Indiana Tribüne, Volume 9, Number 120, Indianapolis, Marion County, 20 January 1886 — Page 3

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Die Ilnzufriedenen

Roman den Emil Mariot. (Fortsedung) V V. 4 Ilona wohnte nicht mehr im Hotel. Sergei hatte ihr eine Vorstadtwohnunz eingerichtet. Die Arbeiter, welche sich Tag um Tag am Wkorgen in die rauchgeschwärzte Fabrik begaben, die dem von Ilona be wobnten Hause gegenüber gelegen war. kannten schon das blasse, kraushaarige Kind, welches beinahe zu jeder Zeit im Fenster zu liegen Pflegte und auf die Straße hinabschaute. Wenig genug gao es in der langen, öden Gasse zu sehen. In den Häusern wohnten größtentheils arme Leute, und die haben nicht Zeit, am Fenster zu stehen oder müßig herumzulaufen ; sie müssen arbeiten. Allen im Haus? war bekannt, daß Ilona nicht verheirathet war und die Besuche eines Mannes empfing, welcher ihren Unterhalt destrttt. Deßhalb woll ten sie nichts mit ihr zu schaffen haben und ließen Ilona durch halblaute Worte, Blicke und abweisende Mienen ihre Ver achtung fühlen. Das Kind wagte endlich kaum noch, sich auf der Stiege zu zeigen. Sie lebte einsam, ganz einsam. Zwei Monate lang hatte sie Sergei nicht gese hen. Schon zwei Monate ! Erst zwei Monate ! Oft däuchte ihr diese Zeit ein ganzes Leben. Als sergei das letztemal bei ihr gewesen, hatte er sich nicht anders benommen wie sonst. Er war zärtlich und gut gegen sie gewesen und hatte beim Abschied versprochen, bald wiederzukom men. Wenige Tage später war ihr ein schwerer Brief zugestellt worden. Hastig hatte sie ihn erbrochen und nichts darin vorgefunden als G-ld ; die Adresse hatte Sergei's Handschrift getragen. Bald da rauf hatte Mar. sie besucht. O! Wort für Wort erinnerte sie sich noch an diese Un terred ung. Haben Sie schon lange nichts von Ser gei gehört V begann Max. Sie erzählte ihm von dem Geldbriefe. Er fragte hierauf, wie Sergei von ihr ge. schieden sei, als er zum letztenmal hier gewesen war ? Wie immer." Ob er nichts gesagt habe ? Vielleicht, daß er perreisen müsse. Nein, kein Wort habe er davon gespro chen. So, so." Von jäher Angst erfaßt, ergriff ihn Ilona beim Arm: Ob er von etwas wisse? Ob Sergei krank sei ? Nein, er sei vollkommen gesund. . Warum kommt er dann nicht zu mir V Darauf könne er ihr keine Antwort ge ben. O, wie dieser Mann sie gemartert hatte mit seinem wortkargen Wesen, seinen ab gewandten Blicken, seinem blaffen, verstörten Gesicht! Gewiß verbarg er ihr etwas Sergei war krank oder sonstwie in Noth, hatte vielleicht ein Duell bestan den und war gezwungen gewesen, zu flie hen. Sie kam auf Alles, nur das Nächst liegende,das Einfachste, das Natürlichste, daß Sergei sie verrathen, das siel ihr nicht ein. Sie drang in May. und beschwor ihn, ihr Alles zu sagen; sie wollte ja stark und tapfer sein und die traurigste Nachricht standhaft hinnebmen. War Sergei krank? Tod: vielleicht? Todt! Ja, bei diesem Worte, das sie mit einem wilden Schrei ausgerufen, zeigte es sich, wie groß ihre Festigkeit war. Mit irren Blicken, die Hände im Haar vergraben, stierte sie den Freund an. Da.war ihr, als ob Max etwas zu sagen vorhätte ; einigemale ver suchte er zu sprechen,bielt aber wieder in ne. Augenscheinlich würgte er an Worten, welche nicht über seine Lippen kommen sollten. Warum zögern Sie so lange?" fragte sie und wurde plötzlich ruhig. Wenn Sergei todt ist, dann ist ja Alles gut. Dann folge ich ihm und das Leid ist aus." Hängen Sie wirklich so sehr an ihm?" entgegnete Mq: Hell mit tonloser Stimme. Sie wurde ungehalten. Wozu diese thörichte Frage 'i In Gottes Namen !" sagte er und stand auf. Sergei lebt und ist geAber er mußte fort. Er taun Ihnen nicht schreiben, und wann er '.viererkebren wird, weiß ich nicht. Fragen und forschen Sie nicht weiter. Denn zu sagen, bin ich nich: im Stan i " en Nordenbergö wurde die Wohnung .z.l.invigt. Wenn du wolltest, Mignon !" sprach anra eines Tages. Was r Du könntest unS helfen." Ich , , Ja, du." Sie drängte sich nahe an U Yeran. Siehst du Herrn Fernheim d unten im Garten 't" ,,)a. ür ist reich, Mignon. Er kann nicht , hart sein, als er sich stellt. Ich habe in letzter Zeit manchmal bemerkt, daß er u uns herauf sieht,und daß er Jemanden i suchen scheint,meinem kleinen Mädchen ! u er auch schon gethan, und ich glaube, ..'iignon, daß du, wenn du nämlich wolli ii ..Äas ? Was ?" stieß Mignon hervor .r uix mit den Händen an ihre chla Ich verstehe dich nicht." Du tonntest ihm gefallen." Ätgnon blickte die Schwester jetzt starr ,.a, du könntest. Du bist jung und und verstehst eS, zu schmeicheln... ..t:e ihn, daß er uns den Zins dieses . .vi.iai nachlasse, daß er Geduld mit unS .uc, d.iß er die Kündigung zurückziehe, -.s dich ihm zu Füßen, wenn eS sein er ist ein Mann du bist ein schö '?.'!ädchen er kann nicht unerbittlich . " ..'!:gnon lehnte sich auf das Fensterbrett verbarg das Gesicht in den Händen. ..Was fürchtest du V fuhr Laura drinfort. Nichts kann dir geschehen. . :. en Mann kriegst du ohnehin nicht, uuüji du ewig arm und elend bleiben, eivia Qunaer und Noth leiden? Wo

ur Was erwartest du? Thue, wozu Ich

oir rathe, und dir, uns Allen ist geholseii." 'Was soll ich thun ?" fragte sie mit dt'.uipfer Stimme. Hittuniergehen zu ihm," zischelte raura in ihr Ohr, ihn zwingen, dich anuoren, und Gott wird das Uebrige be,,gen." Allein gehe ich nicht," sprach sie, von Schauder geschüttelt. Daö ist auch nicht nöthig. Ich begleile c ich, wenn du willst. Komm !" Äcignon klammerte sich mit beiden Handen an das Fensterbrett. Laura faßte die Schwester um den Leib und zog sie mit sich fort. Fernheim war allein im Garten. Sein blasses leidendes Gesicht mit der schar fcn 'ldlernase und dem grauen Haar und övncbclbarte kehrte sich den beiden Frauer zu, welche sich ihm zögernd näherten. Er schien überrascht, bestürzt, und sah sich unruhig nach seinem Diener um. Doch er' erinnerte sich, daß er selbst den Diener soeben fortgeschickt hatte, und daß dieser vor einer Biertelstur.de kaum zurückkehren würde. Mit nervösen Händen versuchte, er seinen Ztollstuhl in Be wegung zu setzen und arbeitete so heftig. dai; der Plaid, welcher über seine Fuße ausgebreitet lag, zur Erde glitt. Laura sprang herzu und las den Plaid auf. Lassen Sie ihn liegen," rief der Kranke sehr gereizt. Georg ! Aber lassen Sie ihn doch liegen ! Wo steckt der Bengel? Er weiß ja, daß ich nicht gestört sein will Georg !" rief er so laut, als es seiner klanglosen Stimme möglich war. Mignon wandte das Gesicht ab. Sie meinte, vor Scham versiilken zu müssen. Laura aber schaute den Kranken mit ihren hellen Augen keck und unbefangen an. Erlauben Sie," sagte sie gelassen und legte den Plaid auf seinen gewohnten Ps. . ...... ,,Ävas fuchcn le.hler f fragte ernheim, ohne sie anzusehen und ohne zu dan ken Sie selbst, mein Herr." 9tfn wallen Sie von ini Was wollen Sie von mir ?" Sehr viel. Ich bin )!ordenberg'S , Tochter und komme, Sie anzuflehen, Gnade und Geduld mit uns zu haben. Wir konnten die Miethe nicht bezahlen und haben deßhalb die Weisung erhalten, Ihr Haus zu verlassen." Ich weiß, ich weiß," sprach er ha stig. Und Sie wollen hier bleiben, nicht wahr ?" . Ja, mein Herr." In GotteS Namen, bleiben Sie denn vorläufig, wo Sie sind. Aber um Eines ersuche ich Sie : nie wieder hier einzudringen. Ich bin krank und habe keiii Bedangen nach Gesellschaft." Aber danken darf man Ihnen doch?" fragte Laura und faßte ihn bei der Hand. Mein Fräulein, ich bitte." Er entzog ihr seine Hand. Ich bin leider verheirathet. Wollte der Himmel, daß ich noch ein Mädchen n'äre ! Aber einen Mann haben, welcher jl.ts im Gasthause sitzt und alles Geld, .'a cr einnimmt, vertrinkt un Frau und Binder hungern läßt, solches Los err.'.gt sich nicht leicht, selbst dann nicht, .renn man ein Engel wäre, was ick nicht bin." Mignon war über Laura's geschwatztK. mittheilsame Dreistigkeit ganz starr. Das ist in der That bedauerlich," 'agte Fernheim und sah sich abermals .ich seinem Diener um. Nicht wahr ? Besonders wenn man 'licht häßlich ist. Eine häßliche Frau nuß sich Manches gefallen lassen, aber & !" Da Kranke schaute kurz auf. Ihr fre- , es, hübsches Gesicht mit dem verschnitci'.en Haar, welches bis an die bemalten .'tugendrauen reichte, machte iedoch seinen Wirf sofort wieder sinken. Wie heraus'ordernd hatten diese kecken Augen sich in ,'ie seinen gebohrt! Wollen Sie nicht die Gefälligkeit haben, meinen Diener aufzusuchen und .du bicrher zu bescheiden?" bemerkte er itzt ' ..Sehr gern. Brauchen Sie etwa ? :c.:cicht konnte ich " Er wehrte hastig ab. Nein, nein, ich iY.uk Ihnen. Nufen Sie lieber meinen L:ener." Wie Sie befehlen," sagte Laura, machte einen tiefen Knix, nahm Mignon i cini Arm und verließ mit ihr den Gar!tt. uf der Stiege brach Laura in ein zchallendes Gelächter aus. Weßhalb lachst du V" fragte Mignon, welcher durchaus nicht lächerlich zu Mutbe war. Weil Allee so prächtig abgelaufen ist!" rief Laura. Geoig ! Georg ! Kommen Sie herunter, Herr Georg. Ihr Herr ruft nach Ihnen." Georg erschien, flog die Treppen hin unter und verfügte sich nicht ohne Zittern und Zagen in den Garten. iUt$ den Worten Laura's hatte er errathe, daß die beiden Frauen mit Herrn Fernheim gesprochen haben mußten und daß dieser sie offenbar nach ihm ge schickt hatte, um ihrer los zu werden. Diese junge Frau war doch von einer unerhörten Frechheit, dachte Fernheim. Seit Monaten schon rannte sie ihm beständig in den Weg oder bombardirte ihn vom Fenster aus mit ihren Blicken. Er hatte ihr doch oft genug zu verstehen gegeben, daß ihr zudringliches Wesen lä stig wäre, und dennoch war sie nicht ab zuschrecken gewesen. Sie gefiel ihm trotz alledem. Ihre Blicke hatten ihn geärgert und doch hatte es ihn gestört, wenn sie einmal n'cht am Fenster gestanden war. Sie hatte einen widerwärtigen Mann, die Arme. Fernheim hörte den vier schrötigen Kerl oft poltern und fluchen und die Kinder schlagen ; er begegnete ihm auch manchmal auf der Stiege und kehrte stets angewidert das Gesicht weg, wenn dann der Lasse ihn mit kriecherischer Höflichkeit grüßte und doch nicht recht zu verbergen im Stande war, daß er den siechen, gebrechlichen Mann verachte, nach Art aller gesunden Tummkö pfe, welche meinen, daß körperliche Kraft das höchste Verdienst auf Erden sei. Mit diesem Kerl lebte die junge Frau was Wunder, daß sie endlich dreist ge Word in war! Andere Frauen weinen. uud gramen sich zu Tydejiezog.yor) lu

stia und ausgelassen zu scheinen: wer

aber weiß, wie viele Thränen sie im Ver borgenen weint ! Und erst die armen Kinder! Herr Fernheim war ein Kin derfreund, und nicht) sonnte ihn mehr quälen als das Elend des Kindes ; und daß jene beiden wehrlosen Dinger oft geschlagen,angeschrieen und geängstigt' wurden, das war ihm bekannt, denn oft genug hatte er sie schluchzen und jammern gehört. Was sollte und konnte aus ihnen werden ? XVI Dem warmen Frühling folgte ein küh ler, regnerischer Sommer. Daö Geld ging im Hause der Nordenbergs jetzt niemals aus. Laura hatte die Taschen stets voll von Banknoten, kaufte Kleider und Hüte und steckte ihrer Familie Geld zu. Niemand fragte, woher sie das Geld habe. Ein Jeder nahm es in Empfang, verrauchte, vertrank und ver naschte es, und Eines winkte dem Anderen lächelnd mit den Augen zu: Ja,unsere Mignon!" Die beiden Schwestern hielten sich oft im Garten auf. Mignon beaufsichtigte meistens die Kinder, das heißt, sie ging ihnen nach, ließ sie schreien und lärmen und Alles verwüsten und sagte kein Wort dagegen. Laura saß einstweilen neben dem Kranken und plauderte mit ihm. Manch mal rief sie dieSchwester herbei und Mig non trat dann zögernd an sie heran und schaute den lahmen Mann mit einem scheuen Blicke an. So gut tvie die Anderen ' wußte sie, daß das Geld aus Fernheim's Händen floß. Sie glaubte immer, er werde und müsse endlich einen Lohn dafür fordern. Bis jetzt hatte sie ihm nichts gewährt und er nichts von ihr verlangt. Er war artig gegen sie, viel artiger als gegen Laura. In Mignon's Gegenwart schenkte er der Schwester keine Beachtung und ließ Laura s dreiste Reden meistens ohne Antwort. Oft schickte er sie sogar fort, um mit Mignon allein zu sein. Das Herz des jungen Mädchens schlug dann zum Zerspringen laut ; wie der Verbrecher das Urtheil des Richters, so erwartete sie Fernheim's Ansprache. Doch der Kran te redete stets nur von gleichgiltigen Din gen. Die Menschen hatten sie längst gerich tet. Sie erkannte das an den kalten, neugierigen Blicken der übrigen Hausbe Wohner, an der lächelnden Vertraulichkeit, mit welcher Fernheim's Diener sie behandelten. Die eigenen Eltern, der Schwager mit seinen plumpen Anspie lungen, selbst Laura hielten sie für das, wa sie noch nicht war : für Fernheim's Maitresse. Die Lehrerin und Max Hell gingen lnit abgewandtem Gesicht an ihr vorüber. Eineinzigesmal nur sah Max sie an, ernst und kummervoll. Sie vertrat ihm den Weg und fragte ihn, warum er ihr ausweiche. Er schob sie zur Seite und ließ sie stehen, ohne ihr geantwortet zu haben. Da war ihr, als ob sie aufschreien müßte : Ich bin unschuldig !" Doch sie schwieg. Er hätte ihr ja doch nicht geglaubt. Sich zu putzen, dazu war Mignon nicht zu bewegen. Sie trug immer dasselbe Kleid. Laura machte ihr manch mal Vorwürfe darüber, Mignon aber blieb fest. Ihr graute vor diesem fremden Gelde. Träume, ich denn nicht?" mußte Mignon sich manchmal fragen. Oft war sie nahe daran, Fernheim zu einer Er klärung zu drängen : waö er denn wolle, warum er sie so reichlich unterstütze? Doch ihm gegenüber sank ihr Muth. Er flößte ihr Furcht ein. Sie begriff Laura nicht, welche in Fernheim's Gegen wart stets lustig und ausgelassen sein konnte. Mignon faßte sich an der Stirn. Ich werde noch verrückt werden !" rief sie aus. Sie wünschte wirklich oft, den Verstand zu verlieren ; dann hätte all' die wüste Noth ein Ende gehabt. Die Ihren lachten und thaten sich's gütlich, und sie, welcher man die Veränderung der Verhältnisse zuschrieb, sah dem Treibett mit blöden, erstaunten Augen zu und Wußte nicht, ob sie oder die Anderen wahnsinnig geworden waren. In schlaflosen Nächten faßte sie nicht selten den Plan, sich umzubringen. Einmal rannte sie sogar hin zur Donau, doch als sie in das große, tiefe Wasser schaute, faßte sie ungeahntes Grauen, und schaudernd kehrte sie wieder um. In all' ihrer Pein war ihr manchmal doch, als ob sie noch hoffen sollte. Sie wartete immer auf etwas und wagte kaum, sich selber zu gestehen, worauf. An einem Abende schlich sie, von unwiderstehlicher Sehnsucht getrieben, unbemerkt in das verödete Haus ihnen gegenüber und stahl sich in den Garten ein. Es regnete, und die Luft war kühl. Mignon flüchtete in die Laube, wo ihr kurzer Liebeötraum seinenAbschluß gefunden hatte, setzte sich nieder und stemmte den Arm auf den Tisch. Lange, lange saß sie da und 'träumte und horchte dem Fallen des Biegens. Da schreckte eine laute Stimme sie auf aus ihrem Sinnen. Sie sprang in die Höhe. f Sie sah den Hausmeister vor ihr stehen. Er hatte schwarze Kleider an. Um wen traueru Sie?' fragte jetzt Mignon. Jst Ihnen Jemand gestor ben r Der alte Mann schien erstaunt. Die gnädige Frau ist vor einer Wo che gestorben." Migiurn athmete auf. Ja, und die jungen Herrschaften wer den in einigen Tagen hier aillommen." So," sagte Mignon mit schwacher Stimme. Aber Ihnen, Fräulein, ergeht eS ja vortrefflich, so vlel ich gehört habe," sagte der Hausmeister, und ein hämisches Lä cheln umspielte seine Lippen. .Mignon gab keine Antwort, sondern rannte fort. .Ihre Wangen glühten, als ob ihr ein Schlag in's Gesicht versetzt worden war. Verurtheilt ! Von Allen verur theilt!", stöhnte es in ihr. Was Felix wohl empfinden wird, wenn'die Leute ibm erzählen werden, waö Alle glauben?" Am nächsten Tage, als es schon zu dunkeln ansing.hlelt vor dem Haufe gegen über ein geschlossener Wagen. Von einer Abnuna erfam, fturzte tignon zum o ne nen Fenster hin und beugte sich weit heraus. . Sie lab drüben den alten Hausmeister

zunl Wagen hineilen und 'den 'Schlag aufreißen. . Elsa stieg aus. Sie trug Trauer und sah sehr bleich aus. Ihr folgten Sergei und Zastrow, ebenfalls schwarz gekleidet und sehr blaß im Gejicht. Der Hausmeister küßte Elsa's Hand und begrüßte die Herren mit tiefen Verbeugungen. Alle' Trei dankten kurz, und die jungen Gatten gingen in's Haus hinein. Zastrow bezahlte den Kutscher und als dieser schan weggefahren war, stand der junge Mann noch immer da ; endlich erhob er wie ' aöaernd das Auae

und schaute hinauf zu Mignon. Ihr war nicht anders, als ob ibr ein Schlag aufs Herz versetzt würde. Sie bebte an allen Gliedern und sah ihn an, starr und voll Todesangst. Er aber wen dete sich ab von ihr und folgte den Anderen. Was ist dir, Felix?" empfing ihn Elsa, welche er unschlüssig und unbe' hagltch mitten im Wohnzimmer stehend vorfand. Tu bist ja leichenblaß." Er warf einen kurzen Blick in den Spie gel. 'Es ist wahr, ich sehe schlecht aus. Warum setzt ihr euch nicht ?" -Ich werde mich vorlausig em wenig zurückziehen," sagte Elsa. Schaffe zuvor Thee an," gebot Ser gei vom Fenster aus,an welchem er stand, mir ist erbärmlich kalt." Elsa klingelte. Das Dienstmädchen erschien. Wir wollen Thee trinken," sagte Elsa und b.gab sich nach diesen Worten in ihr Zimmer. Eine Weile nachher trat Serg m s Zimmer. Nasch, scheu beinahe, richtete Elsa sich in die Höhe. Der Thee steht aufdem Tische," sagte Sergei; seine Stimme klang nicht mehr so zärtlich, wie ehedem; er blickte die junge Frau kaum an. Ich komme," sagte Elsa, ließ ihn vorangehen, und Beide kehrten in's Wohnzimmer zurück. Gedenkt ihr, euch lange in Wien auf zuhalten ?" fragte Zastrow, während sie den Thee tranken. Ich weiß es noch nicht," versetzte Ser gei. Ich würde gern den Winter über hier verweilen," sagte Elsa. Ich habe das Reisen satt." Einen ganzen Winter lang in Wien zu sitzen, das würde ich nicht zu Wege bringen," entgegnete Sergei. Auch bin ich aufgefordert worden, nach Petersburg zu kommen."' Elsa schwieg und Sergei fügte hinzu : Du kannst ja hier bleiben, wenn dir daö lieber ist." Diesen Zusatz hattest du dir ersparen können," erwiderte Elsa kalt. Ich hätte dich ohnehin nicht begleitet, da mir die Aerzte Schonung und Ruhe anbefohlen haben, und ich meinem Kinde schuldig bin, alle ihre Rathschläge genau zu b'efolgen." Sergei blieb stumm und Zastrow blickte das junge Paar mit peinlichem Erstaunen an. Snd es so schlimm? Sie hatten einander doch geliebt, waren kaum ein halbes Jahr lang vermält,das junge Weib trug eine süße Hoffnung unter dem Her;en und sie gaben einander so harte Worte. Elsa bemerkte des Bruders fragenden und besorgten Blick; sie fühlte, daß ihre Augen sich mit Thränen füll ten ; rasch erhob sie sich und ging zu rück in ihre Mädchenstube. Sie wollte weder dem Bruder noch dem Gatten zeigen, daß auch sie schwach werden konnte. Ihr Glück hatte kurz gedauert. Es zählte nach Wochen. Sie waren drei Monate lang vermählt, als Elsa ein Schreiben von fremder Hand empsing. Dem Briefe war eine Rechnung beigelegt. Geschrieben hatte ihn eine Schneiderin, welche mehrere Anzüge für Ilona geliefert hatte. Sergei war diese Schuld entfallen und er hatte vergessen, sie zu bezahlen. Der Schneiderin war mittlerweile zu Ohren gekommen, daß der junge Künstler sich vermählt hät te; sie zog hierüber Erkundigungen ein,und es gelang ihr bald, seinen Aufenthaltsort IM erforschen K ' (Fortsetzung folgt ) Deutsche Lokal? V7ackrlckteu. XßWf H il'iÖ tl. Ein aus der letzten Wahlcampagne batikender Verleumdungsproceß in Mei ningen endete damit, daß der Vorsitzende des freisinnigen Wahlcomites, Landge richtsrath Maas, 3 Wochen Gefängniß, die Mitangeklagten Brönner,Sacki,Kreß, Anding und Manger je 30 M., Ruhl in Hildburghausen 50 3)t.,und Behling und Necknagel in Eisfeld je 100 M.Geldstrafe erhielten. Die städtischen Steuern in Saalfeld werden erhöht und betragen fortan 150 Prcc. der Staatssteuern. Die Diptheritis in Gotha nimmt wieder zu ; der Töpfer K. L. Ehr. Strube verlor in einer Woche' vier Kinder durch diese Krankheit. Frau Bianca Bianchi ver machte der' Stadt Rudolstadt 4000 M. für die Armen. Jn Grerz wird eine Turnhalle gebaut. Ertränkt hat sich der Porzellanmaler L. Haubold von Pößneck. Verunglückt: das Söhnchen des Maschinisten Mädel in Waltershausen und die Schwagerin des Tischlers Beyer in Kahla. Vom Schwurgericht erhielten : wegen Mordversuchs der Strumpfwirker Schmidt von Zeulenroda 15J.Zuchthaus; wegen Meineids der Fouragehandler Freitag von Weimar 3 Jahre Zuchthaus, der Schuhmacher N. Schubert von Ron neburg 1 Jahr Gefängniß und der Schmied W.Dcckert von Schloß Vippach 4 Jahre Zuchthaus y wegen Meineids und Brandstiftung die verehel. Peter, der Tagelöhner Pichler und die verehelichte Lange, sämmtlich . von Teichwolframs dorf, 1 Jahr Gefängniß, bezw. 2 Jahre 3 Monate Zuchthaus und 6 JahreZucht haus; wegen Brandstiftung der frühere Schultheiß L. Liebmann von Oberweiß dach 4 Jahre Zuchthaus ; wegen Amts verbrechen, resp. Beihilfe dazu, der Bau meiste? Th. Rückbeil von Arnstadt .und der Spediteur K. Wenige von ebenda 1 Jahr 6 Monate Zuchthaus und 600 M. Geldstrafe, bez. 1 Jahr Gefängniß und 300 M. Geldstrafe; wegen Sittlichkeit verbrechen der Eigarrenmacher I. Jäger von Altenburg 2 Jahre 6 Monate Zucht Haus ; und wegen Münzverbrechen die Porzellanformer Enders und Henklein von Großbreitenbach 4, bezw. L Monate Gefängniß.

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