Indiana Tribüne, Volume 9, Number 108, Indianapolis, Marion County, 8 January 1886 — Page 3
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Die Unzufriedenen
Roman Von Emil Mariot. (Fortsedung.) ir that eilig, was sie begehrte ; Mlg non nahm ihn beim Arm und wies mit der Hand auf das kleine Haus ihnen gegenübcr. Siehst du das junge Mädchen dort drüben V Mflrt fsontrnf( fern 9T?nnneT rn's re&t te Auge : Ja, ich sehe sie. Was soll es mit ihr V Ich möchte gern mit ihr bekannt wer den. Du hast ohnehin wenig zu thun und bist sehr gewandt im Auskundschaften. Erforsche, ich bitte dich, wie das junge 'tädchen heißt, mit wem sie lebt und wer der junge Mann ist, welcher dann und wann zu ihr in's Haus kommt. Dir wird es ein Leichtes sein, das Alles zu ersah ren." Etwas Kinderleichtes !" gab jetzt Papa selbstgefällig zu. Wann willst du Alles wissen ? Binnen einer Stun de?" Nun, so dringend ist es just nicht. Erfülle meinen Auftrag, wenn es dir eben paßt, Papa."Schon beim Mittagessen war Papa im Stande, die gewünschte Auskunft zu ertheilen. Daß der. junge Mann nicht Elsa's Verlobter, sondern ihr Stiefbruder war, diese Mittheilung berührte Mignon nicht unangenehm. Sie zog ledige Männer verheiratheten oder verlobten unbedingt vor. Auch wußte sie daß Bräute Mädchenfreundschaften wenig zugänglich sind, oder, wenn sie eine Freundin erwählen, diese gewöhnlich nur da-,u benutzen, um ihr beständig von ihrem Verlobten zu erzählen ; die 3!olle iner Vertrauten zu spielen, darnach gelüstete es Mignon aber nicht allzuschr. Main schwamm in Entzücken bei der Vorstellung, daß ihre Tochter vielleicht mit einem reichen Mädchen, welches einen unverbeirathcten Bruder besaß, bekannt werden sollte. Der arme junge Mann mag sein Herz in Acht nehmen !" flötete sie. Den jchö nen Augen meiner Tochter Ä!ignon ist scbon nianches A!ännerberz zum Opfer ge fallen." Sieh dazu, daß du ihn eroberst,' Mignon !" sagte Papa. Gleiche junge Alänncr wachsen nicht auf den Bäumen, und du bist schon dreiundzwanzig Jahre alt." Wollen wir wetten, daß sie ihn nicht dranlricgen wird?" rief Fritz Wallbrecht mit lolpischeln Gelächter. Warum nicht V sragte Laura. Sie hat schon nach Vielen geangest, und doch ist bis heute Keiner hängen geblieben,' fuhr der liebenswürdige "ExOssicier hämisch fort. Warum sollte der Eine gerade dümmer sein als alle Anderen ?" Wallbrecht war heute der Hahn im Korbe. Er hatte diesen Morgen seinen Gehalt bezogen und das Haus mit Geld versorgt; Niemand wagte daher es mit ihm zu verderben. Er wußte das und be nützte seine Macht, indem er frech wurde. Mit breitem Lachen sah er um sich, denn er erwartete, daß sein Witzwort Beifall ernten würde, begegnete jedoch nur dem ornsprühenden Auge Mignon's, welche ihre Serviette mit der Hand zerknüllte. Das Mädchen hatte nicht übel Lust, sie dem Schwager an den Kopf zu werfen. Doch sie bezwäng sich. Unverschämter!" murmelte sie jetzt nur. v v V V V V www W W Aber, Mignon !" suchte der Papa sie zu besänftigen. Darf man sich mit dir keinen unschuldigen , Scherz erlauben ?" fragte Wallbreckt. Bist du denn eine Prinzes' sin V Mignon ließ ihn ohne Antwort. Ick zittere vor dem Gedanken, e'n anständiges, wohlerzogene? ' Mädchen, was Elsa Bcrger ohne Zweifel ist, in dieses Haus einzusübren," bemerkte sie dann und ihre Stimme bebte. Jedes Ohr ist für scherze solcher Art nicht gemacht, und ich werde den Plan, mit Elsa be kannt zu werden, lieber gleich wieder sahren lassen. Sie und die ihrigen müßten mich ja verachten, wenn sie einmal nur Zeugen eines ähnlichen Llustrittes werden sollten " Unsinn !" siel Laura ein. Fritz ist heute betrunken. Er weiß nicht, was er spricht. Vor einer fremden jungen Dame wird er gewiß sich zu benehmen wissen." Auch vor deinem Gemahl in spe," ergänzte Wallbrecht. 'Noch an demselben Abend sah Mignon Elsa's Stiesbruder des Weges kommen. Mignon schaute prüfend aus dem Fen ster herab auf den jungen Man. Zog ihr starrer Blick ihn an! er hob das Haupt in die Höhe und blickte hinauf zu Mignon. Nur ein Blick war es, welcher aus dem kalten grauen Auge des Mannes zu dem jungen Mädchm flog, und doch hatte Mignon die Empfindung, als ob der fremde Mann tief in ihr unruhiges Herz geschaut hätte. Sie senkte zwar den Blick nicht und wich auch seinem Au ae nicht aus ; denn Mignon konnte den Blick jedes Mannes ertragen und war nicht gewohnt, die Augen vor irgend Je mandem niederzuschlagen; aber sie fühlte, daß sie erblaßte. Felix Zastrow sah wieder weg und bog in das Haus ein. Jedoch am Thore hemmte er plötzlich den Schritt, wendete sich um und schaute das junge Madchen noch einmal an. )!ignon trat rasch .vom Fenster zurück. Er soll nicht glauben daß ich nach seinen Blicken geize," dachte sie ein wenig trotzig, vag ich so lange nach ihm aussehe und ihm nachstarre, bis er verschwunden ist. (fr soll nicht jetzt schon schlecht von mir den ken." " " ' Aber die Würfel waren durch dies' kurze stumme Scene gefallen : MigNON war nunmehr fest entschlossen, mit Elsa bekanntzuwerden. ' ' i Am nächsten Tage schon eröffnete sie den Feldzug. Als sie Elsa's ansichtig wurde, stellte sie sich an's Fenster und wartete, bis Elsa's Blick dem ihren be gegnete. Dann neigte sie leise das Haupt. Elsa schien von diesem Gruß Überrascht, doch angenehm .überrascht, zu sein, Sie Melte und nickte einen Ge
gengrutz. Dieses stumme Spiel wvderholte sich nun, so oft die jungen Manchen sich gegenseitig am Fenster erblickten. Das Hin- und Hergrüßen wurde bald Beiden zur lieben Gewohnheit. Wenige Tage später sah Mignon ihr Gegenüber aus dem Hause treten, viasch ösfnete sie das Fenster und bog sich weit hinaus. Fräulein !" rief sie mit ihrer süßen, einschmeichelnden Stimme, liebes Fräulein !" Elsa stand still und erhob den Kopf. Wohin gehen Sie?" fragte Mignon. In die Apotheke. Ich muß etwas für
meine Mutter besorgen." Können Sie einen Augenblick lang warten?" ' Wollen Sie mich vielleicht begleiten ? Das wäre schön !" Sie erlauben also, daß ich mich Ihnen anschließe Z Gedulden Sie sich dann einen Moment, ich werde gleich bei Ihnen sein." . Bald darauf standen die jungen Mädchen zum erstenmale neben einander. Mignon, ein wenig älter und zugänglicherer Natur als Elsa, stellte sich selbst vor, sagte freundlich und unbefangen, daß es schon seit Langem ihr Wunsch wäre, Elsa kennen nx lernen, schob ihren Arm unter den Elsas und schlug mit ihr den Weg zur Apotheke ein. Nasch wurden , die jungen Mädchen vertrauter, sprachen von allem Möglichen, von Büchern, Musik, vom Theater und auch ein wenig von ihrem beidersei tigen Leben. Elsa offenbarte in jeder Hinsicht einen vornehmen Geschmack und ein jugendlich reines Empfinden. .Französische Romane hatte sie nie gelesen, eine Operette niemals gehört. Sie schwärmte sür classische Musik, und Schiller war ihr Lieblingsdichter. Mignon that, als ob ihr Geschmack mit demjenigen ihrer Begleiterin übereinstimme. Sie hätte sich ein bischen geschämt, einzugestehen, daß sie Herrn Paul de Kock höchst amüsant fand und für Jacques Offenbach sehr eingenommen war. , Ihr beiderseitiges Familienleben berührten die jungen Mädchen, wie auf Verabredung, nur in flüchtigen Worten. Mignon sowohl als Elsa hätten davon nicht viel Schönes erzählen können.'-Die Erstere - sprach einigemal? von Laura, um Elsa's Aufmerksamkeit auf Geschwister im Allgemeinen zu lenken ; doch Elsa erwähnte , ihres Halbbruders mit keiner Sylbe. Endlich fragte Mignon, ob sie nicht auch Geschwister habe Sie wollte Elsa zwingen, von dem jungen Manne zu sprechen. Ich habe blos einen Stiesbruder," aav Elsa gleichgiltig zur Antwort. Er ist um Vieles älter als ich, und das mag die Ursache sein, weßhalb wir nie recht vertraut zusammen werden könnten." Bald Waren sie wieder beim Hause Elsa's angelangt, und diese Wollte sich VON Mignon verabschieden. Nun?" fragte Mignon und hielt die Hand der Anderen fest. Wollen wir nicht Verabreden, wann wir einander wiedersehen werden ?" Elsa schien jetzt ein klein wenig verlegen. Ich würde Sie gern bitten mich zu besuchen," sagte sie, aber ich kann Jh nen jetzt schwer Tag und Stunde bestimmen. Ich bin zwar beinahe immer zu Hause, aber meine Mutter ist, wie Sie schon wiffen, leidend und selten auf gelegt, Gäste zu empfangen. Jedoch manchmal, wenn sie sich wohler fühlt, liebt sie es. Fremde zu sehen. Ich muß also erst solch' eine günstige Stunde ab warten,und dann werde ich mir erlauben, Sie hiervon zu benachrichtigen. Ist es Ihnen so recht?" Mignon bejahte die Frage. Sie wollte lieber zu Elsa gehen, als diese bitten, zu ihr zu kommen. Ihr graute von der Vorstellung, dieses stolze, rein denkende Geschöpf in den Kreis der Ihren zu führen. -; Die Mädchen trennten sich mit einem Händedruck und eilten Beide nach Hause. .Daheim angelangt, traf Mignon nur, die Mama und Laura an. Ma ma lag wie immer auf dem Sofa und laS einen Noman. Laura hingegen stand an .dem Fenster, welches in den Garten führte. Mignon verspürte keine Lust, den Beiden ihre Unterredung mit Elsa mit zutheilen. Schweigend setzte sie sich, griff nach einem Buche und schickte sich an, zu lesen. Da kehrte Laura sich ihr zu.' Willst du Herrn Fernheim sehen?" fragte sie. Er fährt foeben im Garten spazieren." So.!" sagte Mignon gleichgiltig und trat mehr aus Gefälligkeit denn aus Neugier zur Schwester hin. Herr Fernheim, in Plaids und Pelze eingewickelt, saß in einem Nollstuhle, welchen ein Diener in den Garten-Alleen auf und ab führte. Er trug dieselbe Pelzmütze wie bei seiner Ankunft und hielt den Kopf tief auf die Brust berabgesenkt. Plötzlich erhob er das Haupt ; sein unruhiger Blick streifte die zwei Schwestern, er machte eine ärgerliche Bewegung und sagte et was zu seinem Diener. Dieser wendete den Rollstuhl und führte ihn aus dem Garten. Du solltest dich nicht immer an's Fen ster stelle, wenn du Herrn Fernheim im Garten weißt." sagte Mignon, welche sich schnell zurückgezogen hatte. Es scheint dem Herrn lästig zn sein, beobachtet zu werden." , . . ' Bah!" sagte aura nachlässig ich kann thun, was mrr gefallt." Trog dieser Aeußerung schien sie ver dutzt und verstimmt. einigen . Minuten trat das Dienstmädchen in's Zimmer UN0 ttttl dete, daß ein Diener draußen wäre, welcher dte Damen bäte, vorgelassen zu !ver den. " ' ' , Er soll hereinkommen," sagte Laura, ein wenig neugierig gemacht, otti aina hinaus,' und gleich darauf trat derselbe Diener, welchen sie vorhin im Garten ge sehen hatten,yostlch grüßend, m daSZim mer. ' ... - ,.. ; Herr Fernheim läßt sich den Damen empfehlen." begann er, und laßt Ne bit ten, sich zu einer anderen Stunde als derzenigen, - wo er sich im Gartens aus bält, am Fenster zu zeigen. Die Damen ' . i , . tt... -'i: "fx x..rv l . mocylen ton guiign rnliryulvigen, uocr sei lranr und könne eS ntchi vertraaen.
sich angeschaut und beobachtet zu wtjsen. Da er täglich höchstens eine Stunde lang im Garten spazieren sahre, so bleibe, meint er, den Damen genug Zeit übrig, aus dem Gartenfenster zu schauen, und übrigens meinte er, könne der Anblick eines kranken Menschen unmöglich ein erfreulicher sein. Die Damen werden also hoffentlich die Güte haben, seinem Ansuchen Gehör zu leisten." Laura's Gesicht hatte sich während die fcr Rede beträchtlich in die Länge gezogen. Sie sühlte sich geärgert und gedemüthigt. Sagen Sie Ihrem Herrn, daß er ein
Flegel ist !" rief sie, ohne erst zu überlegen, was sie sprach, und kehrte dem Die ner den Rücken. Aber Laura!" rief Mama erschrocken. Sie dachte an die Februar-Miethe, welche in einigen Tagen gezahlt werden sollte und noch keineswegs bereit lag. Entschuldigen Sie die Heftigkeit meiner Tochter," wendete sie sich hierauf an den Diener, der unbeweglich dastand und bei Laura's Worten mit keiner Miene gezuckt hatte. Laura weiß niemals recht, was sie spricht. Sagen Sie vielmehr Herrn Fernheim, daß ich mich ihm em pfehlen lasse und daß er gewiß nie mehr von unseren Blicken belästigt wer den soll, wenn ihm die Blicke von Damen so unerträglich sind. Sagen Sie ihm aber auch, daß er irrt, wenn er annimmt, sein Anblick sei kein ergreulicher, er gefällt uns im Gegentheil bitte, richten Sie ihm das aus sehr gut." Sehr wohl, gnädige Frau," versetzte der Diener und schaute die hagere, ihn schmachtend anlächelnde Dame vert'vun' dert an. Was sind das für Närrinnen !" dachte er, verneigte sich und ging hinaus. Laura erstickte beinahe vor Verdruß und machte ihren Empflnduiigen in einer 3teihe von zornigen Ausdrücken Luft. Was dieser lahme Affe sich nur einbildet !" schloß sie entrüstet und besah ihr von Zorn entstelltes, hochrothes Ge-, ficht im Spiegel. Sie begriff nicht,' wie ihre Erscheinung irgend Jemandem unangenehm sein konnte, und vergaß ganz, daß ein Mann von fünfundvierzig Jahren, welcher das Leben und die Frauen sattsam genossen hat, nicht mehr naiv genug ist, um beim Anblick einer hübschen Larve in Entzücken zu gerathen. Um Laura's Gedanken in eine an dere Bahn zu lenken, berichtete Mignon den beiden Frauen die erste Unterredung mit Elsa. Laura sagte zwar : Glaubst du etwa, daß deine Bekanntschaften mich interessiren?" ließ sich indessen Alles, was gesprochen worden war, haarklein erzählen. . Hast du das Fräulein ausgeforscht, ob ihres Bruders Herz noch frei ist ?" fragte Mama. Nein," versetzte Mignon, verstimmt durch diese Frage, welche sie für's neue belehrte, wie schwer es sein würde, Elsa hier einzuführen. Am nächsten Morgen schon erhielt Mignon ein Schreiben von ihrer neuen Freundin, in welchem, diese sie bat, ihr Nachmittags das Vergnügen ihres Besuches zu schenken. Die Mutter, schloß Elsa's Brief, freue sich sehr darauf, Mignon's Bekanntschaft zu machen. Mignon las das Billet beim Mittagmahl vor. Papa küßte seine Fingerspitzen. . . Ein liebliches Geschöpf, dieses junge Feäulein! so blond und schlank!. richte ihr meine Empfehlung aus," trug er der Tochter auf, als sie sich Nachmittags aufmachte, um zu Elsa zu gehen. Ob der Bruder anwesend sein wird ?" fragte Mama nachdenklich. Mignon ließ diese Frage unbeantwortet und eilte rasch fort. Auf der stiege begegnete sie dem kranken Fernheim. In einer Sänfte wurde er von zwei Dienern in seine Wohnung getragen. Erschaute nicht auf, als er an ihr vorbeikam, und wendete ihr Antlitz von ihm ab. Diese Begegnung, an sich nichtssagend, verdüsterte ihre Laune. Der Anblick des Kranken erinnerte sie an eine Reihe von Thorheiten, welche in den letzten Tagen von den Ihren begangen worden waren. ' Sie hatte zur Seite geblickt und dennoch ' gefühlt, daß die beiden Diene? Fernheim's sie sirirt hatten. Ich wette, daß diese Domestiken sich über uns lustig ma chen," dachte sie. Gedrückt und verstimmt trat sie bei Elsa ein. Ter Anblick der wohnlichen Zimmer und des boldcn , Mädchenbildes n:ir den classischen, stolzen Zügen vermochte indessen die trübe Stimmung bald wieder zu verscheuchen. ' ' Folgen Sie mir auf mein Zimmer," flüsterte Elsa. Die Mutter schlummert soeben ein wenig. Wir mstssen leise sprechen, um sie nicht aufzuwekken." Elsa's Zimmer war sehr hübsch eing'erichtet. Ueber dem Elavier thronten die Büsten von Beethoven, Mozart, ' Schii, bert und Schumann, und auf dem zierli chen Bücherschranke Seatuetten von Goe the, Schiller und Lessing. Auf dem Ti sehe lagen Albumsund Bücher m Pracht einbänden, und der elegante Schreibtisch war mit Z)!ippes aller Art verziert. Neben dem einen Fenster befand sich ein kleiner Arbeitstisch, auf welchem halbfertige Handarbeiten lagen, neben dem anderen ein Schaukelstuhl und ein geschmackvoll arrangirter Blumentisch. Ein stilles, rein geistiges Leben sprach auS Allem.was hier des Beschauers Auge streifte. Die arme Mignon überkam in diesem trauten Mäd chenzimmer ein ihr. bisher fremdes Heimathsgefühl. . . . ; Die Zeit verging den Beiden rasch und angenehm." Ella zeigte ihrem Gaste w les, waS sie besaß. Am längsten ver Weilten die Madchen bei der Besichtigung von Bildrn,.welche Gegenden darstellten, die Elsa gesehen hatte. Elsa gedachte all' der Naturschönheiten, welche, sie bis? nun rennen gelernt hatte, nnt ledhafter Bewegung. Als sie ausMehadia zusprechen kam, welches Bad sie im ' vorlebten Sommer besucht hätte, wurde sie plötzlich' ernst und nachdenkend. ' V ' s Es war sehr schön dort," sagte sie," weiter nichts und ging dann rasch zu an, dern Ansichten über. Mignon, Welche für derlei Dinge einen ungemein scharfen Blick besaß, entging die Verstimmung der Anderen keinesweas, und sie schaute .der
blonden Elsa prüfend tn's Besicht. Elsa blickte sie ebenfalls an, nicht streng, nicht llaurig, nicht bedauernd,' und doch war ciwaö von alledcm in ihrem Auge, sodaß Ältignon sich nicht enthalten konnte, zu sragen, od. sich an Mehadia eine unangencmne Erinnerung für sie knüpfe. Ja," antwortete Elsa. Doch ich spreche nicht gern davon " Sie sagte das in einem so ablehnenden Tone, das; Migiwn es nicht für gerathen fand, weiter in sie zu dringen. Sie fühlte, daß dicscs Mädchen zwar zu stolz, um eine Lüge zu sagen, jedoch keinesivegs gesonnen war, ihr Vertrauen einer Bekannten von gestern zu schenken. Auch fand das zwanglose Geplauder in diesem Moment seinen Abschluß. Die Mutter erwachte und rief Elsa mit grämlicher Stimme zu sich. Elsa geleitete Mignon in das Zimmer, wo Frau Ber
ger sich aufhielt, und diese bemächtigte l'.ch sofort des wehrlosen Gastes, um dem jungen Mädchen die eigene Krankheitsgeschichte und diejenige des seligen Ber ger" zu berichten. Mignon gab sich alle Mühe, den endlosen Auseinandersetzungen der Dame aufmerksam zuzuhören, im Innern aber fand sie die gute Frau ziemlich' abspan nend und langweilig. Wie immer, sprach Frau Verger nur von sich. Dabei wollte sie bald Dieses bald Jenes. - Elsa mußte sie beinahe unausgesetzt bedienen und war selten im Stande, die Kranke zufriedenzustellen. Mignon wußte nicht, worü der sie mehr staunen sollte, über die erfinderische Gabe der Mutter, Andere zu beschäftigen, oder über die immer gleiche Geduld und Gelassenheit der Tochter. Natürlich ließ es Frau Berger auch nicht an Klagen über ihren Sohn fehlen. Glauben Sie, daß es ihn freut, wenn er seiner Mutter die Zeit vertreiben helfen darf?" sagte sie unter Anderem. Keineswegs! Wenn er mit mir Piquet spielt, gähnt er und sieht jeden Augen blick auf die Uhr." Mignon empfahl sich bald darauf und forderte Elsa das Versprechen ab, nun auch bald einmal in ihr Haus zu kommen. Schon in den nächsten Tagen erschien Elsa bei Nordenbergs. Sie 'traf nur Mama, Mignon und Laura's Kinder an. Mama wollte besonders liebenswürdig sein und zeigte sich von einer möglichst.ungünstigen Seite. Sie fragte Elsa, ob ihr Herz noch nicht verloren sei, ob sie Feydeau und Aelot gelesen und welche Aceinung sie sich von der Männerwelt gebildet habe? Elsa schaute sie fortwährend mit großen Augen an und antwortete befremdet und einsilbig. Die Kinder betrugen sich sehr ungezogen. Sie unterbrachen beständig das Gespräch der Großen, stellten vorlaute Fragen, lärmten und schrieen, und als Mignon sie endlich in ein Nebenzim mer einschloß, um sie aus dem Wege zu räumen, erhoben sie ein solches Geheul, daß man sie wieder freilassen mußte, wenn man nicht taub werden wollte. Mignon saß wie auf Nadeln. Um das Mißgeschick voll zu machen, kam später noch Ä!ax Hell zum Besuch. Wenn Mädchen und Männer beisammen waren, pflegte Mrnn gewöhnlich ganz unmöglich zu werden. Sie konnte es dann nicht vertragen, wenn nur förmliche Reden gewechselt wurden ; sie wollte Galanterie, (lourmacherei, Erröthen, verliebte Blicke, und that auch Alles, was in ihrer Macht stand, um einen solchen Ton herbeizuführen. Sie empfing den armen Mar, mit den Worten : Heute darf ich Ihnen wohl den 3!ath ertheilen, Ihr Herz zu behüten ; sehen Sie sich einmal dieses reizende Fräulein an, aber nicht zu viel, das könnte Ihnen gefährlich werden Fräulein Elsa Berger, die Freundin meiner Mignon Herr Hell, unser Freund und Nachba?. Solche Freundinnen läßt man sich gern gefallen, nicht wahr,, lieber Herr Hell ? Nehmen Sie doch Platz. Aber, mein Gott ! nicht so weit weg. von dem Fräulein Elsa. Sind Sie denn so blöde ? Wissen Sie, wovon wir soeben sprachen ? Von der Liebe, der Ehe und den Männern." Max hüstelte verlegen, Mignon, die selten erröthete, wurde dunkelroth und blickte, beschämt und zornig vor sich hin. Hastig fing sie mit Max ein Alltagsge sprach an und war bemüht, auch Elsa in dasselbe hineinzuziehen. Aber Elsa blieb wortkarg und nahm sehr- bald Abschied, jedoch nicht, ohne vorher Mignon gebeten zu haben, recht bald zu ihr zu kommen. Die Mama-lud sie mit keinem Worte ein. . .- .. Diese erste Visite Elsa's im Nordenberg'schenHaus blieb auch die letzte. Die Mama hatte auf Elsa einen so widerwärtigen Eindruck gemacht, sie hatte das Zartgefühl des jungen Mädchens in jeder Hinsicht so gröblich verletzt, daß Elsa der Gedanke,' noch einmal mit dieser Frau zusammenzukommen, ' unerträglich schien. Sie sagte zu Mignon : Es ist besser, wenn Sie mich besuchen, anstatt ich Sie ; ich . kann meine. Mutter so schwer allein lassen. Ihnen hingegen ist es leicht, sich vom Hause zu entfernen." : . '. ; Mignon verstand sie. Sie hatte sich selbst bei Elsa's Besuch so unbehaglich gefühlt, daß ihr der Vorschlag des jün gen Mädchens sehr willkommen war. Sie ging häufiger hinüber zu Elsa. Max Hell durfte sie manchmal begleiten, denn Frau Berger hatte aus der Beschreibung, welche Elsa und Mignon -von ihm gellefert batten, für den jungen Mann ein günstiges Vorurtheil gefaßt und l ihn ersuchen lassen., in ihr Haus zu kommen. Wenn cr kam, genoß er die hohe Gunft, 'an ihrer Seite auf dem Sopha Platz neh men und mit ihr plaudern zu dürfen. Sie erzählteund er horte zu; Max war ein geduldiger -Zuhörer.' -Wenn Frau Berger, jedoch, schlummerte oder Karten .leate zoqen di,e drei jungen Leute Nci' in ilsa' Zimmer zurück , und sprachen von leise und vertraut zusammen. SlBtf feit f am ! Je fester Elsa und Max Hell sich aneinander schloffen, umsömehr entfernte sich Mignon von Elsa. ' Atax und Elsa batten ähnliche Lebensansichten; Beider Gedanken waren rein und edeel ; Beide chatten nichts zu verbergen. -.Max sprach ohne Rückhalt von seinen gewiß unsin, Nlgen,, unausführbaren, aber doch ehrlich gemeinten Freiheitsplänen vom Volke, von Allemeben, wäs ihn interessirte und beschäftigte.' -Elsa'-hatte große Vorliebe l und auch' viel Verständniß für Politik. ?VII. : 5 -s-. Hm Klaenden .Taae.knnte Wunon i.i
die '.nmtschast. von Elsa's Stiefbruder ulachen. Frau Bergcr saß, wie gewöhnlich auf dem Sofa und legte Karten. Neben ihr, die ände auf den Ztückcn gelegt, stand ihr oh. Mignon grüßte einigermaßen verwirrt. Elsa ist ausgegangen," sagte Frau Bergcr. Sie empfing )tignon mit ähnlichen Worten wie im Traum. Doch legen Sie ab, machen Sie es sich bequem, Fräulcin. kleine Tochter wird nicht lange auf sich ivartcn lassen." Mignon entledigte sich hastig ihres Mantels und Hutes. Der lang ersehnte Moment war endlich gekommen sie und Elsa's Bruder standen einander zum erstcnmale gegenüber, und doch vermochte sie nicht, sich darüber zu freuen. Der junge llkann trat zu ihr hin und war ihr beim Ablegen ihrer Oherkleider behilflich. ' Er legte Hut und Mantel auf einen Stuhl und sagte dabei : Ich bin so frei, mich Ihnen selbst vorzustellen. ; Mein Name' ist Zastrow, und ich habe die Ehre, der Bruder Ihrer Freundin zu sein. Sie werden ohne Zweifel schon sehr viel Gutes über mich gehört haben?" schloß er .mit ironischem La cheln. Elsa spricht sehr selten von Ihnen," versetzte Mignon. ' Doch wenn sie es thut, geschieht es immer mit Sympathie." So ?" Er sprach dieses Wort in zweifelhaflemTone. Elsa hat das beste Herz auf der Welt," lic Frau Berger sich vernehmen. Von wem würde sie nicht gut sprechen?". Mignon warf einen Blick auf Zastrow und gewahrte, daß er sie lächelnd ansah. Sie mußte gleichfalls lächeln. Setzen Sie sich zu mir, Fräulein," fuhr Frau Aerger fort, und helfen Sie mir bei dieser Patience. Sie ist sehr schwierig, dieNapoleon-Patience," sprach die Tante seufzend, während Mignon ihrer Aufforderung gehorchte. Allein kann ich sie nicht zuwege bringen. Ich übersehe so Vieles." Eine Pause entstand. Mignon's Augen folgten dem Spiele, Zastrow ergriff ein Buch, welches auf dem Tische lag, und blätterte darin. Amusirt Sie das Patience-Spiel, mein Fräulein?" fragte er Mignon, ohne vom Buche aufzusehen. (Fortsetzung folgt.)
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V tft .. 4 t: Bin , 1 6 2 t tag 6.40 Km SnbcrJOH He. ..10.10 Brn I 9 1 3 tj .ll. 9tm Datton Cl x. 10.05 Bm Znetrton Ae... 1.IS Km Rp AB ,.... 7 10 m ...Ick Stftxl 6 30K 35 osizen 13.50 NlV t &i.uij Km . VrightLovd Division, C. I. C. uud I. . KSflang täglich. 4. Oti. " täfilto). 6.49B lv.lv it'M 10 4B ii..5fcm ,liKa aoo iiKm täglich, s.r o m so M 6 40 auch. 4 40 täglich. 7.1, m, ' täglich.. Ewcivnatt, Jndianapolit, St. Louis n. Ehieag Eisenbahn, kincinnati Diviston. IcuiSo.ft 8. 4.00 Cm 1 Jndianap See. 16 8 B met. nt Ütt n 3 Bm 5H'b:ü j. i 4 B C.2s ig.. Sl , , kLeftern ,.... IS ib, we. ce o.o 9ltx et 8 . i täglich lu et. .& k Chicago Division. Uo Buri 7.10m iicago Mail p. :3.10 51m Weftern 1 5.10 m g täglich t tt 111. f. hieLou F L. täglich US.. 3B Lafavu, ..,1 itvm L all p .. tnktnnatt ee. 6 20 1 PilUdurg, kineiunati & St. Loui Eiseudah YPWBAP ,ichmceaS. r täglich 40 Bm genom Sonnt. .4g B D K4 i auigc l P d P . ommenSsnnt.11.10v , 9i täglich 11.44 8 X3)ccauig. Xraul. 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