Indiana Tribüne, Volume 9, Number 125, Indianapolis, Marion County, 25 January 1886 — Page 4

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C?in Mann, welcher der Blutschande angeklagt ist, überliefert sich selbst der Poliz t. Unsere Leser werden sich jtdenfallS der vor einer Woche erschienenen Mit theilung erinnern, daß ThomaS Cayton in Cincinnati feinen hier wohnhaften Vater MorriS Cayton der Blutschande bezichtigt hat. indem er angab, dak der Vater feine eigene Tochter, also die Schwester des Anklägers vergewaltigt hat. Man wird sich auch erinnern. da& der Angeklagte damals nicht aufzufinden war, und man war allgemein der Ansicht, dab er sobald nicht wieder hierher zurück kehren werde. Gestern Nachmittag jedoch ging ein seingekleideter, etwa 50 Jahre alterMann auf den Polizisten Richards zu und er kündigte sich bei demselben, ob die Poli zei nach einem gewissen MorriS Cayton fahnde. .Sollte das der Fall fein-, fetzte er hinzu, .so bitte ich Sie. mich zu verhaften, ich Heike MorriS Cayton Der Polizist erkundigte sich per Telephon ob er den Mann festhalten solle, und da er eine bejahende Antwsrt erhielt, brachte er ihn in'S StationShauS. Dort angekommen, wurde Cayton un ter die Anklage der Blutschande gestellt. Zu Superintendent Lang sagte er : .Wissen Sie wer TbomaS Cayton. der mich jenes Verbrechens bezichtigte, ist?" Als Lang verneinte, zog Cayton die Photographie eines 10jährigen Knaben aus der Tasche und sagte höhnisch: .Die ist der Mann..Sind Sie von Lafayette Cayton'SAnlagen gegen Sie unterrichtet- erwiderte darauf der Superintendent. .Er ist ebenfalls Ihr Sohn und majorenn.Der Gefangene erbleichte und sagte nichts. Dann wurde er in eine Zelle ge bracht und dort suchten ihn die Beruhter statter der Tageblätter aus. Er zeigte sich sehr redselig und stellte die Richtigkeit aller gegen ihn vorgebrachten Anklagen entschieden in Abrede. Er erzählte, dab er Tag? zuvor, ehe ene Anklagen hier eingelaufen waren. nach LouiSville gereist fei. Er habe keine Ahnung davon gehabt und wurde zuerst durch eine Cincinnatier Zeitung davon unterrichtet. Kurz nachher erhielt er Briefe und Depeschen von hier, in wel chm er von Allem eingehend unterrichtet wurde, aber daS Alles habe ihn nicht ab gehalten, nachdem er seine Geschäfte eredigt hatte, hierher zurückzukehren Am Samstag sei er hier eingetroffen. habe sich, um sich auszuruhen, in feine Ecke New Jersey Str. und Massachusetts Ave. gelegene Wohnung zurückgezogen und gestern habe er sich der Polizei überiefert. In Bezug auf das Verhältnis zu seiner Familie sagte der Mann Folgendes : Ich heirathete in 1860. Ich machte den tteleg mit und zog tn 1807 mit meiner Familie nach Cincinnati woselbst ich alS Nähmaschinenagent thätig war. In 1873 verließ mich meine Frau mit den Kindern, ich begab mich nach Columbuö und hörte nichts mehr von meiner Fg' milie. Im vorigen Sommer fand ich jedoch eine Notiz in einer Zeitung, in welcher sich eine Frau Cayton nach dem Verbleib ihres Mannes erkundigte, und ich reiste nach Cmcinnati um meine Familie auf zusuchen. Ich fand sie und habe meine lö.jährige Tochter erst mit nach West Virginia und dann hierhergenommen. Ich hatte die Absicht, sie wieder zurück nach Cincinnati zu bringen, sie aber ge stand mir, dak sie sich stit 5 Moaien in gesegneten Umständen befinde und um lhre Schande zu verbergen, nahm ich sie mit hierher und logirte sie in dem Hause der Frau Schilling ein. Sie ging aber endlich doch nach Hause und heirathete ihren Verführer Frank Geren. Einen Tag nachher kam aber mein Sohn Thomas Cayton hierher, verlangte 525 von mir, und drohte mit Enthüllungen, falls ich ihm da Geld nicht geben würde. Ich kaufte ihm ein Reisebillet gab ihm aber kein G'Id. Seit meine Tochter in Cincinnati ist, schrieb sie die artigsten Briefe n mich. Ander sind die Briefe ihrer Mutter. Ich bin überzeugt, daß die ganze Angelegenheit ein Erpresiungkversuch ist. (Sin Verbrechen vereitelt. Al? vorgestern Nacht das Dienstmäd chen von Dr. HaSkel mit einem Packet Butter m der Hand nach Hause ging. kam ein Neger aus daS Mädchen zu, ergriff eS am Halse und versuchte der Unglücklichen den Mund zu verstopfen um sie am Schreien zu verhindern. Sie wehrte sich indeß aus Leibeskräften, schrie laut auf und veranlakte dadurch, dab die Nachbarin herbeiliefen. Die schwarze Bestie nahm ReitzauS. Josephine Mertz wurde heute in'S Jrrenasyl gebracht. kV'Der Schauspieler Mitterwurzer wird nun jedenfalls doch nicht hierher kommen. Gestern telegraphirte der The aterdirektor Jsenstein an den Männer chor. daß er mit der Truppe kommen werde, wenn man ihm $250 im Voraus garantirt, man gab ihm jedoch eine ab lehnende Antwort, weil es nun zu spä wäre, derartige Arrangements zu treffen

Via VereinSdirigent geehrt.

Gestern Abend fand in der Turnhalle eine hübsch arrangirte gemüthliche Un terhaltung des Harugari Sängerchor statt, zu welcher sich ein zahlreiche Pub likum eingesunden hatte. Bei dieser Gelegenheit wurde Herr Ernst Knodel, der beliebte Dirigent des Vereins, beson ders geehrt, indem ihm Herr Johann, der Präsident deS Vereins, die Mitthei lung machte, daß er zum Ehrenmitglied erwählt worden sei. Zugleich wurde ihm daS hübsch eingerahmte von Herrn M. Schwarzer ausgeführte Ehrendiplom überreicht. Das musikalische Programm, welche aus Chor und Solovorträgen bestand, bei welch letzteren die Herren Knodel. Spiclhoff. Schwarzer. Decker, Johann, Bornkamp und Johann jr. mitwirkten, wurde recht gut ausgeführt und erst zu später Stunde dachte die lustige Gesell schaft an's Heimgehen. Sie rüsten sich. Gestern Nachmittag fand eine Ver sammlung der aktiven Mitglieder des Männerchor statt um die Borbereitungen für daS Sängerfest zu besprechen. 22 Sänger haben ihre Theilnahme am Sängerfeste zugesagt und der Sekretär wurde beauftragt, der Festbehörde Mit. Heilung davon zu machen. Ein Vergnügunqöcomite bestehend aus den Herren Fred Francke. Vaul Krauk und F. Mummenhof wurde aufgestellt und zum Quartiermeister wurde Herr I. L. Vieler ernannt. DaS Sängerfest findet bekanntlich im Juni in Milwaukee. WiS.. statt, und soll eineS der größten Feste werden, die der Bund je veranstaltet hat. Qia ungerathener Cohn. Herr Riley. der eine Restauration im Masonic Gebäude, Ecke der Washington und Tennesiee Straße führt, hat einen Sohn, auf den stolz zu sein, er nicht ge radk Ursache hat. Gestern kam dieser Sohn, Philip heißt er. in die Restaura ion seines Vaters und fing dort Skan oal an. Der Vater war vollständig un ähig, den Sohn zur Raison zu bringen und wußte sich schließlich nicht anders zu Helfer, als einen Polizisten herbeizurufen. Als dieser kam, warfen sich die lieben würdigen Freunde des liebenöwürdi gen Sohnes für diesen in'S Geschirr und der liebenswürdige Po izist sah sich in Folge besten veranlaßt, den Sohn und einen Freund desselben, Namen? Shafer, mitzunehmen. SrnndetgenttznmS - Ueber tragungea. Martin M. Preble an Martha In Q C. für Lot 4 in Edwin H. LammiS' Sud. von voi 37 tn vanwav und Hannas Sub. 5300. Wm. G Cook, Aisignee. an Mary I. Tutewiler. Theil von Lot 11 in Square 23. $-. Albert A. Lawrence wurde deute hier auf einen VerhaftSbefehl der Polizeibehörden in Peru, Ind. hin. wegen Unterschlagung verhaftet. Mollie DaviS wurde heute ver hastet, weil sie ohne Eheschein in Gemeinschaft mit Milton Jacobs die verbotenen Pfade der Liebe betreten hat. Nur durch wirkliche Güte und reellen Werth hat sich daS berühmte Sa! valion Oel so rasch eingebürgert. Ein auer Amkel findet beut zu Tage überall nilang. Der Versicherungsagent W. C Gcudb fiel gestern Vormittag, während er vem GotteLdlentte tn der zweiten PreSbyterianer Kirche beiwohnte, in Ohnmacht und mußte hinaus getragen werden. Die Gemeinde und der Pastor wurden durch den Vorfall in große Auf regung versetzt, da man den Erkrankten Anfangs für todt hielt. ES wurde ein Gebet für den Todtgeglaubten gesagt. In der Fortschritt-Manie No 66 deS deutschen Orden Harugari wurden folgende Beamte durch den D. D. G. G. Gottlob Hofacker in ihre refpektioen Aem ter eingesetzt : GSc. G. Charles Kostenbader. O. O. Charles Heiser. M.' G.-John Wesp. Secr. Georg ManShardt. RechnungSführer Rudolph Ziegler. Schatzmeister Heinrich Laatz. Erster Ceremonienmeister Carl Kirst. Zweiter Ceremonienmeister Christ. Michael. Innere Wache Wm. Johann. Aeußere Wache Wm. Bornkamp. Zu den besten Feuer-VerstcherungS Gesellschaften deS Westen gehört unbe dingt die .Franklin- von Indianapolis. Ihr Vermögen beträgt Z320.000. Diefe Compagnie repräsentrrt die .Northwestern National- von Milwaukee, Vermögen 11.007,193.92 und otc .German Ameri can- von New York.- deren Vermögen über 3.095,029.&9 betragt, fferner re präsentirt sie die .Fire Association os London." Vermögen $1,000,000 und die .Hannover os New Aon mit einem Ver miWn hrm 9 7mmn ezl, ist namentlich deshalb zu empehlen, weil fte nicht nur billige Raten hat, fondern well außer den regelmäßigen Raten, aucy ve, großen Aerlusten kein Vuf schlag erfolgt. Herr H e rma n T. Brandt, ist Agent für die hiesige Vtadt und Umgtßltnd.

Selbstmordversuch.

Heute Nachmittag um 2) Uhr fand der Kaufmannspolizist George Bühler in dem Saloon an der Ecke der Wyoming und Delaware Straße einen Mann auf einem Billiardtiscbe liegen, der kein Le benszeichen von sich gab. Man erkannte in dem Manne den Sa loonbesitzer Omen Robinson und bald stellte e sich heraus, daß der Mann Gift genommen hatte. Rettungsversuche wurden angestellt, indem man Dr. HodgeS herbeirief, aber zur Zeit läßt es sich nicht feststellen, ob er wieder genesen wird. Der Mann ist ein alter Junggeselle und schien in letzter Zeit schwermüthig gewefen zu sein. C vildienstreform. Fred. Steinhauer, der seit fünfzehn Jahren im Postdienst ist, und zuletzt die Stelle eines TranLfer-Agenten im BahnHofe batte, wurde vorgestern abgefetzt, und an feiner Statt wurde auf Empfehlung des CongreßmitgliedeS Bynum Barney Conroy ernannt. Wkr ist Barney Conroy ? Am 13 September 1872 wurde Bar ney Conroy wegen Diebstahls zu zwei Jahren Zuchthaus verurtheilt. Am 11. Juni 1877 bekannte er sich deS Straßenraubs schuldig und wurde wieder zu zwei Jahren Zuchthaus verurtheilt. Kaum hatte er feine Strafe abgesessen, al er wiederum wegen "riotnig" im Criminalgerichte zu 51 Strafe undKosten verurtheilt wurde. Einen Monat später war er wieder deS DiebstahlS und deS Raubs angeklagt. Er brannte durch. Auf Verwendung einiger Freunde schlug der StaatSanwalt später den Fall nieder und Barney kam wieder hierher. Am 1. Dezember 1883 wurde er im Kriminalgericht wegen einer Schlägerei zu fünf Tagen Gefängniß verurtheilt. Man sagt, daß es in der Stadt keine Person gebe, welche der Polizei bester be kannt ist, a!S Barney Conroy. Und diesem Mann wird die ganze Post anvertraut, welche durch den hiesigen Bahnhof geht. DaS nennt man Civildienstreform. US den ,rtStdöseu. Suverior Court. Zimmer No. 3. Christian Vonderbeide u. A. aeaen TbomaS McJnerey. Notenklage. Dem Kläger 5237 76 zugesprochen. Samantba I. McZntosch gegen Wm. McJntoscd. Scheidung bewilligt. JameS Keenan gegen Anna Keenan. Scheidung bewilligt. P,lizet'Gericht. George McConoy hat sich im Zoo unmanierlich aufgeführt und wurde bestraft. Phillip Riley. der ungerathene Sohn und fein Kamerad Shafer wurde wegen der an anderer Stelle erwähnten SonntagSfeier verdonnert. 550 und Kosten lautete der AuSspruch tn beiden Fällen. Gegen Joseph Dennison, welcher ange klagt ist, den Geldkasten au einem Straßenbahnwagen gestohlen j haben, liegen sehr gravirende Beweise vor, unter andern auch der, daß er. als er sein Fahrgeld bezahlen wollte, dem Treiber einen falschen Silberdollar gab. Er wurde den Großgeschmorenen überwiesen. JameS BurnS war deS BierverkausS am Sonntag angeklagt. Er hatte einen Zeugen Namens Zink mitgebracht, wel cher aussagte, daß eS kein Bier sondern Ginge? Ale war. Der Polizist, welcher die Verhaftung vorgenommen ha', behauptete demgegenüber. daß doS Getränk aus einem Bierfaffe verfchänkt wurde, und der Polizeirichter war geneigt, anzunehmen, daß Ginger Ale gewöhnlich nicht auS Bierfässern auSgeschänkt wird. DeS halb lautete sein Urtheil 525 Strafe und 30 Tage Haft und er begründete die schwere Bestrafung damit, daß man nach seinem Dafürhalten einen Zeugen veran laßt hat. die Unwahrheit zu sagen. ES wurde natürlich an daS Criminal gericht appellirt. MoiriS Clayton, der Blufchande ange klagt, wird morgen prozessirt. Am 7. Februar findet ein vom Soz. Sängerbund verunstaltetes Conzert zum Benefiz des Dirigenten, Herrn Karch, in der Mozart Halle statt. eST Anton W. Shermood. 80 Jahre alt. fürchtet daß fein Sohn Robert ihm nach dem Leben tracbtet und hat ihn deshalb bet Squue Feibelmann ver klagt. DaS sind auch Vaterfreuden k Deutsche! Lvcal Vkachrlchten. vrandendurg. T zu Berlin Musikdirektor Julius Lie big, Redacteur O. Timm, sowie die Schauspielerin Frl. Vöym. Am 1. Januar ist m Verlm die polnische Zer tung ?!ovy Dziennik" zum ersten Mal erschienen. Unter rätyselyaften um ständen ist in Zellin a. O. der Rentner Jsert verschwunden. Selbstmorde und Unglücksfälle. Im Berliner Tbleraar ten hat sich der Uhrmacher Ernst Werner erschossen ; der Landbriefträger Röding zu Rhinow hat sich erhängt oder ist, was noch nicht geni'gend aufgeklärt ist, das Opfer eines Verbrechens geworden. Im Brunnen ertrunken ist die Bäuerin Siieguth zu Booßen berFranksurt a. .: in der Mühle zerquetscht wurden der Sohn des Mühlendesitzers Wasch zu Groß-Woltersdorf und der Mühlgehilfe Siegert m Sommerfeld ; unterm Es er tranken ein Sohn des Aufsehers Hack barth zu Plötzensee und der Fährknecht Nenn zu Fischwerker. Durch oylengas bezw. die Ofenklappe fanden ihren od eine Wittwe Meixner in Landsberg a. W. und die LOjäbriae Bertha Schmidt in Dahme. In ihrer Wohnung vn brannt ist die Wittwe Lubz mvpandau.

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