Indiana Tribüne, Volume 9, Number 114, Indianapolis, Marion County, 14 January 1886 — Page 2
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Im folgenden Jahre jedoch ersuchte der Geschäftsführer der Gesellschaft die Arbeiter, vorläusig 10 Stunden täglich zu schaffen, bis sie über sinanzielle Verlegenheiten" hinweggekommen sei. Vertrauensvoll gingen die Arbeiter ohne Weiteres auf dieses Ersu chen ein. Ehe jene Verlegenheiten" aber völlig überstanden waren, kam ein anderer Geschäftsführer an's Nuder, und dieser erklärte, daß ihn die früheren Abmachungen nichts angingen. Die Arbeitszeit wurde nicht nur nicht wieder herabgesetzt, sondern immer wei ter hinaufgeschraubt, bis sie schließlich 11 Stunden 50 Minuten pro Tag be trug; dabei blieben die Löhne stets dieselben. Die Geduld der Arbeiter wurde endlich crschövft, und sie forderten nachdrücklich die Einhaltung des erahnten Contracts. Die Arbeitgeber erbaten sich Bedenkzeit und hielten eine große Verathungab; statt aber den Arbeitern die versprochene Entscheidung mitzutheilen, ließen sie jedem Einzelnen ein Document zur Unterschrift vorlegen, das mit dürren Worten erklärt, die Unterzeichneten seien vollkömmen.mit ihren Verhältnißen zufrieden. Dieser plumpe Versuch, Uneinigkeit unter der Gewerkschaft anzustiften, mißlang' völlig und trug viel dazu bei, das Publikum von vornherein für die Arbeiter einzunehmen. Konnte doch kein billig denkender Mensch von ihnen verlangen, daß sie sich des Rechts, die Einhaltung eines Contracts zu fordern und weiterhin überhaupt giltige Contracte zu schließen, ohne Weiteres begaben sollten ! Die Arbeiter wandten sich nun an den Großmeister ihres Gewerkschaftsbundes, Herrn Arthur in Eleveland, welcher nach den Statuten in solchen Fällen die Befugi.ig hat. Namens der ganzen Organisation mit den Arbeitgebern zu verhandeln und, wenn keine Einigung erzielt wird, den Strike zu erklären. Arthur kam nach New Aork und legte der Hochbahngesellschaft cfsiciell die Beschwerden seiner Auftraggeber vor. Es wurde Tag und Stunde für eine gemeinsame Confe renz festgesetzt.. Ehe dieselbe aber stattfand, schloß die Gesellschaft plötzlich den Betrieb der Zweiten- und der ?!eunten-Ave.-Hochbahn, obwohl die be treffenden. Arbeiter Morgens,wi'e immer, auf ihre Vosten gegangen waren und rapportirt hatten, und in einem Circular an das Publikum" erklärte sie, sie sei gezwungen, diesen Betriebsschluß aufrecht zu erhallen, bis sämmtliche Bahn linien mit loyalen" Arbeitern besetzt werden könnten. Das 'war ihr zweiter gemein-dummer Streich, der von dem Publikum einstimmiz verdammt wurde. Wäre daraufhin der Strike erklärt worden, so hätte derselbe wahrscheinlich schon fast allgemeine Anerkennung gefunden, trotz der vielen für das.gesammte Publikum daraus hervorgehend', Unannehmlichkeiten. Die Locomotivführer haben, wie hier beiläusig bemerkt sei, bisher stets in dem Augenblick, wo em Strue erklart war. ihre Thätigkeit sofort eingestellt, selbst wenn die Züge mit allen ihren Jnsaffen rv - . . i rrIN Folge oejjen mmen aus oem Mge stehen blieben. Diesmal kam der Staat den Arbeitern zu Hilfe, indem er den Hochbahnen mit Entziehung des Freibriefes drohte, falls sie ihren Äetrleb aus zwei Linien un terbrächen. ,' Die Conferenz zwischen dem Großmeister und der Bahngesell schaft fand nun dennoch statt. Die Arbei ter machten sich, gefaßt, jeden Augenblick einen strike zu beginnen, und schwerlich wäre in solchem Falle auch nur ein ein ziger Locomotivführer an seiner Arbeit geblieben.- Gegen aller Erwarten endete jedoch diel zweistündige Conferenz mit einer Einigung. Es scheint dem Großmeiste?' gelungen zu sein, der Babngesellschaft 3(esp.ecl vor der Organisation ein zustoßen. Die Gesellschaft willigte in die Durchführung sämmtlicher Punkte des erwähnten Eontracts, mit der einzi- . gen Ausnahme, daß vorerst 9, statt, wie seiner'Zejt, 8 Stunden täglich gearbeitet werden sollte. Die Beseitigung dieser einen Elausel hat sich die Organisation für einen günstigeren Zeitpunkt vorbehalten. . Damit war der Streit beendet. Selten in der Geschichte der socialen , Kämpfe war man mit dem Resultat so allgemein zufrieden und wurde dasselbe mit so geringen Opfern erlangt, als im vorliegenden Falle. Würde stets so verfahren, sö würden die Strikes zwar viel seltener werden, dafür aber häusiger mit dem Siege der Arbeiter, enden. Natür. lich setzt dergleichen eine gute Organisa. tion voraus; der Starke kann sich's erlauben, mit Mäßigung zu handeln. Die Brüderschaft der Locomotivführer" hat' übrigens außer den angedeuteten Vorzügen noch einen andern, den nur wenige Gewerkschaftsorganisationen der Jetztzeit haben, der aber gerade in diesem zfache die besondere Anerkennung des Publikums verdient. Sie macht nämlich. gleich den Gilden" be trüberen
ijcit, anen bestimmten Grad von Kennt niß und Tüchtigkeit zur Bedingung der Mitglderschast und -übernimmt somit gegenüber dem Publikum für alle ihre Mitglieder eine höchst wichtige Verant wortung. Ihre Jntereffen verdienen da her in besonders hohem Grade die allge. meine Unterstützung.
Vesennoth in Sickr. Von einer ganz neuen Seite ist eine Geschäftscalamität im Anzug, welche in den zunächst betheiligten Kreisen große? Aufsehen erregt. Der Vorrath an dem Material, aus welchem unsere gewöhnlichen Besen gemacht werden nämlichldieBlüthenrisven des broom-corn" oderDurrhaMaiseS (sorghum vulgäre) ist in einem Grade erschöpft, wie es noch nie um diese Jahreszeit vorgekommen ist, und auf die nächste Besenreis-Ernte haben wir ja noch sehr lange zu warten. Die Vergan gene Ernte ist ungewöhnlich knapp aus gefallen; besonders gilt dies von dem großen Besenfabricationödistrict in der Umgegend von Echenectady, N. I. ES Ware leicht möglich, daß die westliche Besenindustrie, deren Hauptunternehmer in Ehicago sitzen, daS Besenmonopol an sich riffe und einen unerhörten corner" . m . ..'. f. I f W S in Vejen vegrunvele. Zevensaus -ist aber eine erhebliche Theuerung in diesem Artikel zu erwarten und theilweise be- , - . . cr rr r . e r . c . r . reils eingetreten, leuetqx inyrr iqc Besentheuerung dahin, daß man mehr zum Drahtbesen seine Zuflucht nimmt oder sogar Papier als Substitut für Durrhastroh verwendet. Das fehlte gerade noch, daß sogar der Besen zum Luxusartikel, und die Reinlichkeit zum Privilegium einzelner Clas sen würde ! Mondscheinler und Temperenzler. Das Vorgehen der Bundesbehörden gegen die Äiondscheinler", d. l). jene Erzeuger und Verkäufer unversteuerten Schnapses in abgelegenen Berggegenden, hat noch immer nicht die erwarteten Er folge gehabt. Neuerdings aber scheinen die Behörden in ihrem Kriege gegen die ses romantische Element stellenweise emen nicht unwichtigen Bundesgenossen in den Temperenzweibern gefunden zu haben. Wenigsten) wird aus Georgia folgende? tntereijante Eeschichtchen gemeldet : An der Grenze von Walton- und Gwinnett-County florirten seit Jahren ewige unversteuerte Schnapsbrennereien. Nicht weit davon, in Gwinnett-County, wohnten zwe: in der ganzen Gegend sehr angesehene Frauen und eifrige Kirchen gängerinnen. Di: eine war die 65jährige Frau M. C. Buchanan, die andere die 50jährige Frau A. I. Johnson. Erstere gehörte der Methodisten-, Letztere der Baptistenkirche an. Beide Frauen hatten mehrere erwachsene Söhne, die, gleich allen jungen Leuten der Umgegend, jeden Abend und den größten Theil des Sonntags über in den Schnapsbrennereien herumlagen, zum großen Kummer ihrer Mütter und der übrigen Schnapsfeinde. Die Mütter schickten unlängst schriftliche Warnungen an die Mondscheinler", diese aber kümmerten sich den Teufel darum. Vor einigen Tagen nun, während die Söhne der genannten beiden Matronen nebst einer Anzahl Kameraden in einer der geheimen Schnapsspelunken zechten, erschienen plötzlich zu ihrem größten Erstaunen Frau Buchanan und Frau Johnson in ihrer Mitte. Beide trugen Aexte auf ihren Schultern, und aus ihren Au gen leuchtete wildes Feuer. Sie hackten ohne Weiteres das Holzhaus in Stücke, demolirten den Deftillirkolben und ließen den ganzen Schnapsvorrath auf den Bo den laufen. Die Zecher wagten nicht, die wüthenden Matronen anzugreifen ; denn erstens waren es ja "laäies", und dann duldeten ihre Söhne nicht, daß ihre Mütter im Geringsten behelligt wurden. Nachdem die zwei Rächerinnen mit ihrer Arbeit" fertig waren, hingen sie die Aerte wieder über die Schultern und schritten würdevoll nach Hause. Auf dem Heimwege aber nagelten sie Be kanntmachungen an die Bäume, worin den Schnapsbrennern angekündigt wird, daß die Frauen einen organisirlen Krieg gegen sie beschlossen hätten, und fortan jede Vchnapsbrennerel aus 10 Meilen in der Runde gleichviel ob sie von Mondscheinlern" oder von legitimirten Steuerzahlern betrieben werde ausge, sucht und zerstört werden würde. Außerdem aber lieferten sie den Bun desbeamten alles .ihnen zugängliche Be Weismaterial gegen Mordscheinler", und m Folge dessen kannten bereits mehl rere der Letzteren abgefaßt und in's Gefängniß gebracht werden. Frau Bucha nan und Frau Johnson werden alsHaupt zeugmnen gegen ne ausireren. Die Bewegung macht natürlich aro ßes Aufsehen in der ganzen Gegend. Es braucht kaum bemerkt zu werden, daß von den Kanzeln herab daS Vorgehen der Frauen eifrig befürwortet wird, und eS somit für den größten Theil der dortigen Bevölkerung zum guten Tone gehört, ebenfalls für die gute Sache" eimutre ten, wenigstens öffentlich. Die Freunde der Monoscheinler" und der übrigen Schnapsbrenner drohen übrigens mU Vergeltungsmaßregeln. m r - Ein verschollener Strom. ' Es giebt bekanntlich zahlreiche Ströme, beren Zuflüsse noch zu entdecken sind: ebenso aber findet man da und dort Ne benflüsie, deren Hauptstrom verschollen ist. Em interessanter Fall letzterer Art liegt im Territorium vUXo Mexico vor. Zwischen dem Rio Grande und dem Pecosfluß erstreckt sich em Thalaebiet, das etwa 300 Meilen lang und durch r c Oft m . . vericvieoene Bergienen von ven genanw ten Flüssen getrennt ist. In dieses Thal. gebiet, besonders an der Westseite des oberen und an der Ostseite des unteren Endes, ergießen sich zahlreiche kleme Ne benflüsse, die ohne Zweifel einem großen, für uns völlig ausgestorbenen Hauptfluß angehört haben. In dieser Niederung liegen die Ruinen der Stadt Gran Quivira, welche von den ersten spanischen Ansiedlern gegründet wurde. Von der Geschichte dieser Stadt bis gegen Ende .des 17. Jahrhunderts r . cn ? . i ' vi
vin, wv cic evo.ierung. von ven AN0!l
nern vertrieben wurde, 'wissen wir sehr wenig, da die Rothhäute Alles, was sie vorfanden, vemichteten. Soviel aber
laßt sich ersehen, daß Gran Quivira eine ziemlich große und blühende Stadt gewe sen ist, nach der wahrscheinlich die ganze Niederung benannt wurde. Gegenwärtig nun besindet sich im Umkreise von 16 bis 20 Meilen von den Ruinen kein Waffer, und weiterhin nur sehr wenig, und es ist völlig undenkbar, daß eine Stadt dort entstanden wäre, wenn dieselben Verhält' niffe früher geherrscht Hütten. Von Wichtigkeit in dieser Beziehung ist eine alte Jndianertradition, die von einem Feueriahr" spricht, wo die ganze Niederung mit Flammen gefüllt und durch giftige Gase unbewohnbar gemacht worden sei. In der That finden wir dort eine lange schmale Lavaschicht, die sich stellenweise in einem weiten, aber größtentheils mit Gerölle bedeckten Strombett fortsetzt. Nat)e dem nörd lichen Ende dieses Landstriches, . der von den Eingeborenen mal pais" oder schlechte? Land" genannt wird, befand sich der Krater, aus welchem die Lava entströmte. Wann zener Proceß vor sich ging, darüber läßt uns die indianisch, Ueberlieferung völlig im Dunkeln. Die Opfer von Monte Carlo. Eine Sensation? Broschüre ge $en die Spielhölle von Monte Carlo ist in diesen Tagen durch ein in ternationales Comite in Nizza sammt lichen europäischen Regierungen mit der Absicht zugestellt worden, auf diesem Wege eine diplomatische Collectivaction gegen den Fürsten Karl III. von Monaco zu veranlassen. Die Broschüre enthalt eine actenmäßig zusammengestellte Liste aller Selbstmorde, welche sich seit 1877 bis 1885 m Monte Carlo ereignet ha ben. Die Totalsumme der auf diese Weise Umgekommenen betragt eintausend achthundert und zwanzig, das heißt, fast so viele Köpfe, wie der Serenissimus von Monaco überhaupt Unterthanen bat. Die Liste enthält den Namen, die Hei math und das Tvdeödatum der Selbst mörder, sowie auch eine Collectiv von Briefen, mit denen sie ihren Abschied vom Leben commentirten. Fast Alle Verstuchen die Stunde, da sie Monte Car lo gesehen haben. Auf Deutschland fällt nur ein Zehntel dieser Opfer. Italien, Frankreich und Rußland sind am stärk sten, England und Amerika am schwäch sten in Mitleidenschaft gezogen. Die meisten Selbstmörder haben, nachdem sie ihr Vermögen im Spiele verloren, nicht emmal ein ehrliches Begrübniß erhalten, sondern sind ohne Sang und Klang auf dem Armenkirchhof verscharrt worden. Es existirt sonst kein Land in Eur,pa,das in der unheimlichen Statistik nicht einige Opfer zu beklagen hätte. Italien lebt . t ff i t w rs c . mtt vem tturnen na m. in tfCDocrocu derselbe dem neuen Consul in Monte Carlo daö Exequatur verweigert hat, da dieser das tolle Treibn in der Spielhölle nicht billigte Vom Inlande. Künstlich gezüchtete resp, er haltene Erdbeeren kosten zur Zeit in New 8)ork V4 per Kiste. In Corvell Countv, Teras, giebt es zwei -Postämter mit den bibli schen Namen BoaS und Ruth. Der neue Postmeister von Farrington Falls, Me., führt den alt classischen Namen Hanrnbal. Die jüngste Ausgabe deö Webster" enthält auch die neugeschaffene Worte dude" und boycott". Der Spazierftock mit Bron zeknopf verdrängt jetzt feinen vornehmen goldbeknopften Kameraden vollständig aus der Hand des dude". In Milwaukee lebt ein Amerikaner, Namens Johnston, der von dem deutschen Heerführer Moltke so be zeistert ist, daß er ihm ein Denkmal etzen lassen wird, welches $8000 kosten oll. Der unsinnige Raubbau, der leider in so vielen Kohlenbergwerken PennsylvanienS ausgeführt wird, hat in den letzten Tagen in Boston Run bei 0 c . r w m yenanooay vurq Einsturz emes ganzen Landstriches mit den darauf stehenden Häusern von Bergleuten große Verluste an Eigenthum und die Obdachlosigkeit zahlreicher Familien herbeigeführt. Ein deutscher Barbier Na. mens Theodor Grief, ein Faulemer und Trunkenbold, an dem gewiß nicht viel verloren ist, schaffte sich in Milwaukee mit dem Revolver aus der Welt. Wer Lump versuchte erst seine arme Frau, die er sammt seinen Kindern batte unaer leiden laffen, um nur seine Kehle naß halten zu können, zu tödten, glücklicher weise aber gelang es der Unglücklichen, ihm zu entfliehen. Der Fall des MannesKauf mann aus Bloomsield, N. I., der kürz lich als einer der amerikanischen Nahen ten Pasteur'S zu Paris weilte, gewinnt durch die Thatsache an Interesse, daß em Hund, der von dem Thiere gebiffen wurde, am Mittwoch an der Wuthkrank heit verendete. Der Fall Kaufmann'S kann demnach, soweit die Ver. Staaten in Betracht kommen, als Prüfstein für die Methode des Pariser Wundermannes gelten. General Winston, der neue Gesandte der Ver. Staaten für den Hof zu Teheran in Persien, wird dieser Tage von Chicago aus seinem Posten entge genreisen, wo er Anfangs März einzu treffen erwartet. Graf Wolf von Schier brand, ein bekannter deutsch'amerikani scher Journalist und s. Z. Redacteur deS in Fountain City, Wisc., erscheinenden Buffalo Countv Republikaner", wird den Gesandten als Dolmetscher und Se cretär begleiten. Im Schatzamt i n Washing ton traf vor Kurzem die eine Hälfte einer b500Äanknote in einem von New Aorl datirten Brief ein, der Folgendes ent hielt: Beitrag zum Sewigenöfondfür Jnlandsteuern. Bestätigen Sie den Empfang öffentlich. Merken Sie sich die Nummer der Banknote. Später mehr." Also wird Wohl später die an dere Hälfte der Note folgen. Oder will der von seinem Gewissen geplagte Ano nvmus Weitere' Banknoten Hälften scyicken und auf diesem Wege die Bun desscbuld verringern?
Die großen Pflanzer inden
Carolina s, in Georgia und Alabama müffen andere Saiten aufziehen, wenn sie die freigewordenen Neger noch länger zur Arbeit auf ihren Besitzungen verwen den wollen. Neulich haben sich wieder um mehrere Hundert Neger aus jenen Staaten nach Arkansas und anderen Staaten begeben. Mehr als 1000 sol cher Neger sind bereits in den letzten zwei Mochen durch Chattanooga gekommen und Hunderte wollen ihnm so bald wie möglich folgen. Der Auszug aus den genannten Staaten ist hauptsächlich ho hen Pachten und überhaupt dem mangel hasten dort geltenden Pacht System zu zuschreiben. Gute Löhne werden den Auswanderern in Arkansas, Colorado und Callsornien angeboten. Ein schreckliches Bild über die geheimen Bewegungen einer Großstadt liefert der letzte Jahresbericht des CoronerAmtes zu New-Nork. Nach demselben wurden in 1885 in der Stadt New-Iork nicht weniger als 5755 Lei chen aufgefunden und nach der Moraue geschafft. Von dieser Zahl waren nicht weniger wie 1963 Kindesleichen, die aus Kehrichtfäffern :c. gezogen wurden ; die übrigen 3787 waren folche von Selbst mördern. Ermordeten oder bewußtlos Gefundenen, welche emen Mordanfall er litten oder sonst verunglück? waren, im Hospitale verstarb und dann nach der Morgue geschafft wurden, weil sie bis dahin nicht identisicirt worden waren. Von dieser großen Zahl wurden in der Morgue nur 143 Leichen erkannt, die übrigen wurden unerkannt auf dem Ar menfriedhofe begraben. In Nashville sind zwei .Swells" aus Louisville Namens Wm. Hall und I. F. Doffey als Spitzbuben entlarvt worden. Sie landeten dort vor zwei Wochen und stellten sich als Kompilatoren von Hotel Registern vor. Wegen ihres eleganten Anzugs und ihrer feinen Manieren erlangten sie bald Zutritt zu der besten Gesellschaft" und wurden die Lieblinge der Damenwelt. Neulich be suchten sie den Laden der Juweliere Nimmerfall & Co., und der Eine von ihnen wußte den Clerk angenehm zu unterhalten, während der Andere sich ein wenig im Laden umsah. Bei ihrer Entfernung ward eine kostbare goldene Uhr vermißt und man setzte einen Geheim Polizisten hiervon in Kenntniß. Hall ward kurz darauf in einem Parlor während feines Besuches einer jungen Dame verhaftet und nach dem Stationshause abgeführt, wohin man nach einiger Zeit auch Dossey brachte. Bei der Durch suchung Hall'S fand man in seinen Taschen mehrere feine, seidene Taschentücher. Photographien tonangebender Nashviller Schönen und zwei kostbare goldene Uhren, von denen eine die aus dem Laden von 9!immerfall & Co. entwendete war. Die ganze schöne" und vornehme" Welt Nashville's ist außer sich. Eine tragisch-komische Ge. schichte wird aus Williamsburg, N. Y., gemeldet. Ein junger Deutscher Na mens Henry Meyer wollte daselbst einen Landsmann Namens John Wendelken verhaften lassen, weil derselbe ihn bei seinem in Straßburg wohnhaften Vater auf's Gemeinste verklatscht hat. Letzte rer schickte ihm neulich zwei Briefe, die offenbar von Wendelken's Hand stammten. In dem ersten dieser Briefe heißt es, daß Henry ein liederlicher Mensch sei, der verrufene Lokale besuche, sein Geld mit Frauenzimmern durchbringe und dem Schreiber noch 550 schulde. Im zweiten Briefe wurden ähnliche An schuldigungen wiederholt und dem Papa Meyer außerdem mitgetheilt, daß sein Sohn Henry nicht bei Verstände sei und nicht frei umherlaufen sollte. Wie es weiter in dem väterlichen Briefe heißt, hatten auch die Hamburger Behörden ei nen mit dem Namen Wendelken" un terzeichneten Brief erhalten, in dem die schon erwähnten Angaben wiederholt wa ren und die Sache war dadurch Stadt gespräch geworden. Der Richter bedauerte sehr, nicht im Stande zu sein, Meyer den Verhaftungsbefehl zu bewilligen. Deutscke Lokal - Nackrlckteu. sIroßderzogtdum Bade. f Der frühere Stadtrechner zu Freibürg, 9!iederheiser, im Zuchihause. Der Handelsreisende Simson Nosenau aus Kissingen wurde wegen Anmaßung eines Titels und Freiheitsberaubung zu 10 Wochen Gefängniß verurtheilt. Der frühere Bockwirth Schneider von Wein heim ist durchgebrannt. -Bürgermeister-Wahlen : In Pfullendorf wurde Bürgermeister Heilig einstimmig wiedergewählt; neugewählt wurde - Louis Kappeler in Bollen bei Schönau. Brandfälle : In Erdmannsweiler bei Villingen ist der Bärhof deö Math. JäcUe niedergebrannt, in Hochhausen bei 5i7auberbischofsbeim daS Anwesen des Policarp Mohr) in Sitzenkirch das des Landwirths August Brehm, in Bruchsaal der Bierkeller des Brauereibesitzers Memmwarth, in Mun delsingen das Anwesen des Leo Merz, s in Ueberlingen a. N. daS des Johann Arnold, m tadolfzell daS Gartenhaus des Bürgermeisters Noppel. Dasselbe enthielt eine Voliere mit vielen Hunder ten von theuren ausländischen Vögeln, worunter etwa 150Papageien, die sämmt i t: x ... m v iiu zu viunv gingen. Un der Roclnfali. Das Gewerbemufeum in Kaiserslautern erlitt durch eine Feuersbrunst einen Schaden von 20,000 M. Der Weinhändler Fr. Wilde in Neustadt a. H. wurde tot gen Meineids zu 3 Monaten Gefängniß verurtheilt. Schwurgerichtsfälle : Jak. Friedrich von Jngenyeim wurde wegen 3!othzucht zu 2 Jahren Zuchthaus, Koh lenhändler Zapp von Einöd wegen betrw aerischen Bankerotts zu 1Z Jahren Ge fängniß verurtheilt. Wegen gleichen Vergehens erhielt der Bäcker Kallenberger von Heiligenstein 6 Monate Gefäng niß,. Auguste Miling von Mundenheim wegen Zvieineids 2& Jahre Zuchthaus. Goldene Hochzeiten : In Kaiserslautern feierten bic Eheleute Georg Winterbauer und Franjiska, geb. Neinert, ihre goldene Hochzeit, m Neustadt die Winzer-Eheleute Phil.Wei'ngart. Selbstmorde,Unglücks und Vrandfälle : In Blaubach bei Kusel hat sich der Lehrer Schmeer erhängt, m Kallstadt die ledige Sosie Varth. , In Germersheim versuchte sich der Un teroföcier Münch vom 17. Jnf..Nea.t. im
erschleßen, trug aber nur eine leichte Ver I t.i... i. rv . r r fi i. . c
Atzung oavon. ljenoerg nurzie oer Chamotte- und Thonwaarenfabrikbesitzer Karl Fliesen vom Dach des Fabrikgebäudes so unglücklich herab, daß ihm das Blut aus den Ohren drang und er bewußtlos darnieder liegt. Joh. Dörr aus Lambsheim wurde in Weisenheim von einem eifersüchtigen Nebenbuhler durch einen Stich tödtlich verletzt. In Burgalben brannte das Anwesen des Friedr. Stück vollständig nieder, in Gimmeldingen das des Peter Neutheller theil weise. Elsal.Lothringen. Der Metzgergeselle Rosenberg in Metz erjchlug einen gewissen Hugo Eichhorn. Pfarrer Gang losf in Wallerchen feierte die goldene Hochzeit. Der bei dem Lieutenant Wächter in V!etz als Bursche bedienstete Soldat Johann Häuselmeyer vom 4. bayer. Ins. Reg. hat 2,500 M. entwendet und ist mit dem Gelde ent' flohen. öraunschweig. Vnbalt. Llppe. Oberstleutenant v. Brömbsen feierte fein 25jähriges Jubiläum als Commandeur des braunschweigischen GendarmerieCorps. Bon Harzburg aus soll eine Bahn auf den Brocken gebaut werden. In Bernburg ist dem . verstorbenen Componisten August Walter ein Denk mal errichtet worden. Arbeiter Hoppe aus Corbach ist wegen Brandstiftung zu 7 Jahren Zuchthaus verurtheilt worden. In Braunschweig tödteten sich durch Cinathmen von Kohlengas die 25jährige geschiedene Frau Steinkopf und die 19jährige Elisabeth Ruhröde. In Folge eines Sturzes starben der 60jährige Schneidermelster Lisso von Düben und der Auszügler Heinrich Eberhardt von Hundelujt. Oidenbur. In Oldenburg hat der Kaufmann Andr. Rothschild seine Zahlungen eingestellt. Die Vtethodisten von Brake wollen sich eine eigene Kirche bauen. In Schwei ertrank der Arbeiter I. G. Abrens m E i n außerordentlicher Fall von Boycotten" ereignete sich jüngst in Crookhaven, Grafschaft Cork. Dort liegt einem gewissen Jsaac Notier die Verpflichtung ob, durch Boote den Ver kehr zwischen dem Festlande und dem Leuchtthurm auf dem Fastnetfelsen auf recht zu erhalten. Notier machte sich durch eine Transaction im Lande mißliebig und wurde boycottirt, mit dem Er, gebniß, daß die Mannschaft seiner Boote sich weigerte, langer für ihn zu arbeiten. Alle Anstrengungen, eine neue Mannschaft zu engagiren, scheiterten, in Folge dessen die Leuchtthurmwärter für einen ulconat ohne Ablösung oder eme regelmäßige Zufuhr von Lebensmitteln gelassen wurden. Schließlich wurden die Dienste eines Kanonenbootes in Anspruch genommen, welches denLeuchtthurmwarlern Ablösung brachte. Sie hatten in deß durch die lange Jsonrung mcht aelitten weil in dem Leuchtthurm stets ein großer Neserve-Borraty von emgemachiem Fleisch und Gemüse für den Fall emer Unterbrechung des Verkehrs mr dem Festland? gehaben wir?. Ban- nnd UnterlageIilz! Zdei nnd dreifaches Dachmaterlal. Dach-Filz, yecb, Koblen-Tbeer, Dach-Farben tc SIMS & SMITHER, 169 Meft Marykaud Str. IlOÜTsVlUt.lltwAlBAIIY CHICASO Rt.((3 w Die lüzvttt und direkteste Lmie von INDIANAPOLIS ach Frankfort, Delphi. Montieello, Michigan Citv, Chicago, nnd allen Orten i.n nördlichen Jndiana, Michi aan, nördlichen Illinois, Witconsin, Iowa, Minnesota, Nebrat'a, Kansa, New Mexicol Darota, Nevada, Urado, Sausornie nnd Orezon. 2 direkte Züqe täglich 2 von Indianapolis nach tticago; ebenso nach Mikylgan (uq. Elegantt. Pullmann schlas Waggons auf den Nachtzüg Vepäckmarken dts un'S Ne jezul erlye tt. ln ahn hat größer B uemltchkeiten ,r billig Raten alt- wir. &M un quixirung nicht zu tibertreffen. Stablelt. . tller Platform und vtoßkchen, Luf bremsen und tf modernen Ein richtungen, unübertreffliche Lorthe:': für mtzra. tn, Land undTvuristn.illet nv irgend t Ort, der von ander Bahn beruht irb. Wenn man nördlich, südlich, östlich ttt esUich in reisen wünscht, kaufe man nicht da ?Vi tllt. man unser Prls u. , gtjcjen. Segen Näherem ende man sich a ITIr 131ixxTn.Gttt Distrikt Paffagitt Agent, ft. 26 üd Jlinoik Straie, Jndiana? Ind. Jodn V. Sarson, . V. . Vnral,Vralter, neral Pfsagir Kent. Chicago, IN. hicag. Jll Cin'ti, Harniltoo & Oayton Bahn. tgxaaim nrei Hiiat nam und von. - m . T 4. Eineinnati, nnd allen Ortschaften Nördlich. Oüdlich u. Oestlicb. Pünktliche Verbindung mit allen Zügen ach Oayton, Toledo, Detroit Sz Safsinow, Weae AnSknntt nnd Billet wende man sich an den Agenten, Scke Jllinoi Straße nnd Kentncky.venne oder urnon epor. Tam. SteVnso, S'V.A. S. 6. Harzard. gent. TC2BS PAPER Vwiniin0F AA'raTtielnir 13 may be frrand o tii- t ux. r. Ro-wtlt, & CO'f Kewipaper Adrertlelng Bureaa; 10 Svrac etrt)i wuee arsr MZNM.VW
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