Indiana Tribüne, Volume 9, Number 101, Indianapolis, Marion County, 31 December 1885 — Page 3

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GMW TBOPF'EN Gegen Blutkrallkhelten, Leber- und Magenleiden. tWireitig, da, i,ste HitUl. Brei, 60 ent ob fönt Flaschen 32.0 in allen Apotheken z haben. Fük iS.oden,zlfFlss4ekoftnret rnsandt. tÜK'" f egen alle Kraukhette 3er Brust. Lungen u. der Äehle. Star in Original.Dacfeten. TreiZ. tl Cent!. I allen Apotheken u haven, oder wird nach Smxsanz dei Vttrazti frei versandt. Nan adrejsire: ThQ CharlQ3 A. Vogeler Co.. . .. BaltiQore. Marvland. oonooooo W ffallsttchUrattke 1 Laßt de Muth ich Tm! Rettun aht l DaZaUeuudbem 0Mtte Deutsche HeUwstUut in Me Fnkhatsek laaziahrizen Crf aSrangen in der BehandlunA Gtlesel traurigen und überaus schwinig iu heUM . ' i , m . . rt n i I fl .T Islsze), wert aus klare und obeneuaend Weise v,in3 in nnrn innra nrconcnmcci i. uut u ieniiesen wird, dak Fallsucht dei richttae. viw v ... WJ . : y -- hrr 4CI TirtSllB nthÜIlt JfcHvB t . I. . J. Jr Oraglcich fcaS rerwers'.tche Treib der Heia mtiteUFabrikauten und sonstiger Cxeculanten Uund zeigt dem Krau! und vieifach Betnaene Oden einzigen Weg , wahren Hülfe. Wird für 20 Centt in Poet-St&mpa'' et Süd frei ersaatt. dressire : Deutsches HeU-lnstitut, 11 Clinton PttC3 J aear Broadway, New York, N. Y til Feuer-Alarm-lgnale. 4 Pennsulvania uud Wartet. ft Hauptquartier de Jeuer Depatte tl. 5 Oft-Straße und Ne Dort. 7 ode! und Rtchign traie. I 3U Jers,Ttraße und Vsjsachusett' 9 Oinston und Nord-StraKe. 13 affachuffett v. ahe Noble Str. 13 Delasar, Ltr, und Fort SEaun So. 14 fltvo Jers, und Fort Wa,n Aoenut 15 Peru Zlt. undffachusett v hriftian vt. und Slsh Str. ' i Part v. und Butter Str. 1Z arro! Str. und Ralott oe. , ' . f 19 Slrcher und John Str. ; 123 oSegc ve. und Stedent Str. j 124 Elabcna und iebent Sn. ! 12S Veridian und Siebente Str. 126 Mandel Str. und L,n!n o in ullSung.Sbaud. ; 113 entral ve. und cht Lt, , 131 Alabama und Morrison etr ' 133 Slohamxtsn und Scht Str IM Soll 2 se. nd Lehnte Str. 136 ton ?. und Dleroar Str 1S6 Delswsr, nd tchiaan Str. ZI St. Je Str., nah JlltnoiZ. U Pnns?lsania und Pratt Str. 25 Ro. 5. ngw Hus Sechste, n A26 Risftsflpxi und St. lai? Str, 7 Jlinoil und ZNiöigan Str. ts Pnnsylocknia Str. und Home .' ' RiZftsstxri und Liertt'Str 213 lenneffe und Ltiliam Str. 13 Pnnj,lvania und Richtgan Str. 4 J2in,il und Herbert Str. 31 Zndiana Lv. und Vichigan Str. irtdian und Walnut Str. ' 84 California und Vrsnt vt?. - SS lat Re gort Str; ' .36 Jndiana Kc. und Lt. Slan St, '37 Stadt.HoZPUa:. ' 33 vlak und ord Str. 39 ZZttchizan und Igntl tr, 313 kSft und Walnut Str. SU Sekt und Dritte Str. , 314 Sidnt nd Howard n. ' 1 Washingtp, nah Weft Str. 4Z eißdrf und Washingtsn St: I 43 tffsurt und New York Str. ridta und Washington Str. 43 ZImotl und Ohw Str. 4? Xn und rzashingto Str. 43 tngan'I Perk Hous,. 4? Jndtanola. ' ' 412 kxtZsauri und Varzland Str. 413 isftsftppt und vabash Str. 413 Ferzuso' Port HouZ. ' fSL 3. B. 13. 5Zund Houk. 423 Jnsan Asylua. ' 61 JKtnot udrrt3 Str. L2 Jlinoil und Lsutflan Srr 53 32ft und Uekarty Str. 54 OIt und Ssnih Str. 6S rnnjst und Seorgta Str. 37 ridian nd Ra, Str. 33 Rdilov. und vsrrti Str. 33 5iadis,n v. un Dunlop St? . 31Z und Sloa?,d Str. 513 Kintu, v. und Sierrik e 314 Union und IUrti St, 614 J3i,i und Aanfai S 317 Kmtl und Dta5 Cts. 41 Soulh nah Delawar Str. 3 Pnns?loia nd Louifieva Str. 43 Uaa und RkTart Str. Ost und , tt, t& 3Uava nd virgiana vi. , 7 irginia ,. und radsha St, Ost nd odur tr. Pns?lvaia Str. und Radis, n oe. 12 lcKrNN nd Duhrt? Str. 71 Zirgint,?v.ah Huron Str. . 73 Oft und Eorgta Str. f73löasSingto und Sentv Str. 74 vn und rgia tr, 75?orft.nd Pin. 73 DUK und ateß Str. 73 Virginia o. und DiSon. 73 FUtchk . und Dilon. 713 Sxrne und Prospekt Str-. 713 nglis, o und Laurtl S!r. 714 Orange nd OU Str. US Shu? und Stecher tr. 31 BfUttt ,,Jrs Str. 83 IZashtngt nd Dlaar St, 33 Oft und Str. 84 e ork und Da,idsn St, ' Taudunftalt. ; . 8S Per. Staate rsat. 37 Oriental und Oashingtoa St? 83 Frauen esängniZ. . 312 Ns. Schlauch'Hau. Oft köashwgtonkt S13 artet und bl Str. 814 Ohi und Harve, Str. St varzland uah Rertdia Str. 2 IZkridian nd Georgi Straß. 1 3-1 P?iVatSignal. l 3-1 Und Kaste wiederholt,' zu?eUtr.ln - 3-3 Signal für Feuer. Druck. . Li Schlllg, Fu, su. ZZret SchUg, DeL ad. eJzi, n wi vzxm

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Cln saddeutscher Roman von S. ,on Verfall. (Fortsesung.) Tritt einstweilen hier ein ! sagie Natzenberg, nach der dem Eingange ge genüber den Flur beschließenden brauneu Thür deutend. Ich muß doch erst deine Frau vorbereiten, daß dit hier bist. Ernst zögerte einen Augenblick, ehe er die and an die öttlnke legte. Vcur bmem! Es iit niemand drinnen ! saate iatzenberg, unter einer andern Thür stehend, die er erst öffnete, als Ernst in jene eingetreten war. Wir haben ihn! In der Schlafstube izt er : rief er oann in oas Zimmer emrre tend, in welchem die Araueröfamilie bei seiner ,vrau und seinen Schwiegereltern vor einem für die Abendmahlzeit zugerichtcte'n und mit mehreren Weinslaschen besetzten Tische saßen. Auguste sprang aus und, ohne weiteres aus Ätatzenbergs'Ütund abzuwarten, eilte sie durch das anstoßende dunkle Zimmer, einen Stuhl, an den sie stieß, beiseite schleudernd, und öffnete hastig die Thür, welche in die Schlasstu be führte. Es war verabredet gewesen, daß Ernst hier zuerst mit Auguste allein zusammentreffen sollte, und eine kleine Lan:pe war deshalb auf einen Tisch gestellt. Nicht eine Älinute war seit' seinem Eintritts vergangen und er hatte noch keine Zeit gehabt, sich zu sammeln und das ungestittne Pochen seines Herzens zu beschwich tigen,als ihn das Geräusch einer lärmend zufallenden Thür und gleich darauf das Gcpolter des umgestürzten ' Stuhles wie zwei rasch aufeinanderfolgende elektrische Schläge traf. Er fühlte, wie das Blut aus dem ganzen Körper wich und ungestüni gegen das Herz drängte, und im selben Äugenblicke klang ein lauter Auf ' schrei an sein Ohr. Augustens Arme umschlangen feinen Hals jet und sie barg unter krampsbastem schluchzen den Kopf an feiner Brust. tatzenberg erzählte unterdessen den übrigen, wie es ihm nur mit Hilfe einer kühnen Lüge gelungen sei, Ernst hierher zu bringen. 2)ton sprach noch weiter über Ernsts Charakter und über die Hoffnungen, welche er für die Zukunft biete, so-' wie über die Art, mit welcher man ihm die augenblickliche Lage erleichtern müsse. Während der Brauer sich völlig versöhnt erklärte und versicherte, er wolle dem Schwiegersohn nicht mit Vorwür fen lästig fallen, sprach sich die Brauerin dahin aus, daß ein bischen Schelte dem jungen Herrn nichts schaden könne, und die mannigfachen Einwände, welche ihr von Natzenberg, Frau Luise und auch der erfahrenen 3)!utter der letztern gemacht wurden, beantwortete sie mit den Worten: Seid nur beruhigt ! Den Kopf reiße ich ihm nicht ab ! Aber dazu kann ich mich einmal nicht verstehen, einen Uebel thäter wie einen Kranken zu behandeln oder wie ein zerbrechliches Ding, da man in Baumwolle einwickelt. Wenn man fo mit dem Schuldigen verfährt, was hätte ich dann mit der armen Auguste thun müssen, die unschuldig so viel gelitten hat k Eine kleine Predigt wird ihm nicht erlassen! svtan gestand der Brauerin die Be rechtigung zu dieser Auffassung bereitwillig zu, bemühte fich aber lebhaft, sie möglichst milde zu stimmen. Ihr Gatte, welcher es als eine Pflicht der Bildung erklärte, gewisse Dinge mit diplomatifchem Schweigen zartfühlend zu überge hen, erzielte zwar keine andere Wirkung seiner wohlgesetzten Rede, als die Antwort: Mich kriegst du damit nicht ! Grade wenn Schwelgen gebildet ist, rede ic, damit der Herr Schwiegersohn weiß, wle unsereins diese Dinge anschaut. Wenn er nicht gar so gebildet gewesen wäre. hätte er vielleicht eher Recht und Unrecht unterschieden, und letzt kann s ihm nur gut thun, wenn er die Stimme einer Frau hört, die weiter nichts ist als ehr lich und rechtschaffen und die Dinge beim rechten !)!amen nennt, statt dafür so Redensarten zu gebrauchen, bei denen man beinahe glauben könnte, ein bischen mehr oder weniger Schlechtigkeit gehöre dazu, um ein Mann von Ansehen zu sem. Diese Schönrednerei, dlesr söge nannten gebildeten Ansichten haben ihn eben verführt, und er muß es hören, daß eö für einen ehrlichen Menschen nur Gu tes oder Schlechtes gibt und keine andern Namen. Dann wird er m der Zukunft eher wissen, was Mannesvflicht ist, für den Gebildeten so gut wie für den Ungebildeten ! Sie haben ganz recht, Frau Kratzer sagte letzt Ratzenberg beifällig. Ich ha be aber Freund Ernst schon dahin gebracht, daß er die Wahrheit nur in dem Einfachen und Natürlichen sucht, und er weiß es setzt recht wohl, daß sem künftt ges Glück davon abhängt, daß er 'nach denselben Grundsätzen lebt, die für alle 3)!enschen gelten, und den Irrthum aufgibt, der höher Gebildete, der bessere Geist habe in Gesühls fachen andere Rechte und Ansprüche, als die einfachere, bescheidenere Intelligenz. Was das Wesen der Liebe und der Ehre betrifft, sind nch der Fürst auf dem Throne und der Arbeiter in der Vorstadt völlig gleich. Was sie unterscheidet, sind äußere For men, oder eine feinere Ausschmückung deö Wesentlichen, die wohl ihre Bedeu tung haben, aber nicht für die Hauptsache gehalten werden dürfen. Das Leben aber hat unserm Freunde eine deutliche Lehre gegeben, worin diese Hauptsache besteht. Worin ? fragte Frau Luise schalk haft. Daril., daß d'e Ehe demokratisch ist, das beißt,.daß keiner sich für bedeutender als der andere hält, und der Mann die Tugenden seiner Frau eben so wichtig sindet, wie die Frau daS höhere Wissen oder die größere Arbeitskraft deö Man nes. Wie ein Staat zu Grunde ginge, der nur Staatsmanner und Gelehrte hat. aber keine Arbeiter, so ginge eine Ehe zu Grunde, welche auf den höchsten Jdea len aufaebaut ist und der die feste Wur zel im praktischen Leben fehlt.' Ernst war ein Schwärmer, der wie viele seiner Art, die Ehe mit emer romantischen Lieb schaft verwechselte. Er bat iedt aelernr.

daß eine (Äellevke etn Zeitvertreib, eme Frau aber eine Mitarbeiterin im Leben ist, welche ihre bestimmte Aufgabe hat, die erfüllt, aber auch, wenn sie erfüllt wird, durch Wertschätzung belohnt sein will. Siehst du, sagte die Brauerin mit eine: Bewegung gegen ihren Mann, das heiße ich gesprochen. Der Herr Professor ist gewiß gebildet und redet doch wie ein ver nünftiger Mann ! Frau Luise, Ihnen ist zu gratuliren ! Geb's Gott, daß Ernst davon etwas gelernt ! , Frau Luise sah mit einem stolzen Lächeln

aus ihren Watten und sagte : Er ist em so ' exemplarischer he mann, daß ich nicht einmal erfahre, wie es thut, wenn man etwas zu verzeihen hat! Jetzt trat Auguste ein, ein glückliches Lächeln auf den Lippen, einen verzückten Glan in den noch thränenfeuchten Au gen. An ihrer Seite, Hand in Hand mit ihr, stand' Ernst. Er hatte gebeichtet, reuig gebeichtet, und nichts von seiner Schuld verschwiegen oder beschönigt. Auguste hatte mit Geständnissen geantlvortet, welche er mit dem ötufe beendigte : Du bist ein Engel, und ich kann deiner nie mals würdig werden ! Sie aber sagte, sie wolle kein Engel sein, sondern nur ein glückliches Weib,das lieben kann und wieder geliebt wird. Dann sprachen sie noch lange miteinander und mischten in die Worte die beredtere Sprache der Küsse, wie ein Liebespaar, das sich zum ersten Mal? findet. Ernst war ein wenig scheu, als er in die von so vielen Menschen besetzte Stube trat. Als ihn aber der Brauer mit den Worten umarmte : Willkommen, Ernst ! Wir wollen nicht von d Vergangenheit reden, sondern nur von der Zukunft ! Du allein hast uns noch gefehlt, um ihr mit muthiger"Hoffnung entgegcnzttsehen,und jetzt wird alles gut werden. Da gewann er Muth, küßte seinen Schwiegervater herzlich, trat zur Brauerin und sagte : Verzeihen Sie mir auch, Frau Schwie' germutter ! Diese entgegnete: Ich habe Ihnen eigentlich eine ganz ordentliche Lektion t)altm wollen. Aber wo alles so vergnügte Gesichter um mich herum macht mein Alter, der trocknet sich gar die Augen vor Freude da soll einer mit einer Predigt kommen ! Die Leute würden sagen, ich hätte kein Gefühl, wenn ich schimpfen kann, während die Auguste glänzt wie die Sonne im Juli ! Ich schenk Ihnen also die verdiente Lection, verdienen Sie sich dafür eine Lobrede! Aufpassen werde ich Ihnen, und Wenn's was' gibt, jet bin ich in der Nähe, dann dann bin ich eine Schwiegermutter, mit der man zu thun hat ! Im andern Falle aber reden wir nicht von der großen Dummheit, die Sie gemacht haben, und Sie sollen mir ein lieber Sohn sein ! Dann schüttelte sie ihm die Hand. Auguste hatte sich unterdessen mit Frau Luise unterhalten, die ihr Glück wünschte. Die beiden Frauen, welche sich von Anfang an zueinander hingezogen gefühlt hatten, tauschten die innigsten Freundschaftsbezeugungen aus. 3!un, wer hat Recht gehabt ? sagte Natzenberg, Ernst auf die Schulter klopfend. Du hast dir einige Unwahrheiten er laubt. Gott sei Dank, Unwahrheiten ! entgegnete Ernst lächelnd. Was konnt' ich anders? Ich bin sonst wahrlich kein Freund der Lüge, aber du last einen ja gezwungen, mit dem jesuitischen Satze zu rechnen : Unrecht ist gut, wenn es zu Gutem führt. Sag aufrichtig, wärst du gekommen, wenn ich die genaue Wahrheit gesagt hätte ? Sogleich nicht ! sagte Ernst jetzt zö gernd. Aber Ernst ! rief Auguste. Ich habe ja deine Engelsgüte nicht ahnen können ! erwiderte er. Donnerwetter ! rief Natzenberg. Ich schätze deine liebe Frau wahrhaftig hoch. Aber ich weiß nicht, warum man von einem Engel sprechen mu, wenn es sich um ein ' braves, großherziges Mar schenkind handelt. Sag ihr, daß sie das Muster eines Weibchens ist und du thust ihr meine? Ansicht nach mehr des Lobes damit, als -mit dem Engel", dn :yti mit herzlich langweilig vorstellt. ' . Nun setzte man sich um den Tisch und es begann ein schönes Familienfest, bei welchem erst ernsthaft von der Zukunft gesprochen wurde und von dem freund schaftlichen Zusammenhatten der. beiden Familien; dann, als Ratzenbergs Schwiegervater seinem Pächter auch die beste Marke des imKeller liegenden Champagners zeigte, kamen die heitern Töne zur Geltung. Die düstere Vergangenheit war begraben, alles athmete frische Hoffnung und selbst der vielgeprüfte Brauer nahm theil an' den Neckereien, mit denen Natzenberg und seine Frau das neuvereinte Ehepaar m Verlegenhc' brach ten. - : (Schluß folgt.) Sie Nnzufriedenen Roman von Emil M a r i o t. (Fortsetzung.) wroMpa, wlrv 'Das izyristrmv heute nicht kommen Z" .ftagte der kleine Knabe, stellte sich knavv vor den Großpapa ' hin und sah zu ihm auf. Großpapa gab keine Antwort, sondern warf einen Blick auf Fritz Wallbrecht.' Dieser schaute auf seine Frau und Laura hob die Schultern IN, die Höhe. k j Anstatt der vielen Cigarren hatte Papa lieber eine Kleinigkeit für die Krn der kaufen sollen," sagte sie mit halblaü ter Stimme. . .,l ; ; Der Papa blickte ein wenig verdmt l " V fc vrem. uican lann xixqt immer an v Kinder denken," bemerkte . er ' sodann. Immer" wäre nicht nöthig gewesen ; er dachte jedoch niemals an seine Enkel, stets nur an sich selbst. Macht' keine trüben Gesichter,?' sagte er ungeduldig und leichthin. Das bringt mich aus meiner guten Laune. Wir wol len soupiren und lustig sein. WaS giebt es heute zum Abendbrod Z" ' 1 ' ; babe einen Fisch, etwas Käse und

Backwerk eingekauft," laate Laura,

welche trotz der väterlichen Ermahnung 6 . c ri'r. er.'nocy immer verorielZiia? zu in scyien. Hier in meinem Korbe liegt Alles. Trag' ihn in die Küche, Fritz, und sag' dem Mädchen, daß sie den Fisch zuberei ten soll." Kannst du nicht selber gchen ?" sagte ihr liebenswürdiger Gatte. Ich bin nicht dein Diener." La, la, la !" rief der Papa besanftigend dazwischen, da Laura augenscheinlich eine hestige Antwort geben wollte. ..Seid ruhig, Kinder." Er ergriff das Körbchen und eilte in die Küche. Papa, wo bleibt das Ehristkind?" fragte der Knabe abennalS und zog den Vater am Rockarmel. Lass' mich in Ruhe !" rief Wallbrecht unwirsch und wehrte das Kind unfreund lich ab. Der Knabe fing zu strampeln und zu schreien an. Wallbrecht that einen zornigen Ausruf und faßte daS Kind bei den Haaren. Laura schalt ebenfalls, die Kinder weinten, Mama hielt sich die Ohren zu, Mignon sprang auf und ihre Augen funkelten Da ging die Thür wieder auf. Papa kehrte zurück. Ihm folgte ein schmäch tiger Mann von dreißig und einigen Jahren. Hier bringe ich unseren Demokra tm!" rief der Papa aufgeräumt und schob den Fremden an beiden Schultern der ausgeregten Familie zu. Der Lärm verstummte augenblicklich. Auf aller Gesichter trat em freundliches Lächeln. Mignon und Laura gaben dem Ankömm ling die Hand. Guten Abend, Max." sagten Beide. Guten Abend, Kinder !" versetzte der kleine Mann heiter. n. Max Hell war ihr Nachbar und seit Jahren mit der Familie Nordenberg befreundet. Alle hatten ihn lieb und erklärten ihn einstimmig für den besten Jungen auf Erden, und das war er auch wirklich. Wie fchade, daß Maxnicht reich ist !" seufzte Papa Nordenberz oft. Max wäre freilich richt lange reich geblieben, denn er hätte im Handumdrehen Alles, wieder verschenkt. Doch er war nicht reich; seine dürftige Kleidung verrieth den Stand seiner Börse. Ich habe nichts als ein reiches Herz," pflegte er oft zu sagen. ; Und das war richtig. Wen und was liebte der gute Mann nicht Alles! Und w i e er Alles und Alle liebte! Er konnte über fremdes Leid weinrn und sich über fremdes Glück freuen, als ob es fein eigenes wäre. Wißt ihr, was mich zum Selbstmord treiben könnte?" hatte er einmal gesagt. Thränen fließen sehen, die ich nicht stillen kann." Trotz seiner Güte vermochte Hell auch zu hassen. Seine weiche Stimme konnte erschreckend hart werden, sein sanftes Auge unheimlich funkeln und seine Hand, welche sich Jedermann so freundlich entgegenstreckte,' sich ballen, wenn er von den Feinden des Volkes" sprach. . ' Bei manchen Leuten gält Hell als &n gefährlicher Mensch, ein Socialdemokrat, ein Volksauswiegler ....l. und das war er auch. Er wäre gern für'S Volk auf einer Barricade gestorben und erwartete sehnsüchtigen Herzens , eme gZ-oße, allgemeine Revolution. Die Morgenröthe der Freiheit sehen und dann sterben !" DaS war sein heißester, sein tiefster Wunsch. Die Freiheit bedeutete für ihn eine Welt'Republik. . Utopien !" sagten die klugen Leute lachend, Hirngespinste!" Hell ließ die Leute reden und verachtete ihr kluges Lächeln. Einmal wird 5s doch dazu kommen !" hoffte er hartnäckig. In der Familie Nsrdmberg war Max Hell gut gelitten. Seine verschrobenen Ideen" behandelte sie it der Nachsicht, welche man der Laune eines kranken KindeS schenkt; war er doch sonst ein diensteifriger, gefälliger und gemüthlicher Bursche. Er ließ sich brauchen' und mißbrauchen, und verlangte weder Lohn noch Dank dafür. Im Anfang ihreS Verkehres war Max abwechselnd inLaura und in Mignon verliebt gewesen und von Beiden ausgelacht worden. Am meistenaber von sich selbst, denn er wußte ganz gut, daß ein armer und häßlicher Kerl, wie er einer war, bei schönen Frauen unmöglich Glück hai?Ki konnte. Er hatte die zwei Damen aufBälle begleitet, ihnen Tänzer vorgestellt und sich gefreut, wenn ihnen recht der Hof gemacht wurde. Sein Herz kannte weder 3!eid noch Eifersucht. Auch war er gewohnt, immer seitwärts zu stehen, immer unglücklich zu lieben. Er hatte es aufgegeben. Anderes .zu erwarten. Laura und' Mignon hätten ihn lieb trotz seiner flachsfarbenen Haare,' seines hageren Gesichtes, daS mit Som-. mersprossen übersäet war, seiner kleinen lichten Augen und seines spärlichen, weißblonden BarteS hatten ihn lieb wie einen Bruder und machten ihn oft zum Vertrauten ihrer, kleinen Geheimnisse. Diese Rolle gesiel ihm nach . und nach so gut, daß er am Ende nichts, wei ter zu sein wünschte als der Bruder der beiden schönen Geschöpfe. Und das war er auch geblieben. Die Stille, welche bei Hell's Kommen eingetreten war, währte nicht länger als einige Minuten. Die Kinder huben sodann mit erneuerter Kraft zu schreien und zu strampeln an. Max Hell näherte sich den erbosten Kleinen. - Oho, Kinder! was gibt es denn?" redete er sie jetzt an. Weßhalb weinen der Herr Fritz und das Fräulein Lau ra?" Weil Papa so grob ' ist," ' entgegnete der kleine Fritz sinster, und - weil das Christkind heute nicht kom: Zt." . ; : Max Hell warf dem alt ,n Nordenberg .einen Blick zu und zwinkerte Verständniß voll mit den .Augen.. Es kommt, Kinder," sagte er zu den Kleinen. Es war schon hier und hat euch etwas gebracht." . . Die Kinder wurden still. Die Mangen des Knaben färbte eine hohe Ri the. Wo ist das Gebrachte?" fragte er un sicher. ' ' ' Max verließ das Zimmer und kehrte,' einen kleinen Tannenbaum'in den Hän den haltend, wieder zurück.. Der Baum strahlte im Lichterglanze; an seinen Aesten !ingen Spielsachen und Backwerk. . Hell tellte ihn auf den Boden. Die Kinder nä herten sich dem Bäumchen und betrachte ten eö ehrfurchtsvoll. Dann schrie die kleine Laura laut auf vor Freude" und klaL.chtt.in die &intä.en. Sfril mit bren-

nenoe'n Wangen und leuchtenden Augen, besah und betastete Alles. Die Anderen sahen ein wenig verlegen aus. Sie sind ein Engel, Max," sagte Frau Mathilde mit schmachtendem Lächeln. Wenn ich nicht eine arme, alte Frau wäre, würde ich Ihnen zur Belohnung einen Kuß geben." Nun dankte ihm auch der Papa, und Laura und Wallbrecht thaten ein Gleiches. Doch schienen Alle ärgerlich und beschämt zu sein. Die Kinder von ei nem Fremden beschenkt, während die Eltern ihrer vergaßen ! Die Rolle, welche Laura und ihr Mann bei dieser Be scheerung spielten, war keine beneidenswerthe. Sie bleiben natürlich bei unö und leisten uns beim Souper Gesellschaft, Herr Hell?" fragte Papa Nordenberg hierauf. Wenn ich nicht störe," sagte Jener.' Alle erklärten einstimmig, daß er durch aus nicht störe. Max stand in dem kal ten Zimmer fröstelnd da und rieb die Hände in einander. Alle hatten nun den Wunsch, es dem Gaste behaglich zu machen. . Die Mama lud ihn ein, an ihrer Seite Platz zunehmen. Sie dürfen es getrost wagen," sagte sie mit ihrem sinn-lich-müden Lächeln. Ich bin nicht mehr gefährlich."

Max folgte der Aufforderung mit ernigem Widerstreben. Die Frau war ihm in hohem Grade unsympathisch. Laura verlöschte die übel riechende Lampe und . .l .1 . . rr . unoere. zwei erzen an. ivcignon macyle rv 1 . , euer im -sen. .ver Papa oeate den ich. . In einer halben Stunde sah es im Zimmer recht gemüthlich aus. Der Fisch wurde aufgetragen ; man aß, trank und watzte. vcur Mignon verhielt sich weigsam. Mignon !" rief die Mama und erbob scherzhaft drohend den Finger, du ißt und trinkst und sprichst nichts. . DaS ist in deinem Alter sehr erdächtig. Ich wette, ich wette, mein Töchterchen ist verr . 11 v. tievk." , Mianon blieb stumm.' Sie bätte solche Reden schon zu oft anhören müssen. Für ihre Mutter' gab es nur eine einzige Sor ge auf dieser Welt : den Liebeskummer. Die Dame sprach überhaupt fthr gern von ieve. . Dem Papa kam bei den Worten seiner Frau eine Anekdote in den Sinn, welche mit einer, nach seiner Ansicht, witzigen, in Wahrheit aber anstößigen Pointe schloß. Mit schelmischem Lächeln beaann er das Histörchen zu erzählen und stand eben im Begriffe die witzige" ' Pomte vorzubringen, als er plötzlich inne hielt ; er war dem Blick seiner Tochter Mignon begegnet, einem kalten Blick voll tiefster Verachtung...... Hastig erhob der würdige Vater sein Glas schaute hi nein und drückte dabei das rechte Auge zu : Der Wein ist nicht übel wie, Fritz?" ! Sein Schwiegersohn nickte lachend und murmelte etwas von , einem abgeblitzten alten Fuchs Mignon jedoch erhob sich und ging zum Fenster. Sie stand schon eine zeitlang dort und blickte auf die Straße hinab, als auch Max Hell seinen Sitz verließ und sich dem jungen Mäd chen näherte. Wonach schauen Sie denn so'eifrig ?" redete er sie freundlich an. Nun, Sie wissen ja...nach dem Fraulein, welches uns gegenüber wohnt. Sehen Sie sie ?" .Ja." ,, , Ich beobachte sie seit einiger Zeit. Ihr Gesicht gefällt mir. Sie wohnt seit einem' halben Jahre dort drüben. Ich möchte wissen, für wen sie Trauer trägt. ' . ' - Lebt sie ganz allein ?" - Nein. ssie lebt mit einer Dame, wahrscheinlich ihrer Mutter, welche leidend zu sein scheint. Wenigstens ver ursacht ihr das Gehen große Mühe. Sie geht entweder mit Hilfe eines Stok kes oder auf den . Arm des jungen Mad chenS gestützt. Welch' ein stilles, trauriges Leben dieses junge Wesen doch führt!" ' ' : .Weßhalb ?" ' ; "Weßhalb ? ; Erstens ist sie beinahe immer allein. .Selten verläßt sie das Haus, und wenn sie daheim ist, sitzt sie am Fenster, stickt oder .liest ihrer Mutter vor oder spielt .Karten mit ihr. Die Mutter oder wer sie sonst sein mag hat ein verdrießliches,unangenehmes Gesicht. Dann und wann kommen einige altere Damen zu Besuch, setzen sich um den Tisch herum, stricken und trinken Kaffee Das junge Mädchen sitzt dann gewöhnlich stumm daneben, oder bedient die Damen. Ich habe sie niemals lächeln gesehen. Indessen sieht sie auch niemals verdrossen, sondern immer nur ernst auS. Manchmal steht sie am Fenster, legt die Stirn an die Scheiben und träumt vor sich hin.' Ich möchte gern wissen, wovon sie träumt." 1 ' ' ' i ; : : ' (Fortsetzung folgt.)' i 9o Ättterlööe i k z ! iSbcl und dreifache? Dachraarerlal. . . . . . ''.,,) Dach-Filz, Vech, Koblen-Tbeer, ' ! Dach-Farben te . i ' . I f : .' rsr SISIS. SEITHER, 1k9,Z?kst'MyradStr. ' w, aj w ar v J Jen einzigen Mg - ANlnmeörraftdollftädiahenVfielle,I C "V'N'WNVWWyVWSWV" fund selbst die sckkinbar unheilbaren Falle ov 'SeschlechtSkrankbeiten ficr nd feanrnl n Spanien, irrner genaue urriarung uoer in. Oiftrrnti Wruiuizitttl ikör! vtndmtt der selbe und Heilung, zeizt daS gediegene Vnch 1 ,,er Nettg.kkr;" 2S.ufi. 2) Seiten raujaoimcgui tevkrene Vtera.Mirotn 1 mjiuiw eccujngmc gegen tfinencung BiwOv r ett Poft.Stamp, sorgsam ver?ackt,ftl! inat(iB w rnu .tu. ...uirir l. . r tTtfiitt: Deutsches Heffinsttut llCIinton Ukk, . . re, ron JBroawy. New York. N. V. T55S.

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