Indiana Tribüne, Volume 9, Number 106, Indianapolis, Marion County, 6 January 1886 — Page 3
I
DhKMSbMmlg's
DUnßfr
TROPF EM Gegen Blntkrattkheiten, Leber- und Magenleiden. Unrittg da, ieste Mittel. PreiZ. 50 Cent! der fünf Flaschen $2.00: in allen Apotheken , haben. Für Zs. den zmils Flasche koftensret ersandt. VoemZS ege alle Kranlheite der Stuft, Lungen u. der Kehle. Nur in Original.Packeten. Preis. 25 Cents. I c2en Apotheken u baden, oder cird nach Empfang bei Betrages frei versandt. Äan adressire: Th Charles A. Vogeler Co.. Bsltimcre, Maryland. KHenmatiZmuS und Eicht-ttrakc verzweifelt nicht ! Werst die Patentmedi I inen zum Fenster hinaus, eiset dem Ouack selber die Tbüre uns leset ansei Buch (10. er besserte Zlvstaae), welkes Euch den eintlA .rittizen Weg zur wahre Hilfe zeigt? xauienoe veroanren im vemaorten vcaty schlagen desselben ihre esunvheit. Heraus gegeben ren dem Teutsch? Heil-Jnstttut izezründet 1660) zum Eckutz unserer Landsleute gegen ur-Psucheret. iiütre gegen litniencuna Icon 20 EU. in Pestmarken cd Ellber frei Versandt. Vdresüre: , Deutsches HeiHnstitut. 11 Clinton Plact, near Broadway. New York. N. Y. euer-Alrm-Signalc. 4 tn'?lgur.ta uu 6 13 artet. Hatzua:N,: s4 ?eue: Dipamm nts. - Ctf irie ud fvt. 7 1205s l und Streut. -fltm IersHStrai a l'tofla.t tflrt: 9 R-.nfton an ordStra. 13 RaffachueUß v. nahe St odl Str. IS Ct'.n-r 6, un Fort Waane So. ! Sien, Zer?,, und fforr Öaan Avenu, 15 5tr 6ir. un5ifl'a4ftttl o 18 Christian ve. und As) Str. I? Park So, und Sudler Str. I Ssrrou? ?tr. und Valott . IS ilrcher und Zahn 6:r. 123 College Act. und Siebsnt t, 1 Alabama und Siebente Ln. 125 rieribian und Siebente Str. 126 and Str. nd Lincoln p 117 un2kNLZ.Sd!lud. US Central So, und cht 6 131 Wabama ud Morrison tu 112 Rohanptsn und Ächte 3ti 134 College Uv. nd Lehnt, Str. 155 Cotne 2v. und Tklasare St: 136 Zbelasar d Michigan Str. 21 St. Jge Str., nah JlltnsiS. 23 Vnnsalrania und Pratt Str. 25 flo. 8. Enzin Hsuse Sechste, nahe Ilk:no 26 Kisftssippt und t. lair Str. 7 Jlinot und Wichigan Str. 38 Vennsylvaria Str. und Hove o. isftsftprt ab iert Str. ZU kenneffe un, Ktliam Str. ZU Venni,lrania und Nichigan Str. 2U 2n,t und Herbert tr. St Jndiana Lv. und Nichigan ZU. ' al lüendian und Walnur Str. 4 tUfornta und Sermons Ctu, 25 eiale u,d SZem Dot! Str. tS Jndian oe nd St. iUt tx 87 Stadt.HosOital. U!i nd ord eil. V v'.chizzn und guel Cti' 911 nd Walnut 5tr. 313 Z3ü und SCrtUi Str. 314 6U6nti d Hoa,d 6. 41 üafhtngttR, nahe SSeft Sti. ti ÖtifciBdorf und Washington St, 45 ritfsonrt nd New gor! tk. 45 Ueridiau und Washington Srr. US ZImot und Oöi Ltr. 47 rennesse und vashingtH tr. 48 ingan'I Pork Hous. 4g Jndtanola. &i Viissouri und Uarulan tr. 415 vississixxi und WZdas) tr. 415 Httguson'I Pork Hous. 431 3.0. 13. nd Hous. 423 Ins s,lm. St ILtuFis nd Verri tr. 02 32tnU d Louiftana ZU Ctft und ReSttrta Str. 04 13 3 ad out? Ctr. 66 rennesse und Seorgta Str. 67 HirUian nd an tr. U ntdtfo se. und üUonll u. 69 ?adis,n v. un Dlo, tr 112 VA nd ftoctooot et, (11 lentolo Ave. nd Werrib 514 Union und orri Str S1I 32inii nd Xanjal C 117 Rrntl und tacotai Btr. (1 f5ut) ah Delawar Str. d ?nnj?lsanta ad Louisiana ett. Cl Dlar nd Kclart Ltk. 64 Of d Rclarto Stt, Caixcia ud Ltrgiana tvt. ? virEwi . d Vradsha St, S OA nd T4bn Str. Z!ns?ki Str. und RadUo . 412 RcJin ud Loughert, Str, 71 Lkginta 8 ei. naU fiuron Str. Ost und rgta tr. 71 AÄastwgt und entoa Str. 74 Rcttlfl nd eorgia Str. ?6Lft XM. d Pin. T tüon xb Botel Str. T8 t,Lii,.d Dtn. - 7 Fletcher nd Ulsn. - 711 Sxrue und Prospekt Str. t 711 ,Us? X und L?,l tr. 714 Org nd Oliv Str. mi TU CUf und chr tr. - Q lüatttt ew Ierse, Str. 12 kSasiwgt d Llr : Ost d ierl tr. U bj9 i)oxl Nd Vavidson St, . i tS rHRuFnstaU. See. Staate rsenal. S7 Oeitl nd kSashtngton St, i . . Bl Sus fiininiZ. J H 9U. 8 6d)U4'(ctul Oft Sasht,t,n?ß 11 CtrUt nd RjIU Str. 14 Dia nd He, Stc. Fl aruland nah eridt Str. .' t niMkim muh ataraia. fitzet. , mm .r . - - p lut.KImnf V Onb Äaften tederh, ,? utn . ''-r . , C Slznal für Fee,DruS. Schläge, Feuer aul. chlSg, Dr ab.
rnNr
XXi
. s'X -4)1 Vh'rD J vs - V L ß& r 'f e. Vi r-$4fe ii kTSSKM- . rf vFteSw , ßvvt" v ' H $"7 iiVa lS'iefmw.?tJ
DnAaush
2. BRUST TflEE
k
t:u UrUMH
Die Unzufriedenen
Roman von Emil Mariot. (Fortsetzung.) Wäs'äber soll aus Ltona werden ?" fragte N!ar ernst. . Willst du mich um den letzten Nest von Geduld bringen" rief Sergei hef tig. Was aus ihr werden soll? Nichts, sie soll bleiben, was sie ist. Behandle ich sie denn nicht gut? Quäle ich sie? Fühlt sie sich nicht glücklich? Frage sie selbst, wenn du mir nicht glaubst." ..Ich glaube ja, dab sie sich jetzt glücke lich fühlt," erwiderte A!ax. Doch wirdsie es lange bleiben ? Gestehe es nur, du schämst dich ihrer, schämst dich ihrer vor flachen, verbildeten Frauenzimmern, welche an Herzenswerth tief unter' ihr stehen. Du läßt sie allein, um dich 'vor adeligem Pack zu krümmen, ihm Mätzchen vorzumachen und ihm, wie ein dres sirter Äffe, etwas vorzuspielen, das ärgert dich zwar, an wem' aber läßt du deinen Zorn aus? An diesem armen, treuen öiinde, das nicht? begangen hat und wehrlos ist, - weil es dich liebt und Nie manden hat als dich." . ; Schäme dich, du großer Künstler und großer Egoist !" sagte Ätax. Du weißt nicht, welchen Schatz du besitzest Du tändelst damit wie ein verzogenes Kind mit seinem Spielzeug und wirfst es, wenn du just schlecht gelaunt bist, auf die Erde, um deinen A erger zu kühlen. Ob cibcr ds zarte Wesen dabei Schaden nlillint oder nicht, darum hast du du' wahrscheinlich niemals noch bekümmert Äar schwieg tief aufathmeud und sel ber nicht wenig erstaunt über die eigene Kühnheit. Jetzt wird er gewiß los brechen und mich zu allen Teufeln gehe heißen," dachte er. . - - ; Zu seiner Verwunderung blieb Se? gei still und schritt mit gesenktem Haupte neben ihm her. Auf diese Weise hat noch Niemand zu mir gesprochen," bemerkte Sergei endlich. Seine Stimme klang etwa umstört. Tu :hust mir jedoch Unrecht. Ich i-abe Ilona unaussprechlich lieb, und eben deshalb will ich sie der ekelhaften Welt fernhalten. Sie hat dort nicht? zu suchen und nichts zu gewinnen. ?ie würde sich nur unglücklich fühlen. Mein Leid theilt sie gern ; sie ist stolz darauf, daß ich ihr Alles sage. Das müßte eine erbärmliche Liebe sein, welche nur das lächelnde Gesicht des Geliebten schön sin det. Die Liebe Ilona's ist groß und kräftig, und sie weiß, daß ich ein Herz haben muß. vor dem ich klagen kann. Ich bin kein Egoist, wie du meinst, wohl aber ein sebr gequälter, unglücklicher Mensch." Weshalb? Was fehlt dir?" fragte Mar ungehalten. Wie oft muß ich dir denn noch sagen, daß .mein Ehrgeiz keine Befriedigung findet, daß mir keine rechte Anerkennung zu Theil wird, daß ich mit aller Welt in Streit liege und ohne inneren noch äußeren Halt bin!" entgegnete Manesco gereizt. Und willst du noch etwas hören? So wisse, daß ich über Hals und Kopf in Schulden stecke !'-' -Max blieb stehen. Und du lebst dabei wie ein Prinz!" rief er tadelnd aus. . Ich lebe nur, wie ein Künstler leben muß," erwiderte der Andere' mit Heftigkeit. Ich hasse alles Armselige und Dürstige, es widert mich an und lähmt meine Schöpferkraft. Wie ganz anders würde es mit mir stehen, wenn nicht ein Mädchen...... ja, daß ich es dir nur gestehe Ich hatte vor einem Jahre, bevor ich Ilona fand, die Absicht, mich zu verheirathen. Das Mädchen war schön, stolz und reich, doch einer Grit.e wegen gab sie mir den Abschied. Seitdem habe ich jeden Gedanken an die Ehe fahren gelasien. Auch jede Hoffnung, meine zerrütteten Geldverhältnisse zuordnen. Und jetzt weißt du, was Alles mich quält. Bist du nun zufrieden Max blieb einige Augenblicke lang sprachlos. ' Sag' mir einmal," brach er dann los, wie ofe warst du denn in dem Leben verliebt?" ' ' ' ' We schal diese Frage ?" , Was war es nur wieder mit jenem Mädchen ? Wie gehört die jetzt hierher ? Liebst du Ilona oder liebst.du sie nicht ? Und wenn du sie liebst, warum nicht sie heirathen, so gut du jene Andere heirathen wolltest ? War die Andere bester? Reiche? vielleicht! -Du hast dich doch nicht deS Geldes wegen verheirathen wollen, hoffe ich." -.; Gewiß nicht. Aber ein armes Mädchen kann ich nicht heirathen."'! .Einmal vermält, müßte ich ein Haus machen, und das erlauben meine Mittel nicht. Lass' mich zufrieden und rede nicht von Dmgen, welche du nicht verstehst." Du denkst im Geheimen vielleicht noch an jenes saubere Fräulein das dir einer Grille halber den Laufpaß gab?" fragte Max erbittert. . Sehr schmeichelhaft für Ilona!" ' ; ::?;;Ji:W,v Manesco hemmte den Schritt und kehrte dem Anderen ein bleiches, zorniges Gesicht zu. ' ' Jetzt ist es genug!" rief er au. Ich kann denken, was und an wen ich will, verstehst du! .Ich liebe Niemanden als Ilona, aber meine Vergangenheit gehört mir allein ; auf die hat sie kein Necht. Und da du so neugierig bist und Alles wissen willst, so erfahre, daß ich-sehr oft. an Jene denke und daß ich sie haffe, denn ich habe sie geliebt und sie hat mich verlaffen, und das verzeihe ich keinem Weibe. Und nun, leb' wohl." ' ; Er wendete ihm den Rücken zu und entfernte sich mit raschen Schritten. Max starrte ihm lange nach. , An welchen zerfahrenen, mit schreibst uneinigen, egoistischen Menschen izt.'dty ses Kind sich gehängt !" sprach es in ihm." ,J, ihr armen Kinder aus dem Volke, ihr habt noch unverfälschte Herzen, ihr liebt noch ganz und schrankenlos, und so lohnen euch die feinen Herren eure Lie be ! Armes, armes Kind! Ob sie schon schläft?" Er lenkte den Schritt zurück vor das Hotel und erhob den Blick zu Ilona's Fenstern. . Alles dunkel !" murmelte er. Sie ruht. Vielleicht hat sie sich in den Schlaf geweint, und doch , wird sik, ihn. mit inemKuß und Lächeln rnpfaij Len.'wenn er verdrossen und mürrisch
nach" Hause kommt. XW sehe es voraus, er wird - ihr Herz brechen, und sie wird, ihn segnend, sterben. Armes Kind !" ; Seufzend, gebeugten Hauptes schlug MärHell den Heimweg 'ern. ,"; . ; ' IV. Gegenüber dem Hause, welches die Nordenbergs bewohnten, lag ein niedriges einstöckiges HauS. . Es gehörte der Mutter des jungenMädchenS, welches am Weihnachtsabend von Mignon J.orden
bera und Mar Hell o autmerl am veooachtet worden war. Frau Anna Berger hat das kleine Haus nach .dem vor einem halben Jahre erfolgten Tode ihres zweiten :Marnies angekauft und bewohnte es nun mit ihrer Tochter, einem alten Hausmeister und seiner Frau sowie zwei weiblichen Dienstleuten. Das Jahr ging beute zu Ende. Frau Berger saß,wie gewöhnlich, auf dem, Sofa im Wohnzimmer und legte Karten auf. Sie trug einen bequemen Schlafrock, eine große Haube und hatte die Füße, welche mit Filzschuhen bekleidet waren,auf einen Schemel gestellt. Alle Zimmer waren erleuchtet und angenehm durchwärmt, die Einrichtung der.selben altmodisch, doch komfortabel. Ihr gegenüber saß ihre Tochter, dasselbe junge Mädchen, für welches Mignon sich so lebhaft interessirte. Sie war mit einer Handarbeit beschäftigt, erhob manchmal das Haupt, warf einen Blick auf die Karten und machte die Mutter auf Fehler, welche diese bei der Patience beging, aufmerksam.' . Die Mutter stieß dann gewöhnlich einen schweren Seufzer aus und jammerte über ihre schwachen Augen. Schon acht Uhr, und Felix kommt noch immer nicht! .'Wahrlich, er bat nicht die 'leiseste Nücksich! gegen seine kranke Mutter. Dein seliger Vater hat immer gesagt, daß dem so wäre, und leider hatte er Siecht. Dieser Junge hat mir, seit er lebt, nichts als Kummer und Sorgen bereitet Schon als Kind war er böswillig und eigensinnig. Dein seliger Vater hat ihn nie leiden mögen. . . Felix wird zu thun haben," sagte El sa. Wenn er abkommen könnte, wäre el gewiß schon hier." Meinst du ? Du kennst ihn gut, meinen Herrn Sohn ! Dein seliger Vater sagte immer: der Bursche ist überall lie ber als daheim. Das ist heute noch wahr. Ach! mein Gott! mein Gott! daß doch dein Vater noch lebte !" Ein junger Mann von ungefähr dreibig Jahren trat, flüchtig grüßend in das Zimmer. ' 'Warum kommst du so spät?" empfing ihn (Viau Berger mit mühsam verhalte--ncuiGiüU. , ; r ,.ch hatte bis jetzi'zu thun." Er legte Hut und Stock auf einen Stuhl und setzte sich nieder. Wie geht es dir, Mut ,,r : ' " Schlecht, natürlich. - Es geht mir immer schlecht. ' Ihr Aerzte seid alle mit einander elende' Stümper. Und bungrig bin ich auch. Lass' auftragen, Elsa." ' Das junge Mädchen entfernte sich. Warum habt Ihr auf mich gewartet ?" fragte der junge Mann. ' Ihr hättet ja auch ohne mich soupiren konnen." ' ' - : ' Ich zweifle nicht, daß du an meiner Stelle so gehandelt hättest," erwiderte die Mutter scharf. Aber ich bin nun einmal gut und dumm und wartete. Gut und dumm gehören ja in deinen Augen zujammen, nicht wahr?" Felix sah jetzt vor sich hin und bUeb stuMM. ' " ' Du bist das Ebenbild meines ersten Mannes, des seligen Zastrow, deines Vates, mit welchem ich so unglücklich' lebte," sprach die Mutter weiter. Wenn ich etwas sagte, dns ihri mißsiel, gab er mir einfach keine Antwort, just so wie ' du. Mein seliger Berger sagte immer : Du hast nur Einen Fehler, Anna," sagte er, ( 'vtt tröste ihn ! nämlich den, daß der Felix dein Sohn ist." Und Recht hatte er." - Felix zerrte an seinem" Schnurrbart und - schlug - das rechte-Bein über das linke. . Daran bin ich aber unschuldig," versetzte er mit leisem Lächeln. Was kann ich dafür, daß ich dein Sohn bin?" Du möchtest wohl gerne eine andere Mutttt haben, nicht wahr ?" sprach Frau Berger mit Bitterkeit. Ich bin dir we der gut noch gescheidt genug. Ist es nicht unerhört, daß ein Sohn nicht im Hause seiner Mutter wohnt ? Doch mein Herr Sohn liebt das Unerhörte. Er lieht ' e.s vor, iin Spital zu wohnen, anstatt bet setner Familie. Was mich wundert, ist, daß er es überhaupt dann und wann der Mühe werth' findet, sich nach den Seinen umzusehen, ja, das wundert mich in der That. .Mein seliger Berger sagte ost......". " Lass' die Todten ruhen," schnitt Felix ihr die Rede ab und erhob fich. Das Es seN ist' aufgetragen. ' Komm, Mutter, ! nimm' meinen Arm und laß dich von mir ,in's Speisezimmer führen." '.Jrau Berger stand ächzend und stobnend auf. ' Es dauerte eine Seraunie Weile, bis sie am Speisetische saß und es sich dann vortrefflich schmecken ließ, Während sie aß, blieb sie immer stumm, ;deirn das Essen' interessirte sie ungetnein. Als abgetragen worden war, fragte Frau Berger : Was werden wir jetzt thun?" l ' Was du' wünschest," versetzte Felix .gleichgiltig. ', ' Wenn du nur ein bischen weniger bequem wärest !" ' sagte seine Mutter uüd schaute ' ihn ungehalten an. Mache irgend einen Vorschlag. Ist dir die Unterhaltung deiner Mutter gar nichts werth?"' ... : Willst du Karten spielen ?" fragte Felix und unterdrückte einen Seufzer. . ; Warum nicht ? Führe mich zum Spie! tisch. Wir wollen zusammen eine Partie Piquet machen." . I 'Sie spielte sehr schlecht, übersah das Meiste, wußte nie, welche Karten schon ausgespielt waren, und ärgerte sich über jeden Fehler, welchen sie beging, als ob ein heimtückisches Schicksal uny nicht sie selbst daran die Schuld trage.V Mij ihr u spielen, war keine angenehme Ausgabe' ; '. . r ! Felix unterzog sich derselben mit nn, resignirten, gelangweilten Miene. Elsa batte neben der Mutter Platz genommen
I Und half lyr denn piet. mach vorn acI. 4. tf s- r ' . .U
veugt, die Lirme im chooj;e und das inn in den Händen, verfolgte '.sie aufmerksam das Spiel der Mutter und lächlte jedesmal, so oft der grämlichen Frau gute Karten zusielcn oder sie ge wann. Die harten wurden gemischt, vertheilt, ausgespielt und wieder gemischt. . Ein Spiel löst das andere ab. Endlich schlug es 10 Uhr. Frau Berger legte die Kar ten auf den Tisch. Sie war gut gelaunt,' denn sie hatte gewonnen. Sie gehörte näm lich ni Denjenigen, welche sich beim Kar tenspiel ereifern und weder ihre Freude über das Gewinnen, noch ihren Aerger über das Verlieren im Geringsten verbergen können. . ' ' . Du wirst dich jetzt; zur. Ruhe begeben wollen?" fragte Felix und stand auf. ..... , Ich ? Was fällt dir ein ! Mich heute, am Sylvester-Abende, um zehn Uhr zu Bette legen! Nein, ich bin gewohnt, das neue Jahr abzuwarten. Ich habe es im-' mer so gehalten. Elsa, erinnerst du dich; noch des letzten Sv. lvester-Abendes ? Da' ließen wir deinen seligen. Vater hochle-. den. Er war sehr aufgeräumt und . machte so gute Witze. Ich lachte so viel, daß mir die Thränen über die Backen liefen.' Ja, damals ging es mir gut." Frau Berger sing zu weinen an. Damals hatte ich noch Jemanden, dem es kein Opfer kostete, mit mir das neue Jahr abzuwarten." Aber, liebe Mutter," sagte Elsa bittend, wir thun es ja sehr gerne, weine nur nicht. Felix glaubte, du seiest schläfrig, wenn du es nicht bist, um so beffer ! Dann wollen wir noch Punsch trinken und recht lustig sein. Nicht wahr, Felix ?" fragte sie ihren Stiefbruder und sah ihn flüchtig an. Ja," sagte dieser gleichgiltigen Tones. ., Die Mutter zog Elsa an sich und küßte sie ab. ,z)u bist ein gutes Kind, du !" sagte sie mit einem bösen Seitenblick auf ihren Sohn. Du liebst deine arme Mutter du bist immer um sie und bereit, sie zu erheitern. Dein seliger Vater pflegte zu sagen : Anna, das Mä-' bei Hot ein gutes Herz; aber er, dein Sohn " '.. Mutter !" siel Elsa bittend ein. Felix hatte einen eigenthümlichen Blick auf seine Halbschwester geworfen. Die Worte der Mutter mahnten ihn an eine Zeit, da er Elsa gehaßt hatte.. .Er wandte sich ab und ließ sich auf einen seitwärts stehenden Stuhl nieder. Felix Zastrow liebte seine Stiefschwester nicht. Elsa war immer blindlings bevorzugt worden ; die Mutter und . der selige Berger" hatten das Mädchen ge hätschelt, geherzt und abgeküßt, während Felix unbeachtet daneben gestanden war. Stets war ihm Elsa als Muster vorgehalten worden :7Ja, die Elsa ! die ist ein gutes, folgsames Kind; an der haben wir unsere Freude, auf die sind wir stolz; wenn ihr der Felix nur ein wenig gli che !" Endlich verkündete die Pendeluhr die Mitternachtsstunde. Frau Berger fing zu weinen an und sprach in gerührten- Tö nen von ihrem Seligen". Dann winkte fie ihre Kinder zu sich, ließ sich von ihnen die Hand und den Mund küffcn, ermähnte sie, im neuen Jahre gut und gehorsam gegen sie, ihre arme Mutter, zu sein und ertheilte ihnen am Ende pathetisch den mütterlichen Segen. Sie war eine große Freundin solch' theatralischer, gesühlvol ler Familienscenen.' Felix, welcher dem Allem nur geringe Aufmerksanikeit schenkte, bemerkte, daß Elsa sich plötzlich-ab-wandte, um die Thränen zu verbergen,welche langsam über ihre blaffen Wan gen floffen. Er sah auch, daß sie unwil lig das Haupt schüttelte und es dann, als böte sie einem unsichtbaren Gegner Trotz, stolz und entschloffen in den Nacken . warf. ' Nasch nahm Felix jetzt Abschied von den Seinen und eilte fortV Armes Mädchen !" sprach es in ihm, als er auf der Straße angelangt war. Jas aste Jahr hat 'ihr wie mir wenig Schönes gebracht. Wie wird das neue sein ?- Ebenso farblos? ' Oder freundlicher?" - ' ; . Hätte er einen Blick in Elsa's Zukunft werfen können, vielleicht würde er noch einmal gesagt haben :' Ames Mäd-' eben!". V. . Die Familie Nordenherg bestand aus lauter . leichtsinnig angelegten Naturen. Sie dachten nur an-' die Gegenwart und vergaßen das Morgen, wenn sie heute et was zu effen hatten. Papa Nordenberg war der Lebenslustigste und Sorgloseste! von Allen. Freilich lebte er in den Tag hinein, aß und rauchte, was ihm schmeck te, und lachte, weitn Abends nicht Geld genug im Hause war, um ein einfaches Mahl für ihn und die Seinen herzustellen. Freilich litt er selbst niemals Hunger ; denn! von seiner Pension behielt er den größten Theil für sich und ließ seine Fa milie tarben. ; - :.. . ... ; Mama Nordenberg war eine nicht min der bequeme Mutter. Ihr lag wenig dqrcui, wenn es im Zimme? kalt oder wenn' kein Brod v Hause war. Wenn sie nur ihren Roman zu -lesen hatte ! . Auch sie schalt niemals.: :.: i ' . I : : Wozu auch,?'Z meinte sie. . 'Ich erei fere mich dabei, und den Mädchen ist S langweilig. Und am Ende thun sie doch, was sie wollen." ; .. Ein Jeder im Hause Nordenberg lebte für sich, nur für sich. ...Und weil eine Familie, welche mit irdischen Gütern nicht reichlich gesegnet ist, nur durch inniges Zusammenwirken und stricten Opfermuth sich über Waffer halten kann, herrschten mehr Armuth und Unordnung im Hause Nordenberg, als gerade nöthig gewesen )väre. ' ; Papa Nordenberg spielte unbeküm mert Billard und Tarock, hrank mit See lenruhe Wein und rauchte gute Eigar ren, auch wenn seine Familie nichts zu effen hatte. Mit demselben Gleichmmh bezog Ä)!ama 3!ordenberg ihren schlechten Roman aus der Leihbibliothek und Laura kaufte sich Schminktöpfe und anderen Tand, während die Kleinen in zerriffenen Kleidern umherliefen, Wallbrecht, sei nerseits, sagte sich : - ? ' . Ein Jeder in diesem Hause denkt nur an sich ; handelte ich anders, würden sie mich auslachen, und ich wäre der dummeTeufel, der die gebratenen Kastanien aus
dem Feuer holt, damit ern Anderer sie
vcehre. Ucbr,gcns kann ich allein dem Ziuin, der uns über kurz oder lang bevorsteht, doch nicht steuern." Undev that. ,was die Uebrige?. thaten : ' Er lebte für sich. ' ; . Am schlimmsten fuhren bei dieser köpf, .losen Wirthschaft Mignon und Laura's Kinder. ' Wenn am Abend weder' der Vater noch Wallbrecht sich im Hause einfanden, wenn Mama las und Laura sich schminkte, wenn kein Stück Brod daheim zu finden war und die. schmutzigen, ver nachlässigten Kinder vorHunger weinten, in solchen Stunden und es aab .deren viele kamen dem jungen Mädchen oft drohende und häßliche Gedanken. Sie versuchte zwar dieselben niederzuringen,' zu bekämpfen, zn ersticken, doch sie ließen sich nicht bewältigen. ;' : .An einem Abende o, wie lang, wie kalt und traurig war dieser düstereWinterabend tauchten sie mit besonderer Hart' näckigkeit empor und flüsterten . Was bleibst du dabeim und leidest Hunger und' Noth ? Du bist jung und schön. Die Deinen werden dich nicht verfluchen ; di haben kein so ängstliches Gewissen." Sie tverden sich darein finden, wie sie sich in Alles gesunden haben. ' Und wenn sie es nicht thäten was wäre daran gelegen ? Liebst du Jemanden hier ? . Liebt dich Jemand ? Sie würden dich verges-' sen Du willst noch warten ? Worauf ? Was soll kommen ? . Ein Gatte ? Du Thörin! Wie viele Männer sind , schon über deinen Weg' gelaufen ! Warum hast du keinen geheirathet ? ,Sie gefielen dir nicht,' sagst du. Einige. von .ihnen in welche du dich vielleicht geschickt hät test, wollten wieder dich nicht. Gelü stet es dich vielleicht nach einem Gatten wie derjenige deiner Schwester ist? "Ein solcher, ist freilich nicht schwer zu kriegen.. Gefällt dir Laura's Ehe? Möch- . ."v c . . e . . . . 1 t. ici ou Ziinoer yaoen, weicye ' oen lyren ähnlich wären? Nein! Nicht wahr, nein !" ' ,. Mama !" rief sie plötzlich wie in .Angst...-:.. ' . . l ,.. ' Mama, sah von ihrem ? Buche auf. Wie : matt, milde , und . verständnißlos schauten ihre lichten Augen die blasse, er regte Tochter an. . Was willst du, mein Kind?" , . ;. . ' Bist du nicht hungrig, Mama?" frag' te Mignon mit schwacher Stimme. - Ach nein, Mignon. Ich' lese" da eineu : reizenden Roman ' von. Feydeau. Fehdeau ist mir beinahe lieber als Be tot Ich, meinerseits, bin sehr hungrig," mengte Laura sich in's Gespräch. , Lei der will uns Niemand mehr eiwas aus Borg ben. ' Wir schulden allen Leu ken.' 4 Ich habe der Lotti gesagt, sie möch te zum Bäcker gehen und ihn um Brod bitten, wir würden ihn gewiß bezahlen ; aber sie hat mir erklärt, sie geht um keinen Preis zu ihm ; cr sei so grob mit ?ihr." r ; :., (Fortsebung folgt ) . . ; , , i .... Aus einer Grabrede. Ja. meine Herren, der Verstorbene war nicht nur ein set)r gelehrter sondern er war auch, was mir höher gilt, ein sehr bescheidener Mann, und wenn wir ihm, jetzt einen Lorbeerkranz in die Gruft mitgeben, so können wir das nur, weil er jetzt. todt ist ; der Lebende hätt, es nie zugegeben....."' V. . Aus dem Examen. Profes. sor: Herr Eandidat, nennen Sie mir zwei böse Elemente Z'Candidat : De, Teufel und seine Großmutter!" , ( ' ' N ur i m m e r c l a s s i s ch. Wäh. rend der Vcrmittagsprobe betritt ein sehr herabgekommener wandernder Komödiant die Bühne eines 'Provinztheaters' und spricht den Direktor pathetisch an:'- Ein Wort an Dich zwei an die Bande !" Direktor : Nun ? Bummler : Engagement? Direktor: Nein ! Bummler (sich an die übrigen Schauspieler wendend): Also Collekte ! ' Schlecht verbesser t. Nich. ter: Sie haben dem Angeklagten , ge' droht,' ihn zu klagen ; was bat er darauf erwidert Zeuge: Er wird dem dummen Kerl .von einem Richter schon etwas rormachen. verzeih'n S', Herr Nichte.' aber bei Gericht muß ich die Wahrheit sagen k" '.'.." .' . . .'. . AJ i !! m -9J ;. ztsq Bank - Haus, . ; ' ,. r, 'die 8. und Vine Straße, ( , OlnoinnatJ, O. : :'' Wöllnmchien ach Deutschland, Oesterreich nd der chei gefertigt.- ... ...... , , . . . , - t . Sönsulärische eglaudtgungtn dtlgt. . . . , " 'WbKHaften . f. . ?kpt und sicher inkasfikt. Vertreter in Zndianaxott : Philip Rappapört, , flo. 120 Oft Dkudland Straß.' r 1 x . r. . . . , , . , ' 3 '5 . ,.; i j3entsclie 1 ' 'v , , , NW Etatlirt seit 1859.-' ' ! ti. ' ;'.' ',;,' . i l i .
tr .1 ir Tr -wn rm
ömiUlii
.Charles.. Meyen. k Co;' ! ' ' SS nia 41 ParV Zow, Kew Yoiki .- '", ;. ... v . ...Z:..-' ' beaorgen &jm Arten to , ,, , ''.'( y l .' .' p ' ," 1 2 ! GeichJlstsMLXcigin, PersonjuffortlerTmjii etc sor dies Zeitrni?, toirie fttr - - ' ,5 1- - T? J V . dl dsutsclwä Blättor, in :dcn- ; .V.'.Sts!atsn uRÜ.''T.oz. r - ; fixxuntUcua PefaUcb-AxnerlxjLiilM&fl Zoittmfta liegen ln unserem Geahäft-Liokj4 xmr j 1; i.i t2ela:Eiuicht fabUlBBU s "'t ' Die ceenrten nratueleT dtacW'fcl2ttr' irerOea MktangKToU.enncnt. nns iÄr Pabll3 fer tsna iitnux ca AWsda.
" ' ' MMMMM,,MMMMM.MMMMMMM..aMi,,iMM
TTT"M,'"1 ft'v 3 Invalid Hotel and Surgical Institute, : lVUikten.ßotkl mft khirurgische CaftaK), gwflsalo, Zl. I. Vtngerichtet mit einem vollständigen Ctabt vo süf,eh v-rzüglichen Ver,len und hirurgen ,r Behandlung all Chronischen Krankheiten. Sie vehandlun, vieler Tausende ton Fällen jer.er d?a rauen .. . r; . eizeathamliche rankdeUen im Kiraltd' fitttt tu Eurgieal Jnfttrute hat große lZriabrung im richtigen l vergrduen on Arzneien Z2r ihre Hetung gewahrt, und , Ir. PIERCE'S umm mmwv ' (Slebttnss,0nordung), . . - - . ist das Ergebniß dieser grohartigen Erfahrung. Sie ist i mächtizeS ieduherstellende Etlrkung. nd RervendaftigungSmittel, verleiht dem ZOrzantSmu Epanntrast und Stark u kurtrt wie durch Zauber eeorrl,-ea oder weihn, glutz. übermaZtig, schmerzhaste rkenstruatton. widernatSktiaie Utdrkkuge, Prolups oder Falle der ebärneutter, enschwnche. Vorwart, d kckwSrr,Verrckuns. ieder,tehende e, suhle, chronischen Blutandrang, nt,üdn und chwörung der Gebärmutter, ntzunduna. chmer, und mpsindlichteit in den Vierltöcken. innerliche toltie nd n,,, ba.. ' - ' ' - WWtlH.MI VtUIVlIUfl. c. Jttvorite Preocription verursacht die Aufsaugung nd Beseitigung von Geschwülsten aug der Ge. bckrmntte? und ment krebSattize Anlagen und Zut .schlüge aus dem OrganiSmu auö. Sie lindert und heiU schleunig Uebettrit und a, lenschwäche, Verdauungsleiden, usgedun, V'Ä"beerlchlaNug und chlN,flg. eit bet beide Geschlechtern. " , te ift bet Apothekern unter einer deftimmtn, a. rantte ,u haben. Die Vedivguvze kann man aus dem Umschlag jeder Flasche ersehen. Hreis A., c' Man sende ba Sent in Brie narken für die rrsie wit vielen Holschntttea und eolortrten bbtlöuvgen tllu ftrtrte bhandlunz über Frauenkrankheiten. Man adressire: . ," Wcrld's Disp8nsary LIedica! Ässociation, m Main Str.. Ouffalo, Sl. I. rnWavpoV Kleine VM LeberX öveiö Willen. Nervöses Kopfweh, . iliöse Kopfweh, Schwindel. Hartleibigkeit, erdauungleiden undgal ge falle, schleunig kurirt durch Dr. I'ierr', Flttunt Pnivatlre Pelleti sschmackhafte bsührxtllchen). 25 Cent! tie Flasche, bei xothkeru. GWlSMö ' '. btt Zndiana UMS npfikhN sich zur Anfertigung von i -., U!3 v Nennungen, i . . j . . Cittülaren, ... i . . : ,. ! : Vricflöpsen, ?..! s'. : ',-' . Preislisten. i " : ' 7 i !.'' I, Qülttnngcu, EiutriUskarteo, ! " . ) 1 .': Miigllederkarten, ,, i r i ' ! ' . . - Broihüren, : !'l'. . r." r ; i-tci4. .. . t f . .rvv:..: ! ,.,( t.f '. . . , ' i. , . s - i .. . ' . . -u ! ii . . , 1 j ' 1 r: j t; '-s . . j - . ! H W m fr'.' 7 i . l . " 4 . ! , . ?'..,. ''.. i.f . , - - 4 i'-t.. i
I , I
Lir,, ... .. FDi:-- i-ihT.aTirr?3-"-
fS" isl r z1M?'Ä UZUUM i.' "HMI M V - ggg-. ..
UV HZ :... , ' . :
donstitutiöiicn
sN w f :
norkmaneli
N. GERAßDY'S
rocertz No. 228 Ost Washington Straße. Rachsolgerdon wm. FirEFirniy.' '.; -J2l V SLmifti ' ,., Tw rjUST yw V-JO i.M Eisenbahn .Zeit. Tabelle. nkunst.und Abgang der Clsendahnzüge in Indianapolis, an und nse) Sonn tag. den U Mai 1885. Jeffersondille, adisou und IndionadoNl 0tsbadu. Nbgang: üd r tSg. .. .10 I ; a ad .. 8.15 ein1: kluknust, ' ZdchdNaU Km ?Bb AtBflis 5RetI 3 Hl n I 1 xfm.' r.Ä WJ W ? -4 lnb 9i rag. 6.45 i t 5 Fltag ld'.U Ra Hl Vandaliu Sine. ail keat .... 7.15? Tag rx, x 11.00 Xtxtt taut itt. UX) fjflcif.e r. .. to.i5Ri Zns'xttrSouth in Cr 8.1S m chn,A,u, 1.80 Ba Ratl n ct...lO.UO Zag irret.... 3.5 Km Vl und. 4.15 ftm Eouth rjeni Jt Ind'xll?... iJZtn 3 enäcrbCi 4.00 8n cigcenoax Tlevelaod, Colnmbu, Cineinaaii und 3ctUu ncpoiii lseuvavn (Vtt xint.) R0r1.. 4.0(iB nderso Kc... 10.10 Cm ItDtcn Cl j. io.(i. Cm s)H 7 20m 2 3 osden i3.W et 8 f s tag .to Cm nderi, ke... 1 vi nix.iiai I St zl ft.il Km UV et 2 10.15 na vrightwood Didifion, C. C.T.nnd 3. Rdgang tSgltch. 4.'0S. , ttaltch 1.41 Ba iu.iu vn 11.05 lim ... . . 1 J.5 i täglich. 3.30 sz I tSalich. 75 m I 115 Km 3a Xa lQ Xm Ualtch. 511 M tagnq Ciueinnati, Indianapolis, St. Louis u. kkleuLO i'r .1 iri l At f. m " tseuoazn. inciunaii ajiDifion. Afcutlo.?r 8. 4.00 ineinvati Äee vm meinnatt L... 11.15 K. 8 Ot e A..I Sndtanap ee. 1011V ckk'vlU, ix. lutuam tüiHir ,.... filKa et g i tag lich , tt. lMm Cinc. ftec 6.56 Nm i Ehicago Didistou. U9 Bari j. 7.1UV Chicago IXaU x.:2.10R ieftirn l b.10 5. HZ täglich I IC !!. hie fiH tägliche.. 3.MI 8faceu Kec.10.Ui L atl e.. IM ftincinnaU Re. 41 VitUburg, kweinukti & Et. Lonit kisendah Htj$SB89 I ich Etc Ci täglich 4.10 B eeno eonat. V.4g Bm D ck k aug. I P O 8 B ommenconntaiau bsi i mx taguo) ll.UBa X) ccaula. I & wi aul. Sonntag 4.00 R VPrV r täglich h . 4.Z5a Bauton aug Lonnt 5.40 Ba Sonntag .... Lliftw V Ö B B 1 tMi'ch 10JO m Dato 9r . Sonntags 7.00 B Chicago Rente via Zkotomo. Chicago Schnei ,g tag 11.15 R huago 8xTtet.li.00 Jnd'I . Schn,lk,ua... 4.00 Zn Jndxi'l , ST! 3JIRa Vabash, St. Loui & Pacific. Det K khie Nail 7.15 B 5Tr 3.15 R tzi 4r ich x ti 7.15 m li tltfl 8.00 K 0l3c ti.. 10.41 B Det h tl. f.UKa 4A)B SaManapolil uzt CUeca&el CtftaBafcu. ail ati 8.15 B Brnttnn! ..10 40 B Bie,nnI ftec . 4.00 m Ball airoB. 10 nm kweuati,HamiltLNcIuiaapoMSiseug Zdx StLouis 4.00 B TrvillUe 4.15 tndvlt uSt. L.11.10 inD.r.idN.V did v CosnerlolSiKe IM B all. 11. Ba aafcf n et&roUlO. R mcinvatt B IM Jndiana, Vioomwgton uudZScftcru Visenbgh?, Ja z u Vatl.. 85 Ba 4Nkz K L ee 5.05 R rawsord.. m Vu Jx tagll.10 m aslirn S Gr. tSgttch 3.4 Ba Ctnc Cyic 11X0 Ba Ulant fjn. 43 St. Louis Didisio. orefteld ... 4.1 v , acht x lio Ba 18 ail Xag'f . 8.30 B UaU u Tag Cr.lH.45 Um acht 9i 11.5 al, fiel, tt.. i.XiRa Oeftliche Didifion. Ostl.xaU....4.1dm I Pacific irret... 7 45vm lagl. cxret....1l ZLa 3 ; 10 25 R fttlantic 8x9.... 4 4a rn eftr r, .... 40R Jndiauapolis nud St Lonis cismbahz) ag nret. e. täglich 7.10 Ba Bo u St r. 5.90 Ka nun bbi tu 1.UB1 Socii Caflensu.1001 V u et h Da, xtä,l tvuea Jndianarolii Kc lkkw täglich I u .105 9! LokiZdille,NeÄ Albanh & Chicago. Sir-Li. Chicago x tgl..li0f!rn Süonon cc 5.0UN ich Cito Chicag. X aU 11.4531m Chicago x. tgl.. l.Sa 0, c IQJOQtm ich. Cit, Cttc 1 . X au....... 1.11 BM ßflg mit ,. . KhnsfftEoe mit 1 Schiaf'Sag. mttd.PrCik. mit i tei? 0H10 INDIANA MICHIGAN THE BUSINESS TThtn le travcli vants to go qnlck. wtnti to be comfortable, wants to aiTive &t destinatlon on time, in f act, wants & atrictly batiaeo trfp, and conseqtiently takes tn populär Wabash Route, feeling that be is mre to taeet his oneragements and contlaue to prospec sa4 be n&ppy. THE TOURIST Ilas Ion? slnce chosen tho Wabuh ihm t arorite l-oute to all the Stimmer resorti of tba Last. North and West, and Winter Beorta oi the South, as the Company hasforyear pr vided better aecommodations ana mortt ttractions than any of its competitora lor tbi c'assof travel. Tourist Tickets can b bad et ledueed rate at ailprincipal odocao! VSia Company. THE PABMEB . ' In searchof a newhome.-wher be San c eure better retarns lor hls labor, sbouid ember that the Wabaah is the xnost direct route to Axkansas, Texas, Eansas. Nebraska. and all pointi South, West, andNortbweit. and that round-trip land-eiplorers. ticket) atrery lowrates are always on t&le at tb ticket ofnees. Descriptive adyertlsinff raat ter of Arkansas and Texas sent free to all applicanta by addressing the (iencxal r& enger Agent. r THE INVALID , - Will sind tue Wabash the tnost 'oeardiiiz route to, all of the noted heiith reaorts cf Illinois, Missouri, Arkansas and Texas, end that the extensive through cer systea. r -i euperior aecommodations of this porrtüax line wUladdgreatly to bis eomlort vbila an .route. Pamphlets descriptive of th ta 'T celebratedrnfneral sprinjrs cf ti3Tcn ecxii. uvs uu appucauon. ,-...?.' THE CAPITALID . . Can rjretthe Information xteeetsary td rrrm saie and profitable Investments In Tirol' ; ture, itock-raislnsr, talninr, toberinr. any of the any Invitins fiel da thxovthe Sonth and West, by addreaxins r.j t ' 1 M4UUM , . r . - F.CRMTblri . 1 CcaerU ruMcr ut TUd 1S, Ci. !
, mmm 0 0
ILUNOIS-IOVA-r":
