Indiana Tribüne, Volume 9, Number 109, Indianapolis, Marion County, 9 January 1886 — Page 3

ii!

m

V IS ? iÄ'a rv..AriI - - t T-.yT-. Src-'Ä- ' V Hllmi W7ÄE'("rt!rr TA ' ,P1p1 kv-vk -r A '-"Vns M ) j.ty 5v v uCsQjiUtjssg fe - - i I li; Ignwyir 'M ii irr- ' :-Nrv - m &-ÄV5te NMrMVßWMMMWM KÄÄW M ZAKM KMS feV f Das beste Mittel gen Rheumatismus, Reiften im Seflcht, liedmeißen, . . Frostbeulen, icht. besenschK. Äreuzweh un Husteuleid. Rückenschmerzen, VnSauchuugnt. Steifen pöise Quetschungen, Brnhnnge, Frische Wunde Tchuittwunde. Zahnschmerzen, gesjdillene Vrüste, ikopsweh. VrauLwunven, usgesprinlsene Binde, Selenkichmerzeu, Ohrruweh, und alle Schmerzen. welche ein äußerliche Ntttet benöthigen. S armer und Viehzüchter 'N in dem Ct. JakobZ Oel ein unkbertttfflichei Heilmittel gegen die Gebrechen fcc iehstandeS. Sin Flasche Ct. JatobS Cel kostet 50 Cent (fünf Flaschen für 2.00). Ist wieder Apotheke u haben. Für tZ.oo erden zwölf ff.'aschen frei nach eilen Thei. Un der er. Staaten versandt. Man adressire: The Charles A. Vogeler Co., Baltimore, Maryland. Rheumatismus und Gicht-Kraxke verzweifelt nicht! Werft die Patentmedi imea zum Fenster ytnaus, welt rem unacj klllter die Tbüre und leset unser Buch (10. besserte Lluflaze). welches Euch den einita .richtige Weg zur wahren Hklfe zeigt l austnoe vervanren ren t-ewaonen vca:s schläaen desselben ihre esundheit. Heraus gegeben von dem Teutschen Leil-Jnstirut I (gegründet 1800) zum SckuS unserer Landsleute gegen ur.Pfuicheret. w&xxo gegen vnttenduna Iren 20 Lt.. in Postmarkeu oder Silier frei rersandt. Adresnre: , Z Deutsches HeiUnstiurt. 11 Clinton Placfl, 101 neax üroadway. New York. N. X. Jener-Alarm-Oignale. 4 Pennsylvania 5 Market. Hsnvtquartter bei Jeuer SCevartern tl. 4 Oft-Etraße und New Dork. 7 Nobel und Wichigan Strafe. Neu, Jerse,. Straß und MassachusettlSv 9 Qtnfton und Nord'Stratze. 13 afsachufsett See. nahe Noble Str. U Telaseri 6U, und Fort SBaone So. 14 5!e Jerseu und Jorr Saun, venu. 35 Per Str. und WffachufttI 1 hrtftian 0. und Ash Str. 17 Prt So, und utter Str. U Larr Str. und Malott v. 19 Slrcher und John Str. 123 College Cv. und Siebente Str. 121 Ulsbama und Siebente Str. 125 Meridian und Siebente Str. 1 bandet :r. und Lincoln Lx 117 Lullung.Sdäud. 133 Central llv. und chte Sir 3l BUbacta und Morrison St, 133 Kampton und cht Str 14 koklege Ztt. und Zehnte Str. 135 fiorne 0. und Dilamar Str US Delawar und Michtgan Str. 21 t. Joe Str., nahe JLinotl. 3 Pns?lnta und Pratt Str. 2S Ro. ö. ngin House Sechste, nahe 5Vc 96 Misfisfiroi und 6t. leir Str. n JSinoi und Michigan Str. 8 Pennsulvania Str. und Hose 0. ilsisftrvt und viert Str. 21? lennefse und William Str. li PennsHlvania und Michigan Str. 214 Jlltndi und Herbert Stt. 31 Jndian, Ave. und Michigan tr. ß2 Ittdian und Walnut Str. tt. California und Vermont tr. Bake und Neu, gork Str. Jndian . und St. lair St, 37 StadrLokUal. 3 SUIe und Nord Str. s MtchiLan und gnel Str, tu Lieft ud Salnut Str. Z1Z Sest und Dritte Str. 51 Siedent nd Hod Stt. u Washington, nahe West St,. 43 eifern borf und ashingto t, u Missouri und Neu, Kork Str. 4S Meridia und Sashington Str. Jllmoil und ohts Str. 47 renneff, und vashingto Str. 4S ingan'I Port Hous. 4S Zndtanol. 422 Missouri und Maruland Str. . 13 isftssixxi und Sabash Str. 415 Ferguson' Port Hous. 421 I. B. O, Siound House. 423 Znsan Asulum. St Jlinoil und MerriZ Str. 12 Jlinoil und Loutstana St, tt VN und eart? Str. 4 Oft und South Str. tt rennesse und eorgta Str. 7 Meridian und Rau Str. & fUdil . und Moxril tr. S abrlo ILst. u Tunlos Str 412 Des und Kcacd Str. 413 Kentuck, Im. und MerriN s 314 Union und orri Str 616 Jlinoil und ansal S 317 Morrt und Daeotah Str. 61 South nah Delaroar Str. 63 Peunsulvanta und Loutftana St,. fX Delawan und Mekart, Str. ä4 Oft nd MeEart, Str, Q Maba und Zirgiana So. 7 lttrginia v. und ZSradsha St, X 43 Ost und koburn Str. 63 ks,loania Str. nd Radtso . 12 TtctUtniu und Toughertn Str. 71 BUfiinU Km. ah Huro Str. 73 Oft und Georgia Str. 73 Oashingts und enton Str. ?4 ento und eorgta Str. 75Forefto.d Ptu. Ti Silos und vatel Str. Ii Virginia,. und Dillo. 73 Fletcher 0. und Tillon. 713 eSpruee und Profxekt Stn 713 nglish v und Laurel Str. 714 Orange nd Olive Str. TU hu uud veecher tr. U lttt .Jerfe, tr. 62 SafZtugton und Dela t, 63 Oft und 4Zarl Str. 4 ?l 4rkd Davidson ii 8S raubkun,Knftalt. 83 vir. Staate rsinal. 37 Oriental nd Washington Str 32 Fruue fingntZ. 612 Slo.S Schlauch'Haus, Oft vafhtngtonftkaZ 313 artet und obl Str. 314 Ohio und Harv, Str. 31 varuland nah Meridian Str. n Meridian nnd 3rgia Straß. 1 3-1 Privat. Signal. ' 1 2-1 Und aften wiederholt, ,wUer larm t-S Signal für Feuer.Dru. Lt Schläge, Feuer au. ,i Schläge. Druck ad. 04 n, u 1 Mitt,l

kVfcTTF

DieWnzufriedenen Roman von Emil Mariot. (Fortseduug.) torc uns doch nicht,- rief Frau Berger ungeduldig und bevor Mignon Zeit gehabt hatte, zu antworten. Natürlich amusirt das Fräulein die Patience, wäre es auch nur aus dem Grunde, daß sie sich dadurch mir, deiner Mutter, gefällig erweisen kann ; nicht alle Menschen sind so

egoistisch wie du." In dleem Augendtlcke trat UJ em. ..Wo ist unser Freund, Herr Hell?" lautete Elsa's erste Frage. ..Er aebt immer vor," dachte Mignon nicht ohne Bitterkeit. Er interessirt sie eben dielmehr als ich und sie hat ihn weit lieber als mlch." Herr Hell leistet seiner Freundin Bertha Gesellschaft," sagte sie zu Elsa. Das Fräulein ist unwohl und muß das Zim mer Huten. O " xiq Elja oedaucrnd aus. Mar batte ihr schon viel von der Volksschullhrerin erzählt und Elsa nahm deßhalb einigen Antheil an Fräulein Huber. ..Ich habe schon lange den Wunsch, mit dieser Dame bekannt zu werden," fubr Elsa fort. ..Glauben Sie, daß es ibr angenehm wäre, wenn ich sie besuchte?" Mignon versetzte, daß sie das nicht wisse, Fräulein Huber sei so mürrisch ; J -r ; t: Z incessen möge viio immeri einen such wagen, wenn sie wirklich Lust habe, mit der Lehrerin in Verkehr zu tre ten. Elsa ging ibre Stickerei holen und setzte sich dann am Tische nieder. Sie sind keine Freundin von Hand arbeiten, Mignon ?" fragte Elsa, wäh rend sie eifrig stickte. ,.Es seblt mir dazu an Geduld," ver setzte Mignon. Womit beschäftigen toic jich am liebsten " fragte Zastrow. Mit Lesen. Ich lese leidenschaft lich gern. Wenn ein Buch mir gefällt, kann ich seinetwegen eine halbe Nacht wach bleiben." Das ist den Augen sehr schädlich," schaltete Frau Berger bedächtig ein. Sie lesen wahrscheinlich nur Nomane i" forschte Zastrow weiter. Meisteils." Deutsche?" Deutsche Romane selten. Ich liebe nur Geschichten, in denen es recht toll hergeht, welche aufregen und uns den Athem benehmen." (Ach, wie sehr glich Mignon in diesem Augenblicke ihrer Mutter!) Das Alles ist fast , in keinem deutschen Romane zu sinden." Elsa sah die Sprecherin flüchtig an. Daß dieie'fur Bücher solcher Art eingenommen war, hatte sie bis zu dieser Stunde nicht gewußt. Mit Einem Worte," sagte Zastrow, Ihnen gefallen Bücher, welche das Leden und die Menschen ganz anders schildern, als sie in Wahrheit sind." Glauben Sie denn," entgegnete Mignon, daß wir im Leben nicht auf leidenschaftliche Menschen stoßen könneu, daß Feuer und phantastisches Schwärmen nur in Büchern zu sinden seien ?" Das habe ich nicht gesagt. Indessen find solche Charaktere immerhin selten. Das Leben ist kein Roman, und wenn es nch in einem Buche gut ausrnmmt, sobald ein Mann nichts Anderes thut. als Kniebeugungen vor einer schönen Frau zu machen, sich ihretwegen zu schlagen oder gar aus Schmerz über ihre Härte oder Treulosigkeit sich das Haupt durchschießt, so würde ein solcher Wicht im wirklichen Leben eine lächerliche Rolle spielen. Im wirklichen Leben bat der cxr ! - Ar ünann Wlilgeres zu lyun, als immerfort an die Liebe zu denken. Er hat zu arbeiten, und mehr als die Liebe beschäftigen ihn meistens der Ehrgeiz, seine Tbätigkeit, seine Zukunft, die Politik und tausend andere Dinge, von welchen die Schriftsteller wohlweislich ichweigen,weil diese Fragen zu ernst und zu nüchtern sind, um die Damenwelt zu rnterenlren. Romane aber hauptsächlich sur dle Frau en geschrieben werden. Die wenigen Ro mane, ivelche von diesem System abwei chen und nicht blos von Liebe und der Macht der Frauen handeln, erfreuen sich bei den Damen gewöhnlich nur geringen Beifalles." Elsa lächelte still vor sich hin ; Frau Berger ouate verwundert auf den Spre chenden. Mignon aber, welche sich durch die Worte des jungen Mannes ein we Nlg beschämt fühlte, warf die Lippen auf und erwiderte trotzigen Tones : Ich bin eben nur ein Mädchm und darum nicht so vernünftig lvieSie. Ick ich liebe die Leidenschaft und werde sie immer üt bcn." 'Dann wünsche ich Ihnen von Her ;en, daß Sie auch im Leben einem Ihrer Romanhelden begegnen möchten," ver setzte Zastrow mit leisem und, wie Mlg non bedünken wollte, spöttischem Lächeln. Aber sehr bleich muß er sein, nicht wahr? Und schwarze Augen muß er haben und dunkles, stets ein wenig zerrauftes Haar. Er muß schlecht schla sen und wenig essen, sehr poetisch fühlen und ein Künstler sein, denn ein praktischer Stand würde nicht für ihn passen und und nun, was muß er noch besitzen, um vollkommen zu sein ? '4. . t rvi Ach verstehe lnichlichiecht aus die neilyrei bung solch' eines interessanten Geschö vfes." Felix!" ermähnte jetzt Elsa und sah ihn vorwurfsvoll an. Du wirst unartlg." ..Werde ich das im Ernst?" wem dete Zastrow sich an Mignon. ' Diese san mtt gesenkten Augen da und schwieg. ..Was für ein unanaenebmer. vernuns tiger, spottsüchtiger Mensch!" dachte sie. Wir wünschen immer, mit gescheidten Männern zusammenzukommen, und wenn wir einmal Einem begegnen, sehen wlr erst, wle mibequem gejcheidte Man ner sind." Es lag gewiß nicht in meiner Absicht, Sie zu verletzen," sprach Zastrow weiter. Bitte, vergeben Sie mix," Mignon schlug langsam , dcis dunkle Auge auf und sah ihn an. Zastrow fubr sich mit der Hand durch das blonde Haar. Aiignon bemerkte es und sagte lächelnd : Blondes Haar, blaue Auaen und ein vraktischer

Stand würden mich nicht abhalten, etncn Akenschen angenehm zu sinden, nur dürfte er nebenbei nicht so sarkastisch, nüchtern kühl und klug sein, wie wie " Wie ich, zum Beispiel?" Das haben Sie gesagt, nicht ich. Ich wollte sagen: wie die meisten Herren sind." Mignon stand auf und sagte, daß sie nach Hause gchen müsse. Zastrow holte ihren Mantel herbei und half ihr, ihn an-zuziehen.

Auf Wiedersehen, gnädige rau," saate sie. ..Auf Wiedersehen, Elsa." Sie gav eiven oie yano uno oann auf die Thüre zu. Adieu," sprach sie über die Schul ter weg zu Zastrow, als ob sie sich erst jetzt auf feine Gegenwart besänne. Sie i 7 t t . n-r-.. , m t i ? c . f " ..i V lay ihn jeooa) nlcyr an. Jalrow verbeugte sich leicht ; Mignon entfernte sich. Nach ihrem Abgang entstand eine Pause. Eme saubere reundm hatt du on da ausgesucht," sagte Frau Berger endlich. Was willst du damit sagen ?" fragte Elsa. Was hast du an Mignon auszusetzen?" Sehr Vieles. Vor Allem ihr Benehmen gegen Ä!änner. Hat man jemals gehört, daß ein wohlerzogenes Mädchen mit einem fremden scanne von leve und Leidenschaft spricht. Ich finde solche Uwssührung im höchsten Grade sonder bar." Wenn du Frau Nordenberg gesehen hättest, würde dir Mignon's Betragen nicht ausfallen," bemerkte Elsa. . So ! Und wie ist sie denn, diese Frau Nordenberg ?" Nun, ich weiß nicht, wie ich mich ausdrücken soll. Die Dame ist eben nicht wählerisch in Gesprächsstoffen und Lecture." Das Fräulein Tochter ebenfalls nicht. Mit mir kostet es ihr Mühe, drei Worte zu sprechen, und wenn ich etwas sage, sieht sie immer aus, als ob sie Lust hätte, auf- und davonzurennen. Die dürfte niemals meine Schwiegertochter werden, niemals ; nierke dir das, Felix." Davon ist auch vorläufig nicht die Rede," sagte dieser. Weder vorläufig, noch niemals. Das wäre mir eine angenehme Schwiegertochter ! Noch nicht einmal hat fie mir die Hand geküßt, aber mit jungen Männern zu kokettiren und zu liebäugeln, ja, das versteht sie aus dem ff, dieses Fräu lein." Zastrow lächelte ein wenig. Mach mich nicht eitel, Mutter," sagte 'O, du Pinsel !" rief diese. Glaubst du etwa, sie wäre gegen dich allein so ? Sie wird wahrscheinlich gegen keinen Mann anders sein. Ist das nicht auch deine Meinung, Elsa?" Du beurtheilst sie vielleicht zu streng," versetzte Elsa. Mignon ist schön, eitel und nicht gut erzogen. Sie versteht eben nicht, sich besser zu benehmen, doch Schlimm mes denkt sie gewiß nicht dabei. Ich fürchte nur Eines, nämlich, daß ich sie langweile." Sehe Einer diese Zierpuppe ! Weßhalb glaubst' du das ?" Ich fühle es, indessen kann ich mich täuschen. Wie dem auch sei, ich bereue es beinahe, ihre Bekanntschaft gemacht zu haben. Wenn es mir nicht so schwer siele, unhöflich zu sein, würde ich den Verkehr mit ihr abbrechen. Und ohne Unhöflichkeit geht ein Bruch ohne Veranlassung nicht ab. Vielleicht, daß der Verkehr von selbst einschläft, ich wünsche Wenigstens, daß es geschehe." Diejenige, welcher dieser Vortheil hafte Nachruf galt, war einstweilen in ihrer Wohnung angelangt. Nicht in der besten Stimmung ; auf ihrer Stirn lag eine Wolke, ihre Augen blickten dü ster. Nun," empfing Mama sie. Schon zurück? Weßhalb Die Alte hat mich in die Flucht gejagt. Sie war heute ganz besonders ge schwätzia und langweilig." t So ? Sonst hast du mir von drüben nichts zu erzählen?" Nichts. Oder doch. Villeicht interessirt es dich, zu erfahren, daß ich den Zastrow kennen gelernt habe." Mama legte bastig ihr Buch weg und richtete sich animirt aus ihrer bequemen Stellung auf. ' Natürlich interessirt mich das ! Er zähle k Erzähle! Was für ein Mensch ist er : Hübsch, galant ? Sprich doch !" Er sieht sehr intelligent aus und scheint ? T. ' ' aucy gefyeior zu fem." Nun weiter ? Sei doch nicht so wortkarg !" So weit ich ihn beurtheilen kann. halte ich ihn für emen vernünftigen, küh len, sarkastischen und sehr klar sehenden Vt'enschen." Mamas Gesicht zog sich beträchtlich in die Lange. Mit Einem Worte " begann sie gedehnt nnd enttäuscht, hielt aber inne und schaute erwartungsvoll aus Mlg non. ; Diese sagte eine Weile nichts. Sie setzte sich nieder, verschlang die Hände über die Knie und sah vor sich hin. Endlich warf sie einen flüchtigen Blick auf ihre Mutter. , , . Lies nur zu," sagte sie. Ich ha5e aus gesprochen." , Das ist nicht möglich ! Denke nach ! Ist nicht zu hoffen ?" Was Daß er mich heirathen wird ? Dme Hoisnung gib einstweilen aus." Mama ließ ein langgedehntes Ah !" vernehmen nnd blickte ihre Tochter nach deutlich an. Mignon. senkte das Haupt und ver scblang die Finger fester ineinander. Ich habe ihm nicht gefallen," ''pracb ii endlich kalt und obne auszuseben. vm. Weßhalb haben Sie die Manie, mij allen Ihren Bekannten von mir zu spre chen, das frage ich Sie," sagte Fräulein Huber am nächsten Tage zu Mar Hell, habe ich Sie jemals gebeten, es zu thun ? Niemals. Wozu also dieser Ueber elser?" '' Aber liebes Fräulein......" Kommen Sie mir nicht mit schönen Worten und sagen Sie Ihrer Ulja, daß üe bleiben mag, wo sie ist. Ich brauche

sie nlcht und habe lem Verlangen, sie

kennen zu lernen." Aber sie .ist ein so liebenswürdiges Mädchen !" Sie verkehrt mit der Mignon ; ias genügt mir, um nicht den Wunsch zu ha -den, sie bei mir zu sehen." Jetzt ist es leider zu spät, dem Fräkl lein abzusagen, ohne es zu verletzen. Seien Sie doch nicht so störrisch, Fräulein Hubcr ! Warum alle Welt meinen und beleidigen?" Weil mir relativ noch am wohlsten ist, wenn ich allem bm." Und doch gibt es so gute, herrliche Menschen. Ich habe vor Kurzem ein Geschöpf kennen gelernt." .Vermuthlich ein junges und schönes r)iuuciijimm(t. Sie haben es errathen." Das mar nicht schwer. Jebe schöne Larve erscheint Ihnen ein Engel." Dieses junge Wesen beschäftigt mich . " Tag und Nacht. Ich sürchte, daß es un glückllch ist oder doch werden wird." Meinetwegen. Ich bin auch nicht glücklich, und Sie sind es ebenfalls nicht. Sorgen Sie sich doch nicht immer um fremde Menschen, welche Sie nichts angehen." Max schwieg verstimmt. Fräulein Huber war seit einiger Zeit besonders schroff und unzugänglich, und gerade jetzt hätte er gerne Jemanden gehabt, mit welchem er hätte plaudern können. Er hatte Ilona nicht wiedergesehen, denn er hatte sich von Manesco in Feindschaft getrennt und dieser ihn beim Abschied mit keinem Worte aufgefordert, ihn wieder zu besuchen. Aber mehr als einmal war Max Hell zum Hotel hingeschlichen und hatte nach Ilona's Fenstern gespäht, doch leider war er ihrer kein einziges Mal ansichtig geworden In diesem Augenblicke klopfte es an die Thür, und herein traten Elsa und Mignon. Der Anblick der beiden schönen Mädchen stimmte Fräulein Vertha uicht heiterer. Sie hieß Elsa ziemlich frostig willkommen und nickte der Anderen einen kurzen Gruß zu. Schöne Ge sichier erweckten immer Bertba's gehei men Neid, und selten war sie im Stande, dieses Gefühl zu verbergen. Mit Sorge und Verdruß gewahrte Max Hell Elsa's Befremden über den wenig herzlichen Empfang, welcher ihr zu Theil geworden war, hastig(Zat er das junge Mädchen, Platz zu nehmen, und erkundigte sich ebenso hastig nach dem Befinden ihrer Mutter. Elsa's Blick sprach deutlich die Frage aus : Warum habt ihr mich verleitet, hierher zu kommen, wo ich nicht erwünscht zu sein scheine?" Indessen setzte sie sich nieder, und der unglückliche Mar, welcher die Empfindung hatte, zwischen zwei Feuern zu stehen, begann eilfertig ein politisches Gespräch. Mignon gähnte und trat zum Fenster hin. Diese ewige Politik !" dachte sie verdrossen. Werden diese - Menschen denn niemals müde werden, immer und ewig von Dingen zu sprechen, von welchen sie nichts verstehen ?" Ich wußte, daß Sie unwohl sind, Fräulein," sagte Elsa, zur Lehrerin gewendet, und habe deshalb meinen Bruder ersucht, .mir hierher nachzukommen. Er ist Arzt, wie' Ihnen bekannt sein dürfte, und wird vielleicht vermögen, Ihnen irgend einen guten Rath zu ertheilen." Sie sind wirklich zu gütig, Fräulein Elsa," beeilte Max sich zu sagen. Bertha warf ihm einen unfreundlichen Blick zu. Jedem hübschen Frauenzim mer möchte er sich am liebsten vor die Füße legen und weiß nicht, wie höflich er gegen sie sein soll!" dachte sie. Mit kurzen Porten bedankte sie sich bei Elsa für de ren Fürsorge, ohwohl," fügte Bertha hinzu, ich auch ohne ärztlichen Beistand gesund zu werden hoffe." Mignon, welche am Fenster stand und sich am Gespräche nicht betheiligte, hörte trotzdem jedes Wort, das gesprochen wurde, Elsa's Mittheilung, daß Zastrow später nachfolgen würde, gab ihr zu denjen. Sollte dieser Vorschlag von ihm ausgehen ?" fragte sie sich. Sollte er ein Mittel suchen, um m;t mir zusammenzutreffen ? Dämmerung herrschte in der Stube und daS Gespräch gerieth eben in Stokkung, als Zastrow eintrat. Elsa stellte ihren Bruder vor und machte diesen mit Max Hell und Bertha bekannt. Zastrow gab Beiden die Hand und schaut? dabei flüchtig um sich. Ist deine Freundin nicht anwesend ?" fragte er seine Schwester. Hier bin ich," sagte Mignon vom Fenster auS und ohne sich von der Stelle zu, rühren. Ihr eitles Herz schwoll an. Er hat mich doch sogleich vermißt, dachte sie mit Genugthuung. Warum stehen Sie so abseits ?" fragte Elsa, ging zu ihr hin und nahm sie bei den Händen. Es beliebt mir so," gab Mignon zpr Antwort. Sind Sie schlecht gelaunt?" ' Mignon schüttelte den Köpf. Nur nicht zum Sprechen aufgelegt," sagte sie kuri. Zastrow schenkte ihr nicht die leiseste Beobachtung. Als er ihrer ansichtig geworden war, hatte er.sie stumm gegrüßt und sich dann an Fräulein Bertha gewen det, welche er um ihre, Gesundheit befragte. Die Lehrerin zeigte sich auch dem jungen Manne gegenüber von ihrer unangenehmsten Seite. Wie häßlich muß ich ihm vorkommen, wenn er mich im Geiste mit seiner Schwester oder mit Mignon vergleicht," dachte sie. Welch' ei nen unangenehmen Anblick muß ich darbieten!" Dieser Gedanke beherrschteste derart, daß sie sich bedrückt und unsicher fühlte. Sie beantwortete Zastrow's geschäftsmäßige Fragen kurz und ohne ihn anzusehen, und als er ihr am Ende ein Ztecept verschrieb, dankte sie ihm kaum dafür. Fräulein Huber ! Fräulein Huber ! Was für eine unleidliche Person du bist!" dachte Max. Man nahm kühlen Abschied von ein ander. Kein Wort siel, daß man sich wiedersehen wolle. 'Nur den guten Max forderte Zastrow auf, ihn reckt bald zu besuchen. Kommen Sie zu mir in's Spital,sagte er lächelnd. Da Sie das Volk so sehr lieben, wird es Sie gewiß interessi ren, es auch in seiner elendesten Lage zu studiren." Max sagte bereitwilligst zu. Zastrow wendete sich hierauf zu Mignon,

unv dlcfe gav dem zungcn Ärzie mir einem Lächeln die Hand. Zastrow ergriff sie. Das lächelnde Mädchen sah in diesem Augenblick wunderbar schön aus. Sie ist doch nichts weiter als ein kokettes, eitles, vcttvöbntes, nichtsnutziges Geschöpf," dachte Zastrow, halb von diescr Schönheit bczaubert, halb geärgert über Mignon's freie, herausforderndes Lächeln. Wie viele Männer mag sie wohl auf gleiche Weise angelächelt haben !" Dieser Gedanke war ihm rniarn genehm. Wie viele mag sie vielleicht schon geküß: baden!" sprach es auf dem Hcimiveg in ihm. Diese kleine Kokette! ' Mar 7 cli und Hertha wartn ill,i,' zurückgeblieben. Mignon hatte sich nach dem Abgehen der Geschwister sogleich mit einem kurzen Adieu !" entfernt. Der brave Max durchmaß die Stube mit großen Schritten. Er war ernstlich böse auf Fräulein Huber. Sie haben sich heute abscheulich benommen. Daß 'Sie es nur wissen !" sprudelte er endlich hervor. Mir wird es noch einmal einfallen, Leute zu Ihnen zu bringen !" Ich habe Sie niemals gebeten, es zu thun," entgegnete die Lehrerin. Hol' Siede? " Er vollendete nicht, sondern ergriff sei nen Hut. Guten Abend, Fräulein Huber !" Guten Abend." Zornig stürmte er hinaus. Max Hell war in einer solchen Entrüstung von Fräulein Huber geschieden, daß er sich einige Tage lang nicht bei ihr blicken ließ. Undankbare !" sagte er sich. Ich meine es so gut mit ihr, und sie vergilt mir so schlecht. Warte nur, ich werde dir beweisen, daß ich ganz gut ohne dich leben kann, und daß mir andere Menschen zu Gebote stehen, welche mich besser behandeln als du." Um die-, sen Gedanken durch die That zu bekräftigen, leistete .Max der Einladung des jungen Arztes sehr bald Folge und ver fügte sich in's allgemeine Krankenhaus, wo er Zastrow zu treffen hoffte und auch wirklich traf. ' Hastrow hatte soeben eine Runde durch die Krankensäle zu machen und lud seinen Besucherein, ,hn dabei zu begleiten. Es war nicht das erste Mal, daß Max diese Räume durchschritt; arm wie er war, hatte er stets nur arme Freunde besessen, und mancher von ihnen war hier krank gelegen und A!ax hatte an dem Bette gesessen und dem Kranken die Zeit und das Elend vergessen zu machen gesucht durch freundliche Gespräche. Die Runde war zu Ende. Jetzt wollen wir foupiren gehen," sagte Zastrow, Beim Souper befragte er Max um seine Freunde, die Nordenbergs, was für Leute das seien, wie lange er mit ihnen bekannt sei, ob er viel mit ihnen verkehre? Max antwortete einsylbig und verlegen ; am liebsten von Allen, sagte er, habe er Mignon. Zastrow fragte ihn, ob die Nordenbergs ein geselliges Haus führten, ob. viele junge Leute bei ihnen ausund eingingen?" , Ehemals ja," versetzte Max. Heute leben sie sehr still und zurückgezogen. Sie sind, wie Sie vielleicht wissen werden, nicht wohlhabend und können deßhalb auf keinem geselligen Fuße leben. Auch ist Mignon in den letzten Jahren sehr ernst gcsvorden. Früher forderte sie alle Welt auf, fie zu besuchen, und ließ sich von jedenvGeckenden Hof machen. Doch Alles im Leben nützt sich ab und verliert seinen Reiz. Mignon ist blasirt, möchte ich fagen. Ihre Courmacher haben sich theils von ihr zurückgezogen, theils hat sie ihnen den Abschied gegeben. Neue Bekanntschaften fucht sie nicht. Wo sollte sie auch welche anknüpfen ? Auf Bälle zu gehen, freut sie nicht mebr. Und von der Straße? Mein Gott! wir wissen, was solche Straßenbekanntschaf ten gewöhnlich heißen. Mignon hat hierin mehr als Eine trübe Erfahrung gemacht. Hat sie das ?" murmelte Zastrow zwi schcn den Zäbnen, Ja, sagte Max in seiner Unschuld. Ich bin übrigens froh darüber,daßMig non endlich wählerischer geworden ist. Es hat mir immer wehe gethan, sie von albernen und dreisten Zierbengeln umgeben zusehen.". Zastroiv stand plötzlich auf. Wir wollen nach Hause gehen," sagte, er. Es ist spät geworden." Daher also der seltsame Blick in ih ren Augen und das unmädchenhafte Lacheln!" dachteer. Nun ja! Wenn man jahrelang mit allem Pack verkehrt, streift man am Ende die jedem Mädchen ange borene Scheu und Zurückhaltung ah: Echade um sie !" Hchon am nächsten Tage sprach Max Hell bei Mignon vor. Er konnte ihr nicht genug von Zastrow erzählen: was für ein tüchtiger Arzt er sei, wie sicher er mit den Kranken verkehre und - was für richtige Lebens- und Weltansichten er habe. Ein bischen idealer könnte er, freilich gefärbt sein, doch es wäre jetzt Mode,, kalt und klug zu denken, und es werde wohl so in der Ordnung sein ; er Max, wäre eben ein Ueberbleibsel aus einer romantischen Zeit. Mignon unterbrach seinen Redefluß mit der plötzlichen Frage : Hat er nichts von mir gesprochen ?" O ja," versetzte Max und berichtete ausführlich, welche Fragen Zastrow an ihn gestellt und wie er dieselben beant wertet. - Mignon schaute den Sprecher mit brennenden Augen an. : Das Alles haben Sie ihm gesagt ?" fragte sie endlich dumpf. Mein Gott, ja!" ' . '.Ach!" rief Mignon zornig und trai von ihm weg. Sie sind und bleiben ein Dummkopf!" . Max war ganz bestürzt, Mignon aber würdigte ihn keines weiteren Wortes und ging aus dem Zimmer. Jetzt beariff Mar . mit Einemmale die Gröke

seiner Albernheit. 'Zastrow'S Verstim mung siel ? ihm iV..:. Ich Esel! Was habe ich da wieder gemacht, sagte er verblüfft und schlug sich vor die Stir-n(,';"-v;:';'";: V .,: ' Ueber Maxens . Mittheilungen ver stimmt,. schlug Mignon ihrer. Schwester vor ein wenig .mit zihr spazieren zu. ge r ,fj i (Fortletzung solgt.) erlangt Mucho' "Best Harurna CisrV

1 Nachdem ich so diel don Underdanlichkeit zu leiden hatte, war ich nahe daran, mein Leben ! zu verlieren. Wie leicht Und verdaulich auch die Nahrung war, ich bekam bald darauf arge Schmerzen ! Schließlich ! mußte ich drei Wochen im Bette liegen. Ich hatte zwei Aerzte aber sie halfen mir nicht. . Endlich hörte ich von tzodfen Bitter ! ! Ich probirte sie! Kaufte eine Flasche, nahm den Inhalt in dier Stunden Und am nächsten Taöe dar ich au dem Bette. - War seitdem nicht mehr Krank ! Ich habe sie seitdem Hundkrten ewpfohlen. Geo. K end all. Allston, Boston, Mass. Schändliche Grausamkeit ist es Deine Familie leiden zn lassen Wenn Dn sie knriren kannst Mit Hopfen.Bitters. Verfolgt die Schwindler. Wenn Du beim Arotheker Hovfen Bitter verlangst und er giebt Dir etwa Ändere al eine Flasche mit weißer Etiquette und darauf ein grüne Hopfenbündel, so verklagt ihn wegen Betrug und roir erden Dich liberal belohnen. Siebe den bundegerichtlichen verbotlbefehl an 5. D. Warner' German Hop BttterS. Reading, Mich, und alle seine Verkäufer. Agenten, potheker un andere Nachahmer, (Goldene Medizinische Entdeckung) eilt alle Ausschlage von einer gnröhnllchen Finne oder Blatter ilS ,a ten schlimmsten Skrofeln. Salzftuk, efchwüre, Schuppigkeit oder Naulieit der aut, kur, alle durch unreines Blut verursackten Krankheiten erden durch diese mächtige, reinigende und stärkende Arznei überwunden. Unter ihrem ehlthätizea Einflüsse beuen arofze sreffcnd Geschwür, rasch. Ibre Kraft bat sich namentlich in der Heilung von Schwindflechte, Rose,Nash. Blutschwäre, arbunkel, wun, den uacn, skrofulösen eschwüren und eschwülsten. üstgclens.Krankycit, nie, schwamm, rops cder dickem Hals und erwei terten Trüse gezeigt. Man sende zehn Cent in Briefmarken für eine mit cclonrten Abbildungen aus gestattete Abhandlung über Sautkrankbeiten. oder den selben Betrag für die Sbhaudlung über Skrofelletden. ' Slut ist da keben.- Man reinige S runrltch durch den Gebrauch roa Dr. Piera't Golden Hedlr! DiMoreiy, und fliile Verdauung, eine VleSensreie Haut, frischer Muth, eben, ,ergie und esundheit der Constitution wer. den dadurch hergepellt. Die Schwindsucht, die eine Skrofelkrankheit der Lunge ist. rotrd durch diese Gotteözabe ron einem Heilmittel schnell und sicher in ihrem Fortschritt gebemmt uno gebeilt, trenn da Mittel eingenommen nd, ehe da Leiden die letzten Stadien erreicht. Wegen ihrer wunderbaren Macht der diese schreckliche tedttiche Srankdett bat Dr. Bieres, als er diese jetzt berühmte Arznei zuerst dem Publikum dar. vot, im Grast daran gedacht, sie eine "l'onflumrition vre" Schwindsuchts-HeUmlttel zu nennen, bat aber diesen Namen fallen lassen, eil derselbe zu beschränkt für eme Arznei, welche infolge ibrer wunderbaren Der. einizung tonischer oder stärkender, alterativn oder sifte verbessernder, anttbtlisser, brustlösender und nährender Sizenschaften chne Gleichen ist, nicht nur als ein Heil. Mittel gegen Lungenschwindsucht, sondern gegen alle Chronischen Krankheiten Leber, des Blutes und der Lunge Wenn Du matt, schläfrig, schwach füblst. klaß gelbliche Hautfarbe oder gelblich braune Flecken im G, ficht ode? am Leibe isst; wen Du hdusige Sopfschmer, ode, Schwindel, Uebelzeschmack im Munde, innerliche Hitze oder Frösteln, abwechselnd mit heißem Blutandrang, hast; wenn Du niedergeschlagen nd von düstern Vor. geföhlea erfüllt bist; wenn ietn Appetit nnrcgelmäßlz und die Zunge belegt ist, dann leitest Du an Ver dauungSbeschwerde. Dyspepsie und Leber krankheit oder Galligkeit. In riclen Fällen spürt man nur einige, dieser Symptome. ZIS ein Heilmittel gegen alle solche Fälle ist 0r. tterc', Golden. Xedical liiseorcry ohne Gleichen. .4?A5,5.""L"I5'"' Blutspeien, Kur,, athmigkeit. Suftrohrenentzündung. fchlim. men Dusten, Schwindsucht und wandte Leite ist sie ein unfehlbares Heilmittel. Man sende 'zehn 6entS in Vri'fmarse, für vr. Pierce'S Buch über Schwindsucht. Bei Apothekern in haben. Preis $1.00, M" Uorid's Dispensary Lledical Association, Eigenthümer, 663 Main Str., uffU, TU Y. $500 Belohnung wird ron den Eizenthümern ron Dr. Sage' Latarrb Remedv" für einen Katarrhfall, welchen sie nicht kurireu kennen, ausgebotea. Wenn man einen ekelbaften oder anderen uöfluß au ter Nase, theil, eisen Verlust de Geruch. Sc, fAmfllfS rhr rfl.fcArS ITV Ti.. dumpfen Schmerz oder drückend? Wefübl im Kopfe bat! dann hat man Katarrh. Tausende solcher Fälle enden in Schwindsucht. Vr. Sage'S a t a r r b R e m e d heilt die schlimm, ste Fälle.ou Katarrh, opferkälwng und . tanhaln Kopfschmerz, cocent. Mosairfli o MaflUe ! Ha. 37 & 39 Sud Delavare Straße. Das größte, schönste u. älteste Lokal in der Stadt Getränk aller l'rt, somit kalte Speisen. Vor zügliche Bedienung. Die prachtvolle eingerichtete Halle steht Vereinen Logen und . rlvaten zur Abhaltung von Bällen, Ion zetten und Versammlungen unter liberalen Bedin gütigen zur Verfügung. Jacob Bos, Geschäfts führer. Cin'tiHamilton & Dayton Bahn. ?-TSglich drei Züge nach und von 7 Gineinnati, und alle Ortschaften Nördlich, südlich u. Oestlich. pünktliche Verbindung mit allen Zuge nach IDnyton, Tolodo, Detroit 8& 8njlnaw. Wegen Aniknnst nnd Billet wende man sich an den Agenten, Ecke Illinois Straße und kentncky Vvenue ober Union Depot. Sara. Stevenson, S.P.. 3 0. 43anl' t. t C1I1S PAPER 1? rnay be sonnfl o TUt r UHU. MTROTTCX & CO'S ITeirtptper Actrertieing Bureau 10 Stirne BRimiKEE

Die Erfahrung Vieler

H)1:' o nPÄl mmm

n jj Vrl

H. CoLX3tur. KLEE & COLEHAN, Fabrikanten ton Mineral Wasser, Eparkling Champaign Eider n. LitUe Daish. Ebenso alleinige Agenten dos Lelfaft Eisg und Selzer.Wasser. ffontainen werden jederzeit auf Bestell, trttlt Fontaine werden euch rersiethet. 926, 328 280 Üd Delavttt QtU Idiaap,lik. Ind. M. TL. Styor, SXfticga Eisenbahn -Zeit Tabelle. Änkunst und Abgang dt? Eisenbahnzüge in Indianapolis, an und nach Sonn tag, dtn 3. Januar 1885. Zeffersondille, adison un, SudlavapolU Sisenbaiza. Abgang: nknnst: a r tag. 4.15 1 JdKadaU 1.15 le 5 adkee .. 8.15 vm'ZndzlbtellUaia. ?d ckUad ail 3. Km I p n ii b,d l x tag. 6.45 9taletsa8tagi.ita Vandalia Line. Nailkra! .... 7.30 3a Zag 0p, v 13. uo erre Hauti kkk. 4.00 Km Naeifte r UXO k Western 33ail.. iOiüRm chn,hg 141 Bü Nail nd See. in.) ez, rag rrreß . .. 4 ttft Srrres, 4 , Km Scdnell, na 3 X4 , Tleveland, Tolnmbnl, Cincinnan nb 3 un apolit kistndaha (Lee Line.) BrM.. 4.00 Brn et a cj tag .40 ea 0J3X 3ti.ll.30R nderson e... 1.5JR B 3 6t8 ti.1 6 SO Km V et 8 ex.uusR noerio c.iu.iu mm acion Cl fj.l0.u5n RBB ij.... 7.10 Km 8 3 oshen i3.&0 Lriglzkvood Division, C. C.Cc&b 3. Eftgang täglich. 4. 06. 10.10 11X5 Bm : 2.00 täglich, s.&o m 6 40 Km täglich. . 10 41 Ca .11 Uiiftu . 6 39 Jta Iflcltch. 4.40 Ra täglich .KiR täglich. 7.1, Ml kincinnatt, 3ndiaapcli, Et. Lonis n. Elzicag Sistnbah. Eineinnati Division. Cfttaullv.ftS. 4.O0 Bm I gnbtanau . lOUfta weinnati 1 32 Cm c.sr ic. a4R tnc. tc o.40 (i! kL'vlllegir,. U'Ci Eißem .... ll4lRa (etd I täglich , ce. lMm Chicago Division. $o url l 7.1 OB hieag, atl x.:3.t0 Kteftern r o.tORm Ijf 1 täglich I s c 11.10 Km Clcou8 S. täglich c cm.. s.2ii afaoctti ee. tl II I 4 8WUt.. t.tUft inrinnati Nee. 19 w YiMburg, kinrinnati & St. Lonit Mseutah K Y P !S P , ich Ztt uf Uz täglich 4 3Bm Dck r aug nommenSonnt.il 0 Lm RidDeeaug. Sonntag 4.00 Kn lf$ttf0 r täglich h.. 4 5Srn fiinom Sot. .4S P I täglich 1MI c JD t aul. tag .... 4.3) B 0 $ Lastern Mail tgl 4 .0 Cm Western Kalt t tagi'ffl in. 9.40Km Chicago Rente dtn Aokomo. Ehicag Schnell iug tag 11.15 B kbikacsnrI.ll.VO Zv Znd'I Lou. echnelliuff... 4.00 JNdp' jtou. rr eß 35 Kl Wabash, St Loni, & Pacific. Det 5 tc aU 7.15 e s 2.1b Km ht ich k ed 7.10 Slb hick,ltäg S.OJCm 0lA KtS I..11A0I Set tt d all. .U XI Wich. Eil und Ftt Wa,n,.. 1.40 Det? Tld ii ll-so a 3ndianapolis uud Vineennes Visenbkhn. Uail atro r 7.15 B , te,,I Kee..iO 45 Bi,ne ee . 4.40 Km Ratl ir. SO Mm CwcwnHamiltnIndianaolisSisendah. Jdp et&oui 4 .00 Cm T0n,rvillkUke 4.33 Km IndplluSt. Ü.ll.lJKm Ein., D..K.K o.36 B n,,oUl,ke BJ50 Ba atl. lio Ba Sney eiSutllO.SOR inctnnatt kcc 5X0 ftm 3ndiana, Vloomingto undVeftern vtseudühn. Jae k atl.. Ld B after ir S Vr. an Zn g 2 cc 5.05 Km täglich 3.0 B Craroforbo. tc. Km Ctnc Cpte UM ttm Bit 3 tilg 11.10 Km lltlanuc xn . 4 J3 Ra St. Louis Didision. orefield tL tt... 4 2) hm Kacht 30 Cm atl u Iofij. 8.3G Bm au u loa vz.l.45 Ra Rächt 1 11,0 i Mkl5 int.. Oeftliche Division. Oeftl.lail....4.i:Bm I Paciste Erpreß... 7 45Va Tägl. cpre,....ll totm I M 3 i 10 35 a Ktlantie lV 4 4sKm I Western 9ip .... 40 3ndiaavolit und St. Lonit Eisenbahn. g rxreß, cc. täglich 7.10 B Bo u t L 9. 5.30 K V a fi t&g CC 3.15 B Loeal Passen an. 10X0 Ra Dayr e e tägl tiSa anfei,ii c R 8 tt et fe I täglich u cc.10.55 K LoniSville,New VlbanY & Chicago. ?ir.Line. Chicago r tgl.. 1130?: onon ftec 5.00Kn ich U, hieag. l VtaU 13.4592m dtcaflO r. tgl.. 3J5B IRonc c 10Bm ich. ÜUn hiC I ail. luca Lüge mit r. c. Llzsefs,l.ar tt Schtaf-äg, Bit v Parrkar. tt rttW&ar OHIO INDIANA MICHIGAN THE BUSINESS HAN TThen he travels wants to po juick. -wantt to be comlortable, wants to aiTive at destmatioa on time, in fact, wants a strictly baslneas tiip, and conseqTiently takes th populär Wabash Route, feeling thathe ls snre to raeet his enagemeats and continue to prosper aad be liappy. THE TOURIST Nag Ions since chosen tho Wabash ' aa'th lavorite route to all tho snmTner resortsof tha Käst, Nortb. and West, and Winter BeoorU cd the South, aa the Company has for years proTidcd better aecomrnodations andnore &t-i tractions than any of its competitors for tnls c'asa of traTel. Tourist Tickets can b bad at i edueed rates at all principal oSlces öt th9 Company. THE FARMER In scarchof a newhome.'where be an 4 Cure better returns for bis labor, abould n. xnember that the Wabash is the xnost direc route to Arkansas, Texas, Eansas. Xsbraska, and all pointa South. West, and Northwest, and that round-trip land-explorers tlcketa atverylorrate9 are always on sale atth ticket offlees. Descriptive advertiting taatter of Arkansas and Texas eent free to all applicants by addressing the General fasseager Agent. THE INVALID Will find tne Wabash the tnost oonTCnltat route to all of the noted health resorts ot Illinois, Jlissouri, Arkansas and Texas, aad that the extensive thronen car System aad superior aecomrnodations of thls populär line will add greatly to bis comlort whll ea route. Pamphlets descriptive of the manr celebrated mfneral spring9 of tlio West f,rt? Bouth sent Iree on application. THE CAPITALIST Can Ret the Information necessary to ecm sale and profitable Investments in arivolture, stock-raising, mining, lnmbering, ny oi the many Tnviting Leids thronsSo tne South and West, tj addressing tho nadersined. . ... ' F. CüANDlB, CertJFwcta4Tldklrtsi.t4.Uk, Es, UHNOIS-IOWA-MISS7Jni

J. Klee.

ÖteÜo " . "7.'

üCfl mmm