Indiana Tribüne, Volume 9, Number 121, Indianapolis, Marion County, 21 January 1886 — Page 3
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DieZlnzufriedenen
Roman von Emil Mario t. (Fortsedung.) In der Meinung, Cergei habe die Kleider für szine Gattin bestellt, nahm sie keinen Anstand, der jungen Frau die Rechnung einzusenden und sie höflichst zu bitten, dieselbe zu begleichen. Elsa hatte Sergei's Schulden linllig bezahlt, ohne sich über deren unbegreifliche Hohe den Kopf zu zerbrechen. Nun wurde ihr mit einemmale klar, worauf er so viel Geld ausgegeben hatte. Während ste getrennt gewesen, während Elsa sich nach ihm gesehnt und um ihn getrauert, während sie sich von der Welt lurückaeioaen und nichts Anderem gelebt hatte als der Erinneruna an ihn, hatte er sich m den Ärmen von Maitressen zu trösten gewußt und mit dem Gelde, welches ihr Vater so mühsam und rechtschaffen erworben hat te, war bezahlt worden, was jene Dirnen verbraucht hatten. Als Sergei nach Hause kam, warf lym Ulsa den Brief und die 3!ecknuna vor die ftüfee und verließ. ohne eine Wort zu sagen, das Zimmer. Bon dieser Stunde an standen sie einander m stummer Feindschaft gegenüber. Sergei hatte nicht den Muth, seine Recht fertiauna ni versuche oder wenigstens die schwer Gekränkte ion Verzeihung an zuflehen. Der erste Abend nach ihrer Rückkunft in Wien veraina still und trauria aenua. Zastrow sprach die Absicht aus, sicy eine Wohnung in der Nähe des allgemeinen Krankenhauses einzurichten ; er war nun bekannt genug, um auf eine leidlich gro ße Praxis rechnen zu können. Elsa war ihm in den nächsten Tagen bei der Ausführung dieses Vorhabens behilflich, und mehrere Wochen vergingen dabei sehr schnell. Dann freilich wurde Elsa's Leben still und einförmig, te faß oft stundenlana allein im Garten und sah die welken Blätter an. Mit wem hätte sie verkehren, wen aufsuchen sollen ? )ie Freunde ihr gegenüber? Sie dachte daran. Doch Dejennigen zu begeguen, welche üe mit stolzen Seaeln hatten- auSüehen sehen und ihnen jetzt als Schiffbrüchige entaeaentreten ? Davor araute ibr. Sie kannte Ätignon gut genug, um zu wissen, daß diese sie immer mehr beneidet als geliebt hatte ; sie würde über die fehlgescklaacnen Äottnunaen der Freundin eher Schadenfreude als Theilnahme empfinden. Und felbit wenn Mrgnon vesser wäre, als Elsa glaubte, wollte das stolz Geschöpf denn Mitleid erwecken? Umsei nen Preis ! Niemand sollte wissen, daß sie nicht glücklich war. xvn. Die Tage waren kürzer, d Luft fro stig, die Blätter welk geworden. Im Uebrigen war Alles sich gleich geblieben. ?!ach ilie vor gingen die Arbeiter jeden Tag unter Ilona's Fenstern vorüber; gleich einförmig stieg der Rauch in die Höhe und unten, auf der Straße, balgten sich die Kinder. Ilona sah alle' dem zu wie immer. Aber sie war ruhiger. Mar Hell und seine treue Freundin, die Lehrerin, schöpften neue Hoffnung. Sie lernte eifrig, las viel, sang und spielte auf dem Elavier, bewillbommte d-.e Freunde mit einem Lächeln und konn ie manchmal recht munter und lebhaft sein. Hoffen Sie," sagte Fräulein Huber zu Max Hell. Sie fängt an, ihn zu vergessen. Sie spricht selten von ihm und oft von Ihnen. Sie f??ut sich, wenn Sie kommen, und sieht Ihnen traurig nach, wenn Sie gehen. Verlassen Sie sich auf mich. Alles wird noch gut werden und Ilona eines schönen Tages Ihre Frau sein." Glauben Sie ?" fragte der arme Mar erröthcnd. WcrdenSie doch nicht gleich roth wie ein Gänschen von fünfzehn Jahren und seien Sie nicht allzu bescheiden !" rief die Lehrerin fast ärgerlich. Man sollte wirklich meinen, er freite um eine Prin zesstn. Was wollen Sie am Ende? Ein Mädchen heirathen, welches schon einem anderen Manne angehört hat. Bedenken Sie das, und vergessen Sie nie, dav Sie großmüthig an ihr bandeln wollen. Einem anderen Akann würde es nicht im Traume einfallen, solch' ein Mädchen zu heirathen. Aber Sie sind nun einmal der gutherzigste 'Narr auf Gottes Erdboden. Seien Sie es denn, aber sehen Sie es doch wenigstens ein, daß Sie es sind. Seien Sie ein wenig keck, sprechen Sie mit dem Mädchen, ich wette darauf, daß sie mit Freuden Ja" sagen wird. Mar schüttelte den Kopf. Sie denkt noch an ihn und liebt ihn noch," versetzte er. Ich kenne Ilona besser als Sie." Sie ewiger Zweifler und Selbstquäler !" rief die Lehrerin ungehalten aus. Lassen Sie uns Beide mit ihr reden, sagen wir ihr endlich Alles. Wenn sie uns nicht glauben will, dann schicken wir sie zu Elsa. Die ist nämlich wieder hier und der Herr Gemahl ebenfalls. Ilona kann sich folglich mit eigenen Augen von der Wahrheit unserer Aussagen überzeugen." Max Hell machte zwar noch einige Einwendungen, indessen gab er schließlich nach. Und so langten Beide, er halb hoffend, halb fürchtend, sie voll Zuverficht und Entschlossenheit, bei Ilona an. Die Kleine empsing sie freundlich. Max war im höchsten Grade befangen, was Fräulein Huber in einen gelinden Zorn versetzte, welcher sie aber nur noch muthiger stimmte. Wir haben Ihnen etwas zu sagen," begann sie ohne jede Einleitung. Setzen Sie sich, liebes Kind, und hören Sie uns zu." Mit einem verwunderten Blick gehorch te Ilona. Die Lehrerin sah den zaghaf ten Freund an und dieser zerdrückte sei nen Hut in den Händen. Dieser junge Mann ist in Sie verliebt, Ilona," sagte sie resolut, und will, daß Sie ihn heirathen." Jlona'machte große Augen und schaute Max an, der wie ein armer Sünder vor ihr stand. . Dann schüttelte sie das Haupt. Wie kann er das wollen ?" fragte sie. Er weiß ja, das ich einen Andern lie ve."
Run, da hören Sie es !" sagte Max und trat von Ilona weg. Sie haben einen Anderen geliebt," entgegnete das Fräulein unbeirrt, aber Sie lieben ihn nicht mehr. Sie selbst wissen das kaum, denn Sie haben sich in den Gedanken,daß Sie ihn lieben, so sehr hineingelebt, daß Sie die Wahrheit von der Selbsttäuschung kaum noch zu unterscheiden vermögen." Ich bitte Sie!" unterbrach Ilona sie beinahe erschrocken. Wie können Sie von mir verlangen, daß ich Sergei verrathen soll ? Wenn er nun zurückkehr-
te " ..Er kehrt nie wieder zurück," siel die Lehrerin ihr in die Rede. Ilona sah sie an. Mit gefaßt klingender Stimme fragte das arme tfind : ..Weßhalb glauben Sie, daß er nicht zurückkehren wird V Sergei hat sich vcrheirathet." Verheiralhet ! Seit wann ist er v heirathet V Seit ungefähr sechs Monaten." So lange ! Und Sie wußten darum, Fräulein Bertha?" Ja. Ich war in der Kirche, als er getraut wurde." Sie ebenfalls?" fragte Ilona, sich an Max wendend. Er nickte stumm. Und ihr schwiegt so lange Zeit ! ließt mich so lange hoffen und harren, und wußtet, daß es umsonst sei ! Wa rum habt ihr nicht längst schon gespro chen?" Wir wollten warten, bis Sie ihn vergessen hätten," sagte Bertha schüchtern. Und Sie glauben, daß dies jetzt der Fall sei ?" Ich hoffe es wenigstens, Ilona," sagte die Lehrerin und legte den Arm um den Nacken des Mädchens. Ilona lächelte eigenthümlich. Hat er nicht ein stolzes, schönes und reiches Mädchen geheirathet V fragte sie dann. Bertha bejahte die Frage. Er hat manchmal von ihr gesprochen. Sie waren in Streit und Zorn ausein andergeganzen, glaube ich. So haben sie einander wiedergefunden und sind wohl glücklich. Da mußte die arme Ilona freilich verschwinden." Warum hat er mir nicht Allek gesagt? Ich hätte nicht geweint, mich nicht an seine Kleider gehängt ; ich hätte ihn ohne Klage ziehen lassen. Er hat aber nie gewußt, wie sehr ich ihn liebe." Sie barg das Gesicht in den Händen und blieb lange stumm. . Ilona!" sagte Max endlich und kniete vor ihr nieder. Liebe Ilona!" Was wollen Sie von mir ?" fragte sie, ohne die Hände vom Gesicht wegzunehmen. Ich habr Sie so unaussprechlich lieb!" rief Max und seine Stimme brach Vergessen Sie ihn und versu chen sich mir zuzuwenden. Ich will Sie treu und zärtlich lieben; ich will warten monate-, jahrelang vielleicht werden Sie am Ende doch lernen, mich ein wenig lieb zu gewinnen. Rauben Sie mir doch nicht jede Hoffnung, Ilona!" Sie ließ die Hände sinken und sah ihn an. Lassen Sie mir Zeit," sagte sie voll sanstenErbarmens undeineThräne glänz te in ihren Augen. Max haschte nach ihren Händen und zog sie an seine Lippen. Die kleinen Hände waren kalt wie Eis. Ilona entzog sie ihm nicht ; seinen schüchternen Druck aber ließ sie unerwidert. Sie stierte in's Leere. Plötzlich sprang sie in die höhe ; ihre Brust hob und senkte sich wie im Krampfe. Luft !" schrie sie mit halb erwürgter Stimme und flüchtete in Bertha'ö Arme. .Luft !" Max rannte um Wasser ; sie badeten und rieben die Schläfen des Mädchens, welches mit großen, weit aufgerissenen Augen um sich starrte. MU war, als ob der Rauch käme," brachte sie endlich hervor, der Rauch aus der Fabrik. Ich sehe ihn täglich und träu me oft von ihm, und im Schlaf legt er sich auf meine Brust und benimmt mir n Athem." Sie zwang sich zu einem Lächeln. Jetzt ist es schon wieder vor bei," sagte sie. Ich werde heute Nacht bei Ihnen bleu ben," bemerkte die Lehrerin. 0 nein!" mtgegnete Ilona sanft, doch entschieden. Mir ist ganz wohl. Und dann bin ich lieber allein." Aber Sie werden sich ängstigen, Jlona," sagte die Lehrerin, Sie haben Fie ber." Das Mädchen machte eine verneinende Bewegung. Vteine Bedienerin kann hier schlafen, wenn es Sie beunruhigt, mich allein zu wissen," sagte sie dann. Gehen Sie jetzt, ich bitte Sie darum. Verzeihen Sie mir, das ich Sie fortschicke, aber ich möchte allein sein." Wir wollen uns Ihrem Wunsche fügen," sagte Bertha. Sie werden nicht weinen, liebes Kind?" Vielleicht, ein wenig Thränen thun wohl, so sagt man wenigstens. Aber Sie werden versuchen, zu schlafen ?" Sie nickte und reichte ihnen die oande. Bertha schloß das arme Mäda?en an das Herz und küßte sie auf die Wange. Seien Sie mein starkes, wackeres Kind, Ilona !" flüsterte sie ihr in's Ohr, and sagen Sie ihm ein freundliches Wort, Sie ahnen nicht,wie heiß der arme Mensch Sie liebt." Ilona schaute sich nach Max um mit demselben Blick voll Güte und Erbarmen, wie vorhin. Lieber Freund !" sagte sie jetzt fast schüchtern. Max näherte sich ihr mit Hast. Ich möchte Sie noch um etwas fragen, bevor 5ic gehen," fuhr sie mit gesenktem Blicke fort. Ist Sergei in Wien r Das Gesicht deS jungen Mannes um düsterte sich. Immer und immer nur Sergei !" Ja," sagte er mit Ueberwindung. W wohnt er?" Max warf einen Blick auf die Lehre rin. Weßhalb wünschen Sie das zu wissen, mein Kind " ivaait Werths.
Weil ich seine Frau sehen möchte; ob sie schön ist und gut aussieht; denn nur eine gule und sanfte Frau kann ihn auf die Tauer glücklich machen. Ich kenne ihn." Die Lehrerin nannte ihr die Adresse. Ilona schrieb dieselbe auf ein Blatt Pa Pier. Ich danke Ihnen," sagte sie dann. Sie werden morgen wieder kommen, nicht wahr?" Das ist ja selbstverständlich." Sie auch V sagte Ilona zu Max. Er neigte sich auf ihre Hand herab und küßte dieselbe. Zu sprechen vermochte er nicht. Du ivirst mich nie, nie lieben," klang es in ihm. Er sagte in dieser Stunde seiner schönsten Lebenshoffnung auf immer Lebewohl. Allein geblieben, stand Ilona eine zeitlang in der Mitte des Zimmers und schaute auf die Fabrik. Sie setzte sich nie der und schriebe Nicht lang, nur ein paar Zeilen. Sie schaute das Blatt an, starr, thränenlos. .Dann schloß sie den Brief und rief nach der Bedienerin. Mir ist kalt, Anna," sagte sie zudem Mädchen. Sie könnten Feuer im Ofen anmachen. Aber Kohlenfeuer, daö gibt mehr Wärme." Die Bedienerin führte den Befehl aus. Ilona sah ihr dabei zu. Dann sagte sie : Nun können Sie nach Hause gehen. Ich brauche sonst nichts. Diesen Brief nebmen Sie mit, und geben Sie ihn auf." Das Mädchen ergriff den Brief, sagte: Gute Nacht!" und entfernte sich. Ilona sah ihr nach, fast verwundert, daß sie so ruhig fortging. Todtenbleich blickte sie ihr nach und schauderte, als die Thür sich hinter dem Mädchen schloß. Sie tastete sich an dem Ofen in die Ho be und suchte mit geschlossenen Augen an ihm herum. Endlich stiey ihre Hand .an etwas an die Klappe sie drehte sie um; das Feuer fvurde matter und schien zu er sterben, im Zimmer wurde es dumpf und schwül. Ilona stürzte vom Ofen weg und warf sich der Länge nach auf das Sofa. Sie schloß die Augen. Der Kopf schmerzte sie; vom Schwindel erfaßt, ließ sie das Haupt auf die Sofalehne sinken. Das Athmen verursachte ihr Anstrengung Luft ! Lust ! Sie wollte sich erheben, sank jedoch kraftlos zurück. Sie sah nichts mehr z aber sie roch den Rauch, obwohl keiner im Zimmer war. Giftdurchschwängerte Gase erfüllten das Gemach. Das junge Mädchen athmete sie röchelnd ein und griff mit den Hän den in's Leere. Dumpfer wurden ihre Gedanken. Ilona schrie mit erstickter Stimme auf, dann folgte todtenähnliches Schweigen. Diese Nacht hat eine Ewigkeit gedauert," mußte der arme Max denken, als er am Morgen mit rothen, verWachten Augen zum Fenster hintrat. Seine Kleider waren zerknüllt und verschoben, sein Haar verwirrt ; er hatte vergessen, sich auszukleiden, und sich so, wie er war,auf das Bett geworfen. Geschlafen hatte er nicht, aber viel nachgedacht, Wohl auch geweint. Wenigstens sahen seine Augen darnach aus. Er wusch sein Gesicbt, bür stete sein Haar und langte dann nach seinem Hute.s Ich muß mich doch erkundigen, wie sie die Nacht zugebracht hat," dachte er. Aber es ist noch sehr früh ; erst sechs Uhr. Wahrscheinlich, hoffentlich schläft sie noch. Ich will vorerst e.men Spazier gang machen und sodann bei ihr vorsprechen." Die kühle Herbstlust belebte ihn ein wenig. Er schlich von einer Gasse in die andere und zählte im Geiste die Mi nuten. Die Zeit wollte nicht vergehen. Mechanisch lenkte er den Schritt ur Wohnung Sergei Manesco's und blieb vor l)em Hause stehen. Er schlief wahrscheinlich noch, der Verräther. Was kümmerte den das arme Kind, und ob es zu Grunde ging oder nicht? Er hatte Ilona wohl längst schon vergessen. Max schritt unzahligemale vor dem Hause auf und nieder. Die siebente Stunde schlug, die achte. Jetzt ist es Zeit, zu ihr zu gehen," dachte Max. Ich will sie nicht sehen ; nur hören will ich, wie sie sich besindet und ob sie geschlafen hat." Da sah er einen Briefträger des Weges kommen und m das HauS Sergei's einbiegen. Er bekommt täglich Briefe," dachte Max. So viele Einladungen und zart liche Billets! Arme Ilona ! Wie wenig bist du seinem verwöhnten Herzen gewesen !" Er ahnte nicht, welch' zärtliches Bil let dem verzogenen Künstler gebracht wurde ; er ahnte nicht, wer dieses Bil let geschrieben hatte und was es ent hielt. Sergei lag noch im Bette, als der Briefträger an der Glocke zog. Der Künst ler war spät nach Hause gekommen und hatte überdies schlecht geschlafen. Elsa, welche schon am Frühstückstische saß,nahm den Brief in Empfang, las die Adresse und legte ihn dann gleichgiltig auf den Tisch. Wahrscheinlich eine Einladung," dach te sie. Die kann er auch später lesen." Sie hatte Recht. Diese Einladung könn te er auch später lesen, die hatte keine Eile. Nach einer halben Stunde kam Ser gei aus dem Schlafzimmer. Ersah ver drießlich und abgespannt aus. Die Bei de wechselten einen kühlen Morgenaruß und Elsa händigte dem Gatten daö Bil let ein.. Gähnend nahm Sergei eö aus den Händen seiner Frau und warf einen Blick auf den Umschlag. Die Schriftzüge kamen ihm bekannt vor, ob wohl eine zitternde, unsichere Hand sie ausgeführt haben mußte. Er betrachtete sie aufmerksamer, wurde mit einemmale sehr bleich und ging in das Schlafzimmer zurück. Der Brief war von Ilona. Das war ibre Hand. Hastig brach er it)n auf. DaS Schreiben war sehr kurz. Ich habe gehört, daß Du verheira thet bist," hieß es darin, Du brauchst mich also nicht mehr, und ich darf ster ben. So lange ich glaubte, daß Du zu mir zurückkehren würdest, habe ich gern gelebt, Deinetwegen; da5 ist jetzt vor bei. Ich sterbe ohne Groll und segne Dich und bete zu Gott, daß Du glücklich bleiben moaett. Aber um Eines bitte ich
Tich' noch lege einen Veilchenkranz auf mein Grab. Das Erste, was du mir schenktest, war ein Veilchenstrauß, lass' es auch das letzte sein. Und wenn Dir nicht graut, dann küsse mich noch einmal auf meinen kalten Mund. Ich werde den Kuß selbst im Tode fühlen, eb' ewig wohl. Ilona." Sergei las das schreiben noch einmal durch und verwahrte es dann in seiner Brusttasche. Kein Wort entfuhr ihm, kein Schrei. Stumm griff er nach seinem Hute und verließ das Haus. Elsa's Frage, wohin er gebe, hatte er ohne Antwort I -...! :i.L 1 .
gaajicn, rocu crfie nicyi emmai vernom uitiuv , uiiiuuuu, i'iuu vK. im laum, schlug er den Weg nach Ilona's Wohnung ein. Vor dem Hause hatte sich eine Menschenmenge angesammelt. Alle schauten hinauf zu Ilona's Fenstern, welche geöffnet waren, und denen übelriechende Luft entströmte. Sergei horchte weder auf das Geschwätz der Gaffer, noch stellte er irgend eine Frage. 3)!it den Ellbogen bahnte er sich einen Weg in's Haus, er stieg die Treppe "und trat in die Wohnung. In der Küche stand händeringend und heulend die Bedienerin ; er befragte auch diese nicht, sondern ging hinein in das Zimmer. Dieses war von einer athembeklemmenden Luft angefüllt ; im Ofen glühten noch einige Kohlen. Schwer athmend halb betäubt, , blickte Sergei im Raume umher. Sein Auge wurde plötzlich starr. Auf dem Sofa lag ausgestreckt, wie schlafend, eine weißgekleidete Gestalt. Das Gesicht hielt sie zur Wand gekehrt, die Arme hingen schlaff herab. Dieser Anblick war so still, so friedlich, so rührend und doch unendlich grau envoll. Sergei schleppte sich jetzt zum Sofa hin. Ilona !" sagte er mit heiserem Flüstern. Das abgewandte Gesicht kehrte sicy ihm nicht zu ; der zarte Leib bewegte sich nicht. Sergei erfaßte eine der herabhängenden Hände. Sie war steif und kalt. Er stierte um sich. Einen Arzt!" brachte er hervor, denn er. oemerkte die Bedienerin, welche in das Zimmer getreten war. Sie stotterte, daß ein Arzt sehr bald zur Stelle sein würde, daß Herr Hell bereits einen holen gegangen wäre. Anderes Volk, Männer, Weiber und Kinder, erschienen auf der Schwelle und wollten, erschreckte Neugier in den Zügen, sich der Todten nähern. Hinaus !" schrie Sergei wild, so wild, daß Alle sich scheu zurückzogen. Er war auf's neue allein mit ihr Todt todt wirklich und auf immer todt deutlicher als alle zärtlichen Worte, als all' die heißen Küsse, welche sie ihm gegeben, als alle Thränen und Klagen, sagte ihm dies starre, kalte Bild, wie sehr sie ihn geliebt. Sterben mit sechzehn Jahren, im Lebenslenze freiwillig von der Erde gehen, kalt und todt sein und verfaulen, wenn draußen die Blüthen und Kelche sich öffnen werden, keinen andern Ausweg gewußt haben als diesen Sergei sank an der Leiche nieder und preßte das Gesicht in die Falten des Kleides. Tritte und Stimmen schlugen an sein Ohr. Er fuhr in die Qöbe. (Fortsetzung folgt.) Deutscke Lokal - Nackrickteu. Lui ,r de!n,sali. In Friesenheim wurde eine Diakoni ssenstation errichtet. f Möbelfabrikant und Stadtrath Franz Traumer in Kai serslautern. Die ledige Katharina Christ in Kallstadt hat ihr neugeborenes Kind umgebracht. Das neue Bezirksamt Ludwigshafen wird am 1. Febr. in's Leben treten und mit einem Amtmann, einem Assessor, einem Oberschreiber, zwei Schreibern und einem Amtsdiener besetzt werden. Das früher Heinr. Schaaf'sche Brauereianwesen in Neustadt a. H. ist um 41,000 M. an Küfermeister Jakob Schaaf übergegangen. Das Gasthaus Zur Krone" (Post) daselbst wurde um den Preis von 80,000 M. an den bisherigen Miether, Jean Bried, verkauft. Der Reichstagsabgeordnete Dr. Bürklin hat der Gemeinde Haardt u Weihnachts bescheerungen an arme Kinder 200 M. zur Errichtung einer Kleinkinderschule 1800 M. und der Gemeinde Esthal zu Weihnachtsgeschenken 100 M. geschenkt. Unglücksfälle : In Kallstadt ist der Winzer Jean Heinz durch Einathmen von Gasen aus einem Tresterfaß im Keller erstickt; ebenfalls durch Ersticken in Folge Zimmerbrandes fanden in Ins heim die beiden Kinder des Bahnwarts Joh. Hautz ihren Tod. Erfroren sind Heinrich Grobe, Stiefsohn von Wilhelm Friedrich in Hilft und der 76jährige Balth. Eppstein aus Meblbach. In der Ottmann'schen Holzessigfabrik in Hoch speyer explodirte ein Destillirapparat, wobei ein Arbeiter todt blieb und drei weitere schwere Wunden erhielten. In Mühlhofen ist das Anwesen des Schu sters Joh. Käufer niedergebrannt. Slsaß.Lotvrinen. t Bankier Edmund Klose. In der von dem Konkursverwalter des fallirten Comptoir Escomte" in Colmar gegen die Mitglieder deS ehemaligen Aufsichts raths dieses Instituts angestrengten Pro zeß wurden jetzt verurtheilt : Kaufmann Fritz Saltzmann von Rappoltsweiler zu 30,0000 M., Kaufmann Jacob Barben von Colmar zu 25,000 M., Fabrikant Karl Stemer von Rappoltsweiler zu 25,000 M., Kaufmann Julius Bern heim von Colmar zu 25,000 M.; Erben Hanhart-Doll von Colmar zu 35,000 M. Entschädigung an die Masse. Die Scheidecker'sche Fabrik in Lützelhausen ist niedergebrannt. Schaden 200,000 M. Apotheker Mambre in Mülhausen wurde zu 6 Monaten Gefängniß verur theilt, weil er ohne ärztliche Anweisung eine Arznei verschrieb, an welcher der Wirth Poggenberg starb. ctccflcnpurs Die Herzogin Paul Friedr'ch, die Ge mahlin des ältesten Bruders des Groß l)enogS von Mecklenburg-Schwerin, hat in Venedig einem Knaben das Leben ge geben. Die Pferdebahn in Schwerin hat den Betrieb ganz eingestellt. In Dassow ertrank der 11jährige Sohn des Maurergesellen Teudt.
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(Goldene Mdizimschc Entdeckung) Deilt alle Allöschlage von eine, yeroehnlichen Finne oder Blatter bis zu den schlimmsten Tkrosein. Taizflusz, Geschwüre. Echuppkgkeit oder Skauneit der Haut, kurz aZe durch unreines Blut rerursackten Ärankdeite erden durch dicse rnäcdtize, reinigende und stärkende Annet überwunden. Ur.ter ibrcm N'cblthitizen Einslime heilen rotze fressende Geschwüre rasch. Jvre Kraft bat sich riamentlich in der Oettung von Schwindftecht,, oseRasl,. Blutschwarcn. Karbunkeln, wun, skrofulösen (Sesaiwüren und Geschwulsten. HstgelenkKrankheit, Knie schwamm, ropf oder dickem Hals und erwei terten Trüsen gezeigt. Man sende zehn Eents ta Bnesmarke für eine mit colonrten SlbbUdungen auS ?eattete Abhandlung über Hamkrankheite, oder den elben Betrag für die Abhandlung über Tkrcselleiden. aa Swt ist das Lebn,." Man reinige eS ründnch durch den Gebrauch von Dr. Piere' Golden 2?2iC"L1Ji,,C0Jer und mte Verdauung, eine fieSmfreie Haut, frischer Muth. Lebens energie und Gesundheit der Eonftitution wn. den dadurch herzefteUt. Die SchiVMdsucht, tie eine Ckrokelkrankbeit der Lunge ist, wird durch diese Gotteszabe von einem HeilmUtel schnell und sicher in ihrem Fortschritt gehemmt und gebeilt. wenn daS Mittel eingenommen wirb, ebe das beiden die letzten Etatten erreicht. Wegen ihrer wunderbaren Macht über diese schreckliche tödtliche Urankheit bat Dr. Piere e, al3 diese jetzt berühmte Arznei zuerst dem Publikum dar, bot, im ijrnst daran gedacht, sie eine "l'onsaniviioii ur " Schwindsuchtö-Heilmittcli ,u nennen, bat aber diesen Rainen fallen lasten, weil derselbe ,u beschrankt für eine Arznei, eiche infolge ihrer wunderbaren Der, kiniauna tonikcke? tshtr ftArfntr fmt. cc. 17" ...v.u.ivit Vfcl. UIC5 verbesiernder, antibiliöser, brustlösender und nährender Eigenschaften cbne Gleichen ist. icht nur alS ein Heil. MUtel gegeu Lungenschwindsucht, sondern gegeu alle Chronischen Krankhkitctt Leber, des Blutes und der Lunge. .Ä,?.? schläftiz, schwach fühlst, m, gelbliche Hautfaröe cder gelblich braune Flecken im (Je, ficht oder am Leibe hast; wenn Tu häufigen Kopfschmer, oder Schwindel, Uebelgeschmack im Munde, innerliche H'tze oder Frösteln, abwechselnd mit heißem Blutandrang, hast; wenn Du niedergeschlagen und von düstern Vor. gefühlen erfüllt bist: wen ?.etn Lxpetit nnregelmäßiz und die Zunge belegt ist, dann leidest Du an Ber dauungSbeschwerden. Tyspepste und Leber, krankheit oder GaUiakeit. In ricle Fällen spürt man nur einige dieser Symptome. AIS ein Heilmittel ezea alle solche Fälle ist vr. rierce', Uolden i Medical iiiscoTery ohne Gleichen. .4?," . Lungenschwache, Blutspeken. Kur,, athmigkeit, Luftröhrenentzundung. schlim wen Husten. Schwindsucht und verwandte Leiden ist fle ein unfehlbares Heilmittel. Man fende zehn LentS tn Brirwarken für vr. Pieree'S Buch über Cchwindsucht. Bei Apothekern ßu haben. Preis $1.00, $ftgfär lYorld's Dispensary Medisal Association, Eigenthümer, 663 Main Str., Vuffal, . y. $500 Keiolittung wird von den Eigenthümern von Dr. Sage'S Catarrh Remedv- für einen Katarrhfall, welchen sie nicht kurirea können, ausgeboten. OT.. - .1 . 5 irnn man unrn erelvarren tetv M anderen Ausfluh aus der Nase, tbeil. AX "sen Verlust deS Geruchs, Se. 'v w frrm.irf 3 rho Ckofk i,f rw.wvr, vivic iuacii, dumpfen Schmerz oder drückende Sefühl im Kopfe hat, i.??0! wman. ilatarrb. Tausende solcher Fälle enden Schwindsucht. " S.09'' "5 tarrbRemedv bellt die schlimm, ?JP? Kopferkaltung und las tanhalem Kopfschmerz. 50EeatS. Die Alten zu Hanse mm SEAL Brenn-Oel. Der New Yorker Gesundheit? - Rath schätzt, daß wenigstens 30,000 Leben durch die explosiven Eigenschaften des Petroleums verloren gingen. Wenn jede Haushaltung das White Seal Brennöl verwenden würde, könnten solche Unglücksfälle nicht vorkommen. White Seal Brennöl hat die Fehler des gewöhnlichen Oels nicht. Es kann nicht explodiren. Der Docht verkohlt nicht, raucht nicht, verbreitet keinen schlechten Geruch und die Lampencylinder zerspringen nicht. White Seal Brennöl eignet sich ausgezeichnet für Beleuchtung. Es ist so hell, wie reines Ouellwasser, giebt ein starkes stetiges Licht und brennt länger als anderes Oel. Wenn das Oel nicht direkt in Ihrer Nachbarschaft verkanft wird, so bestellen Sie direkt ein Faß oder eine Kiste mit zwei 5 Gall. Kennen. BROOKS OIL CO., 65 Euclid Zlvenne, Cledeland, O. 114 & 115 Eouthstr., New Sork. 60 Süd Pennsylvania Str. Indianapolis, Ind. JL3eixtscTie fcsip-Igiui!. EtaMirt seit 1859. Charles Meyen & Co., 39 und 41 Paik ow, Kew York, besorgen au Arten ron Gediaftsanzelen, Personalauforderaigen etc für diese Zeitung, sowie für olle deutschen Blätter in den Ver. Staaten und Europa. fi&rnmtllche Ieuteh-Amerik&n Ische Zeitungen liegen In unserem Geschästs-Lok&l tar seien Lin&idit des Publikum ut i Die geehrten Herausgeber deutscher Blätter ! WmeQea acbtungSToll ersuci. un ihr PobU SÄ fUz Sflun fieglitraur iu YiirniririiTgn
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