Indiana Tribüne, Volume 9, Number 126, Indianapolis, Marion County, 26 January 1886 — Page 4
kt e i r J mm r- i -' t' sJk iMlitt V' "um i. tjuut ii y y i fJi J i. W i' f' MMWWKW V-i A-N'ÄI i bt-A'ifc'i." feixyVLi . ,,, ir , tmv i i i iii st s. fv;TtTMM lr?Tl fct K?v J 1 . V-fc yfcMI i) v t) " schiedenen Leiden der Lunge und Kehle, tsit Husten. Heiserkeit. Bräune. Erkältung. Engbrüstigkeit. Influenza, Luftröhren Entzündung, sowie gegen die ersten Grade der Schwindsucht und zur Erleichterung schwindsüchtiger Kranken, wenn die Krankheit schon tiefe Ein schritte gemacht hat. PreiZ, 25 Eentö. Die große Atlantic und Pacific Te Company. Imdorteure bs Thee und Kaffee ! 4 BateSHonse Block, und 161 OK Washington Otraße. Wholesale und Retail. 150 Läden in den Ver. Staate. Hiesiges. Indianapolis, Ind., 26. Januar 1886. An unsere Leser ! Wir ersuchen unsere Leser alle UnregelSöigkeiten in Bezug auf Ablieferung der .Tribüne unS so schnell wie möglich mitzutheilen. Tit Leser der Tribüne ftnd ersucht, keine Äbon nentqldr an die CrSjer, sondern nu, an Herrn Schmist, unsern k,2ektor oder in der Offtee , be ,a,l,n. Herr Schirnot ist für alle au der Office Hebenden Zkitun, veri"tmzrttich, stillt selbst seine TrZzer an. und alle entgehenden erluft falle ihm u. Str bitten deZhalb ihn vor Schaden , bemah ten, der 'hm eaouri) rnnchfen könnt, daß Subskrir ttongeldt? an Zemznd ander al! an ihi, over in der Offie bezahlt erden, mühte denn der betr. TkZger eine von Herren Schmidt unterzeichnete Quutuna Kabkn. divilstaudSregiger. D gefäZtt Rum find lt tUti bei d,k Harter.) Geburten. Michael Ahkrn, ttnade. 17. Jan. John Curran. Knabe, 21. Jan. LouiS Fertig. Madchen, 26 Jan. CbarleS Bozzel, Knabe. 22. Jan. John Pindleton, Mädchen. 24. Jan. ThomaS Sullivan. Knabe. 21. Jan. H e i r a t d e n. Christ. Kcaub mit Friedrik, Schmidt. Todes fälle. Jckup. 27. Jan. E)itha. 5 Jahre. 24. Jan. B. Hook. 27 Jahre. 25. Jan. Jrvin. 1 Jadr. 23. Jan. Elisabeth Long. 57 Jahre, 25. Jan. Albuckle. 18 Monate. 22. Jan. WaS ist süßer als Honig, röther als Gold und erthooller a!Z Diamanten, obgleich es nur 25 Cents Ufal ? Dr. Bull's Husten Syiup In aUen Apothe ken zu haben. t& Scharlachftew No. 843 N. Jlli noiZ Straße. Die besten Bürsten kauft man bei H. Schmedel. No. 423 Virginia Avenue. LS- Die .Elkhart Street Railway .Company-. ließ sich mit 550.000 Cavital inkorporiren. Schmerzende Glieder erden am besten durch St. Jakobs Oel gehellt. ' Der Farbige Dock Wilson würd heute vom Sheriff wegen Lotterie Schwindels verhaftet. t3 Die .Diebold afe k Lock Com pany" erhielt im Bundesgericht in ihrer Klage gegen die Commistäre von Dela wäre County k8 739.60 zugesprochen. . Verlangt Mucho'S "Lest Havanna Cigara". tS Frank W. Hamilton der Receiver der .Indianapolis Steam Cracker Com dany" hat gestern seinen Schlußbericht im Gericht eingereicht und wurde entlassen. $3.790 84 sind noch unter den Gläubigern zu vertheilen. Es kann allen diejenigen, welche an Verstopfung, unverdaullchrnt und Leber beschwerden leiden, nicht genug der Ge hrauA von Dr. Auamt Könia's Hambur Trovken emvsoblen werden, elcde sich schon seit Jadren bei mir bewährt haben.. Zhomas Wormann.schuhmaher, Little Rock. Art. Z3- Louise E. Weaver ließ sich als Administratrix der Nachlastenschaft von JameS P. Weaver alias I. W. Pierce. einseden. Sie behauptet die rechtmäßige Erbin zu sein. Weaver lebte bekanntlich rnit einer anderen Frau und kam bei ei' nem Eisenbahnunglück in Georgia umS Leben. Kaufe Mucho'S "Lest Ilavauna ' Cigftrs". kS- Will H. Burke. angeklagt sich als PensionSagent ausgegeben und auf diese Weise namentlich unwissende Witt wen beschwindelt zu haben, wurde letzte Nacht von dem Depaty Marschall Chnfl &itn verkästet. Da er die Bürasckas im Betrage von 51000 nicht zu stellen vermochte, mußte er in die Jail. Die leiten deS HumbuaS sind vor bei Der beste Beweis davon ist, daß C ir Am C I 7 v. eine etnzige eni? laiqe oes oe ikmten al.ation OeleS aenua ist. um den schlimmsten Fall von Rheumatismus zu kunren.
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Peter Siudlinger, ChaS. Slndlinger, George Sindlinger. ZST Telephon 800 und OOS.
Naub auf einem Straßenbahnwagen. Gestern Nacht nach 11 Uhr wurde der Fuhrmann des Straßenbahnwagens No. 44 an der McCarty Straße vor der Schmidt'fchen Brauerei von drei Negern überfallen. Die Strolche hatten schon an der McCarty und New Jersey Straße den Wagen bestiegen und verriethen in keiner Weise ihre Absicht. Erst als der Wagen jene Gegend er reicht hatte, überfielen sie den Fuhrmann und verlangten mit vorgehaltenemRevol ver die Auslieferung seiner Baarschast. Sie nahmen den Geldkasten welcher 515 enthielt, die Uhr des Fuhrmannes und liefen mit ihrer Beute davon. Streit um ein Kind. Der Advokat H. I. Everett begab sich, ausgestattet mit den nöthigen Papieren nach ColumbuS, O., um daS Kind der hier wohnhaften Frau A. I. AdamS zu holen. Man wird sich erinnern, daß während Frau AdamS mit ihrem fünf jährigen Knaben und ihrer Mutter in No. 75 MasiachufettS Ave. wohnte, ihr Gatte von ColumbuS hierherkam und den Knaben entführte. Mittlerweile erlangte Frau Adams ein Scheidungsdekret und daS Gericht sprach ihr daS Kind zu. Die Gelehrten sind nicht einig. Wir berichteten gestern, daß Frau Josephine Mertz, nachdem sie kürzlich von einer Commission für irrsinnig erklärt worden ist. gestern in die Irren anstalt gebracht wurde. Als ie Frau jedoch in Begleitung der SheriffSbeamten dort anlangte, hatte sie eine Unterredung mit dem Irrenarzt Dr. gleicher und dieser erklärte hieraus, daß er die Frau nicht aufnehmen werde, weil sie nicht irrsinnig sei. Die Beamten nahmen die Frau wieder mit zurück und brachten sie in ihre Wohnung. Nun steht aber doch fest, daß ehe die Frau in'S Jrrenasyl geschickt wurde, erst eine Commission ibren Geisteszustand untersuchte. Die Commission bestand auS den Aerzten Featherstone und Earp und Squire Smock. Board of Äldermen. In der gestern Abend stattgefundenen Sitzung glänzten Brown und Endly durch Abwesenheit. Bezüglich des Laut'schen Antrags, Mitglieder, welche betrunken in den Stadtrathssitzungen erscheinen, zu bestra fen und eventuell auszuschließen, beharr ten die Aldermen bei ihrem Beschlusse. trotzdem die Councilmen denselben ver warfen haben. ES wurde gesagt, daß man den Gesetzgebern, den Brodkorb, wollten sagen, daS BierglaS, etwas hoch hängen müsse. Die Petition aus welcher hin die Couucilmen gewissen Sportsleuten das Privilegium einräumten, die Tennesiee Straße als eine Rennbahn zu benutzen. d. h. zu gestatten, daß die Herren in Gallopp mit ihren Schlitten jene Straße auf und abfahren, wurde verlesen und mit allen Stimmen gegen die von Laut und Prier verworfen. Lorenz Schmidt, der einseitige Sekre tär hatte auch den Geniestreich begangen seinen Namen unter die Petition zu setzen und machte einen WeißwaschungS versuch, indem er vorgab, nicht gewußt zu haben, daß die Petition an denStadt rath gehe. Er sagte, er habe geglaubt, daß eö sich nur darum handle, die PolizeiCom mistäre zu veranlasten, ein Auge zuzu drücken, nun aber die Sache vor den Stadtrath gekommen, müsse er seinen Namen zurückziehen. Au ! Warum nicht mit dürren Worten sagen, daß man den Sportsleuten einen Gefallen thun wollte, denn eine Hand wäscht ja immer die andere, und ein angehender Staat? mann darf eö nicht so leicht mit den Leu ten verderben. Nun freilich die Zeitun gen den Herren Petenten ein Licht auf gesteckt haben, hat eS der Staatsmann Schmidt für gut befunden, seine Hände in Unschuld zu waschen. DaS Desizitchen. Da? Finanz Comite berichtete über seine Verhandlungen in Bezug aus die Schatzmeisters Angelegenheit. Darin wird des Dtsizitchen's Erwähnung gethan, und empfehlen, daß folgende Resolution angenommen werde: Beschlossen, daß der Stadtanwalt be auftragt werde, sofort Klage gegen Jsaac N. Pattison und seine Bürgen für die Summe von 5111.293 29. welche .Patti son der Stadt vorenthält, anhängig zu machen. Pritchard sprach gegen die Resolution und meinte, eS sei viel besser den Bürgen Zeit zu geben, denn die Anhängig machung von Klagen könnte zur Folge haben, daß die Leute zum Bankerott getrieben werden. Durch etwa? Geduld wäre ja nichts verloren. Dieser Meinung waren die übrigen Herren nicht, und nahmen die Resolution mit 7 gegen eine Stimme an. Der 60 Jahre alte Farbige G W. Dirk. No. 117 West 4. Str. wohn, haft, wurde heute plötzlich vom Schlag getroffen und starb.
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Pslizei-Vericht. Walter Jacobs, ein Junge, der lange klagt ist. JameS Russell 520 gestohlen zu haben, bekannte sich schuldig und wird nach der Besserungsanstalt geschickt. Er wird kein Fremdling dort sein, da er schon einmal dort war. Milton Jacobs und Mollie DaviS, die angeklagt find in wilder Ehe gelebt zu haben, werden morgen prozesstrx. DaS Verhör gegen den der Blut schände angeklagten Morrison Clayton hat heute begonnen. Clayton läßt sich durch drei Anwälte vertheidigen. Wie schon gestern bemerkt. macht er gar keinen üblen Eindruck Seine Frau, seine Tochter und sein Sohn Lasaytlte sind gestern Abend von Cin cinnati hierhergekommen und befanden sich heute früh auf dem Zeugenstande. Die Tochter, an welcher das Verbrechen verübt worden sein s,ll. ist erst 19 Jahre alt. aber trotz ihrer Jugend scheint sie schon sehr viele Erfahrungen hinter sich zu haben, und aus den unbefangenen Beobachter mach! sie nicht gerade einen guten Eindruck. Ihre Antworten waren kurz und bestimmt, ober mehrere Male verwickelte sie sich in Widersprüche. Sie sagte aus. daß ihr Vater sie unter dem Vorgeben mit hierhergebracht habe. daß ihre Mutter bald nachkommen werde. Er habe damals drei Zimmer bei einer Frau Schilling 263 Massachusetts Ave. gemiethet. In der ersten Nacht die sie dort ver brachten, sei er spät Nacht in ihr Zim mer gekommen und habe sie vergewaltigt. DaS sei am 26. Dezember gewesen und am darauffolgenden Montag habe er sie ebenfalls feinen Zwecken, dienstbar ge macht. Im Kreuzverhör gab die Tochter zu, daß ihr Vater keine Gewalt ange wandt habe, um seinen Zweck zu er reichen. Seit dem 7. Januar ist sie verheiratbet Sie ist ihrer Entbindung nahe und gab an, daß ihr Gatte der Vater des Kindes ist, das sie unter dem Herzen trägt. Laura McDougal sagte auS, daß der alte Clayton in jener Nacht vom Montag in ihrem Hause. No. 473 Nord JllinoiS Straße, geschlafen habe. Dr. Mettler. ein Farbiger, beschwor. daß Clayton in der Nacht vom 26 De zember in seinem Hause geschlafen habe Zur Zeit da wir zur Presse gehen, ist der Angeklagte auf dem Ztusenstand'e. os tzen verttsdösen. Superior Court. Zimmer No. 2. Joseph Bernstein ge gen JameS W. Heß u. A., Schadenersatz klage; niedergeschlagen. Evert E. AdkinS gegen F. William Denke Walter, niedergeschlagen. Nathan Bernstein gegen JameS W. Heß u. A.. Klage wegen böswilliger Ver folgung; niedergeschlagen. John M. Gaston u. A. gegen George D. Vincent u. A.. Urtheil für 51559.62 Archibald M. Hennedy. Admstr.. gegen Levi Dillon. Notenklage; Urtheil für 5190 69. William Bowman gegen Robert Long. Niedergeschlagen. Zimmer wo. s. Allee tötrnig gegen MileS C. Smith; Scheidung bewilligt. CriminalG ericht. Heute Vormittag begann der Prozeß gegen Harrison TaSkell, angeklagt des Verbrechens der Nothzucht, begangen an Helene Hündling. DaS GerichtSzimmer ist angefüllt mit Neugierigen, deren Ge stchtsfarbe vom tiefsten Schwarz bis zum hellsten Weiß in allen möglich 'n Nuancen variirt. An jeder Thüre steht ein Poli zist und an dem Gitter, welche? die Zu Hörer von dem vorderen Raume t ennt, stehen drei Pslizisten. Den Anfang einer Prozeßverhandlung bildet die Zusammensetzung der Jury und das ist eine langwierige Beschichte, be sonderS bei einem Verbrechen das vle Aufsehen gemacht hat und in den Zeitun gen breltgetreten wurde. Da hat sich denn säst Jeder, der lrest. schon eine Met nung gebildet, und da jeder vernünftige Mensch heutzutage eine Zeitung liest, so läuft die Sache darauf hinaus, die zwölf arokien Bummkövte im Countv aunu finden. Ob das dem Angeklagten nützt oder chavet. bleibt dahingestellt. Um 3 Uhr heute Nachmittag war man mit der Zusammensetzung deS Geschworenen CollegiumS fertig, und Helene Hündllng wurde auf den Zeugenstand gerufen. Merrschaumpfeifen, lange deutsche Pfeifen. Cigarrenspttzen etc. bei Wm. Mucho. No. 199 Ost Washington Str. ta Gestern Abend wurde in der Masonic Halle von den hier wohnenden Schotten der Geburtstag de schottischen Dichters Robert BurnS, gefeiert. Zu den besten FeuerVerftcherung' Gesellschaften deS Westen gehört unbe dingt die .Franklin von Jndianapoli. Ihr Vermögen beträgt 5320.000. Diese Compagnie repräsentirt die .Northwestern National- von Milwaukee, Vermögen 51.007.193 92 und die .German Ameri ean" von New Pork deren Vermögen über 53.095.029.59 beträgt. Ferner, präsentirt sie die .Fire Association os London Vermögen 51X).000 und die .Hannover os New Bork- mit einem Ntr mögen von 52,700,000. Die .Franklin" ist namentlich deshalb zu empfehlen, seil sie nicht nur billige Raten hat, sondern weil außer den regelmäßigen Raten, auch bei großen Verlusten kein Aus. schlag erfolgt. Herr H e rma n T. Brandt, ist Agent für die hiesige Stadt und Umgegend.
Friedrich Mitterwurzer.
Er kommt also doch, und diese Nach richt sollte von jedemKunstfreund freudig begrüßt werden. Herr Jsenstein, der Direktor der Mit. terwurzer'schen Gesellschaft, benachrich tigte unS heute früh, daß Herr Miller wurzer sich entschlossen habe, am 1. Feb. ruar als .Franz Moor" in de? Männer chorhalle aufzutreten. Hören wir was die .JllinoiS Staats zeitung- über die Aufführung der Rä ber" durch die genannte Gesellschaft unter Anderm zu sagen hat : .Nachdem wir hiermit der tresflichen Unterstützung, welche die Jsenstein'sche Gesellschaft dem hohen Gaste zu Theil werden ließ, die verdiente Anerkennung gegeben, gebührt vor allen Dingen dem Helden deS Abend?, dem wirkungsvoll sten und erfolgreichsten Darsteller des .Franz Moor", den wir in Chicago je gesehen, unser und Aller Dank sür den großartigen Kunstgenuß, den er uns gestern bereitet hat. Mag man nun über die etwa ungewohnte Auffassung der Rolle diese TeuselS in Menschengestalt. dieses JnbegSiffS aller denkbaren Schur kerei und teuflischen Ränke, sagen, was man will, mag man behaupten, daß Mitterwurzer die .Canaille" Franz mehr als einen schon halb von Wahn sinn umfangenen Menschen, denn als den vom niederschmetternden Schuld gesühl gemarterten, von den Eryn ien rastlos hin und hergejagten Verbrecher darstellt; Eins bleibt als unerschütterliche Thatsache bestehen,' daß tn ver Warstellung oes unstlers eine mächtige, man möchte sagen, dämonische Krast liegt, welche den Hörer mit unwi dersteblicher Gewalt hinreißt und in athemloser Spannung erhält. AuS jeder Miene, jeder Bewegung spricht der Geist, das geniale Verständniß des Künstlers, und die Hauptmomente der Darstellung, in denen die marternden GewissenSqua len, die blasse Todesangst den Verbrecher zur äußersten Verzweiflung treiben, wa ren von einer geradezu großartigen tragi schen Wirkung, und seine Kunst erreichte in diesen packenden Momenten ihren Gipfelpunkt. Wie Franz Moor dem al. ten Daniel die Schreckensvistonen deö jüngsten Gerichts vormalt, wie er beim Herannahen der Mordbrenner vergebens versucht, ein Gebet zu stammeln, bis ihn wieber der Zweifel über eine Wiederver geltung Kruft giebt, sich aufzuraffen, daS Alles waren Augenblicke, in denen der Künstler den Zuschauer vergessen machte, daß it nu? einen Darsteller, und nicht den Verbrecher selbst vor Augen habe. Leider fehlt eS uns an Zeit, die überwäl tigende Leistung Mitterwurzer'S in ihren Einzelheiten zu zergliedern und auf alle die feinen geistreichen Einzelzüge, welche feine Darstellung charakteristren, hinzu, eisen wir müssen uns auf obige Beur theilung der Gefammtleistung befchrün ten, um auch den Mitwirkenden noch einige anerkennende Worte widmen zu können. ' Vor Allem möchten wir dies nicht in Bezug auf den Darsteller des .Karl Moor", Herrn Norbert, versäumen, der die schwierige Rolle mit großem Fleiß studirt hatte, und mit derartigem Erfolge durchführte, daß ihm neben dem großen Künster deö Abends ebenfalls wieder holte Hervorrufe zu Theil wurden. Mit einem zu Herzen gehenden Feuer, einem begeisternden, nicht überschwänglichen, aber äußerst wirksamen PathoS, brachte er die Gefühle des vom Vaterhaus ver bannten, an der Welt verzweifelten, aber selbst in der Rolle deS Räuberhauptman nes den edlen Charakter bewahrenden Jünglings zum Ausdruck, und seinem erwärmenden Spiel kam noch sein sono reS Organ und seine gesällige Gestalt äußerst zu statten. Herr Norbert hat gestern' Abend Lokbeeren errungen, wie wir sie ihm von Herzen gönnen und wie er sie noch recht oft verdienen möge. Herrn Strampfer als der .alte Mo" fehlte eö nicht an Tiefe der Empfindung und verständnißvoller Auffassung, und seine Leistung paßte vollkommen in den glänzenden Rahmen der Gesammtvor stellung. Frl. Helene ,Kuhn als .Amalie" war gestern Abend so ganz in ihrem Fahr asser, spielte mit edler Wärme und ver stand e, die undankbare Rolle zu einem schönen Erfolge zu gestalten." GrnudeigenttzumS Uebtraann. William H. Morrison an John E. Walter. Lot 5 in Temple C. Harrison'S Sub. von LotS 92. 93. 94 und 95 in Albert E. und Ingram Fletcher'S Oak Hill Add. 525, William Wallace, ReceZver, cn Wil liam A. Schofield. nördl. yi von Lot 25 in Block 12 in S. A. Fletcher'S Nordost Add. 5280. John Ricker an Emma L. NeiSler. Theil von Lot 4 in Mount Jackson. 51000. Albert H. Olmsted an William F. Lentz. LotS 18. 19 und 20 in Sq. 13 in Beaty'SAdd. 5270. EharleS E. Cosfin, -Trustes, an Fannie Hollywood. LotS 1 und 2 in Robson ä: BorheeS'Add. 57500. Mucho'S Ciaarrenladen befindet stch in No. 199 Ost Washington Straße. tzT Oliver Litton, ein Schuhmacher No. 292 College Ave. wohnhaft, wurde gestern eingesteckt, well er seine theuere Hälste geschlagen hat. t3 Joe Solomon, der schon seit 35 Jahren hier wohnt, und allgemein be. kannt ist. erhielt gestern einen Brief, wel cher schon am 4 November hier aufgege ben war. und welcher an die dead Ictter oslice in Washington gegangen war.
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