Indiana Tribüne, Volume 9, Number 127, Indianapolis, Marion County, 27 January 1886 — Page 4

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uS Her, cZeriStsdösco. S uv e r io r Court. Zimmer No. 1 William A. Hugheö gegen Samuel C. Hanna u. A. Notenklage. Dem Kläger $66.82 zugesprochen. Jennie Carpenter gegen John Johnson. Klage auf Contrakt. Zurückgezogen. Sarah E. Onöley gegen Charles E Merryfield u. A. Besitzrechtlklage. Zu Gunsten des Klägers entschieden. Zimmer No. 3. C. I. St. L. & tt. 31. R. gegen die Jndiana Foundry Co.. Schuldsorderung ; KlägerZ1ö3 zugesprochen. Mary BiSbiey gegen Conrad BiSbiey, Scheidungsklage; zurückgezogen. Criminal-Gericht. TaSkeü'S Prozeß. Frl. Helene Hündling befand sich gestern fast den ganzen Nachmittag auf dem Zeugenstand. Ihre Aussagen in Bezug aus daS schändliche Verbrechen, welche? der Angeklagte an ihr begangen hat. waren fest und bestimmt, häufig konnte jedoch daS Mädchen vor Weinen nicht weiter sprechen. Zmgin erzählte den ganzen Hergang, wie wir ihn schon zur Zeit geschildert haben. Sie sprach deutsch und ein Dolmetscher übersetzte ihre Aussagen. Sie sagte, dab sie bei George C. Beck an Nord Meridian Straße im Dienste stand, und daß TaSkell hinter dem Beck 'schen Hause im Stall des Herrn Johnst,n schlief. Taskell habe ihr gesagt, dak er eine gute Stelle sür sie wisse und daß er ihr. wenn sie am Nachmittag nach dem Stall kommen würde, die Adresie geben werde. Nach dem Abendessen sei sie in den Stall gegangen, um sich die Adresie geben zu lasten. Sie habe den Stall kaum betre ten gehabt, als er sie um die Taille faßte, sie mit der Faust schlug, ihr den Mund zuhielt, sie in' 3 obere Stockwerk schleifte sie aus'S Bitt warf und vergewaltigte. Sie sei eine Z?it lang besinnungslos gewesen und als sie wieder zu sich kam, habe er ihr eine Pistole vorgehalten. Sie habe etwa? Waffer verlangt, und lls er sich anschickte, ihr Wasser zu geben. und ihr zugleich sagte, daß er sie umbrin gen werde, falls sie schreien werde, sei sie an daL Fenster gegangen und hinabgesprungen. Sie habe sich bei dem Sprunge verletzt. sei aber durch Bkck'S Hosraum an die Meridian Straße gelausen, woselbst sie zwei jungen Männern den Vorgängerzählte. Diese brachten sie in die nahegelegene Apotheke woselbst man ihr die Füße verband. Dann brachte man sie nach Hause und da sie ihrer Mutter, die schon sehr alt sel. den Kummer ersparen wollte, habe sie ihr nur gesagt, sie habe sich bei einem Fall den Fuß verletzt. Major Gordon, der Anwalt des Angeklagten versuchte im Kreuzverhör die Aussagen des MdchenS zu erschüttern, aber eS gelang ihm u'xtt. Er wollte den Eindruck erzeugen, biß die Handlungöweise seines Clienten mit Zu st immung des Mädchens geschah. Er stellte ihr in dieser Beziehnung mehrere Fragen, unter anderen die, daß ste neben dem Angeklagten auf dem Bette gesessen und in aller Freundschaft Bier mit ihm getrunken habe. Die Zeugin stellte all dergleichen entschieden in Abrede und vieS derartige Jmputation mit Entrüstung zurück. Gordon fragte die Zeugin, was denn ihrArbeitgeberHerrBeck nach dem Vorfall zu ihr gesagt habe, woraus diese erwi derte. daß Beck gesagt habe, sie hätte ihm sofort Mittheilung machen sollen und er hätte den Neger, der auch einmal sein 4-jährigeS TSchterchen mit Zuckerzeug locken wollte, umgebracht. Major Gordon trat nach dieser AuSsage schleunigst den Rückzug an, und fand eS für gut in dieser Richtung nicht weiter zu iriquiriren. Er fand, daß sein Kreuzverhör, anstatt die AuSsagsn der Zeugen zu verschütteen, im Gegentheil die Basis seiner Vertheidigung sehr unsicher mache. Dr. Pink. welcher Helene Hündling behandelte, machte Aussagen über den Zustand, in welchem er daS Mädchen angetroffen, und durch welche der Charakter deS Mädchens in daS beste Licht gestellt wurde. Wir stehen davon ab, jene ärztlichen Aussagen bis in alle Details wie derzugeben, indem wir glauben, gerade dadurch dem Zartgefühl unserer Leser und der ohnedies unglücklichen Helene Hündling am besten Rechnung zu tragen. So weit gedieh das Zeugenverhör gestern. Heute Vormittag wurde daSselbe fortgefetzt. Der Andran deS PublikumS ist fast noch größer als gestern Jedes Winkelchen im Gerichtssaale ist besetzt. Wenn der Angeklagte herein, oder herauSgesührt wird, so strömt immer gleich eine Menschenmenge hinzu. Die Situation ist sür den Angeklagten durchaus keine angenehme. Mettie Miley und John Navin bezeugten heute, daß sie der Heleen Hündling. als sie flüchtete, begegnet seien und sie zur Apotheke führten, dort habe man ihr zunächst die Füße gebadet und verbunden. Ueber Letzteres sagte auch der Apothekerclerk Dodson auö Ihr Füße

waren stark geschwollen, und die Schuhe waren von dem Sprunge zerplatzt. DaS Mädchen befand sich zur Zeit in großer

Aufregung. Ueber daS. was Helene Hündling zu den Zeugen gesagt hatte, dursten Letztere nichts auesagen, weil nach den VerhörSregeln Aussagen, welche in Abwesenheit deS Angeklagten gemacht wurden, nicht a!S Beweismittel zulässig sind. Dr. HodgeS sagte auS.daß er den Angeklagten in Behandlung gehabt habe. und daß derselbe mit einer häßlichen ge schlecbtlichen Krankheit behastet sei. Dr. Pink war nochmals auf dem Zeu genstand. Ee beschrieb den Zustand der Kleider Frl. HündlingS nach dem Vor falle, die Verletzungen der Angegriffenen und sagte auS. daß der Umstand, daß der Angeklagte eine Krankheit habe, so weit keine schädliche Wirkung sür die An gegriffene hatte. Die Polizisten Lang und Campbell sagten auS, daß sie die Verhaftung vor genommen hätten, daß TaSkell geläugnet habe, daß er im Besitze eine Revolvers sei, daß sie aber einen großen Revolver im Bette versteckt gefunden hätten. Die größte Strafe, welche dem Ange klagten auserlegt werden kann, ist 21 Jahre Zuchthaus. Aller Wahrscheinlich keit nach, wird ihm davon wenig geschenkt werden, denn so weit sieht eS nicht auS, als ob die Vertheidigung gegen die Be stimmtheit der Anklagen viel vorbringen könnte. Heute Nachmittag war Frau Beyer, die Schwester der Helene Hündling, der erste Zeuge. Sie sagte, ihre Schwester leide an kataleptischen Anfällen, beson derS wenn ste in Ausregung versetzt werde. Ihre Eltern hätten früher aus dem Lande gewohnt. Einmal sei Feuer im Hause auSgebrochen und Helene sei im Hause geblieben, ohne sich um daS zu kümmern, was vorging. Ein anders Mal sei eines der Kinder an einem Flügel der Windmühle hängen geblieben und Helena habe zitternd und sprachlos zugeschaut ohne zu rusen und sich von der Stelle zu rühren. Frau Katharine Hündling, die alte Mutter der Helene Hündling sagte ähnlich auS. Gordon unterzog die beiden letzten Zeugen keinem Kreuzverhör.Z Damit' schloß daS Verhör der Be lastungSzeugen. Gordon begann dann eine Anrede an die Jury, worin er seinen Vertheilngungöplan auseinandersetzte. Die Vertheidigung besteht in der Behauptung, daß sie freiwillig sich dem Angeklagten hingegeben habe, daß sie durch ein Ge rausch gestört und so erschreckt wurden, daß sie auS dem Fenster sprang. So weit waren die Verhandlungen gediehen, als wir zur Preffe gingen. P,lizei.0ttie5t. Momfforl Clayton, welcher der Blut schände angeklagt ist. wurde beule Vor mittag vom Mayor unter $3009 Bürg schast den Großgeschworenen überwiesen. Wir berichteten gestern ausführlich über den Fall, welcher ein schreckliche Licht aus eine ganze Familie wirft. Man denke sich, daß der leibliche Sohn seinen Vater eine Vergehens wie das der Blutschande beschuldigt, daß die Tochter selbst auf dem Zeugenstande auSsagt, ihr Vater sei de Nachts zu ihr aus's Zimmer gekommen, und habe ste seinen schändlichen Zwecken dienstbar gemacht, sie habe sich aber nicht dagegen gesträubt, und habe auch nach dem Vorgefallenen freundschaftlich mit den Vater verkehrt. Und diese Aussagen werden vsn der Frau deS Angeklagten unterstützt. Demgegenüber versuchte der Angeklagte die ganze Affaire als einen Erpressung?versuch von Seiten seiner Frau und Kmder hinzustellen, und bestredte sich den Charakter seiner eigenen Tochter so viel wie möglich herabzusetzen. Wir gestehen, daß ein solche Verhält niß zwischen Vater und Kinder, geradezu unbegreiflich, unnatürlich erscheint und daß man sich mit Abscheu von einem solchen Bilde abwendet. Man erwartete allgemein, daß der Mayor keine Anklage gegen Cayton erheben würde und war nachdem er sich die Sache seit gestern Nachmittag überlegt hatte, heute einigermaßen erstaunt, seine Ansicht darüber zu vernehmen. Er sprach sich übrigen? auch dahin auS, daß der Versuch Cayton'. durch Zeugen zu beweisen, daß er gerade jene Nächte in welchen nach Aussage der Tochter daS Vergehen begangen worden sein soll, außerhalb de Hause verbrachte, einen unangenehmen Eindruck auf ihn gemacht habe. Cayton war nicht im Stande, die 53.000 Bürgschaft zu stellen und mußte Quartier in der Jail nehmen. Frank Clark, der angeklagt war, drei paar Stiefel von Henry Schwarz ge stöhlen zu haben, wurde den Großgeschworenen überwiesen. Wm. Eisert, der angeklagt ist. auf ein paar Rausbolde. die gestern Abend in seinem Lokal Skandal anfingen, geschössen zu haben, ohne dieselben jedoch zu treffen, ist wegen Schießen innerhalb der Stadtgrenzen verklagt und wird morgen prozesstrt. John Edgey. ist jedenfalls wüthend darüber, daß seine Frau von einem so liebenswürdigen Menschen, wie er einer

ist. geschieden sein will. Gestern Abend

wollte er ihr den Standpunkt klar machen. Er ging zu ihr. schlug Alle groß und klein zusammen und derMayor gab ihm heute Gelegenheit, sich im Arbeitöhause von den auSgestandenenStrapazen zu erholen. Der Fall d,S Knaben Herman Heb, besten wir an anderer Stelle Erwähnung thun, wurde bis morgen verschoben. Raub. Gestern Abend zwischen 7 und 8 Uhr statteten Diebe dem Kostbause der Frau Johanna Shea, Ecke Maryland und Missouri Straße einen Besuch ab und ste machten einen guten Fang. Frau Shea hatte die Gewohnheit, ihre und ihres Mannes Ersparnisse, welch' Letzterer in Kingan'S Pork HauS arbeitet, in ein Bündel zu packen und in der Commode Schublade aufzubewahren. Nebenbei fungirte sie auch noch als Schatzmeisterin ihrer Kostgänger und deren Erspartes legte sie ebensaUS in die Schublade. Die Diebe hatten also leichte Spiel. nachdem ste nur einmal wußten, wo sie ihr Operationsfeld zu suchen hatten, und das scheinen sie auch sehr genau gewußt zu haben Sie räumten die betreffende Schub lade sehr gewiffendaft, und waren mit ihrer Beute davon, ehe man nur eine Ahnung gehabt hatte, daß sie da waren. Ihre Beute bestand aus 5500 in Laar geld. Eigenthum der Sdea'schen Eheleute. einem Certifikat von $800 auf die ver krachte Fletcher & Sharpe'ö Bank, einem Certifikat von $100 und einem von $150 aus dieselbe Bank. Eigenthum des Kost gängerö Bartholomew Welsh. Eine diebisch MauS. Her: Philip Reichwein, der eine Wirthschast an der Ecke der Market und Noble Straße sührt. bemerkte schon seit längerer Zeit, daß Geldbeträge auS der Wirthschaftökaffe von Zeit zu Zeit abhanden kamen. Er paßte aus, aber er konnte den Dieb nicht ertappen. Gestern fügte e sich nun, daß er die Geldfchublade weiter als gewöhnlich herauszog und dabei entdeckte er ein Loch in der Schublade, groß genug um einer MauS Ein- und AuSgang zu gewähren. Bei weiterer Untersuchung außerhalb der Schublade entdeckte man, daß sich eine MauS ein Nestchen auS Paprgeld eingerichtet hatte, und nun wußte man auch, wer der Dieb war. Die Mau hatte einen $10 Schein und zwei $5 Noten gestöhlen und dieselben so zersresien. daß man ste wohl kaum mehr zusammenkleben kann. Die Diebin hat natürlich Reiß auS genommen und sie wurde in contumaciim zur Todesstrafe verurtheilt. FrauenHilfSverein. Gesuche um Unterstützung können bei Mitgliedern folgender Comite, oder bei Fr. Rappaport. 305 Ost Ohio Str.. eingereicht werden. Für die Nordseile Frau Körner, 96 West 1. Straße. Frau Stechban. Für die Südseite Frau Keller. No. 401 Madison Avenue, Frau Martin. Frau Kühn, 243 Union Straße. Für die Ostseite Frau Reger. 645 Ost Ohio Straße. Frau F. Vonnegut, 503 O. Market Straße. Frau Grummann, 53 Huron Straße. Für die Westseite: Frau Stempsel. Fr. Walk. . Der Werth einer Flasche Salvation Oel läßt sich, wenn man an Zahn- oder ttopsweh leidet, kaum berechnen, eS giebt augendlickle Erleichterung und doch kostet die Flasche nur 25 Cent. ES sollte in jedem Hause sein. 3 Der Coronet wurde gestern ausgefordert, die Todesursache in dem Falle der Frau Melissa Stewart, welche in ihrem Hause an Michigan Road gestorben ist, festzustellen und fand, daß die Frau eine? natürlichen Todes starb. eiT Der Apotheker Herr Louis Schulmeyer siel gestern in seinem Hause. Ecke der 5. und Tenneffee Straße, in den Keller hinab und erlitt eine schlimme Kopswunde. Am 23. Februar soll in der Ma sonic Halle eine Arbeiter'Massenversammlung stattfinden, in welcher die Acht stundensrage besprochen werden soll. Rev. O. C. McCulloch, ErGouverneur Porter und W. P. Smith, Statistiker der Knight of Labor werden Ansprachen halten. Kohlen aller Sorten zu den nie drigsten Preisen bei Fred. Ganöberg, No. 643 Virginia Avenue. Telephon 774. Volles Gewicht wird garantirt. tZS" Die Supreme Court hat in der Conner'schen Klagesache gegen die Straßenbahngesellschast zu Gunsten des Klägers entschieden. Conner verunglückte im Jahre 1873 während er von einer Massachusetts Ave. Car sprang und klagte damals aus $10,000 Schadenersatz. Er erhielt damals Z600 Schadenersatz zuge sprachen, im General Termin der Su perior Court wurde daS Urtheil umge stoßen, aber die Supreme Court bestätigte dasselbe. Zu den besten Feuer-VerstcherungS-Gesellschaften deS Westen gehört unbedingt die .Franklin von Indianapolis. Jyr Vermögen beträgt $320.000. Diese Compagnie repräsentirt die .Northwestern National von Milwaukee, Vermögen $1.007.193 92 und die .German Ameriean von New York deren Vermögen über $3.095.029.59 beträgt. Ferner repräsentirt ste die Jire Association os London Vermögen Hl,000,000 und die .Hannover os New Vork- mit einem Ver mögen von $2,700.000. Die .Franklin" ist namentlich deshalb zu empfehlen, weil ste nicht nur billige Raten hat, sondern weil außer den regelmäßigen Raten, auch bei großen Verlusten kein Ausschlag erfolgt. Herr Herman T. Brandt, ist Agent für die diesige Stadt und Umgegend.

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