Indiana Tribüne, Volume 9, Number 120, Indianapolis, Marion County, 20 January 1886 — Page 2
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Wenn' man das Bier, wann es den Maischproceß durchgemacht hat, und die Gährung. der Bierwürze eintritt, sich selbst überließe, wie man es beim Trau benmost thut, so würde es sich unfehlbar in eine faulende Säure verwandeln. Es muß daher während der Gährung bei der es eine Temperatur von 77 bis 95" Fahrenheit erreicht künstlich abgekühlt werden. Bei dem alten Arauproce-ß nun, der unter dem technischen 3!amen Hochgährung" bekannt ist und noch heute in England bei Herstellung der Bitterbiere und mancher Sorten Ale angewen det wird, verwahrte man den gahrenden Biermost in Fässern bei einer Temperatur von 04 bis 68 Fahrenheit; die Abkühlung war also keine sehr beträchtliche, und die Gefahr einer Erkrankung, resp. Zersetzung, immer noch ziemlich groß.. Dagegen wird bei der Nieder gährung die jetzt in Deutschland und Frankreich allgemeiner im Brauch ist, eine langsame Gährung bei emer viel niedrig.ren Temperatur gesichert. 3)!an dringt die Bierwürze, nachdem sich die Hefe auf den Boden der Zuber gesetzt bat, in offene Tonnen, in denen man 10 21 Tage lang Cylinder, die mit Eis gefüllt sind, herumschwimmen läßt. Dadurch wird eine Temperatur von etwa 43 Fahrei'hrit erzielt. Besonders in der Wintersaison braut man solches langsam vergährende Bier, das dann in Eiskammern bis zum Sommer ausbewahrt wird. Die Herstellungskosten dieses Bieres sind aber begreiflicherm. ise ziemlich b?ch ; für 11 Gallonen Bier braucht man aus diese Art etwa 1 Centuer Eis. Dabei ist die Gefahr, daß das Bier Zkrankbeilekeime aus der Lust an Ziehe, auch so noch nicht gänzlich ausgeschlössen. Pasteu? nun bat ein neues Vorbeu gungsmittel, resp. Heilmittel eingeführt. Er hat den Brauern gelehrt, das Bier, wenn die Gährung nahezu vollendet ist, auf Flaschen zuziehen und es dann auf kurze Zeit einer bedeutend höheren Temperatur 122 bis 131 Fahrenheit auszusetzen. Dadurch werden alle Krankbeitskeime, die etwa in das Bier gekommen sind, vernichtet. Diese Methode, die man jetzt Pasteurisation" nennt, wurde im Wesentlichen schon im Jahre 1871, Ziur Zeit der Pariser Com mune, von Paste? entdeckt, aber erst später in Fachkreisen allgemeiner be sannt und zugleich weiter vervollkommnet. Da schon die Hefe, welche für die Bierwürze verwendet wird, Krankheitsstoffe enthalten kann, so verlangt. Pa steur daß auch diese absolut rein sei; auch legt er großen Werth darauf, daß das Vier, wenn obiger Prozeß vollzogen ist, sorgfältig gegen das Eindringen etwaiger neuer Krankheitskeime geschützt werde. Die Pasteurisation" wird bereits in großem Maßstabe praktisch angewendet und liefert glänzende Resultate. Auf der jüngsten Ausstellung in Amsterdam zeigte Herr M. Selten aus Marseilles halbgefüllte Flaschen, die völlig klares, frisches Bier enthielten ; das Bier war pasteurisirt, und die Flaschen bei Eröffnung der Ausstellung angebrochen worden, um - experimentell zu zeigen, wie gut sich selbst unter solchen Umständen der Stoff halte. Unter ostanweisnngS System. Die Ver. Staaten stehen mit nahezu 20 Landern im PostanweisungSBerkehr. Es muß auf den ersten Blick auffallend erscheinen, daß sich unter diesen mehrere Länder von verhältnißmäßiz geringer Wichtigkeit befinden, während wir ande rerseits mit weit wichtigern Staaten (z. B. Spanien und Ikußland) keinen solchen Verkehr haben. Dies kommt jedoch einfach daher, daß letztere Staaten m ihrem eigenen Lande noch kein Post-anweisungs-System besitzen und in Folge deffen' auch nicht mit uns in dieser Beziehung zusammenarbeiten können. . Der . letzte Staat, der emen Postanwersungs Verkehr mit uns angeknüpft hat, ist Japan, das erst seit dem 1. October vorizen Jahres solche Anweisungen mit uns austauscht. Die Art, wie solche Anweisungen in : das Ausland befördert werden, ist nicht durchweg dreselbe. vlaq Frankreich, . England und denjenigen Ländern, wo man Französisch oder Englisch versteht. Werden die Anweisungen direkt geschickt, 'und die dazu verwendeten Formu lare sind -in diesen beiden Sprachen bedruckt. Bei anderen Ländern aber muß man sich der Hilfe von Bermittlungsbü reaus bedienen. So werden die für Ja pan bestimmten Postanweisungen zunächst rv ei'. 1 . nacy an Francisco geigten uno von n . ftenweise grupvirt ; diese Listen werden in englischer Sprache geführt und periodisch an das Postamt von Tokio, der ' Hauptstadt Japans, gesandt ; der dortige Postmeister läßt sie übersetzen und stellt dann die einzelnen Anweisungen direkt für die Adrenaien aus. Postanweisun ata die von Japan na& unserem Lande
gehen sollen, werden in umgekehrter Neihenfolge behandelt. Das . Postamt in San Francisco schickt regelmäßig Ab schriften dieser Listen an das Washing toner Postamt, und am Ende jedes Quartals rechnen wir mit Japan ab ; d. h. wenn unsere Postämter mehr Geld auf Postanweisungen bezahlt haben, die von Japan gekommen sind, als jene auf amerikanische Anweisungen, so wird die japanesische Negierung ersucht, uns einen Wechsel zur Ausgleichung der Differenz einzusenden, und umgekehrt. Im We sentlichen ebenso Verfahren wir mit den
übrigen auswärtigen Staaten. , Es ist bezeichnend, wie aroße Unter schiede sich zwischen dem Gesammtbetrag der einlausenden und dem ver aus lau senden Postanweisungen herausstellen. .' 51m bedeutendsten sind diese Untersöiede gewöhnlich vor den Feiertagen, wo hier ? ' c cw. .i- v t- if!x woynenoe AUSianoer veianninry uirn Gesckenke nack der alten Heimktb sank ken, während das Umgekehrte ziemlich selten vorkommt. ZQZayrenv ver vergan genen WeihnachtZwoche mußten z. B. tonn Vr amerikanischen Dostverwaltlina ÄusgleichungSwechsel im Betrage von nahezu $100,000 nach England zur lim cassirung geschickt werden ; es waren also in der unmittelbar vorhergehenden Zeit etwa 5100,000 mehr nach England auf diesem Wege geschickt worden, als von dort bierber. Am auffallendsten ist da Mißverhältniß zwischen unserem Lande und Italien. Im verllottenen Jayre gingen dorthin ;m ganzen ?tuu,ouo von hier durch Postanweisung ab, ah rend nur 530,000 den entgegengesetzten Weg wanderten. 51n unserem WesebäftÄeben .findet das Postanweisungssyftem übrigens keine be trächtliche Anwendung ; denn 50 tu der höchste Betrag, den mm hier durch Post eimabluna verschicken kann. MordgehelmniK oder? Die Bevölkeruna von Albanv tTounto. N. ?).. ist seit einiaen Wochen bochara diz erregt über ein Stück Papier, da ein Huner ln emem Vergwalo gesunoen hat. Die jungen Burschen träumen Nachts blos noch von vergrabenen Schät z.en und treiben sick den Taa über tron der sibirischen Kälte auf der Suche nach denjelven herum, die Weiber fahren schon im Abendduster bei iedem Geräusch zu sammen, aus Furcht, die Geister voi Mördern und Selbstmördern möchten ihnen vlöölicd erscheinen, und unterneb mende Zeilungsmenschen aus New Aork v (,"Ti:v Ct. i -. uno unseren :aoien sayren yinaus in die abgelegene Gegend und stellen Crhe bungen an. Ta besagte Papier v-urde unlängst von dem Suymacher Peicc Hart auf dem Heldcrberg-Gebirge entdeckt, das etwa k0 Meilen nördlich von den CatS kills liegt und gleich diesen, wenn auch in kleinerm Diaßstabe, einen beliebten Aufenthaltsort für Sommerfrischler bildet. Unweit der Ortschaft Jndian Lad der erhebt sich ein waldiger Berg, eine? der größten jener Kette, an welchem ein ungemein steiler Pfad hinaufführt, der noch aus der Jndianerzeit stammt. Peter Hart war gerade damit beschäftigt, Holz auf diesem Pfade in das Thal hinab zu sckleppen, als er plötzlich auf einem Holzstamm einen vergilbt aussehenden Bogrn Schreibpapier bemerkte, auf dem ein Stück Tannenrinde als Beschwerer lag. Er entfaltete das Papier und fand, daß es fast vollständig beschrie ben war. Das schreiben war vom 7. September 1885 dalirt und trug die Unterschrift John Robert Swift". Zunächst war darin eine lairge Geschichte erzählt, welche besagt, der Schreiber sei in England vor 33 Jahren als Sobn eines reichen Landlord? geboren worden, habe als LOjähriger Bursche ein Liebeövcrhältniß unter halten, habe das Mädchen, weil es ihre Gunst seinem älteren Bruder zuwandte, mit Strychnin aus der Welt geschasst und die Aerzte bestochen, daß sie ein Verdict auf natürlichen Tod abgaben, und sei endlich nach Amerika ausgekniffen, wozu ihm der Papa selber die Mittel liefette. Hier habe er die Bekanntschaft von Galgenvögeln, u. A. einesJrländerö NamensHaley, gemacht, fei mit diesen nach Californien gegangen und habe dort 875,000 aus einer Bank geraubt. Nach Berputzung dieses Geldes hätten er und Haley sich nach New York, von da nach Canada und endlich in diese einsame Gegend gewandt und überall Einbrüche und Diebstähle verübt. Dann folgen die Namen einer Anzahl Plätze in AlbanyCounty, wo sie eingebrochen seien, jedoch verzweifelt wenig gefunden hatten. Eines Tages habe Haley eine un terirdische Höhl? entdeckt, deren Eingang etwa 300 Z)ards von hier entfernt unter den wurzeln einer Tanne liege. Hier hätten sie mit einender gehaust, eines Tages jedoch habe er mit Haley Streit bekommen und ihn über den Hausen ge schoffen. Von Gewissensbiffen gepeinigt, habe er sich nun endlich entschieden, Selbstmord zu begehen. Der Schluß des mysteriösen Schreibens lautet : Wer diesen Brief sindet, soll ihn im Journal" zu Albany abdrucken lasten und ein Exemplar der betreffenden Num mer nach England London, Park Place schicken. Von dem Gelde, das wir gestohlen haben, sind $12,00?) in Papier und ungefähr $300 in Gold in einem ledernen Handtäfchchen, welches übrig geblieben. Wer es sindet und meine Auftrage ausführt, dem vermache ich hiermit das ganze Geld." Dem Brief war noch eine Karte beige fügt, welche die Lage der Höhle andeu ten sollte. Momentan war der glückliche Finder" nicht im Stande, der Sache weiter auf den Grund zu gehen, doch stand es ihm fest, daß die Schauergeschichte wahr, und er birufen sei, den Schatz zu heben. Er zeigte den Brief emer Anzahl Personen, ohne ihn jedoch aus der Hand zu geben, und so ging die Sache bald in die Localpreffe über und verbreitete sich auch mündlich wie ein Lausfeuer. Die Folgen, welche diese Geschichte hervorrief, waren geradezu fabelhaft : die aan:e biedere Bevölkeruna i schien verrückt geworden zu sein. Alles ! strömte hinaus und suchte den Jndian Ladder Berg ab. Das war aber ungeheuerzeitraubend; denn dieser Berg weist eine Unmasse Felsenriffe und Höhlen auf, und sehr viele derselben sind an ih rem Eingang von Tannenwurzeln überwachsen, folglich wollte fast eder di,
Hdyte geieyen yaoen, ,n wercyer ver Schatz schlummert. Die Naserei dehnte sich auch auf entferntere Distrtcte aus, und selbst von 40 Meilen entfernten Plätzen kamen Forschungspartien angepilgert und krabbelten auf dem Berg herum. Einer der Forscher brachte eine so ßenannve Mineralkugel mit sich, die in ihrer Höhlung etwas Quecksilber enthält, mit Hirschleder überzogen ist und an einer Schnur getragen wird. Sollte sich nun Gold oder Silber im Boden befin den, so gerath beim Passiren dieser Stelle
angeblich das Queastloer stets in schwlngende Bewegung, und an mehreren Stellen des Berges wurde wirklich das Quecksilber unruhig. Noch viel anderer Unsinn wurde Wochen lang auf dem. Berge getrieben, der das reinste amerika: nijche Mekka wurde. Noch jetzt ist die Nanheit am Leben. Der Leser wird verwundert fragen, ob man denn in keine ' der entdeckten" Höhlen vorgedrungen ist. Damit hat's aber noch gute Weile ; ' die Eingänge zu den zahllosen Felsenris ; sen u.s.w. sind nämlich alle dick mit Eis ' verstopft, und es kann noch Aconate dauern, bis sie frei werden.Sollte die Geschichte ganz und gar aus einem Jux beruhen was aber nur von bösen Zeitungsmenschen und Handlungsreisenden behauptet und von keinem d Eingeborenen geglaubt wird so wäre sie wieder ein schlagender Beleg dafür, daß man noch heute mit einem leeren Phantom ganze Bevölkerungen lang, Zeit an der Nase herumführen kann. Ein doppelter Beamter.' Auf geniale Weise hat angeblich ein Siznalmann, der im Dienste einer Westliehen Bahngesellschaft steht und unweit von Chicago an einem Kreuzweg auf der Prairie feinen Posten hat, Jahre lang sein Gehalt verdoppelt. ' Früher waren an jenem Kreuzweg zwei Signalmänner angestellt ; der eine hatte in den Tag, der andere in den Nachtstunden daS rothe Fähnchen zu schwenken. Vor 4 Jahren nun starb der Nacht-Signalmann. Sein College brachte einen Nachfolger in Vorschlag, der auch angenommen wurde, und er, als der Tagbedienstete, nahm die Gehälter für Beide in Empfang. Jüngst stellte es sich nun heraus, da diese? Nachfolger" Niemand anders ist, als der Tag Signalmann. Bier. Jahre hatte dieser Mensch Tag und Nacht gan allein die sen Beruf erfüllt und doppeltes Gehalt bezogen. Damit er keinen Zug verschlafe, hatte er eine eigene Erfindung gemacht, indem er eine Drahtleitung mit dem Bahngeleise auf eine lange Strecke, sowie mit der Hütte verband, wo er schlief ; so oft nun ein Bahnzuc das eine Ende der Drahtleitung anstieß, schleu derte daS andere Ende dem Schlafenden einen alten Hut Wider das Gesicht und Weckte ihn auf. Die ganze Zeit übe: war keine Unregelmäßigkeit vorgekommen! Vom Inland e. - In den Besitz des califorliscken Senators Stanford ist neulich Äggie Sarah, eine Holsteiner Kuh, über gegangen, welche per Jahr nahezu 17,000 Pfund Milch spendet. Ein Recht, sich zu den ameri kanischen Eisenbahnmagnaten zu zählen, hat auch John T. Blair von New Jersey, der alleiniger Besitzer einer Strecke von 1500 Meilen Länge ist. Der rüde Geselle Manuel del Campo, Secretär der chilenischen Gesandtschaft in Washington, wo er in der Betrunkenheit so manchen Krakehl auf geführt hatte, ist nun endlich von seiner Negierung abberufen worden. Im Nationalpark am Iel' lowstone in Montana hat neulich eine Erderschütterung ganz eigenartige Umwälzungen zur Folge gehabt. In einem mehrere hundert Acker umfassenden Com pler hat sich der Boden an manchen Stellen um mehrere Fuß gehoben, während an anderen Stellen wieder unergründlich tiefe Löcher und Risse klaffen. In Philadelphia wurden jüngst gelegentlich der Sitzung einer anthropologischen Gesellschaft mehrere mit Jndianergift bestrichene Pfeilspitzen gezeigt, welche, obwohl schon über 100 Jahre alt, doch ihre tödtliche Macht noch nicht eingebüßt haben. Ein mit einer solchen Pfeilspitze nur leicht geritztes Hündchen starb binnen wenigen Minuten. Jn Grantöville, W. Va., hat sich ein hübsches junges Mädchen Namens Anna Posner vergiftet, weil sie nicht Mcrmonin werden durfte. Ein junger Mormonenapostel, der in der Gegend Propaganda gemacht hatte, gesiel Anna so gut, daß sie . ihn nach Utah begleiten wollte und als ihre Eltern das vernünftigerweise nicht zuließen, nahm daS be thörte Mädchen sich das Leben. Joe Emmet, der bekannte Schauspieler ist nicht nur ein versoffenes Subject, sondern auch ein Mensch mit ganz komischen Ansichten über den Werth des Geldes. Als nämlich unlängst die Zeitungen ausrechneten, daß Fritz" jede Spree" etwa 510,000 koste, war Joe ungeheuer entrüstet und erklärte, seine Kneiptouren kosteten ihm durchschnittlich 2000 53000 und da könne er sich, Gott sei Dank, ganz gut leisten. AuchinNorthCarolina giebt eö bekanntlich Lehmeffer,d. h. Menschen, welche den von den Bergen herabge schwemmten Lehm mit einer Leidenschaft verschlingen, . mit . der. . der Gourmand Schnepfendreck vertilgt. . Neuerdings will man ermittelt haben, daß dieser Lehm arsenikhaltig ist, und auf den Arfenikgehalt will man nun den Reiz dieses Genusses" zurückfahren. Diese Lehmesscr sehen skelettartig, abgemergelt und abstoßend aus. Drei verrückte Frauenzimmer aus Fremont, O.. hatten ihre Diamanten, um sie vor Dieben zu schützen, in denAsch kästen gelegt, der ihnen als ein ganz besonders sicheres Versteck erschien. Ein paar berüchtigte Gauner hörten da von, kauften dem Diener die Asche ab und die Diamanten, die 2000 unter Brüdern werth sein sollen, waren futsch. Ma hat. die beiden KerlS eingesperrt, allem sie behaupten, , sie wüßten nichts von den Diamanten, und da man ihnen
nichts beweisen kann, so wird man sie schließlich wieder laufen lassen müssen. Ein angloanierikanisches Blatt in Chicago schickte jüngst sechs RePorter nach einer Theatervorstellung, um zu sehen, wie weit die Meinungen der Kunstkritiker" auseinandergehen würoen. Sie gingen allerdings ziemlich weit auseinander, waren sich aber alle darüber einig, daß die Vorstellung zwar nicht gut, aber immerhin in Anbetracht des kalten Wetters mittelmäßig besucht gewesen sei. In Wirklichkeit aber hatte wenn der Mensch Pech bat die Vorstellung überhaupt nicht stattgefunden. Wenn man als Zuschauer in einem Gerichtssaale sitzt, so kann man
sich zwar innerlich freuen oder ärgern, so viel man Lust hat, allein man hat kein Recht, seinem Enthusiasmus einen so lärmenden Ausdruck zu geben, wie es ! neulich in New Z)ork ein gewisser Joseph ! Kahn that. Diesem gesiel nämlich die glühende Schilderung eines vlaidirenden 1 Advokaten so gut, daß er Beifall klatschte. Recorder Smyth ließ den Mann vor die Schranken führen und verurtheilte ihn zu einer Geldbuße von 525 und einer lOtäzigen Gefängnißstrafe. Kahn berappte", worauf ihm der Recorder die Gefängnißstrafe erließ. Ein alter Zeitungsmensch erzählt in recht launiger Weise, wie er einmal Vanderbilt auf die InterviewFolter spannte. Vanderbilt lächelte nur immer und wollte' absolut nicht den Mund ausmachen. Endlich sagte ich zu ihm : Ich hoffe, Sie werden einem armen Journalisten seinen Verdienst nicht verkümmern wollen. A!ein erstes Interview mit Ihnen hat mir ein ganz hübsches Sümmchen eingetragen." Vanderbilt lachte und meinte: Da? lobe ich mir. Wer aus mir Geld macht, muß.ein verd ... smarter Bursche sein, und smarte Leute habe ich gern." Er ließ sich jetzt mit Gracie interviewen, so lange ich Zeit und Lust dazu hattx, und der Mühe Lohn blieb denn auch diesmal nicht aus." Wie eö scheint, will dieBürgerschaft von Milwaukee, Wisconsin, sich und ihre Mitmenschen viel lieder beißen als ihre armen WauwauS todtschießen lassen. Alle Hundebesitzer schimpfen wie die Rohrspatzen über die Ordinanz deS Stadtraths, nach welcher jeder, ohne Maulkorb herumtreibende Hund ohne Weiteres sein Fell herzugeben hat. Schon jetzt habe in Folge dieser Maßregel viele Leute werthvolle Hunde verloren, die ein unglücklicher Zufall ohne Maulbekleidung auf die Straße hatte entschlüpfen lasten. So 'was kränkt natürlich bitter und sch on hat man im Stadtrath eine neue Ordinanz eingebracht, welche verfügt, daß jeder Hund ohne Maulkorb in einen städtischen Hun depranger gebracht werden soll, allwo ihn sein Herr wieder auslösen kann, widrigenfalls er der Hund nämlich, nicht der Herr ersäuft wird. Die in New Orleans erscheinende Deutsche Zeitung" schreibt über den jüngsten Frost, der bekanntlich auch den Süden nicht verschont hat, Folgendes: Daß die anhaltende Kälte der Vegetation übel mitspielte, versteht sich wohl von selbst ; ob das Stubble" auf den Zucktrfeldern erfroren ist, darüber sind die Pflanzer selbst noch uneinig, und wie weit die Orangenbäume Schaden gelitten, wird sich erst spater herausstellen; aber was die Gemüse- und Blumengärten in und in der Nähe der Stadt be trifft, so läßt sich das Resultat der kalten Woge in dem kurzen Satze zusammenfaffen : ES ist AlleS total ruinirt! Die Leute müssen wieder von vorne anfangen ; aber der Schaden, den die Gärtner bis letzt erlitten, beläuft sich in die Tausende und ist nicht zu ersetzen. Nur eine Menschenklaffe giebt es, die sich über diese unverschämte Witterung königlich freut, und daS sind die Kohlenhändler; noch eine Woche mehr halbarktische Temperatur, wie die letzten acht Tage, und die Kohlen eneichen denselben Preis, wie im 78er Sommer das Eis: Sechszig ?ollsrs ver Tonne l" Deutsche Lokal - Nachrichten. eanno. In Hannover hat der Schreiber Alben König 3 junge Mädchen, indem er sich für einen Criminalbeamten ausgab, an andere Orte gelockt und dort vergewaltigt. Die Strafkammer verurtheilte König dafür zu 2j Jahren Zuchthaus. Durch Einsturz eines Kellergewölbes sind in Hannover der Ofensetzter Bernhardt Schucht und der Arbeiter Heinrich Saul schwer verletzt worden. Der Grenzaufseher Schliep von Wremen wurde m einem Graben als Leiche aufgefunden. s zu Medingen bei Uelzen ver Reviersörster a. D. Jakobs, ein Beteran aus den Befreiungskriegen. Aus Werden ist der dortige Polizeisergeant Krämer spurlos verschwunden. Brandfälle. Zu Bergen a. d. D. wurde daS Gerberhaus deö Lohgerbers Zaus ein Raub der Flammen, zu Gr.-Dratum daS Wohnhaus des Neubauers Fr. Nümker, zu Plaggenburg die Schule nebst LehrerWohnung, zu Neesseln das Wohnhaus des Hauswirths Schulz (Thiele), zu Salzhemmendorf das Haus des Schuhmachers Hennecke, zu Seedorf ein Gebände der Hofbesitzerwittwe Michels, zu Wittmund das Haus des GastwirthS Stromann. Oestfalen. Der der Ermordung des Försters Krähe aus Kleinenberg verdächtigen Steinhauer B. Vogt ist in England ergriffen worden. Ein verstorbener Bürger von Jserlohn, Wilhelm Hengstenberg, hat der Stadt 20,000 M. zur Errichtung einer Fröbelschule geschenkt. Die Loge Zu den drei Rosenknospen" in Bochum beging ihr 100jähr!ges Stiftungsfest. -Obwohl eine der jüngsten Städte in Westfalen zählt jetzt Gelsenkinchen schon 21,000 Einwohner. Ndln?ro,lt. Auf der Grube Gouley bei Mosbach Kurden durch eine Explosion 4 Arbeiter verletzt. Die Regierung hat die in Barmen erscheinende neue Arbeiterzei wng Freie Preffe für Berg und Mark" verboten.' In Trier haben sich zwei Fähnriche aus der Mtzer Kriegsschule mit dem blanken Säbel bearbeitet. Der tin von ihnen erlitt lcböre.Wunden.
Der nächste Fasching wlrd Röln 17 Fest-! ?, r sv.nr VI
ticyteuen vringen. n warmen erhängte sich der defertirte Soldat Koll. Auf dem Rangirbahnhof Frintrop wurde der Wagennotirer Heinrich Krümann überfahren und in Schönebeck stürzte der 16jährige Büscher von der Leiter und starb in Folge der erlittenen Verletzung gen. rovln, HessenKat7u. Wegen Wechselfälschung und wissent lichen Meineids ist in Cassel der Rentier Breiding zu einer Zuchthausstrafe von 1 Jahren verurtheilt worden. Inder ! rij . : 9 ri . ii c ri r r nelnigungsannaii oer iLassavrtt zu Hanau fand eine heftige Explosion statt. I Das Gebäude wurde gänzlich zerstört und an den Häusern der Nachbarschaft durch den Luftdruck erheblicher Schaden verursacht. Ein Arbeiter wurde schwer verletzt. Der Stabsarzt Dr. Zimmer im 31 Jnfant. Rgt. zu Frankfurt a. M. hat auf Beschluß des Ehrengerichts seinen Abschied aus dem aktiven Dienst nehmen muffen. Selbstmorde und Unglücksfälle. t Der 23 Jahre alte Student der Medizin Karl Knochenhauer aus Caffel hat sich in Göttingen erschossen, und der 23jährige Arbeiter Jung zu Frankers hausen hat sich in der Werra ertränkt. Verunglückt sind : Der Werkführer der städtischen Gasanstalt Schüßler zu Cas sei (bei der Gasexplosion verletzt), der Schuhmacher Friedrich Baumann zu Ellers (Alkoholvergifwng), der Schuhmacher Joh. Hohmann zu Fulda (ertrunken), der Arbeiter Joh. Rufer zu Hanau (ersroren), der Arbeiter Leop. Schott aus Steinhaus (vom Eisenbanzug überfahren). nittlb acdse. Großes Aufsehen erregt in Dresden die Verhaftung des Univerfalartes" Dürrschmidt wegen Betrugs. Wegen Beleidigung des Kaufmanns Matthias ktein in Dresden erhielt der Redakteur des Benno-Blattes", F. Kreutzer, eine Geldstrafe von 100 M. Der Soldat Unger, welcher nebst dem Soldaten Buxbäum aus Leisnig an einem Pulverhause unweit Chemnitz Wache stand, erschoß Letzteren zufällig. Der Bau deS Schlacht- undViehhofs in Leipzia soll im Frühjahr beginnen. Die Leipziger Universität zählt jetzt 3283 immatriculirte Studenten und 59 Hospitanten. Selbstmord begingen : der Arbeiter Woias von Kautzfch, der Weber F. Günther von Oberaffalter, der Seiler Findeisen von Reisland, der Schloffer A. Bohle von Werdau, die Glasschleiferin Maucksch von Nadeberg und der Weber F. Meißner in Trünzig. Verunglückt: der Schaffner Rauschenbach von Leipzig, der Gutsbesitzer G. Scharf (Schaaf) von C f f I W m naulcywitz, ver saurer (öeriscy von Reichenbach, der Geschirrführer Schmutz ler von Zwickau, die Dienstmagd Friederike Egermann von Kloschwitz, der Bergarbeiter Göckeritz von Neustädte!, das Töchterlein des Wirthschastsbesitzers K. Hertwig von Pobershau, der DoppelHäuer M. Holtze von Erbisdorf, der Ar beiter Meier von Leutersbach, der Vorwerksbesitzer Eichler von Löwenhain, daS Söh.ichen des Lederfabrikanten Möbuß in Oschatz, der Hausbesitzer Huhn von Haubitz, der Schiffer Vöhler von Zeichen, der Chauseegeld - Einnehmer Schubert von Zwota und Laura Paditz aus Wettersdorf. Zkönttnkch irttemberi. f Musikdirektor deS Hoftheaters in Stuttgarts Max Seifriz. Fabrikant Jakob Levi in Stuttgart feierte feine dia mantene Hochzeit. Weingärtner David Knoll in Wahlheim bei Besigheim wurde als Brandstifter verhaftet. f Gastwirth M. Weissinger in Cannstadt. Schuh macher Johan. Stoffel von Oberflacht wurde wegen Mißachtung seines 4 Jahre alten Stiefsohnes zu 18 Monaten Gefängniß verurtheilt. Selbstmord, Un-glücks-und Brandfälle: Der Soldat Scheu vom Ulanen-Regt. Nr. 20 in Ludwigsburg ließ sich durch einen Zug überfahren und wurde getödtet. In Folge eines Sturzes starben : . der Maurer Felix Kocheise von Bittelbronn, der Maurer Friedrich Nothenburger von Neckargartach und in Schozach Fr. Namaier ; der frühere Schultheiß Kurz von Hausen a. Z. stürzte in Folge schnellen Laufens todt zu Boden, der Bauer S. Hieber von Waldau ist ersroren und der Bergmann Wildt Von Willsbach durch einen Fahr korb erdrückt. Niedergebrannt sind : in Althütte das Haus des Johann und Christian Klenk, in Eberstadt das von Gottlieb Rank und Johann Herrmann bewohnte Haus, in Frittlingen das Haus der Wittwe Wenzler und des MalerS Wilhelm Geiger, bei Schönberg die Thannmühle" und in Vorderreute das Änwesen des Baptist Ruetz. Schwurgerichtsfälle : Verurtheilt wurden : wezen Todtschlags bezw. versuchten 'Todtschlags : der Fabrikarbeiter Karl Krader von Cannstadt zu 18 Mon. Ges.; der Metzger August Schaupp von Ehingen zu 3$ I. Gef.; der Schuhmacher Alb. Höruung von Reutlingen, der leine Frau erstach, zu 2 Mon. Gef. und Friedrich Stöckle von Neckartenzlingen zu 4 Mon. Gef.; wegen Nothzucht bezw. Sittlichkeitsverbrechen Kürschner Seb. Kettenacker von Erisdorf zu 3 I. Zuchthaus, der Bauer Whilh. Schwab von Oberkes fach zu 2 I. Gef., der Taglöhner Wendelin BrHrnmüller von Unterweiler zu 3 Mon. Gef., der Ziegler Michael Vetter von Unterzell zu 14 Mon. Z., der Fabrikarbeite? Raiser von Wannweil zu 1 I. Gef. und der Tagelöhner Anton Mager von Zimmern o. R. zu 18 Mon. Gef.: wegen Brandstiftung der Wirth Heinr. Hecke von Kreßbach zu 5 I. Z.; wegen Einbruchsdiebstahls Stephan Schädle . Von Geislingen zu 8 I. Z.; wegen Unterschlagung und Urkundenfälschung der frühere Landpostbote Jak. Prcusch von Ohnastetten zu 1 I. Gefängniß ; wegen Meineids bezw. Anstiftung dazu der Wagner Joh. Heinzmann von Allmersbach und dessen Frau zu 16 Monaten, resp. 4 Monaten Gefängniß, die Magd Coleta Schoch von Dettingen und deren früherer Dienstherr Johann' Jung von Rexingen zu 9 Monaten Gefängniß resp. 3 Mon. Z., der Schmied W. Denner von Fleischwangen zu II Mon. Gef., die Frau des Silberarbeiters Schneider, Marie, in Heilbronn zu 1 I. Gef., der Bauer Georg Bayer von Pappelau zu 6 Mon. Ges., der Taglöhner Matthias. Jlg von Seitingen zu 14 Mon. Z. und die Bauern Josef Figel von 9!euburg und Simon Burgmaier von Thalhenn zu 1 I. 3 Mon.esp. 2 I. 4 Mon. Z. '
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