Indiana Tribüne, Volume 9, Number 123, Indianapolis, Marion County, 23 January 1886 — Page 3

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Die Anzufriedenen

Roman von Smil Mariot. lFortsedung.) Die eyrerm wurde jetzt aufmerksam. Seine Worte, seine Sprechweise, sein ganzes Benehmen wollte ihr nicht gefallen. Was haben Sie nur ?" fragte die Lehrerin. Sie sind heute sonderbar. Gewiß denken Sie an die arme Jlona. Dieser Name machte ihn zusammenfah ii. Nein !" schrie er auf, so laut, daß Bertha ihn erschreckt anblickte. Ich ha-, be schon zu viel an sie gedacht," fügte er ermattet bei. Ich will nicht mehr an sie denken." Die Lehrerin schwieg ; sie wußte nicht was sie sagen sollte. Fräulein Bertha," hub Max nach ei ner Weile wieder an, ich glaube, daß Sie mich ein wenig lieb haben V Sie nickte erwartungsvoll. Diese Wo?' te schienen ein Geständniß, eine Äiittheilung, irgend etwas von Wichtigkeit einzuleiten. Ich habe beute Nacht viel an Sie ge dacht," fuhr Mar fort, und einen Brief an Sie geschrieben. Diesen Brief hätten Sie erhalten, wenn wenn etwas geschehen wäre, was ich erhofft habe und was nicht gekommen ist mit Einem Wort ich glaubte, heute Morgens sterben zu müssen, und habe ein paar Abschriedsworte an Sie zurückgelassen. Der Brief liegt in meiner Wohnung, aus dem mische, man hatte ihn leicht gefunden, und Sie hätten ihn wahrscheinlich jetzt schon in Händen, wenn die Sa che nach meinem Sinne gegangen wäre ... Doch lcioer lebe ich noch, wie Sie sehen." Er holte tief Athem; auch sie athmete laut und schwer und starrte ihn an, wie Jemand, welcher etwas hört, was er nicht recht begreift. Sie war sehr blaß, ihre Hände zitterten, aber sie sagte kein Won. Aus Erbarmen !" rief Max Hell, der Verzweiflung nahe, seien Sie nicht so stumm ; sagen Sie, daß Sie Alles errathen ; daß Sie schon wissen, was ich Ihnen mittheilen möchte und nicht kann." Wie sollte ich?'" entgegnete sie. So viel mir klar ist, geht auö Ihren Worten hervor, daß Sie sich umbringen wollten, und von Ihrem Vorhaben wieder abstanden." Er verneinte mit einer schmerzlichen Bewegung. Wenn es da wäre, würde ich wahrscheinlich darüber geschwiegen haben, konnte es etwas Lächerlicheres geben, als Jemandem zu sagen : Ich hatte die Ab sicht, mich zu todten, aber es gebrach mir im entscheidenden Momente dazu an Muth ? )i'ein, Fräulein, das ist eS nicht ; mir solcher Albernheit hätte ich Sie nicht belästigt." s))'a aber kann eS sonst sein ?" Sie errathen nicht V' fragend und foi sägend schaute sie ihn an: Nein l" Er seufzte. E muß sein ! Liebes, liebes Frau lein. Sie haben vorhin einen Namen genannt, den Namen Ilona. Sie wissen, wie närrisch ich dieses Mädchen geliebt habe, wie schwer sie gekränkt worden ist und wie unversöhnlich ich den N!ann ge i.ls;t habe, welcher sie so unglücklich ge:nachl h.lt." Warlen Sie einen Augenblick!" un-u-ilnach ihn jetzt die Lehrerin, von einer bösen Ahnung erfaßt. Was wollen Sie damit sagen 'i Sie haben ihn gehaßt. So hassen Sie ihn nicht mehr ?" ,-ei: heute Morgen nicht mehr.Sie stand auf, lodtenbleich im Gesicht. Sie baben sich mit ihm zeschla' gen r Ja " "lind ibn getödtet? Ja" Eine Pause. Max verbarg das Gencht in den Händen. Die Lehrerin hielt sich am Tische fest, denn ihr war, als schwanke der Boden unter ihren Füßen. Dann stieß sie den Tisch von sich weg und brach in ein Gelächter aus. Sie sind doch verrückt, diese Männer!" rief sie, beinahe verächtlich. Das zu hören, darauf war Max nicht vorbereitet gewesen. Er schaute sie fast blöde an. Ja, Narren seid ihr, Sie und er und Alle," fuhr die Lehreriki fort, Wegen leichtsinniger Frauenzimmer richten sie sich zu Grunde, betrügen ihre grauen, raufen und hassen uno bringen sich am Ende um Was war diese Ilona denn Besseres als ein leichtfertiges Geschöpf? Ohne sich lang bitten zu lassen, lief sie mit einem fremden Maime davon. Was durfte sie von ihm erwarten ? Ewige Liebe und Treue 1 Unsinn. Achtung oder Mitleid? Hätte er sie geachtet. dann würde er sie geheiratbet haben. Wo keine Achtung ist und keine Liebe mehr, dort auch kein Mitleid. Sie war treu und gut, zugegeben ! Doch was hilft das Alleö einem Mädchen, welches nicht verstanden hat, sich zu behüten ? Sie that mir leid und ich hatte sie lieb, aber gewundert hat es mich niemals, daß eS ihr schlimm erging. Das mußte kommen, kommt ininter in solchen Fäl len ; und daß zwei Männer sich einer Alltagsg.-schichte wegen die Hälse brechen, das finde ich närrisch und gewis senlos. Ja schauen Sie mich an, wie Sie wollen. Was haben Sie denn von mir erwartet i Daß ich sagen würde : Daß war schön und tapfer gehandelt ?" Nein, das werden Sie von mir aber nicht hören." Max fand nichts zu entgegnen. Er saß wie vernicklet da. Was waren Sie ihr?" sprach Berrha mit Erbitterung weiter. -.Nichts kaum ein Freund. Weßbalb, mit welchem Rechte warfen Sie sich zu ihrem Nächer auf? Und weshalb hat der 3!arr Ihre unsinnige Forderung ange nommen ? Sie haben ihn wahrscheinlich beschimpft, er war aufgeregt, empfand vielleicht auch etwas wie Reue und ging auf Ihren wahnwitzigen Vorschlag in. Die Ebre will es so haben

nicht wahr ? So heißt es ja 'bei euch Aiännern, und nun ist euch Beiden leichter ; schön, sehr schön. Wenn ich Sie wäre, Mar, den Schädel thäte ich mir einrennen, anstatt so dumm und stumm dazu sitzen. Wissen Sie denn nicht, daß Sie ein Verbrechen begangen haben? daß der Todte eine Wittwe zurückläßt? daß Sie einen hochbegabten, jungen, hoffnungsvollen Künstler getödtet haben? Weil ein unbedeutendes, überspanntes Mädchen sich umgebracht hat! Und nicht einmal darum haben Sie die Unthat verübt, blos weil Sie in das Mädchen ver-

liebt waren --darum haben Sie es gethan; sonst waren Ihnen Ilona's Leid und Tod höchst gleichgültig gewesen. Und soll ich Ihnen noch etwas sagen? Ihre That reut Sie jetzt schon, reute Sie, als sie kaum vollbracht war ; da sie ihn sin ken sahen, wünschten Sie wahrscheinlich schon an seiner Stelle zu sein. Auf Ehre, ich beneide Sie nicht um Ihre gelungene Rache. Sie sind kein schlechter Mensch. Sie haben übereilt gehandelt, ließen sich von Ihren Gefühlen übertölpeln und handelten blindlings nach deren Unglücklichen Eingebungen Jetzt sind Sie erwacht und verfluchen das, was Sie getban haben. Aber jetzt ist es, wie gewöhnlich, zur Umkehr zu spät. Warten Sie erst die Folgen Ihrer Uebereilung ab! Gehen Sie hinüber zu Elsa; vielleicht hat die schon erfahren, daß ihr Gatte todt ist ; sehen Sie sich den Jam mer der jungen Wittwe an Wittwe durch Sie, nach einer nur halbjährigen Ehe !" . Haben Sie doch Erbarmen!" rief Max mit gebrochener Stimme dazwischen. Ich bereue ja ohnehin tief genug. Glauben Sie mir, wenn ich ihn zum Leben erwecken könnte " .,Das können Sie aber nicht !" unterbrach sie ihn. Die Mild? hätte ein wenig früher kommen sollen. Hätten Sie in die Lust geschossen! ie hatten ohne Zweifel den ersten Schuß oder nicht?" Ja!" stöhnte Max. Sagen Sie mir doch ein barmherziges Wort. Sie wissen nicht, wie elend ich bin." Das sollen Sie auch sein, Sie verdienen wahrlich nichts Anderes." Max stand auf. v Ich hatte vergessen, daß Sie ihn geliebt haben," sprach er. Ich liebe ihn längst nicht mehr," entgegnete Bertha. Aber leid thut es mir um ihn, unsäglich leid." Um mich hätten Sie weniger Worte verloren." Vielleicht, denn Sie haben den Zweikämpf heraufbeschworen. Sie stehen al lein in der Welt, er aber hatte ein Weib. Mögen Sie sich je vergeben können, was Sie gethan haben." Mar sagte nichts weiter. Er war zu ihr gekommen voll heißer Neue, aber ihr, harten Worte machten auch ihn hart. Äenn jemals, so fühlte er jetzt sehr deutlich, daß Niemand auf der ganzen Erde ihn liebte. Müden Blickes schaute er nach ihr hin und gewahrte, daß sie sich bereit machte, auszugehen. Was haben Sie vor " fragte er mechanisch. Hinüber u Elsa will ich," antwortete sie. Sie hat ja Niemanden, keine Mutter, keine Schwester. Ich will ihr beistchen. so gut ich es vermag." Ja, thun Sie das," schluchzte Max, seiner selbst nicht mehr mächtig, und wenn der Schmerz um ihn sie getödtet haben sollte, dann kommen Sie zurück zu mir und sagen es mir. Dann weiß ich auck, was mir auf Erden noch zu thun übrig bleibt." Wollen Sie sich vielleicht umbringen ? Ihr Tod würde an der Sache nichts an dern," erwiderte die Lehrerin kalt, ging weg und. ließ ihn in seiner trostlosen Einsamkeit zurück. Eine Stunde später kehrte die Lehrerin in ihre Wohnung zurück. Sie fand Max Hell am Fenster stehend. Er hörte sie kommen, aber er wendete sich nicht um. Schweigend trat die Lehrerin zum Tische hin, schaute den Mann eine Zeitlang an, und da er unbeweglich blieb, sagte sie: Das Schicksal ist gnädiger als Sie gewesen. Sergei ist glücklicherweise nicht todt." Max kehrte sich blitzschnell um. Aus seinen Augen brach ein schwacher Hoffnungsstrahl hervor. Ihr Schuß hat seine Schläfe blos gestreift," sprach Bertha weiter. Die Aerzte glauben, daß sie ihn werden retten können. Tief aufathmend fuhr Mar mit der Hand über seine Augen, schritt dann auf die Lehrerin zu und reichte ihr die Hand; sie schien das nicht zu bemerken, denn sie erfaßte die ihr dargebotene Hand nicht. .Wollen Sie mir nicht die Hand ae ben ?" fragte Max. Ich gehe auf immer. Ich kann nicht länger hier blei' ben, wo ich so viel des Häßlichen erlebt und gethan habe, ich gehe nwi fort von hier, vielleicht nach Amerika. Dort giebt es immer zu thun für Leute, welche arbeiten wollen, aber der Weg ist ein weiter, und zurückkehren werde ich Wohl niemals wieder. Lassen Sie mich nicht so ganz ohne Zeichen, daß Sie mich nicht verabscheuen, ziehen! A,n Ende bin ich ja doch unglücklicher ds Alle." Bertha blickte in sein ehrliches, kummervolles Gesicht und mußte unwillkürlich an Alles denken, was er ihr Liebes und Gutes erwiesen hatte, und daß er ihr stets ein aufrichtiger, uneigennütziger Freund gewesen war, und sie reichte ihm die Hand. Gott segne Sie !" sagte Max mit sebr bewegter Stimme, Sie und Alle!" Nasch drückte er noch einmal ihre Hand und eilte dann fort. Die Beiden hatten einander zum letzten Male gesehen. XX. Das Stroh, welches auf der Straße ausgebreitet lag, um den Lärm der vorüberfahrenden Wagen zu dämpfen, die Verhängten Fenster, das leise Auftreten und Flüstern der Leute,' welche in dem Hause zu thun hatten. Alles legte Zeugniß ab dafür, daß diese Räume einen Schwerkranken beherbergten. Er selbst wußte nichts davon, ahnte nicht, ob er dem Leben oder dem Tode näher, denn er war größtentheils besinnungslos, starrte mit offenen Äugen in's Leere, phantasirte und erkannte 'Niemanden. Zastrow hätte nicht anzugeben vermocht, für wen mehr zu fürchten war, ob für den tödtlich aetroffenen M,m, oder für dessen Weib,

welches 5ag und Nacht am Äte des Kranken wachte und dabei mit v nheimlicher, weil unnatürlicher Rut, in seine verglasten Augen schaute rnid seinen im verständlichen Phantasien lauschte. Sein Beruf zwang den jungen Wxfo dieSchwester tagsüber oft allein zu lassen; er konnte regelmäßig blos die Äbende und Nächte mit ihr im Kranke? tzimmer zubringen. Elsa war nicht zu bewegen, eine Wärterin zu dingen ; ste wollte sich nicht von dem Gatten entfernen, aus Furcht, daß er, gerade während 'sie ab-

wesend, ein Zeichen geben oder ein Wort sagen könnte, welche hoffen ließen, daß die Besinnung zurückgekehrt sei ; sie wollte ihn keiner Fremden anvertrauen. Wer weiß, ob er nicht doch sterben wird," entgegnete sie auf alle Bitten undVorstellungen deS Bruders. Dann werde ich ja genug ruhen können ; doch so lange er lebt, gibt es für ich keinen anderen Platz als denjenigen an seinem Bett." Eines Abends kehrte Zastrow erschöpft und abgemattet in ein Gasthaus. Wen erblickte er da unter den anderen Gästen? Bekannte, verhaßte Gesichter. Mignon's Vater, ihre Mutter, die ganze Sippschaft. Nur Mignon fehlte. Sie aßen und tranien, diese ehrenwerthen Leute, und unterhielten sich mit lauter Stimme vom Eircus, aus welchem sie soeben gekommen waren. Laura, hübsch und. auffallend gekleidet, sprach von einem Kunstreiter, dessen Muskelkraft und Gewandtheit sie ganz besonders entzückt haben mußten ; wenigstens pries sie dieselben mit lauten, begeisterten Worten. Der Papa schwärmte von einer Kunstreiterin, drückte die Augen zu und küßte seine Fingerspitzen; lächelnd drohte die Mama ihm mit dem Finger. Laura's Mann ließ sein breitcö Lachen ertönen, und die Kinder schwätzten von den Ponnies und Schimmeln und den dressirten Hunden. Atama, ich möchte auch ein Pony haben, wie der kleine Renz," sagte der Knabe. Und ich ein Hündchen," bat die kleine Laura. Kaufe mir ein Hündchen, Mama." Ja, ja," antwortete diese, ihr sollt Alles bekommen. Habt nur Geduld und esset einstweilen." Sie aßen mit gutem Appetit. Der ganzen edlen Gesellschaft schmeckte es vortrefflich. Die Kellner huschten hin und her und brachten neue Eßvorräthe. Endlich kam auch Champagner. Wie lustig diese Menschen tranken ! Der Papa erhob das Glas und schaute die Anderen mit einem vielsagenden Lächeln an. Unsere Mignon lebe '." sagte er und leerte das Glas. Fritz Wallbrecht stieß feine Frau mit dem Ellbogen. Laura lachte ausgelassen. Sie lebe hoch !" rief sie, noch immer lachend, und stürzte den Wein hinunter. Amen !" sprach es in Zastrow, welchen ein geheimer Schauder schüttelte. Für diese Menschen hatte sie sich geopfert! Sie werden nicht noch einmal auf ihr Verderben trinken können, auch wird ihnen vielleicht da Lachen auf einige Zeit vergehen. Wenn er eine Stunde früher noch geschwankt hatte, jetzt stand es fest in ihm : Sie muß sterben. Er bezahlte seine Zeche, erhob sich und verließ das Local. Draußen rannte er mehr, als er ging, und erreichte bald das ihm wohlbekannte Haus. Das Thor war schon geschlossen. Er riß an der Glocke. Nach einer Weile wurde ihm geöffnet. Ein unordentlich gekleidetes Frauenzimmer stand vor ihm und leuchtete ihm mit der Laterne, welche sie in der Hand hielt, in's Gesicht. Was wollen Sie?" fragte sie mißtrauisch und unfreundlich. Sie wohnen ja nicht hier." Er verwünschte im Inneren diese lästige Verzögerung. Aber er mußte Antwort geben. Die Frau war in ihrem Rechte : Er hatte t)ier nichts zu suchen. Ist Fräulein Mignon 3!ordenberg zu Hause ?" fragte er, seine Ungeduld bemeisternd. Wollen Sie zu Der?" Ja." Das Mädel treibt es immer arger," murmelte die Frau fürsich. Jetzt bestellt sie wildfremde Manna mitten in der Nacht zu sich!... Aber darauswird nichts," sagte sie laut. Man weiß nicht, mit wem man es zu thun hat. Geben Sie nur wieder fort." Zastrow drückte ihr ein Trinkgeld in die Hand. Die kritische Stimmung der Frau schlug hierauf in eine mildere um. Es wird ihr Liebhaber sein," dachte sie, Ja, das Fräulein ist zu Hause," sackte sie, zu Zastrow gewendet. Gehen Sie nur den Gang hinauf, die Thür rechts." Zastrow folgte der Weisung. Sind ein Gesinde!, diese Nordenberg !" hörte er die Frau noch sagen. Er klopfte an die Thür. Wer, zum Kukuk, ist's denn?" fragte drinnen eine ärgerlich klingende Stimme. Ziemlich rathlos stand er da. Sollte er sich nennen ? Ist Fräulein Mignon noch auf?" fragte er endlich. Die Thür wurde geöffnet. Fräulein Lotti erschien auf der Schwelle. Auf dem Küchentijch brannte ein Licht. Daneben stand ein Mann, welcher die Hände in den Taschen stecken hatte und eine Virginier zwischen den Lippen hielt. Was will denn D e r hier ?" fragte dieser Herr und stierte den Ankömmling mit frechen Blicken an. Sei still, Franz," sagte die edle Magd. Was wünschen Sie von meinem Fräulein?" Zastrow fühlte, daß er hier gestört haben mochte. Die Beiden sahen, wenn auch nicht verlegen, so doch sehr unge halten aus. Verkommen war Alles in diesem Hause vom Oberhaupt angefan gen bis hinab zur Dienstmagd. Angewi dert kehrte Zastrow das Gesicht weg. Ich fragte Sie, ob das Fräulein noch wach sei," sagte er. Nein. Sie schläft schon lange." Der Mann in der Küche schlug ein ro hes Gelächter auf. Schläft schon !" wiederholte Franz. Das mußte ihm sehr drollig erscheinen, denn er klopfte wie belustigt mit den Händen auf seine Schenkel und lachte wieder. Halte dein Maul, du Esel!" sagte Lotti. Sie werden dock nicht vexlanaen

daß ich hineingehen und das Fräulein au, wecken soll?"' Ja, das verlange ich," sagte Zastrow. ..Wenn Sie vielleicht morgen wiederkommen ivolltcn ?" Nein; ich will und muß auf der Stelle mit ihr sprechen." Lotti schaute ibn an und sckien unschlüssig. Erwartet Sie da5 Fräulein ?" fragte sie dann. Er wollte nicht lügen; selbst vor D e r nicht. Nein," gab er zur Antwort. So sage doch dem Herrn, daß dein Fräulein gar nicht zu Hause ist," ließ der Mann hinter Lotti sich vernehmen. Sie ist nicht zu Hause ?" sprach Zastrow nach.. Wo war sie, wenn nicht daheim? Die Herrschaften sind alle in den Circus gegangen," sagte das Mädchen. Das ist nicht wahr !" rief Zastrow mit starler Stimme und packte die Lügnerin beim Arm. Oho!" rief der Mann hinten. Lotti riß sich los und trat eine,. Schritt weit zurück. Wenn Sie ohnehin Alles wissen, warum fragen Sie dann ?" nteinte sie trotzig. Wo ist das Fräulein ?" Ich weiß es nicht." Sie machte Miene, die Thür zu schließen. Doch Zastrow kam ihr zuvor. Er stellte sich auf die Schwelle. Wo ist das Fräulein ?" wiederholte er. Zum Henker ! Lassen Sie mich in Ruhe !" rief das Mädchen zornig. Mich geht mein Fräulein nichts an und Sie ebenfalls nicht ! Zu Hause ist sie nicht, im Eircus ist sie auch nicht, wo also wird sie sein ? Oben, bei ihrem Freunde, wenn Sie es durchaus wissen wollen. Und nun machen Sie, daß Sie fortkommen, oder mein Franz wird Ihnen Beine machen." Zastrow zoa sich freiwillig zurück, und sie schlug die Thür hinter ihm zu. Er stand allein im finsteren Corridor. Was nun beginnen ? Hinaufgehen und die Thüren sprengen ? Horch ! Schritte. Sie kamen von oben. Er lehnte sich an die Wand. Langsam näherten sie sich. Am Treppengeländer tastete eine Gestalt sich herab. Er erkannte sie trotz der Dunkelheit. Sie war es, sie kam von dem Orte ihres Elends und ihrer Schande. Unsicher tritt sie einher und hielt im Gehen ost inne. Er hob die Hände emvor. Waren diese Hände stark genug, um die That zu vollbringen ? Er ließ sie wieder sinken. Nein, sie waren nicht stark genug ; aber auch sein Herz war es nicht. Mignon näherte sich ihm; er drückte sich an die Wand, so dicht er konnte; nun hatte sie ihn erreicht; ihn zu sehen, machtedie Dunkelheit unmöglich, aber sie mochte die Näh? eines Menschen fühlen, denn sie stand still. Ist Jemand hier ?" fragte sie rasch und furchtsam. Erhielt den Athem an, und rührte sich nicht. Sie eilte' an ihm vorbei, stürzte zur Thür hin und pochte heftig an. Machen Sie auf, Lotti !" rief sie laut. Schnell ! schnell ! Ich bin's." Lotti öffnete. Ich dachte schon.daß der fremde Mann wieder da wäre," sagte sie. Was für ein Mann ?" Ich kenne ihn nicht. Er war vor ei ner Viertelstunde hier und wollte Sie durchaus sprechen." Mich! Und was sagten Sie?" Daß Sie schliefen." Und er?" ..Er aina fort." (Fortsetzung folgt ) Vo Auslande.

Vie londoner Times bringt einen längeren Bericht über einen Besuch, den ihr Berliner Correspondent, Mr. Löwe, jüngst dem berühmten Geschichtsschreiber Leo pold von Ranke abstattete. Der greise Gelehrte, gab bereitwillig Auskunft über seine Lebensweise. Ich mache noch immer", sagte er, täglich meinen zweistündigen Spaziergang, wenn das Wetter schön ist ; aber ich liebe nicht zu fahren ; es ist zu langweilig. Diese Bewegung setzt mich in den Stand, täglich im Durchschnitt acht Stunden tüchtig zu arbeiten. Ich arbeite zuerst von zehn bis zwei und ich kehie an mein Pult um 9 Uhr zurück und harre dort bis gegen 1 Uhr Morgens aus. Mitternacht ist meine liebste Stunde, und ich sinde, daß dies die Zeit ist, wo ich am meisten schaffen kann." Und können Ew. Excellenz noch immer mit Leichtigkeit schreiben '" fragte der Correspondent. Nein, meine Schreibetage sind vorüber, aber ich habe zwei Secretäre, die ich . mit Lesen, Aufsuchen von Autoritäten, Auszügemachen und Schreiben nach meinem Diktiren gehörig beschäftigt habe. Seit dem Erscheinen meiner englischen Geschichte habe ich wenig oder gar nichts mit eige-. ner Hand geschrieben, und seltsamerweise sind einige d:r Werke, die ich in dieser Weise dictirte, besser aufgenommen als andere. Das Dictiren setzt einen zuwei' len in den Stand, weniger wählerisch und natürlicher zu sein. Freilich muß ich sehr sorgfältig mit meiner Lebensweise sein. Ich bin niemals ein Raucher gewesen, allein ich kann stets ein Glas guten Weines genießen, und Gott sei Dank, meine Nächte sind noch immer frei von Schlaflosigkeit, da ich sonst. niemals von der Stelle , kommen könnte. Sie mögen diese meine Behausung vielleicht für eine bescheidene, übelpassende und unfashionable Wohnung halten; ich habe jedoch in derselben länger als 40 Jahre gelebt und kann mich nicht entschließen, sie zu verlassen. Ein Gutes ist dabei, daß die, Sonne . niemals in mein Arbeitszimmer dringen kann ; und dann habe ich gegen 30,000 Bande um mich herum, die ich niemals gehörig übersiedelt und neu arrangirt bekommen könnte." Im Weiteren bemerkte Pro fessor von Ranke, tr beabsichtigte seine Weltgeschichte bis zur Renaissance ziem lich vollkommen zu machen ; von dieser Zeit ab bis zur Wiederherstellung des deutschen Reiches, wo er abzubrechen gedenke, müsse sie nothwendiger Weise mehr den Charakter eines Apercu tra, gen.

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v (Goldene Medizinische Entdeckung) Dcilt alle Ausschlage ron eine, gemöl'nsiZ'cn ftlnne oder Blatter bis zu den schlimmsten Tkrofcln. Zaltfuii, eschwüre, Echuppigkcit rder Raul,cit der Saut, kurz alle durch unreifes Vlut reruriackten ttrantbeiten erden durch diese mächtige, reinigende und stärkende ?Irmei üdern?unden. Unter ihrem ,icbl! tätigen Gintlufie heilen grobe fressende beschwüre rzsck. Ibre üraft bat sich namentlich in ter Teilung ron Schwindflechte, RoseNasl,. Blutsaiwären. Äarbunkcln. wun, den Auaen, skrofillösen beschwüren und Geschwulsten. Hüstgclcnk-KrankHeit, Knie schwamm, rops oder dickem Hals und erwei texten Drusen gezeigt. Man sende ebn EentS in Briefmarken für eine mit cclonrten Abbildungen auSgestattete Abhandlung über Hautkrankheiten, cder den selben Betrag für die Abhandlung über Ekrcfelleiden. ?as Slnt ikk da, ttbtn" Man reinige eS gründlich durch den Eebrauch von Dr. Piere' Golden Wedlral Discorery, und eute Bdauung, eine spesenfreie Haut, frischer Muth. Gebens, energie und Gesundheit der tzsnstitution er, den dadurch hergestellt. Die Schwindsucht. die eine Skrofelkrankheit der Lunge ist, rvird durch dieie oltesgabe von einem Heilmittel schnell und sicher in ibrem Fortsebriit gedrmmt und gebeilt, wenn da Mittel eingenommen wird, ebe da beiden die letzten Stadien erreicht. Wegen ihrer wunderbaren Macht der diese schreckliche tödkliche Krankheit bat vr. Pierre, alS er diese jetzt berübmte Arznei zuerst dem Publikum dar n?. 4rn (trn, irrn 1 . . , .... ,, Mit. ijnuivi, (it ciuc uiisurnpiion l cvr" CchindsuchtS-Heilmittel! zu nennen, bat aber diesen Rainen fallen lassen, wul derselbe ,u besärankt ! . ----- v. v IVll IVUllkTIUillCa "nizung tonischer oder stärkender, aiterativer cder safte, verbessernder, antlbilicser, brustlösender und nabrender Ltgenscbaften ohne Gleichen ttt. nicht nur alS in Heil, nultel gegen Lunzeusch'.vtnrsucht, sondern geze alle Chronischen Krankheiten Leber, des Blutes und der Lunge. J?n!2n ?" schläfrig, schmach füblst. blaß gelbliche Hautfarbe oder geleit braune Flecken im l?e, sicht oder am Leibe hast; wen Du häuftgen Loxfschmer, oder Schwindel. Uebelzesä'mack im Munde, innerliche Hitze oder rösteln, abwechselnd mit heißem Blutandrana, hast; wenn Tu niedergeschlagen und von düstern Tor, gefühlen erfüllt bist: wen T ein Appetit nnregelmkßiz und die Zunge belegt ist, dann leidest Tu an Ber dauungSdeschwerden. Dyspepsie und Leber krankhcit oder aUigkeit. In vielen Fallen spürt man nur einige dieser Svmxtome. AIS ein Heilmittel gegen alle solche Fälle ist Dr. Ij-rcVs Bolden Xedlcal DiscoTerj ohne Gleichen. .?'2kn . LungenschwSch,, Blutfpelen, Kur,, athmigkeit. Luftrohrenentzündung. fchlim e Husten, Schwindsucht und verwandte Leiden ist sie ein unfehlbares Heilmittel. Man sende zehn SentS in Briefmarken für Dr. Pierre' Buch über Schwiulsucht. Bei Apothekern tu yaden Preis $1.00, üorld's Dispensary Medical Association, Eigenthümer, C63 Main Str., Vnffalo. K. fj. $500 Zeichnung wird von den lZigkntbümern von Dr. Sage's Catarrb Remedv für einen Katarrhfall, welchen sie nicht kuriren können, auöqeboten. X Wenn man einen ekelbaftea oder Jk anderen Ausffuh au der Nase, theil, rf '"sei! Verlust deS l?eruchS, Se, " 'r w er CAeUZ9 irw sw. . vii'wiOf ii wc 4uacn dampfen Schmer, oder drückendes (efübl im Koxfe bat. Uns9 Je13 Scitattb- Tausende solcher Fälle enden tn chwtndsucht. HO?' i5!?"! mtm rt " beilt die schlimm, sten Fälle on Katarrh, Kopferköltung und tat tarrhAlem Kopfschmerz. 60 Cents. .Die Allen zu Hauses mm seal Brenn-Ocl. Der New Yorker Gesundheits-Nath schätzt, daß wenigstens 30,000 Leben durch die explosiven Cienscdaften des Petroleums verloren gingen. Wenn jede Haushaltung das White Seal Brennöl verwenden würde, könnten solche Unglücksfälle nicht vorkommen. White Seal Brennöl hat die Fehler des gewöhnlichen Oels nicht. Es kann nicht lxplodiren. Der Docht verkohlt nicht, raucht nicht, verbreitet keinen schlechten Geruch und die Lampencylinder zerspringen nicht. White Seal Brennöl eignet sich ausgezeichnet für Beleuchtung. Es ist so hell, wie reines Ouellwaffer, giebt ein starkes stetiges Licht und brennt länger als anderes Oel. Wenn das Oel nicht direkt in Ihrer Nachbarschaft verkanft wird, so bestellen Sie direkt ein Faß oder eine Kiste mit zwei 6 Gall. Kannen".' BROOKS OlL CO.. 65 Snelid Avenne, Cleveland, 0. 114 Se 115 Southstr., New Fort. 60 Süd Vennshlvania Str. Indianapolis, Ind. JLJeiatsclie Etatlirt seit 1859. Charles Meyen & Co.. 39 unS 41 ?Zk ov, Isv ?ork, . dssorgeu ws Arten ron G8chllftsanreig;en, Personilauffordenuigeii etc für diese Zeitung, sowie für lUd deutschen Blätter in den Ver. Staaten und Europa. fiiinmtllche Dentacb-Amcrixanlaclio Zeitungen liegen in unserem Oeschiists-Lokal tnr freien Einsicht dea rublitum auf, DU geehrten Hennugeber dentsekev Blätter freroen ftcbtangsToll ersucl. una ihr PnblitiOBa für lauer fiegistrmtor zu Ubexaenda

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