Indiana Tribüne, Volume 9, Number 126, Indianapolis, Marion County, 26 January 1886 — Page 2

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Indianapolis, Ind., S6. Januar 1886. (5 In modernes Babel.

Wenn New Dork sckon im Allgemeinen " I die kosmcpolitischste Stadt der Welt ge nannt werden kann, so gilt dies doch ganz besonders von dem 10. Precinct, welche, von der Bowery und der Norsolkstraßk ' einerseits und von der Division und dei ; Houstonsttaße andererseits begrenzt wird. : In diesem berühmten Stadttheil werden wie wenigstens die Polizei versichert, der in solchen Fällen entschieden die größte Erfahrung zu Gebote steht nicht weniger als 23 verschiedene Sprachen gesprochen, ungerechnet die Dialekte. Die Lchaaren der mittellosen Einwanderer, die New Sork freiwillig oder unfreiwillig zum dauernden Wohnort wählen, V;" häufen sich eben mit Vorliebe in jener? Staottheil an, wo Jeder am sichersten , , .ist, sofort Landsleute" zu treffen, und so wird der Völkerwirrwarr daselbst im ' mer größer. Die zahlreichste Classe in dem Precinct sind die polnischen Juden, und mit diesen haben die Gerichte fortwährend ihre liebe . 5!otb. Es dürfte kaum ein hadersüchti zeres Völkchen auf der ganzen Erde ge den, und Diejenigen darunter, welche -- aoch nach dem Emigrantenschiff riechen und von der Sprache und den Verhältnisten ihrer neuen Heimath noch keine Idee haben, sind gerade die schlimmsten. LZenn diese Leutchen sonst noch gar keine öocalitäten kennen, so wissen sie doch ganz zewiß, wo die Polizeistationen und die Polizeigerichte zu finden sind, und nehmen sieselben unaufhörlich in Anspruch. Man möchte . fast glauben, sie hielten sich Agew , ien, welche allen im Castle Garden" . inkommenden Landsleuten sofort über ' Z lesen einen wichtigen Punkt die genaue1t Auskunft ertheilen. Alle Augenblicke .'cnirnt es vor, daß einer von ihnen, der loch keine Woche in Amerika ist, auf der Polizeistation erscheint, um entweder ei ien andern grünen" Landsmann wegen Schlägerei, Diebstahl u. dgl. verhaften u lassen oder sich auf die Klage eines Solchen zu verantworten, und jede Par:ei bringt einen großen Schwärm Zeugen nit. In ihren Aussagen übertreiben sie ' furchtbar. Da kommt z. B. Einer anzewackelt, der einen Lumpen, so groß wie :in Betttuch, um den Kopf gebunden hat, und erzählt eine ungemein jämmerliche Äeschichte, wie er angefallen und fast :odtgcschlazen worden sei ; wenn der öumpcn abgenommen wird, so ist vielleicht da und dort am Gesicht ein Nitzchen ;u entdecken, das fast aussieht, als ob es :rst nachträglich mit einer Stecknadel gemacht worden sei. Hat aber einer dieser warmköpsizen Zrünen" wirklich das Älück, einen Schmiß gekriegt zu haben, m5 dem Blut läuft, dann ist er erst recht " in seinem Element ; mit Wollust schmiert :r das Blut über das ganze Gesicht und gestattet 3!iemandem, etwas davon weg zuwischen, bis die hohe Polizei es gesehen hat ; denn darin steckt ja ein wahres Eapital für ihn. Die Polizei kommt manchmal geradezu in Verzweiflung über die

Unmaße lolcher Falle, die ryr zuströmen. In geschäftlicher Beziehung gehört diese Menschenclasse zu den verschlagen sten der ganzen Eulturwelt, obwohl sie sich selten aufdirecte Eigenthumsentwen 'dung verlegt. Hinsichtlich geschäftlicher Kniffe werden die polnischen Juden nur noch von den Chinesen übertroffen, die in jenem Precinct ebenfalls stark vertre ,ten sind. Unlängst kam ein in dieser .Beziehung sehr charakteristischer Fall vor. 'Ein Polake hatte die Verfertigung meh rerer Dutzend Hemden contractlich übernommen; da dieselben aber gewaschen abgeliefert werden mußten, so trug er sie in eine chinesische Wäscherei an der Chry , stiestraße. .Er verlor indeß das Waschticket, und wie immer in solchen Fällen, . weigerte sich der Schlitzäugige, die Sachen herauszugeben. Der Polake rannte wuthschnaubend . auf die nächste Polizeistation und schrie nach Hilfe; man er klarte ihm jedoch, daß man unter den obwaltenden Umständen gar nichts für ihn thun könne. Der Polake ging darauf an das Stadtgericht und erwirkte . einen Haftbefehl gegen den Chinesen; als aber der betreffende Beamte an der Wäscherei erschien, war ein Schild mit anderem ?!amen an derselben, und ein anderer Zopfträger wirthschaftete darin herum. Der Polake ergrimmte fürchterlich; von seinen Hemden hat er nie wieder etwas gesehen. Der Chinese war höchst wahrscheinlich ein paar Tage fpa ter wieder in seiner Waschanstalt und hatte blos mit einem Raffe- und Zunftgenoffen die Rollen getauscht. , Chirurgie bei den InkaS. " Das National-Museum zu Washington ist kürzlich in den Besitz eines Schädels gekommen, der als eine der werth vollsten Erwerbungen zu bezeichnen ist, ric das Museum bis jetzt gemacht hat. Der Schädel wurde in Peru, unweit Lima, in einer Höhe von etwa 4000 Fuß gefunden ; an demselben Platze entdeckte man drei vollständige Mumien von einemMann.einer Frau und einem Kinde sowie noch mehrere andere Schädel. Be saater Schädel gehört unzweifelhaft dem Jnka'Tvpus an. Das Merkwürdige an ihm ist ein vieleckiges künstliches Loch, das etwa 2 Zoll im Turchmeffer hat und den Beweis liefert, daß das T r e p a n i r e n, d. h. das Anbohren des Schädels behufs Entfernung kranker oder verletzter rm f - W ? - X Vev'.rniyeile, oz unier ver aur tlegen, oder behufs Untersuchungen nach dem Tode des betreffenden Individuums, schon bei den alten Inkas bekannt war. -. - r .. n i-w't . t itttr micyniil in oen cyaoei ivuroe offenbar von der Mitte des Stirnknochens aus gemacht, und das Instrument drang etwa 2j Zoll tief. Letzteres muß .'ör-f- !a i. r. ..i. nQi viel acgniicsieu mit oen euizurage

venutzten 'repanen geyav: uno zreinncy unzuverlässig gearbeitet haben. ES sind an dem Schädel nicht weniger als acht Schnittfurchen sichtbar. Man scheint zuerst mit einem sägenartigen steinernen Instrument eine große Längsfurche in den Schädelknochen geschnitten, dann durch dieselbe eine Anzahl Querfurchen gezogen und endlich die sich dabei bildenden Knochenstückchen soweit, als erforderlich, losgebrochen zu haben. Die Operation muß entweder unmittelbar vor oder gleich nach dem Tode deS betreffenden Inkas erfolgt sein. Welchen Zweck man in diesem Falle mit derselben verfolgte, und ob dieselbe überhaupt bei den Inkas einen beilwiffenschaftlichen Zweck hatte, entzieht sich unserer Vermuthung. Vielleicht wurden die ausgebrochenen Stückchen zu Pfeil- oder Speerspitzen verarbeitet ; denn die Inkas schrieben wahrscheinlich ebenfalls den menschlichen Knochen für solche Zwecke eine gcwiffe Wunderkrast zu. Curiose Oelfelder.

Im New Jorker Petroleumdistrict, und zwar unweit Titusville, giebt es zwei eigenthümliche Oelfelder. von denen man niemals in den Annalen dieses Geschäftes gehört hat. Auf dem einen Felde befindet sich ein Brunnen, der mit Hacke und Schaufel in ganz altväterlicher Weise hergestellt ist, und die ganze Betriebsweise hat nichts mit der modernen Erdölgewinnung zu thun. Dieser Brunnen fördert täglich höchstens 1 Faß Oel, für das aber, weil es unter keinen Umständen gefriert, ein besonders hoher Preis bezahlt wird. Von gleicher Art ist das andere Oelfeld. Mit jedem Faß Oel werden 3 Fäffer Waffer gepumpt, das Oel jedoch hat einen ungewöhnlichen Werth. Friedenssoldaten. Durch das Gesetz welches alle Ofsiciere des amerikanischen Heeres zwingt, mit 64 Jahren in den den Ruhestand zu treten, sind zwar die Beförderungsaussichten der jungen Ospciere verbeffert, die Jntereffen des Landes aber geschädigt worden. Denn falls überhaupt zuge standen wird, daß wir im Frieden ein ftebendes Heer unterhalten muffen, um im Kriegsfalle den Kern für ein großes Volkvheer zu haben, so sollten doch diesen Kerntruppen" die'Dienste der erfahren sten und besten Ofsiciere so lange als möglich erhalten bleiben. Nach dem er wähnten Gesetze aber hat selbst ein Ge neral Sherman seinen Abschied nehmen muffen, und bald werden ihm viele andere Ofsiciere folgen, die ihre Kriegs' wiffenschaft nicht blos in West-Point, sondern im ernsten Feldzuge und auf den Schlachtfeldern gelernt haben. Die eigentlichen Friedenssoldaten, d. h. die Herren, die von der Kriegsschule nach Washington übersiedeln und dem Vaterlande in den Tanzsälen der feineren Gesellschast dienen, wollen nicht einmal warten, bis die kriegserfahrenen Ofsiciere die Altersgrenze von 64 Jahren erreicht haben. etc haben daher eine Brn tm Senate einbringen lassen, derzusolge jeder Ofsicier'des stehenden Heeres, der den Bürgerkrieg im regulären oder im Freiwilllgenheere mitgemacht hat, sofort mit Pension aus dem Dienste soll ausscheiden dürfen. Ferner soll der Ausscheidende nicht mit dem Range zurück treten, den er zur Zeit einnimmt, sondern mit demnächst höheren Range. Ist er also augenblicklich Major, so soll er aus der Ruheliste als Oberst-Lieutenant geführt werden. Seine Pension würde dann drei Viertel des. Gehalts eines Obcrst-Lieutenants betragen, oder annähernd ebenso viel, wie er als activer Major erhält. Der Zweck dreser.Vrll rst klar genug. Wird sie angenommen, so dürften sämmtnche ölegtmentscommandeure und Feldofsiciere das Heer sofort verlaffen, denn sie Alle und schon tm Bürgerlriege ae Wesen. Da letzterer erst vor 20 Jahren aufgehört bat, so t es selbstverständlich, daß die weitaus meisten Ofsiciere, die mehr als 40 Jahre alt sind, rhn mrtgemacht haben. Dre Beförderung rm Frieden ist langsam, und gar mancher ?hremter-Lleutenant, der noch als alter Knabe vergeblich auf den Hauptmann wartet, gar manch Major, der nie Oberst werden kann, würde lieber mit dem Gehalte des nächst höheren Ranges aus dem Heere austreten, als noch viele Jahre nach Erhöhung seufzen. Denn wird endlich eine höhere Stelle frei, so ist der Hinaufrückende meist schon dicht an der fatalen Altersgrenze angelangt und kann nicht einmal genießen, was er so lange erstrebt hat. Da ist es allerdings beffer, bald mit nahezu vollem Gehalte in den Ruhestand zu treten, zu mal die Pensionirten vollständig freie Verfügung über ihre Zeit haben. Die Bill ist demnach augenscheinlich nur darauf gerichtet, alle Ofsiciere mit praktischer Erfahrung aus dem Heere zu drängen und den jungen Stutzern die Wege zu ebnen. Ein befferes Mittel, unser kleines Heer auch moralisch zu schwächen, läßt sich nicht leicht denken. Tvc clia. c 4 vuit ait) fall. Obgleich man die Verbreitung der Hundswu y und demgemäß die Gefahr lichkeit der Bisse angeblich wüthender Hunde weit übertriebrn hat, so darf doch nicht übersehen werden, daß mit den wirtlichen Tollwuthfällen wahrlich nicht zu spassen ist. Die nachfolgende traurige Geschichte, die sich jüngst m Middleser tzountv, N. I , abspielte, fordert bei der Bedeutung, welche gegenwärtig die Frage gewonnen hat, zu einer eingehenderen Besprechung heraus, besonders da sie ein wahrbeitsaetreues Bild von dem durch schnittlichen Verlauf der Wafferscheu bei censchen giebt. Etwa II englische Meilen von New Brunswick, N. I., befindet sich das Heim der Familie Applegate, welche sechs blü hende Kinder besaß. Der Hauptliebling der ältern aber war der 6jährige Joseph, und wie so häusig, mußte gerade diesen das Gescklck zuerst ereilen. Am )!orgen des 13. Dezember ver floffenen Jahres spielte Joseph in der Nähe des Farmhauses, als er plötzlich einen wild aussehenden Hund (es war ein Fuchs-Terrter) von der Landstraße heransprinaen sah. Der Knabe, der stets eine große Furcht vor fremden Hunden j hatte, lief nach dem Hause zu. Dadurch wurde oeröund erst aus rvn aufmerksam.

sprang ihm nach, und im Vtu hätte er ihn in's Gesicht, gerade zwischen die bei den Augen, gebiffen. Blutend kam Joseph in das Haus. Der Farmer packte sogleich seine Flinte und ging dem Hunde nach. Leider fehlte er ihn ; er kam ihm indeß nahe genug, um den Schaum an seinem V!aule und die unheimlich grünlichen Augen sehen zu können. Von jetzt an hielt Applegate seinen Liebling für verloren. 3!atürlich wurde nichts versäumt, was in der Macht der Eltern stand, um das arme Kind zu heilen. Es wurden er weichende Aufschläge auf die Wunden gelegt,und man holte sofort einen Arzt aus dem benachbarten Jameöburg. Der Arzt der übrigens noch nie einen Fall von Wafferscheu unter Behandlung gehabt hatte suchte die Eltern und Geschwister zu beruhigen und verschrieb eine Medi ein. Die Wunden heilten wirklich bald )u, und der Knabe schien sich in jeder Beziehung vollkommen wohl zu besinden. Vor einigen Tagen aber als die Hundsgeschichte fast schon vergeffen war mußte der Kleine unausgesetzt furcht bar niesen und klagte über einen heftigen Kopfschmerz. Als man ihm Waffer anbot, weigerte er sich, zu trinken, und als der Vater ihm den Nest der Medicin einzugeben suchte, der von obiger Behand lung übrig geblieben war, heulte Joseph wie ein gepeitschter Hund. Von da an verschlimmerte sich sein Zustand rasch. Joseph geberdete sich fortwährend, wie Einer, der vergebens vor einem Gegenstand, der ihm Schrecken einflößt, zu fliehen sucht; dabei schrie und strampelte er unaufhörlich. Die Eltern hatten jetzt beständig schlaflose Nächte und mußten schließlich die Nachbarsleute zur Bewachung ihres Kindes zu Hilfe nehmen. Manchmal sprang der Kleine im Bett auf und bellte genau wie ein junges Hündlein. In ruhigeren Augenblicken erzählte er, daß er Tag und Nacht nichts als Hunde vor sich sehe, die ihn beißen wollten. Seine Augen wurden wild und verdreht, so daß Jedermann vor ihm erschrak; auch griff Joseph wie derholt die ihn bewachenden Personen an, redete irre und verwechselte häusig seine Freunde mit seinen Geschwistern u. s. w. Am vorletzten Tage vor seinem Tode wurde Joseph bedeutend ruhiger, und die armen Eltern hofften schon, daß er mit dem Leben davonkomme. Tags darauf jedoch wurde seine Raserei größer, als je zuvor ; dann folgte eine schreckliche, todt verkündende Ermattung während der Kleine unausgesetzt an die Zimmerdecke stierte und gegen Abend hauchte er ruhig den Geist' aus. ' Der Leichnam zeigte noch deutliche Spuren von furcht' baren Schmerzen, die der unglückliche Knabe ausgestanden haben muß. Die Stirn war mit Runzeln bedeckt, und die Gesichtszüge abschreckend verzerrt. Soweit diese UnglückSaeschichte. Es soll mit Wiedergabe derselben keineswegs der Anwendung alter oder neuer Waffer-scheu-Specialmittel das Wort geredet werden. Noch ist es fraglich, ob bis zu dieser Stunde überhaupt ein Mittel ge

gen dieselbe existirt. Desto ernster aber sollte die Sache genommen, und jedenfalls keme Vorsichtsmaßregel versäumt werden. Achtundachtztg Procent Wasser. In dem großen Kriege gegen die Verfälschung und Verschlechterung der Nah rungsmittel, welchen das Heer der Eon sumenten gegen verhältnißmäßig wenige, aber sehr mächtige Schwindler zu führen hat, ist wieder eine gewonnene Schlacht zu verzeichnen. Der Appellhof von New yoxt hat nämlich die Gesetze für verfassungsmäßig erklärt, welche zur Verhütung von Fälschungen eine Milchem heit, einen Standard schufen. Nach die sem Standard soll alle Marktmilch", welche in New Jork verkauft wird, nicht mehr als 83 Procent Wasser und nicht weniger als 12 Procent an festen Bestandtheilen enthalten. Wenn nun ein Händler auf die Anklage der Milchversalschung vor Gericht gefordert wird, so gebraucht er gewöhnlich die Ausrede, nicht jede Kuh liefere die nämliche Qualität Milch, bei dem Product der einen Kuhe möge die gesetzlich geforderte Probe sich bewähren, bei der Milch einer an deren Kuh aber nicht, und deshalb könne man vom Händler von Rechtswegen nicht mehr verlangen, als daß er die Milch genau in dem Zustande verkaufe, wie sie von der Kuh komme. Dagegen hat der vom Staat angestellte Milchereicommissär Brown durch seine Sachverständigen, speciell durch die Analysen des Chemikers Edward W. Martin, den Nachweis lie fern lassen, daß es ein Ding der Unmög lichkeit ist, eine Kuh aufzutreiben, wel che eine Milch von mehr als 83 Procent Waffer oder weniger als 12 Procent fester Bestandtheile zu geben im Stande wäre. Während des verfloffenen Jahres wurden so viele Milchanalysen gemacht, daß die Richtigkeit und Ehrlichkeit der jetzt gesetzlich festgestellten Norm nicht mehr bezweifelt werden kann. Der Standard scheint in der That eher zu niedrig als zu hoch gegriffen zu sein, ss daß kem anständiger und ehrlicher Hand ler irgendwelche Schwierigkeiten haben kann, um beim Milchhandel in den Schranken des Gesetzes zu bleiben. Die Entscheidung deS Appellhofs ist ein Test fall für mehrere Hunderte Processe, welche rn der Metropole und in anderen Städ ten des Staates gegen Milchverfälscher in der Schwebe sind, und daß Publikum kernn -sich dazu grawliren, daß den gemeinen und niederträchtigen Betrügereien welche mit diesem wichtigen NahrungSmittel so lange getrieben wurden, jetzt endlich ein Ziel gesetzt werden kann. Dle Polizei- und Strafgewalt deS Staates ist den Milchverfälschern gegenüber unter allen Umständen immer gut angewandt, und das New Jorker Gesetz, womöglich noch etwas verschärft, sollte in allen übrigen Staaten Eingang pnden. Seltsame Nervosität. Unter den Französisch. Canadiern giebt es eine Classe, welche unter dem Namen -umpsrg" bekannt ist, und deren NerVensystem mitunter gnz eigenthümliche Erscheinungen bietet. Ein (Korrespondent eines medicinischen FachblatteS theilt über diese Menschen auf Grund eigener Beobachtung neuerdings Folgendes mit : Ich hatte schon früher durch Holzhacker und Andere deren Beruf sie veranlabt

hatte, längere Zeit an französischen La-, gerplätzen zuzubringen, von den"ump- ; ers" und ihren wahnwitzigen Sprüngen gehört. Doch konnte ich nie recht an diese Geschichten glaubeil, bis mir selber einer dieser curiosen Menschen jüngst zu Gesicht kam. Als ichm ich eines Tages im Empfangszimmer meiner Desinfectionsstation befand, ließ ich zufällig das eine Fenster rasch zufallen, sodaß ein kurzer,

schriller Schall entstand, und im nächsten Moment sprangen drei Französisch Canadier, welche nahe dabei saßen und auf ihre Jnspectionsbescheinigungen warteten, hoch in die Luft, als ob Jeder von einem Schuß getroffen worden wäre, und stießen gleichzeitig einen Schrei aus, der einem Nudel nordischer Indianer Ehre gemacht haben würde. Seitdem habe ich mich eingehender nach dieser Erscheinung erkundigt und ihre Ursachen zu ermitteln gesucht. Ich bin zu der Ueberzeugung gelangt, daß die erste Grundlage dazu in einer angeerbten Nervosität liegt, die unmittelbare Ursache jedoch darin zu suchen ist, daß diese Menschen als kleine Kinder gewohnheitsmäßig von Müttern, Ammen u. s. w. festgehalten und so lange gekitzelt wurden, bis sich Krämpfe einstellten. Dadurch wurde ihr Nervensystem auf Lebenszeit überreizt und nahm eine unnatürliche Empsindlichkeit an. Von den zahlreichen Beispielen für die Aeußerung dieser Empsindlichkeit seien hier nur noch zwei sehr bezeichnende angeführt : Kürzlich kam ein Französisch-Canadier von ziemlich kleiner Statur aus seinem Lagerplatz nach dem nächsten Postamt und fragte nach Briefen. Während er vor dem Postmeister stand, rief ein Anderer, welcher zufällig wußte, daß dieses Männlein ein Dumper" war, und sich einen Witz erlauben wollte, plötzlich aus: Pack' ihn an der Gurgel !". Sofort sprang das Männlein wie eine Katze an dem Postmeister hinauf und hielt ihn einige Minuten krampfhaft an der Gurgel sest. Letzterer wurde natürlich sehr ungemüthlich und ergoß eine Fluth von Verwünschungen über seinen völlig unschuldigen Angreifer. Ein anderer Jumper" stanv in der Nähe eines glühenden Ofens, als ein boshafter Mitarbeiter ihm zurief : Faß' den Ofen". Das verhängnißvolle Wort war kaum gesprochen, als der arme Bursehe den Befehl ausführte und sich so sehr die Hände dabei verbrannte,daß er einige Wochen arbeitsunfähig wurds. Deutsche! Local Nachrichten. Zntreid Satdse. Die Dresdener Handelsacademie wurde im verflossenen Jahre von 436 Studirencen im Alter von 12 bis 52 Jahren besucht; daruntcr gehörten 65 dem weiblichen Geschlecht an.-Hosbildhauer Hart mann in Dresden starb an Blutvergif tung. die er sich in Folge unvorsichtigen Hühneraugenschneidens zugezogen. Das Chemnitzer Polizeiamt hat den dortigen Schankwirthen verboten, ihre Kell nerinnen besondere Costüme tragen zu laffen. Große Aufregung herrscht in Brundöbra, weil der Verlust, welcher der Gemeinde durch die Unterschlagungen des Selbstmörders Präzler erwächst,laut Gemeinderathsbeschluß einfach auf das Verlustconto übertragen werden soll ; die Mehrheit der Bürger hat eine Eingabe an die Amtshauptmannschaft Auerbach gerichtet, damit diejenigen, welche die pflichtschuldige Revision der Kaffe ver säumten, zur' Zahlung des Deficits angehalten werden Die Peterskirche in Leipzig wurde feierlich eingeweiht. Eingegangen ist die Voigtländische Volkszeitung" in Plauen. Graf Otto zu SolmSWilvenfels, Bruder des regierenden Grafen, stürzte im Schloßgarten vom Pferde und erlitt schwere Verletzungen. In der böhmischen Vorstadt von Zittau ist die Trichinosis aufgetreten. Selbstmord beainaen : Emilie Nascher von Crimmitschau, die Tochter deö Gutsbesitzers Glauche m Falkenham, die 72jahnge Wittwe Eichler von Mutschen, der Böttcher Nichter von Pratzschütz und der Arbeiter Nicht von Bräunsdorf. Verunglückt : Fabriknachtwächter A. Maier von Dresden, Schaffner Gottwald von ebenda, Brunnenbauer Trommler von Röthenbach, Gutsbesitzer Börner von Gersdorf, Arbeiter Eibner vor Mügeln, Häuer F. Seidel von Pölbitz und Kutscher F. Seibert von 3ieichenbach. Tbürin,tlde tasten. Auf den Fluren Boblas und Neidschütz, bei Camburg, wird ein großes Kohlenbergwerk errichtet. Dem neuen Besitzer des Victoria-Hotelsin Coburg, Albin Prediger, wurden 6400 Mark aus dem Hotel gestohlen. Der Mörder Andreas Thaldorf, welcher in Meiningen zum Tode verurtheilt wurde, legte Nevision beim Reichsgericht ein, welches ihn zwar von der gleichzeitig erhobenen An klage des Diebstahls freisprach, das Todesurtheil jedoch bestätigte. Die Wittwe Zetsche in Gera, auf die ein RaubmordVersuch gemacht worden war, scheint mit dem Leben davomukommen. Erhängt ' hat sich der Schäfer Bähring von Effelder. Verunglückt : Glasyanoler Böhm von Ernstthal und Schieferarbeiter H. Kästner von Lichtenhain. , Slsal'Lotdrtngen. Aus dem Uebungsplatz des PionierBataillons 15 in Straßburg, wo eine Mine gelegt wurde, um eine alte Lünette zu sprengen,' fand eine Explosion statt. Ein Gesreiter wurde getödtet, 2 Soldaten wurden schwer und mehrere andere leicht verwundet. Die in Bennweier in Dienst stehende Therese Heckmann aus Bergheim ist wegen Kindesmord verhaf tet worden. Der Taglöhner Ignatz Röhrer in Erstem hat sich erhängt. Uh renhändler Vogt wurde zwischen Bergheim und Schlettstadt erfroren aufgefun oen. Der Gendarmerie-Wachtmeister Biermann von Oettingen wurde von dem Nachtwächter deS Rümelinger Hütten Werks, der den Beamten für einen Dieb hielt, erschoffen. t 0rauftbi. ndalt lpp. In Braunschweig soll demnachsteine Welfenzeitung erscheinen. Bergrath a. D. Gencke aus Braunschweig wird wegen Unterschlagung steckbrieflich verfolgt. Auf der Bauschule in Holzminden studiren 736 Schüler. In Wolfenbüttel ertrank der Arbeiter Schökel. Hauptmann v. Gramrock in Zerbst hat sich aus unbekannten Gründen erschoffen.

t!am örtttnurrg. Schriftsetzer 6)egenhardt in Stuttgart wurde als Leiche aus dem Waffer gezogen. t Restaurateur H. Keyser in

Stuttgart. Der Bauer Ludwig Lam-' parter in Auingen wurde wegen Vergiftunasversuchs seines Vaters zu 6 Jahren Zuchthaus verurtheilt. t Graf Albert von Jlechberg und Rothenlöwen in Donzdorf. Selbstmord, Unglücks u. Brand fälle: In Schlechtbach erschoß sich der Bauer Michael Weller. In Folge eines Sturzes starben der sog. Neubauer 0on Atzenrod und der Sohn des Zimmer Werkmeisters Adolf Schaffert in Eßlingen : erfroren sind der Taglöhner Gottfried Frank von Obersischbach und der Harmonikamacherlehrling Joh. Grimm von Trossingen, der seine in Vubsheim , wohnenden Eltern besuchen wollte. Ein Raub der Flammen wurden : in Dürnau die Häuser deö TaglöhnerS Michler und des Schuhmachers Fischer, in Friedrichshafen die Hauser deS Schuhmachermeisters Kempter und des Flaschnermeister Stitz ganz und das des Hutmachers Hafner theilweise und in Vellberg ein Theil der dortigen Mahl- und Sägemühle. Sroiderzogtdu 0bkn t Der frühere Leipziger Universitäts Profeffor Joh. Minckwiy, in Neuenheim. r in Konstanz O'berstabSant A. Braun. In Unterrendersbach wurde die ledige Karoline Breig von Kirnbach Wegen Kindesmords verhaftet. t Notar Franz Bauer in Nastatt. Kauf mann Hirschhorn ist in Begleitung seiner Tochter aus Tauberbischofsheim nach Amerika gereist. Frau und Kinder und ein Desicit von 100,000 M. hinterlassend. Bürgermeisterwahlen : In Mimmenhausen ist Mathä Jaun zum Bürgermeister gewählt worden, in BetzenHausen Anton Wißler. Selbstmorde und Unglücksfälle : Im Schwenkerthal bei Sipplingen hat sich der Landwirth Matth. Skass erhängt, in Winterspüren der Hirschwlrth Ant. Scheu, in Freiburg der Schuhmacher Konrad Nebstein aus Jttendorf bei Ueberlingen, in Furtwangen der Privatier Anton Löffler, in Karlsruhe ein Kellner E. aus Ettlingen. Der Maurermeister Schneider von Wertheim hat sich in der Tauber ertränkt. In Heidelberg stürzte der Landwirth Quast in seine Dunggrube und erstickte. In Diersheim ertrank der 66jährige Michael Grampp, zu Jmmenstaad der Fischer Bleiderer ; zu Niedereschach brach beim Sturz über die Haustreppe der Schneider Johann Nist das Genick ; auf dem bad. Bahnhof Basel wurde de? Bremser Fröhlich zerquetscht. Brandfälle : In Schnerkingen ist das SternenWirthshaus des B. Bosch niedergebrannt, in Rheinbischofsheim die Sulzberger'sche Behausung theilweise. vu der NdelnPsaU. f Lehrerveteran Philip Schneider in Mußbach. Der Schuster H. Peter in Pirmasens erstach im Streite seinen äl teren Bruder. Bernhard Lutz in Grün stadt hat 2000 M. zur Gründung einer Diakoniffenanstalt vermacht. In Rohrbach bei Bergzabern hat sich der Ackerer Mich. Quintus vergiftet, in Kaiserslautern erschoß sich Phil. H. Simbgen. In Olsbrücken wurde die Wittwe Höhmann vom Bahnzag überfahren. In Hagenbach brach in der Kirche Feuer aus, das den Hochaltar und die dort aufgestellte Weihnachtskrippe zerstörte. vost. In Tupadly ist der Knabe Anton Wo cignoj von seinen eigenen Eltern zu Tode geprügelt Worden. Der Gutsbesitzer Alisch in Krone A. B. hat den ConkurS erklärt. Unglücks- und Brandfälle. In Folge von Kohlenoxydgas Vergiftung starb zn Jnowrazlaw die beim Zimmermeiste? vevunstete Magd Rosalie Bartoszak ; der Wagenputzer Kindt aus Jerzvee wurde.auf dem Posener Bahnhof von einer Lokomotive überfahren und auf der Stelle getödtet. Niedergebrannt sind : zu Lagwy ein Bauergehöft, zu Mlodzicjewice das Gehöft des Wirths Kmiczak, m Pleschen ein abgesondert ste hendes Gebäude, wobei eine Frau und zwei Kinder mitverbrannten, zu Schneidemühl das Grundstück des Schuhmachers Böttcher. Die Erfahrung Vieler ! Nachdem ich so diel von Unberdanlichkeit zu leiden hatte, war ich nahe daran, mein Leben l zu verlieren. Wie leicht Und verdaulich auch die Nahrung war, ich bekam bald darauf arge Schmerzen ! Schließlich ! mußte ich drei Wochen im Bette.liegeu. Ich hatte zwei Aerzte aber sie halfen mir nicht. Endlich hörte ich von Hopfen Bitter ! l Ich probirte sie! Kaufte eine Flasche, nahm den Inhalt in vier Stunden Uud am nächsten Taöe dar ich aus dem Vette. War seitdem nicht mehr Krank ! Ich habe sie seitdem Hundrten euchfohlen. (St o. Kend al l. Vllsto, Boston, Mass. Ochäudllche Grausamkeit ist eö Deine Familie leiden zu lassen Wenn Du sie kurirea kannst Mit Hopfen.Bitters. Verfolgt die Schwindler. Wenn Du beim potheker Hopfen Bitter klangst und r giebt Dir etwa ndere al eine Flasch mit weiier Etiquette und darauf ein grün! Hoxfenbkndel, s verklag ihn egen Betrug und wir werden Dich liberal belohnen. Siebe den bundelgertchtlichen verbotlbefehl an E. D. Warner' Serman Hop Bitter. Reading, Mich, und all fein Verkäufer, genten, potheker un ander Nachahmer, ' Dr. C. C. Everts, DentsHerZahnarzt, (achsolg l. S. ald Q..C3sC Washington n Veunsvlvania Otr. Jndin,n.

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Poftzug. Schnllzg eeom. tI0:4S 4:tt?lm tN l3:ö9N 6:41 6:13, 1:37 7:ii . :, 3:33 0 8:57 , ... . 3:47 8:9 4:51 . 9:53 , 6:40 . 11:30 . l23TBit 4:24 . 8:03 , 6:n . 3: 9m i: j4tm 6:3 , 5:15 w 7:3, . 7: 0 rn

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