Indiana Tribüne, Volume 9, Number 122, Indianapolis, Marion County, 22 January 1886 — Page 3
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Die Hlnzuftiedenen
Roman von Smil M ariot. (Fortsedung.) Cin Sergei unöckannter Mann, Po!izeileute, der Hausmeister, die Bedienerin und Max Hell waren in die Stube getreten. Mar konnte sich kaum auf den Füßen halten; einer der Polizeileute mußte ihn stützen, sonst wäre er umgefal len. ..Lassen Sie das Haus räumen und sverren Sie das Thor ab," befahl einer der Herren,Zich an den Hausmeister wendend. Dieser zog sich zurück. Hierauf näherte sich Derjenige, welcher zuerst eingetreten war, der todten. ..Entfernen Sie sich, mem err," saate er ni Seraei. ..Ick bin Ant und Will Versuche anstellen, ob dieses Mädchen nicht m s Leben zurückzurufen tx" r r . r r- -p. r t r . irrn icywacyer Hossnungsurayl oracy aus Sergei's Augen. Mit Anstrenguna stand er auf und trat zur Seite. Max sah ihn an. is war em Ällck voll vooenlo sen Haes. Jetzt folgte eine unheimliche Stille.' Leichenblaß, in jedem Zuge Todesangst, beobachtete Seraei die Versuche des Arztes. welcher bald ackselmckend erklärte. daß jede Anstrengung eine vergebliche sei, und daß man die Todte in's allgemeine Krankenbaus überführen möge. Da stieß Wrai Hell einen 5?Hre, aus, Kürzte Ucy wie ein wildes Thier auf Serge: und fuhr mit beiden Handen nach dejlen eyle. Seraei stand unbeweglich. Er hätte sich erwürgen lassen,wenn nicht die Fremden ihm zu Hilfe gekommen waren und ibn und A!ar getrennt hätten. Der arme Max sank halb ohnmächtig auf einenStuhl und brach m em leldenjchastliches Schluchzen aus. Serg hingegen sah starren Blickes auf die Polizeilevte, welche die Todte in die Arme nahmen und sie aus dem (vemach trugen. e? Arzt und die Bedienerin scklotten sich dem traurigen Zuge an. Die beiden Männer blieden allein zurück. Da stand Max auk und näherte sich dem Anderen. Bist du nun zufrieden ?" fragte er ihn langsam. Hast du sie genug gevuält?" Sergei hörte nicht, was' Jener sagte. Er lehnte mit dem Gesicht an der Wand und wühlte mit den Händen in seinem Haar. 9!u:i, da sie todt ist und du noch lebst, bleibt mir nur Emes noch zu thun übrig," sprach Mar weiter. Glaube nicht, daß dein Bubenstück durch das Bischen Kummer, welchen du hier ,ur Schau trägst, gesühnt sei, nein ! Ihre Thränen, ihre Qual und ihr Ende müssen an dir gerächt werden. Du oder ich, ysintv von uns muß Serben, und wenn du zu feige bist, dich mit mir zu schlagen, dann werde ich dich ermorden. So lange Ilona lebte, schonte ich dich, weil ich immer noch hoffte, daß sie endlich doch aufhören werde, an dich zu denken, und so lange ich das hoffte, hatte das Leben einigen Werth für mich. Doch jetzt ist Alles aus, sie ist todt ; du oder ich. Einer muß ihr folgen. Dich lebend und glücklich zu wissen, während sie in ihrem Grabe ruht, nein, das er trüge ich nicht ; also entscheide dich: Willst du es wagen mit mir im offnen, ehrlichen Kampfe oder bist du dazu zu feige ?" Eine schwache Nöthe färbte Sergei's Wangen. ' Der Verdacht, als Feigling zu gelten, trieb ihm alles Blut zu Ko pfe. Finster schaute er den Femd an, welcher einstens sein treuester Freund ge loesen. Schlagen wir uns, wenn du es so hab?n willst," sagte er trotzig. Ich will es so haben. Aber ich fordere ein Duell mit tödtlichem Aus-, gange." Gut. Auch ich hasse dich," fügte Sergei drohend hinzu. Dir hatte ich sie übergeben; du hättest beer über sie wachen sollen." Du übergabst sie mir mit einem zum Tod venrundeten Herzen," entgegnele Max. Sie war nicht mehr zu retten. Und der, welcher sie so tödtlich traf, warst du, nicht ich war es. Klage mich nicht an ! Ich habe sie treu gehütet, doch cö wat umsonst. ' Du hast sie iii den Tod gejagt, nicht ich. Das Schicksal sei dafür gepriesen ! Ich habe ibr jammervolles Ende nicht verschuld det." - - ' . ; Wann schlagen wir ims?" brach Sergei finster ab. Wenn sie in der Erde ruht. Bis dahin gehabe dich wohl! Ich werde dich sei nerzeit zu finden wissen." ' ' ' ? Damit trennten sie sich. ' , . Noch am selben Tage begab sich Sergei in das allgemeine Zkrankenhaus und ordnete die Aufbahrung Ilona's an. Er hatte Veilchen mitgebracht und streute die zarten Blumen über die Todte aus. Der Dust, welchen sie ausströmten, mahnte an den Frühling. Sergei beugte sich auf die Todte herab und küßte ihren kalten Mund. Ob sie den Kuß fühlte, wie ihr liebevolles Herz geglaubt harte ? Sie gab ihn nicht zurück,wie sie im Leben so oft und gern gethan ; sie sah auch den Mann nicht,welchcr an ihrem Sarge kniete und in ihr Kleid weinte. All' sein Schmerz und seine Liebe kamen zu spät. Der Frühling, die Veilchen, die Sonne, die Liebe, die Jugend waren für sie gcstorben,nichts war ihr geblieben von der Erde Lust und Leid als ein Sarg, des müden Menschcnherzenö letzter und sicherster' Zufluchtsort. ' ' xviii. ; Zwei Tage später, an einem naßkalten Nvvcmbernachmittage, läutete Max Hell bei seinem ehemaligen Freund Manesco an.t. Sergei stand om, Kamin, hielt'die Hände der Flamme nahe und stierte in das Feuer. Max errieth, woran die glühenden Kohlen ihn mahnen mochten. Jetzt fühlte er wieder recht klar, wie todtlich er diesen Nkcnschen haßte. Wenn etwas noch ihn an das erbäriLliche Le ben kettete, so war cö die Aussicht, daß er die Todte vielleicht rächen durste, daß Jener vielleicht in kurzer , Zeit kalt und todt sein werde, wie das unglückselige Kind. ... . Ich komme vom Kirchhofe."begann Max. Sergei schaute nicht auf" Jlona ist bearaben," ivracd Mar weiter.
Wir können nun an unser Geschäft gehen." Ich bin bereit," sagte Sergei. Wo sollen wir uns schlagen V Ich habe über Alles nachgedacht und bin zu folgendem Schluß gekommen: Wir schießen uns im Prater. Dort gibt es einsame Plätze, wo Niemand uns sehen kann. Wir wählen eine sehr frühe Stunde, etwa die sechste des morgigen Tages. Jeder von uns hinterläßt einen Brief, in welchem er sich als Selbstmörder bekennt. Zeugen brauchen wir nicht. Wir schießen uns auf drei Schritte Entfernung. Das Los soll entscheiden, wem der erste Schuß
zufällt. Bist du mit alledem einverjtanden V Ja." Sollen wir gleich jetzt losen oder erst auf dem Platze ?" . Das ist mir gleichgiltig." Wenn es dir gleichgiltig ist, dann wollen wir es jetzt thun, um morgen keine Zeit zu verlieren,"' jagte Mar. Er griff in die Tasche, zog ein Notizbuch hervor und riß zwei Blätter heraus. Auf eines derselben schrieb er die Worte : Erster Schuß" ; das andere ließ er leer. Dann rollte er die Blätter zusammen und warf sie in seinen Hut. Wähle," sagte er und hielt dem Anderen den Hut hin. Sergei schauderte unwillkürlich. Lassen wir es doch lieber auf morgen," scgte er mit schwacher Stimme. Oder nein," setzte er, sich ermannend, hinzu und griff hinein. Es ist gleichbedeutend, ob heute oder morgen. Nur schlage ich vor, daß wir das Blatt erst auf dem Kanipfplatz entrollen, da Derjenige, welchem das leere Blatt zufällt, nach menschlicher Berechnung morgen ein todter Mann sein wird,' und das erfährt man immer noch früh genug." Wie du willst," sagte Max und ließ das Blättchen, welches im Hut zurückgeblieben war, in die Tasche gleiten. Wir haben ausgesprochen, scheint mir. Morgen um halb 6 Uhr werde ich mich vor deinem Hause einsinken und dich erwarten. Besitzest du Pistolen V Ja; das heißt, nur eine." Ich habe gleichfalls eine. Wir sind fertig. Auf Wiedersehen morgen." Auf Wiedersehen." Sergei blieb noch länge am Kamine stehen. Er war in den zwei letzten Tagen beinahe immer außer Hause gewesen und hatte es ängstlich vermieden, seiner Frau zu begegnen. Er wußte, daß er sie betrog nicht allein deshalb, weil er um eine Andere trauerte, sondern auch, weil er vorhatte, sich dieser Anderen wegen auf Tod und Leben zu schlagen. Elsa mochte ahnen, daß etwas Schweres ihn getrosfek hatte und daß er etwas vor ihr verbarg, denn sie hatte ihn gestern, als er wider Willen mit ihr zusammcngetroffen lvar, so seltsam forschend angesehen. O ! Nur keinen zweiten Blick dieser Art ertragen müffen! Es sah ohnehin dunkel genug aus in seiner Brust. Langsamen Schrittes verließ er den Kamin, ging zum Schreibtisch und setzte sich an denselben nieder. Wir hätten einander nicht wiedersinden sollen, Elsa," sing er endlich zu schreiben an, ivtenschen, welche sich so weit Von einander trennen konnten, sind selten bestimmt, einander zu beglücken. Auch bist du zu spät zu mir zurückgekehrt. Ich war, während du mir fern, einem Mädchen begegnet, das ich liebte, heißer liebte, als ich selber wußte. Als du kamst, verrieth und verließ ich sie ; ich wähnte, dich mehr zu lieben, als sie, ich glaubte, daß sie mich nach Weiberart, vergessen werde. Erst vor Kurzem hörte sie, daß ich vermählt sei; aus Gram darüber brachte sie sich um Nun lebt ein Mann, welcher die Todte geliebt hatte und mich haßt, und dieser Mann hat mich geforde. Ich hätte dem Duell ausweichen können, aber ich wollte nicht ; mich freut das Leben nicht mehr. Morgen wird es vielleicht zn Ende sein, denn er oder ich muß . fallen. Ich nenne Dir meinen Gegner nicht. Die Welt wird an einen Selbstmord glauben ; Dir aber vertraue ich an, daß ein ehrlicher Zweikampf stattfinden soll. Forsche nicht nach den Namen meines Gegners ; er war nn Rechte, denn ich habe wie ein Bube, an jenem Mädchen gehandelt. Erregt dieses Ge ständniß Deinen Zorn ? Ich kann nicht lügen Elsa! Wir taugen nicht für einan der, und jene Todte vermag ich nicht zu vergessen. Ich war auch sonst nicht glücklich. Wohin immer ich mich wen den mochte, habe ich Gram gesäet, auch in der eigenen Brust. Menschen meines Schlages thun am besten, wenn sie schleunig äüs der Welt gehen. Du wirst mei nen Tod bald verwinden, nachdem du nun weißt, warum ich sterbe. Du bist stolz und stark ; Du wirst einen Unwürdigen nicht lang beweinen und nicht sterben wie Jene. Ich will nicht bitter werden, aber wenn Du sanster und lieb reicher gewesen, wärest doch nichts davon : Du bist, wie'Du bist, und kannst Deine Natur nicht umwandeln. Lebe Wohl, vergiß mich. Doch wenn Du manchmal meiner gedenken solltest, dann lass' es ohne Groll und Härte sein. Ich 'habe viel gelitten, mehr, als Du ahnst; und dieses Ende! Lebe wohl." ; Es schlug halb sechs Uhr am . andern Morgen, als Sergei sich zum ökendezvous begab. Er sah eine Gestalt des Weges daherkommen und erkannte in ihr seinen Gegner. ' Er ging ihm entgegen. Habe ich lange auf mich warten las fe'$" redete dieser ihn an. . . ' X. L ,.cy fand micy zu nuy vier em. Komm' jetzt, wir-könnten sonst bemerkt werden." . ; " .... . 4 Die beiden Gegner' erreichten endlich den Prater, durchschritten die einsamen Auen und wendeten sich einem ?Wäldchen u. .Weit und breit war kein, Mensch zu lehen. Das 'dürre Laub knisterte unter ihren Sohlen ; wie klagend streckten ihnen die Baume die nackten Aeste entgegeil. Kalter Nebel ding m der Lust. Max stand still. ' . Hier ist es einsam genug," sagte er, that den Hut ab und trocknete sich die ' Stirn. ' Hier ckönnen wir es schon wagen." Sergei lebnte sich mit dem Rücken an einen Baum.. . 'Weißt du, .wem der erste Schuß zukommt?" fragte er. Nein ; ich habe das Blatt nicht ange eben." S tbue es denn hfek .Doch fcstltl
Warte noch einen Augenblick."' Er griff in die Tasche und zog einen Brief hervor : Dieser Brief ist für meine Frau. Du wirst, wenn ich fallen sollte, Sorge tragen, daß er in ihre Hände komme. Aber um Eines bitte ich dich : daß ihrdic Nachricht schonend mitgetheilt werde. Sie trägt ein Kind unter dein Herzen. Ich will nicht, daß sie mit dem Gatten zugle ch ihr Kind verliere. Darum schone sie, so viel du kannst. Elsa hat dir nichts gethan. Versprichst du mir das V ..Ja," sagte Max erschüttert. Bis zu
diesem Augenblick hatte er in Sergei niemand Anderen als den Morder Jlona's gesehen. Er selbst, der arme Max, hatte mit Ilona Alles verloren ; in seinem namenlosen Schmerz hatte er ganz vergessen, daß Sergei ein Weib besaß. Ein Weib! ein Kind! Was hatten die verbrochen? Ihm, dem einsam im Leben Stehenden wurde das Sterben nicht schwer ; er hatte nichts, was ihn an das Dasein fesselte, um ihn wird Niemand trauern der Andere hatte ein junges Weib ..Rächen muß und will ich sie," dachte A!ax. Aber ich wünschte beinahe, daß ich siele. Dann wünte ich nichts mehr von Haß und Weh und Atachedurst, dann dürfte ich ausruhen von aller Lebenspein, und er bliebe denZSeinen erhalten. Ich bin nicht dazu gemacht, zu quälen und Thränen zu erpressen, seine Frau und sein armes. Kind sind unschuldig an dem an Ilona begangenen Verrath. Möchte er leben und ich sterben : Wann wäre Alles wieder gut." Wollen wir nicht an's Werk gehen," fragte Sergei, welcher seine Pistole hervorgeholt hatte. Ja," gab Max zur Antwort, suchte in der Tasche und zog einen zusammengerollten Papierstreisen aus derselben. Was hosste er auf demBlatte zu sinden? Er hatte diese Frage kaum zu beantworten gewußt. Seine Hand zitterte, als er letzt emen Alm aus das Blatt wars. Dann ließ er den Llrm sinken und schaute den Gegner an. Dieser hielt die Augen fest auf ihn gerichtet, vinnr Max wendete sich ab. Sergei wurde um einen Ton bleicher, langte daS eigene Blatt hervor und entfaltete es. Es war leer. Max hatte den ersten Schuß. Sergei zerknitterte das Papier und warf es auf die Erde. Wie viele Schritte Distanz?" fragte er ; seine Stimme klang etwas rauh. Fünf." Sergei hing seinen Hut an einen Ast und stellte sich in Positur. Zähle," sagte er, ohne den Gegner anzusehen. Max trat knapp vor ihn hin und ging dann fünf Schritte zurück. Hierauf zog er seine Pistole aus der Tasche und spannte den Hahn. Max erhob den Arm und richtete die Mündung der Pistole auf die Stirne des Feindes. Der Schuß ging los. Eine Rauchwolke verhüllte einige Secunden Alles vor Maxens Augen. Der. Rauch zertheilte sich. Max sah Sergei auf der Erde liegen. Anfangs stand er gleichsam erstarrt da, dann stürzte zu dem Gefallenen hin und kniete bei ihm nieder. Sergei holte noch einigemale fchwer Athem, dann wurde er still. Max legte die Hand auf sein Herz. Er fand dessen Schlag nicht. An Sergei's linker Schläfe klebten durchschossene Haare und dunkle Blutstropfen. Das Spiel ist aus !" dachte Max schaudernd und halb wahnsinnig vor Aufregung. Der geht nun den Weg, welchen wir Alle gehen müssen und von wannen Keiner wiederkehrt." . XIX. Ilona war gerächt. O, nur zu sehr ! Max war seiner innersten Natur fremd geworden. Er war nicht dazu angelegt gewesen, zu hassen und zu tödten; er hatte immer nur geliebt, immer nur beglükken wollen. Wenn sein Traum, der Ausbruch einer Weltrevolution, in Erfüllung gegangen wäre, würde er wahrscheinlich der Erste gewesen sein, welcher die Wunden getroffener Royalisten verbunden hätte Er hatte zu hassen gemeint, vielleicht wirklich gehaßt ; jetzt aber war der Haß in ihm todt. Er faßte den Regungslosen in die Arme, legte daS Ohr an sein Herz, rief ihn beim Na men, drückte die Lippen an den halb offenen Mund, in der Hoffnung, einen Hauch zu spüren, umsonst; Sergei athmete nicht rührte sich nicht. Nathlos stierte Max um sich. Was sollte er thun 'i Den Todten hier liegen lassen ? Und wenn Niemand ihn sände? Wenn er hier unbe merkt, unbegraben verfaulte ? Max fuhr sich mit beiden Händen ' durch das Haar. War denn nicht Alles ein Traum ? Hier lag der Todte, dort die Waffe ; rings umher standen die kahlen Bäume. Nein, es war kein Traum. Freue dich doch deiner That ! Du hast ja dich rächen und ihn tödten wollen !" schien Alles ihm zuzurufen. Der Wurf ist gelungen ; sreue dich doch !" Max lachte bitter auf. Im Tode noch blieb dieser Mann sein böser Stern. So lange er gelebt, hatte er ihn gequält, und nun, da er todt, peinigte er ihn, indem er ihm namenlose Reue ei,...Zßte. Aber was half das Alles? Max mußte handeln. Was thun ? Er beschloß, sich zu entfernen ; sie werden den Leichnam wohl sinden; er selbst hielt es hier nicht länger 'aus.' Aber der Brief, der Brief an Elsa! Den mußte er mit sich nehmen ; das hatte er. dem Todten versprochen. Er kramte in Sergei's Taschen herum und - fand .den Brief; er lag am Herzen des Todten., Max stand mühsam auf und wankte da von. Er wäre am liebsten aus der Welt gerannt. . - . Es schlug 11 Uhr, als er sichrem Hause näherte, in welchem die Lehrerin wobnte. Sein Fuk berührte dieselbe Stelle, wo Sergei vorfünf Stunden gestanden hatte ; schaudernd hemmte May den Schritt. Am Thore sah er die Hausmeisterin stehen, welche, die Hand über den Augen, ängstlich nach allen. Seiten schaute. Ihr Blick traf den unbeweglich Dastehenden, sie erkannte ihn und ging auf ihn zu. - Ach ! Herr Hell," redete sie ihn an. wissen Sie nicht, wo unser Herr sich aufhält?" .- Wax schüttelte den Kopf. Er hatte nicht die Kraft, ein Wort zu sagen ; die Kehle war ihm wie zugeschnürt.' , Die Gnädige ist außer sich," sprach die alte Frau weiter. Der Herr hat die ganze Nacht nicht geschlafen und ist irüb V!oraens fortaeaqnaey. . Nitmanj)
weip, wohin. Mein Mann. ist auf die Polizei gelaufen schon vor drei Stunden ; wahrscheinlich hat er nichts erfahren können. Unsere arme Gnädige hat die schwärzesten ühnungen. Sehen Sie, dort oben ain Fenster steht sie und schaut sich die Augen blind ; ach, mein Gott, wie blaß sie ist!" Max erhob den Blick. Ja, dort oben stand sie und bog sich weit heraus. Ihr Haar war noch ungekämmt, ihre Toilette vernachlässigt. Sie hatte in der Eile einen Schlafrock umgeworfen und sich nicht Zeit genommen, ein Häubchen aufzusetzen. Sie stand am offenen Fenster, in der kalten Novemberlust, bebend vor Frost und Angst, und starrte unverwandt die Straße hinab. Ihr Anblick griff Max an's Herz. Er wußte, an wen sie dachte, er wußte, uin wen sie sich sorgte. Was war Alles, was er bis jetzt empfunden hatte, im Vergleiche mit dem jammervol len Bilde dort oben ! Auf ein Wort," sagte er tonlos. Erschreckt sah die Alte ihn an. Was wollen Sie von mir, Herr Hell V fragte sie mit unsicherer Stimme. Ihnen etwas übergeben; von Ihrem Herrn." Mit diesen Worten überreichte er ihr Sergei's Abschiedsbrief an Elsa. Für wen ist dieser Brief?" -Für Frau Manesco. Er ist mir heute V!orgen zugestellt worden, - mit der Weisung, ihn der jungen Frau Ma nesco zu übermitteln. Ich kenne die Person nicht, welche -mir da Schreiben überbracht hat, und weiß auch nicht, was darin steht. Nehmen Sie den Brief! Ich will nichts weiter damit zu thun haben." Ja, ja," sagte die alte Frau und griff nach dem .Briefe, .ich nehme ihn schon und will ihn ier Gnädigen bringen. Vielleicht enthält er irgend eine Ausklärung. Gott gebe, daß es keine schlimme sei !" Amen!" sprs ch Max von einem Schau der geschüttelt. Die Alte entfernte sich, und stieren Blickes schaute Max ihr nach. Nun war es geschehen. Er zog den Hut tief in die Augen, überschritt die Fahrstraße .und bog in das Haus ein, in welchem die Lehrerin wohnte. . , . Vielleicht weiß sie mir etwas Tröstliches zu sagen," murmelte er mit farblosen Lippen. . Bertha war zu Hause. Max Hell fand sie am Tische sitzend, damit beschäftigt, Aufgaben ihrer kleinen Schü lerinnen auszubessern. Er grüßte stumm. Sie dankte flüchtig und wendete sich allsogleich wieder ihrer mühsamen Arbeit 'Nehmen Sie Platz," sagte sie. Ich werde bald fertig sein." Mechanisch ergriff er einen Stuhl, rückte ihn zum Fenster hin und starrte trüben Blickes auf den Hof, den entlaubten Garten. Die kahlen Baume, ach ! woran mahnten sie ihn ? Was gibt es Neues?" fragte die Lehrerin, eifrig schreibend. Nichts. ' Wenigstens nichts Schönes." Sie schaute auf. Sind Sie krank?" Weßvalb?" Ihre Stimme klingt umflort." Max räusperte sich. Sie sehen auch sehr schlecht aus." Das mag wohl sein." Sie legte die Feder bei Seite. Ist Ihnen etwas geschehen?" Mir? Sie sehen ja, daß ich gehen und stehen kann, daß ich gerade Glieder habe. Mi? ist nichts geschehen." sFsrtsetzung folgt.)
Vom Auslande. Aus demKanton Uri geh: der 9i Z. Z." folgender, von köstlichem Galgenhumor gewürzter Bericht über die mißliche Lage der Einwohner zu : Die Engländerund die Schwalben sind langst schon fortgezogen, und es ist bei hereinbrechendem Winter still geworden in un seren Bergen. Nur der schrille Pfiff der Lokomotive stört die - frostige Ruhe und treibt die erschrockenen FüchseAnd Dachse in ihre Höhlen zurück. : Während das fett gewordene Murmelthier in der war men Erdhöhle schläft, sitzt der magere Gewerbsmann hinter, dem heißen Ofen, raucht sein Pfeifchen und denkt es ist gerade die heilige Adventszeit ernstlich an seine letzten Dinge ; an die noch un bezahlten Rechnungen, an die große Concurrenz, an die Kantonssteuer und an die-Gotthardbahn. Die letztere .liegt ihm, wie eine Achtkupplermaschine, besonders schwer im Magen. - Einerseits freut er sich, in einer so, glücklichen Zeit Periode zu leben,da man die Bratwürste, welche man Morgens telegraphisch in Mailand bestellt hat, schon Nachmittags um 3 Uhr 15 Minuten in Flüelen in . die Pfanne - legen kann ; andererseits aber schaut er doch 'voll Küm mer in die Zukunft, welche ihm so leer und trostlos erscheint,, wie ein viermal vergantetes Wirthshaus! In früheren Jahren bildete im Sommer .derrPersonenverkehr, im Winter der Waarentrans Port für viele Urner eine überaus ergie bige, für Manchen beinahe- die einzige Erwerbsquelle. Nur um einen - Geschäftsreisenden sammt seinen Muster listen über den Gotthard zu befördern, mußten sich hundert Arme und hundert Beine in Bewegung setzen.' Und Alle fanden dabei genügend. Brot und Unterhalt. Der Kaufmann lieferte die Pferde der Fabrikant den Wagen, der Handelsmann.den Hafer, , der .Bauer daS Heu, der Thierschutzverein den Kutscher, der Schneider die rothen Mützen, die K:llnerin die Cigarren und der Wirth endlich ' den Rausch. Jetzt sind diese beiden Geldquellen größtentheils ver siegt; denn Alles, was in unserem Lande einzunehmen ist, besorgt" nunmehr ein zig die Gotthardbahn. In Folge dieser Universalthätigkeit., der Gotthardbahn sind in den verflossenen Herbsttagen mehr als fünfzig hiesige Burger nach Amerika ausgewandert. Andere werden, sobald der Heimathschein geschrieben und das Steisegeld gesammelt ist, ihnen nachfol gen. ; Gewiß werden diese, durch bittere i Erfahrungen belihrt, jetzt wohl an solche s Orte hinziehen,'wo es noch keine Eisen-, j bahnen giebt ! .','- .,' . . v Verlangt Mucho' "Bert Haranna Vigara",
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