Indiana Tribüne, Volume 9, Number 125, Indianapolis, Marion County, 25 January 1886 — Page 3

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Die Mzufriedenen

Roman von Emil Mariot. sFortsktzung.) ES ist gut," sprach Mignon hastig. Schließen Sie sorgfältig die Thür und offnen Sie Äiiemandem. Ich glaube, daß cr noch in der Nähe ist. Mir war vor bin, als ob im (5orridor Jemand sich auf i'alte." ..Das wollen wir aleicb seben," siel ! Franz ein und griff nach der erze. Bleibe da, du Tununkovs !" riet iiottt und hielt ihn zurück. Wie leicht kann er eine Waffe bei sich haben !" Tas ist wahr," sagte der Held, welcher ich ohnehin nicht vor die Thür gewagt bätie, und stellte die Kerze wieder auf den Tisch. Lotti aber, welche sehr neugierig var, öffnete die Thür em wenig und pahte in die Tunkelhett. Äignon legte die Hand an die Augen. Ich fürchte mich !" murmelte sie schau dernd. ..Er war aewiö da, um mich zu ermorden." J" sprach es draußen. Aufschreiend prallte Lotti zurück und warf die Thür zu. Der Held stand mit verduzter Miene da. Nur über Mignon's Antlitz flog ein ganz anderer Ausdruck als der des Schreckens. Es war, als ob Hoffnung, Freude, Sehnsucht blitzschnell in tyren Zügen wechselten. Äcuthlg näherte sich Mlgnon derThur und öffnete sie wieder. ,,ler bin ich !" sagte sie entlchlos sen. kommen Sie doch ! Ich fürchte mich nicht." Keine Antwort. Sik borte verhallende Schritte. (tr kann nicht hinaus," sprach Lotti flüsternd. Das Thor ist zugesperrt." .Mir schemt, dan er cic Hausleute ge weckt hat," sagte Kranz ebenso leise. Ich höre stimmen und Tritte. Und :etzt knarrt das Thor!" ner Lotti. Und jetzt fällt es wieder in's Schloß." Der Held athmete auf. Gott sei gedankt! Der Äandlt lst draußen." Mignon ließ die Beiden stehen und ging in ihr Schlafzimmer. Der Mond schien voll und licht in's Gemach hinein. Das Mädchen sank auf die Knie und hob wie betend die Hände empor. Nach langer, langer Zeit stürzten wieder Thränen, jauste, lindernde Thränen aus ihren Augen,über ihre Wangen. Er! Er!" schluchzte sie, seine Stimme war es, seine lang entbehrte Stimme ! Er denkt noch an mich, er wollte mich ermorden, weil er mich gefallen glaubt er liebt mich noch i" XXI. Sie schliefen lang, schliefen bis in den Tag hinein, denn sie waren spät nach Hause gekommen und hatten über müßig viel getrunken. Fritz Wallbrecht war der Erste, welcher gähnend und sich streckend das ager vertlep. ot muß doch in's Amt gehen," brummte er. Wo ist mein 3!ock 'i Ah, da auf dem Boden liegt er. Dieses verdammte Amt! Ich werde es noch auf den Nagel bängen." . Abu das lieber nicht," agte aura. welche das liebliche Selbstgespräch belauscht hatte. Aber mich freut die Arbeit nicht. Niemand von der Familie arbeitet. Ich sehe nicht ein, warum gerade ich der Einzige sein soll, welcher sich plagt." Wer soll dich denn erhalten, ducarr. wenn nicht du selbst?" Fritz murmelte etwas 1.nvertandllche-?. Äst das Frühstück fertig ?" fragte er dann. Wahrscheinlich nicht; Lotti dürfte noch schlafen." Diese Canaille! Ich möchte wirklich wissen, wozu wir dicje Person füttern. Sie ist zu nichts zu gebrauchen." Äch' in's Kaffeehaus, anstatt zu fluchcn. Und noch Eines: Kommeheute nicht vor Abend nach Hause." Warum V Darum." Meinetwegen." Er ging. Laura machte hinter ihm her eine lange Nase, sprang dann aus dem Bäte und kleidete sich eilig an. Papa ! Mama !" rief sie. Steht auf ! Es ist Zeit." Papa und Mama folgten der Auffarderung. In einer Stunde hatten sie Toilette gemacht. Ist der Affe fort !" fragte der Papa, in's Zimmer feiner Tochter tretend. Er meinte seinen Schwiegersohn. aura war eben beschäftigt, ihre Kinder zu waschen. 3a'" gab sie zur Antwort. ...Wo ist Mignon?" Sie schläft noch." Weiß sie V Alle, seit gestern Abend. Verlieren wir keine Zeit mit unnützen Fragen. Macht' euch bereit und schaut, daß ihr .fortkommt. Frühstücken könnt ihr auf dem Bahnhöfe. In Arünn treffen wir wieder zusammen." Sollen wir nichts mit uns nehmen?" Nur das Nothwendigste, um kein Aussehen zu erregen. Also vorwärts jetzt ; die Kinder sind fertig. Wo ist die Äania !" Hier," sagte diese mit ihrem schmachkenden Lächeln. Das dumme Gesicht möchte ich sehen lo.lnen, welches der Lümmel schneiden vird!" rief der Papa kichernd und roch .in der Nosenknospe, welche er im Knopfe oä'e stecken hatte. Wenn dir nach diesem Anblicke ge killet, brauchst du dir ihn einfach vorzu,:ei'en," erwiderte Laura mit großer Kalt.'iutigkeit. Ich sinde, daß sein Gesicht immer dumm ist und habe kein erlan gen, es jemals im Leben wieder zu sehen, täebt jetzt, sprecht nichts auf der Stiege mx seid überhaupt sehr vorsichtig. Zldicu!Der Papa wollte sie küffen, doch Laura wich der Liebkosung mit den Worten: Lass' doch !" aus, beugte sich auf ihre Binder herab und küßte sie beide. Seid brav und geht mit den Großcltern ; die Mama wird bald nachkommen !" sagtc sie freundlich. Der Papa nahm das Mädchen auf den Arm und die Mama den Jungen beider Hand und alle Vier trotteten davon.

Allein geblieben, suchte Laura lyre Schwester auf. Ü)!ignon saß auf dem Bette. Sie hatte einen Schlafrock umgeworfen und ihr Haar war noch ungekämmt. . Wohin sind die Eltern und deine Kinder gegangen?" fragte sie, kreuzte die Arme auf der Brust und blickte die Schwester durchbohrend an. Der starre Blick ließ ihr ohnehin sehr dunkles Auge fast schwarz erscheinen. Laura hielt diesen schwarzen Blick nicht aus. Sie senkte den ihrigen. Du weißt, wohin."

Ich errathe es ohne Mühe. Dein wie soll ich ihn nennen ? dein Freund, unser Hausherr, oder wie man ihn sonst heißen ioill, hat mir gestern Abend Alles gesagt. Er hat mich zu sich beschicken und mir mitgetheilt, daß er die Absicht habe, mit dir zu fliehen, und sich auch meiner, der Kinder und unserer Eltern annehmen wolle. Das ist großmüthig von ihm, und ich glaube sogar, daß es ehrlich gemeint ist. Ich aber werde mich euch nicht anschließen. Bis jetzt habe ich unter dein Drucke mir unbegreiflicher Berhältnisse gelebt. Ich sah immer Geld im Hause und wußte nicht, wem zuliebe es uns so reichlich zufloß. Die Menschen vermutheten, mir zuliebe, und ihr ließet sie in diesem Glauben. Das ist es, was ich euch nie verzeihen werde. Du haltest Furcht vor deinem rohen Mann, und deshalb war es dir bequem, daß die Welt mich für die Schuldige hielt. Was aber ich dabei verlor, wie sehr ich darunter litt, das kam natürlich nicht in Betracht. Geh mit ihm ; folge den Eltern. Ich aber sage mich los von euch auf i,nmer und ewig. Ihr seid todt für mich, ich will es für euch sein. Geh! Wir ha; den mit einander ausgesprochen." Laura schaute sie voll Bestürzung an ; sie hatte nicht erwartet, solch' einer un beugsamrn Entschloffenheit ihrer Schwe ster zu begegnen. Höre mich an," sagte sie hastig. Ich habe nicht schön an dir gehandelt, ich sehe es ein. Aber Fritz ist so roh. Er hätte mich geschlagen. Was sollte ich thun? Den reichen Freund aufgeben? Das wollte ich nicht. Aber nicht nur seines Geldes halber wollte ich ihn nicht aufgeben. Jln Anfange dachte ich freilich nur an sein Geld ; später jedoch, als ich ihn näher kennen lernte, als ich einsah, wie gut er im Vergleich mit meinem dummen und rohen Mann sei, als er so freundlich zu meinen Kindern sprach, da gewöhnte ich mich langsam an ihn, und heute mag ich ibn sogar recht gut leiden. Weil er aber reich ist denn das ist und bleibt freilich die Hauptsache habe ich mich entschlossen, meinem Manne zu entlausen und dem Anderen zu folgen. Ich reise nach Mähren, auf Herrn FernHeini's Landsitz. Die Eltern werden nicht bei uns, sondern in der Stadt, nebenan, wohnen; in unserem Hause wären sie mir lästig. Aber die Kinder nehmen wir zu uns in's Haus. Herr Fernheim will sich von seiner schlechten Frau gerichtlich scheiden lassen, denn schlecht i sie. Seitdem er krank ist, kümmert sie sich nicht mehr um ihn, als ob cr ein zerrissener Rock wäre. Und die Kinder will er adoptiren. Er hat sie nämlich sehr lieb, meine Kinder, besonders die Laura. Heirathell kann er mich nicht, weil wir Beide katholisch sind, aber das macht nichts. Er sieht trotzdem seine Frau in mir und das ist mir genug." Laura hatte sebrfchncll gesprochen und Mignol ihr mit niedergeschlagenen Augeil iiugehoit. rnciictt du allein ?" jtetsi, mit ihm ; wir treffen aber erst auf dem Bahnhof zusammen, um keine Anlaß zu einem verfrühten Gellatsche im Hause zu geben." Willst du nichts für deinen Mann zurücklassen '" Wozu- da ohnehin du hier bleibst Du maA ibm Alles sagen." Gut. Laura siel ihr um den Hals und küßte sie leidenschaftlich ; in ihren Nuaen stan den Thränen. Mignon war sehr bleich. aber sie weinte rncht. Komm' mit mir !" bat Laura zum letzten Mal. Mignon schüttelte das Haupt und machte sich aus ihren Armen los. Laura ging. Mit zuckenden Lippen schaute Mignon ihr nach. Zwischen ihr und ihrer Familie lag nun ein Abgrund. Sie war von dieser Stunde an allein auf der großen weiten Erde ganz allein. Sie hätte nicht angeben können, wie ihr der Tag vergangen war ; aber es war Abend gelvordcn und noch immer saß sie auf ihrem B;tt, hielt die Hände im chooke gefaltet und sah vor sich hin. Lotte hatte einige Mal Fragen an sie gerichtet, doch da dieselben ohne Antwort gebliebeu waren, hatte sie sich nicht weiter um das junge )!ädchen bekümmert. Erst als Mignon im Nebenzimmer schwere Tritte und eine fluchende Stimme börte, erwachte sie aus ihrem Brüten. Sie kannte diesen schweren Tritt, diese weinheisere stimme. Fritz polterte in'S Zimmer: Wo allt steckten ? Warum keine Lampe angezündet sei und kein Feuer im Ofen brenne ? Er sei bis auf die Haut durchnäßt ; drau ßen regne und schneie es, als ob die Erde ersäuft werden sollte. Ob das eine Wirthschaft sei? So viele Weibsleute im Hause und doch keine Ordnung. Wohin habe sich die Eanaille, die Lotti, verkro chen ? Zum Henker auch ! Er wollte Antwort haben. Bist du fertig ?" fragte Mignon, als er jetzt, schwer athmend und hochroth im Gesichte, eine Pause machte. Wie kann icy vir Antwoit geven, wenn du Mich Nicht zu Worte kommen laßt r Er warf seinen nassen Hut zornig in eine ae. Wo sind ALe?" wiederholte er mit einem fluche, jwt!" saate Mianon. Fortsetzung foigr.) . Ein Sohn der Zeit. Leh rer : Was mein ist, das ist auch dein. wer sagte dieses schöne Wort? Schüler : Cmer, der nichts hatte. ' Im Redactionsbureau. Redacteur (zum 3!eporter): Das heißt, Herr L., Sie bringen mir in letzterer Zeit wirklich zuweilen Notizen, die kaum Glauben verdienen. Reporter : Aus richtig gestanden, am Glauben Verdienen liegt m weniger als am (öeld-Verdie nen!

DcrKampsumcinKmd.

Roman von i5wa!d August König. v m 0 1 1 11 i 3 n i 1 u i m b c n e Die Glocken läuteten zur Kirche, im Sonntagsgewande, mit ehrbaren Mwnen, daö Gesangbuch in den Händen, wanderten die Gläubigen zum Gottes hause. Goldener Frühlingssonnenschein lag Über den Häusern und Straßen der großen Stadt, er drang auch durch hohe Spiegelscheiben in ein reich ausgestattetes Schlafgemach und färbte dort purpurn das starre Antlitz eines Tod ten. Vor dem großen, vornehmen Hause, in dem dieses Gemach lag, stand ein junger Herr, seine Hand zitterte leise, als er sie ausstreckte, um die Glocke zu ziehen. Er war aron und schlank, ern schwarzer Schnurrbart zierte das ernste Gesicht, in deffen Zügen ein wtllensfefter Charakter sich spiegelte. Wer hätte das gestern Abend gedacht. Herr v. Jachmann !" sagte der Diener, der hinter ihm die Hausthür geräuschlos wieder schloß. Und es ist wirklich wahr, daß Herr Wallendorf sich .erschossen hat ?" fragte der Andere mit gedämpfter Stimme. Ich wollte es nicht glauben, als die Magd aus dieseni Hause mir's berichtete." Leider ist es die Wahrheit, wie Herr Arnold behauptet, der seinen Vater todt gesunden hat," erwiderte der Diener mit bedauerndem Achselzucken, und weshalb es geschehen ist, das werden Sie als erster Buchhalter des Hauses gewiß am besten wissen." Nicht doch, ich kenne keine Ursache, die diese unselige That rechtfertigen könnte," sagte Waldemar v. Jachmann mitgedankenvoller Miene, unsere Finanzen stehen sehr gut, Sie dürfen das Jedem sagen, der wegen Forderungen Besorgnisse äußern sollte." Niemand wird's glauben," seufzte der Diener, ich sehe den Sturm schon kommen, der das alte, angesehene Bankhaus erschüttern und stürzen wird." Das fürchte ich nicht; wo ist der junge Herr ?" Oben in der Familienwohnung, der Hausarzt ist vor einer halben Stunde gekommen." Ist vom Geschäftspersonal Jemand dal" Sie sind der Erste, Herr v. Jachmann; Herr Arnold sandte die Magd zu Ihnen und mich zum Hausarzt, alle übrigen Personen erfahren das Vorgefallene immer noch früh genug." Der Diener hatte bei den letzten Wor ten die Thür des Kabinets geöffnet; Wal demar trat ein, feine Stirn war sorgen voll umwölbt. Er konnte nicht begreifen, was den Chef des angesehenen Hauses bewogen haben sollte, seinem Leben so plötzlich ein Ende zu machen. Gustav Wallendorf war nicht nur ein reicher Mann, er stand auch im be sten Vkannesalter, das Leben konnte sei nen Werth für ihn noch nicht verloren haben. Er besaß zwei Kinder, eine Tochter, die an einen reichen,adligen Gutsbesitzer verbeirathet war, und einen Sohn, dessen Leichtsinn und Verschwendungssucht ihm allerdings manche Sorge bereitet hatten. Seine Gattin ruhte schon seit Jahren unter dem Ätasen ; eine trauliche und angenehme Häuslichkeit hatte er seitdem nicht mehr, aber daß er darüber sich jemals beklagt haben sollte, konnte Waldemar sich nicht erinnern. Er war ein Lebemann gewesen, sein Reichthum bot ihm die Mittel ' dazu, und er hatte es auch verstanden, sein Dasein angenehm zu gestalten ; welcke Wünsche er auch hegen mochte, ihre Erfüllung brauchte er sich nicht zu versagen. Und dennoch entspann Waldemar sich jetzt mancher finstern Wolke, die er in den letzten Wochen auf der Stirn seines Chefs gesehen und für die er keine .Erklärung gefunden hatte. Er war der Vertraute Wallendorf's gewesen; überden Leichtsinn seines Sohnes und seines Bruders hatte ver Bankier sich oft bei ihm beschwert, aber die Ursache dieser auffallenden Verstimmung verrieth er ihm nicht, und Waloeniar hielt sich nicht berechtigt, danach zu fragen. 9tach seiner Anschauung lagen diese Ursachen nicht in geschäftlichen Angelegenheiten, das Haus hatte allerdings einige Verluste gehabt, aber im Hinblick auf die soliden Grundlagen des Geschästs wollten dieselben wenig bedeuten, sie konnten unmöglich den Bankier zu dieser That der Verzweiflung getrieben haben. Die Arme auf der Brust verschränkt, staub Waldemar am Fenster des mit allem Co,"sort ausgestatteten Kabinets und blickte sinnend hinaus in dei sorgsam gepflegten Garten, dessen BlüthenPracht gestern noch den Bankier erfreut hatte. Seine eigene Existenz war nun auch in Frage gestellt, auf die Hoffnungen, die er einst gehegt hatte, mußte er verzichten. Wie oft hatte seine Mutter, die Generalin von Jach mann, ihn auf die Ä!öglichkeit auslncrksam gemacht, daß er im Laufe der Zeit der Associe, später vielleicht der Chef des Bankhauses werden könne, da ja der junge 'Wallendorf nicht fähig sei, die Geschäfte zu führen. Und er selbst hatte nur zu gern sich in diese Möglichkeit hineingeträumt ; nicht des Wohllebens wegen, das sie ihm in Aussicht stellte, sondern auö Liebe zu Denen, die seinem Herzen nahe standen. Seine Mutter war auf eine kleine Pension angewiesen, seine Schwester noch unversorgt ; einen Bruder besaß er nicht, wohl aber eine Braut, die außer ihrer Liebe ihm nichts in die Ehe mitbrachte. Die Sorge für diese drei Personen, deren Glück ihm höher galt, als das eigene Wohl, konnte sür ihn eine drückende Last werden, wenn er seine gute Stelle verlor. Dies war nun freilich in den nächsten Monaten noch nicht zu befürchten, denn er blieb nach dem Tode des Chefs die Seele des Geschäfts, ohne ihn konnte der Erbe nicht fertig werden, und er war klug siir.ua gewesen, sich die Gunst und das

vertrauen Arnold allendors's zu jichtcn. Aber Arnold WaTendorf war nicht nur ein leichtsinniger Verschwender, er stand auch unter d,'m Einflüsse seines nicht minder leichtsinniges Oheims Heinrich, eines Bruders seines Vaters. Heinrich Wallendorf war in früheren Jahren Juwelier gewesen, er hatte ein namhaftes Vermögen und ein blühendes Geschäft, seine Leidenschaften ruinirten ihn und brachten ihn gewisserniaßen an den Bettelstab.

Er liebte eine feine Tafel und die Gesellschaft schöner Frauen, er vergeudete sein Geld am grünen Tisch und auf der Zlennbahn, er spielte die Rolle eines vornehmen Herrn und vernachlässigte dabei sein Geschäft. Nach demTode seiner braven, fleißigen Frau, die ihm glücklicherweise keine Kinder hinterließ, brach der Boden unter ihm zusammen, und er war fortan auf die Gnade seines Bruders angewiesen, der ihm eine Jahresrente aussetzte. Zu,n Dank dasür nahm er den Sohn des Bruders unter seine Fittige, er wurde der A!entor Arnold's, der an der Lebensweise des Onkels Gefallen fand und sich innig aii ihn anschloß. Ost hatte der Bankier seinem Sohne diesen Verkehr verboten, aber alle Warnungen, Bitten und Drohungen fruchteten nichts, Arnold war täglich mit dem Oheim zusammen, der das Haus seines Bruders nicht mehr betreten durfte. Mußte man unter diesen Verhältnissen nicht mit Sicherheit voraussehen, daß das Bankhaus trotz aller Tüchtigkeit Waldemar's schon bald ruinirt sein würde? Arnold Wallendorf und dessen Schwester, die Baronin von 3tavenberg, waren die einzigen Erben; der Anfang des 3luins lag schon in der Nothwendigkeit, daß die Hinterlassenschaft getheilt Werden mußte, denn es svar nicht wahrscheinlich, daß die Baronin ihr Erbtheil dem verschwenderischen Bruder anvertraute. Das Haus sah sich voraussichtlich zur Liquidation genöthigt,damit das Vermö gen flüssig Wurde, und nach dieser Liiuidation konnte Waldemar sich nach einer neuen Stelle umschauen. Ein Geräusch weckte ihn aus seinem Grübeln, er wandte sich um, Arnold Wallendorf stand auf der Schwelle des Gemachs. Er mochte, wie Waldemar, etwa dreißig Jahre zählen, sein Wuchs war eher klein als groß zu nennen, sein fahles Gesicht zeigte die Spuren durchWachter Nächte. Ein blonder Schnurrbart beschattete die Oberlippe, hinter den Gläsern des goldenen Lorgnons loderte in den tiefliegenden, blaßblauen Augen das Feuer verzehrender Leidenschaften, die Hand, die er dem Buchhalter reichte, war feucht und eiskalt. . Ich kann das schreckliche Unglück noch nicht fassen," sagte er mit heiserer Stimme, im ersten Augenblick,als ich die Leiche meines Vaters fand, dachte ich an die Möglichkeit eines Verbrechens, aber unser Hausarzt hat mir auch diesen Trost genommen, die Thatsache des Selbstmordes läßt sich nicht mehr bezweifeln. Sagen Sie mir die Wahrheit, sind wir bankerott V Soweit ich die Sachlage kenne, nein !" erwiderte Waldemar, Das Haus steht heute noch so fest, wie es je zuvor gestanden hat !" Arnold Wallcndorf hielt eine geraume Weile schweigend den Blick forschend und durchdringend auf das ernste, ehrliche Antlitz des Buchhalters geheftet, dann athmete er tief auf, eine schwere Last schien ihm von der Seele genommen zu sein. Sie müssen ja wissen," sagteer, ich will hoffen, daß Ihre Behauptung sich bestätigt. Dann aber begreife ich diese That um so weniger. Hat Ihr Herr Vater kein Schriftstück hinterlassen, das über die Gründe Aufschluß giebt?" Ich weiß es nicht, ich habe noch nicht nachgesehen," erwiderte Arnold, der an den Schreibtisch seines Vaters getreten war und mit seinen zitternden Händen in den Papieren wühlte, die auf demselben lagen. Sie kerden begreifen, daß alle meine Sinne betäubt waren, als ich so plötzlich vor der Leiche stand. Papa kam nicht zum Frühstück, ich hatte nothwendig etwas mit ihm zu besprechen und wollte ihn wecken, die Thür des Schlafzimmers war nicht verschlossen, ich trat ein und fand ihn in einer Ecke des Sophas mit dem Zievolver in der Hand. Vor ihm auf dem Tische lagen einige Papiere ; wie es mir schien, telegraphische Depeschen, sie liegen noch dort, ich habe sie nicht berührt, ich schloß das Zimmer zu und schickte zu Ihnen und zum Arzt; vor allen Dingen mußte ja festgestellt werden, ob hier ein Verbrechen oder ein Selbstmord vorlag. Es sollen gestern Abend nach Geschäftsschluß noch Depeschen angekommen sein, die Papa offenbar erwartet haben n,'.uß, denn er ist gegen seine Gewohnheit gestern nicht ausgegangen, ich vermuthe, daß sie uns Ausschluß geben können. Wenn Sie die Güte haben wollen, mich hinauf zu begleiten, so wollen wir oben nachsehen." Waldemar nickte zustimmend, langsam stiegen die Beiden die breite, mit Teppi chen belegte Treppe hinauf. Ich kann mir nicht denken, daß jene Depeschen auf die geschäftlichen Angelegenheiten des Hauses Bezug haben sollten," sagte Waldemar) während sein Blick über die Statuetten und Gemälde schweifte, die das Treppenhaus und den Korridor schmückten, ich vermuthe, daß es Privatangelegenheiten sind, und ich finde eine Bestätigung dieser Vermuthung in der Verstimmung des alten Herrn, die Sie doch auch in der letzten Zeit bemerkt baben müssen." (Fortsetzung folgt ) eXecrlendrrr. Der vorläufige Nachfolger des verst. Staatsministers v. Bassewitz, ist Staats rath Dr. Buchka. Paul Prillwitz, der Herausgeber der in Ludwigslust erschei. nenden Zeitung Mecklenburger" muß seine Strafe antreten, da das Reichsgericht seine Revision verworfen hat. Prof. Dühr in Friedland und Dr. Nöl ting, Schuldirektor in Wismar, feierten ihr 50jähriges Amtsjubiläum.

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