Indiana Tribüne, Volume 9, Number 118, Indianapolis, Marion County, 18 January 1886 — Page 2

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So erschien jüngst in der New Jorker Sun" eine sehr beachtenswerthe.Zuschrift über diesen Gegenstand, die wir nachstehend auszugsweise wieder geben. Tatarin mitgetheilte Register von , Frauen", die sich dieses Namens im obigen Sinne völlig unwürdig gemacht haben, ist wahrscheinlich die erste derartige Zusammenstellung; die Leser werden dieselbe leicht aus ihrer Ersahrung und Lectüre vervollständigen kön nen. Es ist nicht mehr als billig schreibt der Sun" - (Korrespondent daß die Frauen, wie sie nun einmal von Naht? au sind, in mancher Beziehung mehr Rücksicht seitens der Männer genießen, als diese von ihren) Geschlechtsgenoffen beanspruchen können, so lange sie eben Frauen, d. h. zartere Wesen, bleiben. Leider aber ' giebt es in der Welt eine beträchtliche Anzahl Ungeheuer, die mit dem echten Weibe kaum mehr als die äußerliche Gestalt gemein haben. Wir schaudern, wenn wir von jener geilen Römerin Tullia, lesen, die ihren Wagen über den Leichnam ihres ermordeten Va ters lenken ließ, damit sie sich mit dessen Blut bespritz!? ; wir entsetzen uns über eine Mcssalma, einer Lucrccia Borgia, eine Katharina von Rußland u. s. w. Dabei vergessen wir aber, daß in unserer Zliitte, in den großen und kleinen Städten unseres LanveS, Frauen herumlausen, bei denen jene Teufelinnen noch Unterricht in jeglicher Gemeinheit nehmen könnten ! Dies läßt sich sehr leicht durch einen Blick auf die Berbrechenslijte nachveisen. Das Leben der Catherine Erickson in Brooklyn ist fast nur eine 3!eihe von 'Vreuelthaten. 1879 wurde sie überführt, eines ihrer kleinen Kinder gelödtet und in die Abzugsrohre gesteckt zu haben; vor Gericht hielt sie eine rührende Rede und kam als lad?" mit 3 Monaten Zuchthaus davon, kaum hatte sie das Vefängniß verlassen, als sie schwer betrunken nach ,Hause kam und eines ihrer Kinder an den Masern leidend fand ; sie legte dasselbe nahezu nackt an ein offenes Fenster es war gerade eine fürchterUche Kälte und das Kind starb dieselbe )!acht. Dafür geschah ihr gar nichts. Im Rausche mißhandelte und verletzte sie häusiz ihren Mann, der ein fleißiger and braver Slrandarbeiter ist, und schnitt ihm einmal mit dem Rasirmeffer nahezu das Handgelenk durch. Auch dafür und für vieles Andere ging sie stets straffrei' aus. Endlich wurde sie von kinem Agenten des Kinderschutzvereins öabei erwischt, wie sie ihr 4 Monate altes Kind an den Füßen packte und als Waffe gegen ihren Mann um ihren Kopf schwang. Auch diesmal heulte sie dem Nichte? wieder etwas vor, der sie jedoch schon zu gut kannte und sie auf ein Jahr in's Zuchthaus schickte. Frau Mary Ann Monäghan in Brooklyn hetzte auf einen jährigen Knaben, der über ihren Gartenzaun geklettert war, ihre Hunde, welche ihm mehrere Wunden beibrachten, und dann schlug sie noch Den Jungen mit einem Scheit Holz dermaßen, daß er ein Vierteljahr im Bette liegen mußte. Die Mutter des Kindes langte später S75 Schadenersatz. Francisca Weigold in Brooklyn spaltete den Kopf eines Herrn Graph mit einer Fleischerart, weil sie ihn im Versacht hatte, aus dem gemeinschaftlichen Hühnerhof etwas Futter, das sie zurückzelaffen hatte, hinausgeworfen zu haben, tfja Hendricks in New Brunswick, N. I., schlug ihre Adoptivtochter Emma Belmont -bewußtlos, brandmarkte sie mit einem glühenden Eisen, zerschmetterte ihr den Schädel und legte ihr endlich Senfpslaster auf den Lcib ; natürlich starb vas Kind unter gräßlichen Schmerzen. Sophia Hinton in Monee, Jll., ließ ihr zweijähriges Kind halb verhungern, schlug es grausam, band es in einem Sundestall an die Kette und riß ihm die ttleider vom Leibe. Man fand das Kind halbtodt. Frau Druse in WestchesterCountv, N. war ihres Gatten übervrüffiz und veranlaßte deshalb ihren ff . 1 - O V t 'd aViaTmav ai UCin CIl iCti mit vwitut jitwtvtt uu tön zu schieben ; als der Knabe vor Er reaüna nicht weiter schießen konnte, riß . l crr .v r" r. j ie lelver oie ivroivasse an uc? uno 100 icic ibren Mann vollends ; darauf eraxifi sie ein Beil, hackte ihn in kleine D ' n ' ! r i . 't c r Stücke und iqarne tyn enollQ) em. Solche Fälle sind durchaus mchts Phänomenales bei uns. Jeder erinnert sich wobl .noch der blutjungen "lady" in Montreal, welche vor mehreren Monaten ibren Gatten, um einen cebenbuhler he; rathen zu können, langsam zu vergiften suchte, tnbern sie ihm regelmäßig gestoßenes Glas in das Essen mischte; das nette Pflänzchen lebt jetzt unbehelligt in Boston, V5inc anoere Zunge ame roire in Louisville, Ky., procefint, weil sie ihre Mutter vergiftete, um BersicherunaZaelder :u erlangen, und auch Ären rechtmäßigen Gatten durch Gift um die Ecke brachte, liö nmo tyr wayr'cyem lieb nichts aescheben, wie in den mei Ken derartigen Fällen wird der Teufel

m Frauengestatt durcy irgend eine Hmterthür entwischen. Noch viel, noch sehr viel könnte über dieses Eapitel gesagt werden. Die erwähnten Verbrecherinnen und ihre Ge nossinnen gehören meistens der besten" Gesellschaft an. Sie sind von Jugend, auf verhätschelt und ans Faullenzen gewöhnt worden und wurden im höchsten Grade üppig, übermüthig, nervös, blasirt und grausam. Welchen Schutz bieten unsere Gesetze gegen solche Charaktere ? Verzweifelt wenig. Diese Gesetze neh men sich aus, als ob sie von lauter liebcstollen Junggesellen gemacht worden wären, und die Handhabung der Gesetze p i P. 4 c

t)t evensaus vemenlprecyeno. vin Mann, der sich über seine betrunkene Gattin beklagt, die ihn mißhandelt und die Kinder verkommen läßt, wird vor New Jorker (und auch vor manchen anderen) Nichtern meist ausgelacht, weil er em so tämmerlicher Kerl sei, sich schla gen zu lassen; sollte e r es aber wagen, auch nur die Hand zur Vcothwehr zu erheben, so läßt ihn die Säuserin ver haften, und er wird, wenn er sich auch noch nie etwas hat zu Schulden kommen anen,, meiit ms Arbeitshaus geschickt. Während es die Klägerin toller treibt als zuvor. Solche Zustände sind eine Schande und müssen corrumptrend auf beide Geschlechter wirken. Hoffentlich haben sie die längste Zeit bestanden. Soweit der Corresvondent. Eine Entschuldigung für diese Verhältnisse mag allerdings theilweise darin gefunden werden, daß es in den ersten Zeiten der amerikanischen Civilisation weit weniger Frauen als A!änner hier gab, und in Folge dessen nach dem Gesetze von Angebot und vcachsrage die Ersteren im Werth die Letzteren weit überwogen. Darin lleat auch die Hoffnung aus eme Reform, obwohl es mit derselben nicht allzu rasch gehen dürfte. Boycott gegen Arbeiter. In dem kleinen Städtchen Norwav, Orford - County, Me., das sich frühe, schon durch politische und religiöse Strei tigkeiten bekannt machte, ist die Boycottfrage in eine ganz neue Phase getreten. Der Voycott-Trumpf wird nämlich jetzt dort, statt von den Gewerkschaften gegen die Arbeitgeber und deren Freunde, von der Bevölkerung Fegen die Gewerkschasten ausgespielt. Die (?riltenz von Norwav beruht seit 13 Jahren hauptsächlich auf der Zweigfabrik, welche die große Schuhfirma B. F. Spinney & Co. von Lynn, Mass., dort errichtete. LktztereS geschah wäh rend der Arbeiterunruhen in Lynn im Jahre 1372, als überhaupt viele dortige Firmen, um sich auf alle Fälle sicher zu stellen, Zweiggeschäfte irgendwo aus dem Lande gründeten. Die betreffenden Landstadtchen, froh über das erwartete Ausblüben ihrer Geschäfte, bauten den Fir men meist die Etablissements und überließen sie ihnen miethfrei, und in diesen Zweigfabriken fand eine Masse Burschen und Mädchen vom Lande beständige Beschästiaung, iedoch unter der Vedmgung, daß sie niemals Gewerkschaften bildeten. So ging es auch mit der erwähnten Schuhfabrik in 9!orway. Ein volles Jahrzehnt herrschte die schönste Harmonie und Zufriedenheit. Sobald indeß die Arbeiter und Arbeiterinnen sich völlig mit den Geheimnissen des Handwerks vertraut gemacht hatten, stellten sie zwar keme höheren Forderun gen, wandten sich jedoch alle den großstädtischen Fabriken zu, .wo sie bessere Löhne erzielten. Die ländlichen Arbeiter ließen sich ao nicht länger als Ersatz für ihre unzufriedenen großstädtischen College gebrauchen, und es blieb momentan nichts übrig, als die leer gewor denen Plätze mit ausgelernten Schuh und Leistenmachern aus den Städten zu besetzen. Diese aber brachten zugleich die Gewerkschafts ideen nach Norway. Lange Zeit kam es zwar zu keiner festen Organisation, da die übrigen Bewohner alle solche Versuche auf die eme oder andere Art im Keim erstickten. Schließlich aber trat das Gefürchtete dennoch ein; um Mitternacht wurde unlängst eine Union gegründet, welche sich der Leistenmacher-Gewerkschaft in Lynn unterstellte. Letztere wies nun zur gleichen Zeit alle ihre ländlichen Schwesterorga nisationen an, ihre Arbeitgeber allmälig zur Niederlegung aller ländlichen Zweig geschäfte zu nöthigen, damit das ganze Schuhgewerbe sich wieder ui Lynn con centrire und so völlig unter den Einfluß der Gewerkschaften komme. Die Arbeiter in Norwav verlangten daraufhin eine so bedeutende Lohnerhöhnng, daß die Firma erklärte, lieber ihr ganzes Geschäft nach Lynn zurückverlegen, als die For derung bewilligen zu wollen. Jetzt fühlte sich das Städtchen geradezu in seiner Existenz bedroht, und die Stadter baten die Corporation sowie die (inzwischen schon entlassenen) Arbeiter fast fußfällig. einzulernen, umsonst! Schon bemächtigte sich der Bürger all gemeine Verzweiflung, als eines Tages ein unvorsichtiger Arbeiter die Aeußerung fallen ließ: sowie alle Fabriken sich wieder in Lynn befänden, würde die Gewerklchast elne nach der anderen ..an die Wand drücken", bis höhere Löhne er zwungen seien. Sowie das der Firma zu Obren kam. bescklok sie. nickt nur in Norway zu bleiben, sondern auch ihr ganzes Geschäft dorthin zu verlegen. Das Städtchen stellte ihr abermals die nöthigen Localitäten frei zur Verfügung und schloß mit der Firma einen förmlichen Bund zur Austreibung aller Ge werkschaftler mittels Boycottens. Das Boycottversayren wurde mit echtem neu englischen Fanatismus und großer Härte ausgeführt : nicht blos die Gewerkschaft ler, auch alle Bewohner, die sich je m Gunsten derselben ausgesprochen, wurden mitgeboycottet und unmöglich gemacht. Man boycottete die Brotlaibe des arbeitersreundlichen Bäckers, die Getränke des arbeiterfreundlichen Wirthes, u. f. w. Die genannte Fuma aber begann aber mals, sich eine Arbeiterfchaar anzuler nen. UebrigenS fanden die Opfer des Boycotts Zuflucht bei den Farmern der Umgegend, welchen die Schuhfabrik immer ein Dorn im Auge gewesen war. Die Boycotter sowohl wie die Geboycotteten (deren sich neuerdings auch die Knights of Labor" annehmen) halten jetzt jeden Abend große Versammlungen ab, auf denen es sehr stürmisch hergeht. Bei dem Temverament der betbeiliaten

Parteien können sehr leichr ernstliche Nn ruhen entstehen ; an Zündstoff fehlt es wahrlich nicht. Drei Verführte.

Die Bankraub-Tragödie, welche sich vor etwa 6 Jahren in S!orthfi?ld,Minn., zutrug, und bei der die beiden James mit ihrer Bande die Hauptrolle spielten, hat unter Anderm zur Verurtheilung der drei Gebrüder Founger, der Sprößlinge einer sehr angesehenen Familie, zu l.r.-l' o..iif .... . r i ieoensiangilcyem JUHiyaus geiuyrr. Gegenwärtig ist nun eine lebbafte Bewegung im Gange, um die Begnadigung des Trios zu erwirken. Die Gründe, I welche für die Begnadigung in s Feld geführt worden sind, haben zum Theil ein ganz besonderes Interesse, weil sie ieigen, auf welche Art um die Zeit des Bürgerkrieges Hunderte junger Leute auf die Bahn des Verbrechens geriethen. Der Zater der Drei war em wohlhabender und angesehener Bürger Missouris, der als Unionssoldat an den Grem gefechten zwischen KansaS und Missouri lvor dem Bürgerkriege) hervorragenden Antheil nahm und schließlich von Nebellen ermordet ' wurde. Die Mutter wurde von den Feinden ihres Gatten während deS ganzen Bürgerkrieges un ausgesetzt verfolgt, ihr HauS viermal niedergebrannt, und sie schließlich sammt den kleinen Kindern in die Kälte und in den Tod getrieben. Unter solchen Umstanden gingen die drei erwähnten Söhne zu früb aller Controlle verlustig, wurden ebenfalls m die Grenzsehden verwickelt und kamen darauf als Guerillas in den Dienst der ConsSdenrien. Nach dem Krieg erwartete man. daß die drei Abenteurer den Tod ihrer Eltern zu rächen suchen würden ; überall wurden sie daher gefürchtet und zurückgestoßen, und in Kansas suchte man sie wiederholt zu lynchen. Nachdem sie viele vergebliche Versuche gemacht, in die anständige Ge sellschaft Ausnahme zu finden, wandten sie sich endlich nach Alaska zu, um sich dort niederzulassen ; dabei kamen sie mit emer regulären Rauberbande zusammen. und als Ausgestoßene waren sie unschwer zum direkten Krieg gegen die Gesellschaft zu verführen. Die Theilnahme an der Northsield-Affaire soll chr erstes und letzteS Verbrechen gewesen sein. Sie waren alle Dre: durch zahlreiche Schüsse vermundet, als sie in das Gefängniß geschleppt wurden, und sind niemals ganz von den Folgen genesen. Zwei von ihnen haben wohl nicht mehr lange zu leben. DieS sind im Wesentlichen die vorgebrachten Gründe für eine Begnadigung, welche schwerlich verweigert werden wird. da sie einflußreiche" Verwandte und Freunde haben. Ob man daran recht thut, dürfte zu bezweifeln sein ; nach tausend Andern, die man ebenfalls leicht als Opfer der Berhaltnisse hinstellen könnte, kräht kein Hahn, bloS weil sie nicht aus angesehener Familie kom men. Vom Inland e. In LoS Angeles, 6a!., x ein 12iährigeS Negermädchen Mutte: eines gefunden, kräftig entwickelten Kin, deS geworden. Das Fachblatt Nature" h ausgerechnet, daß eine Dampfmaschim von einer Pserdekrast im Stande tu würde, 27,000,000 Taschenuhren in Gange zu erhalten. Ein unternehmender kleiner Zeitungsverkäufer auS Batavia, N. F., der vor zwei Jahren mit einem Be triebscapital von 5 Cents, die ein reich Gönner ihm geschenkt hatte, sem Geschah eröffnete, hat jetzt schon eine hübsche drei zifferige Zahl in seinem Bankbuche sie hen. PiuS Dreher, derEiaenthü mer des beliebten Vergnügungslokali emw. rrt i rm . n tiiwauree Larven" in lliwaulee, in. als er neulich Abends spät nach Haus, kam, von einem unbekannten Attentäter, der ihm im Corridor auflauerte, rnii einem Nasirmesser schwer, vielleicht sog tödtlich verwundet worden. Eine Wettäpfelfrcss ere i fand neulich in LoS Angeles, Cal., zwi' schen zwei man verzeihe den Ausdruö menschlichen Schweinen statt. Daö eine vertilgte in einer halben Stunde 6j und das andere S Pfund. Der Sieget trug als Preis 510 und einen verderbe' nen Magen nach Hause. Der Farmer Schwab aui Saville, Pa., vergrub neulich auf der. Rath eines schlauen Zigeuners 525 unte, einem Baum. Am nächsten Morgen hatte sich die Summe verdoppelt. Nun wob len wir es einmal mit einer größeren Summe versuchen," dachte Schwad und vergrub $700. Am nächsten Morgen waren sie natürlich verschwunden. Ein Fischer auS Gloucester. Mass., der sich vor 2 Jahren bei der Ausübung seines Handwerkes Hände und Fuße erfror, erhielt von semen Mulm gern $500 zum Geschenk. Er eröffnet ein Geschäft, das. so gut ging, daß ei unlängst im Stande war, seinen Dank in Gestalt eines Geschenke von 5500 an die Armen abzutragen. Drei Kurpfuscher, welche einen armen Jungen, Namens Nooney, der an einem krebsartigen Halsgeschwür litt, a la Dr. Eisenbart zu Tode operirt haben, sind in Brooklyn, N. F., verhaf tet worden. Der Coroner stellte fest, daß die Aerzte heißes Wasser benutzt hatten, als das Kind auS der Narkose, in die es durch Aether versetzt worden war, nicht wieder erwachte, und so den Jungen noch verbrüht hatten. - JnMilwaukee eröffnet du heilige Hermandad jetzt einen förmlichen Kreuzzug gegen daS Geschlecht derHunde. Jeder Hund, klein oder groß, ruppig oder schön, der sich ohne Maulkorb auf dn Straße ertappen läßt, wird ohne Gnad und Barmherzigkeit todt geschossen. Die Polizisten halten seit einigen Taaen in dem Keller unter der Zentralstation Schießübungen ab, um gut gerüstet die Dlordcampagne zu beginnen. Der Ex.Prasident derNorthern Pacific Bahn, Henry Villard, der sich jetzt in Berlin befindetet seinen Palast, an der Ecke von 50. Str. und Madison Ave. in New York, verkauft. Bei seinem Rücktritt von der Notthem Paclsic im Bahre 1882 mutzte das HauS an die reaon Navigation Silenbabn Co. ver-

pfänden. Nachdem er Anfangs dieses Jahres die darauf lastende Hypothek ab gelöst, übertrug er das aus drei Häusern bestehende Eigenthum auf seine Frau, und diese hat dieselben jetzt verkauft. Der deutsche Zimmmermann Karl Vraun in Maysville, Col., muß ein eigenthümlicher Kauz sein, obwohl ihm auf der andern Seite jedenfalls auch UNeingeschränkt das Prädikat eines Ehrenmannes gebührt. Als er nämlich noch in seiner Heimath, Würzburg, lebte, ließ er sich mit einem jungen Mädchen auf eine Liebelei ein, deren Resultat ein 5ttnd war. Braun erbot sich, der Mutter seinenNamen zu geben, allein merkwürdiger Weise wollte das Mädchen davon nichts wissen. Nun schickt der unterdessen ausgewanderte Braun jeden Cent, den er erübrigt, und er verdient brav Geld an die Mutter seines schon längst verstorbenen Knaben. Diese ist eine undankbare Person, nahm das Geld ruhig in Empfang und schwindelte Braun vor, der Knabe lebe noch. Ein Freund aus Würzburg hat ihm endlich die Augen geöffnet, aber die Geldsendungen hat er darum doch nicht eingestellt. Die Meinung, welche der gelehrte Herr Dr. Hartwell von der John Hopkins Universität über den deutschen

otdaten hat, ist zwar für diesen sehr schmeichelhaft, aber richtig ist sie schwer lich. Herr Hartwell behauptete nämlich unlängst in einem Vortrage über den Nutzen gymnastischer Uebungen,der deut sche Soldat sei so brillant dressirt, daß er ohne Weiteres über eine zwanzig Fuß hohe Mauer klett?rn und über einen mit Eisenspitzen versehenen Zaun springen könne. Wenn Herr Hartwell einmal auf einem preußischen Ezercierplatze zu gesehen hätte, wie entsetzlich sauer es den Commissoldaten manchmal wird, seinen Leichnam über einen mäßig hohenSpringkästen zu wälzen, so würde er sehr wahrscheinlich die 20 Fuß hohe Mauer stark zusammenschrumpfen und von dem Zaune die eisernen Spitzen wegfallen lassen. Drei, in ihrer Art ergreisendende Selbstmorde sind an einem Tage in New Z)ork vorgekommen. Der Franzose Jules Sthuard, den Armuth und Noth zu dem verzweifelten Schritte trieben, eröffnete den Neigen. Der Zweite ist der Deutsche T. G. Friedberger, der sich aus Gram über den Tod seiner Frau umbrachte. Die Nacbbarn und Freunde des Verstorbenen erzählten, derselbe und seine Frau hätten sich so sehr geliebt, daß, als letztere erkrankte, die Eheleute die Absicht hegten, sich zusammen zu vergiften, und daß nur ein Zufall die Ausführung dieses Planes vereitelte. Am erschütterndsten ist der Selbstmord des deutschen Buchhalters Ferdinand Koppel, der seit 17 Jahren bei den Tuchhändlern N. von Kellers Co., angestellt war. Der älteste Sohn des Selbstmörders erklärte, die Firma habe seinen Vater entlassen wollen, weil er schon zu alt sei und, dashabe ihn zur Verzweiflung getrieben. Die Firma pellt dies jedoch in Abrede. In Staten Island, N. Y., ha ein Erbschaftsproceß, der seiner Zeit viel Aufsehen erregte, sein Ende gefunden. Louis DeComeau, der Testator, wohnte in Clifton und hinterließ seinen drei Töchtern 5750,000 ; seine drei Söhne, welche respectable Geschäftsleute in Wall Str. sind, enterbte er gänzlich. Er zeigte sich im öffentlichen Leben niemals mit seiner Gattin, gegen welche er einen Haß gefaßt hatte, und da die Söhne zur Mutter hielten, dehnte er dieses Gefühl auch auf dieselben aus. Seiner Lieblingstochter Jolande gab er im Testament volle Macht, mit allen Kräften dahin zu wirken, daß den Söhnen nichts von seiner Hinterlassenschaft zufalle, und Letzteren wurde nicht einmal erlaubt, an seinem Sterbebette zu erscheinen, trotzdem sie inständigst darum baten. Selbstverständlich kam es nach Eröffnung des TestamenteS zu einem Erbfchaftsproceß, in welchem der vom Vater zwischen den Kindern genährte Haß zwar zum Ausbruch kam, aber durch die Vermittelung der Mutter geschlichtet wurde, so daß es jetzt zu einem friedlichen Vergleich gekommen ist. Siom Vuslanve. Welchen Aufschwung der öffentliche Verkehr, soweit er sich im Kasseehausleben wiederspiegelt, in der Weltstadt Berlin genommen, geht unter Anderem auch aus der 3!olhwendigkeit hervor, in die sich der Inhaber des be rühmten und auf dem Continent in seiner Art einzig dastehenden Cafe Bauer versetzt sieht, für die Besucher aus aller Herren Länder Zeitungen, Zeitschriften, Auskunft?- und Adreßbücher :c. zu halten. Die im Cafe Bauer aufliegenden 700 Zeitungen sind politischen, belletristischen, humoristischen Inhalts, ferner sind es illustrirte und Fachblätter. Unter dieser Zahl von Zeitungen sind 55, die in 2-, 3-, 4-, 5-, 6- und 7fachen Exemplaren abonnirt werden, um allen Anforderungen zu genügen. Diese Zeitungen, alle fünf Welttheile repräsentirend, werden aus 25 Staaten, resp. 115 Städ- ) ten bezogen und erscheinen in folgenden 18 Sprachen : czechisch, dänisch, deutsch, englisch, französisch, griechisch, holländisch, italienisch, japanisch, polnisch, portugiesisch, rumänisch, russisch, schwedisch, serbisch, spanisch, türkisch und ungarisch. Zur Ordnung und Ausfolgung derselben sind ständig drei Personen thätig. Außer dieser kleinen Zahl von Druckschriften stehen dem Publikum auch noch folgende Bücher zum Gebrauch : Adreßbücher der Städte Berlin, London, Paris, Wien. Der gothaische' genealogische Hofkalender, ferner die gothaischen Taschenbücher der gräflichen und freiherrlichen Häuser. Rang- und Quartierliste für das kaiserliche Hker und die kaiserliche . Marine ; das Dcilitär-Adreßbuch ; das Nürnberger Handels- und Gewerbe-Adreßbuch; Hend schelS Telegraph und daS NeichS-Kurs buch ; Entsch'S Bühnen-Almanach ; end lich Meyer's ConversationS Lexicon und Wolf'S telegraphische Depeschen. Die gesammten Zeitungsregiekosten bezifscrn sich nach dem Voranschlage, für 1886 auf rund 27,500 Mark. Von den beiden berühmtesten Nechtslehrern Oesterreichs, Glaser und Unger, die man stetS als Zwillingsaeftirne zusammen zu nennen pflegte, ist ! Dr. Julius Glaser plötzlich im 54. Lebensjahre, noch in der Vollkraft des Schaffens, durch eine Lungenenzündung dahjnaerasst worden. Glaser und der

zwei Jahre ältere Unger waren Univer- !

sitätsfreunde, wurden fast gleichzeitig Professoren an der Wiener Universität, gaben zusammen die civilrechtlichen Entscheidungen des obersten Grrichtshofes heraus, traten an demselben Tage, dem 25. 3!ovember 1871, in das Ministerium Auersperg Glaser als Justizminister, Unger als Sprcchminifter und blieben später, als Glaser Generalprocurator am obersten (Cassations-) Gerichtshof, Unger Präsident des NeichsgerichtS zur Ent scheidung von Zuständigkeitsstreitigk?iten geworden, in Freundschaft vereinigt bis zum Tode, denn Unger weilte auch in der Sterbestunde Glajerö in dessen Woh nunz. Bleibend vereinigt sind ihre Na men in der Nechtsgeschichte. Sie errangen in der deutschen NechtSgelehrsamkeit der österreichischen Jurisprudenz den gebührenden Platz, Unger im Civilrecht, Glaser als Criminalist ausgezeichnet, beide ebenso begabte Köpfe als ehrenhafte Charaktere, Unger mehr glänzend, schwungvoll, rhetorisch, Glaser mehr eindringend und kühl, jedoch von orientalischer Beweglichkeit des Geistes wie des Körpers. Glasers letztes großes, unvollendet gebliebenes Werk war der Deutsche Strafproceß," von welchem unlängst der zweite Band erschien. Seine Hauptschöpsung ist der österreichische Strafproceß, den er wissenschaftlich durch ebenso scharfsinnige als gelehrte Werke und praktisch durch die neue, von ihm als Justizminister geschaffene Strasproceßordnung des Jahres 1873 begründete. Insbesondere war die Einbürgerung der Geschworenengerichte in Oesterreich sein Verdienst. Auch gehörte Glaser zu den Mitbegründern der neuen Schulgesetzgebung, an der er als Sectionschef des Unterrichtsministers Hasner mitarbeitete. Als akademischer Lehrer und als Redner im Reichsrath, in welchem er während der sechsjährigen Wahlperiode von 1873 bis 1879 die innere Stadt Wien vertrat, war Glaser hervorragend durch seltenen Scharfsinn, schneidige Logik, bewunde' rungswüldige Velescnheit, durch sein lebendiges,anregendes,thatkräftiges Wesen. Das quecksilberne Wesen des Wieners er schien in ihm gefestigt durch seine semi tische Abstammung. Julius Glaser stammte von jüdischen Eltern aus Postelberg in Böhmen und hieß eigentlich Josua. Als Studen, trat er zugleich mit einem Oheim, der ihn bei seinen Studien unterstützte, zum Katholicismus über. Auch seine Gattin war eine getaufte Jüdin, die Tochter eines Spediteurs Namens Löwenthal. Glaser selber, mit lichtem, gelocktem Haarkranz um den mächtigen kahlen Scheitel, mit breitem, rundem Gesicht und kurzer Nase, erinnerte ein wenig an Sokrates. Auf ihrer Besitzung bei Rom ist am 23. Decbr. Gräsin Nofa Mirasiori, die langjährige Freundin des Königs Victor Emanuel, gestorben. Gräsin Mirasiori, die von niedriger Herkunft war, hatte es nach dem Tode der Königin Adelaide durchzusetzen gewußt, daß sich der König heimlich mit ihr trau en ließ. Eine bedeutende Frau war die Verstorbene nicht ; ob sie schön gewesen, darüber gehen die Meinungen der älteren Generation, die sich ihrer Jugend erinnert, stark auseinander. Eines aber steht fest, daß Victor Emanuel ue sehr gellebt f!7-" In London macht eine Gerichtsverhandlung großes Aufsehen, in welcher ein Erpressungsversuch gegen den Prinzen von Wales zur allgemeinen Kenntniß gelangte. John Magee, ei armer Teufel und stellenloserPhotograph, der mit seiner jungen, ihm erst fünf Mo nate angetrauten Frau,. Hunger litt, versiel behufs Ordnung seiner Verhältnisse auf den seltsamen Gedanken, dem Erben der britischen Krone einen Brief zu schrei den, und zwar ein seltsames Mittelding von Droh- und Schutzbrief, in welchem der Prinz benachrichtigt wurde, eine Gefellschast irisch amerikanischer Ferner Hai e seinen Tod beschlossen. Dasjenige MU glied, welches das Urtheil vollstrecken solle, wolle das geheiligte Haupt deS Thronerben schonen, bedürfe aber, um sich der sicheren Rache der Verschwörer zu entziehen, einer Summe von500 Pfund Sterling, um in ein fremdes Land ü ziehen. Der Prinz solle, wenn er sein Leben retten wolle, eine Annonce in den Standard" einrücken lassen, durch wel che er sein EinVerständniß kundgebe. Am Abend darauf solle er dann eine Frau mit 500 Lstrl. an eine gewisse Straßen ecke stellen ; dort werde sich eine andere Frau einsinken, mit leiser Stimme, ge wissermaßen als Parole, den Satz God save ihe prince of Wales" ausspre chen, die 500 Lstrl. in Empfang nehmen, und dafür das Verzeichniß der Verschwö rer aushändigen. Der Prinz von Wales erhielt den Brief und übersandte ihn sofort der Polizei, welche ihrerseits die Rolle weiterspielte und den Schwindler festnahm. Die Schriftsteller-Honorare waren in der guten alten Zeit recht bescheiden. Der große, berühmte, fleißige und grundgelehrte Schurzfleisch, dieser literarische' Riese deö 17. JahrHunderts, hatte mit dem Buchdrucker Berger zu Wittenberg einen Vertrag ab geschlossen. Alles, was er schriebe, nur ihm in Verlag zu geben, dafür nicht mehr als zwei Thaler Honorar pro Vogen, und zwar halb in Büchern bei neuen Auflagen aber nie einen Heller zu verlangen, auch, wenn eins seiner Werke unter die Hände der Nachdrucker falle. es sogleich zu überarbeiten, und zwar gegen einen Thaler pro Bogen, halb baar und halb in Büchern. Bei Unterzeichnung dieses Vertrages, den 30. März 1674, gab Berger dem gelehrten Schurzfleisch, als ein wahres Gnadenzeichen, zwanzig Thaler Vorschuß. Grete von Gagern, die Tochter deö in Madrid verstorbenen Journalisten Carlos Freiherrn v.Gagern, welche auf die Kunde von dem Tode ih res Vaters, dem sie mit schwärmerischer Liebe zugethan war. Gift genommen, ist ihren Leiden erlegen. Nun ist die arme Wittwe Gagern, doppelt schwer getroffen durch den Tod des Gatten und der Tochter, die ihre Stütze gewesen, mit einem jungen Sohne, der noch keinen Lebensberuf gewählt, vereinsamt zurückteblieben. Es ist anzunehmen, daß die verwandten Gagern's der arg bedräng ten Frau in kräftiger Weise sich annehmen werden.

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