Indiana Tribüne, Volume 9, Number 129, Indianapolis, Marion County, 29 January 1886 — Page 1
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PWW ' Vjy' ZshrgEng 9. Ossiee : Ko. 120 OK Martzlaud Straße. Nummer 129. Jndkavapoliö, Jndisna Freitag, den 29. Januar 1886.
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Neues öer Telegraph. W t t 1 1 e u 8 1 I 4) t c n. Washing on. D. C.. 29. Jan. Kälteres, schönes Wetter, voelzer noch Schnee. Wie gewöhnlich. W h e e l i n fl, W. Äa.. 29. Januar. Die Coronet Uatersuchung bez. des Grubenunglücks, bei welchem 30 Berg' leute getödtet wurden, ergab das die An Ordnungen des BergwerkZinspektors nicht befolgt worden waren und dak der Su
verintendent des Bergwerks öfter wegen Trunkenheit untauglich war. Wirkung eines S t r i k e s. Pittsburg. Pa, 29. Jan. Die Lucy Schmelzwerke, welche 300 Mann beschäftigten, stellten heute wegen Coke mangels in Folge des Stükes der Cokebrenner den Betrieb ein. Andere Fabri ke werden folgen. DieLustsahrer. Brest. 29. Jaa. Man glaubt, dak der Luftballon, in welchem Girod. Re naud und Carrou! aufstiegen, zu Grunde gegangen ist. Ein russischer Dampfer berichtet, er habe einen B2llon auf dem Wasser schwimmen sehen. GbitorieUcs. In Honduras in Centralamerika soll Gold entdeckt worden sein, und die Minen befinden sich in Handen amerikanischer Kapitalisten. Sollte eS sich wirk lich so verhalten, so dürfte die Silberfrage bald eine andere Wendung erhalten. Wir werden dann eine Bonanza Clique haben, welche eben so laut für den Golddollar schreit, wie die gegenwärtige für den Silberdollar. Nun hat sich auch Professor ThomaS Davidson in New Jork öffentlich zum Sozialismus bekannt. Er hat im Nineteenth Century Club" an dessen Spitze der Millionär Courtland Palmer steht, einen Vortrag gehalten, in welchem er nachwies, daß nur auf dem Wege der sozialistischen Produktion die menschliche Freiheit und Gleichheit gefördert werden könne und daß die Beseitigung des Elends und der Verbrechen eine Beseitigung des gegenwärtigen Systems der Land- und Kapitalanhäufung bedinge. Das Kabel bringt heute Nachricht von einer großen Rede, welche Bismarck im preußischen Landtage gehalten, und welche in Berlin das Tagesgespräch bildet. Man sagt sich in Berlin, daß aus der Nede entweder die Absicht den Reichstag aufzulösen, oder einen Staatsstreich auszuführen, ersichtlich sei. Etwas An deres können die Worte : werde ich dem Kaiser rathen, die Reichs regierung unabhangig von der Oöltruktionstaktik des Reichstages zu machen" auch wirklich nicht bedeuten. Von ganz besonderem Jnteresss ist die Rede Bismarck's aber gerade in diesem Augenblicke in welchem eine große Staatsaktion in England vor sich geht, weil sie Gelegenheit giebt, den ächten Parlamentarismus Englands und den Scheinparlamentarismus Deutschlands miteinander zu vergleichen. In einer wichtigen Frage sindet das englische Ministerium die Mehrheit des Parlamentes gegen sich, DaS Recht des Volkes anerkennend, die Politik des Lan des zu bestimmen, legen d!e Minister o fort ihre Stellen nieder, um der Oppo tion Gelegenheit zu geben, die Zügel der Regierung zu ergreifen. Ganz anders Bismarck. Mit dürren Worten sagt er, die Regierung werde bei ihrer Politik beharren, tre dxr Oppol tion des Reichstags. Wozu unter solchen Umständen das deutsche Volk Rnchstagsabgeordnete wählt, ist gentlich gar nicht rechter sichtlich, cs müßte dcnn zu dem Zwecke sein, zu Allem was die Negierung sagt und vorschlägt, unbedingt Ja und Amen zusagen. Da wZre es denn allerdings besser, es gäbe gar keinen Reichstag, denn einer despotischen Regierung noch den Schein einer Volksregierung zu gzben, ist außerordentlich gefährlich, und läßt dem Vblke den Wahn, als habe es wirklich etwas dreinzureden, Verdeutsche Reichstag ist eine voll ständige Null. Die deutschen Reichstags, Mitglieder drücken sich vor einem Stirn runzeln deS gewaltigen Bismarck. In der Frm unterscheidet sich die Sie gierung Deutschlands wenig pon der Rußlands. Bis jegt hatte sie jedoch wenigstens die Milde, welche die Zivilisa
tion bedingt, vor der Grausamkeit des barbarischen Rußlands voraus. Seit den massenhaften Ausweisunzen der Polen kann sie stch auch nicht einmal ditses Verdienstes mehr rühmen. Für Zwecke der Politik hat sie Väter, Mütter und Kinder, harmlose friedliche Menschen zu Tausenden von Hof und Herd verjagt, sie ihrer Existenzmittel beraubt, sie erbarmungslos der ungewissesten Zukunft entgegenzeschleudert.
Jetzt fehlt nur noch die Knute und Sibirien. Man fühlt ein Grauen, das nur erleichtert wird durch die Hoffnung, daß daö Volk endlich doch noch zum Bewußtfein seiner Schmach kommen wird. Drahtnachrichten. Der Senat von Ohio. ColumbuS, O., 23. Jan. DaS Conferenz Comite schlägt vor, ein Spe zialcomite. dessen Mltgliedtr in gleicher Zahl beiden Pnteien entnommen sind. nach Cincinnati zu schicken, daselbst die Wahlbetrügereien zu untersuchen und darüber zu berichten. Konnten sich nicht einigen. New York. 28. Jan. Die Ge schworenen . in dem Prozesse deS Gen. Shalee konnten stch nicht einigen und wurden entlassen. E5 heißt, daß zehn für schuldig und zwei für nichtschuldig waren. Kapitalistischer Fortschritt im Süden. Baltimore, 23. Jan. Der Balti more Manusacturer'S Record veröffent licht seine jährliche ' Statistik über die Fortschritte im Süden. Darnach wur den während des I ihres in den 14 Süd' stauten in Gebäuden und industriellen Unternehmungen rund 67 Millionen Dollars angelegt. Der Eigenthums werth im Süden ist seit 1879 um mehr als tausend Millionen gewachsen. Auch einRedakteur. Fort Wanne, 23. J,n. Vor ei nigen Monaten kam I B. Burgler von Chicago hierher und gründete ein deut scheS katholisches Wochenblatt unter dem Titel D Weltbürger". Ec schlug seine Office in dem Lokale deS Grundeigen thumSagenten K. I Lauer auf, der ihm sehr behilflich war und ihm auch Kredit verschaffte. Der Redakteur machte sich die Gefälligkeit Bauer wohl zu Nuken. Unter dem Vorgeben eine Schuld in Chi cago zahlen zu müssen, pumpte er von ihm tausend Dollars und empfahl sich dann au? Nimmerwiedersehen. ongreß W a s h i n k t o n, 23. Januar. Senat. Sherman reichte eine Bill zur Einstel lung der Silberprägung ein. Eine Petition wurde eingereicht, dahin lautend, daß in Theatern und anderen öffentlichen Plätzen die schwarzen stets zurückgesetzt werden, und das di Gesetze des Distrikts so geändert werden sollten, dK dieZ in Zukunft nich! mehr möglich sei. Eine Botschaft vom Hause meldete daö Ableben deS CongreßmitgliedsS Ellwood von Illinois und der Senat vertagte stch au? Achtung v?r dem Verstorbenen. HauS. Weaver von Iowa reichte eine Bill ein, welche die Organistrung Oklahema'S als Territorium bezweckt. Nach Erledigung einiger Angelegen Heiken von untergeordneter Bedeutung wurde da? Ableben des Mitgliedes EU wood von Illinois angezeigt und das Hau? vertagte sich. , Vtt Kabel. EineRedeBiSmar ck'S. Berlin. 23 Jan. Fürst Biömarck hielt heute im Landlage eine zweistündige Rede, worin er die Ausweisung der Po len vertheidigte. Die Ursache, sagte er, liege in der Illoyalität der Polen. Die', selben seien fortwährend mit Intriguen gegen die Regierung beschäftigt. Sie untkkstüt)ten die Opposition im Reichs tag und schufen sine Majorität gegen die Regierung. ES bleibe dieser daher nichts übrig, als die Forderungen der Majori tät zu verweigern oder das Element zu zerstören, welches die Majoritit möglich macht. Die polische Agitation sei immer gefährlich gewesen, die Polen hätte stets fremde Staaten gegen Preußen aufge hetzt. Man habe daher beschlossen, die Güter der polnischen Edelleute anzukau sen und aus denselben deutsche Eolonien zu errichten. Die wird ungefähr 300 Millionen Mark kosten, aber der Verlust für den Staat dürste nicht mehr a!S zehn Prozent betragen, der Vortheil aber sei unermeßlich. Vje Regierung, fuhr der Kanzler fort, vird nieryalZ in die Wiederherstellung
deS volischkn Reiche? willigen. Die Polen hätten eine sehr verdächtige Rolle im' Kulturkampf gespielt. Wer sich weigert den Staat zu unterstützen, kann vom Staat nicht? beanspruchen. Ich bin be reit, meinem Lande zu dienen, selbst auf Kosten meines KopfeS und meiner Ehre. Die Religion hat mit diesen Auwei sungen nichts zu thun. ES handelt sich um die Germanisirung Polens, und die
Regierung wird trotz der Opposition deS Reichstage? bei dieser Politik ausharren. Ehe ich zugebe, daß das .Vaterland in Gefahr geräth, werde ich dem Kaiser ratschen, die ReichSregierung unabhängig von der Obstruktionstaktik des ReichStageS zu m,lchen. Der Minister ist ein Feigling, der zögert sein Vaterland auS Gefahr zu retten. BiSmark warnte den Reichstag davor in seiner Opposition zu beharren, indem die Uneinigkeit im Reichstag eine europäische Koalition gegen Deutschland erzeuge. Die Rede BiSmarck'S bildet daS Ta geSgespröch in der Haup!stadt. Man sagt allgemein, dak dieselbe entweder die Auflösung deS Reichstages oder einen Staatsstreich bedeute. Die Rede bezog stch auf eineResolution, in welcher die Stelle der Thronrede in Bezug auf die Ausweisungen gutge heißen wird. Windthorst opponirte der Resolution. AuSEngland. London, 23 Jan. Die Königin hat den MarqurS von SaliSbury zu einer Conferenz nach Osborne beschieden. Er wird morgen zurückkehren. London, 28. Jan. Im Unterbaust theilte beute Abend Sir Michael Kicks. Beach mit, daß das Cabinet in Folge der Abstimmung am Dienstag, resignirt habe. DaS HauS vertagte stch dann . bis Man tag, den 1. Februar. L o n d o n, 23 Jan. LH SaliSbury speiste heute Abend bei der Königin in Osborne und wird morgen früh um 0 Uhr nach London zurückkehren. Wahr scheinlich wird schon morgen Herr Glad stone zur Königin beschicken werden. Lord Hartington hat abgelehnt, Herrn G'.adstone bei Bildung eine? Minister: umS zu unterstütz;. Besser so. Athen. 23. Jan. Die KeiegSlust des Ministeriums ist verflogen. DaS selbe hat erklärt, daß Griechenland sich den Wünschen Europas fügen werde. London. 28. Januar. Eine heute Abend aus Athen eingetroffen, Depesche meldet, daß daS Ministerium resignirt habe, um dem Könige Gelegenheit zu g?ben. einen ehrenvollen Rückzug nach dem lauten KciegSlärm anzutreten. Auf dem Schub. Kiel. 23. Jan. Der Deutsch-Ame rikaner Jansen. welcher unlängst auSge wiesen wurde, der aber den ihm gesetzten Termin vorübergehen ließ, ohne dem Befehl nachzukommen, wurde hier rer hastet und über die Grenze gebracht. GchisssuachrtSrrs. New V o r k, 23. Jan. Angekom men : Dampfer .Polynesia von Ham bürg und .State os NebraZka- vcn Glasgow. Southampton, 23. Jan. Die .Fulda-, auf der Reife von New Jork nach Bremen begriffen, lies heute hier ern. Marktpreise. Wt,n. 2 vk. 92 ; o. 2 roth, 9?. orn. 9?o.2 rocife ft: selb Sie: aemttckit 55. afr. No. 2 VktßZt ; gemischt Z)e. oa gen. ö.'c. Xlct. 5I2W, tC U $12.( 0. din!n. He. . Schultern, ojfc. Sp ck X'. Seit n. Ji(. Schwinsmal. 7X8e. bl. Fam l? Z.2 U.A0; Fanc, S4.10-S4.25; ttra S,l .,; Hein 2.!-tzZ.2d. ter. lie; trn 6tor I6e. Butter. Creamer, 2426; Dair 16 20c: Sountro 10 13. Hühner. 6e perVfd. Türke 7. Aart osfel. 5 Oc pr Cusb. Apfl. Zt.75-52.25Vrr!. Qov Auslande Von einem Liebesroman des verstorbenen Königs Alfons von Spanien weiß der Lissaboner Progresso" zu berichten. Alfons XII. so schreibt das Blatt liebte das weibliche Ge schlecht zärtlich. Eine bekannte rumanischs GgngeriNf welche, an den ersten. Theatern Italiens glänzte, weiß davon zu erzählen. Sie ist es, welche die Erben des todten Königs verklagt hat zu Gun sten eines Sohnes, dessen Vaterschaft sie ihm zuschreibt. Dieser Proceß hat die Königin Maria Christine, die den König anbetete, sehr schmerzlich betroffen und diese Jllusipnen vernichtet. AlfonS lernt? die Schöne in Bologna kennen, wo sie iq einem Winkeltheater als Choristin sun girte. Später verdankte sie ihm glän zende Engagements. Sie sang im Königlichen Theater zu Madrid, in Rom, vcailand ze, Dgs Verhältniß tyqr fti äeswegs von kurzer Dauer. Dieser Lie besroman dürfte noch viel Staub aufwirbeln, obwohl man ihn in Madrid todtschweigen möchte.
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E;n entsetzliches Unglück ereignete sich in Aachen. Um 6j Uhr Abends brach in der Spinnerei von Kayser & Biesing Feuer aus, das mit so rasender Schnelligkeit um sich griff, daß mnerhalb 3 Minuten die ganze erste Etage in Flammen stand und innerhalb 10 Minuten das ganze , Gebäude ein Feuermeer war. Die SWrhvfir. si sofort auf dem Platze war, sich aber nur auf die Rettung der Nebengebäude be schränken konnte, ist nocb mit den Auf. räumunasarbeiten. resv. mit der Aufn dung der Umgekommenen beschäftigt: bis Imkt. si-v r.-.-r i i-crx- r V. 1 uw uu uciiiyuc eicyname aufgefunden. Das Feuer soll dadurch ent. standen sein, daß ein Flöckchen Wolle in eine Gasflamme aerietb. dort enttünket wurde und, dann, hinunterfallend, das )arn emer Zroussette ,n Brand setzte. Die Spinnerei ist bis auf die Umkas. sungsmauern niedergebrannt, Wolllaaer ...l, rt-rr.f. a fc t- . rr . nmY, uhu jijeiaus vtieoen verscyonr. ZU5ay rend der größte Theil der Arbeiter und Arbeiterinnen sich retten konnte, gelang dies siebzehn Personen, die einen Weg nahe dem Ausgangspunkte deS Feuers einschlugen, nicht ; sie wurden von dem Qualm betäubt, erstickten und verbrann ten jämmerlich. Das große Unglück wurde erst bemerkt, als die Angehörigen nach den von ihnen Vermißten fragten. Unter den Verbrannten besinden sich vier erwachsene Männer, die Frau und Kinder hatten, eine schwangere Frau, eine Braut, die in acht Tagen Hochzeit haben sollte, wahrend die Uebriaen meist iunae Mäd. chen im Alter von 16 bis 20 Jahren waren. Ais mt steht fest, daß im Gan zen siebzehn Personen ihren Tod bei diesem entsetzlichen Brandunalück -funk haben, von dem man schreckliche Einzel heilen erzählt; so mußten zwei Arbeiter, die einen dritten, bereits Betäubten aus dem Gebäude bringen wollten, diesen t r- .m t lemem VaMsa! überlassen, um nicht selbst zu verbrennen. Georg Meyer's $MUe&&&$mQ Bo. 146 Virginia Avenne. - Händler in Allen Sorten Mebl u. Futter. Nur die beste Qualität ,u den niedngsten Preisen. .lover--Heu eine Spezialität. Z3T Telrphon 1OÖ3. UVbeöteV tübtt kein UvitaUüHüe Blatt an, Ss ist Guer Ieind ! Eure Zeitung jft die Indiana riß uy e. Meidet die Lokale in denen Euer Organ nicht aufliegt!
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