Indiana Tribüne, Volume 9, Number 105, Indianapolis, Marion County, 5 January 1886 — Page 3

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Die Anzufriedenen

Roman von E m i l M a r i o t. (Fortstdung.) Und nicht )!aschinen," ergänzte Ser gei. DaS bast du schon gesagt. Du bist noch derselbe Phantast, wie zur Zeit der Studentenjahre." Gott sei gedankt dafür !" rief Mar. Das war eine schöne Zeit ! Alle auf der Univerntüt dachten wie icy. ocy nnr cer Jugend schwindet jede Begeisterung. Heule sind die fröhlichen Kameraden, die ein stens so begeistert jauchzten, wenn das ort Freiheit" ausgesprochen wurde, kühle, vernünftige Philister und schrecken zusammen, sobald man sie an die wilde Studentenzeit erinnert. Ich allein bin mir gleich geblieben." Ich wünschte, daß ich' dasselbe von mir sagen könnte," sprach Manesco vo sich hin. Bist du etwa deiner Gottheit untreu geworden fragte Max betroffen. Die Liunst war deine Göttin, wie die Freiheit die meine. Äch ! weißt du noch ? Einmal hielt ich bei einem Commerö eine ?lede. Alle jubelten und schrieen meinen Namen, erinnerst du dich noch, wie sie riefe? Hell heißt er !" Aber in seinem Kopfe ist es nicht hell !" fiel Sergei ein. ?!ein, das riefen sie nicht," versetzte Mar ärgerlich und ein wenig aus der Fassung gebracht. Wohl aber : Hell beißt er. Hell ist unser Führer, und der Helle streben wir zu, und sie sangen: Der Gott, der Eisen wachsen ließ," und du eiltest nach Hause und componirtest eine Hymne auf die Freiheit. Ein Bursche, der heute Beamter in einem Ministerium ist, hatte die Worte dazu geschrieben, und wir..sangen sie oft, diese Hymne ; erinnerst du dich noch daran ? DaS waren selige Tage." Ja, das waren sie," stimmte Mänesco bei und zog seine Uhr hervor. Ich muß jetzt nach Hause gehen, um Toilette zu machen, denn ich werde erwartet. Willst du mich begleiten V Mit Vergnügen. ' Wo wohnst du denn i" ;n einem Hotel." Er langte nach seinem mit Pelz besetztcn Uederrock und zog ihn an. Dann schob er d.s Freundes Arm unter den seinen und verließ mit Mar. das Kaffee haus. Willst du fahren oder gehe,; ?" fragte Sergei, als sie auf der Straße waren. Gehen, natürlich. Ich fahre niemals. Doch wenn du lieber fahrst " Mir ist es gleichgiltig. Gehen wir." Eine Weile schritten sie schweigend dahin. Bist du wo geladen?" fragte Max dann. Ja, leider. Bei einer Baronin." Warum gehst du zu dieser Baronin, wenn du keine Lust dazu hast V Weil man sich Gönner erwerben muß, sobald man ein Concert geben will, und kein vom P. T. Publicum gepriesenes Genie wie Liszt oder Nubinstein ist." Du kein Gcnie V rief Mar verwundert aus. Nur ein Talent, wie es deren viele gibt," versetzte Sergei ungeduldig. Die Leute sagen wenigstens so, und ich muß es wohl glauben." Aber einstens " Einstens, einstens ! Bleib' mir vom Halse mit den alten Zeiten! Mit zwan zig Jahren meint Jeder, ein Genie zu jeln, und ich glaubte das fester als Andere. Später denkt man vielleicht noch immer so, aber man sagt es nicht mehr, weil man sich nicht lächerlich ma chen will. Ich thue bescheiden, verachte die Menschen und bücke mich vor ihnen ; lasse mich einladen und füttern und spiele meinen Gastgebern etwas vor ...... Auf diese Weise macht man seinen Weg," schloß Sergei bitter und veräcbtlich. Schön!" sprach Mar. Ich dachte, so handelt das Pack, ein Künstler je doch " Ein Künstler muß auch leben. Und die Menschen laffen nur Den gelten, der ihnen schön thut. Die Verachtung ver? tragen sie nicht. Glaube mir, es lat mich einen harten Kampf gekostet, bis lch mein ungeschmeidiges Wesen diesem Zwange anzupaffen vermochte. Es will noch immer nicht recht gehen. Denn die unge heure Schaar von Dutzendmenschen ist gleichgiltig, und ihr Urtheil verachte ich. Indessen habe ich eingesehen, daß mir diese Gleichgiltigkeit und Verachtung ge-' fährlich zu werden ansingen. Ich hatte Feinde, allüberall Feinde, und die Majorität bleibt am Ende doch immer Sieger. Ein Einzelner ist obnmächtig gegen sie. So gab ich endlich nach. Das heißt, ich bin nicht mehr ganz so unnahbar wie einstens. Ich höre die Löute an und stelle mich, als ob ich aus ihr Urheil etwas hielte, und komme zu . ihnen, wenn sie mich einladen. Sie nennen mich noch immer einen maßlos arroganten Menschen. Es erscheint ihnen eben unverzeihlich, daß ich mebr bin als sie, und daß mir das nicht verborgen gebliebeaist." ? Aber die Frauen," sagte Max nach einer kurzen Weile, die Frauen beten dich gewiß an." Das ja ! Ein Künstler, besonders wenn er jung und nicht häßlich und nebenbei auch unzufrieden ist, hat immer Glück bei den Weibern. Sie trösten so gern !" 1 ' Erst neulich ist mir eine deiner Eroberungen verrathen worden," sagte Max geheimnißvoll. So?" versetzte Sergei gleichgiltig. Welche denn?Vor vier Jahren aus einem Maskenballe." Vor vier Jahren ? Herr im Himmel ! Lebst du denn nur in der Vergangenheit Was vor vier Jahren geschehen ist, weiß ich heute längst nicht mehr." Max sah ihn voll Bewunderung an. Der mußte viel erleben und viel geliebt werden ! Er, Max wußte noch ganz genau, daß ihn; vor fünfzehn Jahren ein bübsches Dienstmädchen eine Rose geschenkt hatte ; er hätte die rothwangige Dirne Zug um Zug beschreiben können, aber freilich, zwischen ihm und Apollo bektand ein aroker UnterlÄied.

. Ich kenne die Dame, welche lch soeben erwähnt habe, sehr gut," sprach Max weiter. Sie begegnete dir aus einer Nedoute, dann correspondirtet ihr eine Weile und endlich besuchtest du sie." Jetzt 'erinnere ich mich," sagte Sergei. Was war sie nur schnell. Ladcnmamsell oder Elavier-Lehrerin." Nein,Volksschul-Lehrerm." Ganz richtig. Das war sie und wird es wohl heute noch sein. Ich hatte damals just nichts Bcfferes zu thun, und dann schrieb sie recht nett. Sie lud mich ein, sie zu besuchen, ich folgte der Einladung und fand, daß die Dame ein Scheusal war." Nun, ein Scheusal V unterbrach ihn Max beinahe gekränkt. Nicht hübsch, willst du sagen ; aber sie ist gut, klug, gebildet." Alles, was du willst. Doch häßliche Weiber verursachen mir Kopfweh und Augenschmerz." . , In diesem Augenblick ertönten Glokkenschläge. Die Hausthore wurden geschloffen. Alle Teuscl ! Schon 10 Uhr !" rief Sergei jetzt aus. Ich sollte scbon seit einer Stunde bei meiner Baronin sein." 9!un kannst du ' wahrscheinlich nicht mehr hingehen V fragte Max. Wcßhalb? Weil ich um 11 Uhr anstatt um 9 Uhr komme? Es ist meine Gewohnheit, Freund, in einer Gesellschaft stets als Letzter zu erscheinen und als Erster aufzubrechen. Manchmal muß man den Leuten doch zeigen, wie wenig man sich aus ihnen und aus ihren Einladungen macht." Sie waren vor einem eleganten Hotel angelangt. Sergei hemmte den Schritt. Hier wobne ich," sagte er jetzt zu Mar. Donnerwetter ! So nobel! Du mußt sehr reich sein." 'Manesco lächelte flüchtig, doch gab er darauf keine Antwort. . Komm' mit mir und leiste mir Gesellschaft, während ich mich umkleide," sagte er. Ich möchte dich gern mit Jemandem bekannt machen." Mit wem?" Mit meiner Schwester." Du hast eine Schwester? Das wußtc ich gar nicht." Ich ebenfalls nicht bis vor einem Jahre," sagte Sergei lächelnd. Komm nur. Sie wird dir gewiß gefallen." Nicht wenig neugierig gemacht, folgte Mar dem Freunde über die mit Tevvi' chen belegten Stufet. Sergei geleitete ihn in einen luxuriös ausgestatteten Salon. Ein Candelaber mit sechs bren nenden Kerzen stand auf dem zierlich ge schnitzten Tisch und die Flammen beleuchteten Möbel aus dunklem Sammt, die hellen Tapeten, die Wandspiegel und Wandgemälde. Max blickte staunend um her. ' ' Du wohnst ja wie ein Fürst !" rief er aus. !anesco schenkte diesen Worten keine Beachtung. Seine Augen hefteten sich auf einen schwarzen, mit Pelz reich verbrämten Mantel und eine Pelzmütze, welche Gegenstände auf einem der kleinen Fautcuils lagen. Außer Hause gewesen ?" murmelte er für sich und runzelte die Stirn. Sie bat mir nicht gesagt, daß sie die Absicht habe, das Hotel zu verlassen, Ilona!" rief er laut Leichte Schritte wurden aus dem Nebenzimmer hörbar. Die Thür ward geöffnet und herein trat ein zartes, ganz in Weiß gekleidetes junges Mädchen. Max unterdrückte einen Ausruf der Bewunderung, denn etwas öteizenderes als dieses Geschöpf glaubte er in seinem Leben nicht geseben zu haben. Die Gestalt, welche ein Schlafrock aus weißem Cachemir umfloß, war zart und voll zugleich. - Den bloZen Hals und Handgelenke umgaben weiße Spitzen. Der Teint des Mädchens war bronzefarbig, die knabenhaft verfchnittenen Haare rabenschwarz und ganz kraus, das Auge hingegen hell, groß und so warm und feurig, wie lichte Augen selten sind. Die Züge selbst waren nicht schön, aber pikant. Die vollen, purpurnen Lippen, die leicht gebogene feine Nase und der dunkle Teint verliehen dem Äesicht ein etwas zigeunerhaftes Aussehen. Du elfenartigerKobold !" dachte Max und beneidete seinen Freund Sergei nicht wenig, an dessen Brust die Kleine sich jetzt schmiegte, und der sich auf die dunkle Elfe niederbeugte und einen Kuß auf ihre Stirne drückte. Wo bist du gewesen ?" fragte Sergei mit etwas elfersüchtiger Regung, wie es schien. Nicht böse sein, Sergei ! ' bat sie schmeichelnd. Ich mußte ausgehen. Denke nur, ich bin sehr, sehr ungeschickt gewesen; ich habe' deinen Parfum verschüttet. Da ging ich denn fort, um einen neuen zu kaufen." Du hättest ebenso gut den Kellner schicken können," sagte Mänesco. Freilich. Aber ich that eS lieber selbst. Es bereitet mir eine unaussprechliche Freude, etwas für dich besorgen zu dürfen," sagte sie mit einer Zärtlichkeit, welche dem armen Max durch alle Glie derfuhr. Mänesco iveildete sich um. Hier habe ich Jemanden gebracht," sagte er und wieS auf Niax, meinen Freund Max Hell." Max verbeugte sich sehr ungeschickt, als jetzt die lichten Augen des Mädchens sich ihm neugierig und unbefangen zukehrten. , Wie mlgen ich und meine garstigen Kleider sich in diesem prinzlichen Ge mache und neben diesen zwei schönen Menschen ausnehmen," dachte er beklommen und fühlte sich unbehaglich wie selten noch in seinem Leben. Ilona ging auf ihn zu und reichte ihm flüchtig ihre kleine . Hand. . Wie weich und warm! ,.'" Du hast mir niemals von diesem Herrn erzählt," sagte Ilona hierauf zu Sergei. Ich habe ihn lange nicht gesehen und traf ihn heute ganz . zufällig (und hatte ganz vergessen, daß er existirt dachte Sergei). Er wird, dir sicherlich gefallen, denn er ist ein guter ' Junge." Ilona blickte den guten Jungen" freundlich lächelnd an. Max erröthete jetzt. ' Plaudert mit einander, während ich mich umkleide," sagte Sergei' und derfügte sich in's '.Nebenzimmer.. . Ilona schaute ihm nach, bis er ver-

Ichwunden war, dann nahm1 sie auf einem Schaukelstuhle Platz und w iegte sich gra ziös hin und her. Setzen Sie sich doch.", sagte sie zu Max. Dieser gehorchte. Eine lange Pause folgte. Ilona schien keine Lust zu haben, zu sprechen, oder sie hatte seine Gegenwart gänzlich vergessen ; sie summte leise vor sich hin und schlug mit den kleinen Füßen den Tact dazu. Max betrachtete und bewunderte sie schwei gend. Erzählen Sie etwas," sagte Ilona plötzlich. , Max blickte sie nicht wenig verwirrt an. Was sollte er ihr in der Eile erzählen? Sie kam ihm zu Hilfe. Wo haben Sie Sergei kennen gelernt V fragte sie. Max beantwortete diese Frage sehr ausführlich. Er sprach lang, berichtete Alles, was er von Sergei wußte, und da sie hartnäckig schwieg und er sie zuermüden fürchtete, schloß er seinen Vortrag mit den Worten : . . Ich schätze mich glücklich, seiner Schwester Bekanntschaft gemacht zu haben." , - Seiner Schwester V wiederholte Ilona verwundert. Nun ja seiner Schwester. Die Ihre, mein Fräulein." Ilona lachte. Ach ja so ! Ich verstehe. Sergei gibt mich vor den Leuten im Hotel als seine Schwester aus. Aber da Sie sein Freund sind und wir uns wahrscheinlich öfters sehen werden, und da ich ungern lüge, will ich Ihnen lieber gleich verrathen, daß ich nicht seine Schwester bin." Ich hatte es mir ohnehin schon gedacht," sagte Max. Nrin, ich bin nicht seine Schwester," wiederholte Ilona mit einer Leidenschaft, welche bei so großer Jugend fast beängstigen nmßte. Gott sei gedankt ! Nein !

nein : nein " Sie versank abermals in Schweigen und Nachsinnen, legte beide Arme auf die Stuhllehnen und blickte vor sich hin. Sie mußte freundliche Gedanken haben, denn sie lächelte. Ich hoffte, daß er heute zu . Hause bleiben würde," bemerkte sie nach einer Weile. Läßt er Sie oft allein ?" fragte Max. Sehr oft," antwortete sie traurig. Doch er muß," fügte sie rasch hinzu, seine Stellung bringt das mit sich. Und dann weiß ich ja auch, daß er mich viel, viel lieber als alle die schönen, vornehmen Damen, welche ihn einladen und sich vergebens um ' seine Gunst bemühen," schloß sie mit einem triumphirenden, ein wenig spöttischen Lächeln. Was tbun Sie, wenn Sie allein sind ?" fragte Max Hell. Was mir eben einsällt ! Ich sehe auf die Straße, ich übe mich im Lesen und Schreiben, denn ich kann beinahe nichts, oder ich spiele Clavier. Auch das Clavierspiel habe ich nicht gelernt, aber ich sinde die Melodien von selbst, und ich singe dazu, am liebsten meine Heimathweisen. Ich bin aus Ungarn." Aber Sie sprechen vollkommen gut Deutsch. Meine Mutter war eine Deutsche. Sie lebt nicht mehr?" Nein ; ich bin gänzlich verwaist und habe Niemanden als Sergei. Das heißt, ich habe Alles, da ich ihn habe." Sie sprang nach diesen Wo.ten auf und eilte aus dein Zimmer. Wenige Augenblicke später kehrte sie mit Sergei zurück. Ich bin fertig," sagte dieser, und machte ein verdrießliches Gesicht. . Komm, Max, wir wollen gehen." Max Hell erhob sich. Ilona umklammerte Sergei's rechten Arm mit beiden Händen, drückte den dunkeln Kopf an seine Brust und schaute zu ihm empor. Du wirst nicht zu lang ausblei ben, nicht wahr, nein " bat sie schmeichelnd. Nein, nein," beruhigte er sie. Sie stellte sich auf die Fußspitzen und strebte zu ihm empor. Du darfst mich getrost küssen !" flüsterte sie lächelnd. Ich habe ihm bereits gesagt, daß ich nicht deine Schwester bin." Sergei warf einen Blick auf Max, der sich bescheiden abwendete, wie um nicht zu stören, und küßte sie auf den Mund. Geh' jetzt schlafen und sei nicht traurig," sagte er dabei. Ilona Lippen zuckten wie von verhaltenem Weinen. Mir ist immer so bang, wenn du nicht bei mir bist," murmelte sie. " : ; Sergei machte eine ungeduldige Bewe . gung. ' ' .. Quäle nicht auch du mich," sagte er sehr rauh, wie Max fand. Thun es doch schon die Anderen in genügendem Maße." . ; Sie schien eingeschüchtert und trat von ihm weg. Auf Wiedersehen," sagte sie zu Max Hell und gab ihm die Hand Wie ernst uttd sorgenvoll blickten ihn die 5 blauen Augen an ! Wie mühsam versuchte das arme Kind zu lächeln ! , . ' . 0 T wenn du mich liebtest, 'wie ihn," dachte A!ax, ich würde die Leute sein laffen und immer bei dir bleiben Von mir würdest du niemalg ein hartes Wort hören und immer gütige und liebevolle Blicke sehen. Aber mich liebst du nicht, und er ist ein verwöhnter Kunstler. Frauenliebe ist ihm nichts Neues mehr." Sie gingen. Auf der Schwelle schaute Max noch einmal zurück. ' Ilona sah ihnen nach ; ihr Auge haftete un? verwandt auf Sergei, welcher, ohne den Blick zu fühlen und ohne sich umzukehren, daö Gemach verließ. Max selbst und seinen Blick bemerkte Ilona nicht einmal. - - ' ' ' ' ' ' Auf der Straße ' angelangt, :- 'wollte Max sich von seinem Freunde verabschieden. Er war böse auf Sergei und hatte keine Lust, weiter mit ihm zu plaudern. Doch dieser scbob den Arm unter, den des Andern und sagte.: Begleite mich . ein Stück des Weges. Mir ist die Einsamkeit lästig." ' j; . Max sagte nichts, doch folgte 'er ihm. Wie gefällt dir Ilona?" fragte Sergei, nachdem sie eine Strecke stumm da hingeschrittcn waren. . r ' -Seiriuit !" Hersetzte M frocfeju. .

y I ich t währ, 'sie m schon und süß!" nef.Sergei leidenschaftlich. Und wenn du wüßtest, wie, sehr sie mich liebt, wie innig st an mir hängt" Das habe ich bemerkt !" Ich fand sie vor etwa einem Jahre in einem ungarischen Torfe und nahm sie mit mir. Sie ist ganz ungebildet, das heißt, sie versteht weder einen korrekten Brief zu schreiben, noch Französisch zu plappern, aber sie ist rein und unverfälscht wie die Natur selbst. Wie sie, weiß kein Mensch mich, zu behandeln. Ich bin oft schlecht gelaunt ünd'mißmuthig. ja unerträglich, und nichts kann in solchen Stimmungen mich mehr aufbringen, als wenn Jemand mir saat : Du

! bist ohnehin sehr glücklich," oder : ES wird schon besser werden," oder einfach schweigt und mir dadurch zu"verstehen giebt, daß meine Launen so nennen die klugen Ä!enschen die Stürme . eines Künstlerherzens ihm unbeauem ' sind. Ilona aber ärgert sich mit mir, sie ballt die Hände, weint, schluchzt, schmäht auf das Publikum und die Kritiker, und geräth in eine solche Aufregung, daß am Ende ich sie beruhigen muß. ' ' Alle diese Ausbrüche wären selbstverständlich werthlos, wenn sie blos Eomödie spielte, um mir zu gefallen, ' aber ihr kommt Alles vom Herzen.' Sie hält mich für ein Genie und die Menschen, welche mich angreifen, für Schurken oder Dummköpfe. Ja, wenn etwas auf dieser Welt im Stande ist, ? mich mit einem. widerwärtigen Dasein zu versöhnen, so ist es die Liebe dieses Kindes. Vor Ilona brauche ich nie zu heucheln ; sie nimmt mich, wie ich bin. sie freut sich und leidet mit mir, und ich mag .noch so verhetzt, verstimmt und übellaunig nach Hause kommen, wenn ich ihre Thränen sehe, die immer nur meinetwegen fließen, werde ich ruhig, oft sogar glücklich.' Sie ist hingebend wie ein Weib und zugleich harmlos wie ein Kind. Wenn ich ihr eine Blume bringe, jubelt sie, als ob ich ihr eine Krone geschenkt hätte, weil die Blume von mir kommt. ' O, sie ist süß und hold! Und so treu so'gut, so jung. Denke nur, sie ist noch nicht sechzehn Jahre alt!" ' A!ax sagte kein Wort auf diese Rede. Ihre Thränen, welche immer nur meinetwegen fließen," sprach er im Geiste nach. , Er sieht diese Thränen gern, wäljsi: ihn beruhigen, wie andere Menschen ein Glas Brausepulver beruhigt. Wie aber ibr dabei zu Muthe ist, danach fragt er nicht." Warum heirathest du sie nicht ?" fragte er plötzlich in einem fast barschen Tone. , Warum ich sie nicht Heirathe ? Was für eine komische Frage ! versetzte.Sergei ungeduldig. Mein Lieb kann ich geheim halten, meine Gemahlin jedoch müßte ich in die Welt führen. Stelle dir doch vor, welche Rolle - das unbeholfene Steppenkind in der vornehmen Welt spielen würde !" i . ' Was liegt an einer Welt, welche du, wie du sagst, verachtest ?" ... Ich verachte sie, aber ich brauche sie ! Ich kann mich vor ihr nicht lächerlich machen, indem ich ein Wesen, das weder zu conversiren noch sich zu benehmen versteht, als meine -Gemahlin aufführe. Auch verliert ein verheirateter Mann alle Svmpathieen der Frauenwelt, und endlich bin ich für die Ehe überhaupt nickt einaenommen." (Fortstdung folgt.) Die Erfahrung Vielcr ! Nachdem ich so viel bon Nnverdanlichkeit zn leiden hatte, war ich nahe daran, mein Leben ! zu verlieren. Wie leicht Und verdaulich auch die Nahrung war, ich bekam bald darauf arge Schmerzen ! . .. Schließlich! . mußte ich drei Wochen im Bette liegen. Ich hatte zivei Aerzte aln sie halfen mir nicht. ' Endlich hörte ich von Hopfen Bitter ! ! Ich probirte sie! Kaufte eine Flasche, nahm den Inhalt in vier Stunden " . Und am nächsten Taöe Kar ich aus dem Bette. ' War seitdem nicht mehr Krank ! Ich habe sie seitdem Hunderten ewd sohlen. Teo. K end all, Mston, Boston, Mass. Ochaudlichc Grausamkeit ist eö Deine FmUie leiden zn lassen Wenn Dn sie kuriren kannst Mit Hopfen.Bitters. " Verfolgt die Schwindler. Wenn Du beim potheker Hopf Vittr erlangst und r giebt Dir etwa Ander all eine Flasche mit weißer tiquette und darauf, ein grünel Hopsend ündel, so verklag ihn wegn Betrugs und tr tvkkdkn Dich liberal bklohnn. Stehe den bundelgerichtliche veriottbtfthl an C. D. Warn,' Serma Hop Bitter. Reading, Vkich. und alle sein Verkäufer, Zigknten, potbkr un ander Nachahmer, V r A.öUliiJJlU.ir . . . 1 i, m x m r pmtschtt ' I. Bank Haus, . . 7. ' f; J ; Eck 8.' und Bine Straße ! . ;!; : . .., , . . . r .-. ' s .Oinolnnatl, O. ., , . . 4 . Vollmachten i' ach Deutschland,' Ostria7 nd Schweiz fertigt. t ' Gonsulseische ' vglaudigugn bkjorgt. V '., ? .' ' ' . f. . prompt und sicher einkauft?!. ' ' tZF. ßirtteUttnanjtoiapoiiO,' j Phiüp Bappaport, '' V.o. I20 OS ZAärdländ Skala. ! , .. , v

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rocertz No. 22 i Washington Straße. Nachfolger von WM ?ir2ZFJriaTN E'fMVgi. J5Ct-wÄl Cisellbahli -Zeit -Tabelle. Ankunft und Abgang der Cisenbahnzüge in Indianapolis, er. und nach Sonn tcg, den 24. Mai 1885. Jissersondille, adison und Indianapolis Sisenlain. Abgang: üd r tla. ,.. .,9B, n ad See... 8.15 Ga 1 Nnknust: ZudidNadNatl. 1.43 6 5d 3Xob Wa 3 (0 Ka I $ ) 91 lrl T.00 jnc rtcvr ugio.tt llenb X 9 tSg . 6.45 mlLtLid FL tög 1. Ra Vandalia Line. ii RatlttaU .... 7.15 6m Zag 9xv, V 1100 Xttxt Haut, icc. 4.(10 N Vaetne r t0.4S Rat Jnv'rl5Soutlz end Er 8.15 m echntSjug 1.60 6 Rail und ee...lUM rag rrrß.... Z. 9tm all und... 4.15 Ra Evuth ed 5 ?nd'xlr... Siv 3 ettjt)Pds4.008m SlhNZUz kieveiand, Evlnmdnk, Einctnnati und Jndta. naxou tsknvalzu ine.) W rl.. 4 00 Cm 1 1 Ct 2 x I 6.40 Ihn noerso, fie...l0.lOCa Jx ltj fk.u fc. T t am i j. umu I rM, & m W & iin i vi.iu.v3 cn nnoenon ... JJUQ fx.... 7 20 8m , B 3 tü xl i.ld 8 3 oshe x3.dO ?ia I S Ct fi d' 10.15 SnghUvood Didifion, C. E.T.und S. Abgang täglich. 4. 08m. .10.10 C 1 1.1)5 l'tt . . . t.lb - t,liS). 5. N ' . tSgltch. .MB UM Km 1.06 Ruf 60 m Xn glich, illftm täglich .10.1i?t - täglich. 7S I Einkinnütt, Indianapolis, Lt. Linis n. Ehieags Sisendahn. Cineiunati Didiston. - Kvutv.?s 2. 1.00 Cnt ineinnati SU Lm tnkmnatt 11.15 us Jndtana? See. 10 MB EL'oill xx. H.5um nrn x .. 6 eu j .! II.. XM ine. cc 6.56 Nm tögiich u c c. Hi! Chicago Didifion. Po url X 7.1VV htcago Uail x.:2.l0m iköeftern x 2.10 N S täglich 5 r llJXJ hie cu g L. täglich icul.. S.S8 Brn Lafatt, Kcc..lü.liea L UU ,.. L0m ktnctnnan cc. 6 4? VN, yittsburg, kinrivnati & et. onis Sisenbahu VVWP , ich c aus. X täglich l.'OBm! genom sonnt. ?.4g v 1H I aulg. 8 $ O 9 9 ommnSonnt.1t.IO V , Er täglich 11.4s B 91 ccauig. I X onntaal 4.00 firn Lonntaa 4.35 S 9t y V JW ?J z taglich 16.. 4.35 testen 9 ulg Court 5.40 Ost so a X tögt'ch 10 M Davtd fx. ail. eonnttfil 7.00 Brn Chicago öionte via Zkotomo. Chicago Schnll, ,ug tag 11.15 Um hlccgo ixrrß.ll.UO fiwt Znd' id Lsu. echuelliua... 4.00 ttm Jndpl' IP"t Wabash, St. Lonit te Pacifie. rte hte iviail 7.15 Brn 9i 2.1b Thi 3t tch x C f 7.15 Km 6i St r tla 8.00 9tm lolch 123 I..10.OB Zn u Eh Uail. 6 lS?r 4.00 Judiauapolis und viLkenses Msenbab. ail Cciro t 8.15 Bra t,, Scc.10 40 Wtm .nne cc . i.oo m au ,U,. 60 ! Eineinna!i,H arniltonä?I ndianapoli Eisenbahn. Jndp EtLcuil 4.00 B onncrloiSc lc 60 B ConrIvillKc 4.33 9tm ail. 11.50 B JndvlluSt. S.ll.lJtfm Jnd, n tLat10. Sin., D...B d.Z5B Smctnnttt Ree 50 Zndiaua, Lioomwgton nndVeftern Liseuintzu. Ja xu Wil.. 8.15 Cm anK Ter F L ee 5.05 Trawfordo.Aee. Rm 3x tagll.10 Nm aft,r K x. täglich 3.45 B km 6jc 11.00 X Uatme iU. 45 Km Didisioa. Nacht x 3JWB St. Lonis vtrfikld ... 4,2 ail u aa.r. 8.3G B acht 11.50 m iorft,ld uau b itaa vr.i. m Oeftliche Ostl.xatl....4.1dm Tagl. Ecxrei....llvm ktlantterx.... 4 4oNm Division. .. iifim Paciste ErrrZ... 7 45B 3t 3 4t 10 25 W,ftrn X? .... 4 40 Indianapolis und St. Louis kisenbahu. rag xrrß, e. täglich 7.10 Brn Boft n St L z. 5.3051 u et k 9t B X tag CC 3.44 B Lokal Pafsknan.100 9tm Da, x tägl. JUR JndtauaxottA 55 täglich 6 u .10.55 rn Lonisdille, New Vlbany & Chicago. Vir.kine. khikago x tgl.. ll .30?! Wonon ftec 5.00 Wich Cito Ehieag. r au 13.45m hicog x tgl.. 3.Z6B Wonoe 10MB ich. 4U0 Ehte. I nau....... 3.15B fiC mU r. c. d)nj(fllCPr U lw echlaf.Sagen. tt 9. ParrEr iU 0 v.ctIar 0HI0 INDIANA M1CHIGAN

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