Indiana Tribüne, Volume 9, Number 113, Indianapolis, Marion County, 13 January 1886 — Page 2
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i r sch ei, FZzli, MSkÄlNst . Son5gs. Ctc t3al XriSätw !cftet durch ben kragerlZ tr.tlperEol!, fci SarBta ? 'Zxiilut h Cent! pst iio$t. Veid fasa'wnME li nt. V Yoft ng'stSi U BiiratlteiiYan 16 xer ihr. öfj lirtO. Mnrvlnbffr. Indianapolis, Ind.. 13. Januar 1636. Leid in, Dicnsts C er Liebe. Eine an sich ziemlich harmlose Ange legenheit hat aus der-vlerteljährlichen '-Metbodistenconserenz, welche jüngst in Newburz, Pa., stattfand, zu einem gro cn- Skandal und zur vorläufigen Äbsetzung e:ncs Pastorö geführt. für Unbetheiligie ganz amüsante Geschichte hat im wesentlichen folgenden Sachverhalt: - W. R. Webster Kurde vor zwei Jahren zum Pastor der Methodistenkirche in Eugar Loaf ernannt, einem reizenden pennsylvanischen Dörfchen, das seinen . - , . 11 . ' :.v vcamn uaernur von oem legeijornuj gen Hügel erhalten hat, der sich neben ibm nahezu' 1000 Fuß hoch über der Meeresfläche erhebt und auf viele Mei len in der Runde als der höchste Gipfel von Orange-County sichtbar ist. Webster ' hatte außcr einer Gattin und drei Söhn chen auch eine 18jährige Tochter Namens Mav, die durch ihre Schönheit und ihre gesellschaftlichen Talente bald eine her vorragende Nclle im Orte spielte. Im September vorletzten Jahres nun kam ein Jüngling Namens Decker als ..Lehrer an der öfsentl. Schule nach Su gar Loaf ; derselbe fand bald Zutritt im Webster'schen Hause und macbte davon sehr häufig Gebrauch, besonders seit er sich vom Pastor zum Methodismus hatte bekehren lassen und feierlich in die Gemeinde aufgenommen worden war. Mit der Zeit aber kam der mnge Mann in den leider sehr begründeten verdacht, daß seine Bekehrung keineswegs wegen der Schönheiten der Methodistenreligion, son dein vielmehr wegen der Schönheit der Pfarrerstochter erfolgt war, deren Gesell schaft er auf diese Weise öster genießen konnte. Und was noch schlimmer" war: die Pfarrerstochter war damit völlig einverstanden. Sobalo der Pastor hinter diese Sach .ege kam, ergrimmte er beträchtlich, denn er wollte mit seinem Nesthäkchen viel höher hinaus, als es einem armen Schullehrer in die Arme zu werfen. Zunächst rieth er seiner Tochter energisch ab und redete ihr Himmel und Hölle vor, hatte aber damit anscheinend keinen großen Erfolg. Dem Schulmeister wurde bedeutet, daß man seine Besuche nicht übermäßig gern sehe, was diesen jedoch verteufelt wenig kümmerte, so lange zu diesem man" nicht auch Frl. Ä!ay gehörte. Ueberdies gaben sie sich ja auch in der Kirche Nen dezvous. Im nächsten Frühjahre legte Decker feine Stelle nieder, um ein Engagement in Vrocklrn, N. ?)., anzunehmen. Er vergaß indeß Sugar Loaf und seine May nicht, und es gelang ihm mehrmals, gegen den Willen des Pastors mit Letz terer zusammenzutreffen, besonders, als sie von Sugar weg und in einem benachKarten Tistrict als Schullehrerin angestellt war. Webster dachte, eine Europa reise würde seine Tochter vielleicht hei len"; deshalb fuhrcn die Beiden im Juli über den großen Heringsteich". Auf der Rückkehr hörten sie, daß Decker schon wieder in Sugar Loaf als Bildner der Jugend angestellt sei; da jedoch May unterwegs ihrem Bater erklärt hatte, daß sie das Interesse an Decke? völlig verloren habe, so roaren die Eltern vorläusig beruhigt. Das Techtelmechtel wurde daher in aller Stille fortgesetzt und jetzt kommt der böse Feind, der dem ungehorsamen Pärchen eine Brücke baute, und gegen den daher die erwähnte Methodistenconferenz den Aannstrahl geschleudert hat. In dem Sugar Loaf zunachstliegenden ttirchendistrict lebte und amtirte nämlich öer kethodistenpastor H. 23. Edwards, Kelcher auf Webster angeblich furchtbar neidisch war, weil derselbe seine Gemeinde in einen so blühenden Zustand gebracht hatte, daß sie derEvwards'schen bei Weitem den Rang, ablief, während früher dat umgekehrte Verhältniß ge herrscht hatte.' Die Beiden machten ein ander hinter dem Rücken nach Noten schlecht und spielten sich allerlei Streiche. Das wußte das. Liebcspärchen, und daraus baute es. und' nicht vergebens. Als Edwards ersucht wurde, Decker und Frl. Mao zu trauen, übernahm er den Job" mit dem größten Vergnügen, und als er am Tage darauf der Mutter der Neuvermählten begegnete, lachte er ihr in's Gesicht und rühmte sich ölsentlich des gelunqenen Streiches. Das ist es, worauf sich die fürchterliche Anklage gegen Eduards gründete, deren Untersuchung mehrere Tage in Anspruch nahm. Edwards erklärte ganz unverfroren: Liebe Brüder, wenn ich 's nicht gethan hätte, würde sich ein Anderer dafür gesunden haben." Die Methodistenjury war einen ganzen Tag und eine ganze Nacht in Beratbuna, svracb um 5 Uhr Morgens den bösen Edwards schuldig nnd suspendirte ihn bis auf Weiteres als Prediger. An der Heirath ist natürlich nicht mehr zu rütteln, die rasenden Alten" haben aber wenigsten? m ipser gesunven. Berühmte Schlachtpferde. Die Lieblingsrosse von Achilles, Aler ander dem Großen, Eid von Eampeador, Don Quixote, den vier Heymonskindern und' anderen Helden oder Hanswürsten sind von den Dichtern früherer Zeiten viel besungen worden. Aber auch heut - zutage mangelt es nicht an historischen" Rossen, die ihre Berühmtheit durch die ihrer Herren erlangt haben. So haben sich moderne deutschländische Hofpoeten und Andere viel mit Sadowa", dem Lleblmgsrone des Kaisers Wllhelm, be schäftigt. Nachstehend führen wir zwei berühmte Schlachtpferde aus unserem Lande vor,, welche nn Rebelllonskrteze chren Ruf erlanat haben.
Eines der intelligentesten KriegSpferde aller Zeiten war Dick", welcher im Ja nuar vorigen Jahres in Oswego, N. I., das Zeitliche segnete. Er wurde 1852 in dem kleinen Dorfe Mexico, N. I., ge boren, das derWelt überhaupt eine ganze Anzahl Größen der verschiedensten Art geschenkt . hat. Dick" wurde wäh rend des Bürgerkriege? von dem bekannten Adjutanten Robert Oliver ge ritten und war bald der besondere Lieb ling des ganzen Regiments. Er legt? ein ganz ungewöhnliches Verständniß aller Situationen, namentlich auf dem Schlachtfelde, und ein außerordentliches Mltgesühl für die Leiden Anderer an den Tag. Die Soldaten theilten ihre Ra tionen mit Dick" und tranken sogar mit ihm aus einer Flasche. Nach dem Kriege wurde er noch gelegentlich der Feier des 4. Juli von seinem Herrn (welcher 1371 starb) regelmäßig geritten, unb vsn Tau senden begrüßt; bei solchen Gelegenhei ten gewann das gealterte Thier sei gnn zes voriges Feuer wieder. Es starb plötz lich, wie von einer Kugel getroffen. Noch heute lebt Old Sonel", welchen Ltonewall Jackson in allenSchlachten ritt, und auf welchem er auch die Todeswunde empfing. Old Sorrel" hat drei Weiße Füße, die nach dem Volksaberglauben dem Reiter stets Unglück bringen. Das Pferd selbst wurde übrigens nie verwun det. Gegenwärtig ist dasselbe etwa 30 Jahre alt, völlig zusammengebrochen und wird im Kriegsinstitut zu Lexington, Ba., sorgfältig gepflegt. Old sorrel" galt für das ausdauernd ste, Dick" für daS verständigste Pferd im Bürgerkriege. Der Muth und die Kaltblütigkeit beider werden für unüber troffen gehalten. Solche vierfüßige Pro minente verdienen jedenfalls eher, im Gedächtniß fortzuleben, als die Sportpferde eines Geldmagnaten. Glücklicher, als Bismarck. Die Annahme des von dem Miniftn Tisza vorgelegten Gesetzentwurfes, durch
welchen die Legtslaturperrode des unga tischen Reichstages von drei auf fün! Jahre verlängert wird, ist erfolgt. Del Pester Reichstag hat sich mit 215 gegen 130 Stimmen für die Vorlage erklärt. Das Ministerium Tisza hat wiederum etnen Sreg erfochten, der um so bedeu tungsvoller erscheint, als er nicht sowohl einen augenbltckllchen Erfolg bedeutet, sondern vielmehr die Stärkung und Be festigung des gegenwärtigen Systems überhaupt. Allerdings ist dte Befürchtung, daß efc eines Tages der Opposition gelingen werde, Herrn Tisza aus dem Sattel zu heben, nicht so ganz unbegründet. Trsza ist gewiß ein glänzender Staatsmann und hat seit den 10 Jahren seiner Mini sterthätlgkett für Ungarn, oder richtiger für das Magvarenthum Großes geleistet. Aber die Zahl seiner Gegner ist darum nicht geringer geworden, noch entmuthiat; ja, die Wahlen für den Reichstag haben stets eine Stärkung des regierungsfeind lieben Elementes gebracht. , Dte belden Oppositionsparteien befehden ihn im Reichetage auf das Heftigste; den Ei nen ist er nicht magyarisch genug, ver kauft er Ungarn täglich mindestens ein mal an Oesterreich ; den Anderen gilt er wieder als Repräsentant der Gentry, oder als Vertreter des Calvinismus u. s. w. Und diejenigen feiner Geg ner, welche am ehesten Recht zu dieser Gegnerschaft haben, die Nicht magvaren, sind noch dazu mundtodt. Slovaken, Rumänen, Serben Kroaten und Deutsche überwiegen der Zahl nach den vlagyaren gegenüber bedeutend und nur ein unter aller Kritik stehendes Wahlgesetz wie das ungarische konnte den Pester Reichstag zur unbestrittenen Do mäne des Stockmagyarenthums machen. Aber wenn auch die Nationalitäten" an sich im Reiche der Stefanskrone zur Zeit machtlos sind, so sind sie doch im Stan de, die magyarische Opposition (die Un aohangigkettspartei und ctc Gemaßig ten") zu verstärken und so der Regierung Verlegenheiten zubereiten. Tisza hat es verstanden, die vcationa litäten zu Boden zu drücken. Jetzt geht er der politischen Opposition zu Leibe: in vorsichtiger, aber leicht erkennbarer Weise. Die Reform des Oberhauses war nichts weiter, als die Beseitigung des Einflusses eines störrischen und auch der Regierung mitunter durch seine Hart näckigkeit gefährlichen Adels. Die nun mehrige Zusammensetzung des Oberhau sts bürgt dafür, daß künftig daö Mini sterium keine Niederlagen mehr erleiden wird. Nachdem diese Reform geglückt war, wandte die Negierung ihr Augen merk dem Unterhause zu,und da es nicht gut mehr anging, das Wahlrecht einzu schränken, so verfiel man auf die Verlän gerung der Legislaturperiode. Es liegt eben System tn der Treza schen Re formpolitik". (Franksrt. Zeit.) Ein Gesandter in Nöthen. Paris beherbergt gegenwärtig eine Merkwürdigkeit, welche die Zeitungen lebhaft descha tigt. Es ist em Gesand ter, der ohne eigene Schuld seinen Sta tus" verloren hat, wie Peter Schlemiehl seinen Schatten. Außerdem aber hat der Unglückliche keinen Sou in der Ta sche, weil sein König und Auftraggeber in die Verbannung gegangen ist und ihn ganz vergeffen hat. Dieser bedauernswerthe Mann hön am den schonen, wenn auch etwas com plicirten Namen Tann Giet Wun Doank Mm. Er ist oder war der außerordent liche Botschafter des Königs Thiba von Airmah bei der französischen Republik. Vor einigen Monaten nämlich, als die Franzosen trotz ihrer Mißerfolge in Ton kin noch immer von der Herstellung ei nes größeren Indiens" träumten, wußte ver ranzöstsche Konsul m Mandaley den König Ungeheuer zu einer freundschaftli chen Annäherung an die große Republik zu veranlagen. ann um: u. . w., u. s. w. gmg also mit einem Gefolge von 22 Mann nach Paris ab. Er wurde dort mit aro ßem Jubel empfangen, zu allen Festlich keiten hinzugezogen und zum Löwen deS Tages gemacht. Auch brachte er einen Handelsvertrag zu Stande, der den Ein ftuß der Franzosen am oberen Jrawaddv auf ewige Zeiten befestigen und den Grundstein zu dem künftigen Zndo fcbrna" bilden sollte. Die EtaatSmän
ner in Paris, welche die sue Welt
ooern mocyren, oarmr ymteryer m ihren Colonien" der Handel von Engländern und Deutschen besorgt wird, träumten bereits davon, daß sie von Birmah aus die Briten auS Indien vertreiben und China unter französische Herrschaft brin gen würden. Doch zu ihrem Leidwesen rückte General Prendergast kurz darauf in Mandaleh ein, König Thiba wurde als Gefangener nach Madras gebracht, und der Vicekönig von Indien erklärte Birmab für einen Bestandtheil des Rei ches Ihrer Majestät, der Kaiserin von Indien. Jetzt saß Tann Giet mit seinen 22 Begleitern in Paris fest. DaS französi sche auswärtige Amt erklärte ihm, daß er sich nicht selbst seiner diplomatischen Stel lung entledigen könne, und als er sich an das englische auswärtige Amt wendete, gab ihm Lord LyonS zu verstehen, man viffe m London amtlick Aberhaupt nichts von seiner diplmtiscyen Sendung und könne ihm daher keinen Rath' ertheilen. König Thiba hat nichts mehr von sich hören , lassen, und der arme Gesandte weiß nur aus den Zeitungen der Barba ren, daß sein Herr und Meister kein Ge walt mehr hat. ' Als Mensch muß Tann Giet sich sgen, daß er am besten daran thäte, nach Hause zu reisen, aber als Ge
sandte? mnß er sich die Frage vorlegen, ob er gehen darf, ehe er formell abgelöst ist. Attlleicht würde er sich schneller ent, scheiden, wenn es ihm nicht an dem nö thigen Reisegelde fehlte. Fischerlust aus Vergseen. In den Hinterwäldern von Pike Co., Pa., betreibt ein großer Theil der Be völkerung jeden Winter, wenn die zahl reichen Bergseen gefroren sind, eine ori ginelle, rn weiteren Kreisen völlig unbe kannte Art. von Fischerei, sowohl des Vergnügens, als deS Erwerbs halber. Ein Korrespondent in Drngman s Ferry schreibt neuerdingS darüber : Alle Seen dieser Gegend wimmeln von ,8uckra" oderSchildfischen (echineis) und auf diese werden seit einer Woche wieder großartige und eigenthümliche RazziaS veranstaltet. Für Einen, der um ersten Male eine solche Fischergesell chast-auf einem hohen Bergsee in Thä tiakeit sieht, hat die Sache viel Roman tischeS. Das ElS ist so rem und durch sichtig, als wäre eS ein Boden aus dem hellsten Glase, und so glatt, da Nie mand ohne Eisschuhe oder Schlittschuhe darauf stehen kann. Die Zahl der Fr scher ist eine unbegrenzte, doch sind zu ei ner Gruppe mindestens 66 Personen erforderlich, um den Sport wirklich in tereffant und aufregend zu machen. Es werden zunächst Löcher von etwa 1 Fuß Durchmesser und 56 Fuß von einander entfernt in das Eis geschnitten. Alle diese Locher liegen in einer Linie, parallel mit dem Uferrand und ziemlich nahe bei demselben. Um es bei der schneidenden Kälte lange aushalten zu können und dabei Vergnügen zu haben. machen die Fischer ein oder mehrere große Feuer auf dem Eise, und damit auch die Erwärmung des inneren Menschen nicht vernachlässigt wird, steht ein Demijohn mit Geistigem" in der Nähe; ; Nachdem man sich gehörig vorbereite: hat,' beginnt die Arbeit. Alle Fischer, außer einem, stellen sich jeder vor einem Eisloche auf. Sie haben etwa 4 Fuß lange Stangen rn der Hand, an deren Ende sich vier große, mit den Rücken ein ander zugekehrte Haken befinden ; eme solche Stange bildet eine furchtbar wirksame Harpune. Einer von der Gesell schaft faßt indeß 4 oder 5 Fuß seitlich, nach dem Ufer zu, Posto und schlägt mit einer Axt oder mit einem Schlägel, wie sie zum Eintreiben von Kellen benutzt werden, drei oder viermal auf das Eis. Dieses Geräusch versetzt die Schildsische, die sich stets massenhaft am Ufer entlang aushalten,, den größten schrecken, und sie schießen alle, dicht zusammenge drängt, in daS Tiefwasser hinaus, um der vermeintlichen Gefahr zu entgehen. Sie Zwimmen immer sehr nahe an dem Eis, und sowie ein Hause von ihnen an ein Eisloch kommt,' wird die Harpune viele Male blitzschnell hinuntergestoßen und ebenso rasch wieder herausgerissen. und jedesmal bleiben em oder zwervchild sische daran hangen. Die gespießten Mische werden natürlich sofort auf daö EiSgeworfen,und zwar haben die Fischer darin eine solche Gewandtheit, daß sie die Thiere gar nicht anzurühren brau chen, sondern sie durch gewisse Bewegun gen der Harpune' geschickt und schnell ab schütteln. Diese Augenblicke sind die aufregendsten der ganzen Fischerei; die Luft ist oft mehrere Minuten lang mit den beständig abgeschleuderten,zahlreichen Schildsischen gefüllt, und die Fischer schaaren arbeiten mit einer so leidenschaft lichen Hast, als wollten sie in einige Minuten Millionäre werden. Nachher sieht man das Eis mit Büscheln von Fi sehen bedeckt. Allmälig verlieren die glücklich an den Eislöchern vorüberge kommenen Fische ihren Schrecken und kehren einzeln nach dem Ufer zurück. Die Fischer machen- eine halbstündige Pause, setzen sich- an ihre lodernden Feuer und zechen,oder sie laufen Schlitt schuh. Dann wiederholt sich dasselbe Schauspiel, wie vorher, und so geht es Viele Stunden lang fort. ' Die Schildsifche werden ', über eme Fuß lang und haben ein Weißes, süßes und nahrhaftes Fleisch, daS bei den interwäldlerfamilien sehr beliebt ist. Mitunter werden bei jenen RazziaS auch Grashechte und Barsche erwischt; doch kommt dieS nur selten vor, denn letztere Thiere sind zu intelligent, um oft aus einentriclc",wie der genannte, hereinzw fallen. : Dieser Sport, so wenig er auch bei der großen Welt bekannt ist, wird schon seit den Tagen der ersten Besudelung jener Bergwälder betrieben. Ein alter Pio nier, der einst in seinem abgelegenen Heim eingeschneit wurde, und dem die LebenSmittel ausgingen, soll jenen Kniff in der Noth erfunden haben. Sin Stück OlormonengeschitJte. Zu den merkwürdigsten und charakteri ftischstenpisoden in der Geschichte UtahS gehört jedenfalls daS Wirken und daS blutige Ende deS abtrünnigen" Apostels Joseph MorriS. AuS diesem noch nicht viel außerhalb UtahS bekannten Capitel dürften gerade jetzt einige Mittheilungen mit aroßem Interesse lesen werden.
MörriS gab sich für elnen Propheten und Seher aus und donnerte gegen die Corruption der regulären Mormonenhei ligen. Natürlich gefiel daS Letzteren nicht. Man verfolgte ihn von Stadt zu Stadt, bis er endlich in der schönen Thalschlucht des Weberflusies eine Zu siucht fand. Hier predigte er gleich Johannes in der Wüste, und Hunderte aus allen Theilen deS Territoriums ka mcn zu ihm hinaus, lauschten dem Strome seiner volkstümlichen Beredtsamkeit und brachten ihm reich lich eVorrüthe aller Art. Nahezu 2 Jahre lang dauerte diese Bewegung, und schließlich ließen Viele Männer, Weiber und Kinder ihr Heim im Stich, um mit dem Volkspropheten eine neue Eolonie zu bilden, wo das unverfälschte Evangelium gelehrt und ausgeübt werden sollte. Die Colonie organisirte sich endlich militärisch; mehrere Compagnien Infanterie wurden errichtet und exercierten regelmäßig. Joseph Morris wurde als Fürst der ganzen Erde proclamirt. Das war im Monat Mai 1862.Die zünftige Mormonenkirche so wie die Territorialregierung konnte aber jetzt der Sache nicht länger unthätig zuschauen. Unter Führung des bekann ten Robert Burton rückten 500 Mann Mormonenmiliz, die gut bewaffnet und auch mit Geschütz versehen waren, gegen die Colonie an. Man schickte Abgesandte in das Fort der Vkorrisiten, welche Haft befehle gegen Morris und die übrigen Rädelsführer vorzeigten. Die Secte hielt jedoch treu zu ihrem Propheten; die Haftbefehle wurden öffentlich verbrannt, die Gesandten ließ man jedoch unbehelligt zu ihren Auftraggebern zurückkehren. Darauf wurde unverzüglich der Sturm gegen das Fort eröffnet. Die Morrojiten griffen anfangs nicht zu ihren Waffen, sondern knieten nieder und schrien laut zum Himmel, während die Kanonen der Miliz furchtbar unter ihnen aufräumten. Endlich erscholl je doch der Ruf : .Schirmt Weib und Kind, so gut Ihr könnt, meidet jedoch, wenn möglich, das Blutvergießen!" Dann wurden-Gruben aufgeworfen, in denen die noch am Leben besindlichen Frauen und Kinder versteckt wurden, während die Männer weiter kämpften. Mehrere Tage dauerte der Sturm; die grüßlichsten Scenen spielten sich aber ab, als die Mor risiten schon die weiße Flagge ausgezo gen hatten. Die N!ormonenmilizen rück ten ein und mordeten Alles, was ihnen in den Weg kam, vor Allem den Prophe ten selbst. Die wenigen Ueberlebenden wurden gefesselt und nach Salt Lake City gebracht, jedoch später vom Gouver neur begnadigt. Äom Inlande.
Montreal will für dendieS jährigen Carneval einen größeren und. prächtigeren Eispalast alS je zuvor herstellen. Bier Städte, resp. Ortschaf, ten in Colorado liegen auf einer Höhe von mindestens 9000 Fuß über dem Meeresspiegel. Für Pennsylvanien gehen die besten Neujahrswünsche in Erfül lung, schreibt bissig ein dortiges Blatt, Die Legislatur feiert nämlich dieses Jahr. Die ganze Perlfifcherei in Mexiko, von der Mündung des Colorado Flusses bis zur Grenze von Südamerika, steht jetzt unter der Controlle einer einzi gen Gesellschaft. Der Agent der in Maine seßhaften Kaffamaquoddy Indianer sagt m seinem Jahresbericht, seine Schutzbe fohlenen seien 531 an der Zahl, und durch die Bank seien sie eifrige Farmer. Fußball auf Rollschuhen" ist der neueste Sport, der jetzt in den ! Neu-England-Staaten betrieben wird. Es soll sehr amüsant sein, hauptsäch lich wohl für die Zuschauer, die ihr Fallfläche nicht gefährdet sehen. Ein Chinese Namens Foy Lee hat in Philadelphia ein chinesisches Orchester gebildet, das einen ganz gräß lichen Spektakel verüben soll. Foy Lee g'.'ht nie unbewaffnet auS. Er weiß, da die Nemesis ihm auf den Nacken sitzt. In Hartford, Co nn., dürfen seit einiger Zeit am Sonntag nach 10 Uhr Vormittags keine Zeitungen mehr auf der Straße verkauft werden. Die kleinen Straßenaraber, welche darin einen ungerechtfertigten Eingriff in ihr Privilegien erblicken, .kicken" nach Lei beskrästen, doch wird ihnen das schwer lich viel helfen. Neulich wurden nahe Ama ganset, L. I., eine Anzahl Walsische be. merkt. Schnell wurden mehrere Boote flott gemacht, und die Mannschaften der selben machten Jagd auf die Meercoloffe, jedoch vergebens. Die Walsische waren flinker und schlugen sich seitwärts in die Büsche". Die ganze Beute, welche die Expedition mitbrachte, bestand in einer großen Robbe. Ein Farmer auö der Näh von DallaS, Tex., verschwand kürzlich. Er hatte zur Zeit viel Geld bei sich. Seine Gattin bietet eine Belohnung von 5500 Demjenigen, der den Berschwunde nen zurückbringt, todt oder lebendia". Für den glücklichen Besitzer einer so lie benSwürdigen Gattin wäre es jedenöfallS besser, wenn er nicht lebendig in die Hände semer Bersolger siele. In Sumner County, Tenn., scheinen sich die Prominenten" mit Vorliebe mit Pferdediebstahl zu befassen. Vor einigen Tagen ward Asa Williams, der Sohn des wohlhabenden und ein flußreichen Bürgers Leighton Williams von Gallatin nebst seinem Better Pomy Williams wegen Pferdediebstahls ver hastet. Tom Haycraft, ein Viehhänd ler in Gallatin, ward ebenfalls vor eini gen Tagen wegen Pferdediebstahls in's Gefängniß gesetzt, und es soll ein form licher Ring" bestehen, der Pferde und Maulesel stehlen und nach Kentucky zum Verkauf bringen läßt. . Auf unseren Colleges für Damen ist der Lehrplan nach dem Grund satze aufgebaut: Wer Vieles bringt, wird Manchem etwas bringen." Die jungen Damen lernen alle möglichen und unmöglichen -Sachen, einen Sperlings bissen und nichts ordentlich. Kürzlich l ii' i rrs. r oeoanme eme zunge ame m aj&cuin ; College (Ohio) über das Thema: B e schlosst n,daß eine bedeutende intellec welle Ausbildung daS ea erkältet."
Man muß wirklich Respect bekommen,
wenn man das liest. Ob die glucklichen Männer, welche diese Musterpüppchen amerikanischer Civilisation zu Frau be kommen, dann und wann auch einmal eine nicht versalzene Suppe zu sehen be kommen, das ist allerdings eine ändert Frage. E ine Frau, die gar nicht zu wissen scheint, was Eifersucht ist, und die sehr merkwürdige Ideen von Moral hat, ist Frau James Sutton aus Brooklrn, N. I. Ihr Mann hatte ein Mädchen, hrtä in hpmMfvn Anuft tnofcnf ferttifti4 mv vvttv vvyfr und das Mädchen kam zu ihr, um ihr I snne -jcoty zu klagen. Die würdige Dame lächelte und sagte: Wenn er Dich liebt, so ist das ganz in Ordnung. Wir haben uns nicht selbst erschaffen und können nicht sagen, wen wir lieben und wen wir nicht lieben werden." Das ist aus Frauenmunde jedenfalls die unge schminkteste Vertheidigung der freien Liebe, die wir noch gehört haben. Im Jersey Citv, N. I., kam dieser Tage der gewiß seltene Fall vor, daß ein Polizist einen Einbrecher vom Tode errettete. Eine Frau Rosen entdeck te in ihrer Wohnung im 3. Stock deS HauseS zwei Diebe und schlug Lärm, worauf Polizist Hildebrand herbeieilte. Die Einbrecher erkannten, daß es Zeit fei, die Flucht zu ergreifen, und eilten nach den Fenstern hin. Einer der Burschen entkam durch ein Korridorfenfter, durch welches sie auch eingestiegen waren, aber der andere beging ein Versehen und sprang in ein Fenster hinein, welches nach einem Luftschacht hinführte. Poli zist Hildebrand packte ihn bei den Beinen und zog ihn in das Zimmer zurück, wo durch er ohne Zweifel dem Diebe daS Leben rettete, denn derselbe wäre jeden falls den Schacht bis in den Keller hinun tergefallen. Was andere und viel klei Lere Städte schon längst besitzen, fehlt in New Jork noch immer, eine freie öffent liche Leihbibliothek. In Baltimore wurde vor einigen Tagen ein derartiges Jnsti tut eröffnet, für dessen Gründung und Fortführung ein großmüthiger Bürger, Enoch Pratt, vor einiger Zeit 51,000, 000 hergegeben hatte. Sollte eS in New Jork, so klagt ein dortiges Blatt, der Stadt der Millionäre, nicht einen einzi gen geben, der seinen Namen verewigt und sich den Dank der lebenden Genera tion, wie der kommenden, verdient, in dem er die Stadt mit einer freien Leih bibliothek ausstattet ? Es ist beschämend für die größte Stadt der neuen Welt, daß sie in dieser Beziehung hinter vielen ihrer kleineren Schwestern zurückstehen muß. Recht liebenswürdige Ver wandte hat der zum Tode verurtheilte Mörder Joseph Groblewöki aus New Jork. Durch inständiges Bitten brachte er seine Verwandten, zwei in Jersey City ansässige Neffen, dahin, daß sie unter ihren polnischen Landsleuten 5400 biS L500 sammelten, um die erforderlichen Gerichtskosten zu bestreiten. Als sie in dessen das Geld beisammen hatten, be hielten sie es für sich und weigerten sich, einen Advokaten zu engagiren, welcher die nöthigen Schritte )ur Appellation thun sollte. Groblewski gerieth darüber in helle Verzweiflung und ließ die beiden Neffen um Alles in der Welt bitten, ihn doch wenigstens einmal im Gefängniß zu besuchen, damit er die Sache mit ihnen besprechen könne. Die Neffen sind da raufhin auch wirklich nach dem Gefäng niß gekommen, haben jedoch erklärt, sie würden das Geld nicht für Advokaten kosten ausgeben, denn das nütze ja doch nichts, dafür 'aber wollten sie ihm ver sprechen, daß sie ihn anständig begra ben lassen werden. Das ist ein sebr zweifelhafter Trost für den armen Teufel. HÜM ! No. 27 & 39 Süd Delaware Straße. Da größte, schönste n. älteste Lokal in der Stadt Sttränk aller Ixt, sowie kalte Speisen. vor ,ügliche Bedienung. Die prachtvoll ,n gerichtete Halle steht Vereinen Logen unt tlvaten lurÄbhiltung von ttftltn, Sin icnen und rjammtunge unter ucercuen cbin jungen gut wcrruflutif. Jaoob Roh, 5esck2ttilnirer. 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