Indiana Tribüne, Volume 9, Number 128, Indianapolis, Marion County, 28 January 1886 — Page 3

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Der Kampf um ein Kind. Roman von Ewald August König. (Fortseyung.) Wenn ich Ihnen den Empfangschein zurückgebe, so ist damit die Sache ja abgemacht, die Gläubiger brauchen nicht zu wissen, daß das Geld einige Stunden lang in Ihrer Kasse gewesen ist." So gern ich Ihnen auch den Gefallen erzeigen möchte, ich darf es nicht," sagte Waldemar mit bedauerndem Kopfschütteln. Das Kassenbuch muß den Gläubigern vorgelegt werden, sie sinden Ihre Zahlung darin eingetragen, und ich bin nun dafür verantwortlich, daß das Geld auch vorhanden ist." Ist es wirtlich noch voryanven S" Wie können Sie daran zweifeln?" " Es würde mich einigermaßen beruhi fL 1 .1- W . t a gen, ivenn ic; irn oavvit uvtipuym önnte," erwiderte öllauen mtt emem schweren Seufzer. ..Kommen Sie mit, diese Beruhigung

kann ich Ihnen verschaffen, dann aber Blick voll herzlicher Theilnahme, das muß ich Sie bitten, mich zu verlassen Geld war nicht leicht, sondern mit mühund Geduld u baben. Sie werdende- samcr Arbeit gewonnen. Herr v. Jach-

areifcn, wie sebr meine Zeit heute in Anspruch genoniinen ist !" Waldemar hatte oei diesen Worten oic Tbür des Kanennmmers aeonnet, das neben dem Kabinet lag. Die Beiden t r- ' v v. rr: I traten yincin, ne sanoen ven emsia beschäftigt. s2)it S ilberacld gefüllte Geldsäckchen, Packele von Banknoten und Goldrollen lagen geordnet auf dem Zahlttsche, der -..''- v , Kainrer ttauo davor und fuyr ,n slchlvarer Unruhe mit beiden Händen durch sein araues aar. Herr Klausen wünscht die Nubelsckeine ui scben, die er gestern eingezahlt bat," sagte Waloemar, haben st Du 7 r - i. Äüte. sie ihm zu zeigen." Ja, wenn ich selbst sie nur wledergesehen bätte l" enlgegnete der Kassirer er ' ' . - . - . . . . 1 cegt. 'Auner die en zwenauieno . r - . . r m. c.. veln vermisse ich noch ein Packet Banknoten im Werthe von zehntausend Tha-

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ixn Wie ist das möglich?" erwiderte 1 . . - v . 1 c f , Waldemar, rasch naher trelenv ; vteses scheinbare Defizit muß auf einein 3iech nungsfehler beruhen ! Außer Ihnen besüß nur der Ebef die Kassenschlüssel, sie lagen heute A!orgen auf dem Tisch in seinem Schlafzimmer " Und heute ist das Geld verschwun den," unterbrach der Kassirer ihn mit wachsender Erregung. Ich erinnere mich ganz genau des kleinen Packetchens, es enthielt hundert Stück Hundert-Tha ler-)ioten, ich schob die Rudelscheine hinein, um sie morgen mit diesen zehntausend Tbalern fortzuschicken. Wo ist nun dieses Packetchen geblieben?" ..Sie werden eS übersehen haben," sagte Waldemar zuversichtlich. Es ist ia nicht wahrscheinlich, daß Herr Wallen corf aestern Abend noch Geld aus der Kasse genommen haben soll." Weshalb nicht Möglich ist das im .vi ff e P- j mcrhui ! .err Walle lidors kann sichrer psiia)ier gesuyir ocu, v noch eine Pnvatschuld zu tilgen." Dann müßte er auch das Geld so. geschickt baben, und darüber kann uns ' . rar Ci t . : JoMnwegonal uatanftybc. M m Ueber err Klausen, seien te emstw - len unbesorgt, Sie sollen morgen Weite- - mabn. Sie sehen, e sehr ich beschastigt bm, Sie sehen auch. bGeld genug vorhanden ist, um Forderung öu decken und ich verspreche Ihnen noch einmal, Lllles aufzubieten um Ihrem !"ffmC,ne? Ää1. ' 'echtigt ist, Erfüllung zu verschaffen." ?ilsv morgen ?" fragte Hellmuth Klausen, dessen Blick voll Verlangen auf dem Gelde ruhte. Ich verlaffe mich auf Sie, es wäre bitter, wenn.lch meine ersten Ersparniffe so rasch und ohne mein Verschulden wieder verlieren sollte." Waldemar nickte ihm noch emmat zu und begann dann sofort mit dem Zählen heS Geldes. - Der Bildhauer drückte den breitran digcn Hut tief in die Stirne, als er das arohe, nuu so stille Haus jetzt verlassen satte. " Es fehlte schon jetzt nicht an Neugierigen, die in Gruppen vor dem Hause auf der Straße standen, zu den Fenstern hinaufgasflen und sich leise miteinander unterhielten, er vernahm auch emige Fragen, die an ihn gerichtet wurden, aber er war nicht in der Stimmung, sie zu beantworten. Seit sechs Jahren verheirathet, hatte er rastlos gearbeitet, um sich und seine Frau zu ernähren. Seine Ehe war kinderlos geblieben, aber eine Schwester seiner Gattin, eine völlig unbemittelte Waise, wohnte bei ihm, für deren Unterhalt er ebenfalls Sorge tragen mußte. Er war kein berühmter Künstler, dessen Werke mit Gold aufgewogen wur den, aber er verstand sein Fach, er hatte Talent, und über manche Enttäujchung half sein froher Muth ihm hiw weg. )!un war es endlich ihm gelungen, eine Statue zu gutem Preise zu verkaufen; der Käufer hatte ihut außendem versprochen, das Kunstwerk in Petersburg öfsentlich auszustellen. Vielleicht trug dies ihm Bestellungen ein,durch die er allmählich sich ein kleines Vermögen erwerben konnte. Wie fröhlich war er gestern Abend noch gewesen, als er das Geld zum Bankier trug, um mit den ersten Staatsschuldscheinen den Grund xu seinem künftigen Vermögen zu legen ! . Mit welchem Stolte hatte er seiner jun gen Frau und später auch dem Professor p ri e .w v r AiiiNlerseio, oer mit ihm in oemseiven Hause Wohnte, bie russischen Banknoten gezeigt! Der Profeffor war nur einige Jahre älter als er, ein treuer, selbstloser Freund der kleineu Familie und ein liebenswürdi ger Mensch, er hatte Hellmuth immer wie der ermuthigt, wenn !v!ißerfolge seine Thatkraft lahmen wollten. Run konnte er wieder von vorne anfan-' gen,für ihn unterlag es kaum noch einem Zweifel, daß das Geld verloren war, er legte keinen großen Werth auf die Vcrsprechungen Waldemar's, die wohl nur den Zweck gehabt hatten, . ihn zu beruhig gen und einen Ausbruch' seiner Entrü' burai m verböten.

Verstimmt langte er in semer sehr be-

scheiden ausgestalteten Wohnung an, die in der Vorstadt an einer stillen, wenig belebten Straße lag. Er fand den Tisch schon zum Mittag essen gedeckt, die beiden Damen, erwartcten ihn, er sah beim Eintritt ihre Blicke voll banger Erwartung auf sich gerichtet. Sie waren beide hübsch und noch jung, einfach, aber geschmackvoll gekleidet. Du armer Mann!" sagte die Ael tere, eine lebhafte Blondine, indem sie auf Hellmuth zutrat und ihre runden Ar me um ihn schlang, ich sehe es Dir schon an, daß die bösen Gerüchte nicht geloqen haben. Haben wir Alles verloren?" . 'Ich ' fürchte es, Selma," erwiderte er, aber seine Stimme - klang jetzt wieder fester und ruhiger, wie im Kabinet des yinf tirji VHIIt V - nen!" wie " gewonnen, o zerron . Nickt dock. 5ellmutb!" entaeanete m mm - - -Ti - m 9 m u die iünaere Schwester, und aus ihren braunen, sinniaen Augen traf ihn ein ,nann bat Dir einen schlimmen Rath gegeben; ich nie ine. Du müßtest ihn dafür verantwortlich machen tonnen, as sagte auch Herr Professor Wmterseld, der vor bin hier war, um uns auf die Hiobspost t . vorzuoerelien ..verr v. Jachmann hat selbst keine Ah nun von dem nabenSturze seines Hauses gehabt, Hedwig," unterbrach Klausen sel-,-.e Schwägerin, er würde mir sonst M -. . m. . . m slcherllch den laty nicht gegeben yaoen. Was ist da zu machen? Wer einmal zum Groschen geprägt it, aus dem wird nie1 . : : . . . . , mals em Thaler, damit muß ich mich trösten. Es ist ein schlechter Trost," sagte die junge Frau mit einem leisen Seufzer, er bringt uns daS schone Geld ntcht wieder. Aber wir sind noch gesund und jung, wir wollen den Muth nicht sinken lassen, wir yaven leme chutven uno unser guies Auskommen. Weshalb sollen wir uns ourcy Äerger uno morgen oas eoen verbittern? Wii wollen Alle fleißig arbeite min tpm Klri'nt iitrnt hnhrr tmnert . me und den Kopf nicht höher tragen, wie er uns gewachsen ist, das Uebrige können wir dann getrost dem lieben Gott überlassen." Hast Recht !" erwiderte er beiter, indem er sie wieder in seine Arme schloß und aus dle fnschen,rothen Lippen küßte. bist mem braves, liebes We.b und mir tausendmal lieber, als Reichthum und ölubm. Ich lasse den Kopf noch lange nicht hängen, die Arbeit einiger Monate kann ittir das Verlorene wieder einbringen." Sie batten das leise Pochen an der Thür überhört, nur Hedwig vernahm es, sie öffnete und lud den Professor ein, näher zu treten. Er war groß und schlank, nur etwas eckig in seiner Haltung und seinen Bewegungen. Ein dunkler, turzgesallener Voll bart umrahmte das ernste Antlitz, durch die Gläser der goldenen Brille blickten die IViV iVl V VV VVVVVIVI IM V VV.V li V G schönen Augen voll Treuherzig ut unb Offenheit den Bildhauer an, dem n mt m M Bedauerns die Hnd drückte, r f-i M- ...... .. ,,,av ivut iivv vnii iuiAt iuvuv(i f - theilnehmend, indessen kann Dauben, daß das Geld Jhrloren sein soll. Wenn man sich . es Ihnen zurückzugeben, so müssen Sie eimn Advokaten zu Rathe . . g g stb J, J dafür v?rantwottlich gemacht werdie Sachlage kennen mußte, hätte Ihnen den Zkath nicht geben dürsen " . ; Er kannte die Sachlage nicht," erwi derte Hellmuth, und könnte ich ihn trotzdem verantwortlich machen, so würde ich es nicht thun, er hat ja selbst nichts. Morgen soll ich erfahren, ob ich mein Geld zurückerhalte ; ich glaube es nicht und ich hege auch keine sanguinischen Hoffnungen, wir beide, merne ,vrau und ich, haben uns bereits in den Verlust gefunden." So wollen wir auch morgen erst wei' ter darüber reden," sagte der Profeffox mit einem treuherzigen Blick auf Hedwig, die verwirrt das erglühende Antlitz abwandte, Sie wollen jetzt speisen und mich ruft die Glocke ebenfalls ins Gasthaus. In einigen Tagen werde ich wohl eine Reise machen müssen,ich habe heute Morgen einen Brief aus London erhalten, . mein bester Freund, Baron Rüdiger von Ravenberg, ist von' seiner Weltumsegelung zurückgekehrt, er will nocy emlge age m London bleiben und er wünscht, daß ich ihn in Ostende abho U," Es ist keine, angenehme Reise für Sie," entgeznete Herr Hellmuth, Sie werden ihm wenig Erfreuliches zu berichten haben. Der plötzliche Tod und dex Bankerott .seines Schwiegervaters " Ich weiß es Wohl, aber ich darf dem Jugendfreunde die Erfüllung dieses Wunsches nicht verweigern," fuhr der Professor fort. Ich bin ja auch hier nicht gc? bunden, Familie habe ich nicht, ich stehe allein, meine ölmtsgeschäste kann ich für einigesTage einem Kollegen übertragen, und im Grunde genommen freue ich mich auf das Wiedersehen." Wann werden Sie reisen V fragte die junge Frau. ' ' ,Jch weiß es noch nicht," antwortete er lächelnd, ich warte nur auf ein Te legramm. Sie wollen wohl wieder einmal meine Abwesenheit benutzen, ur.c dort oben in meinerWehnung gründlich Haus putz zu halten. Ich bitte Sie, thun Sie es nicht, es ist für mich , ein schrecklicher Gedanke." Sie sollen Alles in der schönsten Ord-. l w r l. cr t r mm 4 nung wieoersinoen, erx Professor, un-. terbrach sie thn heiter, ich will 3 gnädig machen, aber Ordnung und Sauberkeit sind das halbe Leben." Ja, was Sie Ordnung nennen," seufzte der Profeffor mit einem Blick aus Hedwig, der um Hilfe zu flehen schien, Ich werde wohl meine Wohnung verschließen und den Schlüffel mitnehmen müssen," Wir haben einen Hausschlüssel, der alle Thüren des Hause? öffnet," scherzte Hedwig. O weh, dann muß ich mich wohl er geben und Alles geschehen lassen, wie Sie es'wollen." Der DroleKor nabm nach . ielezn

Seufzer Abschied, Hellmuth wechselte mit r ' r- . .

seiner atvagerln einen veoemungsvollen Blick. Wenn Baron Ravenberg wieder hier ist, dann hat der Professor für uns keine Zeit mehr," sagte er, ich fürchte. Du hoffst vergeb, ms." Ohne ein Wort zu erwidern, das Antlitz mit Pu'.rpurgluth übergössen, eilte Hedwig hinaus, um die Suppe zu holen. Und wenn auch diese Hoffnungen sich nicht erfüllen, so hat es eben nicht sein sollen," versetzte die junge Frau leise. während sie am Tische Platz nahmen, das ! Mädchen hat Dank Deiner Gute hier noch ein warmes Nest, so wollen wir mit Geduld abwarten, was ihm und uns die Zeit bringen wird." Hellmuth nickte zustimmend, und als Hedwig aus der Küche zurückkehrte, sah sie nur heitere Mienen, die auch ihr den Frohsinn zurückgaben. Eine alteGeschichtc. Die Generalin v. Jachmann bewohnte mit ihren beiden Kindern im vornehm sten Viertel der Stadt eine geräumige Etage. Verschlang auch der Miethzins den größten Theil ihrer Pension, so glaubte sie doch ihrem Stande und dem einstmals berühmten Namen ihres ver storbenen Gatten die Wahrung des üuße ren Scheines schuldig zu sein, Sparsamkeit und mancherlei Einschränkungen im Hause selbst mußten das Gleichgewicht zwischen Einnahme und Ausgabe wieder herstellen. Die Einrichtung der Wohnung trug die allmählich mehr und mehr verblei chenden Spuren früherer Eleganz, aber in allen Räumen herrschten wohlthuende Ordnung und eine anheimelnde Traulichkeit, die sofort angenehm berühren mußte, da sah man denn über die verblichenen Farben hinweg, die nur einem scharf beobachtenden Auge sich bemerkbar machten. Wer die noch immer stattliche alte Dame kannte, der gewann sie auch lieb, mit einer gesunden Lebensanschauung, ver band sie tiefes, weiches Gemüth und einen durchaus edlen Charakter, und wenn sie auch den unteren Ständen gegenüber einen gewissen Stolz bewahrte, Hochmuth und Ueberhebung konnten ihr nicht vorgeworfen werden. Daß ihr einziger Sohn nicht die rühmvolle Laufbahn des VaterS gewählt hatte, bedauerte sie im Stillen noch heute, in ihren Augen stand der Offizier höher als der Kausmann,war doch auch ihr eigener Vater Oberst und ein schneidiger Haude gen gewesen. Größeren Kummer aber, als dies, hatte das betrübende Schicksal ihrer Tochter ihr bereitet. Hildegard war mit dem Freiherrn Rüdiger von Ravensberg verlobt gewesen, innige Liebe hatte diesen Herzensbund geschlossen, dem die Generalin ohne Bedenken freudig ihren Segen gab, da sie nicht daran zweifelte, daß auch der 'Vater Rüdiger's darin einwilligen werde. Ter alte Baron aber war ein persönlicher Feind des bereits verstorbenen Generals gewesen, und sein Haß währte über das Grab hinaus. Er hatte außerdem schon die Verbindung seines Sohnes mit der Tochter des reichen Bankiers Wallendorf projektirt und bereits Schritte gethan, um dieses Projekt zu Stande zu bringen. Der ihni persönlich befreundete Vankier war femen Wünschen bereitwillig entgegengekommen, Emuly Wallendorf, das schöne, stolze und lebensfrohe Bkädchen, gefiel ihm, und der Zleichthum des Bankiers fiel dabei auch schwer in die Wagschale. ' Rüdiger mußte gehorchen, seine Bitten verhallten ungehört, seine Klagen wur den verspottet, der alte Freiherr mit seinem zähen Eigensinn stellte ihm die Wahl zwischen Gehorsam und Enterbung, und Hildegard von Jachmann besaß schon in der ersten Blüthezctt ihrer Jugend einen edlen, hochherzigen Charakter, sie entsagte ihren schönen Träumen und Hoff nungen, ihrem ganzen Lebensglück, um den Bruch zwischen Vater und Sohn zu verhüten. Ztüdiger war schwach genug, dieses Opfer anzunehmen, er mußte bitter dafür büßen, von dieser Buße aber sah der alte Freiherr nichts mehr, er starb bald nach der Hochzeit seines Sohnes. Seitdem waren acht Jahre verstrichen, Hildegard konnte noch immer als eine schöne Erscheinung gelten. Sie war groß und schlank, das einfache, geschmackvolle Hauskleid, das sie an diesem Morgen trug,, zeigte die 'vollen Körperformen in sanfter Rundung. In reicher Fülle umrahmte das goldblonde Haar ihr schönes Antlitz, nur der schmerzliche, wehmuthvolle Zug um die MundWinkel verrieth das Seelenleiden, das die Zeit Wohl gemildert aber nicht geho ben hatte. Es war am Morgen nach dem Tode des Banners, dle Familie sa beim Früh stück, voll Besorgniß ruhten die Blicke der (seneralln aus dem bleichen, ernsten Ant litz des SohneS. Er war am Abend vorher sehr spät nach Hause gekommen, bis in die Nacht hinein hatte er gearbeitet, um den Gläublgern Wallendorsö heute schon ein kla res Bild der Sachlage vorlegen zu kön nen.. ' Die Generalin hatte nach seiner Heim kunst nicht viel mit ihm reden können, sie sah ja, wie müde und abgespannt er war, aber sie wollte nun auch Gewlkhelt darüber haben, welche Aussichten ihm r- ." ' ' ' iur oie JUlunn vueoen. Wie aus einem beängstigenden Trau me erwachend, blickte er auf, als sie die ersten Fragen an ihn richtete, langsam fuhr er mit der Hand über seine Stirne UNd Augen, als ob er die tn der Ferne schweifenden Gedanken zurück, rufen und sammeln wollte, Frage mich jetzt noch nicht, liebe M in," bat er, ich bin selbst noch in Un gcwißheit darüber, wie die Dinge sich ge stalten werden. Die Bilanz ist fertig. das Eircular an die Gläubiger wird Heu te noch versendet, einstweilen muß ich alle Zahlungen einstellen, bis die Gläubiger Versammlung stattgefunden hat. Die e 1. 1 . . e .1 . aanage isi seyr ernst, oas veryeyte ich Dir flicht; Wenn es mix auch' wirklich gelingen sollte, den Bankerott zu verhüten, die Liquidation wird jedenfalls gekordert werden.

ne rann musn )u l"tch nach emer anderen Stelle umsehen fragte Hildegard bedauernd. Das wäre das Schlimmste nicht," fuhr er fort, die Herren an der Börse wissen, was ich leisten kann, und ich darf mich auch rühmen, daß ich die Ach.tung und das Vertrauen Aller genieße, die mich kennen. Eine gute Stelle würde ich bald wiederfinden, ich darf jetzt noch nicht daran denken ; Ehre und Pflichtgefühl gebieten mir. auf meinem Posten auszuharren, bis ich meine Aufgabe erfüllt habe." Wenn Tu Offizier geworden lvärest, würden diese Unannehmlichkeiten und Demüthigungen Dir erspart geblieben sein," warf die Gcneralin mit einem leisen Seufzer ein.' ' Diese allerdings, Mama, aber dafür hätten andere Unannehmlichkeiten mich heimgesucht, jeder Stand hat seine Last und seine Verdrießlichkeiten. Arnold

Wallender f ist mehr zu bedauern, als ich, er hat nichts gelernt, aus einem üppigen Wohlleben sieht er sich plötzlich in Armuth und Elend versetzt " so mag nun sem Schwager für ihn sorgen!" unterbrach die Mutter ihn, und es klang ein Ton voll Bitterkeit aus ihrer stimme. ..Baron von Ravenbera hat damals die Familie Wallendorf ihres Reichthums wegen der unsrigen vorgezogen, nun muß er auch die weiteren Folgen seiner unedlen Handlungsweise tragen." Aus den großen, tiefblauen Augen Hildegards traf ein vorwurfsvoller Blick die alte Dame, die mit einer Geberde des Unmuths ihre Tasse zurückgeschoben hatte. . , .. : Er hat bitter genug dafür gebüßt," sagte sie ernst, er durfte damals nicht anders handeln, wenn er nicht den Fluch des Vaters an seine Fersen heften wollte. Und dennoch würde er auch das gethan haben, wenn ich die Einlösung seines verpfändeten Wortes gefordert hätte, er wäre mit mir in die weite Welt hineinnr . t , . gegangen, m coty uno a,oo r Du mmmst . ihn noch immer in Schutz," erwiderte die Generalin, mit mißbilligender viiene das graue Haupt schüttelnd, ich kann ihn nicht entschuldigen und ihm nicht verzeihen, denn sein Wortbruch hat Dein ganzes Leben verzlstet. Wenn er standhast geblieben wäre, wenn er mit der Entschlossenheit :ines willensstarken Mannes Deine heiligen 3techte vertreten hätte, so würde sein Vater schließlich doch nachgegeben haben." Nein, Mama, daran war nicht zu senken," sagte ' Waldemar, der sich jetzt krhob, um Abschied zu nehmen, der Haß oes alten Barons gegen Papa wurzelte zu tief." Das hätte Rüdiger vorher wissen müssen!" ' : . Vielleicht kann dieser Vorwurf ihm gemacht werden, es wäre am Ende ehrlicher gewesen, wenn . Ztüdiger vor seiner Liebeswerbung mit seinem Vater Rückspräche genommen hätte. Aber er kannte diesen Haß nicht, und so konnte er auch nicht den Widerstand ahnen, auf den er später stieß." Und dieser Widerstand war nicht zu beugen," fügte-Hildegardden Worten ihres Bruders hinzu. Vielleicht hätte der Vater Rüdigers ach; langen schweren Kämpfen auf die Verbindung mit Fräulein Wallendorf verzichtet, niemals aber würde er mich als seine Schwiegertochter anerkannt haben. Und als mir dies klar geworden war, da sagte ich mir, daß ich den Sohn von dem Vater nicht trennen dürfe, und daß mir nun nichts Anderes übrig bleibe.als meinem Verlobten die Freiheit zurückzugeben. Ich würde seine Rcuc darüber fühlen, wenn Rüdiger an der Seite seiner Gattin glücklich geworden iväre." (Fortsetzung folgt ) Seltsame Entschuldigung. Eine Dame kauft in einem Modewaa renladen eine neue Pariser Jacke. Der sie bedienende Commis verspricht, daS Packet sofort zu besorgen, in längsteng einer halben Stunde werde sie es baben. Nach Verlauf von ca. 4 Stunden kommt endlich der Jüngling, der die Packete auszutragen hat, und . wird von der un geduldig wartenden Dame mit den Wor ten empfangen : Mit Euch Buben ist es wirklich nicht zum Aushalten ! Hast Dich gewiß so lange auf der Gasse herumge trieben ? !" O nein, Madame !" er widert der Knabe. Ich lief nur schnell nach Hause, um meinen Rock zu wechseln. Da sah meine Mutter diese schöne Jacke und probirte sie vor dem Spiegel ; meine Schwester Kathi war so entzückt davon. wm Pm m&& daß sie sie auch anzog und einen Besuch machte. ' Als sie heimkam, meinte die Mutter, es würde wohl nicht pressiren,sie wolle doch auch einmal auf der Prome MWM nade damit. Otaat machen, und als sie heimgekommen, lief ich sofort zuZJHnen. j Sie sehen also, Madame, di? Verzöge rung ist nicht meine Schuld !

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(Goldcne Medizinische Cntdeöung) Deilt alle Ausschlage on inet gemöhnlichen Jlnne cd Blatter biz ,n ten scklimmsten Tkrofcln. Salzflufz, (Seschwüre. Schuppigkeit oder Rau!,eit der Haut, kurz alle durch unreines Plut rerunacl'teu rankdeiten erden durch diese mächtige, reinigende und stärkende Arznei überwunden. Unter ihrem rrcblthärigcn Ginfhnle beilen rob fressende Geschwüre rasch. Ikre rast Hat sich namenltich in der Heilung ron Echwindflechte, Rose,RasI,' Blutschwären. Karbunkeln, wun, den ugen, skrofulösen eschwüre nnd schwülsten, Süstgelenk-Krankkeit. Knie schwamm., eops oder dickem HalS und erwei ßerre Drusen gezeigt. Man sende zehn Eent in Briefmarken für eine mit eolorirten Abbildungen auS ? ertastete Abhandlung über Hautkrankheiten, oder den elben Betrag für die Abhandlung über Ekrefelleiden. ..Ya int ift da Lebe.- Man reinise rundlich durch den Gebrauch von Dr. Piere' Golden Ilfiiiral IicoTn-j, und ante Berdanung. eine sleSenfreie Haut, frischer Muth, ebens. energie und esundheit der onftitutto wer. den dadurch herzeftellt. Die Schlvindsucht, die eine Skrofelkrankheit der Lunge ist, wird durch diese iSottedgade von einem Heilmittel schnell und sicher ia ihrem Fortschritt gehemmt und geheilt, wen da Mittel eingenommen wird, ehe daS Leiden die letzten Stadien erreicht. Wegen ihrer wunderbaren Macht über diese schreckliche tödkliche Krankheit bat Dr. Piere, al r diese jetzt berühmte Arzuei zuerst dem Publikum dar bot, im Ernst daran gedacht, sie eine l),umptln OurBiTchwindsuchts-HeUmittkl, ,u nennen, bat aber diesen Namen falle lassen, eil derselbe ,u beschränkt für eine Nrznei, welche infolge ihrer wunderbaren Ter, inizunz tcnischer oder stärkender, Iterativer oder safte verbesscrneer, antlbiliöser, brustlösender und nährender Lizenschasten ohne Gleichen ist, nicht nur alS ein Heil Ute! gegen Lungenschwindsucht, sonder gegen alle Chronischen Krankheiken Leber, des Blutes und der Lunge. 5 au, schläfrig, schwach fühlst, klah elbltche Hautfarbe rder gelblich braune lecken im Ge ficht oder am Leibe hast; wenn Du häufige Sopfsckmer, oder Schwindel, Uebelgescbmack im Munde, innerliche Hitze oder Frösteln, abwechselnd mit beißem Blutandrang, hast; wen Du niedergeschlagen und von düstern Bor eftble erfüllt bist; wn i ein Appetit nnrezttmäßiz und die Zunge belegt ist. dann leidest Du an Ber dauunasbeschwerden. TySpepsle und Leber krankheit oder aUigkeit. In vielen Fälle spürt man nur einige dieser Symptome. AlS ein Heilmittel Iegen alle solche Fälle ist Dr. 1'ierro' Golden Medlcal isooTcrj ohne (Lleicken. .?.u"Seschwache, Blnkspeien, Kur,, aihmigkeit. Luftrohrenentzündung, schltm, men Hüfte. Schwindsucht und verwandt Leiden ist fie ein unfehlbares Heilmittel. Man sende zehn Cent in Bricsmarkea für Dr. Pierce'S Buch über Echwiudsuchr. Sei Apothekern n haben, Preis $1.00, V" liWs Dispensary lledical Association, Eigenthümer. 663 Main Str., Vnffalo, . Y. $500 Srlohnung V!iJ wird von d,n GartlMmTit Ti f 4 W "Catarrl, Remedv für eine V aiarrvsau. welche ,ie nicht kurtre ""V kennen, auszeboten. ' V S OTi.tl rrtnt, ... ..fX .1 ihi iiiiiu icu'uicn v irr anderen Auessuh au der Nase, theil, eisen Verlust de Geruch, Se . ?m ZmackS ter Sehör, blöde Augen, vllMVfk P4mm ch,r hrflif.nK.a (.ifif nw.c. I. T , . viiiuvi im n vii vui, dan bat man atanh. Tausende solcher Fälle enden i Schwindsucht. vr. Sage' a t a r r h R e m e d v" beilt die schlimm, sie Fälle von atarrh. opserkültung und ka Utrrhaiem Kopfschmerz, eo Cent. .Die Aitea zu Hause MM SEAL Brenn-Ocl. Der New Yorker Gesundheits - Rath schätzt, daß wenigstens 30,000 Leben durch die explosiven. Eigenscdaften des Petroleums verloren gingen. Wenn jede Haushaltung das White Seal Brennöl verwenden würde, könnten solche Unglücksfälle nicht vorkommen. White Seal Brennöl hat die Fehler des gewöhnlichen Oels nicht. ES kann nicht ,xplodiren. Der Docht verkohlt nicht, raucht nicht, verbreitet keinen schlechten Geruch und die Lampencylinder zerspringen nicht. White Seal Brennöl eignet sich ausgezeichnet für Beleuchtung. Es ist so hell, wie reines Ouellwasser, giebt ein starkes stetiges Licht und brennt länger als anderes Oel. Wenn daS Oel nicht direkt in Ihrer Nachbarschaft verkanft wird, so bestellen Sie direkt ein Faß oder eine Kiste mit zwei 5 Gall. Kannen. (HL CO., 55 Euklid Adenue, Cledeland, O. 114 & 115 Eouthftr., New Fork. 60 Süd Pennsylvania Str. Indianapolis, Jud. JDeirfcsclie fiizeip -Ipte Itablirt seit 1859. Charles Meyen & Co.; 39'und 41 Park ow, Kew York, beaorgea ixu Arten ron Gtsci&stsanieteen, PeraoiiaUtiffordertuiffen tc für diei Zeitni, sowie für 1II9 detsplioix Blätter in den . . Ter. Staaten und Europa. CXmaatUehe Dentach-Ainerikanlsche Zeitungan ' liegen In Unserem liesckkita-Lokal zur freien Eiaticlit deg PoLUlaau auf. ! Die tfMhrtan naran urcTi i)n(ufi Tiisu-m . " . o vi viatl WmOeak nctttorifSToü ersucht, un ikrt Pnbli- . mmm nwii iMBiuiiu zu EiMiiaiuua

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Elskvliah -Zeit -Tabelle. Ankunft und Äbgang der Etsendahnzüge in Jnoianapolit.an und nacd Sonn tag, den 3. Januar 1886. Ztffersondille, Nadison nni 5uli(vt)BM viseubahu. Lbgang: knft: lld i tilg. 4.15 Bo I JdKadU 1.43 , X Nad ce... 8.15 ' JndLkdikEiUel ?d Kad atl Z.tt , A V 9) Kl,. C 4l d d x p tag . i.45 Km I et a c & Ui mm L Vandaliu Lwe. il r,a'., 7.30 s rag 9iv, v 13.110 R XentuUfcc. 4.i N aeifte r.. ...tt0, aeIB 3 4IC9 Rail nd er..."., Cm nnt.... itJCa ffnrei n n Western Mail. . .10 u Nm v tm wif H. JlWl ltvelaud, tz.olvmb,, Kinnnnall und Zntl, uapolis Eisenbahn (Lee Line.) Vrr.. w',,trtk .40 Schnellzug ZU ndersdn ...to.iavm t C! flr 10.0.S Rn 01 3tj.ltJ0R3 Lndirlo PB ,.... 7 10 n 8 3 SvfdkN i3.bJ Slm ... LilHi 3 5tj tj 8 0 Ihn ' v er j ij.iu.aiB Vrlgl)twood Dldifion, C. ff.C.n& 3. bgang täglich. 4. vr. - 10.10 Vm 11.05 Km ' 1 00 st ' glich. R 6 40 9tm " Moll. .40! '0 4) Bai HB IM tlcli. 4 4 tö glich. 7.1s m Ugllch.lKJiR Eweiuuati, Sudianapoli, St. Souls n. KKiea Älf...l .C. Ar V - ? j mmm, mm ijcnoaa. mciuuan AZtvinon. 6ouilo.8. 4.0.'irn Jndianap ee. 10 U tnct-n'iti ' 13 Bm ,.. L'oiU?. -US wmt ver s... 13 4IK iftt. totv V.0 AiM 51 Jl ff U I täglich cc. 44 Chicago Division. to Burl . 7.1(irn Hieag ail p.:Z.l eftern 6.10 9la s s tfiglich I r c 11.10 Km die cu 1. taalttf) ent.. s faeu Kc..ll 1 Mail PC. I.iiti inctnnau . iO M Vitttburg, Ciuriunati Sa St. outl Clstubatjn K!)Q23 83 91 ich Kce . 0s täglich 4 33 B D Aft r aulge BommenConnt.11.0 , B 9ti)ccaulg. OMttOß 4.00 R RVPiSP kläglich b.. i 5 KB Lastern zil ail tgl 4i0m ßtnom enmt. f.40 B l täglich ll.UC 1) I ,. ,nta .... . S e tägl'ch 10. Western all... ,.40 Chicago ötsule via Kotomo. ldicaso Schnell 2d' o. Schnell,,... 4.00 B Jdpl' hu, 3.3 II ug tag 11.15 B l)tcagorVr5.il.i t.b Wabash, St. Louis & Pacific. t chik Rail 7.15 Bm dick R tä tLAA Um X tj Z.ld m ktzi Nich c 7.10 Ab Xel tr...1t0D. Der u Cd atl. d lö d Wich. EU und Detr Told Ex.ll zO SIji F0:t iaon.. 1.40 B Judiauapoit uud viuceuue iZeudadn. ttatl Sairo oi 7.15 i ,, .., g Z'.neenne äcc . 4) Sin stl ,r,,. A iiuciunOti,HaWiltou57Judiauapoliktseudah. Zd LtL N I 4.00 vm . Connk,oilleke tJ&Q B, CbxcrioiLe&tt ö 30 all. ll 4 B nfccleu&t. a it 0 . Ind, u Ct2uil. 4,, zi?.L..Z) 3.:U a , inctnnatt cc uw m Zuoiana, Lloomiugtou uubiötfteru Ztleudahu. Va r u Uail. 7.i km ic(gcc . 0 Hsi St & d Er 12 00 4 sä ij tag 10.90 Xib aftein e täglich 4 00) ttne 6tcc 10 4) Atlantic xtt 45 9 E.preb 80 Cd Ocftliche DiVisiou. 0eftl.iUail... lugl.ijcxrti..., Atlantic Eip.... .A.U0ßm 9 o, Lb vdm Paeifte rxrez... 7 BI 4t 10 20 Gestern (tf .... , Judiauapolis und St. Louis iseubahn. rag jptet cc. täglich 7.2Brn osi u t L z. iAüXm H V u et h äolich u CC.10 65 Limt Ero tgl... 11. 'ö k v s mt tlg cc 3 ö ocl PafZevger.lo.v ftm Xantic ctägl. .3& Indianoooli Kc 3Ji Louiville,New Albauy Se Chicago. tr.Line, tdicoßo zlgl..li i0!m onon ftec 4 4 lz cag, X tgl.. 3.10s ÜRonc Äc 10.008 ich. u, Ehic. I -eil..... 3 40B ich Sitn hieag. I Mail 11.1501 Jnd,anapoli, Decatur & SpringsieU. Der P, o i'! all. 8 l echn.Ljug re.. ZdO? .ntezuma JUc l K, ,e,uma e tA ouü Sonnt. KV Ab autg Stnnt... ICOB Schnell, r c,...ioAd lftail X)Rn ug, nu . . SednjetleUCer nrit H Schias'iS,. mit p. azutiftir. uttt i ratior OHIO INDIANA MICHIGAN

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