Indiana Tribüne, Volume 9, Number 113, Indianapolis, Marion County, 13 January 1886 — Page 3
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nznfriedenen Roman von Emil Mario t. lFortsebung.) Bist du zufrieden ?" Mir dem Concerte i?. So, so. Indessen hatte cö auä) schlimmer ausfallen tönnen." Hier ist ein Brief für dich gekommen, ein kleines, zierliches Billet. Wahrscheinlich Einladung " Wahrscheinlich. Leg' es auf den Tisch und sich nach dem Thee." Ilona entfernte sich. Scrgei vcrlieh sein agcr und sing an, Toilette zu maä'en. Wabrend er damit beschäftigt war, erbrach er das Billet. (5ö war dasjenige, welches Mignon geschrieben hatte. Er las es einmal, zweimal, und eine seltsame Erregung bemächtigte sich sei ner. Er dachte sogleich an Elsa. Nasch lleß er das Billet m seine Älocktasche gleiten, beendete seine Toilette und verfugte uch dann in den Salon. Ilona stand am Tische und bereitete mit der ernsten Miene einer Hausmutter den Thee. Tas häuslich stille Walten stand ihr sehr gut. Heute it schönes Wetter," sagte erv . r. . r ... . gel. ,,u konnte es venuyen, um mit ycll spazieren zu gehen. Ich will ihm schreiben, daß er dlch um zwölf Uhr abholen soll." Nach dem frühstück schrieb er seinem Freunde, daß Ilona ihn um zwölf Uhr erwarte und er, Sergei, Beiden die fo laublllj; ertheile, bis nach 5 Uhr auszu bleiben : er werde an keine Entführung glauben. Mit diesem schlechten Scherz schloß Sergei das Alller, verließ das Hotel, übergab den Brief einem Dienstmann zur Besorgung und schlenderte dann in den Straßen umher. Die Zeit tvurde ihm sehr lang. Endlrch läutete es Mittagen. Er kehrte in's Hotel zurück und athmete wie befreit auf, als er bemerkte, daß Ilona sich bereits entfernt hatte. Berdrossen und unzusrieden mit sich selbst, setzte sich Sergei an'S Elavier und versuchte zu spielen ; es wollte jedoch nicht gehen. Sergei erhob sich wieder und schritt im Zimnier aus und ab. Dann und wann trat er an 's Fenster und sah auf die Straße hinab oder schaute auf die Uhr, zündete slch eine Cigarre an, that ein paar Züge, legte sie wleder weg, durchblätterte Bücher und Zeitungen und begann auf' neue, im Zimmer auf und ab zu schreiten. Die dritte Nachmittagsstunde war gekommen. Da hielt ein Wagen am Thor. vjfad wenigen Minuten vernahm er Schritte vor der Thür, es wurde angeklopft und das höfliche Gesicht des Zimmerkellners streckte sich unmittelbar darauf zur Thür herein. Ich bitte, zn'ei Damen sind hier, welche Sie zu sprechen wünschen." Sie sind willkommen." Mit einer Verbeugung verschwand der Kellner. Die Tbur ging aberinals auf. Herein trat Mignon, welche ein wenig befangen aussah, ihr folgte Elsa. Bergeben iie, daß ich so frei bin," stammelte Mignon und stockte, denn Sergei sah sie weder an,noch hörte er auf das, was sie sagte. Sein starrer Blick hing an der schwarz gekleideten, schlanken Gestalt mit dem gebeugten Haupte, welche sich so scheu und so trotzig hinter Mignon zu verstecken suchte. Elsa!" sprach Sergei mit erstickter Stimme, Sie hier! Bei mir!" Elsa schien mit sich selbst zu käinpfkn, sie wollte stolz und gelassen aussehen, sie gab sich alle Muhe, ibrr innere A.'wegung niederzubringen. Doch plötzlich entsuhr ihr ein lauter, schluchzeneer Schrei, sie stürzte ;u Sergei hin und er riß sie tnit einer leidenschaftlichen Geberde an seine Brust. In Mignon's Augen funkelten große Thränen ; ste war ja auch jung und kannte die Sehnsucht nach Gluck und Liebe. Arm, bette larin kam sie sich neben diesen zwei Menschen vor. Scrgei hielt Elsa noch immer in sei nen Armen und trug sie mehr, als er sie führte, auf das Sofa hin. Der Hut Wal ihr in den Nacken geglitten, sie nahm ihn jetzt ab. Ihr blondes Haar war in llwordnung geralben. auf ilucii Wangen brannte eine heiße )Ziribe! Sie sah Sergei an mit einem Blicke, aus welchem X'id', (Miuf. Vcril'.ung und mächtige :iiü;iuitg sprachen, s c lachell unter Thränen. Sergei kniete neben ihr nieder und umfaßte sie mit seinen Armen. Endlich, endlich sind Sie gekominen !" flüsterte er, ihre Hände küssend. Wie habe ich mich gesehnt nach Ihnen und mich abgehärmt und gegrämt! Sie haben mir großes Leid zugefügt, Elsa, größeres, als Sie' vielleicht ahnen." Elsa machte sich sanft aus seinen Armen los, ergriff aber seine Hände. Es hat mich einen harten Kampf gekostet, hierher zu koinmen, aber ich konnte nicht anders, ich mußte Ihnen endlich sagen, daß ich vergeben habe." Bergeben !" murmelte er. Nach ei ner so harten Strafe! Mehr hätten Sie mir nicht zu sagen Z Aber ich hatte sie verdient !" fügte er hastig hinzu, da sie eine herrische Bewegung machte. Ich habe mich schwer an Ihnen vergangen, ich gestehe es, doch begraben wir die böse Vergangenheit, Elsa, liebe Elsa," sagte er zärtlich, stand auf und setzte sich an ihre Seite. Wie schön Sie sind ! Und Sie sind bei mir! Ich halte Sie !" Er zog sie wieder an sich und ließ sie, trotz ihres Sträubens nicht los. Ich küsse dich auch, du Trotzkopf, ob du es nun ryillst oder nicht. Ich habe lang genug gewartet!" Geben Sie mich frei," sagte Elsa und warf stolz das Haupt zurück. Eingeschüchtert durch ihren zürnenden Blick, begnüg te Sergei sich, ihre Hand an seine Lippen zuführen und sprach mit bittender Sttmme : Seien Sie doch nicht gleich wieder böse, Elsa." Ich bin nicht böse."Zur Bekräftigung ihrer Worte legte.sie die Hand auf seinen Arm. Hören Sie mich an, Sergei. Meine Mutter weiß nicht, daß ich hier bin ; sie zu versöhnen, wird ein wenig schwieriger sein, als mich." - .Noch1Stvler4ser:5"
scherzen Sie nicht. Meine Ä)!utter liebt Sie nicht, wie ich......" Lieben Sie mich wirklich ?" Wäre ich sonst hier V Sie schaute ihn mit feuchten Augen an und fuhr mit der Hand über seine Locken. Sie müssen gut und geduldig mit ihr sein, Sergei. Sie ist krank und ziemlich launisch, seitdem der Bater todt ist, freut daö Leben sie nicht mehr recht. Im Anfang wird sie sich gegen unsere Berbindung sträuben, aber durch Geduld und Sanftmuth wird eö uns wohl gelingen, sie unseren Wünschen geneigt zu machen. Versprechen Sie mir, daß Sie gegen meine kranke Mutter milde verfahren wollen." Er versprach Alles. Was bätte er
nicht versprochen, um ihr zu gefallen. . Entweder liebt er sie wirklich, oder er ist ein sehr geschickter Komödiant," dachte Mignon, welche sich hinter einen Fenster Vorhang zurückgezagen hatte und das Paar verstohlen betrachtete. Der Anblick dieser Beiden erfüllte sie mit Neid und Gram. Wie einsam und unbeachtet stand sie selbst im Leben da ! Wie mußte sie jagen und kämpfen, um vielleicht Elsa's Bruder zu erobern, während Elsa Befehle austheilte und es als eine Gnade allsah, daß sie sich herbeiließ, zu lieden. Ja, die reichen Mädchen!" dächtt jetzt Mignon, die baben freilich leichtes Spiel!" Sie achtete nicht weiter auf das, was Sergei und Elsa zusannnen sprachen, son dern kehrte ihnen den Nucken und blickte auf die Straße. Endlich hörte sie sich beim Namen rufen. Langsam wendet sie sich um und sah, daß Elsa sich zum Ausbruche erhoben hatte. Wir müssen nach Hause gehen, Mignon." Mignon nickte stumm und schaute dabei neugierig aus den jungen Künstler. Verliebte flößten ihr immer Theilnahme und Interesse ein. Sergei sah sehr blaß, sehr erregt und sehr schön aus. Er gefiel ihr Sie verdient ihn nicht, diese hochmüthige Person," dachte sie. Maneseo lächelte sie an und trat auf sie zu. ES war sehr gütig von Ihnen, mir zu schreiben und Ihre Freundin hierher zu begleiten," sagte er. Ich danke Ihnen bestens für Beides." Mignon verneigte sich schweigend. Kommen Sie, Mignon," sagte Elsa und ergriff ihren Arm. Es ist hohe Zeit, zu gehen." Darf ich Sie begleiten ?" fragte Sergei. ?!ein, ich danke. Der Wagen wartet unten. Leben Sie wohl." Ich werde Sie bald wiedersehen, nicht wahr V fragte Sergei flehenden Tones und zog ihre Hand an seine Lippen. Sie werden mich nicht lange warten lassen?" Elsa schüttelte das Haupt. Adieu," sagte sie und schaute ihn zärtlich an. Adieu," sagte auch Mignon. Auf Wiedersehen, mein Fräulein." Sergei Manesco blieb mit gemischten Empsindungen zurück. Er fühlte sich glücklich und unglücklich zugleich. Die mühsam übeNvundene Leidenschaft zu Elsa war mit aller Macht zu neuem Leden erwacht, und mit ihr kam das alte Leid, die Abhängigkeit, die Sehnsucht, alle die quälenden Gesühle, welche Elsa's herbe Kalte stets in seiner Brust zu erwecken verstanden hatte. Wie einstens, begegnete sie ihm gleich einer Herrin..., sie llebte ihn, ja, davon war er über zeugt ; aber sie schien zeden Augenblick bereit, ihm als zürnende Gebieterin entgegenzutreten. Sie hatte ihm nicht ein wahrhaft sanftes, gütiges Wort gesagt. Wie eine Königin, welche weiß, daß sie freudig aufgenommen ivird, war sie zu ihm gekommen, nicht um sich Verzeihung zu erbitten, sondern um gnädig zu sprechen: Ich übe Gnade und vergebe." Er war ihr Sklave, wie er es immer gewesen, er zitterte vor ihrem Blick, vor jedem Worte, das sie sprach. Er dachte an Ilona. Daß sie entfernt werden, daß er ihr entsagen müsse, war ihm klar. Einen zweiten Betrug würde Elsa nicht vergeben. Doch ivas sollte geschehen mit lona? Die Liebe diese Kindes war eine unheilbare Krankheit. Er wußte, daß er Ilona's Leben und'Alles war. Er hatte sie aus ihrer Unschuld, aus ihrem Frieden gerffjen, ihrer Hcimath entfuhrt, sie in den Augen der Welt entehrt. Willig war sie ihm gefolgt und hatte nichts begehrt als seine Liebe. Und wie wenig hatte er sie geliebt ! Wie wenig hatte sie verlangt ! Sie forderte nichts weiter, als ihn lieben, anbeten,ihm dienen zu dürfen. Aber ihr dieses Necht nehmen, hieße, sie tödten. Was sollte mit ihr geschehen 'i Sollte er zu ihr sagen : Ich habe meine Brauc wiedergefunden. Du warst nur .ein liebes Spielzeug und ein Blitzableiter für meine krausen Launen. Jetzt, da ich meine Braut habe, bedarf ich deiner nicht länger, du kannst deiner Wege gehen." Die arme Ilona näherte sich in diesem Augenblicke sorglos und fröhlich ihrem Heim. Max Hell hatte ihr viel des Schönen gezeigt und sie schwelgte noch in der Erinnerung an all die herrlichen Kunstsverke, welche ' sie geschaut hatte, uud plauderte munter und angeregt mit ihrem Begleiter. Max war noch tausendmal glücklicher als sie. Ihre rosige Laune hatte ihm bewiesen, daß sein Bemühen, ihr Interessantes zu zeigen und sie aufzuheitern, kein vergebliches gewesen war. Je näher sie dem Heim Ilona's kamen, um so fröhlicher wurde die Kleine, und um so tiefer ließ Max den Kopf hän gen. Sergei wird sich freuen, wenn ich ihm erzählen werde, was ich Alles heute gesehen habe," sagteJlona. Ohne Zweifel'', gab Max zu. Im Innern aber dachte er: Er wird dich kaum anhörend armes Kind. Jnteresiirt er sich doch für nichts und Jtiemanden als für sich selbst." Fräulein Ilona," sagte er dann laut, beantworten Sie mir gütigst eine Frage. Mißfalle ich Ihnen sehr?" - Sie mir mißsallen! Aber lieber Herr Hell ! Sie gefallen mir sehr gut. Ich danke Ihnen, theures Fräulein," laate er mit beweater Etinme. ..Wenn
te zcmalS emen Freund brauchen joll' ten, dann kommen Sie zu mir." Sie schaute ihm beinahe verwundert in's Gesicht. Was brachte ihn auf diese Rede? Sie hatte ja Scrgei. Sie ahnte nicht, daß sie auf der ganzen weiten Erde nur Einen Freund ihr Eigen nannte, und daß dieser Freund neben ihr cinherging. Wir sind am Ziele," sagte er und blieb stehen. Sie halten das Hotel erreicht. Leben Sie wohl, Fräulein." Auf baldiges Wiedersehen, und nochmals meinen herzlichsten Dank." Ilona gab Max die Hand und hüpfte leichtfüßig wie ein Neh in's HauS hinein. Max zog den Hut tief in die Augen und entfernte sich rasch. Er hätte am hebsten geweint. Die ahnungslose Ilona eilte über die Treppe in die Wohnung und war freudig überrascht, Sergei daheim zu finden. Sie lief aus ihn zu und setzte sich schmeichelnd auf seinen Schooß. Ich bin lange ausgeblieben," sagte sie, ihn liebkosend. Warst du schon ungeduldig? Sage ja; ich will, daß du ungeduldig warst. Welch' ein vortrefflicher Mensch dein Freund ist! Man muß ihn lieb gewinnen. Er hat mir so viel Herrliches gezeigt. Höre nur, wo überall wir gewesen sind. Zuerst " Das kannst du mir später erzählen," siel Sergei ihr in's Wort. Ich muß dir vor Allem eine Mittheilung machen." Ilona blickte ihm gespannt und ein wen g beunruhigt in'6 Gesicht. Seine Stil..me hatte unsicher geklungen. Er wich ihrem Blick aus und sah auf den Boden. Wir müssen uns trennen, Ilona," sprach er jetzt mühsam mit Ueberwindung. Tennen !" hallte sie wie ein Echo nach. Er blickte sie kurz - und : scheu an. Sie war bleich wie eine Leiche und ihre Augen stierten entsetzt, glanzlos, fürchterlich in die seinen. Voll Grauen umfaßte er sie. Nein ! ich kann nicht !" stöhnte es in ihm. So plötzlich nicht ! Ich kann nicht ihr Mörder wer den!" Du hast mich mißverstanden oder ich habe mich schlecht ausgedrückt," sagte er mit heiserer Stimme. Sieh' mich doch nicht so gräßlich an !" Er rüttelte sie unsanft, wie um sie aus ihrer Erstarrung zu wecken Komm' zu dir, Ilona. Ich meinte ja nur Gott im Himmel! so sprich doch !" Was willst du denn V fragte sie tonlos. Ich werde es dir sagen. Das Leben im Hotel ist theuer aber ich muß in einem Hotel wohnen, sonst halten mich die Leute für einen Bettler und die Gläubiger fallen über mich her Um das zu verhindern, darf ich meine Lebensweife nicht ändern. Dich jedoch kennt Niemand. Ich habe also den Entschluß gefaßt, dich irgendwo anders unterzubringen... in einer Vorstadtwohnung... das würde wohlfeiler zu stehen tommen. Ich will eine kleine Wohnung für dich miethen und meinerseits ein anderes, weniger kostspieliges Hotel beziehen. Ich werde dich natürlich sehr oft, täglich besuchen. Nur mache keine Einwendungen, unterwirf dich der Nothwendigkeit, es ist mir ohnehin peinlicher, als du ahnen kannst, von Gulden und Kreuzern zu sprechen." Ilona sah ihn an und schwieg eine zeitlang. Du wirst dich einsam fühlen," sagte sie dann leise. Du bist gewohnt, von mir bedient zu werden, und mich macht es so glücklich, für deine Bequemlichkeit sorgen zu dürfen. Auch verstt Niemand das so gut wie ich, denn wer liebte dich so wie ich ?" Sie umklammerte ihn so fest, als ob sie Angst hätte und brach in Thränen aus: Verlange das nicht von mir, Sergei ! Dir ferne, müßte ich sterben ! Bedenke nur, ich müßte sterben, und das kannst du doch nicht wollen ? Dazu hast du niich zu lieb. Bitte, bitte !" schluchzte das arme Kind mit gefalteten Händen, lieber Sergei, sei nicht so grausam!" Ich mag überhaupt nicht, daß ein ganzes Hotel weiß, daß ich eine Geliebte habe," entgegnete Sergei ziemlich hart und schob die Flehende unsanft von sich. Die Kellner plaudern sehr viel, und an das Manchen von Bruder und Schwester glaubt kein Mensch." Was liegt daran? Gilt dir die Meinung dleser Leute mehr als mein Glück?" Dein Glück? Du verlierst mich ja nicht." O Sergei ! Du sprichst so lieblos zu mir ! Was habe ich dir gethan V fragte Ilona unter Thränen. 9!ichts, aber du quälst mich," erwiderte Sergei, machte sich von ihr los und stand auf. Ilona sah ihn kummervoll an. Wenn ich nicht immer deinen Willen thue," fuhr Sergei, sich in eine Erbitterung hineinredend, fort, weinst du und geberdest dich, als ob ich dich, weiß Gott wie mißhandelte." Ach : ich gehorche dir immer !" Das ist nicht wahr !" rief er unfreundlich. Zeige jetzt, daß du gehorchen kannst ; ich will es so haben, und wenn du trotzest und aufbegehrst, wirst du nichts Anderes erreichen, als mich gegen dich aufzureizen. Willst du das?" Ilona schluchzte : Nein." 9hm also ! Füge dich und weine nicht länger. Du hast keinen Grund dazu !" Sie warf ihm einen beinahe anklagerischen Blick zu, einen Blick, welchen er nicht zu ertragen vermochte. Er war sich seines Unrechtes wohl . bewußt und gebrauchte das wohlfeile Mittel all' De rer, welche Unrecht thun und es nicht eingeslehen wollen, er wurde roh und heftig. Ein erbärmliches Mittel und dennoch...... wie beliebt bei den Menschen! Ilona sah ihn noch immer an. O, du bist hart. Aber ich werde ge--horchen. Ich muß ja," murmelte sie ver stört. Schön," sagte er kurz und griff nach seinem Hut. Ich will nun ausgehen, um eine Wohnung zu suchen. Doch es ist Essenszeit." Ich habe keinen Hunger," sagte Jlona mit dumpfer Stimme.. ' ' ., Ein gereiztes Lächeln trat auf seine Livven. . . ..
JlUiülUZ l Zuerst Thränen, dann Appetitlosigkeit Und in der Nacht wirst du wahrscheinlich keinÄuge schließen können. Tu hast Nerven wie eine Herzogin. Doch wie es dir gefällt. Ich kann auch allein essen. Adieu." Er ging,, ohne sie anzusehen oder ihr die Haild zu reichen, und sie starrte ihm mit schlaff herabhängenden Armen nach. Aus ihren Augen sprach schmerzhaftes Erstaunen. War das derselbe Mann, l'.'elcher einstens so süs; schmeichelnd zu ..;ren Füßen gelegen und sie angefleht iiatte'. ihm zu folgen, ihn zu lieben ? Nein, der Mann war eö nicht mehr. Sie hätte gern weiter geweint; doch ihre Thränen waren plötzlich versiegt. Negungslos stand sie da und stierte in die Luft. Wo, wann hatte sie seme Liebe verloren ? Sie fand kerne Antwort auk diese gramvolle Frage. . XIDie Nordenbergs waren, der Abwechslung halber, wieder einmal in Concurs gerathen. Wenn das edle Haupt der Fa milie nicht mehr wußte, wo aus und wo ein, wenn von .allen Seiten Gläubiger drohten, es einzuklagen, und das Wasser der Noth ihm bis an die Ohren stieg, dann ging Papa 3!ordenberg zu Gericht und meldete den Concurs an. Das geschah etwa alle zwei Jahre einmal. Die Möbel konnten nicht gepfändet und die kleine Pension Herrn Nordenberg's nicht mit Beschlag belegt werden, denn der Papa wußte es immer so einzurichten, daß sein Schwiegersohn, seine Frau und etliche gefällige Freunde, welche sich dazu hergaben, diezweifelhaft ehrenvolle Ziolle von Strohmännern zu spielen, als Meistbeschädigte und Hauptgläubiger sigurirten und daher zuerst, und zwar vor der Anmeldung des Eoncurses befriedigt wurden natürlich nur angeblich Die Möbel und Hausgeräthschaften hingegen gab er als das Eigenthum seines Schwiegersohnes und seiner verheiratheten Tochter aus. Die Gläubiger mußten mit langer Dlat abziehen und sich mit einem mageren Ausgleich zufrieden geben. Besser etwaö als gar nichts," hieß ihre Lösung. Papa 'Nordenberg zahlte grundsätzlich" nicht mehr als zehn, manchmal sogar nur füns Prozent. Er nannte jeden Concurs ein Rangiren seiner Verhältnisse." So, Kinder," sagte er, wenn der Ausgleich zu Stande gekommen war, jetzt haben wir glatten Tisch gemacht und können von vorne anfangen. Das wurde jedoch immer fchwie riger, denn Jedermann wußte, daß Herr 3!ordenbcrg seine Schulden grundsätzlich" nie bezahle, und Niemand wollte sich mehr siliden, welcher diesem Ehrenmanne etwas auf Credit gegeben hätte. Einige Wochen niußte er sich denn, ob wohl, ob übel,entschließen. Alles, was ei brauchte, baar zu bezahlen, um das Vertrauen der Gewerbs und Geschäftsleute wieder ein wenig zu gewinnen. . Nach und nach jedoch ivurde er lässiger, und am Ende sing die. alte Geschichte von neuem an : schuldig bleiben, vertrösten, versprechen, die Versprechungen nicht halten, eingeklagt werden, Concurs ansagen, ausgleichen. Daß heftige Auf trilte, peinliche Scenen, grobe Briefe und Schimpfworte mit . unterliefen, war selbstverständlich. Doch Herr Aordcnberg ließ sich durch nichts aus der Fassung bringen. Er lächelte gleichmüthig zu Allem und spielte ' ebenso unbekümmert seine Partie Billard wie seine edle Gat tin mit ewig gleicher Seelenruhe ihre schlechten französischen ötomane las. Laura schminkte sich und strich nach wie vor auf der Gaffe umher. Nur Mignon nahm die Sache ein bischen ernster. Sie konnte sogar weinen vor Zorn, wenn die empörten Gläubiger ihren Vater einen Lumpen" und ihre Mutter eine ,Närrin" und Spitzbübin" hießen. Nach dem Ausgleiche wagte sie sich oft tagelang nicht vor die Thür, aus Furcht, einem der Gläubiger zu begegnen und. ähnliche Worte, wie die soeben angeführten, hören zu müssen. Du bist zu empfindlich, Mignon," sagte Laura zu ihrer Schwester. Ich scheere mich den Teufel um das, was die Leute schwatzen. Warum sind sie so dumm, uns zu borgen ! Sie wissen ja, daß Papa niemals zahlt. Und Necht hat er ! Man muß die Dummheit und Gewinnsucht der Menschen ausnützen, so viel man kann." Seien Sie lieber froh, daß Ihre Schwester nicht denkt wie Sie," schaltete Lotti, das Dienstmädchen, ein, welche die angenehme Gewohnheit hatte, in Alles dreinzureden und sich überHaupt mit der Herrschaft" auf Eine Stufe zu stellen Pflegte. Wenn ich Sie wäre, würde ich mich zu Tode schämen." - Ich habe zum Glücke nicht Ihre zarten vierven, Fräulein Lotti," entgegnete Laura, und es wäre meiner Ansicht nach besser, wenn Sie in die Küchö gingen und arbeiteten,, alistatt immer in den Zimmern Maulaffen feil zuhaben undaufzupassen, was gesprochen wird." Lotti ! Laura !" rief jetzt Frau Mathilde ängstlich dazwischen, um aller Heiligen willen, nur keinen Streit, Kinder!" Das Kind" Lotti fand es nicht emmal der Mühe werth, mit. Laura einen Zank zu beginnen ; sie begnügte sich, der jungen sogenannten Herrin einen kalten Blick zuzuwerfen, und sagte dann vertraulichen Tones zu Frau Mathilde : Was ich Ihnen erzählen wollte, gnädige' Frau. Unser Hausherr ist ein ganz charmanter Mann. Gestern war ich im Hofe und spielte mit den beiden Fratzen (Lotti nannte Laura's Kinder niemals anders als Fratzen,) da kam er in seinem Rollstuhl dahergefahren. Die Laura, wiffen Sie, guckte ihn neugierig an und er lächelte auf sie und fragte sie : . Wie - heißt du denn, liebe Kleine?" - Wirklich !" rief die große Laura. . . (Fortsetzung folgt.) . CHRISXIiYP WIESE, LicheubkStter, 39 N. Eaft Str.
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