Indiana Tribüne, Volume 9, Number 129, Indianapolis, Marion County, 29 January 1886 — Page 4

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Der größte SÄmerzcnstiller ans der Welt. Lindert::, heilt Ltüeum7ti6muS, Ncura:aia, Schwellungen, laheu. steife Glieder oder Muökcln, Cicht, Nückcn- ::. Gclcnkschnzcrzcn, rcuzwe?), Qrand-, Schnittu. Vruhwundcn, Frostbeulen, Quetschungen, Kopf,-Ohren d Zahnweh, Geschwüre, ?c. Inallcn Apotheken zu haben. VreiS 23 Cents per Flasche. Oie große Atlantic und Pacific Wen GomMy. 3m5crteatc von Thee und Kaffee ! 4 VateSlHonse Slots. und 161 Oft Washington Straße. Wholesale und Netail. 150 Lädeu in deu Ver. Staate. -S : e si g e s. Indianapolis, Ind., 29. Januar 1886. An unsere Leser ! t Wir ersuchen unsere Leser alle Unregtläkig?titen in Bezug auf Ablieferung der .Tribüne un? so schnell roie mög liü mitzutheilen. Die Leser der ,Trib2ne find ersucht, keine Abon, vemntlzlder an die kräzer, sondern nur an Heirn Schmiot, unsern Es!lkk:or oder in der Office ,u be a,ln. Herr Schmidt ist sür alle au der Ofsiee Senden Zzttunien verantmartilch. stellt selbst lein Xilgtx an. uad alle entgehenden erlun falle ihm ,u. Wir bitten deshalb ihn vor Schaden i bemah ren, der 'hm dadurch Erwachsen kZnnte, tat ubskrlv ttnaelder an Jemand anoerl al an ihi, over in dr Offte bezahlt werden, c müßte denn der betr. TrZzer eine von Herren Schmidt untern ich ete Quittung haben. Eivilgandsregiger. lOtt ,g,t)n, 5Jin:tn find 9: lt Oatti d? kZuUZ?.) B e d u e i e n. Frank E. KingSlky, Knabe. 28. Jan. Georg Miller, K.iabe. 23. Jan. Georg Stauk, ttaabe, 24. Jan. Iahn Werner. MZdcken. 23. Jzn. Pzt. Conners. Mädchen. 27. Jn. I. T. Leachman. Mädchen, 25. Jan. John Collies. ffnabe, 21. Jan. H. D. Woodard. Madchen. 25. Jan. S. H. Smith, Mädchen. 1. Jzn. Georg M. HiddonZ. 5?.:ade. 23. Jan. Horatio Mitchel. Mädchen. 25. J,n. H e i r a t s e n. William Hmpton mit Emia Gillim. l : o 0 t 3 f 3 1 1 t. Nanc? Hzmil'.o i. 82 J:h?e. 27. Jan. FrarciS 33. DaviS. 59 Jahre. 27. Jan. P)illip Ronan. 28 Jahre. 26. Jan. Ella Barrett. 13 J2hre. 26 Jan. Bremerman. 1 T'g 27. Jan. BiviS, 2 Tage. 27. Jan. May A. Alber. 20 Jahre. 27. Jan. Eoa Howard. II Monate. 27. Jan. Ada Aldrich. 24 Jahre. 27. Jan. Georg Simon. 17 Jahre, 26 Jan. .Wer steiZ sein Brod mit Thränen an ; wer je in rubelosen Nächte aus sei nenBeite lzustznd sa, der kennt euch nicht. :br edlen Mächte.- Wir meinen Dr. Bull'S Haften Sy"vp und seine sast wun dtrbare Wirkung. S Eine Wittwe, Namen? Hamilten, welche No. 122 Fletcher Avenue wohnte. ist gestern plötzlich einem Herzleiden erle gen. ' kS Julius Karnatz wurde von seiner Frau bei Squire Johnston wegen döS willigen Verlassens verklagt. Der Ver klagte hat bekanntlich kürzlich eine Schei dungöklage anhängig gemacht. Die besten Bürsten kauft man bei H. Schmedel. No. 422 Virginia Avenue. - Herr Geo. Jsenstein lieb unZ die telegraphische Nachricdt zukommen, daß die Mitterwurzer'sche Vorstellung auf Mittwoch, den 3. Februar verschoben werden mußte. T Der Ex-Schadmeister Pattison hat fein Grundeigenthum und seine No ten an Eha?. Byfield als Trustee über tragen. Byfield stellte $20,000 Bürg fchaft. ; Schon feitJabren hatte ich an Un veroaullyrelt uns Magenschwäche aelit ten, a!Z man mir rie.h. Dr. August OA ml ff S S .mfcn k v, I . ... viiy vauiuuitju ciuvicn zu 0C brauchen, die mich in kurzer Zeit wieder so weit herstellt:, dak der Maaen wie der seine Funktionen verrichtete. Frau Ebel. Washington Avenue, Albany, VI. CSyJ. H. Richards von Bedford wurde verhaftet, und von einem Bundes narshal hierh:r gebracht, weil er eine Postkarte obszönen Inhalts durch die Post verschickt hat. Ee stillte $300 Bürgschaft. 3 Letta Gordon will auf dem nicht mehr ungewöhnlichen Wege der Schei dung von ihrem Gatten befreit werden. Sie giebt an, dab er ste geschlagen und gestoken habe. bafc er ein Trunkenbold sei und keine Liebe sür ste hege. Koblen aller Sorten zu den nie driast'n Preisen bei Fred. GanSbera. No. 513 Virginia Avenue. Telephon 774. Aoues ewtqr wuo garanlirt.

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Taök,ll erhält ZI Jahre. DaS Plaidoyer hatte den ganzen Nach' mittag in Anspruch genommen und um 6 Uhr Abends zogen sich die Geschworenen zur Berathung zurück. StaatSanwalt Harding hielt die Eröffnungörede. Er schilderte in beredten Worten daß schwere Verbrechen, und a!S' er sagte, dab wenn die Geschworenen den Angeklagten schuldig finden, ste ihm auch die schwerste in diesem Falle zulässige Strafe geben sollen, wurde aus der Gal lerie Beifall geklatscht. Gegen solche BeifallSZußerungen pro testirte Major Gordon auf'S Heftigste, indem er sagte, daß sein Client nicht vor Richter Lynch prozesstrt werde. Richter Norton befahl Ruhe und drohte, den Ersten, der wieder Applaus bekunden werde, verhaften zu lassen. Major Gordon beschränkte sich in seiner Rede darauf, die Eeschvorenen zu ermähnen, seinem Clienten Gerechtigkeit miederfahren zu lassen, und sprach die Hoffnung auS, daß Raffenvorurtheil ste nicht beeinflussen werde. Herr Cropsey hielt die Schlußrede sür den Staat. AlS Richter Norton die Geschworenen instruirte. ermähnte er ste, sich nicht von sentimentalen Anwandlungen oder vom Vorurtheil bestimmen zu lassen. Als sich die Grobgeschworenen zurückgezogen hatten, wurde der Angeklagte nicht wie daö gewöhnlich Brauch ist, in die Jail abgeführt, sondern in ein Seitenzimmer gebracht. Der Richter hatte den Gerichtssaal räumen lassen, um jede Störung zu verhüten. Wenige Minuten vor 7 Uhr lieben die Geschworenen melden, dab sie sich aus ein Verdikt geeinigt hätten und der Angeklagte wurde wieder in den Saal geführt. Der Wahrspruch wurde verlesen. Er lautete auf .Schuldigt und da höchste Strafmab. 21 Jahre Zuchthaus, wurde über den Angeklagten verhängt. TaSkell war jedenfalls unangenehm überrascht, war ihm ja schon 10 Jahre Zuchthaus als zu viel erschienen, weg halb er sich nicht schuldig bekannt hatte. Der Advokat des Verurtheilten stellte so fort den Antrag auf einen neuen Prozeb und TaSkell wurde in die Jail Abgeführt Den Berichterstattern gegenüber uei gerte sich TaSkell zu sprechen und Thrä nen standen ihm in den Augen. V,S Mordes avgrklagt. Corone? Stratford lieb Joe Reerr un ter die Anklage des Mordes stellen. E hat in Gemeinschaft mit Dr. Brennan eine Post Mortem Untersuchung über die Leiche von John Cahill abgehalten und kam zu dem Schlüsse dab Cahill Verleb ungen am ttopse erlegen ist, die ihm mit einem stumpfen Instrumente beige gebracht worden sind. Ed. Smith sagte vor dem Coroner au?, dab Recoe den Mann auS dem Hause geworfen und ge schlagen habe. Er war Augenzeuge des Vorfalles, und half Cahill damals nach Hauie bringen Cahill war bekanntlich ein Schwager Recor's, da er die Schwester desielden zur Frau hatte. Frau Cahill hatte ihren Mann verlas sen, und bei ihrem Bruder Zuflucht ge sucht. Cahill kam in Recor'S HauS, um seine Frau zu veranlassen, wieder mit ihm nach Haust zu gehen und dabei er folgte der Zusammenstob. Frauen.HilfSvereia. Gesuche um Unterstützung können bei Mitgliedern folgender Comites, oder bei Fr. Rappaport, 305 Ost Ohlo Str., ein gereicht werden. Für die Nordseite Frau Körner. 96 West 1. Strabe. Frau Stechhan. Für die Südseite Frau Keller. No. 401 Madison Avenue, Frau Martin. Frau Kühn, 243 Union Strabe. Für die Ostseite Frau Reger. 615 Ost Ohio Strabe, Frau F. Vonnegut. 503 O. Market Strabe. Frau Grum mann? 53 Huron Strabe. Für die Westseite: Frau Stempsel. Fr. Walk. Dyphteria, No. 71 Prospect Strabe. tST Scharlachfieber, No. 34 Grant Strabe. Thomas Behamer. ein Mann von Brightwood, wurde als irrsinnig im Sta tionshauS untergebracht. Brand oder Brühaunden werden durch eine Behandlung mit St. Jakobs Oel sicher geheilt. In allen Apotheken zu haben. S- Jacob Snyder.der würdige Gatte jener Frau, welche kürzlich bei zwei Frauen durch Sympathie so .wirksame Kuren vornahm, wurde im Polizeigericht wegen VagabundirenS bestraft. Die Frau ist mit dem Fuhrwerk des ManneS durchgebrannt. tzy Klagen über schlechte Bestellung der Brttfe von Seiten der hiesigen Post office laufen täglich ein. Frl. Carrie Martin beschwerte sich, weil eine Post karte welche am 22. Izn. hier ausgegeben wurde und auf welcher deutlich die Adresse .273 North New Jersey Str.. City- an gegeben war. erst nach Jersey City. N. V geschickt wurde, ehe ste hierher an rhre Adresse gelangte.

Ein gemeiner Schwindler.

Die Leichenbestatter Jlannerk Hommown wurden vorgestern Abend daö Opfer eines gemeinen Schwindlers. Ein Jrländer. Namens Jhn Sweeney kam in ihr Geschäft und bestellte einen Sarg für seinen soeben in Greenwood verstorbenen Vater. Er sagte, dab der Lelchenbestatter W. H. Whiteneck in Greenwood keinen fo schönen Sarg habe, wie ihn sein Vater haben soll und dab dieser ihn deshalb an die Firma Flanner & Hommown empfohlen habe. Sweeney bestellte den Sarg mit Sil berbeschlag und ordnete an. dab die In schrift: .Ruhe in Frieden" auf dem Sarge angebracht werde. Der Sarg sollte Z50 kosten und er bezahlte sosort mit einem Check aus die Indianapolis National Bank unterzeichnet von dem Leichenbestatter Whiteneck. Man dersprach den Sarg am nächsten Morgen zu schicken und da ,der Mann knapp an Geld war, lieb sich Herr Hommown bewegen, ihm Z5 zu leihen. Damit empfahl sich der Mann. Man arbeitete die ganze ?!acht an der Herstellung deö SargeS und gestern früh war der Sarg zum Transport fertig. Herr Hommown brachte ihn selbst zum Bahnhof und wollte selbst mit nachGreen wood fahren wenn eö ihm erlaubt wor den wäre, mit einem Frachtzug zu sah ren. Während er aus den Zug wartete, kam ihm der glückliche Gedanke nach Greenwood an den Leichenbestatter Whiteneck zu telephoniren uad.ihn be züglich Sweeney'S zu befragen. Man antwortete ihm, dab man weder einen todten noch einen lebendigen Sweeney in Greenwood kenne, dab man keinen Sarg bestellen lieb und dab Whiteneck keinen Check unterschrieben habe. Nach dieser Mittheilung lieb Herr Hommown den Sarg natürlich sofort wieder nach seinem Geschäfte schicken, und ging mit der Gewibheit nach Hause, be schwindelt worden zu sein. Die Ofenhändler Lamotte & Kurman an Jndiana Avenu?, wurden von demsel ben Burschen aus ähnliche Weise um den Betrag von 52 beschwindelt. Dort lauste er zwei Oesen, bezahlte ebenfalls mit einem Chtck und lieb sich in seiner bescheidenen Weise nur Z2 vorstre cken. Uns den 0riSrsdösa. Criminal. Gericht. Heute begann der Prozeb gegen Tho ma H. Birmingham wegen Ermordung des William Bennian. Der Angeklagte war Barkeeper im Saloon von JameS Maley. Letzten Sommer kam Bennian dahin, verlangte zu trinken, und als eS an's Bezahlen gehen sollte, hatte er kein Geld. Birmingham schmib ihn hinaus und behandelte ihn so, d..b er bald daraus starb. Zur Zeit ist man noch mit Zusammen setzung der Jury beschäftigt. Vier wur den heute Vormittag zurückgewiesen, weil sie sagten, ste seien gegen die TodeS strafe. P,liii'Oericht. DaS Verhör des Joseph Rccor. der Ermordung deS John Cahill angeklagt, wurde bis nächsten Montag aufge schoben. Der Fall gegen Dan. Middleton, welcher beschuldigt ist, einen Spaten von Iahn MeScall gestohlen zu haben, wurde bis morgen ausgeschoben. Brief leiste. Indianapolis, LS.Iaar. 1. Sickloh. 2. Fürst, Aug. (Caroline Breithaupt) S. Gtancnin, Victoria. 4. Haenley, John. 5. Iahn, William. 6. Schweizer, Her an. 7. Schreiner, Franz. Aqnilla Joue. sr. Poftmeiker. Für nur 25 Cents, kann man eine Flasche Salvation Oel lausen, und in ffüllen von Kreuzweh, Gliederreiben. Steifheit der Muskeln ode? Gelenke ist es unübertreffllch ; es kunrt sofort. tO" Receiver Byfield hat die Eagle Machine WorkS sür 5155 000 an L. W. Hasielman verkauft. tZT DaS Testament von Joseph K. Whelan wurde im Probate Gericht einge reicht. In der Superior Court reichte heute die .Rumsey Manusacturing Co." von St. LouiS eine Klage gegen GileS Smith ein und verlangte Anstellung eines ReceiverS. Zu ben besten Feuer-VerstcherungS Gesellschaften deS Westen gehört unbe dingt die .Franklin" von Indianapolis. Jyr Vermögen beträgt 5320.000. Wiese Compagnie reprüsenürt die .Northwestern National" von Milwaukee, Vermögen jl.007.193 92 und die .German American" von New Pork deren Vermögen über 3.095.029.59 beträgt, erner re prüsentirt sie die .Jire Association of London." Vermögen Hl,000,000 und die .Hannover of New Pork" mtt einem Ver möaen von 52.700.000. Die .Franklin ist namentlich deshalb zu empfehlen, weil Nt Ntcht nur billige Raten hat, sondern veil außer den regelmäßigen Raten, auäz be: aroken Verlusten rein Au: schlag erfolgt. Herr H e rm a n T. Brandt, ist Agent sür die hiesige un umaeaeno.

HeirathSstatistir. Im vergangenen Jahre wurden im Staate Jndiana 18133 Ehtbündnisie vollzogen. Davon waren 17.526 weiße und 607 farbige Pärchen. Vier Männer nahmen noch im Alter von 80 Jahren da Ehejoch auf sich. 289 Männer und 4.387 Frauen heiratheten unter 20 Iahren. GrvndeigentdnmS Uebnrragungei?.

Anna S. Monfort an Julius Smi therman. Lot 4 in Wm. S. Hubbard's Sud. von LotS 13 und 14 in Sq. 8 von Hubbard und Andere südöstliche Add. 5750. JameS B. Hill an Dorothea Hasield, Lot 1 in Block 4. 5100 Heute ist Th omaS Paine's 149. Geburtstag. "Am 8. April findet ein Redetournier der Studenten der Universitäten Jndianas statt. TS' Bezüglich deS im Juni in Milwaukee. stattfindenden SängerfesteS entnehmen wir der amerikakiischm Turnzei tun Folgende : .Herr Jacobsohn, der sich im Musik vereinSconcerte diese Woche als ein sehr tüchtiger Geiger bewies, ist als Concerrmeister für daS Säizerfest eng:girt. Diese Wahl wird allgemein als eine vorzügliche betrachtet. Der FestauZfchub entvickelt eine ener gifche und umsichtige Thätigkeit und an ihm liegt eö jedenfalls nicht, wenn daS BundeSsängersest nicht alle seine Vorgänger an Großartigkeit weit übertrifft. Ein Beschlub. den derselbe jängst fabte. verdient aber schärfste Rüge. Man halte ursprünglich, sehr paffend und dem Rufe deS Freisinns unserer Stadt entsprechend, beschlossen, den Jestzua am Sonntag stattfinden zu lasten. Diesen Beschlub hat nun nachträglich die Festbehörde wiederrusen und den Festzug aus den Samstag verlegt. Wir können diese Rückgängigmachung eines durchaus vernünftigen und allein das Richtige treffenden Beschlusses nur im Sinne eine? Aktes principieller Feigheit auffassen. Wenn Milwaukee auf etwa stolz sein kann, so ist eS auf seinen sreien Sonntag, der sür das Volk im besten Sinne des Wortes ein Tag der Fireude und Erholung ist "

Vom VuSland. Die Eifersucht Frankreichs gegen Deutschland tritt in man chen Fällen drastisch zu Tage. Sie giebt sich selbst in einer Mittheilung der ofsi ciösen Corr. Hav." kund. Dieselbe mel det, da ungefähr zwanzig junge chinesi sche Officiere im März d. I. in Europa eintreffen würden.um ihre Ausbildung in den Hauptstädten der großen Militär mächte, in Paris, London, Wien, Pe tersburg, zum größten Theile aber in Berlin zu verfolgen. Die Entsendung dieser Officiere beweist der Eorr. Havas" zwei Dinge, einmal, daß China sich mehr als je mit seiner militärischen Neorgani sation beschäftigt, und zweitens, daß der Einfluß Deutschlands in China mehr und mehr zur Geltung kommt. Zum weiteren Beweise der letzteren Behaup tung werden dann folgende Beispiele auf geführt, die dem französischen Zeitungs leser nicht zum ersten Male aufgetischt werden : Deutsche befehligen die chinesischen Panzerschiffe ; deutsche Ossiciere sind mit der militärischen Ausbildung in der Armee Li Hung Tschang's beauftragt; ein Deutscher leitet zusammen mit Sir Robert Hart die chinesische Zollverwal tung ; Deutschland vermittelt dem chinefischen Ileiche seine zukünftige Anleihe ; endlich die rheinischen Eisenwerke werden die Hauptauftrage der chinesischen Regie' rung ausführen. Die Corr. Havas" unterläßt nach dieser zumeist richtigen Aufzahlng nur Ems : die Franzosen auf' zufordern, das Gleiche anzustreben. Aus Heidelberg wird ge schrieben: Zwerg Perkeo, der beim großen Faß zu Heidelberg getreulich Schild wache steht, wird mit Freude die Kunde vernehmen, daß fein Lieblingswunsch in den Tagen des fünfhundertjährigen Ju biläums der Universität in Erfüllung geht. Ein spekulativer Wirth ist nämlich auf die ingeniöse Idee gekommen, daS große Faß mit Wein zu füllen und denselben während der Jubiäumsfestlichkeiten zu verzapfen. Der Stadtrath hat beschloffen. das Gesuch bei der großher zoglichen Domänendirektion, der das ge sammte Schloß mit Zubehör untersteht, zu befürworten und nur d:e weise Bedmgung daran knüpft, daß der Weingut und der Preis nicht zu theuer sein muß. Ob das Faß ganz oder zur Hälfte oder gar noch weniger gefüllt wird, ist noch unentschieden; aber sollte eö auch ganz gefüllt werden, leer wird's doch. Mit den lumpigen 250 Fudern, deren jede 480 Mab zählt, werden die fremden frommen Pilger" schon fertig werden ; rm Nothfalle werden ihnen die weinvertilgenden Heidelberger wacker zur Seite stehen. Die Statistik der Selbst, morde befaßt sich leider nur in den sel tensten Fällen mit den Motiven, aus de nen das eine oder andere Individuum sich freiwillig aus dem Leben schafft. Erst kürzlich meldeten wir auS Graz, daß dort ein junger Mann aus angesehener Familie sich wegen Zahnschmerzen erhängt habe, heute haben wir einen Selbstmordfall zu registriren, der gleich falls einem ungewöhnlichen Motive entsprungen ist. Aus Budapest wird näm lich berichtet: Der achtzehnjährige Tech niker Ludwig Glasner, Sohn eines hw sigen Bau-Unternehmers, ein wegen sei neS koloffalen Leibesumfanges bekannjer junger Mann, entleibte sich in der Wohnung seiner Eltern, indem er sich eine Kugel durch daS Ohr schoß, und blieb so fort todt. In einem nachgelassenen Schreiben erklärt er, daß seine täglich zu nehmende Leibesfülle ihm das Leben ver leide. Nach einer anderen, allerdings wenig glaublichen Version soll Furcht vor einer zu bestehenden Prüfung den jungen Mann in den Tod getrieben ha ve

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