Indiana Tribüne, Volume 9, Number 130, Indianapolis, Marion County, 30 January 1886 — Page 3
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DcrKamxfmncwKwd. Roman von Ewald August König! (Fortsetzung.) Die Baronin von ökavenberg richtete sich beiin Eumitt Onkel Heinrichs empor, um ihm mit einem schmerzlichen Blick diö Hand zu reichen. Von mittlerer Größe, schlank gewachsen, mochte sie etwa achlundzwanzig Jahre zSbleu, ibr feines, blasses Gesicht zeigte
hübsche, interessante Zuge, aber einen Zvulvatbiscken Eindruck machte dieses iugendliche Gesicht nicht, es trug den scharf i " . . . f iUm1 k i" I auvgepragien v5icinj.,ki iiw1"1 Vilt,;u willen Z. ..Ich liniüie, dak Tu beute kommen würdest," sagte sie mit matter Stimme, Du kannst mir freilich keinen Trost bringen, das einmal Geschehene läßt sich nicht ungeschehen machen, und in das ! Unabänderliche müssen wir unö zu finden suchen, so gut eS geht." Tu bist wohl dem Lärm im Hause aus dem Wege gegangen V fragte Ar nold ironisch. Ich sagte es Dir ja voraus, wir werden nun für die Sünden der Verstorbenen verantwortlich gemacht. Ich begreife Papas Leichtsinn noch immer nicht, er mußte doch auch die Zukunft 'einer Kinder berücksichtigen? Wird für uns gar nichts übrig bleiben ? Hat Herr von Jachmann Dir keine Andeutungen gemacht '" Onkel Heinrich hatte sich in einen Sessel niedergelassen; er drehte an den Spitzen seines grauen Vartes und hielt den forschenden Vlick festauf seinen Reffen gerichtet. Die Gläubiger sind noch nicht zusam wim gekommen," erwiderte er, ein Akkord mit ihnen wird durch das, namhafte Defizit erschwert werden, daS in der Kasse entdeckt worden ist. Es fehlen zwolftausend Thaler, darunter zweitausend !)lubel in russischen Banknoten, die erst vorgestern Abend von dem Bildhauer Klausen eingezahlt worden sind." Arnold klemmte das goldene Lorgnon iuf die Nase. Aerger und Entrüstung blltztsn aus seinen Augen. Dafür ist der Kaisirer verantwort lich !" sagte er. de? Herr von Jach mann, der die Kassenschlüssel an sich genommen hat und sie mir nicht herausgeben wollte," fuhr Heinrich Wallendors auf. Die beiden Herren lehnen freilich jede Verantwortung ab ; sie stützen sich darauf, daß die Schlüssel offen im Schlafgemach de Verstorbenen gelegen haben." Was wollen Sie damit sagen?" fuhr Arnold unwillig auf, ohne vor dem forsehenden Blicke des Onkels die Augen niederzuschlagen. Nichts weiter, als daß eine andere Person die Schlüssel benutzt haben könnte, um das Geld aus dem Schranke zu neh mcn." Mnn sie das behaupten, so müssen sie auch die betreffende Person bezeichnen können !" Sie haben das noch nicht gethan, aber aus ihren Worten hörte ich deutlich heraus, daß ihr Verdacht auf demjenigen ruht, der nach dem Tode meines Bru?rs zuerst das Schlafgemacb betreten bat.'' Arnold batte sich hastig erhoben, sein Antlitz war noch fahkr geworden ; mit großen Schritten durchmaß er auf dem weichen persischen Tcppich das elegante Zimmer. Diese Person war ich," sagte er mit zornbebender Stimme, Herr von Jach mann weiß das, denn ich habe es ihm gesagt. Wie kann er so niederträchtig sein, auf mich diesen entehrenden Ver dacht zu werfen ? Wenn ich Geld nöthig hatte, so konnte ich es in seiner Gegen wart aus dem Schranke nehmen; ich brauchte ihm überhaupt nicht die Schlüs sel anzuvertrauen. Wehn ich es nicht gethan hätte, wäre vielleicht kein Desizit in der Kasse entdeckt worden ; jetzt ist ein Verdacht leicht ausgesprochen, aber die Herren sollen ihre Zunge hüten !" Denselben Rath habe ich ihnen auch gegeben," nickte Onkel Heinrich, dessen Kippen ein sarkastisches Lächeln umzuckte, mich soll verlangen, ob Herr von Jachmann den Muth haben wird, in der Eläubigerversammlung seinen Verdacht abzusprechen." Ich werde ihm vorher den Kopf waschen, morgen sofort nach dem Begrab niß. Er soll mir Beweise liefern, und da er das nicht kann " Ueber das Desizit wollen wir einstweilen schweigen, ich werde Herrn von Jachmann veranlassen, dasselbe schriftlich anzuerkennen, ist dann später Alles geordnet, so fassen wir ihn an." Er hat nichts !" sagte Arnold achsel. zuckend, der am Fenster stehen geblieben war und die Vorhänge ausemandcrgezo' gen hatte, um in den Garten hinunterzu schauen. Er wird in einem andern Hause eine Stelle erhalten, dann muß er von seinem Gehalt die Schuld allmählich tilgen. Was wir retten können, das muß geret tet werden, Kinder, so außerordentlich gewissenhaft brauchen wir dabei nicht zu sein. Da Eure Eltern Gütergemeinschaft hatten, so ist Euer Anspruch auf das mütterliche Vermögen ziemlich aussichtslos, wie der Advokat behauptet, gleichwohl muß der Versuch gemacht werden. Mein Bruder hätte vor Beginn seiner leichtsinnigen Unternehmungen Euch dieses Vermögen sicher stellen müssen, da er das nicht gethan hat, so braucht Ihr Euch auch sein Gewissen daraus zu machen " Bah, ich hege in diesem Punkte keine Skrupel," siel Arnold ibm in die Rede, Jeder ist sich selbst der Nächste, und ich weiß sehr wohl, was mir blüht, wenn mein liebenswürdiger Schwager zurückkehrt. Er wird mich in der ersten Stunde nach seiner Rückkehr vor die Thür werfen, wir sind nie gute Freunde gewesen." In den dunklen Augen Emmy's blitzte der Zorn auf und trotziger hob sie das Haupt. Wenn er das thut, so verletzt er die Rechte, die ich hier habe," sagte sie mit scharfer Betonung. Ich würde dann auch keine Rücksicht mehr nehmen und Dich begleiten. Das Leben in diesem Hause ist mir schon lange unerträglich, 9ur meines Kindes wegen habe ich hier ausgeharrt." Und ich rathe Dir, noch länger aus zuharren," erwiderte Onkel Heinrich, JZu bist die Erbin Ve großen Verwö
gens, wenn Baron Rüdiger von seiner Reise nicht zurückkehrt." Er wird zurückkehren !" Hat er Dir geschrieben?" Rein," erwiderte die Baronin verüchtlich. .Was sollte er mir auch schrei den ? Versicherungen seiner Liebe V Ich würde darüber lachen. Was gelte ich ihm? Nichts! Er liebt nicht einmal sein Kind. Seit seiner Abreise habe ich noch keine Zeile von ihm gesehen. Mildem Verwalter Wurzel unterhält er einen lebbasten Briefwechsel, ibm hat er ja Alles übertragen, sogar die Auszahlung der armseligen V!onatsrente, die mir cutsge
setzt worden ist. Wurzer wollte mir einmal einen Brief- vorlegen, ich habe mich geweigert, ihn zu lesen. Mehl Entschlufe steht fest : sobald Rüdiger zurück kehrt, verlange ich gerichtliche Scheidung unserer Ehe." Nur das nicht '." rief der alte Herr bestürzt. Es giebt andere, bessere Wege, die zu dem von Dir ersehnten Ziele führen ! Wenn das Gericht die Scheidung ausspricht, so bestimmt es auch die Summe, die Dir jährlich gezahlt werden muß, und der Advofat Rüdiger's wird schon dafür sorgen daß die Ltente nicht zu hoch ausfällt. Außerdem verlierst Z. t 9 XZu das Zilnd, das wayrcyelNtlcy dem Vater zugesprochen werden wird, und mit dem Kinde verlierst Du auch dze Erbbe rechtigung. Harre aus, einen besseren Rath kann ich Dir nicht geben, führe den Krieg mit Deinem Gatten weiter, er wird eher ermüden, als Du, und höchst wahr scheinlich nach kurzer Zeit Dir abermals das Feld räumen. Nach seinem Tode bist Tu hier die Herrin, das vergiß nicht,' dieser Lohn ist des Kampfes werth. An-, ders lagen die Dinge, als Dein Vater noch ein reicher Maim war, heute kannst Du nicht mehr so auftreten, wie zu jener Zeit." Aber ich will es, ich laffe mir nichts gefallen," erwiderte sie mit wachsender Gereiztheit, ich' will hier meinen eienen Willen haben und die Stellung einnehmen die einer Baronin von Ziavenberg gebührt! Ist es nicht erniedrigend für mich, daß ich auf eine Rente angewiesen bin, die ich aus den Händen des Verwalters empfangen muß? Was ich auch thun mag, nichts sindt die Billigung Rüdiger's aber schweigen wir jetzt, da kommt Vera, sie wird uns zur Tafel rufen wollen." Ein Mädchen von etwa sieben Jahren war schüchtern eingetreten, ein bildschönes Kind mit lang herunterwallendem, lichtblondem Haar und großen, tiefblauen Augen. Nun ? Willst Du den Onkel nicht begrüßen?" fragte die Baronin scharf. .Weshalb kommst Duallein ? Wo ist Minna V Im Speisezimmer, Mama," antwortete das Mädchw, das dem alten Herrn die Hand geboten hazte, die Suppe wird eben aufgetragen." Emmy erhob sich, ohne weiter das Kind zu beachten, Onkel Heinrich reichte ihr den Arm, Arnold folgte mit Vera, die am unteren Ende der reich gedeckten Tafel schweigend Platz nahm. So lange der alte Kammerdiener in setner ruhigen, geräuschlosen Weise die Schüsseln servirte, wurde nur wenig gesprechen. Zumeist führte Onkel Heinrich das Wort; er sprach von Politik, kritisirte die Reden einiger Landtagsabgeordneten und erzählte verschiedene Anekdoten aus der vornehmen Gesellschaft; auf den Tod seines Bruders und die Folgen, die daran sich knüpften, kam er mit keiner Silbe zurück. Emmy hörte schweigend zu, die Falten auf ihrer tirn verriethen, daß ihre Gedanken sich mit anderen Dingen beschäftigten. Arnold warf dann und wann eine kurze Bemerkung ein. Alle aber schienen sich ungeduldig nach dem Ende der Tafel zu sehnen, um das im Boudoir abgebrochene Gespräch wieder aufzunehmen. Endlich trug Gottfried das Dessert auf, er stellte die schweren silbernen Schüsseln, die mit Obst und süßen Näschereien gefüllt waren, auf die Tafel und verließ nach einer tiefen Verbeugung schweigend das Speisezimmer. Im Korridor begegnete ihm die Zofe; .sie blieb stehen und sah ihn erwartungs voll an. Wie ist die Stimmung V fragte sie leise. Wie mir scheint, Ruhe vor dem Ge wittersturm," erwiderte er lakonisch. Onkel Heinrich hat schlimme Nachrichten mitgebracht?" Hm; haben Sie vielleicht gute wartet ?" spottete er. Das nicht, aber .der alte Herr schien in seiner gewohnten heiteren Laune zu sein!"' " Warum auch nicht ? Er kann nun behaupten, daß der Leichtsinn in seiner Familie ein Erbfehler sei; Niemand wird das nach dem Vorgefallenen bestreiten." Sie bleiben der bissige Spötter, dei Sie immer gewesen sind," sagte Minna ärgerlich. Bei Tisch ist doch jedenfalls über die Geschichte gesprochen worden " . Keine Silbe !" unterbrach er sie. Mich geht es ja nichts an, ich bin nur ein bezahlter Sklave, dem man einen Tritt giebt, sobald man seine Diew ste entbehren kann, und das Kind soll nichts erfahren, damit es nichts ausplaudere." . Trotzdem erfahren wir Alles, auch das Kind!" sagte die Zofe spöttisch, vor mir hat die gnädige Frau keine Geheimnisse." Sie schritt nach dieser schnippischen Er widerung leichtfüßig an ihm vorbei, er sandte ihr einen sehr geringschätzigen Blick nach und setzte achselzuckend seinen Weg fort. - Wie das noch enden wird, mag dei Himmel " wissen," murmelte er, mir thut der Baron in der Seele leid, er sindet unter seinem eigenen Dache kein ruhiges Heim, kein Glück und keinen Frieden mehr, so lange er nicht die Ban de zerreißt, die ihn an diese Familie ketten." Er verließ das Schloß und ging durch den Obstgarten in das Haus des Verwalters. Konrad Wurzel saß in seinem Wohnzimmer im hartgepolsterten Sorgenstuhl und' hielt sein gewohntes Mittagsschläf .chen ; er war ein schon bejahrter, breitfdmlrriaer Mann, aus dem .wettcrae
bräunten Antlitz sprach eiserne Willenskraft. Seine Frau, die mit dem Strickstrumpf ain Fenster stand, war kugelrund ; Biederkeit und Herzensgute leuchletcn aus ihren kleinen, schwarzen Augcn. Immer fleißig, Madame !" sagte der Kammerdiener eintretend, und seine sost so kühle und gemessene Stimme hatte jetzt einen freundlichen, vertraulichen Klang; Ihre Hände müssen immer thätig sein, sie ruheii nimmer." Nur am Sonntag," nickte sie, ihr mit einem wohlwollenden Lächeln begrüßend; wenn ich nicht mehr arbeiten konnte, möchte ich auch nicht mehr leben." Der Verwalter war erwacht, er rieb jetzt den Schlaf aus den Augen und nickte dem Kammerdiener freundlich zu. Nehmen Sie Platz, Gottfried," sagte er, ich habe mir schon gedacht, daß Sie erst nach der Tafel abkommen könnten." Sie sagten mir heute Morgen, Sie hätten mir unter vier Augen eine wichti ge Mittheilung zu machen : " Und das ist die Wahrheit. . Meine Frau weiß das Geheimniß schon, sie plaudert nicht, wir können uns auf sie verlassen.. Der Herr Baron hat mir geschrieben, er wird in einigen Tagen hier sein." In den Augen Gottfried's leuchtete es freudig auf, er wollte von seinem Sitz emporspringen, aber Wurzel legte seine breite Hand auf den Arm des Kammeroieners und hielt ihn zurück. Ruhig Blut !" fuhr der Verwalter warnend fort. Wir müssen unsere Freude geheim halten, denn außer uns beiden soll Niemand etwas von dieser Heimkehr erfahren, so hat es der Herr Baron ausdrücklich befohlen. Er ist augenblicklich noch in London, den Tag seiner Ankunft kann er nicht bestimmen, er will auch an der Bahn nicht abgeholt werden, wir beide sollen heimlich unsere Vorkehrungen treffen, damit er sein Zimmer gelüftet und in Ordnung sindet. Er will die Gnädige über raschen, so denke ich mir, wie sie dann ihn empsängt, das wird für das fernere Verhältniß zwischen beiden maßgebend sein." Er hofft also noch immer ?" fragte Gottfried, mit bedauernder Miene das Haupt wiegend. Es scheint so, und ich sinde das natürlich, er ist nun einmal an die Frau
gefesselt, und sie ist die Mutter seines Kindes." Aber er liebt sie nicht, er hat sie nie geliebt!" Es giebt viele Ehen, die nicht aus Liebe geschlossen wurden und dennoch erträglich sind," sagte Herr Wurzel ruhig, wenn beide Gatten ihre Pflichten erfüllen und sich in einander sin den " Ich glaube nicht, daß dies hier jemals geschehen wird ! Wenn auch die Baronin den redlichen Willen hätte, so stehen doch ihre Verwandten zwischen ihr und ihrem Gatten,sie werden nicht müde, sie gegen ihn aufzuhetzen, denn sie selbst haben ja den Vortheil davon. Und namentlich jetzt, nach dem schmachvollen Ende ihres Vaters. Ihr Bruder hat sich schon bei ihr eingenistet, er will sortan hier wohnen, nnd wo er ist, da ist auch der Onkel, die beiden Schmarotzer sind ja unzertrennlich." . ' Ja, wenn diese Verwandten nicht wären !" sagte die Verwalterin mit einem tiefen Seufzer. Der Baron hat sie nie leiden mögen, und das Kind wird auch durch sie verdorben. Wenn die gnädige -it ? V JtUli IU VVUV liltyt iillt Vtiil HlHVt vv r t. f . . . fr. . r' ri s f. , " lazasllgen wouie : le iieoi es o wenig wie ihren Mann " Das sind Angelegenheiten, in die wir uns nicht hineinmischen dürfen !" unterbrach sie ihr Gatte, der inzwischen eine kurze Tabakpfeife angezündet hatte und nun mächtige Rauchwolken vor sich hinblies. Wenn ich den Herren Wallendorf den Aufenthalt hier verbieten könnte, bei Gott, es sollte mir eine Freude sein, ihnen zu zeigen, wo der Zimmermann das Loch gelassen hat !" Aber dazu habe ich keine Vollmacht ; was im Schlosse vorgeht, kümmert mich nicht, ich darf nur beobachten und dem Herrn Baron Mittheilung machen. Ich habe mich schon gefragt, ob ich unter den jetzigen Umständen nicht der Baronin die Rückkehr ihres Gatten verrathen solle, damit sie ihre Verwandten veranlassen könne, sich wenigstens am Tage seiner Ankunft fernzuhalten, aber ich wage das nicht " Und der Zweck würde auch nicht erreicht werden," siel Göttfried ihm in die Rede. Kommt der Aerger nicht heute, so kommt er doch morgen, er bleibt auch unserem Herrn nicht erspart, die Gnädige ist noch immer so trotzig und herrschsüchtig, wie früher; sie nimmt keine Rücksichten, wenn auch die Welt darüber unterginge. Besser, der Herr Baron sieht in der ersten Stunde, tvie die Dinge hier liegen, als daß ihm das Gift tropfenweise zugemessen wird!" Dann tväre es das Beste, er ließe sich scheiden." fuhr Wurzel fort, denn so wie es vor seiner Abreise war, kann es nicht weitergehen. Wir müssen das ihm überlassen, in solchen Dingen soll und darf man nicht rathen." Der Tag ist also noch nicht-be-stimmt?" Nein, aber von London kann unser Herr rasch hier sein, deshalb säumen Sie nicht, damit er Alles in Ordnung sindet. Und verrathen Sie mit keiner Silbe, was Sie wissen : von dem ganzen Personal im Schlosse schenke ich nur Ihnen volles Vertrauen, alle übrigen Personen sind Kreaturen der Baronin." ) Das glaube ich auch," nickte Gottfried, von A!inna weiß ich es mit Si cherheit, und unserem Kutscher traue ich ebenfalls nichts Ich werde schweigen und alle Vorbereitungen so heimlich wie möglich treffen, der Herr Baron soll mit mir zufrieden sein. Und es freut mich, daß er endlich wieder heimkehrt, ein anderes Leben wird hier beginnen, . noch mehr aber würde es mich freuen, wenn er die Schmarotzer sofort zur Thür hin auswürfe. Wie ich sie haßte, diese hochmüthigen Herren, die statt des Gel des nur große Rosinen in der Tasche hben! Als ob Alles hier ihnen gehöre, so treten sie auf und noch schlimmer jSt
e$ dalz sie heimlich ihre blanke Icymleden, die natürlich nichts Anderes bezroecken, als den Baron Rüdiger zu betrügen." Nun, wir wollen die Augen offen hatten," sagte der Verwalter in beruhigendcm Tone, denn so schlau, wie diese Leute, sind wir auch. Große Betrügereien sind übrigens nicht zu befürchten, die Baronin kann nur über die Geldsummen verfügen, die sie monatlich von mir empfängt, und die sind so bedeutend nicht." Sie kann auf den Namen ihres Gatten
Schulden machen," erwiderte Gottfried, , der einen Blick auf ferne Uhr geworfen und sich erhoben hatte. Wenn ihr das gelingt, dann bedaure ich die Gläubiger," spottete Wurzel, Baron 3!üdiger wird diese Schulden nicht tilgen. In der Stadt kennt man die Verhältnisse hier, da wird Jeder sich ernst besinnen, ehe er der Baronin ein Darlehn giebt. Wir gehen einer stürmischen Zeit entgegen, Gottfried, aber wie es auch kommen mag, wir Beide hal ten in unverbrüchliche? Treue zu unserem Herrn." Der Kammerdiener schlug ohne Zögern in die ihm dargebotene Hand ein, und die runde Frau nickte den Beiden zu, als ob sie damit sagen wolle, dieses Bedürfniß finde ihre volle Billigung. Das versteht sich von selbst," antwortete Gottfried, für den Baron gehe ich durch's Feuer. Die Familie Wallendorf sitzt noch an der Tafel und beräth ihre Pläne; wenn sie wüßte, was wir hierbesprechen haben ! Ich komme am Abend noch einmal wieder, vielleicht erst nach dem Souper, jetzt muß ich gehen, man könnte mich vermissen und suchen, und ich glaube, es ist besser, wenn man mich hier nicht sindet." Damit nahm er, Abschied und . bald nach ihm verließ auch der Verwalter das Haus, um seine Arbeiter zu beaufsichti, gen. DieHeimkehr. Auf dem Bahnhofs-Perron in Hanno ver wanderte der' Professor Bruno Winterfeld in früher 31!orgenstunde auf und nieder, er erwartete den Schnellzug von Brüssel, der schon vor einigen MirniU eintrefsen sollte. .. Baron Rüdiger von Ravenberg hatte durch ein Telegramm ihn gebeten, ihn zu dieser Stunde hier zu erwarten; der Professor war dieser Bitte bereitwillig nachgekommen und mit dem Nachtzuge vor einer Stunde eingetroffen. Er wäre ebenso bereitwillig nach Ostende gereist, um dort den alten Freund zu empfangen, der Baron aber hatte offenbar ihm diese weite Reise, schon der damit verbundenen Zeitversäumniß wegen, nicht zumuthen wollen. Der Zug lief, endlich ein ; die Thüren wurden geöffnet, die Passaglere hatten hier einen Aufenthalt von einer Viertelstunde. Aus einem Coupe erster Klasse stieg ein hoher, schlanker Herr in grauer Reisekleidüng. Ein lang hinunterwallender, blonder Vollbart umschattete daS mänlich schöne, von der Sonne gebräunte Antlitz, Jugendmuth und Entschlossenheit blitzten aus den großen, dunklen Augen, die mit der hellen Farbe des dichten, gekräuselten Haares und des Bartes seltsam kontrastirten. . ' Mit einem Freudenruf eilte er in die Arme des Professors, eine geraume Weile hielten die Beiden sich fest umschlungen. Dank Dir, daß Du gekommen bist," sagte Baron Rüdiger endlich, während er dem Freunde voll tiefer Bewegung in die feuchten Augen schaute, ich werde manche Frage an Dich zu richten haben." (Fortsetzung folgt.) Vom Auslande. Z si g u st 1883 kam der Schlosser Karl Plang, der bis dahin 13 Jahre lang zur größten Zufriedenheit seiner Vorgesetzten in der Fabrik, von Borsig in Berlin gearbeitet hatte, nach Altenessen, nachdem er vergebens mehrere Tage hindurch in Essen Arbeit gesucht hatte. Der durch Hunger und Entbehrung abgemattete Plang erregte die Aufmerksamkeit der Polizei, welche denselben arretirte. Zwei Polizisten transportir ten den Plang noch an demselben Tage auf der Chauss ee nach Essen hin. Während des Transportes mißhandelten die Polizisten den Plang in arger Weise. An der Grenze der Gemeinde Altenessen warfen sie ihn in den Chausseegraben und. überließen ihn seinem Schicksale. Kurze Zeit darauf fanden Vorübergehende den Plang todt im Chausseegraben. Gegen die beiden Transporteure wurde Straf antrag von Seiten der Staatsanwalt schaft gestellt und Beide von der Strafkammer daselbst bestraft, mit elf resp, acht Monaten Gefängniß., Da hier das Gerücht verbreitet war, daß die Polizeidiener auf Anweisung des Bür germeisters Pean den Plang blos bis zur Grenze der Gemeinde gebracht,, so stellte der Vorsitzende der Strafkammer an den als Zeugen geladenen Bürgermeister Pean eine hierauf bezügliche Frage. Bürgermeister Pean erhärtete nun eid lich, daß er niemals einen solchen Auf trag gegeben". Die Richtigkeit, dieser beschworenen Aussage ist(wir folgen der .Deutschen Reichsztg.,) m Zweifel gezo gen.' Auf erfolgte Anzeige hin habe der Staatsanwalt die Untersuchung gegen Pean eröffnet und vor ungefähr 6 Wo chen eine Menge Zeugen, darunter meh rere frühere Beamte des Pean, durch den Untersuchungsrichter Gummich zu Proto koll vernehmen lassen. Gutem Verneh men nach sollen die vorgeladenen Zeugen ohne Ausnahme für Bürgermeister Pean sehr ungünstige Aussagen gemacht haben. Der ganze Kreis ist auf den Ausgang dieses Prozesses aesvannt.
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(Goldene MedizmisHs Entdeckung) Heilt alle Ausschlage ren ein gwobnlichen ssinne odrr Blatter k!S zu den scklimmsten Skrofeln. TalzZls, esei,würe. Schuppigkeit citv aul.eit der Haut, kurz alle durch unreines Blut venrnschten Krankheiten werden durch diese mächtige, reinigeie und stäikente Llrnei benvunden. Uter ihrem ircdltbätigen Einftusi teilen ros:e fressende ttcschwüre rascb. $btt StxaU l at s'ch namentlich in der Kkilui.z vor. c!;wlndf!echte, RosckRask,. BtntscKw',ren. arbnnkcln. tvmt den Auqc, skrofulösen i'icscl'würcn und Geschwülsten, Süstgcle'-.k-Krat'.kyeit, Sluic schwamm, tkrops oder dickem Hals und erwei tetten Trüsen gezeigt. Man sende zehn Cent in Briefmarken für eine mit lernten Abbildungen aus, stattete Abhandlung über Hautkrankheiten, oder den selben Betrag für. die Abhandlung über Ckrcfelleide. ,.?a Hlnt ikd das Ctbtn." Man reinige eS rünrllch durch den Gebrauch von Dr. Plerce's Golden Medlca Dincmerj, uuk ate Bndaunna. eine flkenfrie San,, frischer Bknth, Lebens energie und esundheit der eonstitution wer den dadurch herzestelk. Die Schwindsucht, die eine Skrofelkrankheit d Lnnge ist, wird durch diese Gottesgabe von einem Heilmittel schnell und sicher .in ihrem Fortschritt gehemmt und geheilt, wenn daS Mittel eingenommen wird, be daS Leiden die letzten Statten erreicht. Wegen ihrer wunderbaren Macht öder diese schreckliche tödkliche Krankheit bat vr.P te ree, alS r diese jetzt berühmte Arznei zuerst dem Publikum darbot, im lirnst daran geracht, s,e eine 'Onsuinption ur " lSchnindfuchts-Heilmittel) zu nennen, hat aber diesen Namen fallen lassen, weil derselbe zu beschränkt für eine Arznei, welche infolge ihrer wunderbaren Vereinigung tonischer oder stärkender, alterat .ver oder säfte, rerbessernder, antibiliöscr, brustlösendcr und nährender Eigenschaften ohne Gleichen ist. nicht nur als ein HeilMittel gegen Lungenschwinrsucht, sondern gegen alle Chronischen ArankheUen ' Leber, des Blutes mld der Lunge. Wenn Du Dicb matt, schläfrig, schmach fühlst, klaß. gelbliche Hautfarbe oder gelblich braune Flecken im St ficht oder am Leibe hast; wenn Dn häuftgeu Kopfschmer, rder Schwindel, Uebelgeschmack im Munde, innerliche Hitze oder Frösteln, abwechselnd mit beißem Blutandrang, hast; wenn Du niedergeschlagen und von düstern Bor. g?fühlea erfüllt bist: wenn ein Llpretit nnregelmSkiz und die Zunge belegt ist, dann leidest Tu an Ber, dauungsbeschwerden, Thspepsie nd Leber krankheit oder aUigkeit. Ja vielen Fälle spürt man nur einige dieser Symptome. Als ein Heilmittel gegetralle solche Mlle lst Dr. Piere' alilea Zleckleal Discotery ohne Gleichen. Gegen ttNöfnfchtoäcrje, Blutspelen, Kur,, thmigkeit, ftröhrenentznndung, schlim men uste, Schwindsucht und rerwandte reide ist sie ein unfehlbares Heilmittel. Man sende zehn Cents in Briefmarken für Dr. Pkne'S Buch über Schwindsucht. Bei Apothekern ZU yaven. Preis Kl Oft ode? sechs Flaschen PJ..Vl, tt. Ä5.00. lorid's Dispensary LIedica! Association, Eigenthümer, C63 Main Str., Vuffalg, N. Y. $500 Selohnimg wird von den Eizenthamera vo Dr. Sage'S Catarrb Remedy für einen Katarrhfall, welchen sie nicht kuriren können, auszeboten. Wenn man einen ekelhaften oder anderen Auöfluß'auS der Nale, theil weifen Verlust tti Geruch. Ge frhmn4&. fsH'Um trsv. nr , viuvipi vr'vc aaarn dumpfen Schmer, oder drückend-S Gefühl im Kopfe bat. 2;nJi Katarrh. Tausende solcher Fälle enden i Schwindsucht. n?iffet i f beilt die schlimm. &L5lß,e Kopferkältung und ka. tarrhalem opfschmerz. eo Cents. .Die Alten zu Hause MM SEAL Brenn-Ocl. Der New Yorker Gesundheits - Rath schätzt, daß wenigstens 30,000 Leben durch die explosiven Eizensckaften des Petroleums verloren gingen. Wenn jede Haushaltung das White Seal Brennöl verwenden würde, könnten solche Unglücksfälle nicht vorkommen. White Seal Brennyl hat die Fehler des gewöhnlichen Oels nicht. Es kann nicht lxplodiren.' Der Docht verkohlt nicht, raucht nicht, verbreitet keinen schlechten Geruch und die Lampencylinder zerspringen nicht. White Seal Brennöl eignet sich ausgezeichnet für Beleuchtung. Es ist so hell, wie reines Ouellwasser, giebt ein starkes stetiges Licht und brennt länger als anderes Oel. Wenn daS Oel nicht direkt in Ihrer Nachbarschaft verkanft wird, so bestellen Sie direkt ein Faß oder eine Kiste mit zwei 5 Gall. Kannen. BB00KS OIL CO., 56 Enclid Adenne, Cledeland, O. 114 & 115 Southstr., New Fort. ' 60 Süd Vennshlvania Str. " Indianapolis, Ind. JLDeiaisclie teiffl-ifeik ? Etattirt seit 1859. Charles Meyen & Co. 39 und 41 Paik Sow, TSew York,, besorgen &ue Arten roa Grohästsanzeigen, Personalaufforderanfcn tc für diese Zeitarng, sowie für ille deutseben Blätter in den . Ver. Staaten und Europa. firnrntllche Dentach-Amerüinlache Zeitungen liegen in unserem Gecntf ta-Lokal rnr fr! Eintiefet de Publikums auL Di geehrten Herausgeber deutscher BKtter rawiB accniogiTou ennccf, uns lnre abli. uc um ttcpsmior cu utxmcnflag,
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JTK Western Mail.. v Nr l Echnellzug 32 ft Hievelaao, Colnmdne., (rnnnuan sei 3uicu uzpolis iseubahn (Lee Hüt.) 3 8rr 4.0' Q , S 6t 8 fr t, 4.10 B nderso ... 10.10 Ba S S I r 11.30 Km sifton Cl j.tO t5 m Andersen A.... tM ftm 710 Sm 18., 3 Statt K B 3 Sotten j3.!x 52m i 6t 8 tx ii)Ji Srtzhtvood Dtvtflou, T. E.K.nnd Z. l&aana täaliA. 4.slfim. ' täglich. . 10 4! 10.10 Bet ll.t5 ffjta ZVV tfiilich. VüiRm 6 40 " 11 SI IM Xm iNRi täglich. 7.19 Um I tgttch. 4.40 ftm taaltfi.lttJHta Eweinnati, Indianapolis, St. Lonis n. Cdicaa mir .. tr i , ,. . iicnoan. memnau Zvivlnon. SOUtlo.Ü. 4.0UBn eirnntl Aee 1i Vm C.SOl ?(..3I)Rb inc. . o.4u Si Sndtanap Rcc. 1018 9 AK'müerijp. i gM mUra. .... 13 4imB 6t ü 9 l tägttch 4 u k k. 4Hi Chieago Division. 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