Indiana Tribüne, Volume 9, Number 128, Indianapolis, Marion County, 28 January 1886 — Page 2
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ftrfchci stäglich, MSrutlZS n. KsÄogs. ffSt? rutüut Met durch der. Xrj13 Zr Scnt f r .2ot, bl öoantoft .ttiiiiaf ? x,e Betd zt:fai?"jn 1 S-it?. V u iisiAi$tv?f ?S ;er Sutt. 1 ?0 - MsrnZnnbß. Indianapolis, Ind., SÖ. Januar 1886. Heimkehr mit Hindernissen. Eine höchst abenteuerliche, wenn auch nicht beneidenZwerthe Reise hat der 79 jäbrige Matrose Charles P. Holmes aus Qat Äennington, Vt.; in den letzten sechs Monate gehabt. Im S)iätj vorigen Jahres verließ Holmes mit der Brigg Anne Armour", aus der er als zweiter Maat angestellt war, ccn Hasen von New Aork. Das Schiff umsegelte Cap Horn, erledigte ver schieden? Küstengeschäste und kam am 17. August in Aftoria, Ore., an, wo eS ein großes Cargo ablud ; dann fuhr es mit frischer Ladung nach San Francisco, gerieth aber unterwegs in einen furchtbaren Wirbelwind und schlug um. Die ganze Bemannung, außer der Wache, zu dcr auch Holmes gehörte, fand ihr Grab in den Wellen; Holmes und seine Gefahrten klammerten sich am Kiel fest und wurden endlich von dem Rettungsboote der Catherine Wordham" aus Balti more aufgegriffen und nach Portland zurückgebracht. Die dortigen Zollbeam ten nahmen sich ihrer an, bis aus New ?)oxl Geld für ihre Rückreise anlangte. Tann kauften sich die Schiffbrüchigen Billete nach New ?)ork und bestiegen die Bahn. In Bismarck, Dak., mußten sie liegen bleiben, weil ein Bahnunfall das Geleise blockirte; sie übernachteten in einem Hotel, über Nacht jedoch wurde ihnen ihre ganze Habe gestohlen. Der Poli;eimarschall, dem sie ihr Leid .'lagten, eröffnete ihnen, das sei der 17. zroße Diebstahl, der seit 6 Wochen in jenem Hotel vorgekommen sei. In Bezleitung zweier Polizisten kehrten sie nach dem gastlichen Hause zurück. Dem Ller! wurde der Schlüffel zur Spinde abverlangt, da man längst den HotelWirth im Verdacht hatte, der Oberdieb zu sein; nach langem . Sträuben gab der Llerk den Schlüffel her. Man öffnete und machte die Entdeckung, daß die Spmde weite? nicht als ein Magazin für gestohlene Gelder, Uhren u. s. w. war. Holmes' Gefährten fanden und identisirtcn ihre Sachen, während der arme Holmes von seinerHabe keine Spur fand. 'Natürlich wurde der saubere Wirth nebft dem (5lerk eingelocht. Für Holmes, der jetzt keinen Cent mehr sein eigen nannte, sorgten die Behörden, bis seine Freunde ihm weiterhelsen könn ten. Er schrieb an seine Gattin und an seinen Bruder nach Vermont um Geld; Da er abcr 14 Tage lang keine Antwort erhielt, so entschloß er sich, bis nach 2)!arshalltown als Tramp" zu pilgern; nachdem er Weisung hinterlaffen hatte, etwa einlaufende Gelder ihm nach Marsballtcwn nachzuschicken, trat der greise Matrose den dornenvollen Weg an. Er vermied möglichst dte Städte und suchte sein Nachtquartier bei mitleidigen Far mern ; oft mußte er mehrere Tage rasten, weil seine Füße zu stark geschwollen wa ren, oder das Wetter die Fortsetzung der Tour unmöglich machte. Gänzlich heruntergekommen kam er endlich in 'LiarshaUlown an und fand zu seinem Schrecken, daß ihn kein Geld oder Briefe daselbst erwarteten. Er focht sich nun die Kreuz und die Quere durch mehrere Staaten, bis end lich in Bloomington, Jll., ein Vahnconducteur sich' seiner erbarmte und ihm Reisepäffe bis nach Chicago verschaffte. Diesmal ging die Fahrt ausnahmsweise ohne jedes Hinderniß von Statten. In den Anzeigespalten eines Chicaaoer Vlat tes stieß ! er auf den Namen Edgar Holmes und beschloß, die Hilfe seines S!amensvetterS anzurufen. Letzterer nahm wirklich an dem Schicksal deö Pechvogels lebhaften' Antheil und gab ihm einstweilen Obdach und Effen. Abermals schrieb der moderne OdvffeuS an leine amme um Httse ; es t zu honen, daß er diesmal Erfolg damit hat. Holmes' Fußtour von Bismarck nach Chicago betrug mindestens 1,500 Mer len und war mit unsäglichen Entbehrungen und Mühsalen verknüpft. Es ist wunderbar, . daß der greise Abenteurer anscheinend nicht im Mindesten darunter gelitten hat.. Eine beschämende Erinnerung. Der Legislatur .von Connecticut liegt zur Zeit eine sehr intereffante Petition vor, welche Gelegenheit giebt, ein altes Unrecht zu sühnen, das vor 51 Jahren von der, Aevölkerung des Stadtchens Canterbury begangen wurde. Im Jahre 1832 siedelte Frl. Prudence Crandall von Providence, R. I., nach Canterbury über, kaufte dort ein Haus c - i. ' ctyi. r. ..... . . uno erossneie ein iaocyenpennonar. Dre: Jahre spater verwandelte sie da& selbe, theilweise auf Anregung des be kannten Abolitionistenführers William Lloyd Garrison, in ' ein Pensionat sür farbige ulcadchen und nahm besonders Kinder farbiger Familien aus ihrer früheren Heimath auf.' Die Bevölkerung von Canterbury nahm aber hieran axoßen Anstoß und beschloß, mit allen Mitteln dem Institut und seiner menschen freundlichen Stifterin zu Leibe zu gehen. Zunächst wurde in der Legislatur ein Gesek durchgedruckt, das es zum erbrechen stempelte, Privatschulen sür.farbige Kinder zu errichten, die nicht im Orte ansäsllg seien. Auf Gmnd dieses Gesebes wurde Frl. Crandall angeklagt und zweimal schuldig befunden. Die Klage r" il - r r . ' r i ... .1 kam lanletzila? an oas jjoergenapi, roei ches dieselbe lediglich wegen emeS Form feblers niederschlug. Nun griff das entrüstete" Volk zur Selbsthilfe. Das. hochherzige Fräulein und lhrechulerinnen wurden aebovcot tet", was wahrscheinlich der erste Fall dieser Art in Connecticut war. Alle Geschäfte, Bersammlungsplatze, Wohnun. aen u. s. w. wurden dem Institut und sei' nenJnsaffen verschloffen; kein Am durste die Amtalt betreten: sogar den freunden
und verwandten des zzrauielns rvuxoc unter Androhung schwerer Bergeltungs maßregeln jeder Verkehr mit demselben verboten. Und als Alles das noch nicht genügte, leitete man dem Institut daS Brunnenwasser ab, beWarf das Haus mit Koth, faulen Eiern und Steinen und steckte endlich dasselbe in Brand. Es blieb dem Fräulein nichts übrig, als die Gegend zu verlassen, um wenigstens ihr nacktes Leben zureiten. Später verheirathete sich die Vielver folgte mit einem Geistlichen in Jthaca, N. Y., Namens Calvin Philleo. Der selbe starb vor vielen Jahren und ließ seine Gattin in sehr bedrängten Verbält-
niffen zurück. Gegeirwärlig nun lebt die 63jährige Wittwe in Elk Falls, Kans., rm bittersten inend, nachdem alle an deren Hilfsmittel erschöpft. waren, hat sie sich an die Legislatur von Connecticut gewandt mit der Bitte, ihr - für die obi gen Schandthaten eine Senugthung zu gewähren, damit sie nicht 'an ihrem Le bensabend zu verhungern braucht. Es ist zu wünschen, da die Legisla tur diesem Gesuch entspricht; sollte sie aber nichts in der Sache thun, so werden hoffentlich die Bürger Canterburys sich der armen Greisin annehmen und da durch gutmachen, was ihre ater und Großväter gesündigt haben. In culturhistorischer Beziehung ist diese Geschichte gewiß sehr bemerkenswerth, weil sie zeigt, wie stark das Borurtheil gegen die Farbigen selbst in den Neucng land-Staaten noch vor 'wenigen Jahrzehnten war, und wie wesentlich sich der Geist jener Bevölkerung in dieser Beziehung verändert hat. Nach weiteren 50 Jahren werden wohl die Jankees auf gar manches andere heutzutage von ihnen noch so fest gehegte Borurtheil mit ebenso großer Beschämung blicken, als jetzt auf das vorligende. (Einzig in seiner Are. Unweit London liegt das kleine Dörf chen Kew, in welchem sich der großartigste botanische Garten der Welt befindet ; obwohl es viel ausgedehntere Gärten und Parks giebt, kann sich doch keine dieser Anlagen an Reichhaltigkeit und an Vielseltigkelt des Werthes mit der vorliegenden vergleichen. Ein amerikanische? Correspondent schreibt neuerdings über diesen Garten, der ursprünglich von einem Prmzen von Wales begründet wurde, später aber in den Besitz der britischen Negierung überging, unter Anderm Folge.ides: Dieses Institut, das eine Anzahl großer Züchtqärten und Treibhäuser, ein Museum und eine ausgezeichnete Biblio thek umfaßt, steht unter der Leitung von Autoritäten ersten Ranges, welche un ausgesetzt Samen und Musterpflanzen aus allen Winkeln der Erde auftreiben, um sie entweder selbst zu cultiviren, oder sie Ländern und Gesellschaften zu überweisen, bei denen sie bis dahin völlig unbekannt waren. Die meisten Pflanzen werden auf dem Wege des Austauschs mtt auswärtige? Privatgesellschaften oder Regierungen e klangt ; mitunter aber muffen auch hohe Summen für die betreffenden Exemplare erlegt werden. Von tun 14,000 Pflanzengattungen, welche Indien aufweist, sind bis jetzt über 11,000 im 5kew-Garten vertreten, und die übrigen entfernten Länder sind r w m r m . in aynilcyem neryaitm repraientitt. Von der riesigen Correspondenz welche die Beamten deö Kew-Gartens führen. kann sich der Fernerstehende gar keine Lorstellung machen. Diese Geschäfte mit aller Welt und in fast allen Sprachen werden ununterbrochen fortgesetzt; wie stürmisch es auch am politischen Ho rizont aussehen mag : die botanische Diplomatie, deren Centrum der Kew-Gar-ten, ijt,wurde bis jetzt noch nicht im Mm besten davon beeinflußt. Der KewGarten bildet aber nicht nur ein Pflanzensammlungs und Vertheilungslnstitut für die ganze Erde, sondern auch eine riesige internationale Pflanzenbörse und Auskunstsbureau. Wenn ein Oekonom, ein Samenhändler, eine landwirthschaftliche Gesellschaft, ein Gelehrter u. s. w. Auskunft haben will, wo aus der Welt eine gewisse Pflanze am besten gedeiht, wo sich die beste Absatzquelle sür dieselbe findet, ob ihr Anbau oder ihr Verkauf sich überhaupt lohnt, und dergl. und nirgends sonst Belehrung darüber ertheilt werden kann, so ist der KewGarten sein letztes und sicherstes Jnformationsbureau. Die große Wichtigkeit dieses Instituts für die Industrie und die WiNenschast aller Lander ergiebt sich da raus von selbst. New Jorker Pfennigkrümer. Die jüngst so viel besprochene Berech nung Vostoner HauLeiaenthümer, wonach eine sechsköpsige Familie ganz bequem mit 50 Cents sich drei vollständige Mahl Zeiten beschaffen könne, wird jetzt noch überboten durch unternehmende deutsche und italienische Krämer in New Jork. Dieselben haben in verschiedenen Stadt theilen sogenannte ,Penny - GrocerreS' errichtet, natürlich zum Besten deö ar men Mannes", und kündigen an., daß sie für 25 Cents Nahrung, Beleuchtung, Heizung und Reinigungsmittel für eme ganze Familie auf emen Tag liesern. Daß dies kein eitles Verspechen ist. geht aus nachfolgender Preisliste eines dieser Pfennigkramer hervor, die wir der Cunositat halber vollständig wieder geben: Drei Unzen Kaffee '.. 1c. Eine Unze Thee 1c. Drei Unzen Nei? 1c. Ein Lalbchen trockenes Brodt 1c. Sechs Stückchen Brennholz 1c. Drei Zwiebeln. 1c. Vier 'alte Kartoffeln...... 1c. Drei Unzen Gerste....: 1c. Drei Unzen Braunzucker 1c. (n!. ti. r i Nler unzen lariemeyt ic. Ein Schnittchen Seife 1c. Trauben für Pudding 1c. Cm Tatzchen schwarzer Molaffe 1c. Eine Lampe voll Oel lc Eine Viertelvard Docht lc Pfund Oleomargarin 4c Ein Eimerchen Mischkohlen 4c Drei Unzen Speck lc Zwei saure Gurken ' lc, Zusammen 25c Die menschenfreundlichen" Krämer ! stehen sich dabei sehr gut ; sie haben an diesen Artikeln, die aroöentheilS aus elen
den Adfallen bestehen, 25 100 Procent Prosit. Manche verkaufen sogar nebenbei noch zum Besten der Armen" elende Fuselschnaps. Das Geschäft dieser Pfennigkrämer blüht, ebenso wie die Pfennig'Nestau rants und überhaupt alle auf Ausbeu tung des armen Mannes berechnete Unternehmungen. Es braucht kaum hinzu gefügt zu werden, daß auch nichts dar nach gefragt wird, ob jene Artikel ge sundheitsgefährliche Stoffe enthalten, oder nicht ; sie vertreiben wenigstens mo mentan das Gefühl des Hungers. In einer Stadt, wo bereits Hunderte von Menschen ihre Nahrung aus Abfall fäffern u. dgl. auflesen, kann man so etwaö schon bieten und sich dabei noch als Wohlthäter aufspielen. Daß solche Geschäfte, gegen welche die vielgenannten Fünf-Cents Restaurants als die reinsten Millionärhotels erscheinen, nicht nur be stehen können, fondern geradezu einem weithin gefühlten Bedürfniß entsprechen, ist gewiß ein sehr trauriges Zeichen. Die größte Pumpe der Welt. Philadelphia gehört auch zu denjenigen Städten, welche periodisch an Waffermangel leiden. Neuerdings nun ist der
Vorschlag gemacht worden, das Waffer eines riesigen Brunnens, der sich m Berawerk derFriedensville Zine Co.", in Lehigh-County, Pa., befindet, nach Philadelphia zu leiten. Sollte dieses Proiect ausgeführt werden, so wurde die Wafferfrage für die Stadt der Bruder liebe" wohl auf immer gelöst sem. Der Brunnen wurde vor 16 Jahren errichtet, um einen unterirdischen Strom soweit auszupumpen, als es zum Betrieb des Bergwerkes erforderlich war. Die Pumpvorrichtung an diesem Brunnen ist unzweifelhaft die größte der Welt. DaS Pumprobr hat einen Durchmeffee von nahezu 10 Fuß, die Kolbenstange ist 200 Fuß, die Kurbel 50 Fuß lang, und die beiden Schwungrader haben ein Gewicht von je 123 Centner. Jede Minute werden 20,000 und jeden Tag 30,000,000 Gallonen Waffer ausgepumpt, die bis letzt nutzlos in den Lehighfluß strömen. Der Brunnen allein kann der Stadt Philadelphia mindestens die Hälfte ihres Wafferbedarfes liefern. Eine Anzahl Philadelphia Stadt. beamten und Zeitungsmenschen, welche jüngst das Niesenwerk besichtigte, war jh. c. n n t.sf.f ganz enizuar von oen eiiungen oeei ben und wird seine Nutzbarbarchung im Jntereffe der Stadt warm empfehlen. Trinkbar ist dieses Waffer allerdings nicht, doch hat sich bereits ein Fachmann gefunden, welcher eine einfache Methode zur Trinkbarmachung desselben kennen . rt ri . ? will. seioi aoer, roenn man nur oie übrigen Verwendungen in Betracht zieht, würde die Erwerbung dieser Wassermas r m . f r i l jen von un gey eurem Borlyeu )tn, uno mr Befriedigung der Trinkbedürfniffe wären die bisherigen Hilfsquellen wohl vollauf hinreichend. Qom Inlande. Als eine ganz außerordent liche Leistung wird eS bezeichnet, daß unlängst in Louisiana eine einzige Locomotive 141 Waggons zog und dabei 10 Aieilen in der Stunde zurücklegte. Ein Pantoffel, niedlich ge stickt, ist eine der werthvollsten Raritäten, um die unlängst die Pilgrim-Hall in Plvmouth, Mass., bereichert worden ist. Diesen Pantoffel hat nämlich Frau Su sanna White, die Gattm des William White von der Mayflower", später die Gattin des Gouv. Edward Winslow getragen. In 'New .York, versteckt in einem Winkel der Bowery, liegt ein kleiner Kirchhof, von deffen Vorhandensein das große Publikum keine Ahnung hat. Nur die feinsten"-Familien, die Leute, denen das alte Knickerbocker-Blut noch durch die Adern rollt, haben hier Anspruch auf ein stilles Plätzchen. Die Bowery, das Babel im Babel, und ein aristokratischer Friedhof, daS ist aller dings ein merkwürdiger Contrast. Was die New Jorker Seitungsleute eigentlich für Menschen sind, davon hat neulich der dortige Advocat Jra Shafer vor Gericht ein erbauliches Bild geliefert: Alle Reporter seien Lüg ner, und die meisten hätten sich daS Lügen so angewöhnt, daß sie gar nicht mehr die Wahrheit sagen könnten. In der gan zen Stadt New Jork gebe eö kaum zwei Reporter, welche wahrheitsgetreu berich teten. Doch seien die Reporter noch nicht die Schlimmsten, viel schlimmer noch als sie seien die Redacteure. So, dahaben w'ir's! Ja, es ist wirk lich traurig," seufzte neulich eine junge Wittwe. Zwei Jahre lang war John außer Arbeit und nun, wo er einen ,od" bekommt, muß er sterben." WaS für ein jod" war denn das ?" O, er war bei einem Cir cuö angestellt und brauchte nur dem gro ßen Löwen zweimal den Tag den Kops m den Rachen zu stecken. . Dafür bekam er $20 per Woche." Woran ist er denn gestorben ?" Der Löwe hat ihm den Kopf abgeschnappt. S20 die Woche denken Sie nur! . Ein schlagfertiger Richter ist der zu Loup City) dem Gerichtsorte des County Sherman in Nebras ka. Er wurde neulich von einem frechen Advo katen während einer Gerichtsverhandlung beleidigt.- ' Der Richt befahl ' einem Gerichtsdiener, das Gericht auf eine halbe Stunde zu, vertagen, stieg dann von seinem Platze herab, ergriff den jungen Advokaten am Rockkragen , und schlug ihn blutia. Würdevoll ging dar aus der Richter m ein Nebenzimmer, um sich die blutigen Hände zu waschen; so dann bestieg er . wieder seinen erhöhten Platz und setzte die Sitzung ohne weiter Unterbrechung fort. In New-Jork hat'sich ein echter Doctor von einem imitirten" ganz schmählich über's Ohr hauen lassen. Beim Dr. Carreau erschien ein Kerl,. der sich Chandlet nannte und Carreau mit theilte, die N. I. Sun" werde am nächsten Morgen ihn der Vornahme einer Abortion beschuldigen. Wenn er ihm indessen 514 gebe, so werde er zur Sun" gehen und die fatale Geschichte in Ordnung bringen.., .Wirklich war der doctor dumm enua. in' diese vlumve ' Falle zu gehen. Selbstverständlich hat Chandler das Geld nicht zur ,,un" getragen.
Ebenso zeitgemäß wie in teressant sind versuche, die man mit erfrorenen Hunden angestellt hat, um festzustellen, welches die beste Methode ist, erfrorene Menschen und Thiere wieder zu beleben. Von 20 Hunden, die man dem graduellen Erwärmungsproceß un terzog, starben 14 ; von 20 Hunden, die man sofort in ein stark geheiztes Zimmer brachte, starben dagegen nur acht, während die 20 Hunde, die man in ein heißes Bad steckte, sammt und sonders mit dem Leben davonkamen. Die Nutzanwendung sür'S praktische Leben ist leich zu sinden. Die an g loamer ik ani sch t Presse beschäftigt sich seit einiger Zeit sehr angelegentlich mit einem Frauen zimmer Namens "Maud Miller, der Tochter des Dichters Joaquin Miller. Das Mädchen war Schauspielerin, heirathete, brannte ihrem Gatten durch, legte sich einen zweiten Mann zu, ohne von dem ersten geschieden zu sein, schnorrte und bettelte sich durchs ganze Land und schimpft nun über ihren Vater, Weil dieser nicht besser für sie gesorgt habe. Die angloamerikanischen Zeitun gen aber sin aen ihr Klagelied mit, und so hat die Welt wieder einmal das erbauliche Schauspiel, eine nichtsnutzige, liederliche Person im Vollgenuß des allgemeinen Mitleids und der allgemeinen Sympathie zu sehen. Ein gewisser H. F. Leonard in Tanytown, N. I., wurde jüngst i, feinem Hause von emer Einbrechcrbande überrumpelt. Der Anführer, ein rothhaariger Kerl, setzte sich mit gespanntem Revolver auf das Bett, in dem Leonard und seine Gattin lagen, während seine Genossen Kasten und Schränke ausplünderten. Frau Leonard dachte nun, sie könne vielleicht den Näuberhauptmann erweichen, wenn sie ihn an seine Mutter erinnere. Hast du eine Mutter? fragte sie ihn. Ein Dutzend", lachte der Kerl, ich bin aus Utah." Sieh hier, alte Hexe," fuhr er dann fort, indem er Frau Leonard den Revolver unter die Nase hielt daS ist meine Mutter, mein Vater, Bruder, meine Schwester, mein bester, mein einziger Freund in der ganzen Welt. Ich habe einmal unschuldiger Weise die gestreifte Uniform tragen müssen. Dafür will ich mich entschädigen." Und er that's gründlicher, als es Frau Leonard lieb war. Richard I. Morrison, de, öffentliche Administrator von New Jork, hat nach seinem eben veröffentlichten Jahresberichte im abgelaufenen Fiscaljähre Hinterlaffenschaften Verstorbener zum Zesammtbetrage von 212,832.05 erhalten! Welch eine unendliche Fülle von Unglück, Noth, Leiden und Aben teuern würde das Geld enthüllen, könnte es sprechen. Gestorben und verdorben, so heißt es bei den meisten der Erblas ser". Ellen Hary, 11 Cents; John Ryan, 7 Cents: Ashel Lattison, 9 Cents; Joseph Schickt, 8 Cents ; Mary Clark, 10 Cents ; Anna Huxley, 7 Cents; Feliz Braden,5 Cents; unbekannter Mann, 5 Cents ; I. Galleck, 5 Cents u. f. w., so geht eS fort in der traurigen Liste. Die unbekannten Männer hatten in den sei twisten Fällen mehr als 10 Cents im Besitze und die unbekannten Frauen 3 bis 10 Cents. Wenn man ein bekannter Mann und mit Haut und Haaren öffent liches Eigenthum geworden ist, so kön nen Einem Dinge passiren, von denen der gewöhnliche Sterbliche gar keine Ah nung tjiii. Als Grant einst, kurz nach Beendigung des Krieges, in einem New Forker Restaurant speiste, las er auf der Karte u. A. Pudding a la Grant". Er bestellte sich den Pudding und fragte dann den Kellner, der ihn nicht kannte, warum denn der Pudding Grant-Pud-ding" hieße. Weil General Grant ihn so gern ißt, daß er unwohl wird,wenn er ihn nicht jeden Tag bekommt." So ?" sagte Grant verdutzt, das habe ich ja noch gar nicht gewußt." Er kostete den Pudding, verzog das Gesicht zu einem grimmigen Lächeln und machte mit einem blauen Bleistift einen dicken Strich durch
das Wort Grant" auf der Speisekarte. Deutscke Lokal - Nackrlckteu. OtHtttuittu In Konitz ist eine städtische Viersteuer eingeführt worden. Die Garnisonsverwaltung in Riesenburg beabsichtigt, einen Kavallerie-Schießplatz anzulegen. Selbstmord begingen: der Schiffs kapitän Krohn in Danzig, der Gärtner Höllke zu Biechowo, der frühere Besitzer Kiehl zu Ä!ewe und der Schornsteinfe germeister Klein zu Neumark (sämmtlich erschoffen ; ferner der 12jährige Albert Krohn zu Marienau (erhängt) und die erkrankte Frau des Handelsmanns Lindeman zu Marienburg, die sich in ihren Fieber - Phantasien aus dem Fenster stürzte. Durch Unfälle kamen umS Le ben : die 66jährige Altsitzerfrau Henritte Gast aus Buschwinkel bei Schlochau, der Arbeiter Kemski aus Partenschin, der Schuhmachergeselle Jakob Schöwe aus Schadrau, der Häusler E. Latowski aus ' Selchow, der Schmiedegeselle Maskowski aus Wernersdorf (sämmtlich erfroren) ; der 13jährige Sohn Willy des Lootsen Lindner zu Danzig, die 60 Jahre alte Maurerfrau Mahlke zu Graudenz, der Arbeiter Warm auS Neufahrwaffer, der Müllergeselle Blumenthal zu Pr. Staraard, der Arbeiter Dalowski aus Weich, selmünde (sämmtlich ertrunken.) lbenowr. Für daS in Eutin zu errichtende We berdenkmal stnd bis jetzt 9000 M. eingegangen. Der Director des Gymnasmms von Eutin, Dr. Heußner, geht in gleicher Stellung nach Cassel. Der Schützenverein von Jever feiert nächstes Jahr sein 100jähriges Bestehen. Der Rechnungssteller Drüding aus Bechta ist nach ' Unterschlagung amtlicher Gelder verduftet. Der Arbeiter August Fischer von Rastede hat sich entleibt. Am Wundstarrkrampf . starb in Delmenhorst der Kaufmann s. Heydemann und der Arbeiter Gerhard Stecker von ZiallernS ist ertrunken. Trete tädte. Gestorben zu Hamburg der Senator Eduard ?lobns sowie der rokssor Miebe. ' An der Ostseite des neuen HafenS zu ' Bremerhaven geriethen unlängst 600 Ballen Baumwolle in Brand. Nur mit großer Mühe gelang es, größerer Gefahr vormbeuaen.
Webmtli. Der flüchtige ehemalige Bescher der Papierfabrik lausen. Albert Dürrng, ist w Wien verbastet worden. In Tablat erstickte der Schreiner Schelling. Pfar rer Bar von Avers Cresta ist durch einen Sturz von einem Felsen so schwer verletzt worden, daß er voraussichtlich ster ben wird. Zwischen Luzern und Zürich ist Fernsprechverbindung hergestellt worden. Wie verlautet, will eine englische Gesellschaft in Hochdorf eine NübenAuckerFabrik herstellen. Es ist bereits em Lo kalcomite gebildet und Alles vorbereitet, um das Projekt in Bälde durchzuführen. In Nothenburg wurde kürzlich das L00jährige Jubiläum der Zerstörung der Burg Itothenburg durch die Luzerner (23. Dez. 1335) mit Festzug, kostümirtem Fackelzug und Bankett gefeiert. In
Luzern starb der Besitzer des Hotels zum : weißen Nößlr", Samuel Matti. Der Lorstand der 8odete d'ernulation industrielle" in Chauxdefonds beschloß, gelegentlich des nächsten, dort stattsin denden kantonalen Schützenfestes eine Ausstellung von Uhren, und aller zur Uhrenfabrikation nothwendigen Werk zeuge zu veranstalten. Zum Regie rungspräsidenten für 1836 wurde Dr. Emil Joos in Schaffhausen gewählt. Ein praktisches Ang binde übermittelte dieser Tage ein junger Russe seiner Braut, die ihm wenige Taae vorher das Jawort gegeben hatte. Er schickte ihr nämlich in einem großen Cou vert seine Lebensversicherungs-Police im Betrage von 25,000 Rubel nebst der Quittung über die für mehrere Jahre bezahlte Prämie und einem Schreiben folgenden Inhalts : Liebe, theure Ola Pawlowna ! Es hat Ihnen beliebt, mich durch die Annahme meines Antrages zu beglücken und sich bereit zu erklären, mit mir die Ehe eingehen zu wollen,waS JH rem Wunsch gemäß in der 2. Hälfte des nächsten JahreS geschehen wird. Dann werden Sie mein Weib sein, jetzt aber, wo Sie meinen Antrag angenom men haben, sind Sie meine Braut und ich kann mit den Rechten eines Bräutigams Ihnen ein Berlobungs Angebinde überreichen. Lange dachte ich darüber nach, welches Geschenk ich für Sie wählen soll und gelangte end lich zu dem Schluß, daß Gold und Edelsteine allzu gewöhnliche und in unserem praktischen Zeitalter sogar werthlose Gegenstände sind. Von dem Wunsche beseelt, Sie für den Fall meines Todes sicher, Sie in mate rieller Hinsicht möglichst gut zu stellen, habe ich mein eigenes Leben mit 25,000 Rbl. versichert und beeile mich die Police der Asiekuranz-Gesellschaft Ihnen, liebe, theure, gute Anna Pawlowna zu ermit teln. Empfangen Sie dieses, vielleicht ungewöhnliche, aber jedenfalls praktische Geschenk von Ihrem, Sie aufrichtig lie benden, verehrenden und Ihnen ergebe nen Anton K n." ueoer ore r m Jayre 188i stattgehabten Theaterbrände, welche zum Glück nur wenig zahlreich aewesen sind, bringt die Deutsche Bau - Zeitung" eine r r r. rt rs . Zujammenueuung. nie veryairnißmaßig geringe Zahl der Theaterbrände beweist den Erfolg, welchen die namentlich in Veranlassung des Brandes des Wiener 3!ingtheaters getroffenen Schutz und Verhütungsmaßregeln gehabt haben. Die Gesammtzahl der 1385er Theaterbrände, ungerechnet eine Anzahl solcher, die rasch und ohne zuvorige Anrichtung größerer Schäden wieder gedämpft wurden, war 10; darunter sind indeß welche ausscheiden, weil sie nur für rasch vorübergehende Zwecke errichtete Bau lichkeiten betrafen. Die 8 übrigen Brände sind folgende: 9. Februar: Theater in Exeter; völlig niederstebrannt. 27. Februar : National-Thea-ter in Washington. Leichter Bau : zum 4. Mal vom Brand getroffen. 21. April: Das Stenaiffance - Theater in Newes. 22. April: Das erst in 1833 vollendete Theater in Szegedin. 11. Juni : DaS Garnisons - Theater in Woolwich. 11. 5uni : Das CbineMcbe Theater in San Francisco. ? October : Das erst 1834 erbaute Eden-Theater in Antwerpen. 6. December : Das deutsche Theater in Moskau. Dasselbe war erst im Jahre 1332 eröffnet und hatte bereits im October 1883 einen ersten Brandfall erlebt. Die Liste bestätigt eine bekannte Wahrnehmung, nämlich die vergleichsweise sehr hohe Gefährdung, welcher Theaterbauten in den ersten 5 Jahren ihres Bestehens unterliegen. Von Interesse ist noch eine Angabe über die seit 1682 stetig beobachtete Abnahme der Theaterbrände ; die betr. Zahlen waren in 1332 25: 1833 22: 184 10: 1885 8. Die Erfahrung Vieler! Nachdem ich so diel voa UnVerdaulichkeit zn leiden hatte, war ich nahe daran, mein Leben ! zn verlieren. Wie leicht Und verdaulich auch die Nahrung dar, ich bekam bald daraus arge Schmerzen ! Schließlich! mußte ich drei Wochen im Vette liegen. Ich hatte zwei Aerzte aber sie halfen mir nicht. Endlich hörte ich von Hopfen Vitterö ! ! Ich probirte sie! Kaufte eiue Flasche, nahm deu Inhalt in vier Stunden Uud am uächstkn TaVe dar ich ak de Vette. War seitdem nicht mehr Krauk ! Ich habe sie seitdem Hundtrten empfohlen. Teo. K end all. Vllston, Boston, Mass. Ochändlichc Grausamkeit ist ei Deine FmMe leiden zu lassen Wenn Du sie kuriren kannst Mit Hopfen.Uters. Verfolgt die Schwindler. Wenn Du btm potheker Hpfen ittr erlangst und r giebt Dir etwa nderes all ine Flasche mit weißer Etiquette und dirauf in grüne Hopsendündel, so verklagt ihn wegen Betrugs und ir erden Dich liberal belolznen. Siebe den bundelierichtlichk verbotkbefehl an E. V. Warner' Eerman Hop BttterS. Readtng, Wich, und alle lein Verkäufer, Agenten, kpotheke, un ander Nachahmer,
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Poftzug. Schnllzg . tlO:45C4l55RÖt t.06 13:59Aw 6:41 . 6:13 1:37 . 7:it , 6:50. 3:83 m 8:57 a .... 8:47 , :ö9 . l:5l 9:53 6:40 . 11:30 k2:37vm 4:34 8:03 6:17 2:'9fen t: j$n 6: 5:i5 . 7:30 7:50 'm .
ba.5indianal' : nt.Eamb'gEit, 6:30 6:53 8:67 8:i8 9.de , Sktchmond ... , Da,to . Ptaua , Urbana ..... , Eoluabuß... . Nemark ll:30m 1363 b:(9 6:33 7:03 . StenbknvtS. , Wheeltng... . Utttura.. . Harrtgbura... 4:15Crn . Vaittmor.... 7. . 8:50 . 7:bo . . Washington. . Philadelphia .Nem Vort..., , Boston ti:2j . :3dm Täglich, t laglich, genommen Sonntag. Pullmann' Valaft-, chlas. und Svtel.Wagen durch bt Pttttbvra, Harrilburg, Dhiladelxhta nd R,ort. ohn echsel, lo in lSagenwechsel ach Salttmo, Oashtngton und Boston. ELF Fahrkarte nach allen Oeftltche Städte ndtn allen HauxtFahrkaNn.Burau de Seften und in dem Stadt.Bureau, Ecke der Jllinot und Washington Ltraie und tm Nato Dpt Bureau Jndianapoli, eu habe. Schlaswagen'Katten tön nn i vorau gesichert idn durch Upplikatio bt den Agenten im tadtBra dr im Union pot Jndtanapolt, Ind. 0, N. Gering, . 9. P. , ordost Bashtuz. ts und Jllinot trai. Jnd'xl. Sas CtQua, kianag:, olumbu, Oht, Z.U. ?d. Ql.vasiagtund:tcket.it ?tka. a. CZSVlttO. 5 1 M B, S Die köqkstt Uft Oata nt$ Loui8ville, Nashville, Memphis, Chat tanooga, Atl&nU, Savannah, Jacksonvillo, Mobile tmd New Orleans. t ist drthilhaft für Passagiere nach dea Eüde, eine direkte Route jn nehmen. yalaft, Schlaf, und ParlorVage zvischen Chicago und LouiZvtlle uud Et Loui nud Loniidill, ohn. Wagenlvtchstl. Eomfort, Schnelligkeit uud Sicherheit bietet die eff- die alle zuversfige B. M. 8-, M. M. JEL. R. Derinff, lftftknt Seniral vsffagierit, ordsfi.Ecke vashington und Jltinoi Str., Zd,!I K. T7. lIcEJurvA, fcuperinUntlent.
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