Indiana Tribüne, Volume 9, Number 125, Indianapolis, Marion County, 25 January 1886 — Page 2

v, , r r-

, . -. ,. .. -

J '

' ' -c ! i f . . ;

4 M Sr sch ei Täglich, MSl5Zch S. Sonntags. c?ittg:e TxiifLnf taßii dch den Tr?rI3 tu xe: iScch, 5t ?e:ta X'-rtiä'' Cnt per ij;5e. Beide tis4nct Ifc ,t. yft urt1ii t Üc:a?4:-?ii.5X ZV 7 Ai5k &f$c liOO TP?rfc!nNlr. Jndianzpclis, Ind., 25. Januar 13L6. Bcrörecherischcs Geschäft. Die raubmörderische Praxis manche Schiffsbesitzer, halbverfaulte oder nie brauchbar gewesene Fahrzeuge, oder auch gute Schiffe mit wcrchloser Fracht und der nöthigen Zerstörungsmaschinerie, in die See hinauszuschicken, um, wenn sie mit Mann und Maus untergegangen sind, eine hohe Versicherungssumme ein streichen zu können, ist in früheren Iahren öfter an den Pranger gestellt worden . und hat in der alten und neuen Welt i schon viel Aufregung verursacht. In neuerer Zeit hört man wenig oder gar nichts mehr von dieser Art Massenmord ; es wäre aber sehr verfehlt, daraus den Schluß zu ziehen, daß Solches oder Aehnliches heute nicht mehr vorkäme. Eine beträchtliche Anzahl Schiffe verschwindet jedes Jahr auf den Oceanen, und mit gar manchen darunter hat es eine derar tige Vewandtniß ; nur in den wenigsten Fällen kommt der wahre Sachverhalt an das. Tageslicht. In engeren Kreisen" aber weiß man gewöhnlich Bescheid, obwohl man nicht immer das Verbrechen juristisch nachweisen kann. Nur wenige Leute auf dem Lande haben eine Ahnung davon," äußerte die ser. Tage ein Matrose, der seit einem Vierteljahrhundert die See befährt und auch schon im amerikanischen Bundesdienste gestanden hat, daß sich unter den Personen, welche Schiffe laufen lassen, die gemeinsten Schurken auf GotteS Erdboden besinden, denen am Leben ihrer Mitmenschen nicht mehr gelegen ist, als mir an einer leeren Grogflasche. Was ich hier sage, will ich vor jedem Schiffs 5 rheder vertreten. Es fährt eine große Anzahl Schiffi auf dem Atlantischen und dem Stillen Ocean herum, die nicht einmal gut genug sind, im Hafen zu' liegen. Die meisten dieser Fahrzeuge wurden vor 20 bis 25 Jahren aus Hclz gebaut und können sich also natürlich nicht so lange brauchbar erhalten. Sobald nun der Besitzer eines solchen Schiffes ein Vermögen mit dem selben erworben hat und von dem Eapitän hört, daß absolut nichts mehr mit dem Fabrzeuz anzufangen fei, sieht er sich nach einem Käufer um; denn er selbst wagt es doch nicht und hat es auch nicht nöthig, mit dem Schiff ein Mordgeschäft zu treiben. ' Jetzt erscheint der eigentliche Hallunke auf dem Schauplatz und stellt sich als Käufer vor ; er sieht sich, gerade wie ein Trödler oder Pfandonkel, das Kaufobject genau an, zählt Dutzende von Mängeln daran auf und sagt schließlich, er könne höchstens 4000 $3000 dafür geben. Vielleicht geht er noch ein klein wenig hinauf, und der Handel wird endhch ab geschloffen. Der neue Eigenthümer giebt keinen Cent für Ikeparamren aus, sondern sucht nur, das Schiff recht bald zu befrachten. Nehmen wir an, er bekommt den Auftrag, 7500 Fässer Oel nach England zu expcdiren; Dafür berechnet er vielleicht an Fracht 2j englische Schilling pro Faß, was im Ganzen 18,750 . Schilling oder etwa 54,500 ausmacht. Veransäüagt man die Kosten der Schiffs- - - reise auf 000 was sehr hoch ist so , braucht der Kerl also das Schiff nur zweimal laufen zu leffen, um seine sämmtlichen Kosten herauszuschlagen. 7 Natürlich muß auf der Fahrt Tag und Nacht gepumpt werden, damit die Schiffsruine nicht schon anfangs versinkt; doch das kümmert den Kerl nicht. Spätestens bei der drittenFahrt ist daschiff verloren und dann Z Nun, dann erhält der Schiffströdler eine anständige Versiche rungssumme. Es gelingt den Kerlen fast immer, solche Schisse versichern zu lassen ; sie bezahlen der betreffenden Gesellschaft ziemlich hohe Interessen, denn v 4 die Prämie ist ihnen ja absolut sicher. In allen unseren größeren Hafenstädten, besonders aber in New Iork, giebt es eine Anzahl Individuen, welche ge werbsmaßig alte, verfaulte Schiffe kau fen und dann in der bezeichneten Weise mit ihnen verfahren. Einer von dieser edlen Zunft ich könnte mit den Fingern aus rhn deuten, will aber den Namen vorläusig aus gewissen Gründen verschweigen hat unter Anderem 20 Menschenleben auf dem Gewissen. Vor noch nicht sehr langer Zeit kaufte er eine alte amerikanische Barke an, d:e in Bayonne, N. I., mit Petroleum befrachtet wurde und von da nach London gehen sollte. Schon als das invalide Schiff in Bahonne ankam, nahm es Wasser auf, wie ern Sleo, und wahrend das Ausladen vor sich ging, mußten unausgesetzt die Pumpen m Bewegung gesetzt werden, da mit es nicht schon an derWcrfte versank. Als das Eargo glücklich ausgeladen war. wurde die Mannschaft engagirt, sobald dieselbe daS chrn gesehen hatte, n ue ' aus. Eine zweite Bemannung machte es genau ebenso. Die dritte svkannschaft blieb endlich, nachdem ihr noch em Extra Trinkgeld zugesichert war. Die Barke .hat bis auf den heutigen Tag London noch nicht erreicht ; spurlos t sie ver kchwunden, wie so viele andere. Wie unsere Schiffsinspectoren solche Schandthaten geschehen lassen können, ist mir nicht klar, jedenfalls sind sie viel fach sehr nachlassig wenn nichts Schlimmeres sonst könnte kein einziges o'.eser Ar: ven Hasen verla, sen. Halb TrampS halb Arbeiter. Gleich den Wandervögeln strömt t des Jahr in den ersten Vovembertagen erne gror,e Änzayt wandernder Arbeiter aus dem 'oldeii nach Louisiana, um dort bis zum !. April zu bleiben und auf den Zuckcrplantazen zu arbeiten oder Dämme m bauen. Der Kern dieser Armee bildet

msmna Mwüne.

sich m Canada, erhält tn ?cew yon uno an den Binnenseen den erstenZuzug, ver stärkt sich in Chicago durch große Schaa ren, vereinigt sich in Cairo mit den Le gionen aus dem großen Nordwesten und aus Canada und ergießt sich endlich nach New Orleans. Die Reise, oder wie man es sonst nennen will, kostet nichts ; Man che arbeiten sich auf Mississippi-Dam pfern durch, weitaus die Meisten aber nassauern irgend einen Platz auf einem Frachtzug. Die Meisten haben so viel Geld, daß sie auf der weiten Pilgerfahrt nicht zu verhungern brauchen. In New Orleans werden sie gewöhnlich vonAgen-

en auf die verschiedenen Arbeitsfelder vertheilt. j Von emer Zuaerplantage rn Louisiana aus wird neuerdings über diese Zwitterhafte Menschenclasse geschrieben : Viele nennen diese Leute Vagabunden; es sind aber jedenfalls keine unerwünsch en Vagabunden. Das mheimsen un serer Zuckerernten und das Errichten unerer Dämme (was stets un Winter der niedrigem Wasserstand geschieht) und manche andere Arbeiten hangen zum gro ßen Theile von diesem Element ab. Natürlich sind auch viele unnütze Bur schen darunter, aber wir haben za Angebot im Ueberfluß und wählen das Beste aus. Diese Armee setzt sich aus Angehörigen aller Nationalitäten und Gewerbe zusam m . l C L. . j " t k men. sonoren uno Avvolaren gieor es genug darunter. Jeder dieser Leute hat eine abenteuerliche Geschichte. Die We nigsten sind hier unter ihrem wirklichen Namen bekannt; gewöhnlich benennt man sie nach dem Platz, von dem sie kommen, oder nach persönlichen Eigen thümlichkeiten. Sie sind meist sehr zu f rieten mit ihrem Loos, fleißig und sparsam so lange, bis sie ihren Lohn für die Saison in der Tasche haben. Allzu gelehrig. Oberst Cooper, ein alter Jäger m der Nähe von Abbotsford, Clark-County, Wis., hat unlängst mit einer jungen Rothhaut, der er Civilisation beibringen wollte, eine Erfahrung gemacht, die er sem Lebtag Nicht vergessen wird. Gelegentlich emes Aufenthaltes m der benachbarten Indianerreservation traf der Oberst einen jungen Burschen von sehr kräftigem Aussehen und anscheinend großer Intelligenz, der sich Sam nannte, und nahm denselben in seine Dienste. Cooper merkte bald, daß Sam noch keine blasse Ahnung von civilisirtem Leben hatte, und entschloß sich, in den Abendstunden, oder wenn das schlechte Wetter von der Jagd abhielt, ihm Unterricht zu ertheilen. So saßen sie denn manchmal beim lodernden Feuer, und der Oberst las der Nothhaut aus seinen Bü chern vor und gab seine Erklärungen dazu. Sam hörte aufmerksam zu, und ein gelegentliches Grunzen schien anzudeuten, daß er verstanden hatte, um was es sich bandelte. Bonden Büchern ging der Oberst zu den Zeitungen über, und von da zu freien Vorträgen über städti sche Verwaltung, Polizei u. s. w. Da aber lebte der junge Indianer erst recht auf und überhäufte den Oberst mit wiß begierigen Fragen. Das Polizistenleben schien ihn am allermeisten zu interessi' ren, und Feuer sprühte aus seinen Au gen, wenn der Oberst ihm auseinandersetzte, daß die Polizeimänner stets mit Schleßelsm und Knüppeln bewaffnet seien und Einbrecher, Mordlustige u. dergl. manchmal niederschössen. Um seine Lehren recht anschaulich zu machen, sagte Cooper eines Tages zu bam: Wohlan, wir wollen hier eine Stadt im Kleinen bilden; ich ernenne dich hiermit zum Polizisten, und du mußt deines Amtes walten, wie ich dir gesagt habe. Äer Jndianerjunge war außer sich vor Vergnügen über sein neues Amt. Eines Tages waren die Beiden wieder auf der Jagd. Das Wetter war sehr günstig, und sie hielten sich viel langer auf, als sie erwartet hatten. In Folge dessen gingen die Vorräthe aus, und Cooper sandte Sam nach der viele Meilen entfernten Hütte zurück, um frischen Proviant zu holen. Am andern Morgen kam der Jndianerjunge athemlos wieder zu dem Oberst, warf ihm den Proviant vor die Füße und schrie: Dem hab' ich's aber gegeben." Der Oberst hatte augenblicklich zu viel zu thun, um weiter auf die Bemerkung zu achten ; bald darauf aber fragte er ihn: Wem hast du's eigentlich gegeben" Weißer Äcann Einbrecher," ant wertete Sam stolz. Ja, wo denn V fragte Cooper erstaunt. In unserer Hütte natürlich," erwi derte Sam; hat Zwieback gegessen, hab' ihn geschossen, getödtet, verhaftet, mit dem Knüppel geschlagen." Ei, zum Donnerwetter," brauste der Oberst auf, während seine Stirn sich mit Ztunzeln überzog, du scheinst mir eine schone Geschichte angerichtet zu haben. Wenn du kein Indianer wärest, würde ich dir auf's Wort glauben und mich schleunigst aus der Gegend fortmachen. So aber wollen wir doch einmal heim gehen und sehen, was los ist. Ich mochte tausend Dollars wetten, daß du meinen alten Freund Hank Ackers angeschossen hast ; er sollte um diese Zeit zu mir kom men, und ich habe mit dir doch einmal fr.. ' von ihm ge Prosen." Der Jndianerjunge schien sehr erstaunt und beleidigt, sprach aber kein Wort mehr. Als die Beiden an die Hütte gelangten. sak m der yat der alte Ackers vor der selben und machte ein sehr böses Gesicht. Sowie er des Obersts und seines Bealei ters ansichtig wurde, packte er seine Flinte und schrie dem Letzteren zu: Komm mir nur nicht heran, Canaille, oder ich blase dir das Lebenslicht aus I" Der rothhäutige .Polizist" rannte seit wärts, wie eine böse Katze, die Milch ge nascht hat, wahrend der Oberst aus sei nen alten Freund zutrat. Wenige Worte genügten, um folgenden Sachverhalt fest zustellen : Ackers war wirklich zum Besuch gekommen, und da er seinen Freund nicht vorfand, so hatte er sich's einstweilen bequem gemacht. Während er gerade am Tische saß und etwas Zwieback verzehrte, kam der Jndianerbursche und holte Mu nition und Speisen. Gerade wollte ihm Ackers austragen, ihn bei seinem Herrn anzumelden, sowie aber Sam ibn et

wahrte, schlug er tym mit dem nuppet auf den Schädel, daß Ackers Hören und Sehen verging, dann feuerte er auch noch seinen Revolver auf ihn ab glück licherweise ging der Schuß fehl und endlich rannte er davon, ehe der Geknüp pelte sich zur Wehre setzen konnte. Es war em wahres Wunder, daß Ackers mit dem Leben davongekommen war. Wo ist denn der Hallunke, daß ich ihm den Hirnkasten einschlagen kann?" schloß der wüthende Alte seine Erzählung. Der Oberst rief seinen Polizisten" herbei, bläute ihn gottsjämmerlich durch

und sagte ihm dann : So, Sam, von jetzt ab bist Du wieder ein Indianer und weiter nichts. Verstanden? Unsere Stadt ist hiermit aufgelöst, und unsere Polizei auch. Von den Verwaltunasge schasten des Weißen svcanucS verstehst Du nun einmal nichts." , Sam ist noch immer dt'dem Oberst ,n Diensten und thut Alles, was man ihm sagt. Das Jagdwerk versteht er ausgezeichnet, und kochen kann er schon ziemlich gut. So oft aber der Oberst eine Frage an ihn richtet, die seinen Horizont über steigt, blickt Sam feierlich zum Himmel, beutet auf seine Brust und sagt : Bin nur ein Indianer." Uebrlgenö würde Sam, wie aus Obi gem hervorgeht, ein ganz würdiges Mit glied der Polizei in New Aork abgeben. Eine Vostoner Narrheit. Die Spatzen pfeifen es längst von den Dächern, daß im amerikanischen Athen" nicht blos die Künste und Wissenschaften die höchste Blüthe auf unserem ganzen Continent erreichen, sondern auch alle erdenklichen ?!arrheiten am besten gedei ben. Und wie die Alten sungen, so zwitschern die Jungen", daher ist es nicht zu verwundern, daß schon die zarte ste Jugend in Boston Einfälle bekommt, die, wenigstens als Massentollheiten, wirklich einzig sind. So hört man neuerdings, daß unter den Schulmädchen in Boston die Gewohnheit weitverbreitet ist, alltäglich Schiefergriffel und Kreide zu essen, zur Verschönerung der Gesichts färbe, zur Erzeugung blendend werker Zähne und zur allgemeinen Forderung der Gesundheit. Em Bostoner Arzt äußerte sich iungst darüber : Die Gewohnheit an sich ist keineswegs neu, aber noch nie hat sie emen so verderblichen Umfang erreicht, als gerade gegenwärtig. Die meisten Schulmädchen-essen jeden Tag zwei bis drei Griffeln und ein Stück Weiße Kreide, manche nehmen sogar noch mehr. Daß diese Stoffe durchaus nicht die Wirkung haben, welche die Närrinnen ihnen zuschreiben, braucheich kaum zu sagen. Glücklicherweise entsteht keine unmittel bare Gefahr aus ihnen, und sie entfernen sich wieder auf dem natürlichen Wege ; in gewisser Menge genossen aber ruiniren sie den Magen völlig. Lehrer und Eltern sollten zusammenwirken, diese Tboiheit auszurotten." Vom Jnlanke. In SanBernardinoCounty, Californien, weisen die amtlichen Berichte vom letzten Jahr keinen einzizen Geburts und Todesfall auf. In Oregon wurde jüngst :in 13jähriger Vengel wegen Pferdedieb stahls zu Staatsgefängniß verurtheilt. Zr wurde auch nach diesem abgeführt. aber unterwegs überholte ihn eine De pesche vom Gouverneur, welche ihm seine Begnadigung ankündigte. General-AnwaltGarland, so läßt sich ein Wechselblatt von seinem Wash. Correspondenten schreiben, ist das einzigeCabinetsmitglied.das nicht bei gro ßen ttestlichkeiten erscheint, und er war auch nicht beim Staatsdiner im Weißen Hause anwesend. Er sagt, er könne diesen Festlichkeiten nicht beiwohnen, ohne im Frack m erscheinen, und ern solch einfältiges Kleidungsstück habe er in seinem ganzen Leben nicht getragen und werde keinS tragen. Es ist wahrscheinlich aber nicht nur die Verachtung des Fracks,ohne welchen Niemand der Festlichkeiten der dohen Gesellschaft unserer Republik erscheinen darf, die Herrn Garland bestimmt, sondern vielmehr Rücksicht auf sein finanzielle Lage. Er ist arm, da feine Telephon-Aktien noch nichts werth sind, und wenn er nicht m Gesellschaft geht, braucht er auch keme zu empfangen. Einem Pastor Namens Luth go in Boydton, Va., ist mit einem heirathslust'.gen Neger em lustiger Spaß passirt. Besagter Neger sagte nämlich, wenn er ihn mit seiner Dulcinea gerade so traue, wie er es bei weißen Leuten gewohnt sei, so würde er ihm $4, sonst aber nur 51 für seine Bemühungen ge ben. Der Pastor war damit einver standen und schmiedete das Pärchen nach allen Regeln der Kunst in HymenS Rosenbande. Sehr verblüfft war er also, als der neugebackene Ehemann ihm nur einen Dollar gab. Siehst Du, lieber Bruder", sagte er mit vergnügten Grinsen, hättest Du meiner Frau einen Kuß gegeben, wie Du eS bei einer Weißen jedenfalls gethan haben würdest, so hattest Du i bekommen. So aber ist auch 51 genug." Der plötzliche Tod KateBay. ards hat ganz besonders schwer den Va ter der Verstorbenen getroffen. Zwischen dem SecretärBayard und seiner ältesten Tochter soll nämlich ein Verhältniß be standen haben, wie es sich schöner, zärt licher und inniger kaum denken läßt. Die stets muntere und aufgeräumte Kate verstand eö, ihrem Vater die Sorgen fortzuscherzen. Sie war der gute Geist des ganzen Hauses. Ihrer kränklichen Mutter war sie eine treue Beratherin, und ihre jungen Geschwister fanden bei ihr die Liebe und die Pflege einer Mutter. Daß em so braveS Mädchen, welches ih ren Platz so gut ausfüllte und ihren An gehörigen so unentbehrlich war, so vor zeitig sterben mußte, da ist wirklich traurig. Einen Pap.agei, der einen ähnlichen Schandstreich verübte, wie sein College im ..Raub der Sabinnin. nen" besitzt eine junge Dame in St. Paul, Minn., wenn er nämlich noch nicht ' seinen Kopf für feine Persid: hat hin;eben müssen. Ein junger Mann, der ich um die Dame viel bemüht hatte, er chien nämlich, um ihr einen Heiratbs antrag zu machen. Als er gerade m besten Zuge war, und ihr eben klar zu macden suchte, wie iebr er sie liebe, schrie

der Papagei ihn an : Du lügit." uier junge Mann wurde über und über roth, begann unzusammenhängendes Zeug zu stottern und empfahl sich schließlich, um sich nie wieder sehen zu lassen. Wahrscheinlich hatte er wirklich gelogen. Als dann hätte der Papagei die Rolle des Vogels gespielt, welcher einst das römische Capitol rettete, indem er im Augenblick der Gefahr sein Schnattern ertönen lieb. Bei den Felsensprengungsarbeiten, die in Guttenberg, N. S., beim

Bau des neuen Aquaducts nöthig sind, ereignete sich dieser Tage ein bedauerliher Unglücksfall. Man hatte Alles für ine Explosion vorbereitet, als einem der Arbeiter Namens Charles Elsässer einsiel, daß ein Fäßchen Sprengpulver, das man in einer Höhlung des Felsens verborgen hatte, aus Versehen nicht fortge schafft worden war. Er rief seinen MitArbeitern zu, daß sie den gefährlichen Platz verlassen sollten. Aber es war zu spät. Elsässer selbst wurde 40 Fuß hoch in die Luft geschleudert, um dann auf die Felsen herunterzufallen. Der linke Fuß und einer seiner Arme wurden ihm aus erissen. Michael Duffy, der sich in der !ähe Elsäffers befand, wurde mit großer Heftigkeit zu Boden geworfen, wobei er schwere innerliche Verletzungen erlitt. Verschiedene von den anderen Arbeitern wurden durch die herumgeschleuderten Felsenstücke verletzt. Elsässer wurde nach seiner Wohnung geschasst, wo er im Sterben liegt. In dem kleinen Städtchen Greenport, L. I., wetzt die ganze ehrsame Zunft der Klatschbasen ihre Zungen an folgender Sensationsgeschichte: Cornelia Lee, die 19jährige Tochter des vermögenden Ladenbesitzers W. Lee, war die Schönste der Schönen weit und breit und zählte ihre Bewunderer zu Dutzenden. Aber nur Einer fand Gnade vor ihren Augen, nämlich Augustin Wiggins, der Sohn eines im Dorfe als Rentier lebenden früheren Schissscapitäns. Die jungen Leute trafen häusig zusammen, aber da der junge Mann den Ruf hatte, ziemlich wild" zu sein, so waren Cor nelias Eltern mit dem Verhältniß durchaus nicht einverstanden und verboten Wiggins, ihr Haus zu besuchen. Wie üblich, trafen sich die jungen Leute jetzt im Geheimen; Wiggins schwor dem Mädchen ewige Treue, und die nur zu vertrauensvolle Cornelia fiel schließlich den Lüsten des Wüstlings zum Opfer, der sich nachher natürlich weigerte, sie zu heirathen. Jetzt ist Cornelia spurlos verschwunden. Ob sie Selbstmord begangen, oder ob sie einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist, das ist noch nicht festgestellt. Fest steht dagegen, daß Wiggins ein Kleid aus Theer und Federn sicher ist, wenn er sich einmal Abends allein auf der Straße sehen läßt. In Union Hill,'N. I., wurde ein 12jähriges Mädchen, Namens Anna Lottorel, von einem großen Bluthunde fürchterlich zugerichtet. Das wüthende Thier biß das kleine Mädchen ins Ge ficht und riß ihr einen Theil der Backe aus. Durch das gräßliche Geschrei des armen Kindes wurde der Polizist Smith angelockt. Als er hinzueilte, fand er den Hund mit beiden Tatzen auf der Brust des Kindes, das Blut, welches aus den Wunden vom Gesicht floß, aufleckend. Als der Polizist sich näherte, hob die Bestie ihren Kopf und richtete seine blut unterlaufenen Augen auf ihn. Smith zog seinen Revolver. Das Thier bemerkte dies und legte seine breite Tatze auf das Gesicht des bewußtlosen Mädchens. Darauf hatte Smith nur gewartet. Er zielte und traf das Thier unterhalb der rechten Schulter. Die Kugel drang ins Herz, und die Bestie starb augenblicklich. Anna wurde nach dem nächsten Hause gebracht, und der Stadtvhysikus Schlem sofort herbeigeholt. Er fand, daß das rechte Auge des Mädchens aus der Höhlung gerissen, und daß ihre Backe bis auf den Knochen zerfleischt war. Nach einiger Zeit hatte das Kind Kraft , t s r genug wiedererlangt, um nacy auze ge bracht zu werden. Vom Auslaute. Die Wiener P rc s j e" vom 27. Dezember schreibt: Blätter aus Milwaukee, Chicago, und anderen amerikanischcn Orten nehmen es schon als gewiß an, daß der Wiener Äiännerge sangverein im nächsten Sommer nach Milwaukee znni Sängerfest kommen werde und wollen wissen, daß der Vorstand des Wiener Männergcjangvereins auf eine vertrauliche Anfrage erwidert hätte, daß etwa hundert Ä)!itglieder des Vereins die Reise über'ö Me antreten werden. So viel uns bekannt, beruht diese Angabe jedenfalls auf einem MißVerständnisse, da ein solches Versprechen hier nicht gegeben wurde. Mm kann sich hier noch keiner Illusion darüber hingeben, daß die Ausführung eines solchen Unternehmens an unübersteiglichen Hindernissen scheitern muß. Die sinancielle Frage würde wohl zu beseitigen sein, keineswegs aber erscheint es möglich, daß selbst die Minimalzahl von sechzig Vereinsmitgliedern sich einen zweimonatlichen Urlaub zu verschaffen im Stande sei. Bei einer so kleinen Zahl müßte aber auch das Stimmenverhältniß ein ausgesuchtes sein, und kommandiren kann man doch nicht den Mitgliedern, daß diese und jene von jeder Stimmengattung zu reisen haben. Einzelne Mit glieder des Vereins dürsten wohl die Fahrt nach Amerika machen, aber eine korporative Vertretung des Vereins wird wohl frommer Wu,lsch bleiben." Am 31. v. M. vermähltesich der Bankier Robert Svreege in London mit einem scchszehnjährigen Mädchen, Namens Mary Ann Johnson. Am Morgen nach der Hochzeit saß das neuvermahlte Paar beim Frühstück und die junge Frau erwähnte, sie habe von den beiderseitigen Verwandten eine solche Menge kostbare Geschenke erhalten, daß wahrhaftig nichts mehr im Stande sei. sie zu überraschen Der Gatte memte: Wetten wir um eie Perlenschnur, ge gen welche du mir ein halbes Dutzend Küsse setzest, daß ich dich ineiner halben Stunde so sehr überrasche, daß du sprachlos bleibst." Der junge Mann sprang in'S Nebenzimmer, als er jedoch ungewohnlich lange ausblieb und die Frau auf ihr Pochen keine Antwort erhielt, ward sie änattlick: man ivrenate die

Thüre und fand Mr. Spreege steif und kalt am Spicgelhaken erhenkt. Am Tische lag em Zettel mit den Worten -. Eine Wette muß gezahlt werden, wenn auch meine Lippen einstweilen kalt geworden." Das Moliv der unglückseligen That ist völlig unbekannt. Die junge Neuvermählte verfiel in Krämpfe, und dieAerzti fürchten sür ihr Leben.

In einem Pariser I o u r nal fand sich vor einigen Wochen eine ! Notiz, rn welcher die allgemeine Theil- ! nähme sür tm junge Schauspielers ' wittwc erbeten wurde, die ein wahrhast tragisches Geschick in Noth und Elend gebracht. En, zufällig in Paris weilender zunger Engländer sand für den Weihnachtsabend keine bessere Verwen- j dung, als daß er mit wohlgefüllter i Brieftasche den Wea nach den Stätten ! der Armuth antrat. Zuletzt kam er zur Wittwe des Künstlers, die ihm mit trü dem Lächeln sagte: Ich habe die ganze Zeit mich auf diejenigen gefürchtet, die kommen würden, mir ein Almosen zu gebcn ; doch es war uunothig. Sie sind der Erste, der die Schwelle betritt." Mr. Bedford versuchte zu trösten ; er versprach der armen Frau, für sieu forgen, und um nur ja sein diesbezügliches Versprechen nicht zuvcrgeffen -feiert er am Neujahrstage seine Vermählung mit der Verlassenen. Zwei Itedakteure des Blattes, das die 5totiz aufgenommen, waren Trauzeugen des Bräutigams. Ueber die Errichtu n g des deutschen Prrtcctorats auf den Mar-schall-Jnseln durch den Kreuzer Nautilus" wird dem Hamb. Eorrespondenten" aus Jaluit geschrieben : Kabua, König der talick-Kette, mit welchem bereits im Jahre ein Freundschaftsvertrag geschlossen war, befand sich gerade in Jaluit und begab sich mit allen seinen Häuptlingen und in Begleitung unseres Eonsulatsverwescrs, Herrn Franz Hernsheim, an Bord, wo er mit 21 Salutschüssen begrüßt wurde. Nachmittags erwiderte der Commandant mit den Officieren den Besuch und Abends vereinigte eine gemeinsame Mahlzeit die kleine deuische Eolonie im deutschen Con sulat. Ebendaselbst wurde folgenden Tags in feierlicher Versammlung ein in der Marschall - Sprache abgefaßter Vertrag verlesen und unterzeichnet und dann Kabua und seinen Häuptlingen Taschenuhren und andere Geschenke überreicht, welche Eapitän Nötger in rei' cher Auswahl mitgebracht hatte. Das Kommando erscholl: Ganze Abtheilung rechts um " und voran das Musikcorps in Parade Uniform, gefolgt von den frisch und kräfiig aussehenden Truppen, zogen wir, an unserer Spitze Kabua und der Commandant, umgeben von einer zahlreichen Menge Eingeborener nach dem weit über die Cocospalmen ragen den Flagzenstocke. Hier erklärte Capitän Nötger auf Befehl und im Namen des Kaisers sämmtliche Inseln der Marfchall'Gruppe, die zur Ralick-Kette gehorenden Gruppen der Brown- und ProvidenceJnseln einbegriffen, als deutsches Schutzgebiet, untersagte vorläusig neuen Landerwerb und ließ die deutsche Kriegsflagge aufhissen. Langsam gingen unter heimathlichen Klängen die Schutz und Sicherheit bringenden Farben in die Höhe, die Truppen präsentirten, der Nau tilus" f.uerte einen Salut von 21 Schüssen, und alle Anwesenden stimmten begeistert in das dreifache Hoch ein, welches der Commandant auf den Kaiser ausbrachte. Am 17. October verließ das Schiff mit dem Eonsulatsverweser an Bord unsern Hafen, um die wichtigeren Inseln dieser Gruppe zu besuchen und die übrigen Häuptlinge dem mit Kabua geschlossenen Vertrage beitreten zu laffen. Es wurden Milli, Arno, Majuru, Maloelab, Aur, Lekiep, angelaufen und überall unter angemessenen Feierlichkeiten die deutsche Kriegsflagge gehißt. Am 30. D e c. kam vor d e m Kriegsgerichte in Odessa eine Anklagesache gegen den früheren Studirenden an der Petersburger Universität, Manutscharow, wegen nihilistischer Agitation und wegen bewaffneten Widerstandes gegen die Polizeibehörde zur Verhandlung. In Folge der Betheiligung an studentischen Unruhen war er im Jahre 1832 von der Petersburger Universität relegirt und ihm zugleich das Recht abgesprochen worden, irgend eine andere Wissenschaftliche Anstalt in Rußland zu besuchen. Manutscharow ging nun nach Charkow, wo er unter den Studirenden Bekannte besaß, trat in die dortige social-revolu-tionäre Verbindung ein und begann mit vielem Erfolge die nihilistische Vropaganda zu betreiben. Dort verhaftet, entkam er aus dem Gefängniß und begab sich nun in's Land der Don'schen Kosakken, wo er in vielen Städten die nihilistischen Ideen verbreitete und revolutionäre Verbindungen bildete. Längere Zeit verfolgt, wurde er endlich im Januar 1834 verhaftet, wobei er mit einem Revolver auf einen Gendarmen schoß, welcher dadurch eine leichte Wunde davontrug. Vor dem Kriegsgerichte verwei' gerte Manutscharow jede Auskunft,indem er erklärte : er wiffe sehr wohl, was ihn erwarte; Hm sei die ganze Comödie zuWider". Dir Gerichtshof verurtheilte ihn zum Tode durch den Strang; dies Urtheil wurde von dem 23jährigen Angeklagten mit der größten Ruhe angehöit und !( Stunden später im Gesänge nlßhofi vollstreckt." 0,reuKen. Das Königsberger Schwurgericht vn urtheilte : wegen Brandstiftung den Zim mergesellen Losch aus Jlmsdorf zu 2$, den Klempnergesellen Karl Fahned zu Labiau zu 2, den früheren Inspektor Ernst Mathes aus Tilsit zu Jahren Zucht' Haus ; wegen Sittlichkeitsverbrechenden Arbeiter Karl Graap zu Königsberg zu li Jahren Zuchthaus, den Jnstmanns söhn August Gelhaar, ebenfalls zu Königsberg. zu 1 Jahr Gefängniß ; wegen Unterschlagung resp. Fälschung die Arbeiterfrau Petrowsky, geb. Schulz, auS Königsberg zu 2 Jahren Zuchthaus, den ehemaligen Postagenten Butzkies auS Schöndorf zu 2 Jahren Gefängniß; wegen betrügerischen Bankerotts den Kaufmann Neinhold Hartmann zu Königöberg und den Kaufmann Lewin Si mon aus Labiau zu je 1 Jahr Gesang niß. Die Eisenbahnstrecke Königsberg Cranz ist jetzt eröffnet worden. Der Organist Bank in Seegerswalde gab einem achtjährigen Mädchen eine Ohr feige, an welcher die Kleine TagS darauf Üarb.

iL8EINECKE,zr., Deutsch Bank - Haus, Eckt 8. und Vine Straße, Glnoiniiatl, O. Vollmachten nach Deuts'Zlanb. Orrich xb Itx cht, gefertigt. Gonsularische veglaudigungen desoret. , Erbschaften . s. . xromrt und sicher etokassirt. VJF Vertreter in Jndl,l! : Philip Rappaport, o. 120 Oft Marylaud Straß,.

Cin'ti, Hamilton & Daylon Bahn, kS'TSglich drii Ziie nach und von Gineittnati, und allen Ortschaften Nördlich. Südlich u. Oeglich. Pünktliche Verbindung mit allen Zögen nach IDayton, Tolorto, Detroit Hoffinaw. Wegen Auskunft nnd Billet de:,de man sich an ben Agenten, Ecke Jllinoi Straße und Kentuckq Avenue ooer Union Depot. Tam. Stesenfon, 9-V. 9. 4 Harla'd. Saent. xZit seyen. Ipr önmtzl , VAOTA1IA LINE! er CSorurn? "Ca Weil fte die kürzeste und beste Lime übe, feit. Xouia, 3iHsou.irl, San eas, loirr, IVebraslta, Texas, Arlcanea, Colorado, New Blexioo, De oota und California ist. Da! Vahnbett ist den Stein und die Schie neu find au Stahl. Die Vagen haben die tneften Verbessernngen. Jeder Zug hil Schlafwagen. Passagiere, ob sie nun Btllete erster Klasse oder Smigranten-Villete haben derben durch unsere Paffagierzöge erster ftlafte befördert. Ob Sie uun in VMet zn ermäßigten Yrn. fen. ein Exenrf.snsbillet -der irgend eine Sorte Eifenbahnbillete wollen, kommen Sie, ode, schreiben Sie an II. It. Dcrioff, kssünt jeneral Yafsaiiek'Lgent. do,, aihmgt und Jllwot EtrJnd',! 0. H ill, Ven'l Snpt. St.Lom,, Uo. V. . rh. Vass..?ot.. St. Pont v?. Wie Bee Line !" nach Cledeland, Lake Chatavqna, Niagara Falls, Thousand Island, Lake George, Lake Champtain, Saratoga, Whlte Mountaini, Old Orchard, Rye Beach und alle Kurplätze von NEW ENGLAND mit ,mi Schnellzügen täglich. Tie einzige Bahn von Jndianapoli nach New Yorlc and Boston welche durchgehende Wagen in Verbindung mit der Lake Shore und . I. Central Eisenbahn hat. Die einzig ahn, welche im rand Gentral Devot in em Zork einläuft. Ein ftiich gehender Schnellzug wurde ingerich tet und Passagiere, welche nach Wlffouri, ftanfal, Nebraika, Eolorads, ttc Mexico und California reisen wollen, finden beste ttkomadatton und niedrig Raten. Rundreise. tllete. Van hole sich bei W. I. N i ch o l t, gent, Sallanft fiy Tickets in allen regulären Ziefet Offices. S. B. T h o m a . O. B. S k i n n e r, Seneral Manager. Trafst. Lgent. . I. Smltd, Sen. Pass. Lgt., Eieveland, O. W. T. JMlcnol, Passagier.Agent. Indianapolis, Ind. V. 3 State Hau und 136 . lid Jllinoi Straft, Ohioa&o, St. Hiotiijs and Pittsbrnrg' XCailxoa.d. gett-Tabelle für durchgehende und Lokal-Züge. v17. Febr.iS an: lg rlafs da Unton.Dxot, Jndxl., t, folgt:

Vchnllzg Poftzug. Schnlzg Aec. 4-vm W:B IIsSRm 4.0H8 6:20 i?:d9Stm 6:41 6:13, 6:53 1:37 , 7:11 :. 8:57 m 3:33 m 8:57 , ... 8:58 3:17 , 8:59 , 9:56 . 4:51 , 9:52 11:3091m 6:40 11:30 . 13 52 2:37M 5:9 , 4:24 6:33 8:03 7:03 :n 4:l50rn 2:9fcn 7:40 l: jün 8:60 , : , 7:50 6:t5 11:20 7:30 . 8:?5Nm 7:.N)rn

k M VAMtI'l nt.Earnb'gCit? , Slichmond... Daqton Piaua Qrbana , Kolumbus... , Slark m Lteubenvill . Wheeltng.... . PU!bura.... , H?rtburg... . Baltimore.... m kSashingto.. Pyttaxloyia. ,w 1)0X1.... Boston Täglich, t Täglich, ausgenommen sanra, Pullmann's Valaft, chias. und HotelSager durch bis PtUIbvra. Harrisburg. hiladelxdta und ew vort. ohn echsel, lo in agchs,I ach Baltimore, Washington und Boston. FT- Fahrkarte nach allen Oeftlichen tdt,v in In allen HauvtFahrtartn.u,c de Wftnl nd tn dem Stadt'Bureau, 96t ver Illinois und Oasbtngton Straße und im Union Depot Bureau Jndianaooli, zu hab. Schlafwagen.karten kön nen tm vorau gesichert erden durch Uxxlikattor. bet den Agenten tm ktadtBureau ebtx im vntor Depot zu Jndianapoli, Ind. 4. IC. Derina, . S. y. ordoft.Gcke ashrug. ton und Illinois Streß,. Jnd'xls. as fSttCtta, vanag!, Columbu, Ohio Z. . ff . nl. un Zit.Ea miftn?a. &ÜHi j I & I R R Die kürzeste beße 8afr ach Lotiisvillc, Nashville, Mernphis, Chat tanooga, Atlanta, Savannah, Jftckecnville, Mobile and New Orleans. fl tft v,rtheirhast snr Passagiere nach ven. Söde, ine direkte Nonte zn nehme. yalaft, Schlas- und Parlor-Wegen zlrischri. Chicago nnd Loaisville und Et Lonis nnl Lonisdill ohv. Wagenwechsel. Csmfort, Schnelligkeit nd SichndeU ' biete die .Jeff die alte zndn'äsiige T.'M. & 5d. M. Oft. IX. R. üerincs, sfiftent cxml Oafiat tti'Xgtxt, Aortt 0Mt und aiinoUCtr., J,d,ls E. 17, llcKxirari., SuperinUätlenU

te

ffifa

dn Zndiana nne empfiehlt sich gut Anfertigung von NeHnungen, Cirkularen, Srleflöpsen, Preislisten, Quittungen, Einttittskarten, Mitgliederkarten, BroHüren, t Constitutionen Mreßkarten. I wmm "

UVöb

i s

i

i ' 9

f

-Hrrw 'vw1m-5- :? ; rs--i;? " V