Pauler Volkszeitung" aus Kilkenny. Minn., berichtet. Ein dorti ger Abonnent des Blattes schreibt näm lich : Vor ungefähr vier Jahren kam ein Böhme im Alter von 25 bis 30 Iahren aus seiner Heimath nach Amerika ; aa unserem Platze ließ er sich nieder und brachte es durch Arbeit bald so weit, daß er sich einen eigenen Hausstand gründen konnte. Der Fremde hatte daheim kei nen guten Namen hinterlassen ; es hieß, er habe zwei Mädchen zu Fall gebracht, und das sei die Veranlassung seiner Neise über den Ocean gewesen. Vergangenen Sommer nun kam die Mutter des Fremden, die ihrem Manne durchgebrannt, ebenfalls nach Amerika und suchte natürlich sofort ihren Sohn auf. Dieser verließ bald darauf Frau und Kind und brannte mit der Mutter durch. Das Paar soll ein blutschänderisches Verhältniß unterhalten und in unserem Nachbar orte Waterville wohnen." Deutsche Local - Nachrichten. köntzrrlS 3a&'cn. Der Dresdener Bezirksverein gegen ben Mißbrauch geistiger Getränke beschaffte mehrere Wagen, auf welchen warme Getränke an Arbeitsstätten befördert werden ; auch werden die SodawasserHallen zum Ausschank von Kaffee u. s. w. eingerichtet. Wegen Unterschlagung von Amtsgeldern wurde der Nathsführer B. in Adorf verhaftet. Die Realschule in Plauen wird nach Annaberz verlegt und in ein Gymnasium verwandelt. Bautzen erhält eine landwirtschaftliche Schule. Der demnächst zu entlassende Schul-geld-Einnehmer Haase in Freiberg beging Selbstmord, und es stellte sich nachher heraus, daß er beträchtliche Unterschlagungen verübt hatte. Als Mörder der ledigen Johayna Helbig in Lichten berg ist nun F. Müller aus Kunnersdors (Böhmen) verhaftet worden. Mit Schluß des alten Jahres wurde der Betrieb auf dem Bergwerk Schönborn eingestellt. Ein großes Steinkohlenlager wurde auf dem Anwesen des Ritterguts besitzers Schrader in Trünzig entdeckt. Selbstmord begingen : Der Soldat Geisler in Dresden, Frau Schmidt in Ernstthal, Agent Damme in Trachau und Agent A. Neuwald inZwickau. Verunalückt: Slanalwarter Weidner von Dresden, Bremser Fritsche von Bienenmühle, Verthold Schäfer von Groptitz, Kohlenablader Naumann vonLimbach, die Schulknaben E. Rothe und P. Hertzsch von ebenda, und der Direktor der Spinnerei America" bei Penig, Äohrmann. awel,. Aus den Kantonen Berg, Aargau und Zürich wandern im nächsten Monat 200 Personen nach Südamerika aus. Unweit Alle (Kt. Bern) wurde der 14Jahre alte Augustin Eholat von Miecourt und unter dem Felsen Röche de Courroux" ein Mann Namens v. Arx ermordet. Beim Ausräumen seines Kellers kam der Speng'er Rupp rn Stefflsburg mit der Laterne einem Faß mit Lizeroin zu nahe. Dasselbe explodirte, wodurch eine Nachbarin, Frau Mezert, getödtet wurde. Während deren Gatte, Nupv. dessen Frau, beide Söhne und ein Neffe Nupp's schwer verlebt wurden. Der Küsergeselle Müller in Baselstadt, welcher einen gewissen Wilhelm! erstach, erhielt drei Jahre Zuchthaus. Die Gemeinde Jllens (Kt. Freiburg), die zuletzt nur noch 21 Seelen zählte, ist mit dem benachbarten Rossens vereinigt worden. Der Mechaniker Heinrich Blumer wurde in Sch indellegi bei Wollerau von einem jungen Burschen zufällig erschossen. In Chur fand man im Mühlbach die Leiche des Lehrers Valer von Praden. Fürsprech Haab wurde vom Bezirksgericht Zürich wegen Beihilfe von Pfandunterschlagung zu acht Tagen Gefängniß verurtheilt; außerdem wurde ihm für die Dauer von zwei Jahren die Ausübung der Advokatur untersagt. Ferner wurde der aus dem Staatsdienst getretene Kreisingenieur Hohl in Zürich unter dem Verdacht der Unterschlagung von Kiesgrubengeldern verhaftet. Das Hotel Zum Storchen" in Zürich ist an Hrn. Wieland, früher Zum Seehof" in Rorschach, übergegangen. Der bisherige Besitzer Gölden führt nunmehr nur noch das auf der Gk' musebrücke stehende Hotel Schwert.
-v -m ", ' 'ress
A.SIKCEJr.. Z)kulsiSt ß Bank - Haus. ! Ccke 8. und Vine Strnße, Oliio, t, O. VolZZttAren nech DeutsHlavk, Oeft?r?ttS dz, Zt Lkserttzt. GoufuZarische Stglandtgung desvrgt. GrbfkHaften . s. . ptornxt und sicher clntafflrt. m Vertreter in Jndiarlt : Philip Rappaport, Ho. 120 Oft Maryleud Straße. iMiMiMrriizzirrtiziiy Ci'o'li, Hamillon & Dayton Bahn. rST2glib dkki ZSge nach und vonzz Cineilsnati, und allen Ortschaften Nördlich, Südlich u. egllch. Pünktliche Verbindung mit allen Zügen nach IDayton, Tolorto, Detroit & Hncinaw. Wegen Allökunft nnd Billet weide man sich an en Agenten, Ecke Jilinoik Straße und Kentucku Avenue o'er Union Depot. 2 am. Stkvenso, V P. I. ?. 4. 4arslfc. gent. Vtr setze, Ihr venützt st, VAflDALIA LINE! Warum? Well sie die kürzeste und beste Lm übe, Vt. JliOTila Rlissoiirl, ELaneaH, 1otv7, Nebraska, Texas, ArkanHas, Colo racio Ner Mexico, JDe oota und Caliroraia iff. Da Vahnbett ist von Stein und die Sazie. neu sind an E'ahl. Die Wagen haben die lltueften Verbesserungen. Jeder Zug h.l Schlafwagen. Passagiere, ob sie nun Lillet, erster Klasse oder Emigranten.Vtllete haben werde durch unsere Paffagierzöge erster Stlaftt befördert. Ob Sie nun ein Villet zn ermäßigten Prel sen, ein Ezeurf.nbUlet der irgend eine Sorte Msenbahnbillete wollen, kommen Sie, ode, schreiben Sie an XI. 2 Deringr, Lsfistent ntral Passagier!!, ordoft köaihlngto und JUtnoi Str., Ind'?lk o. H ill, Ven'l Supt. St.Loms, o. ft. . 5ft,d. 5,i,'l Vass..at.. fft. Prn W Die Bee ine !" nach Cledeland, Lake Chatavqna, Niagara Falls, Thoniand Island, Lake George, Lake Cham plain, Saratoga. Whtte Mountains, Old Orchard, Rye Brach und alle CurplaKe von XEW ENGLAND mit zwei Echnelljügin täglich. Die einzige Bahn von Jndtanapoli nach New Yorlc anl Boston eiche durchgehende Wagen in Verbindung mit der Lake Shore und . 1. Sentral t'enbab hat. Ti einzig Bahn, eiche im Srand Eentral Devot in jitro Zork einlauft. Sm meftiich gehender Schnellzug roukde eingerich tet und Paffagiere, eich nach Nlffouri, jtanfal, Nebralka, Eolorado, cn Mexico und Cu.tfomta reisen wollen, finden beste kkomadatton und iedrige Raten. Kuvdreist.villete. Man hol sich bt 23- I. N t ch o l I, gnt, uttunft Ticket allen regulären Ticket. Offtcet. S. B. T h o m a . O. B. S k i n n e r, General Manager. Trafäe Igent. V. I. Gmith, Sen. Pass. Zlgt., Eleveland, O. W. T. IVlcliol, Passagier-Agent. Jndtanaxoli, Ind. 9?0. 3 Säte Hau und 16 ,. Slld Jllinotl Straft, Ohlcao, &t. JLionio and I?ittHturßr Bailroad 8eitTabell für durchgehende ud LskalZüge. vo 17. fftbx. 1881 : Bg erlasse da Unton.Derot, JndxlI., i folgt:
Poftzug. chnllzg eeo. fI0:,5D 'I-iiNm Tijm I3:59w :41 . :13 1:37 , 7:11 6:50 3:33 . 8:57 , S:47 . 8:.9 , 4:51 . 9:53 . 6:40 , 11:30 . 1 2:37 Cm 4:34 . 8:03 t:il 2: m i: jm : 6:i5 . 7x30 7: 0 m ,
Uba.5sndianaVl' 4:26m Uni.Camb'gEte, 6:30 . : . 8:67 . H:ts m 9:56 . , Richmond .... Dayton , Piqua , Urbana Eolumbu.... . JUmatl li:3üT.m H'bi . . Steubenoille. d: . 6:31 . 7:03 . , lShlig.... . Pittlbura... , Harri bürg... 4: 15 Um Baltimore.... , Bttthtngtin.. . Phlladlkh!a. .Rew Jrk.... Boston. 7:40 8:80 . 7:M - IU20 m täglich, t Täglich, autgknommk!, Sonnraa. Pullmann' i'alaft. chlaf. und HotlWagr durch bi PiUiivr, Harrtlburg, PHUadelxhta unl ew vork. ohn Achsel. Blo ein Wagenaechsel ach Baltimore, Washington und oo. ahkanen nach allen Oettltchen Stildte ind in allen Haux:-Fahrkartn.Bureau det Zkestenl und in dem Stadt.Bureau, ck, der Jlltnoi und köasbtngton Ltraß und im Union Dxot Sureau gudtanaVli, zu haben. ' Schlafwagen. anen tön. en tm oraui gesichert erden durch pplikation bet den Agenten tm tadturau oder t Union Depot tt Jndianaxott, Ind. . . Derln, . S. P. . Rordst.e ashi,. ton und Jlltnoi Straße. - Jno'xl. VaeA erea, vanagel, Eolumbu, Oh . . d. l. Vai. und Ticket.?' fif j I kl R R Sie kSrzefie befte Sah ach lxmlLvills, NkgdvUls, Hempliis, Chat tanooga, Atlanta, Savannah, Jacksonville, Mobile and New Orleans. ist vsrtheilhaft für Passagiere nckch dem Süden, eine direkte Route zu uehmeu. Palast, Schlaf, und Parlor-Wagea zwischen Ghieago und. Louisville und Et Louis und Louisville ohk. Wagenwechsel. Tomfort, SchnelltgkeU nnd Sicherheit bietet die Ieff die alte zuverlässige . M. & D. M. M. II. R. DerInj;, sftftent eneral Pafsagier.g,t, ord,?.ck fhtngto ,d Jllinot tr., Id,l L. Vf. UcKxsxx, Superintentlent.
I fflfc
btt Zndiana nm tmvftelzlt flch zur Anfertigung von Rechnungen, Cirkularen, Brlesköpsen, Preislisten, Quittungen, EWMttskarten Mitgliederkarten, Brochüren, ConstitutlonenMreßkarten. . z. .... , . .'. V-- f .-- - , ..2! , , -
Ui?ih
