Indiana Tribüne, Volume 9, Number 127, Indianapolis, Marion County, 27 January 1886 — Page 2

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Sr sch ei Jäglich, Mchesittch u. Scatsgs. PVctAjMc IrihSne tofltt durch den XrigirlJ nitjpfr öo$, bit Sann'.a?I-.?ridui E,t x?e Vo.k. Ciibe zufcxtne 1 9 Xa ta,1$t4t i ,,anIK,Slz 56 per Jaht 'ist Q Warvlandtzr. Jnd!anJpcl?s, Ind., 27. Sanitär 18S6. Die brand spähende QenuS. Eine.der abgefeimtesten Schwindlerin nttCbat-Skx- Staaten, deren Conterfei mehrere Verörcchergallerien ziert, und die in Polizeikreisen als die Königin der Bauernfängerinnen" bekannt ist, wnrde dieser Tage in Jersey City, N.J., wieder einmal verhaftet und wird diesmal hoffentlich dran glauben muffen." Mit ihrem Vornamen heißt die Abenteurerin Mary, Zunamen aber hat sie etwa ein Dutzend, darunter englische und deutse 'Sie ist jetzt etwa 45 Jahre alt,von'auffallender Schönheit, unglaub lich glattzüngig und stets hochelegant ge kleidet. Allem Anschein nach betreibt sie das Brandschatz:'.ngsgeschäft schon fehl lange und hat eine große Anzahl hervor ragender Geschäftsleute in ihre Netze ge zogen. Ihre erste bekannt Torbene Schwin delthat fällt ii. 0 . ..oer 1376. Damals schröpfte .c unter dem Namen Hansen den Juwelier John Wannamaker in Philadelphia um 85,000. Bald daraus schwindelte sie einem reichen Metzgermei ster- ein-feinmöblirtes Haus ab, wo sie eine Zeit lang wie eine verbannte flo nigin lebte. Ende 1876 tauchte sie in Jersey City .unter dem Namen Gibson auf und beschwindelte einen gewiffen H. öl. Parmonter um 400, Horace H. Farrier um 81,500 und John Garnison um 81,800. In allen diesen und vielen anderen Fallen erzählte sie eine anschei nend den Stempel der Wahrheit tragende Geschichte von großen Vermächtnten, die in irgend einem Theile Deutschlands ihrer warteten, und wünschte Vorschüffe zur gesetzlichen Eintreibung der Gelder. In katholischen Kreisen zu New Jersey und'New Jork erzählte sie auch mit Vorliebe, daß sie mit Cardinal McCloskey und Crzbischof Woods befreundet sei, und diese sich für ihre Sache sehr interessirten.; natürlich war daran kein wahre Wort. Schließlich gerieth sie doch in die Hänoe der Polizei und wurde in Jersey City processirt ; ihr Anwalt aber und die Galantcrie der Geschworenen bewirkten ihre Freilaffunz. Kurz darauf wurde sie mit einem alten.deutschen Schuster Namens Clinck'bekannt, und merkwürdiger Weise entspann sich ein Liebesverhältniß zwischen Beiden. Ja endlich heirathete ihn Mary sogar und benamte sich nach ihm ; sie wollte ihn indeß nur als Handlanger für ihre Bauernfängereien benutzen, und der Crispinusjünger gab sich gerne dazu her. Sie schusterte ihn nach Deutschland und gab ihm die Weisung, von Zeit zu Zeit .ihr Briefe und Kabeldepeschen zu schicken, in'welchen von den Schritten gesprachen werde, die er zur Erhebung der großen Erbschaft" gethan habe, sowie von dn Unzulänglichkeit der Geldmittel. Diese Schriftstücke. spielten von nun an eine große Rolle bei ihrer Bauernfängerei ; denn sie legte dieselben stets als Beweis stücke vor, wenn sie wieder einmal einerft leichtgläubigen Geldsummen abzapftn' wollte. . Nach dieser Mechde legte sie jüngst auch den deutschen Schankwirth Frederick Bomcrt ,ln New Iork 'rein. Sie erzählte lbmih? Onkel, ein deutscher Geistllcher, sei kürzlich gestorben und habe ihr an liegendem und fahrendem Eigenthum k500,00() hinterlaffen; sie habe ihren GaÜeri" nach Deutschland geschickt, um das Vermächtniß einzucassiren, dieser aberkvnite aus Mangel an Geldmitteln die Saqe augenblicklich nicht weiter der folgen, , Zum Beweise zeigte sie mehrere Telegramme vor. Des Pudels Kern war natürlich ein Pump, und auf den ersten Pump folgten bald mehrere anders, ' bis endlich Herr Bohmert über L1,500 an sie gehängt hatte. Die Schwindlerin verlangte noch mehr, die Kaffe des biederen Wirths aber war vollständig leer, was Letzterem noch größeren. Kummer bereitere, als Ersterer. Doch der ritterliche Wirth wußte auch weiterhin Hilfe. Er ging mit dem Frauenzimmer zu seinem Freund und Berufsgenoffen John Mesan, dem die Schönheit und Gewandtheit der Hochstaplerin ebenfalls völlig den Kopf verdrehten.': Da Hesan momentan keinen Mammon flüssig hatte, so wußte er nichts Schleunigeres zu thun, als eine Hypothek auf. seine Wirthschaft im Betrage von 1,800 aufzunehmen und das Geld dem Schwindelweib in die Hand zu drücken." Mit Freudethränen empfahl sich My, um nie wiederzukehren. Das lange Ausbleiben der Erbin" nach dieser Transaction wurde endlich sogar Bchmert verdächtig, und er fragte den Pölizeiinspector Lange in Jersey City, mit dem er vom alten Vaterlande her gut befreundet war, um Rath. Lange hörte bm ausmerl am zu, holte dann dl Verbrechergallerie bervor und deutete auf ein Porträt, unter dem der Name Mary A. Gibson" stand. Bohmert prallte zu. rück, die ganze fürchterliche Wahrheit war lhm aufgedämmert. Dte Polirn spürte sofort der Hochstaplerin nach, und es gelang mit vteler List, dieselbe in ..ihrem'' Hause zu Bergen Hill dinqfest zu machen und nach dn Tombs" in New ork zutransportnrn. Ihre er heidigungsmethode wird darin bestehen, -.ß sie den Schwindel selbst nicht be eitet, dagegen den erwähnten Schuster Deutschland als Sündenbock benutzen Dampf gegen Sehne.'. -rn vor mehreren Jahren tauchte 'chlag auf, den Schnee auf den durch Dampf wegzuschmelzen. ?te man an nichts anderes, als 'iampf durch eine Rohre oder !auch direct auf den Schnee und es wurde der Nachweis

geliefert, daß ein solches System mit

viel zu großer Vergeudung von BrennMaterial verbunden sein würde, weil im mer das Pflaster und die umgebende kalte Luft nothwendigerweise mitgeheizt wer den müßten. Trotzdem war daS Project an sich gewiß weiterenNachdenkens werth. Neuerdings schlägt nun ein Maschinist im Scientisic American" folgende Me thode vor, wie man jene Idee in ökono mischer Weise ausführen könne : Man errichte um die Dampfröhre et nen Kasten, dessen Seiten isolirt (von lauter Nicht Wärmeleitern umgeben) sind, befördere den ganzen Schnee auf einem aewiffen Theil der Straße mit Schaufeln oder sonstwie allmälig in diesen Kasten hmem und lasse thn dort schmelzen und das Waffer durch einen Schlauch ablaufen. Auf solche Art würde der Dampf in den Röhren ausschließlich durch den Schnee absorbirt. DieGesammtkosten, einschließlich der Auslagen für die Maschinerie, würden sich nach meiner Berechnung auf höchstens 50 Cents für jede Tonne Schnee belaufen, (die Tonne Kohlen auf 85 mitgerechnet). Id. h., die Hälfte dessen, was gegenwärtig für das Schaufeln, Aufladen und Fortführen des Schnees ausgegeben Werder muß. Dieser Lorschlag verdient jedenfalls .richt, so kurz abaetban zu werden, als es mit dem Project in der ursprünglichen Form geschehen ist, da die Wichtigkeit der Sache selbst gewiß allgemein anerkannt wird. Ein praktischer Versuch wäre jedenfalls beffer, als alle kritischen Erörterungen, und ein Experiment im Kleinen würde sich sicherlich mit geringen Kosten anstellen laffen. Fällt dasselbe erfolgreich aus, so kann die allgemeine Durchführung der Idee nur drinaend emvfohlen werden. Straßenbahnen in Mexico. Das Pferdebahnwesen in den Ver. Staaten gehört auch nicht zu denjenigen amerikanischen Einrichtungen, welche dem Vorurtheilslosen Beobachter unbedingte Bewunderung abnöthigen. Unsere Schwesterrepublik Menco, so wenig sie uns in den meisten anderen Dingen zum Must dienen kann, hat Straßenbahnen, von denen unsere Straßenbahn gesellschaften noch Manches lernen könnten. Lo denkt selbst ein amerikanischer Corresvondent, deffen jüngste Auslassun gen über das Pferdebahn Wesen in der mexicanischen Hauptstadt und deren Hm geoung Alle, die sich je über das unsnge geärgert haben, sehr interessiren dürften. Natürlich ist damit noch keineswegs gesagt, daß Alles, was die Correspondenz über ersteres mittheilt, als Vorzug zu betrachten sei. Für Jeden, der stch schon mit amenkanischen und besonders mit neuenglischen Pferdebabnwaggons abgeplackt hat schieibt unser Gewährsmann muß die Fahrt aus einem der hiesigen em wahrer Genuß sein. Allerdings ist die Stadt Mexico auch ungewöhnlich geeignet für ein solches System : denn sie ist so eben und in ihren einzelnen Theilen so regelinäßig, wie ein Schachbrett. ; Uebrigens findet man selbst in mexica nischen Städten mit nicht mehr als 10,000 Einwohnern recht gute Pferdebahnen. Das hiesige Straßenbahn Wesen ist in denHänden einer einzigen Gesellschaft, der Dlstrict Railway Co.", welche über ein Capital von 5,000,000 verfügt und 6 8 Procent Dividenden zahlt. Diese Gesellschaft betreibt 14 städtische und 10 vorstädtische Linien, und ihre Geleise ha den eine Gesammtlänge von etwa 93 englischen Meilen. Jährlich werden nahezu 10 Millionen Passagiere befördert. Die Fahrpreise schwanken zwischen 3 und 32 Cents, je nach der Entfernung und der Fahrclasse ; innerhalb der Stadtgrenzen beträgt der Fahrpreis für die erste Classe 6 Cents oder 1 Medio 5 Cents in amerikanischen Gelde). Die Waggons laufen von früh Morgens bis 9 Uhr, an manchen Linien bis 7 Uhr Abends. Einen Nachtdimst hat man hier nicht, denn derselbe würde sich hier unbedingt nicht lohnen. Die Einrichtung einer ersten und zweiten Fahrclasse dürfte bei den amerikanischen Lesern keine Gna de sinken, würde aber hier nur ungern vermißt werden ; denn ein Verhältnißmäßig sehr großer Theil der Passagiere benutzt die Straßenbahnen nur zum Vergnügen und sieht daher auch auf passende Gesellschaft. Man hat hier stets straßenbahnzü g e, die aus 24 Waggons bestehen und dabei häusig genug laufen, daß nicht leicht ein Gedränge vorkommen kann. Geraucht wird in allen Waggons, und auch die Bediensteten rauchen mit. Man ist daran hier so sehr gewöhnt, daß ein diesbezügliches Verbot auf den allgemeinsten und heftigsten Widerstand stoßen würde. Die Damen können sich das sehr wohl gefallen lassen, denn obwohl wir nur wenige offene" Waggons haben, sind fast stets alle Fenster geöffnet, so daß man vom Rauche wenig mehr merkt, als ob man im Freien säße. Bei unserer Witterung können wir uns daS leisten ; zur Zeit, wo ich dies schreibe, haben wir hier 70 bis 77 Grad im Schatten und 115 Grad in der Sonne. Abgesehen vom Rauchen, bringt man übrigens den Damen auf den hiesigen Bahnen nicht weniger Rücksicht entgegen, als auf den amerikanischen, wie sich dies bei der übermäßigen Galanterie der spanischen Rasse von selbst versteht. Außer den Kutschern und Conducteuren hat man hier noch Jnspectoren, wel che an jeder Station den Wagen besteigen, die Billete einsammeln, ihr Buch mit dem des Conducteurs vergleichen und dann wieder absteigen. Der Conducteur hat also hier nichts mit den Billeten $u schassen. Die Bezahlung dieser Leute ist gerade keine glänzende ; Conducteure erhalten 1 2, Jnspectoren öl. 50 und Kutscher 76 Cents pro Tag. Davon muß man aber 20 Proc. abrechnen, um den entsprechenden Betrag in amerika nischem Geld zu erhalten, so daß also auf den Kutscher nur 60 amerikanische Cents pro Tag entfallen. Die Leute nehmen's übrigens gemüthlicher, als die amerikanischen Pferdebahn-Bediensteten; ruhig schnauchen sie fortwährend ihre Cigaretten, lesen ihre Novellen dazu und sehen sich auch fleißig nach den hübschen Mädchen auf dem Trottoir um. Warum auch nicht ? In ihren Sombreros (breitkrämpige Hüte) und ihren lanaen

Turncas nehmen sie stcy ganz iunua? aus und können schon Eroberungen machen. Mitunter kommt es allerdings vor, daß in Folge deffen ein Zug an ei ner Station etwas länger hält. Man glaube aber ja nicht, daß der Pferdedahn-Dienst hier im Allgemeinen ein saumseliger sei. Ganz im Gegentheil! Die amerikanische Pferdebahn Bummelei mit den vielen Hindernissen kennt man hier nicht ; sobald die Wag gons in Bewegung sind, laufen sie wie das Donnerwetter, und die Maulesel strengen sich an, wie Rennpferde. Hervorgehoben sei noch, daß hier auch die Leichenbeförderung ausschließlich mit der Straßenbahn stattfindet. Für gewohnliche Fälle werden dazu einfache Straßenwaggons genommen, für prunk vollere Leichenbegängnisse, aber hat die Pferdebahngesellschaft besonders elegante Waggons und Paradepferde Der Leichentransport wirft der Gesellschaft, wie sich denken läßt, einen großen . Gewinn ab. Für Gepäck, Möbel u. dergl. hat die Compagnie gleichfalls besondere, sehr vortheilhaft eingerichtete Waggons. Franzose und Mulattin. Wieder einmal ist eine sensationelle Erbschaftsgeschichte im Umlauf. Die angeblichen Erben sind sechs Farbige, von denen die meisten in Philadelphia wohnen, und daS betreffende Grundstück liegt in Baltimore und hat einen Werth von anderthalb Millionen Dollars. Die Erbansprücbe gehen auf das Ende des vorigen Jahrhunderts zurück. Da mals kam Chevalier d'AmienS, ein Sohn einer reichen französischen Adelsfamilie, aus Frankreich hierher, ließ sich in Baltimore nieder und begründete ein großes Anwesen. Sein Leben daselbst ist eng mit der Geschichte Marylands verknüpft. Unter dem Dienstgesinde deö Kava liers befand sich ein hübsches Mulattenmädchen Namens Nachel Stevenson auö San Domingo, das formell die Rolle einer Oberdlenerin spielte, thatsächlich aber die Maitreffe des Kavaliers war. 1796 trat Letzterer mit Rachel eine Reise nach seiner alten Heimath an ; vorher aber ließ seinen ganzen amerikanischen Besitz notariell auf den Namen der Mulattin eintragen, vermuthlich, weil er selber, als Ausländer, keinen giltigen Nechtstitel auf das Gut erwerben konnte. Das Schiff, in welchem die Beiden fuh ren, ging jedoch mit Mann und Maus unter. Ein Bruder Rachels, Wm. Stevenson, trat die Erbschaft in Baltimore an; derselbe starb vor etwa dreißig Jahren, und seitdem ist das Besitzthum herrenlos geblieben. Erst unlängst wurde es wegen 3!ichtbezahlung der Steuern behördlich versteigert. Die angeblichen Erben aber behaupten nun, daß sie immer noch rechtzeitig kämen, sofern sie nur die auf dem Gut lastenden Steuern bezah len. Sie haben zwei bedeutende Advo katen engagirt und wollen ihre Ansprüche bis auf's Aeußerste verfechten. ?krbeitinven.

New Jork legt sich wegen seines Reich thums und seiner wirthschaftlichen EntWicklung den stolzen Titel Kaiserstaat" bei. Doch unter dem prachtvollen Kai sermantel Verbirat sich ein scheußliches Gerippe. Der Arbeitscommissär Peck hat soeben der Staatslegislatur einen Bericht über die Lage der Arbeiterinnen im Staate und besonders in der Stadt New Jork unterbreitet, der beinahe un glaubliche Enthüllungen macht. Obwohl der Bericht keine gefühlvollen oder leidenschaftlichen Wendungen enthält, sondern blos Thatsachen anführt, so macht er doch einen niederschmetternden Eindruck. Frauen werden jetzt nahezu in allen Industriezweigen beschäftigt, selbst in Marmor-Werkstätten und bei ahnlichen augenscheixlich unweiblichen Arbeiten. Sie erhalten nur in seltenen Fällen für gleiche Arbeitsleistung ebenso hohe Löhne, wie die Männer, meist aber kaum ein Drittel so viel. Dies liet hauptsachlich daran, daß sie nicht organisirt und widerstandsfähig sind. Viele Arbeitgeber ziehen weibliche Hände" vor, weil sie regelmäßiger zur Arbeit kommen, ausdauernder und lenkbarer sind. Am meisten werden diejenigen Arbeiterinnen ansgebeutet, die sich mit der Nadel er nähren müffen, denn diese haben die grökte Concurrenz auf demArbeitsmarkte zu überwinden. Der Commiffär fand in mehreren Wohlthätigkeitsanstalten Frauen, die ein Dutzend wollene ShawlS .für 53 häkelten. Nur die Geschicktesten konnten täglich zwei ShawlS fertigstellen, verdienten also 12j Cents. Die Firma, welche die Waare anfertigen ließ, erklärte achselzuckend, sie könne mit Rückficht auf ihre Mitbewerber nicht mehr bezahlen, denn Letztere beschäftigten die Farmersfrauen der nächsten Umgegend, die nur für ein Taschengeld" arbeiten. Ein Kleiderfabrikant in Buffalo zahlt für das Nähen von einem Dutzend Hosen L1.50 bis S3.00, für Westen 15 bis 35 Cents das Stück, für Hemden 75 Cents bis 51.50 das Dutzend. Dabei kann eincNähterin durchschnittlich 52.50 die ! Woche verdienen, cur wenn sie schcn Kleincapitalistin ist und Gehilfinnen anstellt, bringt sie es zu einem besseren Verdienste. Einer der größten Uebelstande ist eö, daß die Frauen, welche Kleider und Mäntel anfertigen, nicht in Fabriken, sondern in ihren TenementhauS-Woh nungen arbeiten. Dadurch erspart der Arbeitgeber die Miethe Beheizung und Beleuchtung, sowie ferner die Versiche rung für die noch unfertige Waare. Denn falls dieselbe in der elenden Bebausung der Arbeiterin verbrennt, so ist Letztere verantwortlich. Der Commiffär ließ es sich angelegen sein, einige dieser Leidensstätten aufzusuchen. Er fand u. A. auf dem Boden eineS baufälligen Hauses an Hefter Street in New Jork sechs Mäntelnäherinnen in einem Zim mer, das nur 10 Fuß in Gevierte groß und nur durch ein einziges . Giebelfenster beleuchtet war. Aus den' Dielen lagen große Packete Tuch. Die Luft war entsetzlich drückend und übelriechend, und zwar weil dicht nebenan ein Abort sich befand, aus dem die Canalgasc in Wolken ausströmten. . Auf den Dielen lag ! eine schmutzige Matratze, die gemeinschaftliche Lagerstätte dieser sechs Arbeiterinnen, die txoi sechszehnstündiger Ar beit täglich höchstens 50 Cents verdienen konnten und den vierten Theil ihres Ein

i armen grauen abgemagert, blaß und verwahrlost aus. Sie schienen alles Intereffe am Leben verloren zu haben. Der Commiffär macht dem Gesundheitsrathe die schwersten Vorwürfe, weil derselbe nichts gegen die außerordentlich gesundheitsgesährlichen Wohnungsver hältniffe der Arbeiterinnen thue. Er beschreibt die Durchschnitts-Tenementhäu-ser, daß es wunderbar erscheint, wie menschliche Wesen überhaupt in denselben leben können, und fährt dann fort : Es darf nicht vergessen werden, daß in den Zimmern gerade solcher Häuser ein großerTheil derfertigenKleidungsstücke" angefertigt wird. In solcher Luft und solcher Umgebung müffen die Ar-beite-rinnen 16 Stunden täglich an Mänteln nähen, verschaffen sich Männer, Weiber und Kinder durch fast unaufhörliche Arbeit in der Cigarrenfabrikation ihre kümmerlichen Existenzmittel. Ist es nicht anzunehmen, daß Waaren, die unter sol chen Umständen angefertigt werden, mehr oder weniger die Gesundheit der Kleiderkäufer und Cigarrenraucher bedrohen V Auch über die Gründe, welche so viele Arbeiterinnen zu einem Leben der Schande treiben, bringt der Commiffär einige Zah len bei. Er findet, daß aus 2000 Dirnen 525 durch die Noth und Entbehrung, 513 durch Leichtsinn und Versuchung und die übrigen aus theils allgemeinen, theils persönlichen Ursachen der Prostitution überliefert worden sind. Niedrige Löhne tragen in den meisten Fällen die Schuld. Die Wohlthätigkeit geht fast immer an Frauen und Mädchen vorüber, dje zeitweilig außer Arbeit und zu swlz sind, ihre traurige Lage zu offenbaren. Noch viel mehr enthält der Bericht, das Mitgetheilte läßt aber schon erkennen, welches Elend auch in diesem reichen Lande herrscht. Mit Recht hebt der Commiffär hervor, es sei keine Entschuld!gung, daß es in London, Paris und Berlin noch schlimmer ist. Am Schluffe schlägt er, außer Gesetzen gegen die Kinderarbeit und zur Regelung der Frauenarbeit in Fabriken, besonders die Legalisirung der Gewerkschaften vor. Dieselben könnten dann Beamte, welche Gelder veruntreuen, strafrechtlich verfolgen, als Kläger in den Gerichten auftreten und selbstständiges Grundeigenthum besitzen, das ihnen mehr abwerfen und größere Sicherheit bieten würde, als die Spar danken. Freilich würde letztere Maßrercgel den Arbeiterinnen auch nichts helfen, solange dieselben nicht organisirt sind. Vom Jnlande. An Sei S ü d k ü st e von Calif?nie't wurde unlängst ein Schwertsisch gefangen, der mehr als 400 Pfund wog. Sein Schwert war 45 Zoll lang. Die fashivnable Damen weit von New Ioik lernt jetzt fechten. Wenn ein Frauenzi -.-.mer einmal lange Weile hat, ist eö eoen Z'.l Dummheit fähig. . In einem seinen Hause in New Z)olt ist :m Japanin als Amme angestellt. Dlci-.Zd.' trägt ihr Nationalkostüm und erreg: -.'lufzehen, wo sie sich nur blicken läßt. D i es," ein Eingeborene! aus Alaska, d.r in Sitka als Polizist fungirt, hat für Pränsent (5se"f T-b eU nen paziersto k gcsa ... ,..er Art ein Kunststück is.-. In Portlano, lie., lebt ein Engländer, der eine Chinesin zur Frau hat. 7 Kinder, die sämmtlich die Merfmale der chinesiscben 3taffe tragen, sind dieser Ehe entsproffen. Ein H e r r H. T. R e a d in Brooklyn, N. D., hat einen Platinadraht hergestellt, der so dünn und fein ist, daß kr mit bloßem Auge gar nicht rrahrw nehmen ist. Derselbe soll in einem Telescop Verwendung sinken. EinneugebackenerConareß' mann aus New I)ork, der den RümI" noch nicht kannte, soä neulich, c.ls man ihn zu Gunsten einer gewiffen Bill bearbeitete, gesagt haben : Ich werde meinen Advocaten fragen und nach seinem Rathe handeln." Ein Wahnsinniger, der vor zwei Jahren aus dem Irrenhause in Buffalo, N. I., entsprang und seitdem ganz Frankreich und Enaland durchwarn dert hat, ist jetzt gluauä' wieder in, Staate New yoxl eingen,. ,, .... u:;o zwar vollkommen geistesgesund. Im mexicanischcn Staate Mechoacan hat man eine neue Pflanze entdeckt, deren Saft ähnliche Eigenschaf ten besitzt wie das Chinin und die, so glaubt man in Fachkreisen, in der Pharmacie eine vollständige Revolution her vorrufen wird. Ihr Entdecker, Dr. Crescencio Garcia aus Morelia, hat sie, einem großen mexikanischen Arzte zu Eh ren, Pazonychia Palinosa getaust. DaS deutsche Anarchisten blatt in Chicago enthält eine Notiz, aus welcher selbst die gründlichsten Kenner unserer deutschen Literaturgeschichte noch etwas lernen können. Die Notiz lautet nämlich : Heute vor 157 Jahren hat der Anarchist Gotthold Ephraim Lef. sing, eine der größten Zierden der deutschen Nation, in Camenz das Licht der Welt erblickt." Also Genoffe Lessing nicht wahr ? DerSheriff v onBerna billo County, M., ist augenscheinlich ein Mann, mit dem sich nicht spaßen läßt. Er. hatte neulich die Countysteuern von einer Eisenbahn einzutreiben, wurde aber immer . wieder vertröstet. Schließlich riß ihm der Geduldsfaden. Er ging einfach nach Albuquserke, consiscirt e einen eben daselbst angekommenen Frachtzug der Bayn und gab denselben nicht eher frei, als bis er daS Geld in seiner Tasche hatte. In Albany, N. A., sprang neulich ein großer Hund in einem An falle von Krämpfen aus einem Fenster und brach beim Sturze daS Genick. Sein Besitzer, der ein recht verrückter Häring sein muß, hat nun das todte Vieh einge packt und eS Pasteur zugeschickt. Der soll nämlich untersuchen, ob der Hund toll gewesen ist. Wenn demnächst Pasteur seine Bude zumacht, so ist eS in erster Linie solchen Eseln w verdanken, die ihn mit so dummen Zumuthungen belästigen. JnWestchesterCounty,N.Y., besitt eine reiche Familie, welche viel auf Netten ist. ein eleaanteS Landbaus, wel-

kommens an den ausyerrn aogeoen mußten. Selbstverständlich sahen die !

ches oft ganz leer steht. Als neulich .die Familie von einer Reise zurückkehrte und das Landhaus wieder beziehen wollte, fand sie zu ihrem nicht geringen Erstaunen dasselbe bewohnt. Eine Bande Tramps hatte es sich in den ebenso bequem wie elegant eingerichteten Zimmern gemüthlich gemacht, sämmtliche Oefen

angesteckt, alle Etzvorräthe aufgegeffen und natürlich die kostbaren Teppiche und die eleganten Möbel völlig ruinirt ; daß sie nebenbei auch den Weinkeller leer gemacht hatten, versteht sich von selbst. Der St. Pauler Volkszei!ung" wird aus Red Wing, Minn., Folgendes geschrieben : Die Indianer haben für den 25. d. M. das hiesige Casino behufs Aufführung von drei Krlegstänzen und Gesängen gemiethet; eö werden sich die meisten der zwischen St. Paul und Winona wohnenden In dianer einsinden, um den jährlichen Festtag vereint zu begehen. Um 10 Uhr Morgens wird der Tanz beginnen und den ganzen Tag hin durch sowie die Nacht dauern. Während des Tanzes dürfen die Theilnehmer weder Speise noch Trank zu sich nehmen. Die Galerien des Casinos werden für Zuschauer geöffnet sein." Da behaupte noch Jemand, daß unsere Wilden nicht civilisationsfähig sind. Schon miethen sie das Casino für ihre Waffentänze. Wie lange wird's noch dauern, und sie bauen sich selbst eins 's Ein interessantes Testament wurde unlängst in Louisville, Ky., zu den Acten gegeben. Die Verfasserin desselben ist Sallie Williams Strothers, Freifrau von Fahnenberg. Dieselbe vermacht die Hauptmasse ihres Vermögens an Edmund T. Halset) vcn Louisville, Ky., unter folgenden Bedingungen : Er muß mit einem Kostenaufwands von $60,000 in dem bekannten Badeort Spaa in Belgien eine Kapelle errichten, deren Fußboden aus weißem Marmor bestehen soll und in derselben die Testa tin, deren Mutter und ihren Bruder beisetzen laffen. Ferner muß er die Summe von S7000 in Ver. Staaten-Bonds als einen Fonds anlegen, von desstn Zinsen die Fahnenberg-Kapelle in Reparatur gehalten werden soll. Mit dem Reste des Vermögens soll er in Lexington, Ky., ein Asyl für die Aufnahme und Pflege junger und alter weißer protestantischer Männer und Frauen von Ken tucky, New Jersey und Maryland bauen und einen Fonds für dasselbe errichten, und soll dieses Asyl zu Ehren des An denkens der Großeltern d Testatin de Namen Hunt-Grash Asyl" tragen." Im fernen Westen, wo daS Quecksilber so tief sinkt, daß es sich ei gentlich schämen müßte, den Thespiskarren zu ziehen, ist auch keinVergnügen. In Miles City spielte, wie die St. Pauler Volkszeitung" erzählt, die JeffriesLewis Company in einem Roller-Rink vor leeren Stühlen ; die wenigen Zu schauer, die sich eingefunden hatten, sammelten sich um den warmen Ofen. Es herrschte eine schneidende Kälte in dem Weiten Lokal, und die Darsteller zitterten vor Kälte. Schlimmer noch erging es der Grand Opera Company, die sich mühsam von Ort zu Ort schleppte und kaum genug Einnahmen hatte, die Board-Rech-nungen der Mitglieder zu zahlen. Endlich krachte dieselbe unter der Ungunst der Verhältniffe zusammen, d. h. mehrere Mitglieder trennten sich von ihr und traten in unfreiwillige Ferien ein. Mit der zuerst genannten Gesellschaft reist übrigens seit einiger Zeit der deutsch, amerikanische Schauspieler Franz Reinau, eine recht annehmbare Kraft zweiten ölanges, der auf der anglo-amerikanischen Bühne jedenfalls eine ganz gute Zukunft hat. Deutscke Lokal - Nackrlckteu. ConlgrcIA Ottern, t in München : Prof. Dr. August Geier, der Maler Robert Krause, der K. Rath Ritter Karl Pengler, derJnspector . a. D. Paul Schuster, der Assistenzarzt an der Irrenanstalt Kausbeuren Dr. Karl v. Reichert, der Chef deö Gendarmeriecorps von Bayern MajorHeinrichZächerl. Durch Einathmen von Kohlengas er stickten die Krankenpflegschwestern in der St. Benedictusanstalt Emmerama und Notrudis. f der Besitzer einer DampfWaschanstalt H. Schießl in München. Die Universität München zählt 2365 Studirende. Der Lüstenwirth von Fernhag wurde erstochen. In Würzburg hat sich der Geschäftsreisende Ott, Sohn des ehemaligen Cafetiers, erschossen. Die im Lauf des letzten Jahres verhandelten Bierpantsch erproceffe sollen der bayerischen Staatskaffe an Geldstra fen eine Einnahme von nahezu 250,000 Mark geliefert haben. Die Zahl der Selbstmorde in ganz Bayern betrug im vergangenen Jahr 123 gegen 130, 145 und 168 in den Vorjahren. Beinahe die Hälfte davon trifft auf München, nämlich 51 Fälle. Vom Militärbezirks, gericht in Würzburg wurde der Soldat im 6. Jnf.'Regt. Xaver Holzhammer von Asbach wegen Desertion und mehrfacher Diebsiähle zu 2 Jahren Gefängniß und Ausstoßung aus dem Heer, der Chevaux leger Joh. Heß von Großharbach wegen Insubordination zu 6 Vionaten Gefängniß, Wilh. Altendorf aus Trimbach in der Pfalz, Soldat des 17. Jnf.-Regts.. 'ebenfalls wegen Insubordination und Angriffs auf einen Vorgesetzten mit blanker Waffe, zu 2 Jahren Gefängniß verurtheilt. Selbstmorde und Unglücksfälle : In Wendelstein hat sich der Flaschner Georg Koch crschoffen, in Tegernsee der Sohn der Hanslschuster - BauernWittwe, Vater von vier unehelichen Kindern; erhängt haben sich die LehrersWittwe Anna Margott m Zell bei Hiltpoltstein und der JnvalideSchellnhammer zu Benediktbeuren. Ertrunken sind : zu Oettingen der Sohn des Seilermeisters Nonnenmacher, zu Leberskirchen eine Tochter des Müllers Schratzenstaller, zu Erpfting ein Knecht des Bürgermeisters Wolfmüller, Namens Stromer. Durch Einathmen von Kohlengas erstickten zu Haßfurt ein Kind des Bierbrauers Hier nickel; deffen vier ältere Geschwister schweben noch in Lebensgefahr. Im Steinbruch zerschmettert wurde derSteinmetz Hohl in Hartmannsdorf, vom Bahnzug überfahren wurde Joh. Seitz von Sollern; erfroren sind der Vtetzger Schneider in Weppersdorf, der KirchenPfleger Simon Schinhardtl in Moos thenning und der Weinzierlbauer Simon AMner in Marklkoren

.8LIKLc!W,zr., AentscheI Bank - Haus, ecke 8. und Vine Strafe, Olnoixroatj, O. Vollmachten nach Deutschland, OJrntch ifc Ux Bawet, gefertigt. GonsulsVisiehe vtglaubtgugn Besorgt. Erbschaften . s. . xromvt unk fiche tkasstrt. 7 vertrete in gnbtanpoUI.: Philip Rappaport, Ib. 120 OK Maryland 6t?cit.

LM Cin'ti, Hamilton & Dayton Bahn. tSrSäflüiii dtti Zügt na$ und con-Cl Cineinnati, und allen Ortschaften Nördlich. Südlich u. Oeglich. Püuttliche Verbindung mit allen Zügen nach Xayton, Xolodo, Detroit & Soglnaw. Wegen Auskunft nnd Billet Kende man sich an den Agenten, Ecke Illinois Straße nnd Kentnckq Avenue ooer Union Depot. Sam. Stevenso, .P. S. 3. . Harzard. aent. uHt seyen. Iyr benutzt aie VAfflUMA LINE! Warum? Weil sie die kürzeste und befte Lmie Sdec t. JLonis, 3Ml1bsot.x1, San eaH, Iowp, Nebraslia, Text,, Axlca.ii.sa&, Colorado New Mexico, De oota nnd Oalisoraiet ft. Das Vahnbett ist don Stein nnd die Echte nen sind ani Stahl. Die Wage haben die neueften Verbesserungen. Jeder Zug &"! Schlafwagen. Passagiere, ob sie nun Billet erster Klasse oder Smigranten.Vtllete haben werden durch unsere Paffagierzuge erfter Klasje befördert. Ob Sie nnn ein Billet zu ermäßigten Prtt sen, ein Ereurf.enkbillet der irgend eine Sorte Eisenbahnbillete vollen, kommen Sie, ode, schreiben Eie an H. ! Derlng-, Assistent (IcHexal $aftagterSacnt. rdfte Walhlngtr uud Jllwoiz Str.,Jnd'?lI 0. Hill, eu'l Snpr. St. Louis, IXo. st fc. st rh. Sev'l VflfT.-lot. St. V Wie Bee Line !" nach Cleveland, Lake Chatavqna, Niagara Falls, Thoufand Island, Lake George, Lake Cham. piain, Saratoga. WHUe Mountains, Old Orchard, Rye Beach und alle Curplätze von XEW ENGLAND alt jtoct Schnellzügen täglich. Die einzig Lahn von Jndianapolii nach New York and Boston welche durchgehende Wagen in Verbindung mit der Lake höre und . H. Sentral tlenbah hat. Die einzig atzn, Ich im Grand Eentral Devot t e Zork einläuft. Em eftttch gehender Schnellzug urde eingerich tt unk, Passagier, wtch nach Vklffonri, ansa, Rbrata, olorado, Vem Viexir und SaiifornU reisen ollen, finden befte Lttomadatton und niedrige Raten. Kundris0lllte. Van hole sich bet W I. N t ch l t, Lgent, KuCfunft t'y Ticket in allen regulären Ttcket-Osficek. S. B. T h o m a s, O. B. S k i n n e r, Seneral Manager. TraffteSgnt. Tl. I. Smith, Sen. Paff. Lgt.. Eleveland, O. W. X. IVloliol, Passagier.Agent. Indianapolis, Ind. tto. 3 Batet Hau und 136 . Süd Jlltnst trat. Chicago, 8t. JLioais and Pittsburz; XtcLllroael Seik-Tabelle für durchgehend und Loka!öüge. v17.Febr.i8SZa: lg erUfl da Union.Derot, Jndrl., t folgt:

iSchnllzg Poftzug. Schnllzg SU um. 4:366m 10:45 V TiiSJtm 4.00 6:30 . 13: 6:41 , 6:13, 6:63 , 1:37 7:ii , 6:d0, 8:57 , 3:83 0 8:57 m .... 8:&8 3:17 , 8:59 . 9:5 . 4:51 . 9:53 il:309lot 6:40 , 11:30 . 13 52 !2:Z70m S:9 . 4:34 , 6:83 8:03 , 7:03 6:17 4:156m 2:9fcn 7:40 , S: j 8:50 . 6:3 7:50 , 6:i5 , 11:20 7:30 . :25'1lm! 7:?0Mn .

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