Indiana Tribüne, Volume 9, Number 119, Indianapolis, Marion County, 19 January 1886 — Page 3

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Die Zlnzufriedenen

Roman don Smil Mario t. lFortsedung.) Seienie nicht so wild " bat sie lei se. Ich will jetzt nach Hause gehen, denn ich mochte gerne allein sein." (h fünte sie noch einmal. ..Geh'," saate er dann, und da sie rasch zu ihm aufsah, fügte er hinzu : Ich bin ! ntcht wte berget, welcher erft lange betleite und wartete, bis er sein Lieb Du" nennen durfte. Daiu aebncbtesmir an Geduld. Ich sage ohne Weiteres Du" zu dir. Aber ich darf irnt dem Du-Wort noch warten t" fragte Mignon. Sie sind so ungestüm !" Zaftrow lachte. Mißfällt dir das ?" fragte er. ,,O nein! Ich muß gräulich aussehen. nicht wahr?" Sie rückte ihren Hut zu recht und strich ihr verwirrtes Haar glatt. it Adteu !" Auf der Schwelle kehrte sie jedoch wieder um. Saaen Sie mir noch einmal, daß Sie mich lieben !" flüsterte sie, ich kann es kaum glauben." Eitles Geichöpf!" sagte Felir. Netz sich auf ein Knie vor ihr nieder und drück te einen Kuß auf ihre Hand. Bist du nun zufrieden? Bin ich schwach und skla visch genug, um dir zu gefallen, du e;e i" Ja," jagte Mignon befriedigt, strich mit der Hand flüchtig über sein Haar und eilte davon. Mama! Laura! Laura! Mama!" rief sie. als sie daheim war, und schleu derte ihren Hut bis an die Zimmerdecke. Freut euch mit mir und wünscht mix Glück. Ich bin Braut!" Der Acama siel vor Ueberraschung das Buch aus den Händen. Gott lei gedankt !" sprach sie aus esstem Herzen. Hat er sich endlich er klärt ?' o , it ;a. Und was hat er gesagt ?" forschte Laura. Tan er in dich verliebt sei ?" Nun ja!" Was weiter?" Was bätte er sonst noch sagen sok len r Was sonst noch ? Daß er dich heira tbcn will, du Hansnarr !" Mignon stand still. Ihre Freude schien mit elneinmal vergangen. das hat er nicht gesagt. Tann bat er auch nicht die Absicht, es zu thun. Hast du die Nede nicht auf das Heirathen gelenkt ?" fragte Laura. ?!ein." Warum? Liebe und Heirath sind zweierlei. Man muß sich gleich an sangs sicherstellen. Tu aber bist und bleibst ein kopfloses, unpraktisches Ge schöpf." Ich konnte doch rncht aleich mit der Thür in's HauS fallen," bemerkte Mio non gereizt. Wcßbalb nicht? Du hattest nur die .tche schlau anpacken müssen, hattest lim mm Beispiel fraqen können : Was aber ivird Ihre Acutter dazu sagen?" I'ann batte er Farbe bekennen muj jcn." "ÜJiinon schwieg verstimmt. Ich kann es ja noch nachholen," sagtk sie dann. Ich rathe dir dazu. Sonst hast du am Ende das Ülad? sehen." Miarnrn konnte in dieser Nacht nicht die Augen schließen. Laura's Worte lie pen einen lawei in iurer vrus! zurucr. Sie hat vielleicht Recht " dachte Mignon. Er ist reich und ich bin arm. Im Grunde seines Herzens hält er mich doch für leichtfertig, und wer weiß, ob er mich heirathen will. Zum Zeitvertreib bin ich ihm vielleicht gut genug aber zu seiner Frau ? Ich muß herausbnngen, woran ich bin. Wehe mir, wenn Laura recht geseden ! Dann wäre ja das alte, aussichtslose Elend wieder da." Der nächste Tag verstrich langsam genug. Mit fieberhafter Ungeduld sehnte Mignon den Abend herbei, und als eZ endlich Abend geworden, da wünschte sie wieder, daß es noch Tag wäre. Ihr war unerklärlich trübe zu !))tuthe, nicht anders, als ob ein trauriges Ereigniß über ihrem Haupte hinge. Bon bangen Ahnungen gequält, verstimmt und widerstrebend, machte sie sich endlich aus den Weg. Als sie in das Haus gegenüber einbog. schrak sie zusammen. Wie aus dem Boden gewachsen, stand Zastrow vor ihr. Ich habe auf dich gewartet," redete e: sie an und küßte ihre Hand, weil ich un gestört mit dir sprechen möchte. In Ge genwart meiner Mutter ist das nicht gul möglich. 5komm', Mignon, wir wollen in. den Garten gehen." Sie rührte sich aber nicht von der Stelle. Er will will unser Verhältniß vor seiner Mutter geheim halten," dachte sie. ..Ach! mem Gott!" Nun Migiion," sagte Felix und legte iyren Arm aus oen leinen, wiuzi ou mix nicht solaen l" Was werden die Hausmeisterleute von uns denken, wenn sie uns allein im Garten sehen V' fragte Mignon kalt und still. Was ibnen anaenehm sein wird. Mir ist es ganz gleichgiltig. was diese Herrschasten von uns denken." Aber mir nicht." Soll ich sie vielleicht um ihre Meinung befragen?" sagte er lächend. Mignon zwang sich, in seine Heiterkeil .einzustimmen. Klug heißt es sein und nichts übereilen," schärfte sie sich ein. Also komm'," sagte er jetzt noch einmal. Sie folgte ihm. Der Garten, welche: ziemlich groß und gut gepflegt war, lag hinter dem Hause. Mignon blickte die Beete, die öiasenplätze, die Bäume an. Alles war im Wcrdeu,im Blühen begrif' fen. Die laue Mailuft umspielte Haar und Wangen pes jungen Paares. Mignon lehnte das Haupt an die Schulter ihres Freundes. Hier ist es schön," sagte sie jetzt halb' laut. JR&L tvabr?" meM r erste,zlj.

Koinm' in die Laube. Dort wird es dir ebenfalls gefallen." Sie lenkten den Schritt in die mit wildem Wein umrankte Laut e. Migno setzte sich auf einen der Nohrstühle, welche in der Laube standen, pflückte ein Blatt ab und zerriß es. Viehmen Sie doch Platz," sagte sie jetzt zu Zastrow. Hier, zu meinen Füßen." Verwöhntes Geschöpf !" sagteer, that jedoch, was sie wünschte. Sie nahm ihm den Hut vom Kopfe und kraute mit der Hand in seinen Haaren.

Haben 'le Mich heute noch lieb fragte sie leise. Wenn du lieber Du" zu mir sagtest, Mignon!" Sie schüttelte das Haupt. Heute noch Nicht." Aber morgen ?" Vielleicht morgen, lieber Felir !" Eine leichte Nölbe trat auf seine Wangen. Wie süß klang sein Name von ihren schönen Lippen, und wie zart und weich hatte sie ihn ausgesprochen ! Nun mein Lieb V Nichts. Ich wollte Sie nur einmal beim Vornamen nennen." Er faßte sie an den Händen. ..Du abnst nicht, wie süß und lieb du bist, Mignon ! Du wirst mich noch um den Nest meines Verstandes hxuv gen." Ach ! wie wenig kann ich Ihnen bieten !" sagte sie beinahe traurig. Wie meinst du das ?" Sie zögerte. Ich bin so arm," sagte sie dann leise. Er mußte lachen. Und das macht dir Kummer ?" Mignon nickte. Geh, sei nicht thöricht," sagte er. Es ist ja ganz gleichbedeutend, ob du arm oder reich bist." Ihnen vielleicht aber den Anderen " Was hast du nur heute mit den Anderen ? Was das Hausmeisterpaar oder Andere denken, das spielt, glaube ich, seine Rolle." Sie überlegte einige Augenblicke. Ihr Herz sing unruhig M schlagen an. Was wird Ihre Mutter sagen?" fragte sie endlich mit Ueberwindung. Es war ihr schwer geworden, diese Worte hervorzubringen. Mit athemloser Spannung wartete sie auf seine And wort. Meine Mutter wird uns wahrscheinlich ihren Segen geben," versetzte Zastrow unbefangen. Freudig überrascht blickte Mignon ihn an. Diese. schändliche Laura mit ihrem Mißtrauen ! Wie unnütz hat die sie gequält und wie Unrecht ihm gethan ! Aber ich bin arm," hub Mignon auf's neue an. Ich bekomme nicht einmal eine Aussteuer. Ihre MMtt? wird ohne Zweifel wünschen, daß Sie ein reiches Madchen heirathen." Heirathen ! Klang dieses Wort, wel ches Mignon kaum hörbar hervorgestoßen hatte, wirklich so häßlich, oder kam es nur ihr so vor ? Lassen wir meine Mutter aus dem Spiele," sagte der junge Mann. Ich bin völlig unabhängig von ihr und kann thun, was ich will." Daran zweifle ich nicht. Es wäre aber doch traurig, gegen ihren Wil lau...." Sie stockte und senkte das Haupt. Warum sollte sie gegen meine Wahl etwas einzuwenden haben V Sie hat mir einigemal gesagt, daß sie nur ein reiches Mädchen aus einem sehr guten Hause zur Schwiegertochter haben möchte." Liebes Kind," entgegnete Zastrow, du heirathest nicht meine Mutter, sondern mich. Uebrigens verkennst du sie. Sie redet oft anders, als sie denkt. Mache ihr nur ein wenig den Hof, küsse ihr ein paarmal die Hand, und sie wird erklären, daß du die Tochter nach ihrem Herzen seiest." Setzen wir aber den Fall, daß es mir nicht gelingt, sie günstig für mich zu stimmen, was dann V Zastrow schüttelte verwundert den Kopf. Tu intcressirst dich lebhaft für meine Mutter," sagie er. Ist das nicht natürlich? Ist Ihr.' Mutter jetzt nicht auch meine MutterZ Und wäre es nicht grüßlich, wenn ich berufen wäre, Unfrieden zwischen Ihnen und ihr zu stiften !" Du malst dir dieses Verhältniß zwi schen Mutter und Sobn weit idyllischer aus, als es in Wirklichkeit ist. Ich will dich nicht mit trüben Geschichten quälen, aber Eines magst du erfahren : Meine Mutter ist niemals gut gegen mich gewe sen, und ich schulde ihr nichts, weder Rücksichten, noch Dank. Ich werde sie daher bei der Wahl meiner Frau nicht um ihre Meinung befragen, sondern heirathen, wen ich will ; und wenn es ihr nicht gesällt, dann werden wir uns eben ohne ihre Beistimmung behelfen muffen." Ja aber " Was noch ?" Es würde mich unglücklich machen, wenn ich die Schuld trüge " Zastrow stand auf. Wie wäre es, wenn wir dieses Thema endlich fallen ließen ?" fragte er. Ich bin kein unmündiger Knabe mehr, wel cher an der Schürze seiner Mutter hängt und ivelcher jammert, wenn die Frau Mama ihm ein schiefes Gesicht zeigt. WaS meine Mutter denkt und sagt ist mir ziemlich gleichgiltig." Aber es steht doch ganz ;n ihrer Macht " Was ?" fragte er, da sie abermals innehielt. Sie zu enterben," sagte sie mühsam. Zastrow schaute sie einen Moment lang erstaunt an und brach dann in ein Gelächter aus. LiebeS Kind, meine Mutter kann mich nicht enterben, weil ich einfach nichts zu erben habe," sagte er. Nun war an Mignon die Reibe, ihn verwundert anzusehen. Sie scherzen!" rief sie aus. Ich weiß ja, daß Sie reich sind 'f Er stutzte. Wer bat dir das gesagt ?" fragte er nach einem kurzen Schweigen. Seine Stimme klang frostig, beinahe hart. Wie ein Blitz durch fuhr Mignon der Gedanke : Tu bist zu weit gegangen, du hast in deine Karten sehen lassen ! Erschrecken antwortete sie : .Niemand bat

es mir gejagt, aber es ist jedermann d -kannt." So!" Er nagte an seiner Unterlip?e. Dann wissen die Menschen mehr i on mir als ich selbst. Tu hast mich also für reich gehalten '" Mignon erhob sich bestürzt. j Mem Gott! Ja!" ' Ich bin trostlos, dir diesen schönen Wahn rauben zu müsicn. Meine ö ltern waren arme Tcuscl, und was Herr Bcrger meiner Mutter hinterließ, ist (5lsa's Erbtheil, mir aber fällt kein Kreuzer zu." Sie sind nicht reich!" sprach Mignon tonlos. Sie sind arm wie ich !" Zastrow schaute sie eine :itlang starr und schweizend an; dann lachte er höh; nisch auf. Das also war es ?" rief er. Sie hoffte, einen reichen Mann zu bekom men, und darum wurde mir Liebe zugestanden. Wünschen wir uns gegenseitig Glück, daß der Schleier so bald gefallen ist. Wäre er erst gelüftet worden, wenn wir schon Mann und Frau, dann würde die Sache nicht so friedlich ablaufen, wie heute. Jetzt gehen wir mit höflichem Bedauern auseinander " Erblickte nach Athem ringend, um sich. Zerbrechen möchte ich etwas !" rief er mit solch' ingrimmiger Wuth, daß Mignon ein Schrei entfuhr und sie vor ihm zurückwich. Da !" Er griff mit beiden Hän den in den wilden Wein und riß die Zweige und Blätter herab und schleu derte sie auf den Boden ihr hab! mir zwar nichts gethan" er trat sie mit Füßen aber was in mir gährt, muß heraus ! heraus ! heraus !" Die zarten Zweige und jungen Blätter seufzten unter seinen erbarmungslosen Tritten. Mignon sagte kein Wort. Sie glaubte zu träumen. Ein böser Traum war es, ein häßlicher, auf den kein Erwachen folgen kann. Zastrow ging plötzlich zu ihr hin. Sie schrie auf und hielt die Hände schützend vor das Gesicht. Rauh faßte er sie bei den Schultern und stieß sie zur Laube hinaus. Gehen Sie JhrerWege !" herrschte ei sie an. Da ergriff sie tödtliche Angst. Die Mittheilung, daß er nicht reich, daß er arm wie sie, hatte sie gleichsam betäubt. Aber nur im ersten Augenblick. Sie hatte nicht geahnt, nicht gewollt, daß er ihre unvorsichtigen 2Lorte so verstehen würde. Ihn verlieren ! Aber das war ja unmöglich ! Das konnte und durfte nicht sein. Si rang die Hände. Felir." Nennen Sie meinen Namen nicht. Versuchen Sie nicht, mich abermals zu belügen. Ganz geglaubt habe ich Jh nen nie. Mitten in meinem falschen Glück haben mich Zweifel gepeinigt. Jetzt ist's vorbei. Gehen Sie ! Wenn Sie noch einen Funken Erbarmen in der Brust haben, dann gehen Sie. Sie wiffen nicht, wie herzzerreißend Ihr Anblick mir ist." Mignon zögerte noch immer. Was ihm sagen ? Was thun ? Sie fand nichts, nicht einmal Thränen. Ihr Zaudern fachte Felix' Zorn auf's neue an. Was wollen Sie noch von mir?" fragte er sie rauh. Sie haben mich in's Herz getroffen. Lassen Sie Ihrer Eitelseit damit genug sein. Oder wollen Sie mich etwa doch noch heirathen ? Denken Sie vielleicht, daß ein armer Mann immer noch besser sei als keiner ? Ich heirathe Sie nicht, ich liebe Sie nicht mehr. Für das kurze Liebesglück, das Sie mir gaben, bin ich Ihnen keinen Dank schuldig. Ihre Liebe war eine Lüge, Ihre Zärtlichkeit galt nicht mir, sondern meinem vermeintlichen Gelde. Auch haben Sie sich jetzt bezahlt ge-

macht. Diesee vlerundzwanzigstündige Traum hat häßlich geendigt ; ich muß die Vermeffenheit, daß ich glücklich sein wollte, so schwer büßen, als ob ich ein Verbrechen begangen hätte. Wir sind quitt." Er wandte sich von ihr, die wie eine zum Tode Verurthcilte dastand, ab und winkte ihr mit der Hand, sich zu entfernen. Mignon gehorchte Eine Stunde später trat Zastrow in das Zimmer seiner Ä!utter. Ein zärtliches Mutterauge hätte sofort erkennen müssen, daß dem Sohne unsagbar Schweres widerfahren war. Doch das trübe Auge dieser Mutter sah Nichts, als was sie selbst berührte. Weinerlich empfing sie den Sohn und beklagte sich sehr über sein spätes Kommen. Zastrow ging zum Fenster und preßte die Stirn an die Glasscheibe. Ich hatte bis jetzt zu thun," sagte er nach einer Pause. Elsa geht mir so sehr ab ' die Zeit wird mir lang und du verstehst es nicht, mich zu unterhalten." Ich bedaure," sagte er, ohne sich umzuwenden. Mutter," hub er einige Minuten spä ter wieder an. Was willst du?" Dir einen Vorschlag machen." Seine Stimme klang, als ob er ein Schluchzen niederkämpfte. Er biß in sein Taschentuch und drückte es dann an seine hei ßen, trocke,lcn Augen. Mir ist der An trag gestellt worden, nach dem Badeorte K. als Kurarzt zu gehen," fuhr er mit Anstrengung fort, und ich bin Willens, das Anerbieten anzunehmen." Er mußte abermals innehalten. Es bleibt nur die Frage, ob du mich begleiten willst ?" Ich muß wobl. Was tbäte ick hier gam allein ? Ist der Ort. schön '(" ' Man sagt so. Ich kenne ihn nicht." Warum wendest du mir den Rücken zu ? Ich sehe den Leuten, mit welchen ich spreche, gern in's Gesicht." Felix verließ das Fenster und trat zum Tisch hin. Das Haar hing ibm verwor ren in die Stirne, sein Gesicht war sieberisch geröthet. seine Augen glühten. Die Mutter bemerkte nichts. Wann müffen wir abreisen?" fragte sie. Sobald als möglich. In einigen Ta gen." Warum so schnell?" Weil die Kranken dort einen Arzt benöthigen." Er legte die geballten Hände auf den Tisch und stierte vor sich bin. Die Fieberröthe seiner Wangen wich mit Einemmate einer erschreckenden Bläffe ; ein plötzlicher Frost schüttelte leine Glieder. Die Mutter bemerkte

Nichts. Sie sagte nur : annsi du nicht ruhig dastehen i Ter Tisch zittert ja förmlich." Verzeih'," sagte er apathisch und setzte sich oder sank vielmehr auf einen Stuhl. Die Mutter betrachtete ihn mit steigender Ungeduld. Nun " rief sie endlich. Was steht zu Diensten?" Ist das Alles ? Waruin fragst du nicht, ob ich vielleicht Karten spielen oder mir von dir vorlesen lassen irill ? Glaubst du, daß deine eittsylblgcn, unfreundlichen Reden oder dein unartlgcsSchweigen mich belustigen ? So genugsam bin ich doch noch nicht." Felir blickte sie beinahe verwundert an. Sie hatte ihn ja doch geboren er war ihr Kind und saß ihr bleich, krank, mit verstörtem, jammervollem Gesichte gegenüber und sie bemerkte nichts ! Sie ahnte nicht einmal, daß etwas ihn quälte ! Ein Fremder Härte ihn gefragt, lvas ihm geschehen sei ' ein Hund hätte ihn mitleidig die Hand geleckt und sie, seine Mutter, sah ihn an, hörte seine gebrochene Stimme und sprach vom Kartenspiele ! Das Beste, das Heiligste, das ewig Besungene und ewig Verehrte, die Mutterliebe, ihm ward selbst sie zur Lüge und zur Fratze, von ihm wen dete selbst sie sich ab. Wenn noch vor einer Stunde ein Rest von Neigung für die Mutter in seiner Brust gewobnt batte, jetzt war er todt auf immer. Er stand auf. Ich muß wieder fort." Wobin?" Jn'S Spital." Und deine Mutter läßt du allein? Schön, sehr schön. Das werde ich Elsa schreiben." Ein bitteres Lächeln trat auf seine Lippen. Hätte er sagen sollen : Mutter ! Ein Pfeil steckt mir im Herzen ; ich bin betrogen worden, wie selten noch ein Mensch ; hab' Erbarmen, Mutter, und lass' mich weinen!"? Sie hätte ihn nicht verstanden, und wenn auch, sein Schmerz wäre ihr lästig und unbequem gewesen. Trag' es allein !" sprach es in ihm. Du hast Niemanden, der mit dir fühlt." Mit kurzem Gruße verließ er die Mutter und irrte ziellos auf der Gc?ffe u,nher. Für ihn hatte jene dunkle Stunde geschlagen, welche Keinem von uns er spart bleibt, jene Stunde, da uns das Leben nichts Anderes dünkt, als ein erbärmliches Possenspiel, da wir mei nen, uns selber auslachen zu müssen, daß wir so blöde sein konnten, an die Möglichkeit eines Glückes zu glauben, und da wir uns w'undern, daß wir überhaupt im Stande sind, zu leben und zu athmen, anstatt vor Ekel und Widerwillen zu sterben. (Fortsetzung folgt ) Vom Vnsland.

DieEinzelheiten, die über oas Leben und Treiben amHofeThebau's von Birma jetzt in englischen Blättern verbreitet werden, wiederholen im ganzen und großen das Bild vergangener Schattcnkönige, die unter der Faust eines habgierigen Hausmeisters oder unter dem Pantoffel erner herrschsüchtigen Gattin schmachtend sich durch die Freuden der Mahlzeit für die fehlende Macht tröste ten. Thebau nahm seine Zuflucht zur Ginflasche. Er trank' oft und viel, hatte in Folge dessen ein aufgedunsenes Aus sehen und beträchtliches Haarweh : aber er entging dadurch wenigstens den Nä geln seiner Frau, deren Spuren man in seinem Gesichte verfolgen konnte, so oft er es gewagt hatte, mit einer andern birmanischen Schönheit Liebesblicke zu tauschen oder sich sonstige Freiheiten zu gestatten. Sein Palast war sein Ge fängniß, seine Minister und seine Frau seine Kerkermeister. Sein Land blieb ihm ein verschlossenes Buch und die sonst in seinem Reiche herrschende Vielweiber i eine verbotenes Frucht. Ohne Erlaub niß des Tynedah Mengyee durfte er sei nen Palast nicht verlassen, und auch dann höchstens die nächsten Pagoden besuchen. Eifersüchtig bewachte die Könt gin alle seine Bewegungen. Sein Vor gänger, der König Min-Donk'Min hatte Nicht weniger als 53 ebenbürtige Gat tinnen, die unebenbürtigen abgerecknet. Er erzeugte mit ihnen 110 Kin der, von denen 72 bei seinem Tode noch lebten und der Mordgier der Koni gin und ihres Ministers zum Opfer sielen, denn diese beiden hatten zur Vergewalw gug des Königs und des Landes gemein same Sache gemacht. Sie erlangte da durch die Hinrichtung aller Verwandten und die Beseitigung aller Nebenbuhlerinnen und er völlige Straflosigkeit bei seiner Verbindung mit den räuberischen Dacoits, die auf seinen Befehl im Lande plünderten nnd stahlen. So oft der Konig diese Strauchdiebe durch seine Trup pen einfangen ließ, retteten sie sich durch die Berufung auf ihren Schutzherrn, den Tynedah Mengee. Der letztere war allmächtig. Er besaß stets Geld, ließ einen Theil in die Taschen des königlichen Paares fließen und beförderte so ihre unsinnige Verschwendungssucht. Frei lich war in der letzten Zeit sein Einfluß etwas geschwunden; er hatte die Eitelkeit der Königin getäuscht. Sie wünschte ei nen Thronerben, er machte den freiwilli gen Propheten und weissagte ihr einen Sohn. Aus Freude darüber verehrte sie ihm einen werthvollen Rubin ; aber die Verheißung trog, und der Schalk, der sie zum Besten gehabt, mußte daher denStein wieder herausgeben. Der Name der Königin ist Supajah Lat, d. h. sehr ent zückende Prinzessin. Sie ist juna, hübsch, blond, gescheit,grausam und herrschsüchtig. Lei dem Verwandtenmorde spielte sie eine . hervorragende Rolle. Sie duldet keine : andere neben sich, und so ließ ffe noch jüngst mehreren Dienerinnen, die sie im i Verdacht hatte, eine Liebelei mit ihrem ' Äatten zu unterhalten, die Hände ab hacken. Thebau hat merkwürdtgerwetse ?ine englische Erziehung genossen. Im Zllter von zwölf Jahren trat er auf An srdnung deö vorigen Herrschers in die son Dr. Marks geleitete Schule der Ge seUschaft zur Verbreitung der Bibel" zu Nandalay ein und lernte dort engliscy sprechen und schreiben. Später aber vergaß er ob der Rcgierungssorgen sein? europäische Bildung und die Ginflasche lhkt das Übrige.

1 $ rv n.A V hsy, .:v$y 8 -MMMMWM irnMrfte ; . :-u . -i j 7iv3 rJ.?:r,S tXrt J, ' . . .! I 7Ü Kl n i ' .CTK.-y. frr . '"-j r- -v. r ... .1 -i (Goldene Medizinische Entdeckung) HM alle Ausschlage von eine flewöbnlicken tzinne oder Blatt? bis zu den schlimmsten Skrofeln. 2aliflusz, Leföirsüre. Schuppigkeit oder L!aul:ctt der Saut, kurz alle durch unreines Blut verursachten Krank''elten werten durch diese mächtige, reinizenre und stirkenke Annci üderwunden. Unter ihrem lrcbllbäticien (Zinflufie beilen roke freffcnde cschwüre rasck. Idre Kraft bat sich namentlich in irr Teilung ton windflechte, Rose-Nasl,. Blutschwärcn. Karbunkeln, wunden lugen, skrofulösen esäiwüren und eschwülstc. Hüstgclenk-Krankyeit. Knie, schwamm, ropf oder dickem HalS und erwei terten Drüsen gezeigt. Man senke zehn EentS in Briefmarken für eine mit cclorirten Abbildungen aus, flfstattete Abhandlung über Haulkrankbeilen, erer den, selben Betrag sür die Abhandlung über Ekrcfelleiden. Sin, ist fco eden." Mau reinige eS yründiich durch den Gebrauch von Dr. Pierce'8 Golden ilodirnj DiKrottiT. und attte Verdauung, eine flcenfTctc iaut. frischer Biutl,. z5ben, nergie und csundhcit der onftitution wer, tea dadurch hergestellt. Die Schlvwdsncht, die eine Tkrofelkrankheit der Lunge ist. wird durch dtkse Gc'tteszade von einem Leilmittei schnell und sicher in ihrem Fortschritt gehemmt und gedeilt, wenn daö Mittel eingenommen wird, ehe daS beiden die letzten Etatien erreicdt. JJegen ibrer wnnrerbaren Macht über diese schreckliche tödllicke Krankdeit bat vr. P te ree, als tiefe jetzt berühmte Arznei zuerst dem Publikum dar, dot, im Ernst daran gedacht, iie ine On8tim,iion ure " Tchindsuchts-HeUmittel zu nennen, bat aber tiefen Namen fallen lassen, weil derselbe zu beschrank sür eine Arznei, welche infolKe ihrer wunderbaren ?er emizunz tonischer oter starkenrer. Iterativer oder süfte verbessernder, antlbiiioser, brustlösender und nährender Eigenschaften ebne Gleichen ist. nickt nur als ein Heil, Mittel gegen Lungenschwinrsucht, sondern gegen glle Chronischen Krankheiten Leber, des Blutes und der Lunge. Wenn Du Dick matt, schläfrig, schwach füblst. klaß, gelbliche Hautfarbe oder gelblich braune Flecken im e, licht oder am Leibe Ivift: trenn Tu Kzk, acc,4...... et Schwindel, Uebelgeschmack im Munde, innerliche Gm.mi. W C- sl c e 1 r c ... V'vr rrr roncin, arwew,elNV mu re,ßcm Vlutandranz, hast: wenn Du niedergeschlagen und von düstern Vor, gcfahlen erfüllt bist: wen ein Lloxetit nnrezelmaßiq und die Zunge belegt ist, dann leidest Du an Ber dauungsbeschwerden. Thspepfie und Leber krankheit oder aUiakeit. Ja vielen Fallen spürt man nur einiae dieser Symptome. AIS ein Heilmittel gegen alle solche Falle ist Dr. Pkrce'a Golden Äedical Diacoverj ohne Gleichen. egen fitttigeittdiitjadie. Vlutkpeken. 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Der New Yorker Gesundheits - Nath schätzt, daß wenigstens 30,000 Leben durch die explosiven Eigenschaften des Pettoleums verloren gingen. Wenn jede Haushaltung das White Seal Vrennöl verwenden würde, könnten solche Unglücksfälle nicht vorkommen. White Seal Bcennvl hat die Fehler des gewöhnlichen Oels nicht. ES kann nicht kxplodiren. Der Docht Verkohlt nicht, raucht nicht, verbreittl keinen schlechten Geruch und die Lampencylinder zerspringen nicht. White Seal Brenn vl eignet sich ausgezeichnet für Beleuchtung. Es ist so hell, wie reines Ouellwasser, giebt ein starkes stetiges Licht und brennt länger als anderes Oel. Wenn das Oel nicht direkt in Ihrer Nachbarschaft verkauft wird, so bestellen Sie direkt ein Faß oder eine Kiste mit zwei 5 Gall. Kannen. BR0OK8 0IL CO.. 55 Euclid Adeune, Cleveland, O. 114 & 115 Southstr., New Fort. 0 Süd Pennsylvania Str. Indianapolis, Ind. JDeritsclie Etablirt seit 1859. 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