Indiana Tribüne, Volume 9, Number 111, Indianapolis, Marion County, 11 January 1886 — Page 1

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K tä tävfa J AU Zahrgssg 9. Ossiee : No. 120 OK Marhland Straße. Nummer 111. Indianapolis, Jndiana Montag, den II. Januar 1886.

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Anzeigen ru liem GalU sowett dieselbe atHt schäftsanzeizea find und den Ran don drei geil nicht nberfteigen,.vnden uncntgelt l ich aufgenommen. Dieselben bleiben 8 Tage stehen, können aber anbeschränkt erneuert werden. Anzeigen, welche bi Mittag 1 Uhr abgegeben werd, finden noch am selbige Tage klnfnahme.

Werlant. v r langt ein junger Mann für Hausarbeit und etn Auf!lner im Circle Park Hotel. l?i Stellegesuche. 9 e f n at; Sin Junge von 16 Jahren s icbt irgend welche krbett. Nachzufragen t6 Ost Norrikstr. t?j In vermiethen Zu ermieihen: ,rri Straße. Zwtt fiimmir Ro. 165j:0fl IZja I Blut, Haut und Nervenkrankhei. ten eine EpenaUtät. Dr. Denke Walter, 226 Ost Washington Str.j Herrn. Sieboldt, tt .. Öffentlicher Notar Oliice : 113H Ost Walbingtonstr. P asscndc

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Neues per Telegraph. Wetter. uSstchten. W ash i n gt o n. D. C.. 11. Jan. Klares Wetter, langsam steigende Tem peratur.

W n i lagen die Arbeite? dazu? East Weymouth. Mass., 11. Qt.M Cft. sZynln in S. VHfTft i. mj i( vs.u4iHh iwn - nniJA.r IfnhrirVn hnltn k.. schlössen für vier Wochen wegen angeb. licher Ueberproduktion. den Betrieb ein zustellen. U n g l ü ck S f a l l. , Mobile. 11. Jan. Wädrend gestern Nachmittag eine Anzahl Knaben und Neger sich auf der Brandstätte deS gestrigen ffeuerS befand, stürzte eine Wand ein und begrub sechs Pelsonen unter den Tlümmern. Ein Knabe wurde todt und -zwei lebensgefährlich herausgezogen, die Andern waren leicht verletzt, Editoriclles. Das neue Mormonengesetz ist ange- ; nommen worden. Zunächst ist der Zweck desselben die Unterdrückung der Vielweiberei. Daß man alles Mögliche verr r. v r tt. v j c" ... I vtuynai uuw vrainiiiu. 1 sie berechtigt, denn sie macht, wie sie in t.. Utah betrieben wird, die Frauen zu wil lenlosen Sklavinnen und Werkzeugen der Männer. Wir finden sie begreiflich, denn lie im -u,loer,pru rnu vwi auö r. . .. m.c f r !jL c rr.-. I M!4 f Ar&Sfc. ST ttA IMfttlK Ultui yvvtuyvJiwJi niUjivi uvv uynw ! und Sittlichkeit. Merkwürdig aber sind die Mittel, ' I . rx. ... s.:r o. : oru.v.. I JVClUjIC IU 4iiUVtUVUIt gebracht werden, und sie zeigen, daß unsere Bundesverfassung keineswegs einen Schutz gegen Ausnahmegefeöe gewährt. Ein solches ist jedenfalls die Bestimm rm sr w t . mung, oaß U)cormonen von oer lLeicyworenenbank ausgeschlossen werden, doch , 111111 111 I I I r I r v ir I IHM 111 I I II1JL11IL1 jm X ctT W Z T) Ti v I ."7 , o 7' sem, um das Gesed wuksam zu machen. TT1 -... - V . "il I Einklang mit den heutigen Ansichten der ivleriivuroig aoer uno gar herrschenden Klassm ist die Bestimmung iz&A daß das Vermögen der Mormoneniirche l . unter die Verwaltung von vierzehn durch I, on -t- ... v rr ri.a I oen ?piaiionixcn ju wncnnenwii iuicw geMt werde. Wlr geben za gerne zu, daß das Gesetz die Mormonen nicht in ihren anderen religiösen Gebräuchen stört und ihre Glaubenssätze und die Art ihres Gottes dienstes unangetastet läßt, auch stellen . . r i nrt ri tvr I wir mcyr in noreoe, oap oie Mormonenkirche mtt dem von lhr erhobenen Zehnten große Geschäfte begründet, ganze Geschäftszweige M0N0p0lisirt Und den Hei' I' . . fPi oen Die uoncurrern erimiverr, ia yaii unmöglich gemacht hat, und daß ein solcyes erzayren geujcyaftsgesayrttcy x, was aber hat sie damit Anderes gethan, als was heutmtaae alle Kavitalisten thun? Ist die Konzentration von Kapitalien gefährlicher von Seiten der Mormonen, als von Seiten Anderer ? Geschieht nicht alle Konzentration des Kapitals durch Korporationen und Partnersbivs ni dem Zwecke des Gewinnes und der Erschwerung der Konkurrenz für Andere? Ist der ungeheure Grundbesitz in Händen der babaleriaen Trmltv Kirche m

New Jork ungefährlicher, als der Reichliche Eigenthum deS König mit Beschlag

tf rn TOnrrnnnrnf trift ? www mm ww w nviitit w Und vom Standpunkte der Moral was Anders ist schuld an den vielen Verbrechen am Eigenthum, an 'der Prosiitu tion, an der vielfach herrschenden Unsitt lichkeit, als das Eleno, welches durch die riesige Anhäufung von Reichthümern auf der einen Seite und die Verarmung der Masten auf der andern Seite erzeugt wird? Wir haben gar nichts gegen das den Mormonen gegenüber eingeschlagene Ver - fahren einzuwenden. Wir sind ja ebenfalls der Ansicht, daß der Reichthum der raus ni,qx, oapo .""t! Mormonenürche gesellschaftsgefahrüch ist, aber was dem Einen recht ist, ist dem Anoern vllllg. Die Riesenvermögen der Standard Oll Co., der Western Umon Co., anderer Corporationen und Privaten sind nicht weniger geseschaftSgcfährlich, als das der Mormonen Kirche, und wir sind der Ansicht, daß die Vielweiberei zum Min- ; Mnm. ist. rs q,, uta- v: sn?. ; y;, ftsr " ' rT 7. . ' " Freude und auf die Straße treiben. Wenn aber die Gesellschaft aus der

Gefährlichkeit des Vermögens der Mor- Maßregel. Die .Kölnische Zeitungmonenkirche das Recht ableitet,- deren l sagt in einem offiziösen Artikel, d.iß keine

Vermögen zu scquestriren, wie will das

Recht bestritten werden, mit anderm großen Vermögen das Gleiche zu thun? Wmn immer die verspotteten Weltver besserer die Abschaffung des Privateigen thums an Grund und Boden und an anderen Arbeitsmitteln vorschlagen, dann wird ihnm gegenüber die Heiligkeit und Una7.tastbarkeit erworbener Rechte vorgeschoben, ein Prinzip, welches Lassalle . r. -r l cm t . CrC. zwar m semem berühmten Werke : Theo e der erworbenen Rechte" in seinm Grundvesten erschüttert hat, vor welchem aber der amerikanische Jurist noch immer einen beillosen Respekt bat. Uns will iedock bedünken. dak die c - nr0,ut ,:n worbe- . c ' . . neSNecht auf tbrVermögm hat, w:e w" c 1 oder am Ende auch, wie jede Person, und uns dünkt, daß mit der Sequestrirung ihres Vermögens die Heiligkeit des erwordenen Rechtes vernichtet und das Prinzip anerkannt ist, daß die Gesellschaft kein Recht zu respektiren braucht, das als gesellschaftsgefährlich erkannt ist. Wir haben dagegen nichts einzuwenden, nur scheue man sich nicht, anzuerkennen, daß dem Vorgehen gegen die Mormonen dieses Prinzip zu Grunde liegt, scheue man sich nicht, dasselbe als einen Präce if . i nicht als ein Ausnahmegesetz an. Vor dem Gesetze müssen Alle gleich fein. Drahtnachrichten. Sein er st es Diner. Washington. 10. JSn. Der Wen' am onnnflas b, kM 11 K fll nlHltalTsS SVlM . '" geben. Die Einladungen erstrecken sich auch auf die Damen der Gäste. Große F?u er. Philadelphia, 10. Jan.. Die unter den Namen ArraS Mtfls und Beatly'S MillS bekannten Gebäude in ttensington brannten heute Morgen nie . . M X,. zaden betraat uder e,ne mmon. Gegen 900 Arbeiter verlieren . . xg,cd ibre BeschSstiauna. Elf Leichen. N.mYrk. 10 Jan. E,f st.i, . ....,. Uf'' WV. wurden bei Aibburu Balk an die 'luv' "v4- "i"' Qtp&U, Es sind augenscheinlich die Leichen von Skeleuten. jedoch weiß man nicht, zu welchem Schiffe sie ge hörten. Selbstmord. S5 t ö lii 8. 10. ?ian. Der Nredi Jardine. welcher von einem " " kirchlichen Gerichtshöfe schuldig befunden worden war. nahm sich vermittelst Chlo roform daS Leben Sehr rührend. t. 5? n u i . 10 ian. inleitende Schritte zur Gründung eine, Zweigvercin3 Ux H,ndrickS Monument Asiociation wurden hier getroffen. Ver Kabel. Der bankerotteBaiernkönig Berlin. 10. Jan. Bei einer Zu sammenkunft der baikrischen Prinzen wurde der unvermeidliche Bankerott des König? besprochen. Alle vorgeschlagenen Mittel, denfelben zu Verbindern, erwiesen sich als nicht auösührbar. Verweigern die Kammern die Cioilliste deS KöniaS zu erhöhen, so werden die Gläubiger desiel oen ,m vegr oer zerunon oas xer,on velegen uno verrauien lauen. DerChristuSorden. Berlin. 10. Jan. Die Verleihung deS ChristuSordenS an den Fürsten Bis arck durch den Püpst ist der erste ffall. daß diese hohe Auszeichnung einem Pro testanten zu Theil wurde. Der reich mit Brillanten verzierte Orden hat einen Werth von N000. Der deutsche Reichstag. B e r l i n. 9. Jan. Mit der Eröffnung M .Stag, ist wieder Leben in die omir geromwen. ,e orer vaupllra. . "tgr voriirgen. sind Monopolisirung deS Spiritussen. . . hit mnUnannna ht. ' . Sozialisten.Gesedeö und die ColonialVolitikder Reaieruna. Die Monovol Maßregel hat wenig Aussicht aus Erfolg. indem die Nationalliberalen und die Clerikalen derselben gemeinschaftlich op Poniren. Die Anti . Sozialistensrage hängt ledlgllch von ver Haltung der Ele Skalen ab, welche bis jetzt als Gegner des AuSnahmegesedeS angesehen wurden. m.Ak.. , m.i.a ..-v UUUIUI twwu- aM.. v-cn m.u BiSmarck ein so herzliche Verhältniß ur.n,m ist ,.kn.n die n.! U,flimina fluf n4lr, Annabme dir

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Auflösung des Reichstages - beabsichtigt werde, selbst wenn alle, drei obige Maß regeln verworfen werden sollten. Allerlei auS Dentschla n d Herr Barr, Professor der Jurisprudenz an der Universität zü Göttingen, hat eine Brochüre veröffentlicht, in welcher er auf Grund des preußischen- Landrecht? die Ausweisung der Polen verurtbeilt. Fürst BiSmarck hat Commissäre nach' München und Stuttgart geschickt, um über die Bedingungen zu unterhandeln, unter welchen Balern und Württemberg ihre reservirten Rechte in Bezug auf den Spirituosenhandel aufzugeben Willens find. Die Katholiken in ganz Deutschland sammeln Gelder zu einem Geburtstag? geschenk. für Windthorst. Derselbe wird am 17. ds. 72 Jahre alt. Die Injurienklage' des Fürsten Bis. marck gegen die .Volkszeitung-, wird Ende diese? MonatS entschieden werden. Die Injurie besteht in folgender Aeuße rung. .Wie kann BiSmarck den Reichs tagSmitgliedern vorwerfen, daß sie ihre Stimmen verkaufen, da er doch selbst von den agrarischenSchudzöllner ein Geschenk von 150.000 Mark angenommen hat V Kaiser Wilhelm. Berlin. 10. Jan. Ueber daS Befinden des Kaisers Wilhelm waren gestern beunruhigende Gerüchte in Umlauf. Dieselben waren jedoch unbegründet, denn der Kaiser litt bloß an einer ErkZl tung und ertheilte Audienz. DaS unzufriedene G r i - ch e n l a n d. . L o n d o n, 10. Jan. Die griechische Regierung hat der Regierung von Msn tenegro eine Offensive und Defensive Allianz angeboten. . Der König von Griechenland will nächstens feine Armee infpiziren. Die griechifcheRegierung hat auf ihr Zirkular eine Antwort von Fürst BiSmarck erhalten, worin .Griechenland vor kriegerischenUnternehmungen gewarnt und ihm zu verstehen gegeben wird, daß es von keiner Seite auf Unterstützung zu rechnen habe. c?cJisssnac)rtQtn. New V ork. 10. Jan. Angekom men : .Brltannlc von Llvervool : State of Nevada von GlaSgow. Quee nötow n, 10. Jan. Abge fahren: .Wisconsin nach New Vork. Angekommen . .Servia- und .Germa nie- von New Vork. Marktpreise. Wei,en. o.2V.9Ze: No.? roth.9? . orn. N.Z miiz elbS4e: mischt LZ.. aser. No.2 w,tß 30i; ,emtscht 30. oa en. öe. lte. H2W. St tt 113.10. chinken. 9 -llc. Schultern. ;.. Sp ck. 8X. Seite tt. 7c 6chneincf comal. Mehl, am lo ,Z.7ö4..: Kanc SI.35-SI.Sd jtra 3.0i IS.t0; ettt ,2,K0-tzZ.,. nur. i7c; tut ton ie. Butter. Crtarncts 25 25: " Saira IS 30c: gountrt) 10 13c. Kartoffeln. 5.S-60C per Cuj. exfel. $1.7513.25 per Brl. uner. oepervi. xurrtt7c. Deutsche Lokal - Nackrickteu. V?o,tnz Vaedien. Die Magdeburger Stadtgemeinde hat fortan jedem ihrer Schutzmänner die nöthigen Uniformstücke unentgeltlich zu liefern. Handelsmann Wilde von Landsberg und seine Tochter wurden von Räubern angefallen, verhauen' und um '200 M. beraubt. Selbstmord begingen: Frau R. Hoffmann zu Giebichenstein, der Bergmann H. Kübnemund zu Hettstedt, die grau des Arbeiters Krüger aus Mühibeck, der Arbeiter F. Bock zu Mühlberg a. E., der Steiger F.Freist zu Nach terstedt, die Frau des Gärtners Schmidt zu Stabfurt und der Grubenschlosser Simon inUnterröblingen. Verunglückt: Th. Henning zu Breitenbach, die Hauer E. Göhring und F. Trümmel- aus EiSleben, der Arbeiter Mieth aus Gangloff sommern,der Häuer F. ConeuS aus Hetjstedt, der Stellmachermeister K. Wolss Aus Gr.-Vttersleben, der Einwohner F. Böttcher aus Schönebeck und der Arbeiter F. Schließer zu Sinsleben. 4oer. Der Redakteur der. in Aurich erschei nenden Fra Diavolo" wurde weaen Beleidigung hoher 'Personen zu 4 Monate Festung verurtheilt. Lehrer Thie mann in Bramsche ist wegen Sittlich keitsverbrechen verhastet worden. f Der Veteran Amtsdiener DepaS in Ditzum. Die Firma PH. Mannheim in Eldag fen bat den Konkurs anaemeldet. Der Inhaber Jos. Mannheim und sein $om. mis Alexander wurden verhaftet. -Der Brinksitzer Schröder aus Bötenbera wurde wegen Ermordung eines Schäfers verhaftet. In Ttade ist eme Gewerbe ausstellung eröffnet worden. Selbstmorde und Unglücksfälle: Der Fuhr mann Engelmann aus Northeim hat sich in der Leine ertränkt; erhängt haben sich: der erblindete Arbeiter Wilhelm Böhme zu Elbingerode, der Arbeiter Fritz Höper zu Hannover, die Ehefrau des Kothsasien Sander zu Schlewecke, im Gefängniß zu Verden der dortige Arbeiter Müller. Durch Unglücksfälle kamen

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um s Leben: der necyt Blelack aus Bettmar, der Rangirer Brünig aus Osnabrück, der Knecht Thomas Börner aus -Sickerode (sämmtlich überfahren) ; der 60jährige Heinrich 'Liesenberg in Bavcndorf, der Arbeiter Bertram aus Hilvrechtshausen, der Vorarbeiter Wulf zu Verden (in Folge unglücklichen Sturzes). Ferner verunglückten : der Arbeiter Mollenhauer zu Geestendorf (erfroren), der Hofbesitzer Hellermann zu Hellern (in Zolae von Brandwunden. der Arbeiter Funke aus Hörsum (vom Maschinengetriebe getötet), die Wittwe Brase, gen. Stöckcrs Minchen, w Springe und. der Matrose Litzinger m Wllhelmshavcn (ertrunken). ' . ' . Vrovtn, Sestfalen. Auf Zeche Nachtigall" bei Bommern erlitten bei einer Explosion schlagender Wetter drei Bergleute tödtliche Verletzun gen. ' In Brelefeld wurde ein Verein zur Förderung der Leinen- und, WäscheIndustrie begründet.-Freienohl bekommt Wafferleitung. Kaufmann Jürgens aus Werther ist nach Fälschung mehrerer Wechsel flüchtig geworden. Er soll übrigen in London bereits festgenommen worden sein. Ndelnrliu. ', i .Die Stadtverordneten von Köln haben beschlossen, den Hinterbliebenen des verst. Oberbürgermeisters Dr. Becker eine Vesammtpension von 6000 M. zu gewähren. Der Rhein ist bei Köln an einigen Punkten übergetreten. Das neue Rathhaus in Esten ist bis auf die innere Einrichtung fertig. Polizist Hop mann in Gladbach wurde von drei Rauf bolden mit Meffern gefährlich verwun-dd-t. Fabrikarbeiter Schmering aus Düsseldorf wurde von einem tollen Hunde gebissen, ging zu Pasteur und ist außer Gefahr.-Die Stadt Müblheim hat für 650,000 M. die dortige Gasanstalt gekaust. Der Maurer Höfges aus Oberhausen ist wegen Sittlichkeitsverbrechen verhastet worden. In Ameon St. Georgen ertränkte sich ein Liebesvaar. - tav. Das schöne Vergnügungslokal Erholung" der Herren Behrens und Kronald in Hamburg, ist niedergebrannt. Der Kaiser hat für das in Lübeck projektirte Geibeldenkmal 1000 M. gespendet. Der Selbstmord des Direktors der Bremer Wollkämmerei, Ahlert, hängt mit Sittlichkeitsverbrechen zusammen. Vä)eu. Gestorben im Kanton Aargau zwei Hundertjährige : Frau Maria Siebenmann in Aarau und Andreas Kölliker in Rohrbach. Gestorben in Bern der Revisor der Oberpostdirektion, Furter. In Luzern erschoß sich der Verwaltungsofp zier der dortigen Guidenrekrutenschule, LieutenantHauser von Basel. Gestorden Gemeinderathspräsident Anton Kronenberg in Willisau. Gestorben Bezirksamtmann Eduard Eberle in Einsiedeln.' Gestorben in Stans Melchror Deschwanden, der einst die Tieferlegung des LungernseeZ durchführte. Lehrer Brandli in Ringweil wurde wegen Betrugs verhaftet. Die letzte Schneeschmelze richtete auch in Kanton Wallis bedeutenden Schaden an. Zwischen Eonthey undPlace riß die Morge ein großes Straßenstück fort ; die Luzerne zerstörte an der Stelle ihrer Mündung in die Rhone die Dämme auf mehrere hundert Fuß Länge, und die Lorence verwüstete mehrere Grundstücke und zerstörte meh rere linksufrige Dammbauten, deren Wiederherstellung große Summen kosten wird. Bei St. Pierre wurde die BahnVerbindung unterbrochen. Ein neues deutsch amerikanischesLustspiel, DaS Liebhabertheater", welches die Frau EmmaPösche, die Gattin deS Statistekl Pösche in Washington, zur Verfafferin hat, ist in der Bundes Hauptstadt aufgeführt worden und zwar zum Besten des deutschen Waisenhauses daselbst. Die Vorstellung ging glatt und abgerundet von. Statten und gestaltete sich zu einem schmeichelhaften Erfolg für die Verfafferin, die am Schluß gerufen wurde. John W. Mackay, der be. kannte californische Millionär, hat 55000 für einen Fonds , zur Errichtung eines Denkmals für den verstorbenen Schau spieler John MEullough beigesteuert; weitere' 80,000 zu demselben Zwecke wollen die Freunde des Verstorbenen auf. bringen. DaS Denkmal wird wahrscheinlich im Fairmount Park in Phila delphia errichtet werden. Einen originellen Grund zur Scheidungsklage hat John H. O. Kirchhof in Tippecanoe Eounty., Ind., gefunden. Er kommt bei Gericht um Scheidung von seiner befferen Ehehälfte ein, unter der Angabe, daß seine Frau die üble Gewohnheit habe, mit dem Kopf am Fußende,' die Füße hingegen auf dem Kopskiffen liegend, zu schlafen. j Das ger ire ihn (den Kläger) und er könne das nicht länger aushalten. ' ! MmnFtn'MnUdl Ha. 37 & 39 öttö TeladsreOtttie. Das größte, schönste n. älteste Lokal fo der Stadt etränle aller rt, somic kalte Speise. Bor -' - : ,ügliche Bediknuiig. ' '" . - . - i :.:. 7 r Dl praebtvolle eingerichtete Laie klebt ereine Logen und ttvaten tutÄbhaUung on Btten, Ton ,enen un enammlunge unter ltderalen Vedut gnngen ,r ersugutig . . - ;: ; . -. .,., T'' ' 'J':1- ... ' Jaoob Bös, VefchäsUföhrn.

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