Indiana Tribüne, Volume 9, Number 127, Indianapolis, Marion County, 27 January 1886 — Page 3

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Die Mzufriedenen

Roman Von Smil Mario t. (Fortsetzung und Schlub ) M-nbalV weinen V myr er rrn. CSrffir iii inti-fi hnhiirch ;it ri'ilirin '4 Damit ist es vorbei. Sagen Sie lieber ohne Umschweife, was Sie von mir wollen. Denn nur um mich zu sehen, werden ffK j V . V t . v. " " ' v . sie den langen Weg zu mir wohl nicht gemacht haben." Sie antwortete nicht gleich. Wie bart Sie gegen mich sind!" sprach sie jetzt endlich und beugte das aupt. ,Aeln, das bin ich nicht," entgegnen er und klappte das Buch zu. .,Hart war nur Ein Äi'ensch gegen Sie, Sie selbst. Dilgnon. ch glaube sogar, d& zhre Tbränen ehrlich und, denn so verworfen ist kein Mensch, daß er nicht manchmal bereuen könnte. Weinen Sie sich aus ; weinen Sie über Alles, was Sie verloren Haben... Es ist werth, beiß beweint zu werden." Äiignon bestete die thränenschweren Augen wie fragend auf Zastrow. Was habe ich denn begangen Er sah sie mit einem eiaenthüinlichen Älick an, blieb jedoch stumm. Was habe ich begangen wiederholte sie dringender und trat ihm einige Schritte näher. .,Klagen Sie mich an ! Ich werde lede Aezchuldl,una zu entkräf ten wissen. Was die )!enschen von mir gedacht und geschwatzt haben, ist mir bekannt ich aber läge und schwöre !h nen, das; Gilles erlogen ist, daß ich unschuldig bin. Ja, unschuldig." Muthig jchaute sie ihm in's Gesicht und ihre Wangen bcdcckte eine dunkle Rothe. schuldig und meine Eltern, sä'uldlg ilt meine Schwester, welche einen faljchcu verdacht auf mir ruhen ließ, um ihren rohen, jähzornigen Mann zu täuschen. Gestern Abend hat mir der Mann, desscn Äcattree ich gewesen lern sou, das 'Altes gesagt, und heute sind Alle davon, zeiauscn der reiche Herr, Laura, ihre rtiiida und die Eltern, und ich allein bin zurückgeblieben. Ich will nichts inehr ren ihnen wissen ; ich will vergessen, daß ich eine ainllie hatte, ich will arbeiten in:d brav bleiben. Um Ihnen das zu s.igen, bin ich hierher gekommen. Verschaffen Sie mir eine Arbeit, die schwersie, die mühseligste, die wenigst lohnende, ich werde Alles thun und Alles ertrag.'n und doch glücklich sein. Vielleicht dade ich lang gezögert, aber noch es Zeit. Ich will umkehren und ein braves, sleißiges Mäde sein. Die Menschen iverden dann wohl vergessen, daß ich schlechte iLltern und eine letchtsertige Schwester hatte, und werden mich wieder aä'ten lernen. Und mehr verlange ich nicht." Zastrow hatte sie unverwandt angeschaut, während sie sprach. Jetzt sprang er auf, eilte zu ihr hin und faßte sie bei den fänden. Ist das Alleö wahr?" fragte er athemlos; es war, als ob er einen Jubelschrei zurückdrängte. Ja," sagte sie jetr cinfack und ehr licb. Er griff sich an die Stirne. Und ich ! ich '. . . . Aber du bist ja ganz durchnäßt, armes $Und !" Mignon erzitterte und starrte ihn an ; eine bange Hoffnung blitzte aus ihren Auge, ,,'u !" Er batte sie du" genannt ! Er nahm sie in die Arme, trug sie auf das Sofa hin, rannte aus dem Gemach und kehrte mit einem Plaid zurück. Sie ließ sich den nassen )1!eZenmantel von ihm ausziehen und er hüllte sie wie ein Kind in den schützenden Plaid. Dann kniete er vor ihr nieder, nahm ihre starren Füße in seine Hände und küßte sie ab, um sie zu erwärmen. Mignon legte die Arme um seinen Nacken und das Gesicht an seine Wange. Du schwacher, schwacher Mann!" flüsterte sie, unterThränen lächelnd. Heu te bist du so gut und sorgsam gegen micy und gestern bast du mich, ermorden wollen !" Er zuckte zusammen und sah scheu und stumm zu Boden. Ich habe deine Stimme erkannt," sprach Mignon weiter. Aber ich habe inich nicht gefürchtet, nein,' du siehst, daß ich vertrauensvoll zu dir gekommen bin. Und daß ic? dir Alles sage: Niemals hätte ich deine Schwelle überschritten, wenn das von gestern Nicht geschehen wäre. Ich glaubte, daß du micy längst schon vergessen hättest. Seit gestern aber weiß ich, daß du mich noch liebst und daß auch ich dich wieder lieben darf. Ich habe viel um dich 'gelitten ; denn erst nachdem du mich aus dem Garten gewiesen, verstaub ich, wie sehr ich dich liebe, und wenn ich all' die Schande und das Elend um mich her stumpfsinnig ertrug, geschah das nur, weil ich dich verloren hatte und mich das Leben nicht mehr freute." Sie schniiegte sich fester an ihn und weinte, das Antlitz an seiner Brust geborgen. Da brach all' das Dunkle und Gräßliche, was seit vielen Tagen und 'Nächten in ihm gerungen hatte, mit unaufhaltsanur Macht hervor. Angst, Liebe, Zleue, Erbarmen mit sich selber und vor Allem der Gedanke, daß er zu spät hätte ersahren können, daß sie unschuldig, riffen an seinem gequälten Herzen und suchten einen Ausweg. Er brach in ein krampf hafteS Schluchzen aus, welches in ein lau teS Weinen überging. Mignon suchte ihn durch Küsse und sanfte Worte zu beruht gen. Lass' mich weinen !" schluchzte Felir. Wenn ich mir vorstelle, daß ich in einem verzweislungsvollen Äugenbllck " Aber ich lebe ja !" unterbrach sie ihn zärtlich, denn sie errieth ohne Mühe, woran er denken mochte. Sieh' mich doch an! Endlich gelang es ihm jetzt, sich zu fas sen. Tu bedarfst der Ruhe," sagte er und erhob sich von den Knien, denn du fieberst Ich werde dich zu meiner Schwester bringen und bei ihr sollst , ' . , ' , i ivr , r du Wonnen, ms ou mein elo y wirst." ' Erschreckt und beglückt schlug sie vor seinem leidenschaftlichen Blicke die Augen nieder. Willst du denn wirklich ?" Sie stockte. E mit dir wagen V1 , ergänzte er.

3 ., wenn ich dir nämlich nicht zu arm bin." Ihre Augen füllten sich jetzt mit Thränen. Warum auälst du mich, Felix ? Da mals wußte ich nicht, was ich sprach, man hatte mich dazu eriogen, die Heirath als einen Handel anzusehen. Ich hatte verlernt, auf mein Herz zu achten. Heute aber würde ich dir folgen und wenn du ein Bettler wärest. Ich wollte, du wärest es," schloß sie beinahe schmollend, auf daß ich dir beweisen könnte, wie sehr ich dich lie-be."

Er küßte sie auf die zornig bebenden Lippen und versicherte ihr, daß er i.hr Alles glaube. Arm in Arm verließen sie das Haus, sie schmiegte sich fest an ihn, er hielt ihre Hand in seinen Händen und Beide fühlten, daß sie einander endlich gefunden hatten, um sich nie, nie wieder zu verlieren. Und ein Tag kam, da sie als Manu und Weib am Bette einer jungen, bleichen Äiutter standen. Die zunge Mutter drückt ihr Kind an das Herz und schaut in seine Augen, welche die Augen des Vaters sind. Und diese großen,unschuldövollen Augen sind - die mächtigsten Fürspreche? dessen, welcher blaß, abgemagert und schuldbewußt an dein Lager des jungen Wetbes steht. Denn seit Sergei außer Gefahr, ist Elsa's Stolz wieder erwacht, und sie kann den Grund, warum sie den Gcrtten beinahe verloren hätte, nicht vergeffen und nicht vergeben. Aber das Kino scheint sie zu bitten, gut und großmüthig zu sein, und Sergei beugt so reuig das Haupt und ist während des langen Kampfes zwischen Tod und Leben so ernst und still geworden,daß Elsa nicht länger rechten, daß sie Frieden mit ihm schließen will, dem flir.de zuliebe. Ob er es verdient ? Ob er sich lange Zeit wohl und ausgesöhnt fühlen wird durch die stillen Freuden der Häuslichkeit $ Ob der unzufriedene und unruhige Sinn sich nicht auf's neue regen, der Fuß auf'S neue strauchelt: wird i Wer weiß ! Wir wollen den Schleier nicht lüften, sondern Abschied nehmen von allen diesen Men schen, so lange sie noch glücklich sind, und sie die Reise des Lebens allein fortsetzen laffen. (E üb e.) Der Kamps um ein Kind. Noman von Uvald August König. (Fortsevung.) Bah, ich kümmere micy Nlcyr oarum. Du aber könntest in die Lage kommen, Unterstützungen von ihm fordern zu müssen,und er hat Dir schon einmal die Thür gezeigt. Das Schiff, mit dem er die Reise um die Erde angetreten hat, muß bald wieder eintreffen, mit ihm kehrt auch Dein Schwager zurück." Bis dahin werde ich mich bei Emmi) einquartieren," sagte Arnold rasch, hier kann und lag ich nicht bleiben. Du wirst das begreifen. Die vielen neugierigen Fragen würden mir lästig werden, an spöttischen und höhnischen Bemerkungen fehlt es sicherlich auch nicht, zudem fehlen mir die Mittel." Ja, das ist der Kardinalpunkt, um den sich jetzt Alleö dreht," unterbrach der Onkel ihn, cS muß vor allen Dingen dafür gesorgt werden, daji Dir die Mittel gesichert bleiben. Von Deinem Schwa ger bast Tu nichts zu erwarten, und daß ich mich vi6-u-v! tt rieii befinde,weißt Du. Tu mußt nun der Konkursniasse gegenüber ebenfalls als Gläubiger auftre ten und Deine Ansprüche auf Dein mütterliches Vermögen geltend machen. Sodann würde ich an Deiner Stelle selbst die Liquidation übernehmen, man kann dabei immer einige Summen verschwinden lassen, von denen die Gläubiger nichts lvissen." ' Das wäre Betrug !" Bah, man muß ein weites Gewissen haben, lvenn man im Leben vorwärts kommen will ! Du hast doch die Kassenschlüsselt" Nein, Herr von Jachmann hat sie an sich genommen," erwiderte Arnold nachdenklich vor sich hinblickend, ,,er ist ja nun Geschäftsführer, ich kann nicht anders, ich muß ihm Alles anvertrauen." ' Ich begreife Dich nicht," zürnte der alte Herr, Tu bist jetzt der Ehef des Hauses ! Mögen die Andern alle Geschäfte besorgen, die Verwaltung des Geldes gebührt Dir allein ; Herr v. Jachmann und auch der Liassirer müssen Dir die Kassenschlüssel übergeben. Willst Tu bei Deinen Untergebenen betteln, wenn Deine Börse leer iu Willst Tu Dir von ihnen vorschreiben laffen, wie Du leben sollst?" Herr v. Jachmann wird das nicht wagen," sagte Arnold, an der Unterlippe nagend, ich kann in jeder Stunde ihm den Stuhl vor die Thür stellen und ich werde das thun, so bald er sich unverschämt benimmt. Was soll ich mit den Kassenschlüsseln 'i Ich habe keine Lust, vom Morgen bis zum Abend im Kassenzimmer zu tehen und die Bosheiten der Leute zu hören, die ihr Geld fordern ! Mein Entschluß steht fest, ich fahre heute noch zu meiner Schwester hinaus und überlasse es im Uebrigen meinen Leuten, die geschäftlichen Angelegen heiten hier zu ordnen. Darf ich Dich bitten, für das Begräbniß Sorge zu tragen? Tu hast , das schon durchgemacht, ich habe keine Erfahrung darin, die nöthigen Mittel soll unser Kassirer Dir auszahlen." Der alte Herr drehte mit gedankenvol ler Miene an den Spitzen seines Schnurrbarts, ein sarkastisches Lächeln umzuckte seine Mundwinkel. Du machst Dir das Alles pi bequem," erwiderte er, aber sei es, ich will Dir den Gefallen erzeigen, nur wirf mir später nicht vor, er habe zu viel gekostet, denn was ich übernehme, das thue 'ich auch ordentlich, ich bin nicht gewohnt zu sparen." Das sollst Du auch nicht, bankerott sind wir ja noch nicht, auf die Kosten kommt es also nicht an. Im Uebrigen muffen wir abwarten, ' was die nächsten Tage bringen, Pläne können wir jetzt noch nicht machen." .... Nein, aber wir wollen mit einem Ad vokaten berathen, ob das Gesetz Dir gestattet, das Vermögen Deiner Mutter zu fordern." Damit bin ich einverstanden", nickte Arnold, aeen wir sofort, iä kann dann

Emmy die Gewißheit darüber schon mit dringtn." , Du bist fest entschlossen, nicht in die,, sem Hause zu bleiben V fragte der alve Herr. Ick kann eS iiicht,es ist mir unheimlich unter diesem Dach, von den geschäftlichen Angelegenheiten verstehe ich niä'ts und den Lärm, der hier jetzt täglich herrschen wird, hasse ich." Und doch wäre es gerade jetzt unklug, das Hau zu verlassen und Alles fremden Leuten preiszugeben," erwiderte Onkel Heinrich mit bedenklichem Kopfschüt-

teln, während sein Blick über die werthvollen Oelgemalde schweifte, die in dreiten Goldrahmen an den Wänden hingen. Jemand niuß im Hause bleiben, der jeden Augenblick bereit ist, die Trümmer aus dem Schiffbruch zu retten, ich will das wobl übernehmen, wenn Du mich bevollmächtigst in Deinem 3!amen nach bestem Gutdünken zu handeln. Viele werthvolle Sachen sind in diesen Räumen, die vor der Pfändung geborgen werden können. Man kann ja nicht wiffen, wie die Dinge sich gestalten, und Vorsicht ist immer beffer, wie Nachsicht. Ich würde meine Wohnung hier aufschlagen und die Leute darunter scharf beobachten, so könnte ich den richtigen Augenblick stets benutzen, um Dein Interesse energisch zu wahren."' Auch damit bin ich einverstanden," sagte Arnold, begleite mich ins Kabinet, ich werde dort die Vollmacht ausfertigen. Willst Du den Todten noch einmal sehen V Nein, ich danke, es ist nun einmal eine Schwäche von mir, daß ich Alles vermeide, was niich ans Ende erinnern kann." Sie hatten das Zimmer verlaffen, Arnold nahm im Korridor seinen Hut und stieg mit dem alten Herrn die Treppe hinunter. Die Stille und die Dunkelheit unten im Hause erinnerten sie daran, daß sie sich in einem Trauerhause befanden, ihre Stimmen wurden leiser, geräuschlos traten sie in das Kabinet, in dcm Waldemar sich mit dem alten Kassirer des Hauses unterhielt. ArnoldWallendorf ließ sich am Schreibtisch seines Vaters nieder und ergriff eine Feder. Ist das Geschäftspersonal vollzählig versammelt ?" fragte er. Seit einer halben Stunde," antwor tete Waldemar, einige der Herren wußten das Vorgefallene bereits, ehe sie das Haus betraten, das Gesinde muß die Kunde hinausgetragen haben, die sich nun gleich einem Lauffeuer verbreiten wird. Auf den ersten Sturm müffen wir uns schon morgen früh gefaßt machen." Arnold hatte die Vollmacht bald ausgefertigt, er überreichte sie seinem Onkel. Ich werde morgen schon draußen auf dem Gute meines Schwagers sein," sagte er in gleichgiltigem Tone, Herr Wallendorf ist bevollmächtigt, mich hier zu vertreten und meine Jntereffen zu wahren, ich billige schon jetzt alle Anordnungen, die er treffen wird." Onkel Heinrich richtete sich hoch auf, nachlässig mit seiner schweren, goldenen Uhrkette spielend, heftete er den Blick mit einem ernsten befehlenden Ausdruck auf den Buchhalter. Somit bin ich nun Chef des Hauses," versetzte er, die Verwaltung der Kaffe werde ich selbst übernehmen, ich ersuche Sie, mir die Schlüffel auszuhän digen." Ich bedaure, diesem Gesuche keine Folge geben zu können," erwiderte Waldemar in einem Tone, der keinen Wi derspruch dulden zu wollen schien, der verstorbene Ehef hat mir die Leitung des Geschäfts übertragen und die Ehre des Hauses meiner Obhut anvertraut ; diese schwierige Aufgabe kann ich nur dann lösen, wenn mir von allen Seiten volles Vertrauen entgegengebracht wird." Es ist kein B!ißtrauen, was meiner Aufforderung zu Grunde liegt" Mag sein, Herr Wallendorf, gleichwohl muß ich den Gehorsam verweigern. Wenn ich den Versuch mache, mit den Gläubigern ein Arrangement zu treffen, durch das wenigstens des Hauses Ehre gerettet wird, so muß ich den Herren auch beweisen, daß ich Herr der, Situation bin und freie Verfügung über die Geschäftsfonds habe. Ich muß mit meiner eigenen Ehre für die Lösung meiner Aufgabe eintreten und zeigen, daß ich die Summe, die ich verspreche, auch besitze." Glauben Sie dadurch den Bankerott verhüten zu können V fragte der alte Herr spöttisch und ohne den Aergcr zu verhehlen, der aus seinen stechenden Augen blitzte. Ich hoffe es," erwiderte Walbemar ruhig, die Pflichten, die. ich übernommen habe, werde ich gewiffenhast erfüllen!" Sie vergeffen aber, daß das Haus durch den Tod meines Bruders einen andern Ehef erhalten hat !" Nun wohl, wenn dieser Chef mir nicht sein volles Vertrauen schenken will, dann mag er einem Andern die schwierige Aufgabe übertragen oder selbst dieselbe übernehmen." Aber weshalb dringen Sie so sehr darauf, auch die Kasse zu führen?" fragte Arnold, dem Blick seines Oheims aus Weichend. Sie werden ohnedies Arbeit genug haben, und wenn Zahlungen zu machen find, so kann Onkel Heinrich ja das Geld herausgeben." , Verzeihen Sie, diese Geschäfte werden meine eit nicyl m Anspruch nehmen, denn ich überlasse sie unserem Kassirer, dessen Zuverlässigkeit und Pflichttreue über allen 'Zweifel erhaben sind," entgegnete Waldemar, der seine Ruhe noch immer bewahrte. Wird uns Beiden, dem Kassirer und mir, die Verfügung über die Kasse entzogen, so ist es nutzlos, den Gläubigern Vorschlage zu machen, ich kann Ihnen dann nur noch den 3!ath geben, das Haus unverzüglich fallirt erklären zu lassen." Unter diesen Verhältnissen werden wir uns dem Willen des Herrn Geschäftsführers wohl fügen müffen," wandte Arnold sich zu seinem Onkel, der mit nervöser Unruhe an den Spitzen seines Bartes drehte, rettet er die Ehre unseres Namens, so ist das eines Opfers werth." Onkel Heinrich mochte einsehen, daß es nutjlos war. weitere Worte zu verlckwen.

den, wenn er nicht eiücn Bruch hervel fuhren wollte, der nicht im Jntcre'ffe des Hauses lag. . , - Ich halte nicht viel von den Vcrsprechungcn, die Herr v. Fachmann Dir macht," erwiderte er mit einem geringschätzenden Achselzucken, durch die Uebernähme der Kasse wollte ich ihn nur in seinen Bemühungen unterstützen. Sie wollen diese Unterstützung nicht, nun gut, so muß ich abwarten, welchen Erfolg die Vorschläge haben werden die Sie den Gläubigern zu machen gedenken. , Sie werden sich natürlich der . schweren Verantwortung bewußt sein, die nun au' Ihnen ruht?" Waldemar hatte noch keine Antwort gegeben, als, die Thüre geöInet wurde und der Hausdiener eintrat. t Ein Herr Helmuth Klausen bittet um eine kurze , Unterredung," sagte der Diener, er will sich nicht abweisen laffen, nur eine Frage wünscht er an Herrn v. Jachmann zu richten." Der Bildhauer Klausen?" fragte Onkel Heinrich. Kennen Sie ibn perfönlich " Jawohl, und ich errathe schon, weshalb er kommt," nickte Waldemar, ich muß ihn vorlassen, um sein lei denschaftlichcs Temperament zu beruhigen." Gleich darauf trat der Bildhauer :in, in dem offenen, ehrlichen Gesicht, das ein langer, brauner Vollbart umrahmte, spiegelte sich ernste Besorgniß." Die Herren werden entschuldigen, wenn ich Ihre Berathung störe," sagte er mit sonorer Stimme, die Sorge um mein kleines Vermögen ist ja sehr bercchtigt." So ist die Kunde von dem plötzlichen Tode meines Vaters auch schon zu Ih nen gedrungen ?" fragte Arnold unwil lig. In der Restauration, die ich Sonn tagmorgens zu besuchen Pflege, sprach man schon davon," erwiderte Helmuth Klausen, ich brauche Ihnen wohl nicht zu 'sagen, welche Gerüchte daran sich knüpfcn. Nun habe ich gestern Abend noch hier eine Summe Geldes deponirt, die für meine Verhältnisse bedeutend genannt werden muß. ' Sie wissen, Herr v. Jachmann, daß es auf Ihren Rath hin geschah. Ich verkaufte eine Statue an einen reichen Russen, der sich augenblick lich hier aufhält; der Herr zahlte mir den Preis in russischen Banknoten, es waren zweitausend Rubel, ich brachte das Geld gestern Abend hierher, um Staatsschuldschcine dafür ankaufen zu lassen. Hier ist der Empfangschein, den der verstorbene Herr Wallendorf selbst unterzeichnet bat. Ick bitte um Rückgabe des Geldes." Wenden Sie sich an Herrn von Jachmann," sagte Arnold, der inzwischen seineG lacehandschuhe angezogen und seinen Hut genommen hatte, er hat die Leitung des Geschäfts übernommen." Ich glaube nicht, daß die Rückgabe des Depositums gesetzlich gestattet ist, so lange die Gläubiger nicht darein gewilligt haben," fügte Onkel Heinrich hinzu, vergessen Sie nicht, Herr v. Jachmann, daß Sie für jeden Thaler, der in der Kasse liegt, verantwortlich sind." Damit verließen die beiden Herren das Fabinet, sie wollten offenbar allen unangenehmen Erörterungen aus dem Wege gehen. Vor allen Dingen, bitte ich Sie, mir vollen Glauben zu schenken, wenn ich Ihnen erkläre, daß ich gestern Abend noch keine Ahnung von der Gefahr hatte, die unseren: Hause drohte," sagte Waldemar in herzlichem Tone, während er dem Bildhauer einen Stuhl anbot. Wäre es der Fall gewesen, so würde ich Ihnen gegenüber unverantwortlich gehandelt haben, und ich müßte mir Ihre Vorwürfe schweigend gefallen lassen " Ich habe Sie stets für einen Ehrenmann gehalten," unterbrach Klausen ihn, der seine Erregung nur mühsam bezwingen konnte. So bitte ich Sie, halten .Sie an diesem Glauben fest, und seien Sie versichert, daß ich Alles aufbieten werde, um Sie vor Schaden zu bewahren," fuhr Waldemar fort. Herr Wallendorf hat heimlich drüben in England sich in gewagte Spekulationen eingelassen, von denen außer ihm Niemand hier eine Ahnung hatte " Und er hat Alles verloren?" fiel Klausen ihm abermals in die Nede, wäh rend er seine nasse Stirn trocknete. Er muß wohl enorme Verluste gehab! haben, das beweist der Schuß, mit dem er sein Leben beendete. Wie aber die Dinge in Wirklichkeit liegen, kann ich jetzt noch nicht wissen, die Bilanz, mit deren Aufstellung wir heute noch beginnen werden, muß uns darüber Klarheit geben." Aber mein Geld war doch nur dem Bankhause anvertraut !" warf der Bild Hauer ein. Es kann unmöglich zu den Aktiven des Geschäfts hinzugerechnet werden." : - - Ich werde es in der Bilanz als De positum aufführen und mit einem Advokaten 3tücksprache darüber nehmen," suchte Waldemar den erregten Freund zu beruhigen, darf ich Ihnen das Geld zu rückgeben, so werden Sie es morgen schon erhalten, im anderen Falle werde ich in der Gläubigerversammlung die Sache zur Sprache bringen und Ihr Interesse dabei vertreten." ' (Fortsebung folgt )

'. Ei: schwerer Unglücks fall ereignete sich in dem Dorfe Haaren bei Aachen. Eine Frau, deren Mann auf dem Hüttenwerke Rothe Erde" ax beitet, setzte einen Topf mit Reis und Fleisch auf's Feuer und begab sich dann mit ihren Kindern zu Bette. Zwei Kinder schliefen mit der Mutter in dem Zimmer, in welchem der Ofen stand, pvei im Nebenzimmer. Erst gegen 5 Uhr Nachmittags kehrte .der Mann nach Hause zurück. Hier bot sich ihm ein schrecklicher Anblick. , Seine Frau lag todt vor ihm, und zwei Kinder zu ihrer Seite zuckten noch, gaben aber bald ih ren Geist auf. Die beiden Kinder, die im Nebenzimmer schliesin, waren noch munter und sind jetzt ganz außer Gefahr. Der Tod der anderen war durch Erstikkung herbeigeführt ; wahrscheinlich sind Gase aus dem Ofen gedrungen. Verlangt Mucho' "Lest HaT-ann Cigan".'- '

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