Indiana Tribüne, Volume 9, Number 111, Indianapolis, Marion County, 11 January 1886 — Page 3
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DieAnzusriedenen
Roman von Emil Mariot. lFortsekung.) cy yabc Kopfweh," sagte Mignon, und muß in'ö Freie. Goethe oder wer sonst den Ausspruch gethan hat, hatte Recht : Der Himmel bewahre uns vor unseren Freunden." Arm in Arm schlenderten sie aus der Strane umher. Laura war heute be sonders stark geschminkt, lachte oft laut auf und benahm sich sehr auffallend. slVt.inmi v.ctfU immr iififlsliiniii. fiicfore iivitv y 'f'v sich zu zerstreuen und aufzuheitern, in dem iie theltwelze aus Laura s Betragen einging. Laut sprechend und lachend, vsuu an der Anderen lehnend, so kamen sie des Weaes einber, wurden anaegant, manchmal auch angesprochen, und Laura dergaß sich in ihrem Uebermuth einmal so weit, daß sie einem jungen Manne, welcher im Vorübergehen ihre Hand ersafzt und gedrückt hatte, die Zunge zeigte. Miqnon wollte ibr darüber einen verweis eilheilen, mußle jedoch wider Willen über Die Mimik der Schwester lachen. Doch plötzlich verstummte sie und wurde lelchcnblan. Drei schritte von il?r entfernt stand Felix Zastrow. klx - ' f W ' V f t - f. Idö lie einen lugenvlla lang ouraiooyrend an und scbrilt dann mit einem kal:en, beinahe verächtlichen Gruß an ihr vorüber. Was hast du denn V fragte Laura, da Mignon Mühe hatte, sich aus den tfixßen zu halten. . er verr, welcher mich weben gegrüßt hat. loar der junge Zastiow," stammelte MiAnon. ,.'un : Was it dabei ?" Mignon schaule die Schwester verstört an. ür hat Alles gesehen ! Er muß Alles gesehen haben !" rief sie sa;t verzweiflungvvoll. Was denn Was soll er denn gesehen bben?" Zi du die Zunge herausrecktest und '''U tcu IiKI! zrdxz ciicrtc pwtziicy ernst vrem. Tu hast Stecht, das ist dumni," sagte ne dann. Mußte ihn der latan auch gerade in diesem Äugenblicke herführen'." Schweiqend begaben sie sich nach Hause. Auf dem Heimweg lachte weder die Eine noch die Andere. ..Wenn jemals etwas gewonnen war. nun ist Alles wieder verloren," sprach es in Mignon, als sie daheim war. rxx' . r f ... r O t f . i . T . TiM oenommenem, fiou iiopsenvein Herzen sucyle sie am nacysien age ihre Freundin aus. Max Hell veleitete sie. Der Abend war bereits heicmgebrockett. Mignon wußte es seit . . . r ' . t i ... einiger Zeit immer o einzurla)icn, oap es bend wurde, bevor sie Zeit fand, -,u Elsa hinüber zu gehen, denn ihr war bekannt, daß Zastrow stets nur den : r t r 's. 1. ..' Ävend v?i leiner amliie zuzuoringen Pflege. . . . Als Miinon und Mar Hell in das Wobn'.immer traten, fanden sie den hm en 'Arzt bereits anwesend. Er ging iip u'ii entgegen, gab Mar freundlich die Hand und begrüßte Mignon nur durch .-ine stumme Verbeugung. Mignon verbeugte sich scheu. Zastrow trat sogleich von ihr weg und ließ stch mit Max Hell in ein Gespräch ein. Elsa war an diesem Tage ausnahmsweise sehr unzugänglich. ie forderte Mignon aus, an ihrer Zeite Platz zu nehmen, doch sagte sie sonst kein Wort. Frau Berger war hicht sichtbar. Sie sei unwohl und liege zu Bette, berichtete Elsa auf V!ignon's ,?aae nach dieser Tame und entfernte sich sehr ost, um nach der Kranken zu stauen. Ä!ignon füblte sich verlassen und unbehaglich. Sie wagte kaum den Blick ,u erheben, und als sie es einmal furchtsam that und nach Zajtrow hinsah, be.neikte 'sie, daß dieser ihr den Stücken zu n'endete. ..Wir sind beute Beide verstimint," i.igte Elsa endlich. Ich nun ich wer?e )ynen em andereömai velchlen, was mich quält. Aber Sie? fehlt Ihnen et-va-ö :" Ihre trübe Laune muß auch auf mich 'idergegangen sein," antwortete Mignon, ich war ganz heiter, als ich kam, aber jetzt " Sie seufzte und legte die Hand an Stirne. Mir thut der Kopf sehr wr murmelte sie. Weißt du kedn .Mittel gegen Kopf'chmerzen, Felix V fragte Elsa. . . ' Das Fräulein soll kalte Umschläge ichmen," versetzte dieser frostig. Migum schwieg. Elsa stand neuerdings auf iild verfügte sich in das Krankenzimmer idier Mutter, welche nach ihr gerufen atle. Herr Hell!" ertönte gleich daraus Elsa's Stimme. Sie befehlen, Fräulein 1" Kommen Sie herein zur Ä!utter. Sie möchte em wenig mit Ihnen plauoern." Max erfreut? sich der Ernst der Frau Berger, weil er ein geduldiger Zuhörer war und niemals widersprach. Nasch eilte er in's Krankenzimmer. Mignon und Zastrow waren allein. Eine zeitlang schwiegen Beide. Dann erbob Mignon das Auge und sah ihn an. Sie begegnete seinem kalten und forschenden Blick. . Was baben Sie gegen mich?" fragte , ' t teile. Ich, mein Fräulein? Nichts !" Das ist nicht wahr." Sie erhob sich und ging zu ihm hin. . Ich habe Ihnen gestern mißfallen, gestehen Sie i " ! Wenn Sie es hören wollen, ja. Sie haben nur gestern sehr mißfallen. Mignon blieb jetzt eine kleine Weile stumm. ,,Am Ende ist es gleichgiltig," sagte sie hierauf mehr für sich als zu ihm gewendet. Icb gewöhne mich schließlich daran, daß ich aller Welt mißfalle. Jhrer Schwester bin ich nichts, Ihrer Muijer ebenfalls. Den Hell ruft sie zu sich, aber mich nicht! Allen hier bin ich im ftugenehm und lästig, ich will lieber fortgehen." Sie griss'nach ihrem Hute. Zastrow aber nahm ihn aus ihren Handen und legte ibn auf einen Stuhl. Sie irren, wenn Sie glauben, daß ! Sie auch mir nichts sind," sagte er mei ' nem Tone, welcher, so unterdrückt er
Nang. sie beinahe erschreckte. Gut ein ich Ihnen allerdings nicht, und Sie gefallen mir auch nicht, aber es gibt Momente, in denen ich Sie hasse. Gestern .habe ich Sie gehaßt. Warum, mein Fräulein, benehmen Sie sich auf der Straße so dreist und ungezogen ? Kann es Ihnen denn irgend ein Vergnügen bereiten, Aufsehen zu erregen, versolgt und angesprochen zu werden ? Ich habe mich gestern für Sie geschämt und bin ein Mann, und Sie, ein junges Mädchen Mir steht zwar kein Recht zu, in dieser Weise zu Ihnen zu sprechen,"
sagte er abbrechend, aber ich nehme mir dieses Recht, denn Sie thun mir leid." Er ergriff ihre' beiden Hände und drückte sie zornig : Sie sind ein abscheuliches Geschöpf, Mignon !" murmelte er verbiffen und ließ ihr Händchen wieder f allen. Mignon schaute ihn mit funkelnden Augen an. Äie glich sie in diesem Augcndlicke ihrer Mutter! Und daß sie die echte, rechte Tochter dieses Weibes war, das sollten ihre nächsten Worte beweisen. Mignon war weder klug noch besonnen, sie sprach aus, was ihr just in den Kopf kam, und das that sie auch jeyt. Soll ich Ihnen etwas sagen ?" fragte sie und stellte sich knapp vor ihn hin. Sie iUix'ii im Begriffe, sich in mich zu vertieven." Zastrow wich vor ihr zurück. Das u hören, hätte er, hätte RUnumd verbuchet. Eine Minute lang war er sprachSie sind maßlos eitel, mein Fräulein," sagte Zastrow. Wenn ich ge.i'ui bätte, daß ie meine Besorgnis; um ,i:i1i Huf auf diese Art deuten würden, j..ue ich mich gehütet, zu Ihnen zu spre.ren. wie ich es gethan habe. Es foll kein .'.reitesmal geschehen. Lachen Sie sortan -.uf der Straße, kokettiren Sie mit dem rrndesten, treiben Sie, was Ihnen gut .'i'.ufi, ich werde mich nie wieder darum lun.niern Und nun laffen Sie uns von ai.keren Dingen sprechen. Denn dieses Thcma ist zwischen Ihnen und mir auf unni.-r abgethan." Wie Sie befehlen," entgegneie Mi :.on trotzig und höhnisch und warf das Haupt zurück. Elsa und Max kchrtcn zurück. Wollen wir nicht nach Hause gehen, Fr..ulein Mignon i" fragte der Letztere ,Die gnädige Frau ist sehr univohl und bedarf ungestörter 3iuhe." Mignon nickte. Waö lesen Sie da fo eifrig?" fragte sie Elsa, welche eine Zeitung in der Hand hielt und unverwandt die Augen daraus heftete. Ich ivrrde es Jhneii morgen sagen," antwortete Elsa ausfahrend. Besuchen Sie mich recht früb, etwa um II Ubr. Um diese Stunde pflegt die Mutter zu schlafen." " VvU. Mignon war besä'astil :5ren Mantel ;u't.t:i.pfen und sck'auie in gebückter lcllili.a ncuaieria binaui 'u Elsa. ...Ha en Sie mir vielleicht ein Geheimniß anuvcrtrauen?" Ja, doch jetzt still davon ! Adieu !" Auf Wiedersehen. Geben Sie mir hren Arm, Herr Hell ; ich bin müoe. ie nahm vcax s Ärm und warf dabei einen boshaften Blick auf Zastrow, welcher diesen finster erwi derte. Adieu !" rief sie ihm nachlässig zu und stützte sich vertraulich auf den Arm ihres Begleiters. Heute habe ich dich geärgert, und nicht du mich, wie daS erstemal! dachte sie lm Abgehen, trmm phirend. Zastrow setzte sich auf einen Stuhl und schaute mit sinster gefalteten Brauen auf den Boden. Du eitles, frivoles Geschöpf !" dachte er grollend. Elsa hatte noch immer das Zeitungsblatt in der Hand und blickte hinein. Was stand so Besonderes darin? Nichts, eine einfache Kunstnotiz : Der Pianist, Herr Sergei Manesco, hält sich seit einigen Tagen in Wien auf und wird am 12. Februar unter Mitwirkung einiger einheimisckerKünstlerein Concert veran stalten." Das junge Mädchen faltete das Blatt zusammen und legte es auf den Tisch. Ihre Hände zitterten dabei und ihre duster brennenden Augen stierten wie abwesend in's Leere. IX. Nun, Elsa ?" 2ic Änaeredete aav lerne Antwort, ie c:;, stand mit verschränkten Armen da und blickte unausgesetzt auf die Spitze ihres Fußes, welchen sie nervös hin und her bewegt. Sie haben mich doch herbestellt, um mich in ein Geheimniß einzuweihen," fuhr Mignon fort. Da bin ich, Ihre Mutter schläft also?" Ich bin unglücklich, Mignon," stieß Elsa hervor. Sehen Sie, ich bin reich, jung und schön. ' Ich könnte das Leben genießen, wenn ich wollte. Mein Vater hat mich verzogen und mir nieinals einen Wunsch versagt. Ich habe viel Schönes gesehen, habe herrliche Reisen gemacht, und im Winter hat mein Vater mich auf Bälle, in Eoncerte, in's Theater geführt, so oft ich wollte. Ich trug die feinsten Kleider, ich fuhr spazieren, ich hatte Alles, was ein Mädchen haben kann. Ich war glücklich damals. Heute lebe ich wie eine Einsiedlerin. Und soll ich Ihnen sagen, warum dem so ist ? Ich habe geliebt, geliebt, wie man nur einmal im Leben lieben kann, und und bin betrogen worden," schloß Elsa mit erstickter Stimme und zerrte an dem Taschentuche, welches sie- m der Hand hielt. Sie, Elsa!" rief Mignon, schwankend zwischen Mitgefühl, Neugier und Scha denfreude. . Ja," sprach Elsa, die Schadenfreude nicht heraushörend oder nicht beachtend, ,,Jm Sommer war es ein Jahr, daß ich jenen Mann kennen lernte. Meine Eltern und ich befanden uns in Südunaarn m einem Badeorte : er heißt Herkulesbad oder Mehadia, und dürste Ihnen vielleicht dem Namen nach bekannt sein. (Dkignon nickte.) Meine Eltern gebrauchten. dort Bäder, und ich amüsirte mich. Herkulesbad ist so recht der Ort dazu. Nationen aller Art sind dort zu finden: Flüssen, Türken, Vluma nen, Unaarn, Serben, Deutsche. Alle möglichen Idiome hört man sprechen. beinabe jeden Abend wird aetanit, am
Tage werden gcmelnschaftlicheAuöslüge gemacht, eS herrscht dort ein lustiges, geselliges Leben." (Das wäre ein Ort für mich," dachte Mignon. DieÄojaren sollen sehr reich sein.") Eines Abends," erzählte Elsa weiter, saß ich mit meinet n Eltern im Eursalon und durchblättci tc die Curliste. Da siel mein Auge aus einen Namen. Sergei Manesco, laut, te er. Höre nur, Aiutter," rief ich über müthig ich konnte damals noch übermi ithig sein welch' ein interessant lli ngendcr, fremdartiger Name! Der Träger desselben muß aussehen wie
ein Ikomaniz eld, sonst thäte er bcffer, seinen Nennen zu ändern." In diesem Augenblick fühl :e ich, daß Jemand stehen blieb. Ich schaute auf und gewahrte einen jungen .Mann, welcher mich lächelnd ansah. Ich wurde dunkelroth. Sollte am Ende l er ? Meine Vermuthung bestätigte sich bald. Sergei Manesco selbst war ah welcher meine kindischen Worte gehör t hatte. Er war nach Mehadia gekomi nen, um dort ein Clavierconcer: zu geben. Ich sage Ihnen nur, daß ich ihn jcjwn fand, daß ich mich über meine thörichte 3kede ganz unVerhältnißmäßig argem , daß ich mit einem Wort, ich glaube, daß ich ihn vom ersten Augenblick an liebte. Im Anfang äußerte sich dieses plötzliche Gefühl auf son derbare Weise. Andere Mädchen kokettiren, bemühen sich, diesen oder jenen Mann zu erobem, auch wenn er ihnen sonst gleichgiltig ist." (Mignon senkte den Blick. Spielt sie auf mich an ?" fragte sie sich.) Solche Dinge waren mir immer fremd," fuhr Elsa fort. Ich hatte mit Keinem getändelt, an Keinen gedacht ; es kam mir demnach ganz unbegreiflich, ja geradezu unheimlich vor, daß ich nrit einem Mal einem Mann gegenüberstand, an dem ich wider Willen immerfort denken mußte. Ich mag nicht!" rief es in mir, und da ich mich nicht zwingen konnte ihn zu vergcffen, rächte ich mich an ihm, indem ich ihm kalt und abstoßend begegnete. Er suchte mich aus, wo immer er konnte, und mir wurde leichter, wenn ich ihn absichtlich, offenkundig mied oder beleidigte und zurücksetzte, ich wollte ,ihn glauben machen, daß er mir gleichgiltig sei, was ich selbst längst nicht mehr glaubte, und doch war es ein zweifelhafter Triumph für mein Herz, wenn es mir gelungen war, ihn zu kränken. Und das gelang mir oft ; eö schien wenigstens so. Er war ein eitler, verzogener Mttisch, gewöhnt, rasch zu siegen.. V!ein Widerstand befremdete ihn und zog ihn doch wieder an, weil er ihm etwas Neues war. Doch endlich Verließ ihn der Muth oder die Geduld. Eines Abends, meine Kälte hatte ihn auf's Aeußerste gereizt, sagte er zu mir : Ich reise morgen ab." Da hatte ich die Empfindung, als ob ein Dolch durch mein Herz führe ; er batte im Ernste aesprechen, daS fühlte ich. Ich vertrat ihm den Weg. gleichsam als fürchtete ich, daß er mich in diesem Augenblicke schon verlaffen könnte, und sagte : Nein ! Sie dürfen nicht fort! Ich leide es nicht!" Noch heute meine ich, den Druck zu spüren, mit welchem er da meine Hand umspannte. Ich erfuhr in dieser Stunde, daß er mich liebte, und ich sagte ihm, daß ich ihn wieder liebte und nach einigen Tagen war ich seine Braut." Endlich'" rief Mignon befriedigt aus. Wie kann man nur so thöricht sein, sich selbst so lange zu quälen und martern?" Also ich war seineBraut,,, wiederholte Elsa mit einem schweren Scuszer. Dem praktischen Sinn meiner Eltern sagten weder ianesco's Künstlerbcruf noch seine Verhältnisse, noch er selber zu. Indessen war ich des Vaters Liebling, auch kannte dieser mich gut genug, um zu wissen, daß weder Drohungen noch Bitten oder Vorstellungen im Stande sein würden, mich von ciiicm fest gefaßten Entschlüsse abzubringen. So gab er denn zögernd und widerstrebend seine Einwilligung. Einige Wochen nach meiner Verlobung erhielt ich einen Brief von einer mir unbekannten Hand. Die Schrift war unleserlich, nachlässig, der Brief duftete stark nach Moschus ; bevor ich ihn öffncte, wußte ich schon, daß ich die Stunde ver'.viinick'en würde, in der ich ibn erkalten. Ich will Ihnen diesen Wisch vov. lesen, denn ich habe ihn aufbewahrt. Elsa ging zu ihrem Schreibtisch hin, öff nete eineLade und holte einige Briefe aus derselben hervor. Einen dieser Briefe schlug sie auseinander und hub an zu lesen : Sie stehen im Begriffe, sich mit einem Unwürdigen zu verbinden, mein Fräulein. S. M. ist verschuldet ' und braucht deshalb eine reiche Frau. Sein Herz hingegen gehört einer Anderen, in deren ?!amen er Sie und Ihre Leichtgläubigkeit verlachen wird, wenn Sie einmal seine Frau sein werden. Seien Sie auf Ihrer Hut und schlagen Sie diese Warnung nicht leichtsinnig in den Wind. Sie würden es später bitter bereuen." Elsa faltete das Papier wieder zusammen und griff nach einem anderen. - Zwei Tage später," sagte sie, empsing ich ein neues Schreiben von derselben Hand. Hören Sie, Mignon: Mein Fräulein ! Sergei Manesco hat zsvej Jahre lang in Nußland gelebt und, als er sich in Petersburg aushielt, ein Verhältniß mit einer Dame aus der eleganten Welt angenüpst. Da S. M. nichts Anderes sein eigen nennt, als Schulden, sieht er sich gezwungen, eine Geldheirath einzugehen. Einstweilen lebt er von jener Dame getrennt, doch einmal mit Ihnen vermählt wird, er sie wieder zu sinden wiffen." Ich vermag Ihnen nicht zu sagen, Mignon, was ich beim Lesen dieser Briefe empfand. Ich kannte die Welt zu wenig, um auf den Gedanken zu verfallen, daß dies Alles .Verleumdung sein, daß Bosheit, Neid und Eifersucht es dictirt haben könnten. Einige Tage brachte ich in fruchtlosem, quälendem Grübeln zu, da kam die Lösung, eine furchtbare Lösung, Mignon. Eine freinde Dame begehrte, mich zu sprechen; ich ließ sie zu mir auf mein Zimmer kominen. Sie trat ein und an dem starken Moschusgeruch, der ihr vozanging, errieth ich sofort,: wer vyr NW stand. Sie war weder jung noch schön, mehr excentrisch als elegant gekleidet und sah pikant und auffallend aus. Sie machte mir den Eindruck einer Creolln. Ohne Umschsveife, fast ohne mich zu gnißen, fragte sie mich, ob ich nicht zwei anonyme Briefe erhalten . hätte. Und als icb diese Nraae stumm bejabte. theilte
sie mir mit, dap sie dieselben geschriebn ; daß Sergei sie und sie ihn liebe. Zum Beiveis dafür zeigte sie mir einen Brief, den sie erst vor einer Woche von ihm erhalten hatte. Ich laS blos die ersten Zeilen, es war ein gcwöbnlicher Liebesbrief. Sie fragte mich, was ich zu thun gedenke, und sah mich' dabei mit ihren schwarzen Augen unverwandt an. Ich konnte nichts Anderes thun, als sie zu bitten, mich zu verlassen, und sie ging. Ich aber, ich" Elsa hielt schwer athinend inne und verbarg das Gesicht in beide Hände ich weiß nicht mehr, was ich damals in dieser Stunde dacbte oder that." Armes Ding!" murmelte Mignon fast unhörbar. Da Erste, was sich in mir regte, war mein Stolz," hub Elsa nach einer kurzen Pause wieder an. Um mir gewiffermaffen jedenRückzug abzuschneiden, um etwaigen Schwächen meines Herzens vorzubeugen, suchte ich meinen Vatei auf und gestand ibm Alles. Damit das wußte ich, war Alles zu Ende. Mein Vater war empört, doch nicht überrascht. Manesco kam noch an demselben Tage zu uns,' um sich nach meinem Vesinden zu erkundigen. Mein Vater empfing ihn allein und sprach sehr lange mit ibm. Als Sergei sich entfernt hatte, kam der Vater auf mein Zimmer. Er war erschreckend bleich im Gesichte und ging längere Zeit im Gemache auf und ab, ohne zu sprechen. Ich habe in meinem ganzen Leben keine peinlichere. Scene mitgemacht, als die eben gehabte Unter, redung mit diesem Äenschen," sagte er endlich. So schuldig er 'ist, so infam er sich auch benommen hat, und so wenig syinpathisch er mir immer war, hat er mir doch beinahe leid gethan. Doch das ist sentimentaler Unsinn. Das Frauenzimmer hat dich nicht belogen. Er ist durch und durch ein Schurke. Wir werden morgen abreisen'" Ich sagte kein Wort dagegen; ich stellte keine Frage. Mein Vater wollte mir Alles haarklein erzählen, ich' aber , schnitt ihm die Rede ab : Wozu denn noch lange davon sprechen, Vater?" sagte ich. Ich kenne Herrn Manesco nicht mehr. Für mich ist er heute gestorben." Ich half beim Packen der Koffer, ich sprach mit meinen Eltern von gleichgiltigen Dingen; sie sahen sich ost fragend und staunend an, die Guten, sie erwarteten einen Ausbruch, Thränen, Klagen, aber nichts von alledem kam. Ich blieb äußerlich kalt und stark. Erst in der Nacht..... Doch wozu dabei verweilen? Was ich empfand in dieser endlosen schlafl?sen Nacht, kann ich doch nicht wiedergeben. Ich weiß nur noch, daß ich kniefällig, mit gerungenen Händen um Thränen flehte." Elsa lvandte sich einen Augenblick lang ab. Am nächsten Morgen wurde mir ein Brief von Sergei übergeben. Im ersten Augenblicke wollte ich das Schreiben unerösfnet zurückschicken. Er mochte das vorausgesehen haben, denn auf dem Umschlage standen die Worte : Hören Sie mich, bei Allem, waö Sie lieben, hören Sie mich, bevor Sie mich verdammen und zur Verzweiflung treiben." Da erwachte in mir etwas wie Mitleid oder wie Sie es sonst nennen wollen, und ich erbrach den Brief." Elsa hielt inne und suchte einen andern Brief hervor. Mit angehaltenem Athem horchte die neugierige Mignon auf das unglückliche Mädchen, welches mit mühsamer, verschleierter Stimme das Schreiben vorzulesen begann. Man hat Sie belogen, Elsa, schändlich, niederträchtig belogen. Es ist wahr, daß ich jene Elende geliebt habe und mich vor einigen Monaten mit dem Versprcchen, zu ihr zurückzukehren, von ihr nennte. Ich kannte ihren leidenschaftlichen und rachsüchtigen Eharaktcr und hatte deshalb nicht den Muth und das war mein einziger, mein großer Febler ihr zu schreiben, daß ich sie nicht mehr liebe, und daß sie mich vergessen möge. Ja, mehr noch ! In meiner Angst vor ihrer Rache nicht Angst um meinetwegen, wohl aber um Ihretwillen, Elsa schrieb ich ihr sogar vor einer Woche einen Brief, in welchem ich den alten Liebeston anschlug.' Ich lvollte sie mir und Ihnen ferne halten, ich wollte verhindern, daß Sie erfahren,' daß csFrauen ohne Stolz und ohne Ehre gebe und daß ich eine solche Frau geliebt habe. Ich fürchtete, Ihre Liebe zu verlieren, Sie zu beunruhigen, Sie gegen mich zu erbitlern, ich wußte selbst kaum, was ich that, 'ich hatte den Verstand verloren, ich wollte nur Eines : diese Frau zum Schweigen bringen, sie entfernt halten ich überlegte nicht, ich handelte wie ein Wahn: sinniger und erst als jene Frau mir gestern plötzlich gegenüberstand, als sie mir sagte, daß sie durch Zwischenträger Alles erfahren, daß sie Ihnen, Elsa, unser Verhältniß bekannt und meinen letzten verfluchten Brief gezeigt hatte, 'da wurde meine .'Tollheit mir klarer, da wandelte grimmige Lust mich an, zuerst die Unglückliche und dann mich selbst zu todten und sie errieth, was in mir vorging,. sie-floh vvr . meinem wilden Blick, vor dem gräßlichen Schrei,' den ich ausstieß, als ich mich auf sie werfen wollte sie ist fort, sie ist todt für mich, denn jetzt fürchtet sie sich vor mir.' Dieser Act in der Tragödie ist . also abgethan für immer. ' . , ; Icb wollte Sie hierauf svrechen.'geliebtes Mdche.n; doch Ihr Vater schlug mir diese Bitte ab. Ich flehte, rang, schluchzte vor ihm, ich sagte ihm Alle's, Alles.' er aber schenkte mir keinen Glauben und hatte kein Erbarmen. Ja, er sagte mir in dürren Worten, daß 'er in Ihrem Auftrage handle, daß Sie 'mich aufgeben und "nie mehr sehen wollen. Ich bin heruntergerannt wie im Fieber, ich habe die halbe Nacht verwacht und schreibe jetzt an Sie. Stehen Sie mir Rede Elsa! Oder nein, nein, das ist der Ton nicht, um von Ihnen gehört zu wer den, haben Sie Erbarmen mit mir!Welches ist' mein Verbrechen? Ich habe falsch, feige, unbedacht gehandelt, qher warum sind Sie mir immer, sa fält, und strenge kaeanet?. ' . ' , ' ; ', . lgartsebung solgt.) , ,
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